Altenberg (Erzgebirge)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Altenberg
Altenberg (Erzgebirge)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Altenberg hervorgehoben
50.76444444444413.757777777778750
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Dresden
Landkreis: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Altenberg
Höhe: 750 m ü. NN
Fläche: 145,81 km²
Einwohner:

8.723 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 01773, 01778
Vorwahl: 035056
Kfz-Kennzeichen: PIR
Gemeindeschlüssel: 14 6 28 010
Stadtgliederung: 20 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Platz des Bergmanns 2
01773 Altenberg
Webpräsenz: www.altenberg.de
Bürgermeister: Thomas Kirsten (Freie Wähler)
Lage der Stadt Altenberg im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Altenberg (Erzgebirge) Bad Gottleuba-Berggießhübel Bad Schandau Bahretal Bannewitz Dippoldiswalde Dohma Dohna Dorfhain Dürrröhrsdorf-Dittersbach Freital Glashütte Gohrisch Hartmannsdorf-Reichenau Heidenau Hermsdorf Höckendorf Hohnstein Kirnitzschtal Königstein/Sächsische Schweiz Kreischa Liebstadt Lohmen Müglitztal Neustadt in Sachsen Pirna Porschdorf Pretzschendorf Rabenau Rathen Rathmannsdorf Reinhardtsdorf-Schöna Rosenthal-Bielatal Schmiedeberg Sebnitz Sebnitz Stadt Wehlen Struppen Stolpen Tharandt Wilsdruff Sachsen Tschechien Landkreis Bautzen Dresden Landkreis Meißen Landkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild
Blick auf Altenberg mit Geisingberg im Hintergrund
Zinnerzabbau unter Tage (1980)
Blick auf die Tagesanlagen des VEB Zinnerz (1982)
Blick über die Pinge auf die Reste der Tagesanlagen um den Arno-Lippmann-Schacht (2009)

Altenberg ist eine Stadt in Sachsen, im Osterzgebirge an der B 170 zwischen Dresden und Prag, 5 km von der Grenze zu Tschechien entfernt. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Altenberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde Altenberg befindet sich im Osterzgebirge, ihr höchster Punkt ist der Kahleberg (905 m über NN). Im Gemeindegebiet entspringt die Rote Weißeritz, einer der beiden Quellflüsse der Weißeritz. Während die Ortsteile Kipsdorf und Bärenstein im Weißeritztal beziehungsweise Müglitztal auf etwa 400 bis 500 m Höhe liegen, liegt der Ortsteil Falkenhain auf etwa 650 bis 700 m Höhe; der Ortsteil Zinnwald-Georgenfeld liegt auf über 800 m Höhe. Nördlich von Altenberg befindet sich die Wüstung Weigelswalde.

Stadtgliederung

Zur Stadt Altenberg gehören die Gemeindeteile (geordnet nach dem Zeitpunkt der Eingliederung):

Bärenstein, Geising und Lauenstein sind Stadtteile, die anderen Orte werden als Ortsteile bezeichnet.

Geschichte

Gründung

Nachdem Bergleute am südlichen Fuß des Erzgebirges im Umfeld von Krupka (Graupen) wahrscheinlich bereits im 12. Jahrhundert mit dem Abbau von Zinnseifen begannen, drangen sie in späteren Jahrzehnten auf der Suche nach der eigentlichen Lagerstätte immer weiter in Richtung Erzgebirgskamm vor. Dabei entdeckten sie zuerst die Vorkommen um Zinnwald (1378 urkundlich erwähnt), bevor sie um 1440 in Altenberg fündig wurden. Die hiesige Lagerstätte, der sogenannte Zwitterstock erwies sich im Laufe der Jahrhunderte als bedeutendste Zinnlagerstätte Mitteleuropas. Im unmittelbaren Umfeld der zahllosen kleinen Zechen, in denen die Förderung begann, entstand Altenberg als Streusiedlung der Bergleute.

