Andreas Steppuhn

Andreas Steppuhn (* 2. Mai 1962 in Münster) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Steppuhn von 1977 bis 1980 eine Lehre zum Stahlbetonbauer und leistete anschließend von 1981 bis 1982 Wehrdienst. Danach war er bis 1987 in seinem erlernten Beruf bei einem Bauunternehmen in Minden tätig und ließ sich dann zum Organisationssekretär beim DGB ausbilden.

1989 wurde er Jugendsekretär beim DGB-Landesbezirk Niedersachsen/Bremen und 1990 Organisationssekretär beim DGB-Kreis Minden-Lübbecke. Noch 1990 wechselte er als Fachreferent zum Bundesvorstand der IG Bau-Steine-Erden in Berlin. Von 1991 bis 2001 war Steppuhn Landesvorsitzender der IG BAU in Sachsen-Anhalt.

Seit 2001 ist er hauptamtliches Mitglied des Vorstandes der IG BAU.

Partei

1980 trat Steppuhn in die SPD ein. Seit 1999 ist er Landesvorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in Sachsen-Anhalt und seit 2000 Vorsitzender des AfA-Bundesausschusses.

Steppuhn ist Mitglied der Parlamentarischen Linken.

Abgeordneter

Steppuhn gehörte von 1994 bis 2000 dem Stadtrat von Seehausen und von 1994 bis 1998 dem Landtag von Sachsen-Anhalt an.

Von 2005 bis 2009 war Steppuhn Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Bundestagswahl 2005 war er mit 33,8 % der Erststimmen direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Harz.

Andreas Steppuhn scheiterte bei der Bundestagswahl 2009 am 27. September 2009 im Bundestagswahlkreis Harz (Wahlkreis 69) beim Kampf um das Direktmandat mit 20,3 % der Erststimmen.[1] Da er nur über Platz 6 auf der Landesliste der SPD abgesichert war, schied er aus dem Bundestag aus.

Einzelnachweise

  1. http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/bt09/erg/kreis/bt.15085.ergtab.frame.html

Weblinks


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