Sachsen
Freistaat Sachsen
Swobodny stat Sakska
Flagge Sachsens
Berlin Bremen Bremen Hamburg Niedersachsen Bayern Saarland Schleswig-Holstein Brandenburg Sachsen Thüringen Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Baden-Württemberg Hessen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Schweiz Bodensee Österreich Luxemburg Frankreich Belgien Tschechien Polen Niederlande Dänemark Bornholm (zu Dänemark) Stettiner Haff Helgoland (zu Schleswig Holstein) Nordsee OstseeKarte
Über dieses Bild
Flagge
Landeswappen Sachsens
Wappen
Sprache: Deutsch, Obersorbisch[1]
Landeshauptstadt: Dresden
Fläche: 18.415,51 km²
Einwohnerzahl: 4,139 Mio. (30. Juni 2011)[2]
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner pro km²
Arbeitslosenquote: 9,4 % (Oktober 2011)[3]
Gründung: 3. Oktober 1990
Schulden: 6,5 Mrd. EUR (31. Dezember 2010)[4]
ISO 3166-2: DE-SN
Kontakt:
Website: www.sachsen.de
Politik:
Ministerpräsident: Stanislaw Tillich (CDU)
Regierende Parteien: CDU und FDP
Sitzverteilung im Landtag: CDU 58
Die Linke 29
SPD 14
FDP 14
B’90/Grüne 9
NPD 8
(5. Wahlperiode)
Letzte Wahl: 30. August 2009
Nächste Wahl: 2014
Parlamentarische Vertretung:
Stimmen im Bundesrat: 4
Landkreise Sachsen.svg

Der Freistaat Sachsen (obersorbisch Swobodny stat Sakska, Abkürzung SN) ist ein Land im Osten der Bundesrepublik Deutschland. Mit rund 4,1 Millionen Einwohnern und einer Fläche von rund 18.400 Quadratkilometern gehört Sachsen zu den kleineren Ländern der Bundesrepublik. Landeshauptstadt ist Dresden, die bevölkerungsreichste Stadt hingegen ist Leipzig. Nachbarländer sind Brandenburg im Norden, Sachsen-Anhalt im Nordwesten, Thüringen im Westen und Bayern im Südwesten. Zudem grenzt das Land im Süden an Tschechien (an die Regionen Liberec, Ústí und Karlovy Vary) und im Osten an Polen (an die Woiwodschaften Lebus und Niederschlesien).

Das 1990 neu gegründete Land führt, wie schon von 1919 bis 1933 als Gliedstaat der Weimarer Republik, die Bezeichnung Freistaat.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Siehe Naturräume in Sachsen, Landschaften in Sachsen

Topografische Karte von Sachsen

Sachsen liegt im Osten Mitteldeutschlands und grenzt an die Länder Bayern (Länge der Grenze 41 km), Thüringen (274 km), Sachsen-Anhalt (206 km), Brandenburg (242 km), die Republik Polen (123 km) und die Tschechische Republik (454 km). Der Freistaat Sachsen gehört wie auch Thüringen und Teile Sachsen-Anhalts zur Region Mitteldeutschland.

Nach topografischen Gesichtspunkten ist es am sinnvollsten, Sachsen in Flachland, Hügelland und Mittelgebirge einzuteilen. Zum Flachland gehören vor allem die Leipziger Tieflandsbucht um Leipzig sowie die nördliche Oberlausitz. Beide sind durch jüngere Ablagerungen aus dem eiszeitlichen Pleistozän und den Flussniederungen gekennzeichnet, sowie insbesondere durch deren tertiäre Braunkohlevorkommen im Untergrund. Das Hügelland weiter südlich mit seinen weitflächigen Lößablagerungen (Lößhügelland) und der damit verbundenen hohen Bodenqualität geht auf die Endmoränenbildung zurück.

Die sächsischen Mittelgebirge gliedern sich von West nach Ost durch eher unscharfe Grenzen. Im Südwesten Sachsens erstreckt sich das eigentlich bis nach Bayern, Thüringen und Böhmen reichende Vogtland mit dem Erzgebirgsbecken als Nordgrenze und dem Elstergebirge im Südosten. Nach Osten folgt die Pultscholle des Erzgebirges, welches meist in West- und Osterzgebirge (geteilt durch das Flöhatal), seltener auch zusätzlich in das Mittelerzgebirge untergliedert wird. Die Höhenlagen nehmen dabei von West nach Ost langsam ab, weshalb auch die mit 1215 Metern höchste Erhebung Sachsens, der Fichtelberg, zum West- bzw. Mittelerzgebirge gehört. Südlich der Landesgrenze fällt das Erzgebirge steil zum Egertalgraben ab. Den südlichen Bereich des Erzgebirges entlang der Kammlagen nimmt der Naturpark Erzgebirge/Vogtland ein. Östlich des Erzgebirges durchbricht die Elbe die Mittelgebirgskette und formte durch tiefe Einschürfungen das Elbsandsteingebirge. Am nordöstlichen Rand des Elbtals bildet die Lausitzer Verwerfung die scharfe Grenze zum Lausitzer Bergland, welches schließlich im äußersten Südosten Sachsens in das weit nach Tschechien reichende Lausitzer Gebirge übergeht. Neben diesen Landschaftseinheiten gibt es zahlreiche weitere Unterscheidungen und Nuancen, welche in der Liste der Landschaften in Sachsen verzeichnet sind.

Eine weitere Gliederung Sachsens kann nach hydrologischen Gesichtspunkten erfolgen. Der wichtigste, größte und einzig schiffbare Fluss ist die Elbe. Sie durchzieht den Freistaat von Südosten nach Nordwesten. Wichtige Quellflüsse sind die Mulde, die Weißeritz, die Zschopau, die Weiße Elster und die Spree, deren allgemeine Fließrichtung Norden ist und die ebenfalls zum Fluss-System der Elbe gehören. Im Osten wird der Freistaat von der Lausitzer Neiße begrenzt, die in die Oder mündet.

Geschichte Sachsens

Hauptartikel: Geschichte Sachsens

Als Sachsen wird heute ein Gebiet an der oberen Mittelelbe, in der südlichen Lausitz und im Erzgebirge bezeichnet. Historisch ist es aber losgelöst vom Stammesherzogtum Sachsen, dem Siedlungsraum der Sachsen in Norddeutschland. Es wird zur historischen Abgrenzung auch als Obersachsen, im Gegensatz zu Niedersachsen, bezeichnet. Von 1247 bis 1485 deckte sich die Geschichte Sachsens zudem in weiten Teilen mit der Geschichte Thüringens.

Schon in der Urgeschichte war das heutige Sachsen ein wichtiges Gebiet für diejenigen, die über die Mittelgebirge reisen wollten. Archäologische Spuren weisen eine Besiedlung des Gebiets durch Bandkeramische Kulturen um 5500 v. Chr. aus dem späteren Böhmen heraus nach. Bevorzugter Siedlungsraum waren die weiten Flussauen von Elbe, Mulde und Spree im Vorland der Gebirge.