Entwicklung der Stadt

Ursprünglich gehörten die Flurstücke den Herren von Bernstein, die Besitzer der Bärensteiner Herrschaft. Am 16. Dezember 1446 verkaufte der Ritter Hans von Bernstein den vierten Teil seiner Herrschaft an den Kurfürsten, damit wurde der Kurfürst Grundherr des jetzigen Altenbergs. Aufgrund der Ergiebigkeit der Lagerstätte entwickelte sich der Ort rasch zur wichtigsten Bergstadt im Osterzgebirge. Der wirtschaftliche Aufschwung führte bereits 1451 zur Verleihung des Stadt- und Marktrechtes. In diesem Zusammenhang wurde der Ort als frymarkt erwähnt. Als Stadt wurde Altenberg 1489 als uf dem Aldenberge und 1534 als zum Aldenbergk erwähnt. Der Name wird als der (im Vergleich mit dem Berg und der Stadt Geising) alte Berg erklärt. Vom bis ins 20. Jahrhundert hinein wirtschaftlich prägend gebliebenen Bergbau zeugen heute noch die Altenberger Pinge, ein 1620 entstandener Einsturztrichter, die Zinnwäsche (technische Schauanlage), eine der ehemals 13 Wäschen mit Pochwerken und Schüttelherden im Raum Altenberg-Geising-Zinnwald sowie der Neubeschert-Glück-Stolln, in dem die alten Abbauverfahren nachgestaltet sind.

Seit dem 18./19. Jahrhundert ergänzten verschiedene Heimarbeiten (Holzspielzeug- und Strohblumenproduktion) die Erwerbsmöglichkeiten im Bergbau. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Altenberg aufgrund der schneesicheren Lage und der guten Erreichbarkeit (1923 Anschluss an das Eisenbahnnetz) zum Wintersportzentrum im Osterzgebirge.

Vom 9. bis 14. Februar 1937 fanden in Altenberg die Deutschen Ski-Meisterschaften statt.

Am 10. Mai 1945 (zwei Tage nach Ende des Zweiten Weltkriegs) wurden 75% des Stadtzentrums durch Tieffliegerangriffe der Roten Armee auf nach Böhmen flüchtende deutsche Truppen zerstört.

In den 1950er Jahren begann der Ausbau des Kurwesens. Nachdem der Bergbau 1991 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde, konzentrierte sich der Ort verstärkt auf den Fremdenverkehr und das Erholungs- und Kurwesen. Im Jahr 2004 wurde das Prädikat Kneippkurort an die Stadt verliehen. Altenberg ist heute das Wintersportzentrum des Osterzgebirges.

Eingemeindungen

Hirschsprung wurde 1965 eingemeindet.[2] Es folgten zwei Gemeinden 1994[3], drei Gemeinden 1996[4], zwei Gemeinden 1999[5], Bärenstein 2004[6] und Geising 2011[7].

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Bärenburg 1. April 1996
Bärenfels 1. Januar 1999
Bärenstein 1. Januar 2004
Falkenhain 1. Januar 1999
Fürstenau 1. Januar 1994 Eingemeindung nach Geising
Fürstenwalde 1. Januar 1994 Eingemeindung nach Geising
Geising 1. Januar 2011
Georgenfeld 1. Juli 1950 Zusammenschluss mit Zinnwald zu Zinnwald-Georgenfeld
Hirschsprung 1. Januar 1965
Kipsdorf 1. April 1996
Lauenstein 1. März 1994 Eingemeindung nach Bärenstein
Liebenau 1. Januar 1994 Eingemeindung nach Geising
Löwenhain 1. Januar 1994 Eingemeindung nach Geising
Rehefeld-Zaunhaus 1. Januar 1994
Schellerhau 1. April 1996
Zinnwald 1. Juli 1950 Zusammenschluss mit Georgenfeld zu Zinnwald-Georgenfeld
Zinnwald-Georgenfeld 1. Januar 1994

Eingemeindung von Geising

Der Geisinger Stadtrat stimmte am 21. Dezember 2010 mehrheitlich der Eingemeindung nach Altenberg zum 1. Januar 2011 zu.[8] Durch die Kommunalaufsicht des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurde die Eingemeindung am 29. Dezember 2010 genehmigt.[9] Die Eingemeindung wurde maßgeblich durch die prekäre finanzielle Situation Geisings beeinflusst. Die Stadt konnte 2010 keinen ausgeglichenen Haushalt mehr vorlegen, die Schulden beliefen sich Ende 2010 auf 4,8 Mill. €, darunter allein 2,28 Mill. € Fehlbeträge.[10]

Durch die Eingemeindung wuchs Altenberg auf eine Fläche von über 146 km² und wurde damit die mit Abstand größte Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Einwohnerzahl stieg von ca. 5.700 Einwohnern auf knapp 8.900 Einwohner. Zugleich entstand eine neue regionale Touristenhochburg: 2009 zählten beide Gemeinden zusammen knapp 423.000 Übernachtungen, dies entspricht ca. 17 % der im Landkreis registrierten Übernachtungen.[11] Tourismus und Kurwesen sichern in beiden Gemeinden ca. 1.800 Arbeitsplätze.[9]

