Biberacher Filmfestspiele

Die Biberacher Filmfestspiele finden alljährlich am ersten Novemberwochenende in Biberach an der Riß statt. Bei der auch als „Familientreffen deutscher Filmemacher“ bezeichneten Veranstaltung präsentieren die Filmschaffenden ihre neuesten Werke ihren Kollegen und dem Publikum.

Das Festival wurde 1979 von Adrian Kutter gegründet, der heute Intendant ist und zu den bekannten Persönlichkeiten des bundesdeutschen Kino- und Filmgeschäfts zählt. Im September 2003 hat sich der Verein Biberacher Filmfestspiele e.V. gegründet, der seitdem das Festival veranstaltet und seinen Intendanten bei den immer umfangreicher werdenden organisatorischen Aufgaben unterstützt. Erster Vorsitzender des Vereins ist Werner Krug, der zweite Vorsitzende Biberachs Oberbürgermeister Thomas Fettback.

Am letzten Tag des Festivals findet jeweils eine Gala mit Preisverleihung statt. Der Hauptpreis Goldener Biber ist seit 2003 mit 5.000 Euro dotiert. Verliehen werden ferner die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise Dokubiber und Debütbiber, der mit 2.000 Euro dotierte Kurzfilmbiber sowie der mit 1.000 Euro dotierte Publikumsbiber. Seit 2008 wird außerdem ein mit 1.000 Euro dotierter Schülerbiber von einer Jury aus Biberacher Schülern vergeben. Darüber hinaus wird seit 2009 der vermeintlich beste in Biberach gezeigte Fernsehfilm mit dem ohne Dotierung vergebenen Fernsehbiber prämiert. Die Preisgelder stellen die Stadt Biberach sowie u.a. die Kreissparkasse Biberach, EnBW, und Liebherr. Ein restliches Preisgeld wird von der Film Commission (Region Ulm) und der Biberacher Werbegemeinschaft gestellt.

Parallel zu den Filmfestspielen findet seit 2004 in unregelmäßigen Abständen – so 2005 und 2008 – das B.I.F.F. (Biberacher Independent Film Festival) statt. Dieses ist kein Ableger der Biberacher Filmfestspiele, sondern ein eigenständiges Festival für Kurzfilme.[1]

Inhaltsverzeichnis

Preisträger

Seit 2000

2011

  • Goldener Biber: Halt auf freier Strecke von Andreas Dresen
  • Debütbiber: Sommer auf dem Land von Radek Wegrzyn
  • Publikumsbiber: Sommer auf dem Land von Radek Wegrzyn
  • Schülerbiber: Ameisen gehen andere Wege von Catharina Deus
  • Dokumentarfilmbiber: Wader / Wecker – Vater Land von Rudi Gaul
  • Kurzfilmbiber: 1000 Gramm von Tom Bewilogua
  • Fernsehbiber: Es ist nicht vorbei von Franziska Meletzky
  • Ehrenbiber: Hans W. Geißendörfer

2010

2009

2008

  • Goldener Biber: Was wenn der Tod uns scheidet? von Ulrike Grote
  • Dokubiber: Stolperstein von Dörte Franke
  • Debütbiber: Novemberkind von Christian Schwochow
  • Kurzfilmbiber: Die Klärung eines Sachverhalts von Sören Hüper und Christian Prettin (Lobende Erwähnung: Was weiß der Tropfen davon von Jan Zabeil)
  • Publikumsbiber: Was wenn der Tod uns scheidet? von Ulrike Grote
  • Schülerbiber: Höhere Gewalt von Lars-Henning Jung (Lobende Erwähnung: Alles für meinen Vater von Dror Zahavi)

2007

2006

2005

2004

Volker Schlöndorff beim Filmfest Biberach 2004.

2003

2002

2001

  • Preis der internationalen Jury: So weit die Füße tragen von Hardy Martins
  • Lobende Erwähnung der internationalen Jury: Engel & Joe von Vanessa Jopp
  • Publikumspreis: So weit die Füße tragen von Hardy Martins
  • Nachwuchsförderpreis: Rohat von Juliane Hohl
  • Lobende Erwähnung: Mein Bruder der Vampir von Sven Taddicken

2000

1990 – 1999

1999

1998

1997

1996

1995

1994

  • Preisträger: Burning Life von Peter Welz und Silent Love von Josh Broeker

1993

1992

  • Preisträger: Schatten der Angst von Konstantin Schmidt

1991

1990

  • Preisträger: Mirakel von Leopold Huber und Winckelmanns Reisen von Jan Schütte

1986 – 1989

1989

1988

1987

1986

  • Preisträger: Konzert für die rechte Hand von Michael Bartlett

Einzelnachweise

  1. Website des B.I.F.F., abgefragt am 8. Januar 2010

Weblinks

 Commons: Filmfest Biberach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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