B.TV
B.TV
Senderlogo
BTV-Logo.svg
Allgemeine Informationen
Empfang: Kabel, Satellit und Antenne
Länder: deutschsprachiger Raum
Sendebeginn: 1. Januar 1995
Sendeschluss: 31. Dezember 2004
Rechtsform: Privatrechtlich
Liste von Fernsehsendern
Senderlogo ab 2. März 2003

B.TV war ein privater Fernsehsender aus Baden-Württemberg. Er wurde im Januar 1995 als Regionalsender für Baden gestartet, expandierte 1998 zum Landessender für ganz Baden-Württemberg, sendete ab 2000 per Satellit europaweit über Astra und beabsichtigte zum bundesweiten Vollprogramm aufzusteigen. Durch die Insolvenz von Gesellschaftern, das Platzen der "Medienblase" und den daraus resultierenden Einbruch des TV-Werbemarktes musste der Sender 2002 Insolvenz anmelden. Im Jahr 2003 wurde der Sender von einem schwäbischen Telefon-Servicenummer-Unternehmer übernommen, dieser gestaltete den Sender zum CallIn-Mitmachsender mit Regionalberichterstattung um und nannte den Sender nun BTV4U. Die diversen CallIn-Gewinnspiele und Esoterik-Beratungs-Shows wurden aber von Politik, Kirche und Presse massiv kritisiert, zudem wurden auch immer mehr Vorwürfe gegen den Besitzer des Senders erhoben. Im Sommer 2004 entschied die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg die Kabellizenz des Senders nicht weiter zu verlängern, der Sender stellte daraufhin Ende Dezember 2004 den Betrieb ein.

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Die B.TV-Parabolantenne am 30. August 2005, bereits ohne B.TV-Logo

B.TV war am 1. Januar 1995 unter dem Namen TV Baden als Regionalsender für Baden gestartet (Verbreitung: Kabelfernsehen und Terrestrisch in der Region Mittlerer Oberrhein).

Im September 1997 wurde TV Baden in B.TV Baden umbenannt und der Aufbau einer Senderkette mit dem Namen B.TV bekanntgegeben.[1]

Am 1. Juni 1998 expandierte der Sender zum "Landessender Baden-Württemberg".[2] Dieser Titel wurde ihm aber im August 2000 vom Südwestrundfunk (SWR) untersagt.[3]

Ab dem 17. Juli 2000 war der Sender europaweit über Astra analog zu empfangen,[4][5] wofür unmittelbar neben den Studios in Ludwigsburg eine Parabolantenne mit etwa 10 Metern Durchmesser errichtet wurde.

Ab Februar 2001 war der Sender in ganz Baden-Württemberg im Kabel eingespeist.[6]

Der Sender bestand aus mehreren Gesellschaften mit unterschiedlichen Sendegebieten und Verbreitungswegen:[7]

B.TV hatte vor auch noch in anderen Bundesländern eigene Programme zu starten und den Sender zum bundesweiten Vollprogramm auszubauen.[8] Ziel war der Aufbau eines TV-Netzwerksystems nach amerikanischem Vorbild (zentrales Mantelprogramm per Satellit aus Ludwigsburg, angereichert um Fensterprogramme von Regionalstudios).[9] Die Niedersächsische Landesmedienanstalt NLM hatte B.TV im Oktober 2001 auch für Niedersachsen eine Lizenz sowie einen Kabelplatz erteilt.[10] Der Sendestart in Niedersachsen kam aber auf Grund der Insolvenz nie zustande. Auch in Hessen hatte sich im Jahr 2001 die "B.TV Hessen GmbH i. G." von Bernd Schumacher um die Lizenz für das Regionalfernsehprogramm in der Region Rhein-Main beworben, war aber im April 2002 von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk (LpR Hessen) abgelehnt worden.[11] Auch ein Einstieg bei den Lokalsenders der Kirch-Gruppe war angedacht, kam aber nie Zustande.[12]

Nach der Insolvenz von B.TV wurde nur das B.TV Ballungsraumfernsehen (Kabel und Astra analog) am 22. Januar 2003 von Thomas Hornauer übernommen und in BTV4U umbenannt. Die beiden terrestrischen Regionalprogramme für Baden und Württemberg wurden eingestellt.

Da die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) die Kabellizenz von BTV4U im Sommer 2004 nicht weiter verlängerte musste die Verbreitung über Kabelfernsehen am 31. Dezember 2004 eingestellt werden.[13]

Standorte und Technik

Schematischer Grundriss der B.TV-Studios in Ludwigsburg von Juni 1998 bis Mai 2003
Schematischer Grundriss der BTV4U-Studios in Ludwigsburg nach dem Umbau im Mai 2003

Gesendet wurde anfänglich aus einem kleinen Studio am Sitz des Senders in Karlsruhe.

Ende Juni 1998 wurde der Sendersitz nach Ludwigsburg verlegt. Dort hatte im Industriegebiet Weststadt der Unternehmer Max Maier einen 10 Millionen Mark teuren Sendekomplex errichtet und ihn an B.TV vermietet.[14]

Die (aus Publikumssicht) rechte Hälfte des 1800 m² großen Studio 8 von B.TV/BTV4U

Das Gelände umfasste 2 TV-Studios (darunter ein 1800 m² großes "Studio 8" mit einer ausfahrbaren Tribüne für 1500 Zuschauer), zudem die Sendeabwicklung, Werkstätten und ab Mitte 2000 eine Astra-Uplink-Parabolantenne.[15] Die technischen Anlagen ermöglichten einen volldigitalen Sendebetrieb. Die Büros von Redaktion und Geschäftsführung, sowie die Schnittplätze befanden sich im historischen Verwaltungstrakt der Kühlschrankfabrik Eisfink. Die Räume waren zudem nach den Gesetzen des Feng Shui ausgestattet und im Empfangsbereich mit einem riesigen, im Boden eingelassenen, Yin-Yang-Symbol ausgestattet. Der Sender besaß zudem eine beachtliche Flotte von 10 Ü-Wagen,[16] welche allerdings zumeist gebraucht von anderen TV-Sendern erworben waren. (Eine fest eingebaute Bild- und Tonregie gab es anfangs in Ludwigsburg nicht.) Im Laufe der Jahre wurde die Produktion von immer mehr Sendungen von Karlsruhe nach Ludwigsburg verlagert.

Mit der Übernahme des Senders durch Thomas Hornauer wurde der Sendebetrieb in Karlsruhe eingestellt und nur noch der Standort Ludwigsburg weitergeführt. Im März 2003 wurde daher in Ludwigsburg im Redaktionsgebäude ein drittes kleines TV-Studio (Studio 7) mit gemeinsamer Bild-Tonregie eingebaut.

Die, im Mai 2003 in Ludwigsburg aufgebaute, stationäre Bildregie. Ab 9. Juni 2003 wurden alle BTV4U-Sendungen in Studio 8 und 9 von hier "gefahren"

Zur Vorbereitung der Gewinnspiel-CallIn-Shows wurde im Mai 2003 die komplette Studio-Deko neu gebaut, ein Callcenter eingerichtet und für Studio 8 und 9 erstmals eine stationäre Bild- und Tonregie aufgebaut. (Da bisher in Ludwigsburg nur aus Ü-Wagen gesendet worden war.)