Entwicklung der Einwohnerzahl

bis 1899 1900 bis 1999 seit 2000
  • 1550 − 0228 besessene Mann und 196 Inwohner (entspricht 1.341 Einwohnern) (1)
  • 1697 − 1104 (2)
  • 1764 − 1220, 72 Häusler
  • 1792 − 1365
  • 1801 − 1374
  • 1815 − 1378
  • 1834 − 1913 (3)
  • 1871 − 2352
  • 1890 − 1888
  • 1910 − 1836
  • 1925 − 1740
  • 1939 − 2032
  • 1946 − 1796
  • 1960 − 2314
  • 1964 − 2389
  • 1970 − 2490
  • 1990 − 6586 (4)
  • 1998 − 6183
  • 2000 − 5848
  • 2001 − 5592
  • 2002 − 5401
  • 2003 − 6312
  • 2004 − 6162
  • 2005 − 6007
  • 2006 − 5890
  • 2007 − 5829
  • 2008 − 5825
  • 2009 − 5694 (5)
  • 2010 − 8723 (6)

Zusammenstellung nach BLASCHKE 2003, Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1964, ZÜHLKE 1966 und Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen, ab 1998: Stand zum 31.12. des jeweiligen Jahres

(1): errechnet nach Steuerlisten, vgl. BLASCHKE 2003
(2): erwachsene Einwohner, darunter 244 Bürger, 184 Häuser und 138 wüste Wohnstellen
(3): 243 Häuser
(4): Bevölkerung am 3. Oktober 1990
(5): Einwohner mit Hauptwohnsitz: 5575, darunter 2079 in Altenberg selbst [12]
(6): Nach Eingemeindung von Geising

Gedenkstätten

  • Gedenkstein an der Straße nach Schellerhau, unweit der Schneise 31, zur Erinnerung an den illegalen Widerstandskampf von Grenzgängern zur ČSR, die bei einem Gefecht mit SS-Männern getötet wurden: Max Niklas, Walter Richter und Artur Tiermann.
  • Gedenkstein aus dem Jahre 1945 auf dem Friedhof an der Bergarbeitersiedlung für elf unbekannte KZ-Häftlinge eines Todesmarsches, die im April 1945 von SS-Männern ermordet wurden.
  • Grabstätte für 42 namentlich bekannte sowjetische Kriegsgefangene, die während des Zweiten Weltkrieges Opfer von Zwangsarbeit wurden.

Politik

Stadtrat

Blick auf das Rathaus

Seit der Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 verteilen sich die 18 Sitze des Stadtrats wie folgt auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen:

Partei / Gruppierung Sitze
Freie Wähler Altenberg (FWA) 8
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 4
Die Linke (Die Linke) 3
Bärensteiner Wählervereinigung 2
Freie Wählervereinigung Rehefeld-Zinnwald (FWRZ) 1

Wappen

Beschreibung: Das Wappen ist in Rot und Blau gespalten und in Gold geteilt. Rechts ein goldener Bischof mit Stab und links ein in Weiß und Rot geteilter doppelschwänziger Löwe. Unten ein arbeitender kniender schwarzgekleideter Bergmann.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Blick über die Pinge
Blick vom Kahleberg auf Altenberg – Im Hintergrund der Geisingberg
Geisingberg
Ski- und Rodelhang in Altenberg
Bobbahn Altenberg

Der Altenberger Zinnerzbergbau ist eine ausgewählte Stätte für die vorgesehene Kandidatur zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge.

Kirche

Die evangelische Kirche Altenberg (Adresse Marienstraße Ecke Rathausstraße) ist ein Nachfolgebau der früheren Stadtkirche, die 1878 aus Stein errichtet worden war und in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs im Bombenhagel zerstört wurde. Die heutige Kirche entstand zwischen Mai 1989 und Dezember 1991.

