Koreanische Sprache
Koreanisch

Gesprochen in

Nordkorea, Südkorea, Volksrepublik China, Japan, USA, GUS
Sprecher 78 Millionen
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von Nordkorea, Südkorea, Autonomer Bezirk Yanbian (Volksrepublik China)
Sprachcodes
ISO 639-1:

ko

ISO 639-2:

kor

ISO 639-3:

kor

Die koreanische Sprache (Koreanisch) wird, hauptsächlich in Nord- und Südkorea, von mehr als 78 Mio. Menschen gesprochen, von denen die meisten Nord- oder Südkoreaner sind.

Die lokalen Namen sind in Südkorea hangukmal (한국말) oder hangugeo (Hangeul: 한국어, Hanja: 韓國語), in Nordkorea hingegen chosŏnmal (조선말) oder chosŏnŏ (조선어, 朝鮮語). Die unterschiedlichen Namen kommen von der in Nordkorea und Südkorea jeweils üblichen Bezeichnung für das Land.

Inhaltsverzeichnis

Klassifikation

Die genetische Klassifizierung der koreanischen Sprache ist zurzeit noch umstritten.

Ein großer Teil der Forschergemeinde geht von einer Einordnung des Koreanischen als separate Abspaltung (wie das Japanische und die altaischen Sprachfamilien) von der makro-altaischen Gruppe aus. Aber auch die Meinung, dass es sich um eine isolierte Sprache handle, wird vertreten. Mit den altaischen Sprachen (Tungusisch, Mongolisch, Türkisch) hat das Koreanische folgende sprachtypologische Ähnlichkeiten, die allerdings keinerlei Hinweis oder gar einen Beweis für eine genetische Verwandtschaft bedeuten:

Bedeutsamer ist das potentielle Vorhandensein von lexikalischen Gemeinsamkeiten mit den altaischen Sprachen (dazu siehe den Artikel Altaische Sprachen, insbesondere den Abschnitt über makro-altaische Wortgleichungen). Die Einordnung in die Gruppe der altaischen Sprachfamilien steht und fällt natürlich mit der These der Existenz einer solchen Sprachfamilie insgesamt, die derzeit in der wissenschaftlichen Gemeinschaft umstritten ist.

Historisch und auch heutzutage weiterhin im Gespräch ist die Annahme einer Verwandtschaft mit dem Japanischen, mit dem das Koreanische auffallende strukturelle Gemeinsamkeiten besitzt. So gibt es zahlreiche Formen, die in der Art ihrer Bildung und Funktion exakt übereinstimmen. Merkwürdig ist hierbei allerdings, dass im Wortschatz keine derartigen Übereinstimmungen vorhanden sind. Möglicherweise wird diese eventuelle Verwandtschaft aufgrund des schwierigen historischen Verhältnisses (nicht erst seit dem japanischen Imperialismus) zwischen den beiden Nationen nicht weiterverfolgt. Forscher jedoch, die sich mit dieser kniffligen Frage auseinandersetzen, haben noch keine plausible Antwort gefunden, die dieses Phänomen erklären könnte.

Eine Verwandtschaft mit dem Chinesischen kann ausgeschlossen werden, da das Koreanische keinerlei strukturelle Gemeinsamkeiten mit den sino-tibetischen Sprachen besitzt. Bei sinokoreanischen Wörtern handelt es sich um Lehnwörter, die aufgrund der engen kulturellen Beziehung zu China übernommen wurden, ohne dass zwischen den Sprachen der beiden Länder eine verwandtschaftliche Beziehung besteht.

Geschichte

Es wird angenommen, dass sich die Sprachen, aus denen sich das heutige Koreanisch entwickelte, zu Beginn unserer Zeitrechnung in die Gruppe der Buyeo-Sprachen (夫艅) im Norden und der Han-Sprachen () im Süden aufteilten.

Chinesische Quellen aus dem 3. Jahrhundert bestätigen diese Einteilung.

Urformen: Sprachen der Buyeo-Stämme

Aus der Buyeo-Gruppe entwickelte sich die Sprache des Reiches Goguryeo (als Staat ab dem 3. Jahrhundert belegt, bis 668). Einzig aus der Goguryeo-Sprache sind schriftliche Zeugnisse aus der Buyeo-Gruppe erhalten geblieben. Aus der Analyse des vorhandenen Wortschatzes lässt sich schließen, dass es sich bei der Goguryeo-Sprache um eine den tungusischen Sprachen nahestehende Sprache mit deutlich altaischem Charakter handelt. Die Goguryeo-Sprache weist erstaunliche Parallelen zum Mittelkoreanischen einerseits und zum Altjapanischen andererseits auf. So entspricht Goguryeo *tan, *tuan dem altjapanischen tani („Tal“), und Goguryeo *usaxam entspricht auf Altjapanisch usagi („Hase“). Aufgrund dieser und anderer Übereinstimmungen (etwa in den Zählwörtern) wird teilweise von der Hypothese einer Verwandtschaft des Koreanischen mit dem Japanischen über das Bindeglied der Goguryeo-Sprache ausgegangen. Gleichzeitig kann die Goguryeo-Sprache als Beleg für die Einordnung des Koreanischen in die altaiische Sprachfamilie gesehen werden.