Sendernamen, Senderdesign, Werbeslogan und Merchandising

Diverse B.TV-Merchandising-Artikel: Regenjacke (nur Mitarbeiter), Baseball-Kappe, Wollmütze, Schlüsselband, Kugelschreiber, Werbeleporello, fehlend: kleine Tütchen mit Gummibären

Der Begriff B.TV war von Mai 1998 bis November 2007 als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.[17] Das gelbe B.TV-Im-Kreis-Logo als Wort-Bildmarke von April 1998 bis November 2007.[18]

Die geplante Gründung von regionalen Fensterprogrammen spiegelt sich auch in den dafür registrierten Namen wider: Der Begriff B.TV bavaria ist seit April 1999 und noch bis Februar 2019 als Wortmarke eingetragen.[19] Das gelbes B.TV Hessen-Im-Kreis-Logo war als Wort-Bildmarke von November 2000 bis Juni 2010 eingetragen.[20] Und der Begriff B. TV Niedersachsen wurde zwar im März 2002 als Wortmarke angemeldet, die Anmeldung wurde aber zurück genommen.[21]

Der Werbeslogan von B.TV wechselte mehrfach, populär waren unter anderem: "B.TV Neues Fernsehen braucht das Land", "Volles Programm bei B.TV" und "B.TV A German Television Network", letzterer Spruch wohl schon, um das Ziel eines bundesweiten TV-Netzwerks anzukündigen. Merchandising-Artikel waren bei B.TV sehr zahlreich vorhanden und wurden meist recht großzügig verteilt.

Im Gegensatz dazu hatte BTV4U nie einen speziellen Werbeslogan und auch Merchandising-Artikel waren sehr selten (kleine Anstecknadeln und Aufkleber mit Senderlogo).

Am 2. März 2003 präsentierte Thomas Hornauer im Rahmen einer Pressekonferenz ein neues Senderkonzept, ein neues Senderlogo und den neuen Namen BTV4.[22] Das Anhängen der Zahl 4 erfolgte in der Hoffnung, den Sender auf Platz 4 der deutschen Fernbedienungen zu positionieren.

Ab Mitte April 2003 wurde der Bogen im neuen Logo als Buchstabe U ausgelegt und an den Sendernamen angehängt. Von nun an firmierte der Sender unter dem Namen BTV4U. Das Anhängsel 4U "for you" sollte nun den Mitmach-Charakter der neuen Senderkonzeption verdeutlichen.

Ab November 2004 firmierte sich der Sender immer öfters auch unter dem Namen fresh 4U.

Die Schreibweise des neuen Namens (mit oder ohne Leerstelle zwischen BTV und 4U) ist umstritten. Sowohl senderintern als auch extern im Programm und in Pressemitteilungen wechselt die Schreibweise mehrfach. Im März und April 2003 wurde als Name meist BTV4 verwendet. Ab ca. Mitte April 2003 abwechselnd BTV4U, BTV 4U und sogar BTV4Y. Ab Sommer 2003 wurde meist BTV4U verwendet, aber bis zuletzt tauchte auf den verschiedensten Publikationen und auch auf offiziellen Briefen, mal die eine, mal die andere Schreibweise auf. Thomas Hornauer selbst bezeichnete in einem Vortrag seines späteren Senders Telemedial die Schreibweise ohne Leerzeichen als die richtige. Eine abschließende Beurteilung ist wohl nicht möglich, da BTV4U nicht als Wortmarke, sondern nur als Wort-Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen war. (Das blau-gelbe BTV4U-Logo ist als Wort-Bildmarke von September 2003 bis Juli 2013 eingetragen.[23] Und das fresh 4U-Logo als Wort-Bildmarke von September 2005 bis Januar 2015.[24])

Gesellschafter

B.TV bestand aus 3 Gesellschaften:

B.TV Baden wurde betrieben von der DRF TV in Baden GmbH & Co. KG.

B.TV Württemberg wurde betrieben von der TV Stuttgart GmbH & Co. KG.

B.TV Ballungsraumfernsehen (B.TV) wurde betrieben von der B.TV Television GmbH & Co. KG. Diese wiederum war eine Tochter von B.TV Baden und B.TV Württemberg, ergänzt um weitere Gesellschafter.

Hauptgesellschafter von B.TV waren ab Mitte 2000: DRF TV in Baden GmbH & Co. KG (B.TV Baden), TV Stuttgart GmbH & Co. KG (B.TV Württemberg), Bernd Schumacher (Programmdirektor), Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co. KG, Kinowelt Medien AG und Rudolf Röser Verlag und Informationsdienste AG[25], ab 2002 auch die WEB.DE AG[26].

Nach der Insolvenz des Gesellschafters Kinowelt Medien AG im Dezember 2001[27] und durch den allgemeinen Rückgang der TV-Werbeeinnahmen im Jahr 2002 wurde die deutliche Unterfinanzierung, im Gegensatz zu den hohen Satellitenverbreitungskosten, des Senders sichtbar und er musste Insolvenz anmelden.[28]

Im Rahmen der Insolvenz wurde der Sender B.TV Ballungsraumfernsehen am 22. Januar 2003 durch den Unternehmer Thomas Hornauer, für in Medienkreisen geschätzte 1,6 Millionen Euro, der B.TV Television GmbH & Co. KG abgekauft und ab März 2003 von der eigens hierfür gegründeten Regio Network Communication GmbH & Co. KG (RNC) betrieben[29].

Die beiden Betreibergesellschaften der Regionalsender für Baden und Württemberg (DRF TV in Baden GmbH & Co. KG und TV Stuttgart GmbH & Co. KG) wurden nicht übernommen und daher aufgelöst.[30]

Geschäftsführung

  • 1. Januar 1995 bis 22. Januar 2003: Bernd Schumacher (Geschäftsführer)
  • 23. Januar 2003 bis 31. März 2003: Thomas Hornauer (Geschäftsführer)
  • 1. April 2003 bis 31. Dezember 2004: Michael Herfurth (Geschäftsführung Finanzen, Personal und Recht)
  • 1. April 2003 bis 15. Januar 2004: Karl Watzl (Programmgeschäftsführer RNC)
  • 15. Juli 2004 bis 22. Juli 2004: Thorsten Schmitt (Operativer Geschäftsführer)
  • 1. August 2004 bis 31. Dezember 2004: Christian Kurtzke (Geschäftsführer RNC)
  • 1. August 2004 bis ???: Monika Strobl-Klein (Geschäftsführerin RNC)

[31]

Programmdirektion

  • 1. Januar 1995 bis 22. Januar 2003: Bernd Schumacher (Programmdirektion)
  • 23. Januar 2003 bis 19. März 2003: Axel Dürr (Chefredaktion)
  • 20. März 2003 bis 31. Mai 2003: Hans-Martin Fischer und Regina Meyer (Chefredaktion) (Ausgeliehen von L-TV)
  • 1. Juni 2003 bis 15. Januar 2004: Stephan Mattukat (Programmdirektion)
  • 16. Januar 2004 bis ???: Andreas Hocewar (Programmverantwortlicher)

[32]

Programm

Das Programm von TV Baden bestand ursprünglich aus lokaler Berichterstattung für den Großraum Karlsruhe. Das Einzugsgebiet des Senders erweiterte sich schon bald auf den gesamten badischen Raum und führte auch zur Umbenennung in Ballungsraum TV (B.TV). Schon sehr schnell kamen dann auch verschiedene selbst produzierte Musik- und Unterhaltungsformat, sowie die telefonische Astro-Beratung ins Programm.

Mit dem Umzug nach Ludwigsburg, Mitte des Jahres 1998, und der Ausweitung des Sendegebiets auf ganz Baden-Württemberg am 1. Juni 1998, weitete sich die Regionalberichterstattung entsprechend aus. Außerdem bot das große TV-Studio in Ludwigsburg die Möglichkeit zur Produktion von großen TV-Shows vor Live-Publikum. Daher kamen ab diesem Zeitpunkt zahlreiche solcher Shows ins Programm. Die Shows wurden zumeist einmal pro Monat vor großem Publikum aufgezeichnet und dann in kleine 30, 45 oder 55 Minuten Folgen geschnitten gesendet.

