Amerdingen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Amerdingen
Amerdingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Amerdingen hervorgehoben
48.73333333333310.483333333333530
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ries
Höhe: 530 m ü. NN
Fläche: 19,1 km²
Einwohner:

845 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86735
Vorwahl: 09089
Kfz-Kennzeichen: DON
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 112
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Beuthener Str. 6
86720 Nördlingen
Webpräsenz: www.gemeinde-amerdingen.de
Bürgermeister: Hermann Schmidt (Dorfgemeinschaft)
Lage der Gemeinde Amerdingen im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Brand (gemeindefreies Gebiet) Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Amerdingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries mit Sitz in Nördlingen.

Pfarrkirche St. Vitus
Schloss Amerdingen
Säulentempel im Park von Schloss Amerdingen

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Amerdingen ist Teil der Planungsregion Augsburg und liegt an der Kessel.

Es existieren folgende Gemarkungen: Amerdingen, Bollstadt

Geschichte

Amerdingen war vor 1806 Sitz der gleichnamigen Herrschaft und gehörte den Freiherren Schenk von Stauffenberg. Die von Ludwig II. von Bayern im 19. Jahrhundert in den Grafenstand erhobenen Stauffenberger sind noch immer die größten Grundeigentümer in Amerdingen und gleichzeitig Bewohner des Schlosses in Amerdingen. Alle lebenden Schenken von Stauffenberg entstammen der so genannten „Amerdinger Linie“. Sie sind Nachfahren des Schenken Hans von Stauffenberg, der 1566 das Rittergut Amerdingen durch Heirat mit Barbara von Westernach erwarb. Zu den Nachfahren des ersten Amerdinger Stauffenberg, Hans von Stauffenberg zählte auch Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der am 20. Juli 1944 das erfolglose Attentat auf Adolf Hitler gewagt und mit dem Leben bezahlt hat.

Amerdingen lag zwischen dem Herzogtum Pfalz-Neuburg und der Grafschaft Oettingen, die landesherrliche Rechte über Amerdingen innehatten. Mit dem Inkrafttreten der Rheinbundakte 1806 fiel der Ort an das Königreich Bayern.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 824, 1987 dann 789 und im Jahr 2000 852 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Hermann Schmidt (Dorfgemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 332.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 35.000 €.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 40 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 290. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 35 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 427 ha. Davon waren 296 ha Ackerfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 48 Kindern
  • Volksschule: 1 mit 6 Lehrern und 124 Schülern

Weblinks

 Commons: Amerdingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)

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