Die Albrechtsburg in Meißen

Später zogen aus westlicher Richtung und die Elbe hinauf germanische Stämme in dieses Gebiet ein. Dieses Gebiet stand so bis ins 6. Jahrhundert unter großem Einfluss der Thüringer. Die Thüringer verloren ihre Gebiete an die Franken und Sachsen, während bis ins 10. Jahrhundert von Osten her slawische Völker das spätere Territorium Sachsens besiedelten.

Der Vorläufer des heutigen Sachsens wurde mit dem Burgbau in Meißen als Markgrafschaft Meißen 929 gegründet. Die weitere Geschichte der Markgrafschaft ist von der Ostsiedlung der Deutschen geprägt. Im Gebiet Sachsens wurden bestehende slawische Strukturen, wohl weitestgehend ohne Konflikte und Vertreibung, übernommen und erweitert. Vor allem im Erzgebirge kam es, bedingt durch den Erzbergbau, dagegen zu Gründungen von Städten. Eine Vielzahl von Ortsnamen und Gewässernamen in Sachsen haben slawischen Ursprung. Im Jahr 1089 kam die Markgrafschaft in Besitz der Wettiner.

Ab 1423 wurde die Herrschaft der Wettiner vergrößert: Neben Obersachsen und Thüringen kam Sachsen-Wittenberg hinzu. Es war mit der Kurwürde verbunden. In den folgenden Jahren wurde daher die Bezeichnung Kurfürstentum Sachsen an Stelle der Markgrafschaft Meißen eingeführt. Durch die Leipziger Teilung von 1485 löste sich Sachsen von Thüringen in der weiteren Entwicklung ab. In der Folge wurde Dresden bei Meißen zur Residenzstadt ausgebaut. Nach dem Schmalkaldischen Krieg, den das ernestinische Kursachsen im Schmalkaldischen Bund verlor, ging mit der Herrschaft über Teile Kursachsens 1547 auch die Kurwürde von der ernestiner auf die albertiner Linie der Wettiner über. Die Religionspolitik in beiden Ländern blieb aber lutherisch.

Im Dreißigjährigen Krieg war Sachsen auf Seite des Kaisers involviert und zog gegen Böhmen. Kursachsen besetzte im Auftrag des Kaisers die Lausitzen und erhielt diese zur Deckung der eigenen Kriegskosten zunächst als Pfand. Sachsen verhielt sich darauf neutral, wechselte aber später auf die protestantische Seite, als es seine Neutralität durch Plünderungen in der Lausitz missachtet sah. In der Schlacht bei Breitenfeld (1631) gelang es Sachsen zusammen mit Schweden erstmals, kaiserliche Truppen zu schlagen. 1635 erhielt Sachsen im sog. Sonderfrieden von Prag endgültig die Herrschaft über beide Lausitzen bei gleichzeitiger Neutralitätsverpflichtung sowie Bestandsgarantie für die dortigen konfessionellen Verhältnisse.

Das am 8. Oktober 1656 eröffnete Testament Johann Georg I. sah vor, Teile Kursachsens seinen drei Söhnen August, Christian und Moritz zu vermachen und sie in einer kursächsischen Sekundogenitur als eigenständige Herzogtümer einzurichten. Es entstanden die Herzogtümer Sachsen-Weißenfels, Sachsen-Merseburg und Sachsen-Zeitz. In den folgenden Jahrzehnten ging Sachsen vergleichsweise stark aus dem Krieg hervor und gehörte zu den Fürstentümern, die sich am schnellsten erholen konnten. Sachsen verhielt sich dabei kaisertreu und stellte zum Beispiel 1683 Truppen für die siegreiche Schlacht am Kahlenberg gegen die Türken.

Unter Friedrich August I. (genannt der Starke) versuchte Kursachsen seine Herrschaft und Stellung im Heiligen Römischen Reich auszubauen. Sachsen erlebte fortgesetzt unter Friedrich August II. eine politische und kulturelle Blütezeit. Beide regierten zeitweise Polen als König und Sachsen als Kurfürst in der Personalunion Sachsen-Polen. Beim Großen Nordischen Krieg gegen Schweden beteiligte sich Russland erfolgreich an der Seite von Sachsen-Polen. Territorialgewinne blieben dem Kurfürstentum verwehrt, während das passive Preußen danach gestärkt war.

Im Siebenjährigen Krieg wurde Sachsen zunächst relativ kampflos durch Preußen besetzt. Es kämpfte später in einer Allianz aus Österreich, Russland und Frankreich gegen Preußen und Großbritannien und wurde 1759 wieder von dieser Allianz befreit. 1760 belagerte Preußen Dresden erfolglos, richtete dabei aber erstmals große Schäden in der Hauptstadt an. In der Folge ging Schlesien, welches eine Gebietsverbindung zwischen Sachsen und Polen hätte werden können, an Preußen. Das Kurfürstentum wurde nach und nach wieder hergestellt.

Józef Brodowski, 1895: Napoléon Bonaparte überquert die Elbe bei der Schlacht von Dresden

Gemäß der Pillnitzer Deklaration gehörte Sachsen zu den Ländern, die an der Seite Preußens gegen die Französische Revolution kämpften. Nachdem im späteren Verlauf 1806 Napoleon weit nach Deutschland eingedrungen war, stellten sich ihm die sächsischen und preußischen Truppen gemeinsam entgegen, wurden aber in der Schlacht bei Jena und Auerstedt vernichtend geschlagen. Daraufhin wurde mit Preußen auch Sachsen von den Franzosen besetzt. Nach dem baldigen Beitritt zum Rheinbund wurde das Kurfürstentum noch 1806 zum Königreich Sachsen erhoben. Bei den besonders von Preußen getragenen Befreiungskriegen im Jahr 1813 war Sachsen Hauptkriegsschauplatz und kämpfte weiter an der Seite Frankreichs bis zur Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober. Dafür wollte Preußen beim Wiener Kongress Sachsen auflösen und vereinnahmen, was nur durch den Schutz Österreichs und auch die französische Position verhindert wurde. Sachsen blieb danach zwar weiterhin Königreich, musste jedoch im Norden ungefähr die Hälfte seines Gebietes an Preußen abtreten. Die Revolution von 1848 wurde in Sachsen niedergeschlagen, indem preußische Truppen im Auftrag der Reichsexekution die Rückkehr des geflohenen Königs nach Dresden ermöglichten.

Im Deutschen Krieg 1866 stand Sachsen mit Österreich auf der Verliererseite. Es wurde in Folge Mitglied des Norddeutschen Bunds und nahm 1870/71 am Deutsch-Französischen Krieg teil. Das Königreich Sachsen war seit 1871 ein Bundesstaat des Deutschen Kaiserreichs, der als kleindeutscher Nationalstaat von Preußen geprägt wurde.

