Andreas Gold

Andreas Gold (* 1954 in Heidelberg) ist ein deutscher Psychologe und Professor für Pädagogische Psychologie.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Andreas Gold besuchte die Schule in Heidelberg und Bensheim/Bergstraße. Anschließend studierte er Psychologie von 1976 bis 1982 an der Universität Heidelberg. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München und am Institut für Pädagogische Psychologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main tätig.

1988 wurde er zum Dr. phil. mit einer Arbeit über das Thema „Bedingungen von Studienabbruch und Studienerfolg“ promoviert. Seine Habilitation für das Fach Psychologie erfolgte 1993 mit der Arbeit „Gedächtnisleistungen im höheren Erwachsenenalter“ (ausgezeichnet mit dem Preis der Willkomm-Stiftung für die beste naturwissenschaftliche Habilitation an der Goethe-Universität).

Von 1994 bis 1998 war er Professor für Pädagogische Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, seit 1998 hat er die Professur für Pädagogische Psychologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main inne. Gold war von 2001 bis 2003 Dekan des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften.Von 2003 bis 2009 war er Vizepräsident der Universität (im Juni 2006 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt). Seit Sommer 2008 ist er stellvertretender wissenschaftlicher Leiter des LOEWE-Forschungszentrums für Individuelle Entwicklung und Lernförderung (Center for Research on Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk, IDeA).

Schwerpunkte

Golds wissenschaftliche Arbeitsgebiete sind die Lehr-Lern-Forschung und die Erforschung der Wirksamkeit pädagogischer Interventionen. Darüber hinaus befasst er sich mit empirischer Bildungsforschung, so etwa zu Studienverlauf und Studienerfolg an deutschen Universitäten oder zur Evaluation der Hochschullehre.

Gold arbeitet in Gremien und Kommissionen zur Reform der Lehrerbildung mit. Außerdem arbeitet er an Projekten zur Förderung von Lesestrategien und Lesekompetenzen und zum kooperativen Lernen im Mathematik- und Sachunterricht.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Gold, A. (1988). Studienabbruch, Abbruchneigung und Studienerfolg. Vergleichende Bedingungsanalysen des Studienverlaufs. Frankfurt am Main/Bern/New York: Peter Lang.
  • Gold, A. (1995). Gedächtnisleistungen im höheren Erwachsenenalter. Der Einfluss von Vorwissen und Aufgabenkomplexität. Bern/Göttingen/Toronto: Huber.
  • Hasselhorn, M. & Gold, A. (2006). Pädagogische Psychologie. Erfolgreiches Lernen und Lehren. Stuttgart: Kohlhammer (2. Aufl. 2009).
  • Gold, A. (2007). Lesen kann man lernen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (2. Aufl. 2010).
  • Gold, A. (2008). Lehrstrategien. In W. Schneider & M. Hasselhorn (Hrsg.), Handbuch der Pädagogischen Psychologie (S. 245-255). Göttingen: Hogrefe.
  • Gold, A., Trenk-Hinterberger, I. & Souvignier, E. (2009). Die Textdetektive. Ein strategieorientiertes Programm zur Förderung des Leseverständnisses. In W. Schneider & W. Lenhard (Hrsg.), Diagnose und Förderung des Leseverständnisses (S. 207-226). Göttingen: Hogrefe.

Weblinks


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