Urformen: Sprachen der Han-Stämme

Aus den Sprachen der Han-Gruppe entwickelte sich die Sprache des Baekje-Reiches (frühes 1. Jahrtausend n. Chr. bis 660). Die heute erhaltenen Fragmente der Baekje-Sprache zeigen, dass diese Sprache dem Mittelkoreanischen beziehungsweise der Sprache des folgenden Silla-Reiches sowohl im Wortschatz als auch morphologisch sehr nahestand.

Vereinheitlichung durch Silla

Als das Königreich Silla (sowohl Baekje als auch Silla waren wohl jünger als Goguryeo) im 7. Jahrhundert die anderen Staaten der Koreanischen Halbinsel unterwarf und zur absoluten kulturellen Hegemonialmacht wurde, löschte es nicht nur die sonstigen Vorgängersprachen des Koreanischen aus, sondern einte auch erstmals die Stämme der Koreanischen Halbinsel politisch.

Dieser für die Entwicklung der koreanischen Sprache sehr wichtige Vorgang kann geschichtlich mit der Übernahme des Lateinischen, einer ursprünglich von Hirten aus der Umgebung der späteren Stadt Rom gesprochenen Sprache, auf dem gesamten Gebiet Italiens verglichen werden, nachdem Rom diese Gebiete eroberte. Im Grunde kann erst seit der Periode des vereinigten Silla-Reiches von einer gemeinsamen koreanischen Sprache gesprochen werden. Aus der Sprache des Silla-Reiches entwickelte sich das Mittelkoreanische.

Mittelkoreanisch

Die Entwicklung des Mittelkoreanischen begann etwa im frühen 10. Jahrhundert. Bis zur Einführung einer eigenen koreanischen Schrift (Hangeul) im 15. Jahrhundert (Joseon-Dynastie) sind sprachliche Zeugnisse allerdings nur fragmentarisch und in der damals üblichen chinesischen Schrift erhalten.

Ungefähr für die Zeit des Imjin-Kriegs gegen Ende des 16. Jahrhunderts sind phonologische und morphologische Veränderungen belegt, die etwa im 17. Jahrhundert abgeschlossen waren. Das nun entstandene Koreanisch weicht vom vorher üblichen Mittelkoreanisch teilweise erheblich ab und stellt im Grunde die heute in Korea gesprochene Sprache dar.

Heutiges Koreanisch

In der neusten Geschichte gab es – bedingt durch die Teilung der Koreanischen Halbinsel – sprachpolitisch getrennte Entwicklungen in beiden Teilen. In Südkorea orientiert sich die Standardsprache in Aussprache und Rechtschreibung eher am Dialekt der Hauptstadt Seoul, in Nordkorea wurde sie dem um Pjöngjang gesprochenen Dialekt angepasst. Die Unterschiede zwischen den koreanischen Dialekten sind vergleichsweise gering, so dass Koreanisch (mit Ausnahme des auf der Insel Jeju-do gesprochenen Dialekts) auf der ganzen Halbinsel gleichgut verstanden wird. Das Fortbestehen der staatlichen Teilung hat aber zu verschiedenen Entwicklungen in Nord- und Südkorea geführt. In Südkorea sind viele Begriffe als Lehnwörter wie njusɯ 뉴스 „News“ aus der englischen (amerikanischen) Sprache übernommen oder aus englischen Wörtern neugebildet worden (Konglish). In Nordkorea hingegen wird bei Wortneubildungen oft auf den koreanischen Kernwortschatz zurückgegriffen. Überläufer aus Nordkorea bekunden oft anfängliche Mühe mit den vielen ihnen fremden englischen Lehnwörtern.

Geografische Verteilung

Außer in Nord- und Südkorea wird Koreanisch noch in der VR China gesprochen, vor allem von den Angehörigen der koreanischen Minderheit im Koreanischen Autonomen Bezirk Yanbian in der Provinz Jilin an der Grenze zu Nordkorea. In Japan gibt es ebenfalls eine koreanische Minderheit und ein privates koreanischsprachiges Schulsystem.

Offizieller Status

Koreanisch ist Amtssprache in Nord- und Südkorea sowie in Yanbian in China auf lokaler Ebene.

In Südkorea wird die Sprache vom National Institute of Korean Language (Gungnip-gukeowon, 국립국어원), in Nordkorea vom Institut für Sprachwissenschaft der Akademie der Sozialwissenschaften (Sahoe-kwahagwŏn ŏhak-yŏnguso, 사회과학원 어학연구소) reguliert.

Dialekte und Soziolekte

Koreanisch hat verschiedene Dialekte. Die Standardsprache des Nordens (munhwamal 문화말) beruht auf dem Dialekt um Pjöngjang, die des Südens (pyojuneo 표준어) auf dem Dialekt um Seoul. Die beiden sind jedoch sehr ähnlich, und auch sonst sind die Unterschiede zwischen den Dialekten recht gering; eine Ausnahme bildet der Dialekt der Insel Jeju, der sich stark von den übrigen Dialekten unterscheidet und für Sprecher anderer Dialekte im Allgemeinen nicht verständlich ist.