Am Ersten Weltkrieg nahm letztmalig eine eigene sächsische Armee im Rahmen des deutschen Heeres teil. Nach der Abdankung des Königs im Herbst 1918 wurde Sachsen Freistaat im Deutschen Reich, das nun nach der Verfassung von 1919 Weimarer Republik genannt wurde (siehe: Geschichte des Freistaates Sachsen). Zwischen 1934 und 1945 sowie zwischen 1952 und 1990 war das Land Sachsen seiner staatlichen Souveränität beraubt und hat de facto nicht existiert. Seit 1990 ist Sachsen ein Land der Bundesrepublik Deutschland.

Politisches System Sachsens

Geschichte des Freistaates Sachsen

Der erste „Freistaat Sachsen“ entstand 1918 nach Abdankung des Königs und Auflösung des Königreichs Sachsen. Im Gleichschaltungsprozess des nationalsozialistischen Deutschlands verlor Sachsen durch das Gesetz über den Neuaufbau des Reichs am 30. Januar 1934 seine staatlichen Hoheitsrechte; das Landesparlament wurde aufgelöst und die Landesregierung der Reichsregierung unterstellt. Im Zuge einer Verordnung kurz danach waren die Deutschen nicht mehr Staatsbürger anhand ihrer Landeszugehörigkeit, Staatsangehörigkeitsfragen gingen also direkt auf das Reich über.

1945 entstand das Land Sachsen als Teil der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, und zwar aus dem Gebiet des vormaligen Freistaates (abzüglich eines Gebietes östlich der Neiße bei Zittau) und aus Teilen der preußischen Provinz Schlesien westlich der Neiße. Es wurde eines von fünf Ländern der am 7. Oktober 1949 gegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Im Jahr 1952 wurde den Ländern der DDR eine zentralistische Verwaltungsreform auferlegt, nach der sie Kreise bilden und diese zu Bezirken der DDR zusammenfassen sollten. Das Land Sachsen gab seine exekutiven und legislativen Befugnisse an den Bezirk Leipzig, den Bezirk Dresden und den Bezirk Chemnitz (1952–53, 1990) bzw. Karl-Marx-Stadt (1953–1990) ab.

Das Land Sachsen wurde per Verfassungsgesetz zur Bildung von Ländern in der Deutschen Demokratischen Republik (Ländereinführungsgesetz) vom 22. Juli 1990 neu gegründet. Ursprünglich sollte dieses Gesetz zum 14. Oktober 1990 in Kraft treten. Eine Neufassung des Gesetzes vom 13. September 1990 verlegte das Inkrafttreten auf den 3. Oktober 1990 (Tag der Wiedervereinigung) vor.

Mit dem Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland wurde das Land Sachsen zum Freistaat Sachsen, einem der seitdem 16 Gliedstaaten der Bundesrepublik. Dieser zweite Freistaat, der sich am 26. Mai 1992 seine Verfassung gab, ist eine parlamentarische Republik und der erste demokratische sächsische Staat mit eigener Verfassungsgerichtsbarkeit und drei geteilten Staatsgewalten. Der Freistaat Sachsen ist als deutsches Land originäres Staatsrechtssubjekt und geborenes Völkerrechtssubjekt. Am 9. November 1990 wurde der Freistaat Sachsen erstmals bei einer Sitzung des Bundesrates vertreten und kann seitdem wieder über diese Vertretung der Gliedstaaten an der Bundesgesetzgebung und -verwaltung mitwirken.

Die heutige, teilweise über Volksabstimmungen festgelegte Landesgrenze ist ein Kompromiss zwischen den 1815 bis 1952 bestandenen sächsischen Grenzen und den danach in der DDR gebildeten Bezirksgrenzen. So kam Altenburg wieder zu Thüringen, während vom Leipziger Umland heute mehr zu Sachsen gehört als früher.

Staatsregierung

Sitz der Regierung ist die Sächsische Staatskanzlei
Der Plenarsaal des Sächsischen Landtags in Dresden

Die Sächsische Staatsregierung wird von einem Ministerpräsidenten geführt, der vom Landtag gewählt wird. Sitz der Regierung ist die Sächsische Staatskanzlei in der Dresdner Inneren Neustadt.

Die CDU ist in Sachsen seit der Wiedervereinigung die mit Abstand stärkste Partei und stellt seitdem den Ministerpräsidenten. Kurt Biedenkopf regierte von 1990 bis April 2002 in einer CDU-Alleinregierung. Auf ihn folgte Georg Milbradt, der nach der Wahl 2004 eine Große Koalition mit der SPD einging. Nach Milbradts Rücktritt im Mai 2008 übernahm Stanislaw Tillich das Amt des Ministerpräsidenten und setzte die CDU-SPD-Koalition bis zur Landtagswahl 2009 fort. Seit September 2009 regiert Tillich in einer schwarz-gelben Koalition zusammen mit der FDP.

Zusammensetzung der amtierenden Staatsregierung (siehe auch Kabinett Tillich II):

Legislative

Die Legislative des Freistaates Sachsen ist der Sächsische Landtag. Er besteht in der 5. Wahlperiode (2009–2014) aus 132 Abgeordneten (normal 120). Diese teilen sich wie folgt auf: CDU 58 Sitze, Die Linke 29 Sitze, SPD 14 Sitze, FDP 14 Sitze, Bündnis 90/Die Grünen 9 Sitze und NPD 8 Sitze. Landtagspräsident ist Matthias Rößler (CDU), es gibt drei Vizepräsidenten: Andrea Dombois, Horst Wehner und Andreas Schmalfuß. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion ist Steffen Flath, der Fraktion der Linken André Hahn, der SPD-Fraktion Martin Dulig, der FDP-Fraktion Holger Zastrow, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Antje Hermenau und der NPD-Fraktion Holger Apfel.

Justiz

Verfassungsgerichtshof und Landgericht Leipzig
Das Oberlandesgericht Dresden

Der Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen befindet sich in Leipzig. Dieses ist neben der Landesregierung und dem Landtag ein oberstes und im Sinne der Gewaltenteilung unabhängiges Staatsorgan.

Die sonstigen Gerichte in Sachsen sind dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz nachgeordnete Behörden.[5] Die Rechtsprechung ist dabei unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen.[6]

Das Oberlandesgericht Dresden ist das höchste Gericht der sächsischen Ordentlichen Gerichtsbarkeit. Ihm sind sechs Landgerichte in Bautzen, Chemnitz, Dresden, Görlitz, Leipzig und Zwickau nachgeordnet.

Weiterhin gibt es in Sachsen Gerichte der Fachgerichtsbarkeit. Der Sitz des Sächsischen Oberverwaltungsgerichtes ist Bautzen. In Chemnitz befinden sich das sächsische Landessozial- und Landesarbeitsgericht. Das Sächsische Finanzgericht befindet sich in Leipzig.