Mit dem Astra-Sendestart und dem Einstieg des neuen B.TV-Gesellschafters Kinowelt Medien AG, Mitte des Jahres 2000[33], kamen dann auch verstärkt Zweit- und Drittverwertungen von US-amerikanischen Serien und Spielfilmen ins Programm.

Zudem wurden verschiedene, extern produzierte Freizeitmagazine und Kirchensendungen gesendet.

Die typische Programmstruktur von B.TV sah z.B. im Februar 2001 so aus[34]: 38,7 % Call-In-Musikshows, 20,7 % Nachrichten, Regionales und Sport, 17,4 % Musikshow-Aufzeichnungen, 7,3 % Freizeitmagazine, 5,2 % Call-In-Astroberatung, 4,5 % Talkshows, 3,0 % Kirchensendungen, 3,0 % US-Serienwiederholungen, 0,3 % US-Erotikmagazine.

Im Verlauf des Jahres 2001 wurde die Call-In-Astroberatung auf kostenpflichtige Telefonnummern umgestellt und deutlich ausgeweitet, auch Teleshopping und Dauerwerbesendungen, sowie die Wiederholung von US-Serien und der eigenen Musikshows wurden deutlich erweitert. Im Gegenzug wurden die Nachrichten und selbst produzierte Reportagen reduziert.

Die typische Programmstruktur von B.TV sah z.B. im April 2002 Wochentags so aus[35]: 22,9 % Musikshow-Aufzeichnungen, 18,8 % Call-In-Musikshows, 18,8 % US-Serienwiederholungen, 12,5 % Nachrichten, Regionales und Sport, 12,5 % Call-In-Astroberatung, 12,5 % Teleshopping und Dauerwerbesendungen, 2,0 % Gesundheitsmagazin.

Von Spätsommer 2002 bis zum Relaunch des Senders am 9. Juni 2003, sendete B.TV ein "Notprogramm" mit kostengünstigen Sendungen, Wiederholungen und verstärkt auch Astro-Call-In, Teleshopping und Dauerwerbesendungen.

Die typische Programmstruktur von B.TV sah z.B. im Oktober 2002 so aus[36]: 20,8 % Teleshopping und Dauerwerbesendungen, 18,3 % Call-In-Musikshows, 14,4 % Musikshow-Aufzeichnungen, 11,9 % Nachrichten, Regionales und Sport, 10,3 % Call-In-Astroberatung, 6,8 % Talkshows, 5,1 % US-Serienwiederholungen, 4,3 % Freizeitmagazine, 3,9 % Kirchensendungen, 2,7 % US-Kinderserienwiederholungen, 1,0 % US-Erotikmagazin.

Vom 9. Juni 2003 bis zum 15. Februar 2004 sendete BTV4U vorrangig Call-in-Gewinnspiel-Shows und Premium-SMS-Chat-Shows, aber auch baden-württembergische Regionalnachrichten und neue innovative experimentelle TV-Formate.

Die typische Programmstruktur von BTV4U sah z.B. im August 2003 so aus[37]: 25,0 % Premium-SMS-Chat, 20,8 % Call-In-Gewinnspiele, 14,6 % Nachrichten, Regionales, Sport, Bürgerforum und Frühstücksfernsehen, 14,3 % Call-In-Astroberatung, 12,5 % Dauerwerbesendungen, 4,8 % Musikshow-Aufzeichnung, 4,5 % Freizeitmagazine, 2,4 % Alpen-Panorama, 0,6 % Call-In-Musikshows, 0,6 % Kirchensendungen.

Vom 16. Februar 2004 bis zur Einstellung des Sendebetriebs am 31. Dezember 2004 sendete BTV4U vorrangig Esoterik-Call-In-Sendungen, aber auch baden-württembergische Regionalnachrichten und neue innovative experimentelle TV-Formate.

Die typische Programmstruktur von BTV4U sah z.B. im Juni 2004 so aus[38]: 34,2 % Call-In-Esoterikberatung, 20,5 % Nachrichten, Regionales, Sport, Bürgerforum und Frühstücksfernsehen, 16,7 % Premium-SMS-Chat, 12,5 % Dauerwerbesendungen, 11,9 % Freizeitmagazine, 3,0 % Musikshow-Aufzeichnung, 0,6 % Call-In-Musikshows, 0,6 % Kirchensendungen.

Zum Vergleich: Die typische Wochentags-Programmstruktur des "werteorientierten" christlichen Nachfolgesenders bw family.TV sah z.B. im Juni 2011 so aus[39]:

53,13 % Teleshopping, Dauerwerbesendungen und Apps-Night (Redaktionelle Werbesendung für Iphone-/Ipad-Apps), 13,53 % Nachrichten, Frühstücksfernsehen und gewerbliche Veranstaltungstipps, 11,48 % Boulevard und Magazine, 10,42 % Kirchensendungen, 4,16 % Russia Today, 3,12 % Talk, 2,08 % CallIn-Lebensberatung, 2,08 % Kinderprogramm.

Bekannte Formate bis Januar 2003 (B.TV)

Ein B.TV-Mikrofonschutz, wie er bei allen EB-Mikros bei Außendrehs von ca. 1998 bis April 2003 üblich war

B.TV hatte nach eigenen Angaben einen Eigenproduktionsanteil von 75 Prozent.[40] Detaillierte Informationen zu fast allen Sendungen, inkl. anvisierter Zielgruppe, Sendezeit und möglichen Werbeformen waren auf der Webseite des Senders zu finden.[41]

Zu den bekanntesten und beliebtesten B.TV-Sendungen gehörten die Nachrichten B.TV Aktuell. Die Sendung informierte über aktuelle Geschehnisse im Bundesland Baden-Württemberg. Dazu gehörten auch Sportmeldungen und der Polizeireport. Produziert wurden die Nachrichten täglich von bis zu 20 Kamerateams und in Zusammenarbeit zwischen der Hauptredaktion in Ludwigsburg und den 5 Regionalstudios in Karlsruhe, Freiburg, Mannheim, Stuttgart (im Landtag) und Ulm.[42] Die Nachrichten wurden abends um 19 Uhr gesendet und im Laufe des Abends mehrfach wiederholt.[43] Zur vollen Stunde wurden kurze Nachrichtenmeldungen präsentiert. Ab Januar 2002 wurde im Programm ein Laufband mit aktuellen Lokalnachrichten integriert. Die Sendung wurde anfangs im Vorspann mit "Hier ist die offizielle Nachrichtenzentrale Baden-Württemberg" tituliert, was 2001 aber, auf Antrag des Südwestrundfunk (SWR), verboten wurde.[44] B.TV Aktuell wurde nicht live gesendet, sondern im "Wie-Live-Design" vorproduziert und dann von Videoaufzeichnung (MAZ) ausgestrahlt.

Nachmittags sendete B.TV eine mehrstündige Musikschiene mit dem Namen Bernie & Co., die besonders bei jungen Zuschauern sehr beliebt war. Die Sendung wurde zunächst vom Senderchef Bernd Schumacher "Bernie" moderiert. Später präsentierten wechselnde Moderatorenpaare die Sendung, die keinem festen Konzept folgte und somit eine Alternative zum starren Programm anderer Musiksender bot. Hauptsächlicher Programmbestandteil war das "Thema des Tages", zu dem Zuschauer ihre Meinungen per Mail ins Studio schicken konnten. Hin und wieder waren auch Musikstars zu Gast. Produziert wurde die Sendung live im Sendestudio Karlsruhe. Zunächst wurde aus einer kleinen Kulisse gesendet, die einem Regie-Raum ähnelte. Später sendete man aus einem "Wohnzimmer", dass der Kulisse der Sitcom Eine schrecklich nette Familie nachempfunden war. Die Produktion der Sendung erfolgte ohne Redaktion oder Aufnahmeleitung. Musikvideos, Beiträge und Kameras steuerten die Moderatoren, ähnlich wie beim Radio, selbst an einem Mischpult.[45] In der Anfangsphase konnten sich die Zuschauer über eine normale Festnetznummer an der Sendung beteiligen, 2001 wurde die Nummer durch eine kostenpflichtige 0138-Nummer ersetzt.