Phonetik und Phonologie

Konsonanten

bilabial alveolar postalveolar velar glottal
Plosive und
Affrikate
einfach b d ʨ g
gespannt ʨ͈
aspiriert ʨʰ
Frikative einfach s h
gespannt
Nasale m n ŋ
Flap ɾ
lateraler Approximant l

Beispiele für die Konsonanten:

Phonem Beispiel deutsche Übersetzung
b [pal] „Fuß“
[p͈al] „saugen“
[pʰal] „Arm“
m [mal] „Pferd“
d [tal] „Mond“
[t͈al] „Tochter“
[tʰal] „reiten“
n [nal] „Tag“
ʨ [ʨal] „gut“
ʨ͈ [ʨ͈al] „zwängen“
ʨʰ [ʨʰal] „treten“
k [kal] „gehen“
[k͈al] „Teppich“
[kʰal] „Messer“
ŋ [paŋ] „Zimmer“
s [sal] „Fleisch“
[s͈al] „Reis“
ɾ [paɾam] „Wind“
l [pal] „Fuß“
h [hal] „tun“

Die genaue Artikulationsweise der gespannten Konsonanten /p͈, t͈, k͈͈, ʨ͈, s͈/ ist umstritten. Bei der Aussprache werden die Stimmlippen gespannt, der Druck unter den Stimmlippen ist erhöht und der Kehlkopf wird gesenkt.

Das Zeichen „͈“ (zwei kurze senkrechte Striche) wird hier für die gespannten Konsonanten verwendet. Offiziell wird es in der zur Beschreibung von Sprachstörungen erweiterten IPA zur Bezeichnung einer Fortis-Aussprache verwendet, in der Fachliteratur wird das Zeichen jedoch auch für „faucalized phonation“ („hohle“ oder „gähnende“ Phonation) verwendet. Manchmal wird in der Literatur auch ein Apostroph (ʼ) verwendet, doch dieses Zeichen ist eigentlich der Darstellung von ejektiven Konsonanten vorbehalten.

Vokale

Die kurzen Vokale des Koreanischen Die langen Vokale des Koreanischen

Einfache Vokale

Im Koreanischen gibt es acht verschiedene Vokalqualitäten und eine Unterscheidung zwischen langen und kurzen Vokalen.

Bei älteren Sprechern hört man noch die Vokale /wø/ und /wy/, die von den meisten Sprechern heute als [we] bzw. [wi] realisiert werden. Die unterschiedlichen Vokallängen scheinen ebenfalls langsam zu verschwinden. Jüngere Sprecher in Seoul unterscheiden oft nicht mehr oder nur unterbewusst zwischen /e/ und /ɛ/. Langes /ʌː/ wird häufig als [əː] realisiert.

In der koreanischen Schrift wird der Unterschied zwischen langen und kurzen Vokalen heute nicht mehr wiedergegeben.

Beispiele für die Vokale:

Phonem Beispiel Deutsch Phonem Beispiel Deutsch
i [ɕiˈʥaŋ] „Hunger“ [ˈɕiːʥaŋ] „Markt“
e [pɛˈɡɛ] „Kissen“ [ˈpeːda] „schneiden“
ɛ [tʰɛˈjaŋ] „Sonne“ ɛː [ˈtʰɛːdo] „Benehmen“
a [ˈmal] „Pferd“ [ˈmaːl] „Sprache“
o [poˈɾi] „Gerste“ [ˈpoːsu] „Lohn“
u [kuˈɾi] „Kupfer“ [ˈsuːbak] „Wassermelone“
ʌ [ˈpʌl] „Strafe“ ʌː [ˈpʌːl] „Biene“
ɯ [ˈʌːɾɯn] „Ältere“ ɯː [ˈɯːmɕik] „Essen“

Diphthonge und Halbvokale

Diphthonge werden mit /j/ und /w/ gebildet. Die einzelnen Diphthonge mit Beispielen:

Diphthong Beispiel Deutsch Diphthong Beispiel Deutsch Diphthong Beispiel Deutsch
      wi [twi] „Rücken?“ ɯi [ˈɯisa] „Arzt“
je [ˈjeːsan] „Budget“ we [kwe] „Kiste“      
[ˈjɛːgi] „Geschichte“ [wɛ] „warum“      
ja [ˈjaːgu] „Baseball“ wa [kwaːˈil] „Obst“      
jo [ˈkjoːsa] „Lehrer“            
ju [juˈɾi] „Glas“            
[jəːgi] „hier“ [mwʌ] „was“      

Quelle: Handbook of the International Phonetic Association

Phonologie

/s/ wird vor [j] und [i] zu [ɕ] palatalisiert. Dieses tritt auch bei den anderen Frikativen und Affrikaten auf. Am Wortende wird /s/ zu /t/.