Die Generalstaatsanwaltschaft hat ihren Sitz in Dresden. Dieser nachgeordnete Staatsanwaltschaften gibt es an den Standorten der Landgerichte. Der Freistaat Sachsen führt zehn Justizvollzugsanstalten. Das Landesjustizprüfungsamt beim Sächsischen Staatsministerium der Justiz ist das sächsische Prüfungsamt für die juristischen Staatsexamen.

In Sachsen befinden sich Einrichtungen der bundesstaatlichen Justiz, die dem Bundesministerium der Justiz nachgeordnet sind. In Leipzig befindet sich das Bundesverwaltungsgericht und der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes mit einem Teil der Behörde des Generalbundesanwalts.

Europapolitik

Viele Entscheidungen der europäischen Institutionen haben unmittelbaren Einfluss auf die Menschen und Organisationen in den Regionen Europas, so auch in Sachsen. Die sächsische Europapolitik wird durch eine Vielzahl von Akteuren und Institutionen geprägt. Über verschiedene Wege werden die Interessen des Freistaats in der Europäischen Union wahrgenommen.

Die Europapolitik Sachsens wird in der Staatsregierung koordiniert durch das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Europa unter Leitung von Staatsminister Jürgen Martens (FDP). Die europapolitischen Leitlinien der Regierungskoalition aus CDU und FDP wurden im Koalitionsvertrag, Abschnitt Europa und Internationale Beziehungen, definiert.[7]

Auf Bundesebene wirkt die Staatsregierung über den Bundesrat und die Europaministerkonferenz auch an der europäischen Gesetzgebung mit.

In Brüssel unterhält die Staatsregierung das Sachsen-Verbindungsbüro Brüssel, das u.a. die aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen der europäischen Institutionen beobachtet, dann für den Freistaat relevante Themen identifiziert und an die zuständigen Stellen in der Staatsregierung und dem Landtag übermittelt. Im Ausschuss der Regionen wird Sachsen durch den Europaminister Jürgen Martens und Landtagsabgeordneten Heinz Lehmann (Politiker) (CDU) vertreten. Fünf Abgeordnete vertreten derzeit die sächsischen Bürgerinnen und Bürger im Europäischen Parlament: Cornelia Ernst (DIE LINKE), Peter Jahr (CDU), Holger Krahmer (FDP), Constanze Krehl (SPD) und Hermann Winkler (CDU).

Im Sächsischen Landtag befasst sich der Verfassungs-, Rechts- und Europaausschuss unter Vorsitz von Martin Modschiedler (CDU) mit europapolitischen Grundsatzfragen. Im April 2011 haben Landtag und Staatsregierung eine Subsidiaritätsvereinbarung[8] geschlossen, das die Informationspflichten der Regierung gegenüber dem Parlament und die Mitwirkungsrechte des Landtags an europapolitischen Positionen des Landes regelt.

Verwaltungsgliederung

Direktionsbezirke

Sachsen ist in die drei Direktionsbezirke Chemnitz (1), Dresden (2) und Leipzig (3) untergliedert.
Die Direktionsbezirke enthalten insgesamt 10 Landkreise und drei kreisfreie Städte. Die in Klammern stehende Bezifferung ist auf nebenstehender Karte ersichtlich.

Die zehn sächsischen Landkreise:

Landkreise Sachsen.svg

Die drei kreisfreien Städte Sachsens:

Kreisreform

Hauptartikel: Kreisreform Sachsen 2008

Der Großteil der bis zum 31. Juli 2008 bestehenden Landkreise wurde 1994 und 1996 in einer Kreisreform gebildet. Im Rahmen der Verwaltungsreform der Landesbehörden erfolgte zum 1. August 2008 erneut eine Kreisreform, bei der aus 22 Landkreisen zehn und aus sieben kreisfreien Städten drei wurden.

Einwohnerzahlen und Ausdehnung der neuen Kreise
Neuer Landkreis Alte Stadt- und Landkreise Einwohnerzahl am 31. Dezember 2008 Einwohnerzahl
Prognose 2025[9]
Fläche in km² Bevölkerungsdichte 2008
Einwohner je km²
Bevölkerungsdichte 2025
Einwohner je km²
Bautzen Bautzen, Kamenz, Hoyerswerda, Bischofswerda 328.990 273.500 2.391 138 114
Erzgebirgskreis Stollberg, Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Mittlerer Erzgebirgskreis 377.245 307.300 1.828 206 168
Görlitz Niederschlesischer Oberlausitzkreis, Löbau-Zittau, Görlitz 284.790 232.100 2.106 135 110
Leipzig Leipziger Land, Muldentalkreis 271.863 241.800 1.646 165 147
Meißen Riesa-Großenhain, Meißen 256.638 223.900 1.452 177 154
Mittelsachsen Freiberg, Mittweida, Döbeln 335.797 277.500 2.111 159 132
Nordsachsen Delitzsch, Torgau-Oschatz 211.356 182.000 2.020 105 90
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Weißeritzkreis, Sächsische Schweiz 255.459 232.200 1.654 154 140
Vogtlandkreis Vogtlandkreis, Plauen 250.246 205.000 1.412 177 145
Zwickau Chemnitzer Land, Zwickauer Land, Zwickau 348.834 288.500 949 368 304

Städte und Gemeinden

Sachsen besteht aus insgesamt 485 politisch selbständigen Städten und Gemeinden (Stand: 1. Januar 2010). Diese verteilen sich wie folgt: 178 Städte, darunter 3 kreisfreie Städte und 50 Große Kreisstädte, und 307 nichtstädtische Gemeinden. Die kreisangehörigen Gemeinden haben sich teilweise zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zu Verwaltungsgemeinschaften zusammengeschlossen: 223 Gemeinden sind in 90 Verwaltungsgemeinschaften und 27 Gemeinden in 8 Verwaltungsverbänden eingebunden.

Die größten Städte sind Leipzig und Dresden, gefolgt von Chemnitz. Die viertgrößte Stadt, Zwickau, ist seit Ende 2003 keine Großstadt mehr, da die Einwohnerzahl zurückgegangen ist. Seit der Wiedervereinigung im Jahre 1990 ist die Einwohnerzahl im Freistaat Sachsen durch Abwanderung und Sterbeüberschuss aufgrund geringer Geburtenraten um 600.000 Einwohner zurückgegangen. Leipzig als größte und die Landeshauptstadt Dresden als zweitgrößte sächsische Stadt sowie deren jeweils unmittelbar angrenzenden Nachbarstädte Markkleeberg bzw. Radebeul weisen nach großen Bevölkerungsverlusten nach der Wiedervereinigung in den letzten Jahren durch leichte Geburtenüberschüsse und positiven Wanderungssaldo ein Bevölkerungswachstum auf. Dabei gehört die sächsische Landeshauptstadt in den letzten Jahren sogar zu den Städten mit dem durchschnittlich höchsten Bevölkerungswachstum der Bundesrepublik.