Das B.TV Astrofon mit dem Astrologen Martin Schmid wurde anfänglich zwei Stunden täglich ausgestrahlt - Vormittags von 10 bis 11 Uhr und am Vorabend von 18 bis 19 Uhr. Ab 2001 kam noch eine dritte Sendestunde im Abendprogramm von 20 bis 21 Uhr dazu. Produziert wurde die Sendung im Studio Karlsruhe, ab Februar 2003 im Studio Ludwigsburg. Die Zuschauer konnten beim Sender anrufen und sich von Schmid die Zukunft voraussagen lassen. Durch seine teils harten Auskünfte erlangte Schmid einen hohen Bekanntheitsgrad. Das Astrofon war zudem die einzige Sendung, die bis zur Abschaltung des Senders fast kontinuierlich ausgestrahlt wurde - sogar während des "Notprogramms" nach der Insolvenz. (Hier nur abends von 20 bis 22 Uhr.) Sie gilt als Vorreitersendung der heutigen "Esoterik-Call-In-Shows". Die Sendung, bei der die Zuschauer zunächst zum normalen Telefontarif anrufen konnten, wurde im Jahr 2001 auf kostenpflichtige 0137-Nummern umgestellt. Dieses Konzept wurde vom späteren Senderchef Thomas Hornauer beibehalten, das Format aber mit weiteren Hotlines und weiteren Astrologen besetzt.[46]

Freikarte zur BTV4U Rave Party am 4. Oktober 2003. (1. Rave Party nach Insolvenz und Umwandlung in BTV4U)

Von September 1998 bis Januar 2003 - und nach zehnmonatiger Pause wieder von Oktober 2003 bis Januar 2004 - fand jeden ersten Samstag im Monat eine weithin bekannte Technoparty, die B.TV Rave Party, im Ludwigsburger B.TV-Studio 8 statt.[47] Die B.TV Rave Party wurde live von B.TV übertragen und Aufzeichnungen davon wurden, noch bis zur Einstellung des Sendebetriebs im Dezember 2004, im Nachtprogramm von B.TV/BTV4U wiederholt.[48] Obwohl der Rave in den meisten Veranstaltungskalendern nicht aufgeführt wurde, war die Veranstaltung sehr gut besucht und bis weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus bekannt. Noch heute (August 2011) findet man im Internet zahlreichen Fan-Webseiten und Videomitschnitte der B.TV Rave Party.[49]

Außerdem gab es jeden dritten Samstag im Monat eine große Popmusikshow mit nationalen und internationalen Musikstars. Die Sendung hieß Sternstunde - charts pur, wurde mit großem Aufwand im 1800 m² großen Studio 8 produziert und von Senderchef Bernd Schumacher selbst moderiert.[50] Die Popstars traten in der Sendung auf und führten Gespräche über Musik, Prominente und Astrologie. Besonderheit war die Mischung aus großer Musikshow und Astrologie, so war in jeder Sendung der "B.TV-Star-Astrologe" Martin Schmid zu Gast und informierte die anwesenden Promis und TV-Zuschauer über den Stand ihrer Sterne.[51]

Ein weiteres populäres Musikshowformat, allerdings mit den Schwerpunkten Volksmusik und Schlager, war das Musikparadies. Auch diese Sendung wurde, wie die Sternstunde, mit Live-Publikum im großen Ludwigsburger Studio 8 einmal pro Monat produziert und dann als wöchentliche Folgen gesendet.[52] Moderiert wurde die Sendung von dem Volksmusikstar Andy (bürgerlich: Andy Hocewar). Nach der Insolvenz von B.TV und der Umfirmierung in BTV4U wurde die Sendung Musikparadies eingestellt und stattdessen die Sendung Schlagergruß produziert. In der Sendung, die immer Sonntags um 12 Uhr live ausgestrahlt wurde, konnten die Zuschauer per kostenpflichtiger Telefonnummer und Premium-SMS Grüße und Musikwünsche äußern, sowie an Musikvotings und einem Gewinnspiel teilnehmen. Innerhalb der Sendung wurden zudem zahlreiche Ausschnitte aus früheren Musikparadies-Sendungen wiederholt.[53] Nach dem Ende des Senders BTV4U gründete die Familie Hocewar eine eigene Produktionsfirma unter dem Namen MP-TV. Diese Firma produziert seitdem die Sendungen Andy's Musikparadies und Deutsche Schlager Hitparade. Beide Sendungen werden in verschiedenen regionalen Fernsehsendern (BW Family.tv, L-TV) sowie im Internet bei Volksmusik.TV ausgestrahlt.

Kritik an B.TV

Wegen der starken astrologischen Ausrichtung des Senders, den häufigen Astrologen-Auftritten in diversen Sendungen und der Einführung von kostenpflichtigen Telefonnummern für die astrologische Beratung, wurde der Sender ab dem Jahr 2001 immer öfters von den baden-württembergischen Kirchen angegriffen.

Zudem trug der Sender in Medienkreisen den Titel "Erwin TV", nach dem damaligen Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel, da dem Sender eine sehr große Nähe zur Baden-Württembergischen Politik und besonders zur Landesregierung nachgesagt wurde. Zum Beispiel durfte der CDU-Regierungschef Erwin Teufel einmal pro Monat im Sender seine Sicht auf die Welt und auf seine politischen Gegner erläutern,[54] zum 60. Geburtstag des Ministerpräsidenten wurde vom Sender eine große TV-Gala produziert und Helmut Kohls letzter Regierungssprecher Otto Hauser erhielt eine eigene Talk-Show auf B.TV. Allein im Jahr 2001 hatte B.TV zudem 2,1 Millionen Mark in Form von Sachleistungen an alle im Bundestag vertretenen Parteien gespendet.[55]

Insolvenz und Übernahme

Am 31. Juli 2002 meldete der geschäftsführende B.TV-Gesellschafter und Moderator Bernd Schumacher Insolvenz an.[56][57] Im Januar 2003 übernahm der Unternehmer Thomas Hornauer aus Plüderhausen den Sender.[58] Die Landesanstalt für Kommunikation (LfK) vergab daraufhin die Lizenz am 1. Februar 2003 an die von Thomas Hornauer geführte Regio Network Communication GmbH & Co. KG auf Probe. Am 9. April 2003 wurde die Lizenz bis Februar 2004 verlängert.[59]

Hornauer gestaltete den Sender grundlegend um.[60] Der Sender sollte ein Landes-Mitmach-Fernsehen werden. Das Programm sollte aus einer Mischung von Regionaler Landesberichterstattung und interaktiven Mitmachsendungen bestehen. Die Finanzierung sollte weitestgehend durch Einnahmen aus kostenpflichtigen Telefonnummern und Premium-SMS erfolgen.