/h/ wird vor [o] und [u] zu [ɸ], vor [j] und [i] zu [ç], und vor [ɯ] zu [x].

/p, t, ʨ, k/ werden zwischen Vokalen bzw. zwischen Vokal und stimmhaftem Konsonant zu [b, d, ʥ, g].

/l/ wird zwischen Vokalen zu [ɾ], am Silbenende zu [l] oder [ɭ].

In der südkoreanischen Standard-Aussprache entfällt /l/ am Wortanfang vor [j] und wird sonst am Wortanfang zu [n]; die entsprechenden Wörter werden in Südkorea auch in Hangeul so geschrieben. In der nordkoreanischen Standard-Aussprache findet diese Veränderung nicht statt, d.h. es wird am Wortanfang immer als [ɾ] ausgesprochen. Beispiele:

  • Nordkorea: ɾodoŋ 로동; Südkorea: nodoŋ 노동 („Arbeit“)
  • Nordkorea: ɾjʌksa 력사; Südkorea: jʌksa 역사 („Geschichte“)

In der südkoreanischen Standard-Aussprache entfällt [n] am Wortanfang vor [j]; die entsprechenden Wörter werden in Südkorea auch in Hangeul so geschrieben. In der nordkoreanischen Standard-Aussprache findet diese Veränderung nicht statt. Beispiel:

  • Nordkorea: njʌʣa 녀자; Südkorea: jʌʥa 여자 („Frau“)

Am Wortende kommen nur sieben Konsonanten vor: [p̚, m, t̚, n, l, k̚] und [ŋ]. Alle Obstruenten (Plosive, Affrikaten, Frikative) werden am Wortende zu nicht gelösten Plosiven [p̚, t̚, k̚].

Vor Nasallauten werden die Plosive /p, t, k/ ebenfalls zu Nasallauten [m, n, ŋ].

Vokalharmonie

Ursprünglich hatte das Koreanische so wie die meisten Altaisprachen eine ausgeprägte Vokalharmonie, doch im modernen Koreanisch sind davon nur noch Reste erhalten.

Grammatik

Die koreanische Sprache ist eine agglutinierende Sprache, Bedeutungseinheiten wie beispielsweise Zeit oder Kasus werden durch einzelne Affixe ausgedrückt, die an die Verben (Suffix und Infix) und Nomen (Postpositionen) angehängt werden. Weitere Besonderheiten des Koreanischen sind die reich ausgeprägten Regeln zur Morphologie der Verben und das Honorativsystem. Sowohl Verb als auch Nomen können innerhalb des Satzes in ihrer Beziehung zum Aussagegehalt und zum Stellenwert durch morphologische Mittel bestimmt werden.

Es wird oft vermieden, die eigene Person zum Subjekt eines Satzes zu machen. Anstatt zu sagen „Ich habe Kopfschmerzen.“ sagt man eher „Der Kopf tut weh.“, statt „Ich habe Durst.“ sagt man „Die Kehle ist trocken.“ oder statt „Ich habe keine Zeit.“ sagt man „Zeit ist nicht vorhanden.“ Auch vermeidet man es, in der zweiten Person zu formulieren. Stattdessen wird der Name des Gegenübers, oder besser noch der Titel oder die Verwandtschaftsbezeichnung verwendet und in der dritten Person formuliert.

Beziehungen der Sprecher

Die koreanische Sprache ist sehr exakt, wenn es darum geht, die Beziehung der Sprecher auszudrücken. Diese hängt nicht nur davon ab, wie nahe sich die Sprecher stehen, sondern auch von der gesellschaftlichen Stellung, die sich wiederum aus der beruflichen Position oder dem Alter herleitet.

Es existieren mehrere Arten von Höflichkeitsformen (siehe unten), und es existieren wesentlich mehr Verwandtschaftsbezeichnungen und Titel als im heutigen Deutschen. So gibt es allein drei Wörter für Bruder. Der ältere Bruder einer männlichen Bezugsperson wird (hyeong) genannt, der einer weiblichen Bezugsperson heißt 오빠(obba). Für jüngere Geschwister wird meist das geschlechtsneutrale 동생(dongsaeng) verwendet, welches mittels einer weiteren Silbe explizit männlich (oder weiblich) gemacht werden kann, falls man das ausdrücken möchte.

Es ist sehr unüblich, eine höhergestellte Person ausschließlich mit dem Namen anzusprechen, hier wird stattdessen der Titel oder die Verwandtschaftsbezeichnung eingesetzt. Wenn dies auf mehrere Personen zutreffen kann, so wird bei beruflichen Titeln zusätzlich der Familienname genannt, bei Verwandtschaftsbezeichnungen eher Worte wie (keun) „groß“ oder 작은(jageun) „klein“, etwa 큰언니(keuneonni) (große ältere Schwester). Nach unten können durchaus auch nur Namen verwendet werden, teilweise werden aber auch hier Titel verwendet. So sprechen manche Eltern das erste Kind mit 첫째아들(cheotjjae adeul) „erster Sohn“ bzw. 첫째딸(cheotjjae ddal) „erste Tochter“ an, um diese Tatsache hervorzuheben.