Stadt Kreis Einwohnerzahl am
31. Dezember 2000
Gebietsstand 2011
Einwohnerzahl am
31. Mai 2011
Gebietsstand 2011
Veränderung
in Prozent
Leipzig kreisfrei 493.208 524.692 +6,38
Dresden kreisfrei 477.807 524.427 +9,76
Chemnitz kreisfrei 259.246 242.804 −6,77
Zwickau Zwickau 103.008 93.353 −9,37
Plauen Vogtlandkreis 71.543 65.906 −7,88
Görlitz Görlitz 61.599 55.512 −9,88
Freiberg Mittelsachsen 45.428 41.294 −9,10
Bautzen / Budyšin Bautzen 43.353 40.576 −6,41
Freital Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 40.129 39.282 −2,11
Pirna Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 42.108 38.632 −8,25
Hoyerswerda / Wojerecy Bautzen 50.203 37.119 −26,06
Riesa Meißen 39.367 33.767 −14,22
Radebeul Meißen 32.246 33.670 +4,42
Zittau1 Görlitz 32.775 28.096 −14,28
Meißen Meißen 29.398 27.507 −6,43
Delitzsch2 Nordsachsen 29.287 26.246 −10,09
Limbach-Oberfrohna Zwickau 27.552 25.282 −8,03
Glauchau Zwickau 27.285 24.364 −10,45
Markkleeberg Leipzig 23.157 24.333 +5,10
Werdau Zwickau 26.077 22.472 −13,33
Annaberg-Buchholz Erzgebirgskreis 24.495 21.802 −10,89
Coswig Meißen 24.035 21.193 −11,44
Döbeln3 Mittelsachsen 24.322 21.173 −12,47
Crimmitschau Zwickau 23.305 20.742 −10,40
Borna4 Leipzig 24.219 20.573 −14,66
Reichenbach im Vogtland Vogtlandkreis 23.469 19.976 −14,24
Auerbach/Vogtl.5 Vogtlandkreis 22.629 19.951 −11,49

1 Eingemeindung von Hirschfelde (mit Dittelsdorf und Schlegel) am 1. Januar 2007
2 Eingemeindung von Döbernitz am 1. März 2004
3 Eingemeindung von Ebersbach am 1. Juli 2011
4 Eingemeindung von Wyhratal am 1. Januar 2004
5 Eingemeindung von Rebesgrün am 1. Januar 2003

Gesellschaft

Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungszahl Sachsens ist seit ca. 1950 rückläufig. Der ländliche Raum, viele Mittelzentren und auch oberzentrale Orte verlieren Bevölkerung durch Abwanderung. Einzig die Einwohnerzahlen der Städte Dresden und Leipzig konnten in den vergangenen Jahren Zuwächse verzeichnen. Dresden erlebte seit dem Jahr 2000 eine Zunahme von mehr als 29.000 Einwohnern, Leipzig im selben Zeitraum eine Zunahme von mehr als 17.000 Einwohnern (jeweils ohne Änderung des Gebietsstandes). Beiden Städten wird ein weiteres Wachstum bis 2020 prognostiziert.

Die Bevölkerungsentwicklung in Sachsen seit 1905:

Ewentwsachsen.svg
Jahr Einwohner
1905 4.508.601
1946 5.558.566
1950 5.682.802
1964 5.463.571
1970 5.419.187
1981 5.152.857
1990 4.775.914
1995 4.566.603
2000 4.425.581
Jahr Einwohner
2001 4.384.192
2002 4.349.059
2003 4.321.437
2004 4.296.284
2005 4.273.754
2006 4.249.774
2007 4.220.200
2008 4.192.801
2009 4.168.732
Jahr Einwohner
2010 4.149.477

Die durchschnittliche Kinderzahl in Sachsen lag 2010 bei 1,49 je Frau und liegt damit deutschlandweit an erster Stelle unter den Bundesländern.[10] Spitzenreiter ist der Erzgebirgskreis mit 1,537, während Leipzig mit 1,371 das Schlusslicht in Sachsen bildet. Dresden steht mit 1,479 an der Spitze der deutschen Großstädte über 500.000 Einwohner.

Gesundheitswesen

In Sachsen gibt es 79 Krankenhäuser mit ca. 26.300 Krankenhausbetten. Mit etwa 45.000 Mitarbeitern sind die Krankenhäuser, vertreten durch die Krankenhausgesellschaft Sachsen, einer der bedeutendsten Arbeitgeber im Freistaat. Jährlich werden ca. 945.000 Patienten stationär behandelt.[11] Darunter sind die beiden Universitätsklinika in Dresden und Leipzig als Maximalversorger sowie zehn Schwerpunktversorger, die kommunalen Häuser in Chemnitz, Dresden (Friedrichstadt), Görlitz, Leipzig, Riesa, und Zwickau, die teilprivatisierten in Freiberg und Hoyerswerda (beide Sana) sowie die beiden Helios Kliniken in Aue und Plauen.

Das größte Krankenhaus in Sachsen ist mit 1775 Betten das Klinikum Chemnitz, mit seinen drei Standorten ist es gleichzeitig das größte kommunale Haus in Ostdeutschland. Außerdem ist es am Schneeberger Krankenhaus beteiligt.[12]

Zusätzlich existieren noch 17 Spezialkliniken: zwei private Herzzentren in Dresden (Sana) und Leipzig (Rhön), die beide als Universitätskliniken fungieren, elf Psychiatrische/Neurologische Kliniken, ein Zentrum für Pneumologie, Allergologie, Beatmungsmedizin und Thorax- und Gefäßchirurgie sowie drei Orthopädische Zentren. [13]

Einige der Kliniken sind zertifizierte Krebszentren, wobei das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden als BMBF-gefördertes Zentrum[14] besonders heraussticht. Insgesamt gibt es in Sachsen 20 Brust[15]-, 8 Darm[16]-, 3 Hautkrebs[17]- und 4 Prostatakrebszentren[18]. Weiterhin gibt es 13 Schlaganfallzentren.[19]

Innerhalb Mitteldeutschlands gibt es deutliche Unterschiede bei der Zahl der Krankenhausfälle pro Einwohner. Thüringen und Sachsen-Anhalt haben +12% mehr Krankenhausfälle pro Einwohner als der Bundesdurchschnitt. Sachsen (+0,2%) kommt dem Bundesdurchschnitt sehr nah.[20] Neben den Krankenhäusern existieren noch Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen mit knapp 9.000 Betten, 1030 Alten- und Pflegeheime, Heime für Menschen mit geistiger Behinderung und Sozialtherapeutische Wohnstätten mit insgesamt ca. 58.000 Plätzen.[21] Die Leipziger Medica-Klinik für ambulante Rehabilitation und Sportmedizin ist eine der größten Einrichtungen für ambulante Reha in Deutschland.[22][23] Die meisten Rehabilitationskliniken liegen in der Nähe der tschechischen Grenze.[24] Die Rehaeinrichtungen befinden sich in Altenberg, Bad Brambach, Bad Düben, Bad Elster (5 Einrichtungen), Bad Gottleuba, Bad Lausick (2 Einrichtungen), Bad Schandau (2 Einrichtungen), Bennewitz, Berggießhübel, Brandis, Chemnitz, Coswig, Grünhain-Beierfeld, Hetzdorf, Kreischa (2 Einrichtungen), Kurort Gohrisch, Kurort Jonsdorf, Leipzig, Löbau, Meißen, Naunhof, Pulsnitz, Rothenburg, Schmannewitz (2 Einrichtungen), Thermalbad Wiesenbad, Weinböhla, Werdau, Wolkenstein und Zwenkau.[25] Einige der Einrichtungen besitzen auch Akutbetten.