Formate von Februar bis Mai 2003 (BTV4U)

Ein Mikrofonschutz von BTV4U, wie er bei allen EB-Mikros bei Außendrehs von Mai 2003 bis Dezember 2004 üblich war

Nach der Übernahme des Senders durch Thomas Hornauer wurde der Sender umbenannt in BTV4, zudem sollte das Programm komplett verändert werden. Während bei B.TV das Programm aus aufwändigen selbst produzierten Shows und eingekauften Filmen und Serien bestand und die Finanzierung durch klassische TV-Werbung und Sponsoring erfolgte, sollte das Programm von BTV4, aus Magazinen, Regionalnachrichten und Ratgebersendungen, sowie aus zahlreichen interaktiven Elementen bestehen. Angesichts des komplett eingebrochenen TV-Werbemarktes, sollten vorrangig kostengünstige und selbst produzierte Live-Sendungen mit umfangreichen Mitmachmöglichkeiten via kostenpflichtiger Telefonnummern und Premium-SMS gesendet werden.[61]

Vom 1. Februar bis zum 8. Juni 2003 wurde ein Notprogramm gesendet, welches vorrangig aus Wiederholungen von alten B.TV-Sendungen, der Esoterik-Call-In-Sendung Astrofon, aber auch anarchischen TV-Experimenten bestand. Diese Experimentalsendungen wurden zumeist von BTV4U-Mitarbeitern eigenverantwortlich entwickelt und produziert.

Bekannt wurde hier vor allem die Sendung Heute aus der Redaktion - Die BTV4U Daily-Doku-Soap. Ein bisher einzigartiges TV-Experiment: Moderator, Redakteur und Kameramann Holger Laser beobachtete die Mitarbeiter des Senders bei ihrer täglichen Arbeit und sammelte witzige O-Töne. Das Material wurde meist noch am selben Tag geschnitten und dann Abends vor den Nachrichten als witzige 25minütige "Daily-Doku-Soap" ausgestrahlt.

Mit der Berufung des neuen Programmgeschäftsführers Karl Watzl im April 2003[62] und des neuen Programmdirektors Stephan Mattukat im Mai 2003[63] wurde das ursprüngliche Konzept allerdings vollständig überarbeitet. Der Sender wurde von nun an BTV4U genannt, was den interaktiven Charakter verstärken sollte. Um die Einnahmen durch kostenpflichtige Telefonnummern und Premium-SMS schneller und stärker erhöhen zu können wurde geplant, nun auch Call-in-Gewinnspiele und Chatformate zu entwickeln. Im Gegenzug wurden alle im Frühjahr 2003 eingeführten Mitmach-Formate mit zu geringen CallIn-Einnahmen ab Mai 2003 wieder vom Sender genommen.

Bekannte Formate Juni 2003 bis Januar 2004 (BTV4U)

Am 9. Juni 2003 erfolgte der Start des neuen Programmschemas von BTV4U.

Vom 9. Juni 2003 bis zum 15. Februar 2004 bestand das Programm aus zahlreichen Call-in-Gewinnspielen im 9live-Stil.[64] Die Quiz-Sendungen trugen die Namen Sehtest,[65], Glücklicht,[66], Rätselfieber,[67], Wortsport und Nightquiz[68].

Auch die Esoterik-Call-In-Sendung Astrofon wurde beibehalten (zuerst allerdings in reduziertem Umfang, zugunsten der Spielshows). Ab Herbst 2003 erhielt die Sendung eine "Kartenleger-Schwestersendung": Die Sendung Zukunft à la Carte funktionierte nach dem selben Konzept wie das Astrofon, statt Astrologen kamen hier anfänglich Kartenlegerinnen, später aber auch diverse andere Wahrsager, Lebensberater und Schamanen zum Einsatz.[69]

Dreimal täglich wurde die 20minütige Hauptnachrichtensendung News4U mit Regionalnachrichten, Sport, Polizeireport und Wetter aus Baden-Württemberg gesendet. Die Nachrichten wurden aber, wie schon bei der Vorgängersendung B.TV Aktuell, nicht live gesendet, sondern im Voraus auf Video aufgezeichnet und dann mehrmals pro Tag ausgestrahlt. (19:15 Uhr, 23:00 Uhr, 9:00 Uhr)

Montags bis freitags gab es um 19:35 Uhr eine 40minütige Mitmach-Talkshow mit regionalen Themen, das Bürgerforum. Dabei handelte es sich um eine Talksendung bei der zumeist ein einzelner Gast zusammen mit einem Moderator im Studio war. Behandelt wurden meist regionale Themen. Die Zuschauer konnten sich per Premium-SMS und 01805-Nummer an der Sendung beteiligen und Fragen an den Gast sowie Kommentare zum Thema live ins Studio schicken.[70] Sehr beliebt war das Sport Bürgerforum, meist am Donnerstag, moderiert von Teo Jägersberg und häufig in Doppelmoderation (ohne weiteren Gast) mit Jimmy Hartwig.[71]

Dreimal pro Woche (montags bis mittwochs, 23 bis 24 Uhr) wurden interaktive Musikshows (Rock4U/Country4U/Alternative4U) gesendet.[72] In den Sendungen wurden Musikvideos der jeweiligen Musikrichtung gezeigt und meist war auch eine Band live im Studio anwesend, durfte auftreten und sich vom Moderator interviewen lassen. Die Zuschauer konnten per Premium-SMS Kommentare, Fragen an die Band, Grüße und Musikwünsche live ins Studio schicken. Rock4U,[73] Country4U und Alternative4U[74] erhielten ein sehr großes Feedback aus der jeweiligen musikalischen Zielgruppe, da solche "Special Interest Musiksendungen" bisher im deutschen TV selten waren. Zwei weitere Shows (HipHop4U[75] und Club4U) für Donnerstag und Freitag waren bereits geplant und auf der Homepage angekündigt, wurden aber nie gestartet. Und auch die drei gestarteten Sendungen wurden bereits im Sommer 2003 wieder schrittweise aus dem Programm genommen und ihre Sendezeit den Gewinnspiel-Shows zugeteilt.

Besonders bekannt wurde der Sender in dieser Zeit aber mit zwei Sendungen die eigentlich nur als Pausenfüller im Nacht- und Morgenprogramm geplant waren:

Die Sendung BTV4U chat_stream war eine interaktive Late-Night-TV-Chat-Show, gesendet wurde sie täglich von 0 bis 6 Uhr. Von 0 bis 2 Uhr moderierten zwei Moderatoren live vor der Kamera im Splitscreen mit dem Chat. Von 2 bis 6 Uhr moderierte ein Chatmaster im Hintergrund, nun unter dem Sendungsnamen BTV4U SMS-TV, während im Splitscreen Wiederholungen alter B.TV Rave Party-Aufzeichnungen gesendet wurden. Das Konzept der Sendung war einfach und kostensparend: Jugendliche Amateur-Moderatoren, direkt aus der Zielgruppe, saßen auf einer roten Couch, lasen Zuschauer-SMS vor und machten Blödsinn, Smalltalk oder Lebensberatung.[76] Das Format war ursprünglich nur als Pausenfüller für die Nacht konzipiert, dann aber viel erfolgreicher als erwartet und schon bald eines der Publikumslieblinge. Versuche das Format durch ein größeres Studio, mehr Personal, zusätzliche Hotlines, GoGo-Tänzerinnen und ähnliches "aufzublasen", scheiterten an hohen Kosten und der mangelnden Bereitschaft der Zuschauer, diese höheren Kosten in Form von deutlich höheren Telefon- und SMS-Gebühren zu tragen. Im Februar 2004 fiel der moderierte Teil von 0 bis 2 Uhr der Umstrukturierung des Sendekonzepts zum Opfer. Die moderatorenlose Sendung von 2 bis 6 Uhr wurde dagegen, unter dem Namen SMS TV, noch bis Ende Oktober 2004 weitergeführt.