Nicht immer werden die Titel jedoch korrekt verwendet. So reden sich beispielsweise Freunde wie Geschwister an, auch die Eltern des Ehepartners können teilweise wie die eigenen Eltern angesprochen werden. Alte Menschen werden, soweit kein beruflicher Titel angebracht scheint, generell als 할아버지(haraabeoji) „Großvater“ bzw. 할머니(halmeoni) „Großmutter“ bezeichnet, selbst wenn man diese gar nicht kennt.

Verben

Das Verb ist das wichtigste Element der koreanischen Sprache. Manche Sätze bestehen nur aus dem Verb. Die Verben gliedern sich in zwei Hauptgruppen: Prozessive Verben, die Vorgänge oder Tätigkeiten beschreiben (z. B. 먹다 mʌkta „essen“, 감사하다 ɡamsahada „danken“) und die qualitativen Verben, die Eigenschaften oder Zustände bezeichnen und damit funktionell den Adjektiven des Deutschen oft nahe kommen, z. B. 싸다 s͈ada „preiswert (sein)“, 까맣다 k͈amatʰa „schwarz (sein)“. Außerhalb dieser beiden Hauptgruppen stehen die existenziellen Verben 있다 itt͈a „vorhanden sein“ und 없다 ʌpta „nicht vorhanden sein“ sowie die Verben -이다 ida „sein“ (Kopula) und 아니다 anida „nicht sein“.

In koreanischen Nachschlagewerken stehen koreanische Verben als Lemma mit ihrem Stamm und dem Suffix da. Diese Form wird in diesem Artikel als Infinitivform bezeichnet. Aus dem Stamm wird die Konverbalform (auch „erweiterter Stamm“) gebildet, die Basis für weitere Verbformen, die sich an sie anschließen können, etwa die Vergangenheitsform. Verbreitet ist auch die Bezeichnung der Konverbalform als Infinitiv.

Beispiel für das Verb 먹다 mʌkta „essen“:

mʌk Verbstamm
먹다 mʌkta Infinitivform (Stamm + ta)
먹어 mʌɡʌ Konverbalform (Stamm + ʌ)
먹었다 mʌɡʌtt͈a Vergangenheitsform (Konverbalform + Vergangenheitsform + Infinitivendung ta), „gegessen haben“

Honorativsystem

Das koreanische System der Höflichkeitsstufen (Honorativ) ist ausgesprochen komplex. Das koreanische Verb stellt durch verschiedene Formen den sozialen Kontext der Kommunikation dar. Dabei nehmen die Höflichkeitsformen bewertende Stellung bezüglich des Verhältnisses des Sprechers zum Gesprächspartner (z. B. Honorativ I und II) oder zum Subjekt des Satzes (z. B. Honorativinfix -ɕi-). Anders als beim deutschen „Sie“ ist es bei der Wahl der Höflichkeitsform im Prinzip nicht von Bedeutung, wie nah oder fremd man dem Angesprochenen gegenüber ist. So hätte z. B. auch der ältere Bruder Anspruch auf eine höfliche Ansprache. Im Unterschied zum Deutschen ist es durchaus üblich, dass beide Gesprächspartner unterschiedliche Höflichkeitsstufen benutzen. Parallel mit den Umwälzungen in der Sozialstruktur kommt es auch bei den sprachlichen Höflichkeitsformen zu Nivellierungen und Umbewertungen.

Eine Einteilung der Sprechstufen ist in der Literatur nicht einheitlich geregelt. Die verschiedenen Höflichkeitsformen können zum Teil auch zusammen verwendet werden. Am häufigsten begegnet man in der heutigen gesprochenen Sprache zwei wichtigen Sprechstufen, die als Honorativ I und Honorativ II bezeichnet werden und beide von der Höflichkeit in etwa dem deutschen „Sie“ entsprechen. Sie sollen beispielhaft für das koreanische Honorativsystem vorgestellt werden.

Honorativ I

Diese Form wird durch die Konverbalform des Verbes und das Suffix -jo gebildet. Ursprünglich allein im Seouler Dialekt benutzt, wurde diese Honorativform lange Zeit hauptsächlich von Frauen benutzt, ist aber jetzt in Nord- und Südkorea gleichermaßen bei beiden Geschlechtern verbreitet. Benutzt wird sie meistens (aber nicht ausschließlich) gegenüber Fremden gleicher oder niedrigerer sozialer Rangstufe, aber auch unter befreundeten Erwachsenen. Normalerweise werden Höflichkeitssilben nur an Verben gehängt, eine Ausnahme ist jedoch das Honorativ I, bei dem die Partikel -요 auch an andere Worte angefügt wird, beispielsweise 저도요 („Ich auch“) oder 있다가요 („gleich“/„später“).