Eine Apotheke in Sachsen versorgt durchschnittlich 4.200 Einwohner, das entspricht dem Bundesdurchschnitt.[26] In Sachsen gibt es relativ wenige Ärzte (350 auf 100.000 Einwohner, Bundesdurchschnitt: 370), aber viele Zahnärzte (90 auf 100.000 Einwohner, Bund: 80)[27]. Mit dem Internetportal www.aerzte-fuer-sachsen.de kämpft Sachsen gegen den Ärztemangel, indem es u.a. umfassende Informationen zu speziellen Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt. Mehr als 1100 Ärzte im stationären Bereich kommen aus dem Ausland[28].

Die Gesundheitsausgaben in Sachsen stiegen 2009 um 3,7%. Mit 3.328 € lagen die Gesundheitsausgaben je Einwohner 2009 nur noch 2% unter dem Bundesdurchschnitt, 2006 waren es noch 8%. Größter Ausgabenträger im Gesundheitswesen Sachsens war im Jahr 2009 die gesetzliche Krankenversicherung mit 9,1 Mrd. € knapp zwei Drittel der gesamten Gesundheitsausgaben. Im Freistaat sind 90%[29] Menschen gesetzlich versichert (Bund: ca.85%[30]). Die Gesundheitsausgaben entsprachen 2009 15% des Bruttoinlandsproduktes.[31]

Das Gesundheitsziel Sachsens[32] ist mit dem Ziel "Aktives Altern - Altern in Gesundheit, Autonomie und Mitverantwortlichkeit" Vorreiter in Deutschland[33].

In Sachsen studierten und arbeiteten viele bekannte Mediziner und Alternativmediziner wie Friedrich Eduard Bilz (Bilz-Sanatorium), Heinrich Braun ("Braunsche Schiene"), Carl Gustav Carus, Paul Ehrlich (Nobelpreis 1908), Paul Flechsig, Samuel Hahnemann (Begründer der Homöopathie), Hermann Hartmann (Gründer des Hartmannbundes), Johann Christian August Heinroth (Inhaber der weltweit ersten Psychiatrieprofessur), Wilhelm His, Bernard Katz (Nobelpreis 1970), Heinrich Lahmann ("Lahmann-Sanatorium"), Carl Ludwig, Moritz Schreber ("Schrebergärten"), Carl Thiersch und Friedrich Trendelenburg.

Sprachen

Im Freistaat Sachsen werden hauptsächlich ostmitteldeutsche Dialekte gesprochen. Es handelt sich um das Meißnische und das Osterländische, die zur Thüringisch-Obersächsischen Dialektgruppe gehören, sowie das Lausitzische. Die ersten beiden sowie die Dialekte des angrenzenden Thüringens und im Süden Sachsen-Anhalts werden umgangssprachlich auch als „Sächsisch“ bezeichnet (siehe Obersachsen). Kennzeichen all dieser Dialekte ist die Lenisierung der stimmlosen Konsonanten. So wird das Wort „Koffer“ scheinbar als „Goffer“ ausgesprochen. Allerdings bildete die Schriftsprache am kursächsischen Hof in Meißen für Martin Luther die Grundlage des Neuhochdeutschen.

In der Lausitz werden auch mehrere Dialekte des Obersorbischen sowie Übergangsdialekte zwischen dem Ober- und Niedersorbischen gesprochen. Beide sorbischen Sprachen zählen zur westslawischen Sprachgruppe; im Freistaat Sachsen sprechen schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Menschen Sorbisch als Alltagssprache.

Weiter leben in den Mittelgebirgen Südsachsens insgesamt etwa 700.000 Sprecher des Vogtländischen und des Erzgebirgischen. Beides sind eigenständige Dialekte mit Verwandtschaft zum Ostfränkischen und Nordbairischen.

Vermutlich bereits mit Herausbildung des Neuhochdeutschen bildete sich, ausgehend von den größeren Städten und begünstigt durch eine relativ hohe Bevölkerungsdichte und Dichte der Infrastruktur im mitteldeutschen Raum eine Regional- bzw. Umgangssprache heraus, die landläufig als „Sächsisch“ bezeichnet wird. Dieses Sächsisch wird in einem unscharf abgegrenzten Raum gesprochen, der auch Teile Sachsen-Anhalts, Thüringens und Brandenburgs umfasst.[34]

Religionen

Der überwiegende Teil der sächsischen Bevölkerung ist konfessionslos. In den meisten Gemeinden ist die evangelische Religionsgemeinschaft in der Überzahl und betreibt die Ortskirche. Auch die römisch-katholische Kirche ist in den meisten größeren Orten vertreten, während die alt-katholische Kirche nur in einigen wenigen Orten vertreten ist.[35] Es gibt darüber hinaus zahlreiche Freikirchen und andere christliche Gemeinschaften, eine jüdische und muslimische Minderheit sowie Gemeinden und Gruppen, die anderen Konfessionen bzw. Religionen zugehörig sind.

Die evangelischen Ortsgemeinden gehören zu einem Großteil zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Die restlichen Ortsgemeinden gehören zur früheren Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz (heute Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) sowie zur Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen.