Die Sendung BTV4U Morgenmuffel war eine interaktive Impro-Morningshow, gesendet wurde vom 11. August 2003 bis 29. Oktober 2004, Montags bis Freitags von 6 bis 9 Uhr.[77] Das Format war ein Vorreiter der Impro-TV-Shows (lange vor z.B. Schillerstraße) und eigentlich eine 3stündige Live-Stand-Up-TV-Show, die im Blindflug, mit nur grobem Grundgerüst und bestehend nur aus zwei Moderatoren und einem Techniker kostensparend produziert wurde. Durch eine durchgehende interaktive Zuschauerbeteiligung über Premium-SMS, 01805-Nummer und direkte Studiobesuche, war es sowohl den Zuschauern als auch diversen Mitarbeitern des Senders möglich jederzeit in den Ablauf der Show einzugreifen. Die Sendung enthielt Nachrichten, Wetter, Sport, Boulevard, Talk, Musik (Live und von CD), Gäste,[78] Kochen, Morgengymnastik, Musikvotings, eine Daily-Amateur-Trash-Soap (Glückliche Tage), Modellautorennen und durch die spontane Improvisation noch vieles mehr.[79] Als einer von vielen trashigen Running Gags endete jede Sendung mit einem Song des sendereigenen Volksmusikstars Andy Hocewar, in Form eines Ausschnitts aus alten Musikparadies-Sendungen. Moderiert wurde die Sendung anfangs von den Redakteuren und Formatentwicklern Lothar Becker und Holger Laser. Nachdem Lothar Becker im Februar 2004 zum BTV4U Redaktionsleiter aufgestiegen war, tauchten an seiner Stelle Daniel Räuchle, Roger Kortus und einzelne Vertretungen an der Seite von Holger Laser auf.[80] Die Moderation erfolgte anfangs live aus der neuen Bildregie des Senders, da die Moderatoren auch für Bildregie, Kamera, Grafik und Zuspieler zuständig waren und man ihnen dabei live zuschauen konnte. Für Studiotechnik, Tonregie, Aufnahmeleitung, Formatentwicklung, Callcenter und Sendeabwicklung, war bei fast allen Sendungen in Personalunion das Sender-Phantom "Tom im Ton" (bürgerlich: Thomas Numberger) zuständig.[81] Eine Besonderheit der Sendung war auch das Splitscreen-Design: Das TV-Bild bestand meist aus 2 Fenstern (einem großen Hauptfenster, in welchem meist das Hauptbild und Einspieler gezeigt wurden und einen kleinen Fenster, welches oft für Backstage-Bilder oder eine zweite Kamera genutzt wurde). Zudem gab es ein großes Textfeld für diverse Text-Einblendungen, Votings, und SMS-Chat und eine Laufschrift mit aktuellen Verkehrsmeldungen. Im Laufe der Zeit eroberten sich die BTV4U Morgenmuffel immer mehr Studio-Areal und -Technik. Deshalb wurde später auch aus diversen Studios, dem Studioflur, der Sendeabwicklung, dem Studiohinterhof, aus dem Foyer, dem Auto, der Toilette, dem Parkplatz oder aus einem aufblasbaren Swimmingpool gesendet. Die Zuschauer konnten live und backstage die Entstehung einer TV-Sendung mitverfolgen und beeinflussen. Durch die starke Zuschauerbeteiligung und die persönliche Zuschaueransprache, sowie das improvisierte Senden mit vielen Live-Pannen, hatte das Format einen sehr persönlichen Touch und entwickelte sich schon bald zu einem der Publikumslieblinge. Im Jahr 2004 erreichten die Sendung BTV4U Morgenmuffel den 2. Platz beim Medienpreis der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) in der Kategorie TV-Unterhaltung.[82]

Formate ab Februar 2004 (BTV4U)

Ein Set der Kartenlegersendung Zukunft à la Carte im Studio 9 von BTV4U

Nachdem im Spätherbst 2003 mehrere Beschwerden und Anzeigen gegen den Sender BTV4U und die Ausweitung seiner Call-in-Gewinnspiele eingegangen waren und es am 22. Dezember 2003 auch zu einer Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart gekommen war, entschied der Sender Eigentümer Thomas Hornauer im Januar 2004 die vollständige Abkehr von den Call-in-Gewinnspiel-Shows, die Konzentration auf Landesbezug und die Entwicklung neuer interaktiver Mitmach-Formate.[83]

Ab dem 16. Februar 2004 gab es daher zahlreiche Änderungen im Programm von BTV4U:

Im Rahmen der "BTV4U Newsoffensive" zur Stärkung des Landesbezugs wurde die Nachrichtensendung News4U nun zur großen 30-minütigen Live News-Show ausgebaut.[84] Hierzu erhielt sie ein großes neues dreifarbiges Set mit drei Moderatoren (Nachrichten, Sport, Veranstaltungen bzw. Promis) und wurde jetzt auch erstmals (montags bis freitags) von 18:45 bis 19:15 Uhr live gesendet. Wiederholt wurde News4U immer um 23 Uhr und um 9 Uhr am nächsten Morgen. Zusätzlich gab es jetzt tagsüber (14-18 Uhr) zu jeder vollen Stunde Kurznews.

Auch der regional Mitmach-Talk Bürgerforum wurde von 40 auf 60 Minuten ausgeweitet, und nun montags bis freitags um 19:15 Uhr gesendet.

Die erfolgreiche interaktive Impro-Morningshow BTV4U Morgenmuffel blieb ebenfalls weiterhin im Programm, wurde aber im November 2004 stark umgebaut und hieß nun fresh4U am Morgen. Moderiert wurde die Sendung von Ex-Morgenmuffel Holger Laser und Ex-Call-in-Gewinnspiel-Moderatorin Angela Kersten live aus dem Glas-Foyer des Senders. Das Konzept war ein ähnliches Impro-Format wie die BTV4U Morgenmuffel und enthielt ähnliche Elemente, es sollte aber nicht mehr so trashig wirken und enthielt daher auch weniger Backstage-Einblicke. Die Intention war "Aufstehen mit Angela und Holger". Spannend waren hier vor allem die doppeldeutigen, neckischen und zwischengeschlechtlichen Zänkereien der beiden Moderatoren.

Um Alternativen zu den eingestellten Gewinnspielshows zu haben wurden zwischen Mitte Januar und Mitte Februar zahlreiche neue interaktive Show-Formate entwickelt und getestet. Die meisten kamen aber über einzelne Pilot- und Testsendungen nicht hinaus.

Vom 16. Februar 2004 bis zum 31. Dezember 2004 fokussierte sich der der Sender daher sehr stark auf die bereits bewährte esoterische Lebensberatung. Die Sendungen Astrofon und Zukunft à la Carte wurden deutlich ausgeweitet, mit zusätzlichen Astrologen, Kartenlegern und Wahrsagern ausgestattet und weitere kostenpflichtige Telefonnummern und Esoterik-Hotlines eingerichtet und immer stärker beworben.

Eine Besonderheit gab es in der Nacht von 0 bis 2 Uhr: Der Sender hatte eigentlich mitgeteilt ab 16. Februar 2004 keine Gewinnspielshows mehr zu senden. Da der Sender aber bereits zuvor eine Kooperation mit dem Sender NBC Europe eingegangen war, welcher eine Übernahme des BTV4U Nachtprogramms von 0 bis 2 Uhr vorsah, wurde zu dieser Uhrzeit noch bis Ende März eine Gewinnspielshow produziert und gesendet. Von Februar bis Dezember 2004 übernahm NBC Europe das Nachtprogramm von BTV4U täglich von 0 bis 2 Uhr.[85] Gesendet wurde um diese Uhrzeit anfangs noch die interaktive Chatsendung BTV4U chat_stream, ab 16. Februar die Call-in-Gewinnspiel-Show Club der Gewinner[86] und ab 1. April Zukunft à la Carte.