Honorativ II

Diese Form wird durch den Verbstamm und das Suffix ㅂ니다 -mnida nach Vokalen oder 습니다 -sɯmnida nach Konsonanten (bzw. ㅂ니까 / 습니까 - (sɯ)mnik͈a in Fragesätzen) gebildet. Sie wird meistens (aber nicht ausschließlich) benutzt gegenüber Älteren, Menschen mit deutlich höherem sozialem Rang oder bei formellen Anlässen, besonders wenn mehrere Personen angesprochen werden. Auch Nachrichtensprecher im Fernsehen benutzen diese Sprechstufe.

Honorativinfix -ɕi-

Die meisten Verben können zusätzlich zur benutzten Honorativform noch mit dem Honorativinfix -ɕi- versehen werden. Zum Einsatz kann dieses Infix zum Beispiel kommen, wenn dem Subjekt des Satzes eine höhere soziale Rangordnung über die beiden Gesprächspartner zugewiesen wird. Ebenso kann so in Zusammenhang mit Honorativ I oder II eine besonders höfliche direkte Anrede gebildet werden.

Anrede in der Konverbalform

Auch die Anrede in der Konverbalform ist grundsätzlich möglich, die von der Höflichkeit etwa einer Stufe unterhalb des deutschen „du“ entspricht. Gegenüber kleinen Kindern oder sehr engen Freunden und einigen Familienangehörigen ist sie die Norm, gegenüber den meisten Erwachsenen wird sie so gut wie nie eingesetzt, es sei denn, der Sprecher möchte gerne einen Streit anfangen.

Grußformel

Als Beispiel soll die in Nord- und Südkorea übliche Begrüßung in verschiedenen Honorativformen vorgestellt werden:

안녕 annjʌŋ Nur akzeptabel gegenüber kleinen Kindern und sehr engen Freunden
안녕하세요(?) annjʌŋhasejo (?) Honorativ I + Honorativinfix: In Südkorea übliche Begrüßung normaler Höflichkeit, gilt in Nordkorea gegenüber Fremden als nicht höflich genug. „Mögen Sie Frieden haben!“ oder „Haben Sie Frieden?“
안녕하십니까? annjʌŋhaɕimnik͈a? Honorativ II + Honorativinfix: In Nordkorea übliche Begrüßung normaler Höflichkeit, in Südkorea nur in Situationen gebraucht, die größere Höflichkeit erfordern. „Haben Sie Frieden?“

Nomen

In koreanischen Sätzen werden Subjekt oder Objekt oft weggelassen, wenn der Hörer weiß, was gemeint ist. Auf den Satz „Heinz hat sich ein neues Auto gekauft.“ kann die Frage nach dem Zeitpunkt übersetzt „Wann gekauft?“ lauten. Dies ist anders als im Deutschen ein vollständiger Satz, wo man mindestens „Wann hat er es gekauft?“ sagen müsste. Auch Sexus, Numerus und Kasus werden meist nicht genauer definiert. Auf die Frage „Was hast du gestern gemacht?“ könnte man beispielsweise mit „친구랑 놀러 갔어요“ („ʨʰinɡuɾaŋ nollʌ kas͈oyo“) antworten, was folgende Bedeutungen haben kann:

  • „(Ich bin) mit einem Freund ausgegangen.“
  • „(Ich bin) mit einer Freundin ausgegangen.“
  • „(Ich bin) mit Freunden ausgegangen.“
  • „(Ich bin) mit Freundinnen ausgangen.“
  • „(Ich bin) mit Freunden und Freundinnen ausgegangen.“

Das Subjekt Ich kommt in dem koreanischen Beispiel nicht vor, mit dem gleichen Satz könnte man auf die Frage „Was hat dein Bruder gemacht?“ antworten.

Bei Bedarf können Genus, Numerus und Kasus als Postposition angehängt werden. Eine unvollständige Liste der möglichen Postpositionen zeigt die folgende Tabelle.