Museen und Ausstellungen

  • Bergbaumuseum Altenberg: Das 1957 eröffnete technische Museum befindet sich in einer ursprünglich im 16. Jahrhundert erbauten und nach Sanierung technisch wieder funktionsfähigen Zinnpochwäsche. Es zeigt in Verbindung mit dem 180 m langen Neubeschert-Glück-Stollen (aufgefahren 1802-49, Schaustollen seit 1971) den Weg des Zinns vom Abbau bis zur Aufbereitung.
  • Besucherbergwerk Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald in Zinnwald-Georgenfeld: Das 1992 eröffnete Besucherbergwerk erschließt den 1686 von der Adelsfamilie von Bünau aufgefahrenen Tiefe-Bünau-Stollen. Imposant ist vor allem die durch Feuersetzen entstandene Reichtroster Weitung. Der knapp 3 km lange Rundgang führt unter Tage bis an die deutsch-tschechische Grenze heran.
  • Bergbaumuseum Zinnwald: Das im Huthaus der Gewerkschaft Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald befindliche Bergbaumuseum informiert seit 1983 über die Orts- und Montanhistorie Zinnwalds.

Sport

Kulinarische Spezialitäten

Kräuterliköre mit regional passenden Namen wie „Knappenfeuer“, „Kufenwärmer“, „Pyramidenöl“ und andere, die in verschiedenen Marken seit 1842 in der Altenberger Kräuterlikörfabrik hergestellt werden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Postkutschenhalt im Sommer am Eisenbahn- und Busbahnhof

Altenberg liegt an der Bundesstraße 170, die Dresden über Zinnwald mit Nordböhmen und Prag verbindet. Diese Straße hat sich seit ihrem Bau in den 1840er Jahren zu einer der wichtigsten Verbindungen zwischen Sachsen und der Tschechischen Republik entwickelt. Als Europastraße 55 war sie Teil des von Skandinavien nach Südosteuropa verlaufenden paneuropäischen Verkehrskorridors IV. Infolge der veränderten Wirtschaftsentwicklung nach der deutschen Wiedervereinigung sowie der EU-Osterweiterung hatte sich ihr Verkehrsaufkommen insbesondere im Schwerlastverkehr stark erhöht. Dies lag auch darin begründet, dass der Grenzübergang Zinnwald-Georgenfeld zwischen dem Vogtland (Bad Brambach) und der Oberlausitz (Neugersdorf) der einzige für den LKW-Verkehr uneingeschränkt nutzbare Übergang zwischen Sachsen und Böhmen ist. Er zeichnete sich nach dem Neubau der Abfertigungsanlagen (2001) durch sehr kurze LKW-Abfertigungszeiten (15 min) aus, was zusätzlichen Verkehr anzog. Dadurch wurde Altenberg im Sommer 2005 von etwa 3.900 LKW pro Tag passiert. Dieser Durchgangsverkehr (etwa alle 22 s ein LKW) stellte eine große Belastung (Lärm, Gefahrenquelle etc.) nicht nur für Altenberg selbst, sondern auch für den Ortsteil Kipsdorf dar. Ab März 2006 war deshalb die chronisch überlastete B 170 für den bergwärts fahrenden Schwerlastverkehr bis zur Inbetriebnahme der Bundesautobahn 17 Dresden – Prag (21. Dezember 2006) gesperrt.

Seit 1923 ist Altenberg Endpunkt der 38 km langen Müglitztalbahn, welche die Bergstadt durch das Müglitztal mit Heidenau und dem oberen Elbtal verbindet. Die Bahnstrecke hat einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung Altenbergs zum Wintersportzentrum im Osterzgebirge geleistet. Zunächst als Schmalspurbahn angelegt, wird sie seit 1938 als Normalspurbahn betrieben. Seit 2002 setzte DB Regio Südost auf der Regionalbahnlinie 72 anstelle lokbespannter Züge Triebwagen des Typs Siemens Desiro Classic (DBAG-Baureihe 642) im Reisezugverkehr ein. Seit dem 12. Dezember 2010 verkehrt auf der Müglitztalbahn die Städtebahn Sachsen, welche ebenfalls Siemens Desiro Classic einsetzt. Bei günstigen Wintersportbedingungen fahren zusätzlich spezielle Wintersportzüge, mit welchen Touristen direkt ab Dresden Hbf nach Altenberg gelangen können. Unmittelbar am Bahnhof „Kurort Altenberg“ besteht eine überdachte ÖPNV-Schnittstelle zum Überlandbusverkehr. Sieben Linien binden Altenberg an die Umgebung, unter anderem auch an die tschechische Grenzstadt Teplice an:[13]