Kritik an BTV4U

Bereits Ende 2003 kam es wegen der Call-in-Gewinnspiel-Shows zu mehreren Anzeigen durch Zuschauer, was am 22. Dezember 2003 wegen Verdachts auf strafbare Werbung in einer Hausdurchsuchung der Räumlichkeiten des Senders endete.[87] Das Landgericht Stuttgart lehnte aber letztlich im Januar 2010 die Eröffnung des Hauptverfahrens "aus formalrechtlichen Gründen" ab, da die Staatsanwaltschaft den Fall so lange bearbeitet hatte bis er verjährt war.[88]

Kritik der Kirchen am hohen Astrologie-Anteil des Senders hatte es bereits zu B.TV-Zeiten gegeben.[89] Nach der Übernahme durch Thomas Hornauer, dem in Medienberichten wiederholt Verbindungen zum Stamm der Likatier nachgesagt wurde, und der auch weiterhin an Esoterik-Call-In-Formaten festhalten wollte, verstärkte sich die Kritik vor allem von Seiten der Kirchen in Baden-Württemberg weiter. Die Kirchen bezeichneten den Sender als „antichristlich“ und besonders der Geschäftsführer des Evangelischen Rundfunkdienstes Baden, Hanno Gerwin, kritisierte den Sender mehrfach scharf.[90][91]

Lizenzentzug

Als im Februar 2004 die Lizenz das erste Mal verlängert werden sollte, versprach Eigentümer Hornauer, die Konzentration auf Landesbezug.[92] Um ein qualitativ höherwertiges Programm zu garantieren, wurden Nachrichten- und Sportredakteure eingestellt und die Nachrichtenformate ausgeweitet. Gleichzeitig wurden aber die abgesetzten Call-in-Gewinnspiel-Shows durch Esoterik-Call-In-Formate ersetzt, wodurch sich die Kritik der Kirchen weiter verstärkte.[93]

Mitte 2004 widerrief die LfK nach mehrfacher Verletzung der Lizenzauflagen durch BTV4U die Verlängerung der Sendelizenz.[94][95] Gründe dafür waren unter anderem Hornauers massive Einflussnahme auf Redaktion und Programm und das Fehlen eines Jugendschutzbeauftragten.[96] Einige Mitarbeiter des Senders klagten zudem seit der Übernahme Hornauers über „sektenähnliche“ Zustände.

Nachdem das Verwaltungsgericht Stuttgart einen Eilantrag von BTV4U abgelehnt hatte,[97] wurde der Sender am 31. Dezember 2004 vom baden-württembergischen Kabelnetzbetreiber Kabel BW aus dem Kabelnetz genommen.

Nachfolgesender

Die Abschaltung von BTV4U machte den Weg frei für den als neuen Landessender bezeichneten Familiensender BW Family.tv, welcher seit dem 15. Februar 2006 auf Sendung ist und mehrheitlich von den Evangelischen Kirchen in Württemberg und Baden, unter Geschäftsführung von Hanno Gerwin, betrieben wird. Im Gegensatz zu BTV4U soll BW Family.tv ruhiger, seriöser, werteorientiert und christlicher sein.[98] Dauerwerbesendungen und CallIn-Formate werden auch bei BW Family.tv angeboten, jetzt aber weniger massiv beworben und nicht mehr für Esoterik und Erotik, sondern für Religion und christliche Produkte.

BTV4U firmierte bereits seit November 2004 auch unter der Bezeichnung fresh4U und zusätzlich ab Anfang 2005 auch unter primetime.tv weiter. Dort wurden Esoterik- und Astrosendungen ausgestrahlt. Bei primetime.tv gab es keine Liveberatungen, da der Sender nur als Mediendienst eingestuft wurde. Um trotz fehlender Sendelizenz für ein Vollprogramm in Baden-Württemberg Liveberatungen zeigen zu dürfen, gründete Hornauer in Österreich die Kanal Telemedial Privatrundfunk GmbH. Aus dieser Firma ging der europaweit empfangbare Fernsehsender Kanal Telemedial hervor, welcher auch die Marke fresh4u beinhaltete. Kanal Telemedial sendete zwischen dem 1. Mai 2007 und dem 31. Juli 2008 täglich 24 Stunden, davon 8 Stunden live, über Astra digital und analog auf der Frequenz des Kinderkanals (nach dessen Sendeschluss nachts von 21-6 Uhr). 2007 wurde das Programm sukzessive um weitere Liveberatungsstunden und neue Sendungen erweitert. 2008 wurde Kanal Telemedial in einen „fairen freien PAY-TV Kanal“ umgebaut und die Zuschauer um Spenden (Energieausgleich genannt) gebeten. Da sich der Sender nicht an die Auflagen der österreichischen Landesmedienanstalten hielt, wurde ihm Mitte 2008 die Lizenz entzogen. Am 30. Juni 2008 verließ der Sender die Räumlichkeiten in Ludwigsburg.[99]

Seit Juni 2009 ist Kanal Telemedial wieder als Live-Stream im Internet empfangbar.

Inzwischen ist Kanal Telemedial auch als YouTube-Kanal empfangbar.[100]