Mitglieder (31. Dez. 2009)[36] Bevölkerungsanteil
römisch-katholisch 148.976 3,6 %
evangelisch 855.430 20,5 %
andere Konfessionen
und Konfessionslose
3.164.326 75,9 %

Medien

Der Freistaat Sachsen besitzt eine lebendige Medienlandschaft aus Printmedien, landesweiten und lokalen Hörfunk- und Fernsehprogrammen.[37]

Printmedien

Tageszeitungen [38]

Anzeigenblätter [39]

  • WochenSpiegel
  • BLICK
  • Sächsischer Bote
  • Wochenkurier
  • Leipziger Rundschau
  • Sachsen Sonntag
  • Hallo! Leipzig

Hörfunk

Öffentlich-rechtlich Hörfunkveranstalter [40]

Freie Radios [41]

Private Hörfunkveranstalter [42]

Fernsehen

Öffentlich-rechtliche Fernsehsender [43]

Private Fernsehsender

Wirtschaft

Mit Ende des Zweiten Weltkrieges wurden seit 1946 im Auftrag der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland viele Industriezweige zu Volkseigenen Betrieben (VEB) umstrukturiert und bis zum Gesetz zur Privatisierung und Reorganisation des volkseigenen Vermögens (Treuhandgesetz) vom 17. Juni 1990 gab es eine eigene Wirtschaftsentwicklung Sachsens innerhalb der DDR.[44]

Nach der Deutschen Wiedervereinigung hat die sächsische Wirtschaft einen starken Strukturwandel erlebt. Viele der meist stark rückständigen Industriebetriebe wurden geschlossen. Braunkohletagebaue und -kraftwerke wurden stillgelegt oder durch neue ersetzt. Zahlreiche ehemalige Tagebaurestlöcher befinden sich zurzeit in der Rekultivierung.

Heute steht Sachsen vor Thüringen auf einem Spitzenplatz der ostdeutschen Wirtschaft, wenngleich das Problem der hohen Arbeitslosigkeit nicht gelöst ist. Im Juni 2011 waren etwa 219.200 Menschen in Sachsen arbeitslos, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 10,3%.[45]

Sachsen hat mit Wachstumsraten einzelner Industriebereiche zwischen acht und zehn Prozent die höchsten in Deutschland und kann in Teilen bei wichtigen Wohlstandsindikatoren zu den westlichen Bundesländern bereits aufschließen. So liegt das verfügbare Einkommen der Altersgruppe von 20–35 über dem Bundesdurchschnitt, jedoch wird das Gesamtergebnis von den niedrigen Einkommen der Gruppen ab 40 kompensiert. Insgesamt ist der Strukturwandel noch nicht abgeschlossen. Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Sachsen einen Index von 85,9 (EU-27:100) (2004).[46]

2009 betrug die Wirtschaftsleistung im Bundesland Sachsen gemessen am BIP rund 94,99 Milliarden Euro.[47]

Ballungsräume und Infrastruktur

Karte der Flughäfen und Landeplätze in Sachsen

Vor allem die Ballungsräume Leipzig-Halle und Chemnitz-Zwickau sind Antrieb der sächsischen Wirtschaft. Das Ballungsgebiet Dresden ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt der wirtschaftlich stärkste Raum Sachsens. Dresden spielt dabei durch die Ansiedlung von Globalfoundries und Infineon sowie vieler Zulieferbetriebe eine wichtige Rolle in der Mikrotechnologie. Diese drei Räume bilden die Ecken der Metropolregion Sachsendreieck.

Außerdem gibt es in der südlichen Lausitz, dem Vogtland und dem Erzgebirge auch verdichtete ländliche Räume, die dünnbesiedelten Gebieten in Nordsachsen gegenüberstehen.

Die Autobahn 4 durchzieht Sachsen auf einer West-Ost-Achse. Die wichtigsten Streckenabschnitte entstanden schon in den 1930er Jahren. Sie wurden nach 1990 auf einen modernen Stand gebracht. Zugleich erfolgte mit dem Ausbau von Bautzen bis zur Grenzstadt Görlitz ein Lückenschluss im europäischen Autobahnnetz. Wichtiges Autobahnbauprojekt ist die Verbindung der A 72 zwischen Chemnitz und Leipzig. Bereits fertig gestellt sind die A 17 zwischen Dresden und Prag und die A 38 als Südumfahrung Leipzigs.

Sachsen besaß in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das dichteste Eisenbahnnetz Europas. Zur Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert war kaum ein Ort in Sachsen mehr als 15 km von einem Bahnhof oder Haltepunkt entfernt. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Schmalspurbahnen im Tiefland um Mügeln und im Erzgebirge. Noch heute sind in Sachsen sieben Schmalspurbahnen hauptsächlich für touristische Zwecke unterwegs. Eine große Zahl von Strecken wurde allerdings stillgelegt.

Gegenwärtig werden die Strecken Leipzig–Dresden (über Riesa), Dresden–Chemnitz und Leipzig/Halle–Erfurt für den Schnellverkehr ausgebaut. Als weiteres Großprojekt gilt der Bau eines City-Tunnels in Leipzig. Dieser soll den bislang größten Kopfbahnhof Europas entlasten.

Sachsen ist, trotz des dichten Eisenbahnnetzes und der größten Bevölkerungszahl, das Land mit den wenigsten Fernbahnhöfen der Neuen Bundesländer (sechs Bahnhöfe im Vergleich zu sieben in Thüringen, acht in Brandenburg, neun in Sachsen-Anhalt und 13 in Mecklenburg-Vorpommern). Vier dieser Bahnhöfe liegen in oder bei Dresden und Leipzig. Der Ballungsraum Chemnitz-Zwickau gehört zu den Großstadtregionen mit den schlechtesten Bahnanbindungen in Deutschland.[48]

Im internationalen Verkehr sind die Verbindungen in die Tschechische Republik von Bedeutung, während der Großteil des Verkehrs in Richtung Polen eher über Brandenburg als über Sachsen verläuft.

Tourismus

Insbesondere das Erzgebirge, das Vogtland (sächsischer Teil), die Sächsische Schweiz und das Zittauer Gebirge sind als sächsische Landschaften vom Tourismus geprägt, als Städte sind vor allem Dresden und Leipzig zu nennen. Neben Erholungs- und Sportmöglichkeiten begründet sich die Tourismuswirtschaft in Sachsen in der Architektur und den kulturellen Möglichkeiten in Städten wie Dresden, Leipzig, Meißen (Porzellan) oder Görlitz, aber auch in der Bergbautradition (Silberstraße zwischen Zwickau und Dresden) und in regionalen Produkten wie der Erzgebirgischen Volkskunst oder dem Lausitzer Osterschmuck. Die Anzahl der Übernachtungen im Freistaat belief sich 2005 auf 14,9 Millionen, 2006 auf 15,9 Millionen (+6,7%).[49]

Nicht zuletzt auf Grund vieler kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten führt Sachsen Ende 2007 das Ranking der inländischen Kultururlaubsziele an und verweist Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen auf die Plätze.[50]

Laut einer Ipsos-Studie vom Oktober 2007 entschieden sich seit 2004 neun Prozent der potentiellen Sachsen-Urlauber aufgrund der jüngsten Ereignisse bezüglich rechtsextremer Gewalt, fremdenfeindlicher Übergriffe und Wahlerfolge rechtsextremer Parteien gegen einen Besuch in Sachsen.[51]

Feiertage

Neben den bundesweit gültigen Feiertagen Neujahr, Karfreitag, Ostern, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Tag der Deutschen Einheit und Weihnachten sind in Sachsen das Reformationsfest[52] und der Buß- und Bettag gesetzliche Feiertage. In bestimmten Gemeinden und Gemeindeteilen des Landkreises Bautzen (sorbisches Siedlungsgebiet) ist Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag.[53]

Sächsischer Bürgerpreis

Der Freistaat Sachsen verleiht gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank den Sächsischen Bürgerpreis[54]. Er wird in den Kategorien gesellschaftlich-soziales Engagement und kulturell-geistliches Engagement vergeben und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die erste Verleihung findet 2011 statt.