nach Konsonant nach Vokal Verwendung
-i -ɡa (neutraler Nominativ)
-ɯn -nɯn (markiert Satzthema)
께서 -k͈esʌ 께서 -k͈esʌ (Honorativ-Nominativ)
-ɯj bzw. -e -ɯj bzw. -e (Genitiv)
(1) -t(1) (alter Genitiv, nur noch in einigen zusammengesetzten Wörtern)
에게 -eɡe 에게 -eɡe “(jemandem)“ (neutraler Dativ; nur auf Belebtes einschl. Menschen anzuwenden)
한테 -hantʰe 한테 -hantʰe “(jemandem)“ (neutraler Dativ; nur auf Menschen u. ä. anzuwenden)
-k͈e -k͈e “(jemandem)“ (Honorativ-Dativ; nur auf Menschen u. ä. anzuwenden)
에게서 -eɡesʌ 에게서 -eɡesʌ “von (jemandem)“ (neutraler Dativ; nur auf Belebtes einschl. Menschen anzuwenden)
한테서 -hantʰesʌ 한테서 -hantʰesʌ “von (jemandem)“ (neutraler Dativ; nur auf Menschen u. ä. anzuwenden)
-ɯl -ɾɯl (Akkusativ)
-e -e (Richtungsangabe: Bewegung, z. B. irgendwohin gehen; nur auf Unbelebtes anzuwenden)
에게 -eɡe 에게 -eɡe (Richtungsangabe: Bewegung, z. B. zu jemandem gehen; nur auf Belebtes einschl. Menschen anzuwenden)
-e -e (Ortsangabe: Stillstand, z. B. irgendwo sein)
-e -e (Zeitpunkt)
에서 -esʌ 에서 -esʌ (Ortsangabe: Aktivität, z. B. irgendwo spielen)
에서 -esʌ 에서 -esʌ “von“ (Herkunft, z. B. irgendwoher kommen)
부터 -butʰʌ 부터 -butʰʌ “seit; ab; von“ (Zeit- oder Ortsangaben)
로부터 -ɾobutʰʌ 로부터 -ɾobutʰʌ “ab, von“ (nur Ortsangaben)
까지 -k͈aʥi 까지 -k͈aʥi “bis“ (Zeit- oder Ortsangaben)
-ɡwa -wa “und“ (Aufzählung)
-ɡwa -wa “mit (jemandem) zusammen“ (oft zusammen mit 같이 oder 함께)
하고 -haɡo 하고 -haɡo wie - (ɡ)wa; weniger formell
이랑 -iɾaŋ -ɾaŋ wie -(g)wa; informell
처럼 -ʨʰʌɾʌm 처럼 -ʨʰʌɾʌm “wie“
(과) 같- -ɡwa kat- (와) 같- -wa kat- “wie“
과 다르- -gwa taɾɯ- 와 다르- -wa taɾɯ- “anders als; im Gegensatz zu“
보다 -boda 보다 -boda “als“ (+ Komparativ)
으로 -ɯɾo -ɾo “nach“ (Richtung); „mit” (Instrumental)
-dɯl -dɯl (Plural)
-do -do “auch“
-man -man “nur“

(1) verstärkt den folgenden Konsonanten

Es gibt kein grammatisches Geschlecht (Genus); ob es sich um männliche oder weibliche Menschen oder Tiere handelt, kann durch Präfixe ausgedrückt werden:

nam- männlich
여/녀 (n)jʌ- weiblich
su(h)- männlich (bei Tieren)
am(h)- weiblich (bei Tieren)

Wortschatz

Beispiel für ein Homophon in der koreanischen Sprache. Zuoberst die Hangeulschreibung, darunter die verschiedenen Bedeutungen mit ihren Hanja.

Neben „rein koreanischen“ Wörtern besteht ein großer Teil des koreanischen Wortschatzes (40 bis 60 %) aus Lehnwörtern, die im Laufe der Geschichte aus dem Chinesischen übernommen wurden. Gründe für den außerordentlich hohen Anteil dieser sinokoreanischen Wörter sind der enge Kontakt, den Korea im Laufe seiner gesamten Geschichte zum „großen Bruder“ China pflegte, sowie die in Korea zur Staatsreligion erhobene Philosophie beziehungsweise Religion des Konfuzianismus. Viele Begriffe bestehen nebeneinander in einer sinokoreanischen Form und einer aus dem koreanischen Kernwortschatz gebildeten Form ohne Bedeutungsunterschied.

In jüngerer Zeit wurden in Südkorea Lehnwörter aus dem Englischen übernommen (beispielsweise 컴퓨터 kʰʌmpʰjutʰʌ für Computer). Dabei mussten diese teilweise der koreanischen Phonologie angepasst werden, etwa bei 와이프waipeu ← „wife“. Stark zurückgegangen ist dagegen der Gebrauch von Lehnwörtern aus dem Japanischen, sofern diese nicht ihrerseits aus dem Englischen stammen oder aber als sinokoreanische Wörter naturalisiert wurden. Statt wie zur Zeit der japanischen Kolonialherrschaft 벤또 pent͈o, heißt das in Frischhaltedosen mitgebrachte Essen in Nord- und Südkorea heutzutage rein koreanisch 도시락 toɕiɾak. Ein Grund für solche Veränderungen sind vom Gebrauch japanischer Wörter hervorgerufene schmerzhafte Erinnerungen an die damalige Zeit.

Selten, aber vorhanden, sind auch Lehnwörter aus dem Deutschen. Mit 호프 hopʰɯ (Anpassung des Wortes „Hof“ an die koreanische Phonologie, in der der f-Laut fehlt) wird in Nord- und Südkorea eine Kneipe bezeichnet, in der Getränke im westlichen Stil, insbesondere Bier, ausgeschenkt werden, 아르바이트 aɾɯbajtɯ (← japanisch arubaito ← deutsch „Arbeit“) bedeutet wie im Japanischen „Aushilfs- oder Studentenjob“, und mit 닥스훈트 taksɯhuntʰɯ („Dachshund“) ist der Dackel gemeint.