Einzelnachweise

  1. Einen neuen Familien-Namen für seine TV-Kette hat sich Sender-Oberhaupt Bernd Schumacher ausgedacht, kress Mediendienst, 29. September 1997
  2. ARD verhandelt mit Regionalsender BTV Württemberg, HORIZONT, 3. Februar 1998
  3. Nachgegeben hat der Sender B.TV im Streit mit dem SWR und verzichtet vorerst auf den Titel Landessender Baden-Württemberg, kress Mediendienst, 17. August 2000
  4. Artikel über den geplanten Astra-Sendestart von B.TV, HORIZONT, 13. Juli 2000
  5. Mitschnitt vom B.TV-Sendestart auf Astra am 17. Juli 2000 um 18 Uhr und B.TV Aktuell Eigenbericht darüber, YouTube/B.TV, 17. Juli 2000
  6. B.TV-Verbreitung - Technische Daten, Wayback Machine, 24. Dezember 2002
  7. B.TV-Verbreitung in Baden-Württemberg, Wayback Machine, 5. Dezember 2002
  8. Artikel über den Zuschlag zum Astra-Transponder für ein bundesweites TV-Programm, HORIZONT, 23. Juni 2000
  9. Revoluzzer in Turnschuhen - Der ehemalige Moderator Bernd Schumacher kaufte sich einen Fernsehsender - jetzt will er B.TV zu einer privaten ARD machen, Die Welt, 20. April 2001
  10. Artikel über die B.TV-Lizenzerteilung in NRW, HORIZONT, 31. Oktober 2001
  11. Pressemitteilung "Zulassung für Rhein-Main TV" der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk, 8. April 2002
  12. B.TV-Chef Bernd Schumacher will sich bei den Lokalsender der Kirch-Gruppe einkaufen, kress Mediendienst, 14. März 2002
  13. Die letzten 10 Minuten von BTV4U bis zur Abschaltung der Kabelverbreitung, YouTube/BTV4U, 31. Dezember 2004
  14. Schluss mit Gaga in Ludwigsburg - Umfangreicher Artikel über die Geschichte von B.TV und BTV4U, Stuttgarter Zeitung, 27. Juni 2008
  15. Werbeleporello "Volles Programm bei B.TV", ca. April 2002
  16. Werbeleporello "Volles Programm bei B.TV", ca. April 2002
  17. Registerauskunft B.TV des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)
  18. Registerauskunft B.TV-Logo des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)
  19. Registerauskunft B.TV bavaria des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)
  20. Registerauskunft B.TV Hessen des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)
  21. Registerauskunft B. TV Niedersachsen des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)
  22. Presseerklärung BTV4U, Wayback Machine, 2. März 2003
  23. Registerauskunft BTV4U des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)
  24. Registerauskunft fresh 4U des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)
  25. Pressemitteilung der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), 16. August 2000
  26. Pressemitteilung der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), 16. April 2002
  27. Artikel über den Insolvenzantrag der Kinowelt Medien AG, Handelsblatt, 19. Dezember 2001
  28. Pressemitteilung der Landesanstalt für Kommunikation, 31. Juli 2002
  29. Pressemitteilung der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), 12. März 2003
  30. Artikel über die Senderübername durch Thomas Nornauer, Handelsblatt, 22. Januar 2003
  31. Archiv kress Mediendienst
  32. Archiv kress Mediendienst
  33. Artikel über die Beteiligung von Kinowelt an B.TV, Handelsblatt, 28. Juni 2000
  34. B.TV-Programmschema-Webseite, Wayback Machine, 9. Februar 2001
  35. Werbeleporello "Volles Programm bei B.TV", ca. April 2002
  36. B.TV-Programmschema-Webseite, Wayback Machine, 9. Oktober 2002
  37. BTV4U-Programmschema-Webseite, Wayback Machine, 26. August 2003
  38. BTV4U-Programmschema-Webseite, Wayback Machine, 7. Juni 2004
  39. Exemplarisches bw family.tv-Programm von Mittwoch, 15. Juni 2011, laut bw family.TV-Homepage
  40. Werbeleporello "Volles Programm bei B.TV", ca. April 2002
  41. Detaillierte Formatbeschreibungen auf der B.TV-Webseite, Wayback Machine, 4. Juni 2002
  42. Werbeleporello "Volles Programm bei B.TV", ca. April 2002
  43. Formatbeschreibung von B.TV Aktuell auf der B.TV-Webseite, Wayback Machine, 20. Oktober 2002
  44. Artikel über die Einstweilige Verfügung des SWR gegen B.TV Aktuell, Netzeitung, 26. März 2001
  45. Formatbeschreibung von Bernie & Co. auf der B.TV-Webseite, Wayback Machine, 20. Oktober 2002
  46. Webseite des BTV4U Astrofon, Wayback Machine, 13. April 2004
  47. Webseite der B.TV Rave Party - incl. Fotogalerien, Wayback Machine, 5. Dezember 2002
  48. Formatbeschreibung der Rave Party auf der B.TV-Webseite, Wayback Machine, 5. Dezember 2002
  49. Ausschnitt B.TV Rave Party mit Woody van Eyden, YouTube/B.TV, 2. März 2002
  50. Webseite der Sendung B.TV Sternstunde - incl. Fotogalerien, Wayback Machine, 5. Dezember 2002
  51. Zusammenstellung von Ausschnitten der B.TV Sternstunde, YouTube/B.TV
  52. Webseite des B.TV Musikparadies - incl. Fotogalerien, Wayback Machine, 26. Oktober 2002
  53. Schlagergruß auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 7. Juni 2004
  54. Formatbeschreibung der Sendung Ministerpräsident Erwin Teufel exklusiv auf der B.TV-Webseite, Wayback Machine, 5. Dezember 2002
  55. Poleposition für Bernd Schumacher - Ein Regionalsender wurde zum Parteiengroßspender, Berliner Zeitung, 13. Mai 2003
  56. Artikel über den Insolvenzantrag von B.TV, Handelsblatt, 31. Juli 2002
  57. Schnulziger Privatsender ist pleite, Strohgäu Magazin, 1. August 2002
  58. Artikel über die Senderübername durch Thomas Nornauer, Handelsblatt, 22. Januar 2003
  59. Lizenz auf Probe: Sex-Produzent Hornauer darf weiter senden, Die Welt, 9. April 2003
  60. TV-Bericht über die Senderübernahme-Pressekonferenz von Thomas Hornauer, YouTube/L-TV, Februar 2003
  61. Presseerklärung BTV4U, Wayback Machine, 2. März 2003
  62. Presseerklärung BTV4U, Wayback Machine, 2. April 2003
  63. Von Neun Live kommt Stephan Mattukat, kress Mediendienst, 27. Mai 2003
  64. 9Live scheitert erneut mit Klage gegen BTV4U, [DWDL.de], 23. September 2003
  65. Sehtest auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 21. August 2003
  66. Glücklicht auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 27. Juli 2003
  67. Rätselfieber auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 1. Januar 2004
  68. Nightquiz auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 21. August 2003
  69. Zukunft à la carte auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 29. Februar 2004
  70. Das Bürgerforum auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 13. April 2004
  71. Das Sport-Bürgerforum auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 25. Oktober 2004
  72. Music4U auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 22. Juli 2003
  73. Rock4U auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 20. Juli 2003
  74. Alternative4U auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 18. Juli 2003
  75. HipHop4U auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 20. Juli 2003
  76. chat_stream auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 1. Januar 2004
  77. Die Morgenmuffel auf der BTV4U-Webseite, Wayback Machine, 25. Februar 2004
  78. Gästeliste der BTV4U Morgenmuffel auf der Senderhomepage, Wayback Machine, 25. Oktober 2004
  79. Werbetrailer der BTV4U Morgenmuffel auf der Senderhomepage, Wayback Machine, 14. Mai 2004
  80. Die Morgenmuffel auf der BTV4U-Webseite - jetzt mit den neuen Moderatoren, Wayback Machine, 25. Oktober 2004
  81. Die BTV4U Morgenmuffel bei der Internet Movie Database
  82. Presseerklärung BTV4U, Wayback Machine, 11. März 2004
  83. Presseerklärung BTV4U, Wayback Machine, 21. Januar 2004
  84. Presseerklärung BTV4U, Wayback Machine, 15. Februar 2004
  85. Presseerklärung BTV4U, Wayback Machine, 1. Februar 2004
  86. Webseite Club der Gewinner, Wayback Machine, 19. Februar 2004
  87. Durchsuchung beim Regionalsender BTV, Netzeitung, 22. Dezember 2003
  88. Kein Prozess - Triumph für TV-Guru Hornauer, Stuttgarter Nachrichten, 30. Januar 2010
  89. Provinz-Zunder - Hornauer, BTV4 und der Niedergang des Regionalen, epd medien Nr. 28, 12. April 2003
  90. Kirchen kritisieren Regionalsender BTV4U als antikirchlich, epd.de
  91. Kirchen im Südwesten boykottieren Fernsehsender B-TV bistum-trier.de
  92. Presseerklärung BTV4U, Wayback Machine, 20. Januar 2004
  93. Kirchen kritisieren Regionalsender BTV4U als antikirchlich bistum-trier.de
  94. Keine Zukunft für den Esoterik-Sender, Die Welt, 19. Juli 2004
  95. Bizarr-TV im Aus, taz, 20. Juli 2004
  96. Pressemitteilung der Landesanstalt für Kommunikation, 16. Juli 2004
  97. Pressemitteilung der Landesanstalt für Kommunikation, 21. Dezember 2004
  98. Fernsehen aus Karlsruhe, Interview mit Hanno Gerwin ka-news.de, 21. Dezember 2005
  99. Von BTV zu Telemedial: Jetzt ist Schluss, Ludwigsburger Kreiszeitung, 28. Mai 2008
  100. KANALTELEMEDIAL bei YouTube

Quellen

  • Werbeleporello "Volles Programm bei B.TV", ca. April 2002 (Abgebildet auf dem BTV-Merchandising.jpg Foto oben und in der Wikimedia Commons.)
  • Werbevideo des B.TV-Vertriebs "B.TV A German Television Network", ca. 5 Minuten, ca. 2001 (Veröffentlichung im Internet aus urheberrechtlichen Gründen nicht möglich.)
  • Umfangreiche eigene Videoaufzeichnungen des Programms von B.TV und BTV4U zwischen März 2002 und Dezember 2004 (Veröffentlichung im Internet aus urheberrechtlichen Gründen nicht möglich.)

Weblinks


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