Literatur

  • Wolfgang Ismayr, Klemens H. Schrenk: Freistaat Sachsen, in: Uwe Andersen, Wichard Woyke, Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, 6. Auflage, VS-Verlag, Wiesbaden 2009, S. 394-399, ISBN 3-531-15727-2
  • Joachim Menzhausen: Kulturgeschichte Sachsens. Edition Leipzig, Leipzig 2008
  • Reiner Groß: Geschichte Sachsens. Edition Leipzig, 4. Auflage, Leipzig 2007
  • Friedrich Ludwig Müller, Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld, Florian Monheim: Barock in Sachsen. Monumente-Edition. Monumente-Publikation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2000, ISBN 3-935208-01-4
  • Rainer Karlsch, Michael Schäfer: Wirtschaftsgeschichte Sachsens im Industriezeitalter. Edition Leipzig, Dresden/Leipzig 2006
  • Hartmut Kowalke: Sachsen. Reihe Perthes Länderprofile, Klett-Perthes-Verlag, Gotha/Stuttgart 2000, ISBN 3-623-00672-6
  • Sächsische Landeszentrale für politische Bildung/Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. (Hrsg.): Sachsen. Heimatgeschichte, Volkskunde, Denkmalpflege, Dorfgestaltung, Natur und Landschaft. Dresden 2007
  • Literatur von Sachsen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Sächsische Bibliographie

Film

Siehe auch

Weblinks

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 Wikisource: Sachsen – Quellen und Volltexte
Wiktionary Wiktionary: Sachsen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Sachsen – Zitate

Belege

  1. nach der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen
  2. Statistische Ämter des Bundes und der Länder
  3. Arbeitslosenquoten im Oktober 2011 – Länder und Kreise. In: arbeitsagentur.de. Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 2. November 2011.
  4. Statistisches Bundesamt - Angaben zu den Schulden der Länder
  5. Sächsisches Staatsministerium der Justiz: Organigramm nachgeordneter Behörden
  6. Verfassung des Freistaates Sachsen Art. 77, Abs. 2
  7. siehe Koalitionsvertrag Freiheit. Verantwortung. Solidarität. Gemeinsam für ein starkes und selbsbewusstes Sachsen zwischen CDU und FDP vom 16. September 2009
  8. Vereinbarung zwischen dem Sächsischen Landtag und der Sächsischen Staatsregierung über die Konsultation des Landtags im Rahmen der Subsidiaritätsprüfung nach Artikel 6 bis 8 des Protokolls über die Anwendung der Grundsätze der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit sowie über die Zusammenarbeit in Angelegenheiten der Europäischen Union (Subsidiaritätsvereinbarung) vom 20. April 2011
  9. statistik.sachsen.de: 5. Regionalisierte Bevölkerungsprognose für den Freistaat Sachsen bis 2025. Abgerufen am 22. Mai 2011.
  10. Geburten je Frau im Freistaat Sachsen 1990 – 2010, PDF
  11. Krankenhausgesellschaft Sachsen (am 20. Juni 2011)
  12. Internetauftritt des Klinikums Chemnitz. (abgerufen am 18. Juni 2011)
  13. Krankenhausregister Sachsen. (abgerufen am 12. Juni 2011)
  14. Bundesministerium für Bildung und Forschung
  15. Krebsgesellschaft (Brustkrebs). (abgerufen am 12. Juni 2011)
  16. Krebsgesellschaft (Darmkrebs). (abgerufen am 12. Juni 2011)
  17. Krebsgesellschaft (Hautkrebs). (abgerufen am 12. Juni 2011)
  18. Krebsgesellschaft (Prostatakrebs). (abgerufen am 12. Juni 2011)
  19. Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft. (abgerufen am 12. Juni 2011)
  20. [1]. Krankenhaus Rating Report 2011, ISBN 978-3-86788-299-6
  21. Heimbericht Sachsen. (Stand 2007)
  22. Artikel des Ärzteblatts. (vom 15.Dezember 2006)
  23. Internetseite der Medica-Klinik. (am 10. Juni 2011)
  24. www.Sachsenkur.de (abgerufen am 18. Juni 2011)
  25. Suche nach Einrichtungen
  26. Statistisches Landesamt Sachsen. (Artikel vom 8. Juni 2011)
  27. Statistisches Bundesamt Deutschland. (Stand 2006)
  28. Pressemeldung der Sächsischen Landesärztekammer (Artikel vom 4. Februar 2011)
  29. Statistisches Landesamt Sachsen. (Stand 2010)
  30. Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes
  31. Statistisches Landesamt Sachsen. (Artikel vom 21. Juni 2011)
  32. Sachsen.de. (am 1. Juli 2011)
  33. www.Gesundheitsziele.de. (abgerufen am 1. Juli 2011)
  34. Gunter Bergmann, Kleines sächsisches Wörterbuch, Verlag C.H. Beck, München, 1986, ISBN 3-406-31407-4
  35. Deutschlandfunk, Sendung „Tag für Tag“: Altkatholiken in Sachsen (14. April 2009)
  36. Statistisches Landesamt Sachsen (abgerufen am 14. Dezember 2010)
  37. http://www.medien.sachsen.de/12594.htm
  38. http://www.medien.sachsen.de/
  39. http://www.bvda.de/index.php?id=40&land=13
  40. http://www.medien.sachsen.de/12602.htm
  41. http://www.freie-radios.de/
  42. http://www.slm-online.de/psk/slmo/powerslave,id,193,nodeid,193,ansicht,gruppe,gruppe_id,100.html
  43. http://www.medien.sachsen.de/12601.htm
  44. Wirtschaft in Sachsen 1946–1990 im Staatsarchiv Chemnitz.
  45. [2] (am 12. August 2011)
  46. Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25[3]
  47. [4] (am 12. August 2011)
  48. Technische Universität Chemnitz: Wie die Deutsche Bahn eine ganze Region im Stich läßt.
  49. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Übernachtungen in Beherbergungsstätten des Freistaates Sachsen nach dem Herkunftsland der Gäste ab 1992 (Auswahl)
  50. Pressemitteilung: Sachsen will deutsche Spitze bei Kulturreisen bleiben
  51. Spiegel Online: Rechtsextremismus vertreibt Touristen (11. November 2007)
  52. Änderung des Gesetzes über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen
  53. Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) § 1
  54. freistaat.sachsen.de: Der Sächsische Bürgerpreis

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