Schrift

Hauptartikel: Koreanisches Alphabet

Die koreanische Sprache kann seit dem 15. Jahrhundert mit Hilfe der damals entwickelten phonographischen Schrift geschrieben werden. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde diese Möglichkeit aber wenig genutzt. Andere Schriften, vor allem die vormoderne chinesische Schriftsprache (Wenyan), herrschten vor. Ein großer Teil des modernen koreanischen Wortschatzes sind Zusammensetzungen der chinesischen Schriftsprache entlehnter – sog. sinokoreanischer – Morpheme. Ein Unterschied zum Japanischen besteht in der Einsilbigkeit aller sinokoreanischen Morpheme. Man schreibt sie nach Belieben entweder mit chinesischen Zeichen (im Koreanischen Hanja genannt), also als Logogramme, oder aber mit dem koreanischen Alphabet, also mit ihrem sinokoreanischen Lautwert. Heute werden sie in den weitaus meisten Texten immer mit Hangeul geschrieben, was vor wenigen Jahrzehnten aber noch ganz anders war. Wenn man sie mit chinesischen Zeichen schreibt, dann vor allem bei Namen und in wissenschaftlichen Texten, um bei Homophonen die gemeinte Bedeutung zu klären. In vielen großen südkoreanischen Zeitungen kommen chinesische Schriftzeichen vor, es wird aber nur ein kleiner Teil der sinokoreanischen Wörter so geschrieben. Die meisten Zeitschriften hingegen benutzen chinesische Zeichen so gut wie gar nicht. Viele Texte geben chinesische Zeichen oder die Schreibweise eines Begriffs mit dem koreanischen Alphabet in Klammern hinter der jeweils anderen Schreibung an. In Nordkorea wurden die chinesischen Schriftzeichen abgeschafft und werden kaum noch verwendet.

Transkriptionen

Verbreitete Romanisierungen, also Schreibung mit dem lateinischen Alphabet, sind die Revidierte, die McCune-Reischauer- und die Yale-Romanisierung. Die Revidierte Romanisierung wurde erst im Jahr 2000 in Südkorea als offizielle Romanisierung eingeführt. Die McCune-Reischauer-Romanisierung ist in den 1930ern geschaffen worden und in verschiedenen Varianten noch weit verbreitet. Eine davon ist die offizielle Romanisierung Nordkoreas, eine andere war einige Jahre lang die offizielle Romanisierung Südkoreas.

Da sich nicht alle Laute der koreanischen Sprache gut auf das lateinische Alphabet abbilden lassen, gibt es für deutsche Leser ein paar Fallen. So werden beispielsweise in der Revidierten Romanisierung die koreanischen Buchstaben (als Monophthong ausgesprochen) und als Digraph eo bzw. yeo romanisiert, jedoch etwa wie das o in offen bzw. wie das jo in Joch, also ohne den Vokal e gesprochen. Z. B. wird Seoul als Seo-ul zerlegt und entsprechend /sɔ.ul/ ausgesprochen (nicht */se.ul/). Noch tückischer ist die Romanisierung des Vokalbuchstabens (ebenfalls ein Monophthong) als eu, da es diesen Laut im Deutschen nicht gibt. Es handelt sich um einen geschlossenen, hinteren und ungerundeten Vokal, gesprochen etwa wie ein deutsches u ohne Lippenrundung. Er wird nicht wie das eu in Eule ausgesprochen; der ähnlichste Vokal im Deutschen dürfte das Schwa sein (das e in Beruf).

Siehe auch

Literatur

Allgemeine Beschreibungen und Grammatiken

Lehrbücher

  • Yeong-Ja Beckers-Kim: Koreanisch für Anfänger (Göttingen, Edition Peperkorn 2005); ISBN 3-929181-58-4 (ohne CDs), ISBN 3-929181-59-2 (mit 2 Sprach-CDs). Vermittelt die südkoreanische Standardsprache.
  • Wilfried Herrmann: Lehrbuch der modernen koreanischen Sprache (Buske 1994); ISBN 3-87548-063-5. Nordkoreanischer Standard mit Hinweisen auf südkoreanische Abweichungen.
  • Bruno Lewin: Einführung in die koreanische Sprache (Buske 1997); ISBN 3-87548-153-4.
  • Kong Ik Hyon [Kong Ik-hyŏn]: Learn Korean on your own (Honjasŏ paeulsu innŭn chosŏnmal 혼자서 배울수 있는 조선말; P’yŏngyang 1995), 4 Bde. mit 4 Kassetten.
  • Kong Ik Hyon: Let’s learn Korean (Chosŏnmal paeunŭn ch’ae 조선말 배우는 채; Foreign Languages Books Publishing House, P’yŏngyang 1989).

Genetische Verwandtschaft mit anderen Sprachen und Sprachfamilien

  • Miller, R.A.: Languages and history. Japanese, Korean and Altaic, Inst. for Comparative Research in Human C, 1996, ISBN 974-8299-69-4.
  • Riley, Barbara E.: Aspects of the Genetic Relationship of the Korean and Japanese Languages. Ph.D. Thesis, University of Hawaii, 2003
  • Robbeets, Martine Irma: Is Japanese Related to Korean, Tungusic, Mongolic and Turkic? Harrassowitz, Wiesbaden 2005.

Geschichte

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Koreanisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikibooks Wikibooks: Koreanisch – Lern- und Lehrmaterialien
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