  • Linie 360: Dresden – Dippoldiswalde – Altenberg – Zinnwald
  • Linie 367: Geising – Altenberg – Kipsdorf
  • Linie 368: Glashütte – Lauenstein – Geising – Altenberg
  • Linie 370: Altenberg – Oberbärenburg – Falkenhain – Dippoldiswalde
  • Linie 373: Altenberg – Rehefeld – Hermsdorf
  • Linie 398: Altenberg – Teplice
  • Linie 733: Altenberg – Rehefeld – Hermsdorf – Holzhau

Ansässige Unternehmen

  • Rehaklinik „Raupennest“ (170 Beschäftigte)

Bildung

In Altenberg gibt es eine Grundschule und das „Glückauf“-Gymnasium Dippoldiswalde/Altenberg, Außenstelle Altenberg, mit sportlicher Ausrichtung (Eliteschule des Sports). Eine Mittelschule befindet sich im Nachbarort Geising.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Max Gross
  • Paul Lotze
  • Hans-Georg Günzel

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

  • Balthasar Rösler (1605–1673), war 1663-1673 Bergmeister und Markscheider in Altenberg.
  • Josef Kaiser (1910–1991), Architekt und Städtebauer, ist in Altenberg gestorben.
  • Max Braun (1913–1989), war erfolgreicher Trainer im Biathlon, der Nordischen Kombination und im Spezialsprunglauf; er lebte von 1947 bis zu seinem Tode 1989 in Altenberg.

Literatur

  • Wolfgang Barsch et. al.: Das erzgebirgische Zinn in Natur, Geschichte, Technik. Altenberg 1988.
  • Um Altenberg, Geising und Lauenstein. 1. Auflage. Akademie-Verlag Berlin, Berlin 1964 (Werte der deutschen Heimat. Band 7).
  • Martin Hammermüller: Altenberg–Geising–Zinnwald. Reihe unser kleines Wanderheft Bd. 27. Leipzig 1954.
  • Bernhard Jasmand [Hrsg.]: Goethe. Ausflug nach Zinnwalde und Altenberg. Dresden 1949.
  • Egbert Kamprath: Altenberg. Bilder einer Stadt. Dresden 1999.
  • Christian Maul: Osterzgebirge. Reihe Städte und Landschaften Band 26. Leipzig 1966.
  • Christoph Meißner: Umständliche Nachricht von der Churfl. Sächß. Schrifftsäßigen freyen Zien-Berg-Stadt Altenberg, in Meissen an der Böhmischen Gränze gelegen, nebst dahingehörigen Diplomatibus, und einem Anhange […]. Lesch und Hübner, Dresden und Leipzig, 1747. (Digitalisat (pdf, 37.2 MB))
  • Sächsisches Oberbergamt / Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie [Hrsg.]: Die Zinnlagerstätte Altenberg. Reihe Bergbau in Sachsen Band 9. Dresden 2002.
  • Karl-Hans Pollmer: Rund um den Geisingberg. Aus der Kirchen- und Heimatgeschichte des Osterzgebirges. Berlin 1979.
  • Otto Eduard Schmidt: Zur Siedlungsgeschichte der Flussgebiete der Müglitz und der Gottleuba. In: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz. Heft 9–12/1927. Dresden, S. 367–378.
  • Rudolf Schumann: Manuskripte der Bergbaugeschichte des Osterzgebirges. (hrsg. vom Knappenverein Altenberg e.V.). Kleinvoigtsberg 2003.
  • Östliches Erzgebirge. 1. Auflage. Akademie-Verlag Berlin, Berlin 1966 (Werte der deutschen Heimat. Band 10). S. 244–257.
  • Richard Steche: Altenberg. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 2. Heft: Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. C. C. Meinhold, Dresden 1883, S. 3.

Weblinks

 Commons: Altenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Altenberg im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Hilfe dazu)
  2. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1994
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  7. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2011
  8. Maik Brückner: Geising stimmt der Eingemeindung zu, Sächsische Zeitung vom 23. Dezember 2010
  9. a b Mandy Schaks: Die Städte Altenberg und Geising gehen ab Januar gemeinsame Wege, Sächsische Zeitung (Dippoldiswalde) vom 30. Dezember 2010
  10. Maik Brückner: Leistet sich Geising zu viel?, Sächsische Zeitung (Dippoldiswalde) vom 23. Oktober 2010
  11. Statistisches Landesamt Sachsen - Gemeindestatistik Sachsen
  12. vgl. http://altenberg.de/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=52&Itemid=66
  13. Infrastrukturprogramm des Verkehrsverbundes Oberelbe – 2002. Website des Verkehrsverbundes Oberelbe. Abgerufen am 24. August 2010)

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