Lockheed Martin F-35
Lockheed Martin F-35 Lightning II
First F-35 headed for USAF service.jpg
Erste an die U.S. Air Force ausgelieferte F-35A
Typ: Mehrzweckkampfflugzeug
Entwurfsland: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Hersteller: Lockheed Martin Aeronautics
Erstflug: 15. Dezember 2006
Indienststellung: In der Flugerprobung
Produktionszeit: Seit 2011 in Serienproduktion
Stückzahl: 20 (Stand: August 2011)

Die Lockheed Martin F-35 Lightning II ist ein US-Kampfflugzeug, das aus dem Sieger des „Joint Strike Fighter“-Programm (abgekürzt JSF, deutsch: „gemeinsames Kampfflugzeug“), der X-35, entwickelt worden ist. Die F-35 gilt als das erste Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug.

Inhaltsverzeichnis

Definition

Die F-35 ist ein Mehrzweckkampfflugzeug, das die General Dynamics F-16, McDonnell Douglas F/A-18, Fairchild-Republic A-10, General Dynamics F-111 und bis 2012 auch die AV-8B-Harrier-II-Jets ersetzen soll. Ziel des Projektes ist es, ein Kampfflugzeug mit Stealth-Technologie und moderner Avionik zur Verfügung zu stellen, dessen Stealthfähigkeiten gegenüber der F-22 Raptor zwar verringert sind, das aber aufgrund des daraus resultierenden niedrigeren Preises die Anschaffung großer Stückzahlen ermöglicht. Die F-35 schließt damit die Lücke zwischen dem Luftüberlegenheitsjäger F-22 Raptor der US-amerikanischen Luftwaffe und der F/A-18E/F Super Hornet der US Navy, die nur über beschränkte Tarnkappenkapazitäten verfügt.

Den JSF wird es in drei verschiedenen Varianten geben, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Abnehmer abgestimmt sind:

  • F-35A: Ein konventionell startendes und landendes Flugzeug (CTOL) für die US Air Force und den Export.
  • F-35B: Ein Kurzstartflugzeug mit Senkrechtlandekapazität (STOVL) für das US Marine Corps und die italienische Marine, ursprünglich auch für die Royal Air Force (RAF) und die Royal Navy (RN). Aufgrund einer Empfehlung der National Commission on Fiscal Responsibility and Reform vom November 2010 droht inzwischen die komplette Streichung dieser Variante.
  • F-35C: Eine trägergestützte Variante für die US Navy, das US Marine Corps sowie inzwischen auch RAF und RN mit größeren Tragflächen, beiklappbaren Tragflächenenden, verstärktem Fahrwerk sowie Fanghaken.

Die F-35B ist das erste Serien-STOVL-Flugzeug, das Überschallgeschwindigkeit erreicht. Alle drei Typen verfügen über Tarnkappenfähigkeiten, solange keine Waffen an Außenpositionen mitgeführt werden.

Am 13. Juli 2004 startete die Produktion der 22 neuen Prototypen (davon 14 flugfähig), ab August 2006 sollten erste Flugversuche laufen. Zwischenzeitlich hat das Triebwerk Pratt & Whitney F135 unter Mithilfe der russischen Firma Jakowlew (Jak-141) erste Versuchsläufe absolviert.[1][2] Der Vertrag für die Produktion des Alternativtriebwerks F136 von Rolls Royce und General Electric wurde von den USA aufgelöst.

Geschichte

X-35A, fotografiert aus einer KC-135 Stratotanker

X-35 JSF

Hauptartikel: Lockheed Martin X-35

Die Anforderungen für den JSF entstanden im Joint-Advanced-Strike-Technology-Programm (JAST). Im Rahmen des Programms baute Boeing die X-32, wohingegen Lockheed Martin mit der X-35 antrat. Es wurden zwei X-35-Maschinen gebaut, mit denen bewiesen werden sollte, dass die Anforderungen an den JSF erfüllt werden kann. Besonders die Einsatzfähigkeit der VTOL-Technik musste demonstriert werden.

Die Basisversion des JSF, die X-35A, absolvierte ihren Erstflug am 24. Oktober 2000 in Palmdale (Kalifornien/USA). Bereits im November war das Testprogramm abgeschlossen, woraufhin mit den Umbauarbeiten zur X-35B begonnen werden konnte. Die X-35B ist ein Flugzeug, das senkrecht starten und landen kann (VTOL), wobei aber hauptsächlich die STOVL-Variante genutzt wird. Der erste Schwebeflug über einem Gitterrost fand am 22. Februar 2001 statt. Der erste Übergang vom Schwebe- zum Horizontalflug gelang am 3. Juli auf der Edwards AFB (USA), der Übergang vom Horizontalflug zur Senkrechtlandung war am 16. Juli 2001 erfolgreich. Die letzte Variante des JSF, die X-35C, ist für den Einsatz auf herkömmlichen (Katapult-) Flugzeugträgern (CV) ausgelegt. Die Hauptunterscheidungsmerkmale sind die vergrößerten Tragflächen, das verstärkte Fahrwerk und der Fanghaken am Heck. Der Erstflug fand am 16. Dezember 2000 in Palmdale (Kalifornien/USA) statt, zwischen dem 3. Januar 2001 und dem 10. März 2001 wurden 250 simulierte Flugzeugträger-Landungen absolviert.

Alle drei Varianten haben die Überschallfähigkeit nachgewiesen. Aufgrund der zahlreichen Änderungen am Flugzeug gehen beide X-35 an Museen. Die X-35C wurde am 16. Juli 2003 an das Patuxent River Naval Air Museum übergeben, die X-35A/B am 26. September 2003 an das Smithsonian Udvar-Hazy National Air and Space Museum.

Weiterentwicklung zur F-35

F-35A Prototyp AA-1
Vertikale Landung des F-35B Prototyp BF-2

Am 26. Oktober 2001 wurde entschieden, den Konstruktionsvertrag für den zukünftigen Joint Strike Fighter an Lockheed Martin zu vergeben. Für die weitere Entwicklung und Produktion schloss sich Lockheed Martin mit BAE Systems und Northrop Grumman zum Lockheed Martin F-35 JSF Team zusammen. Mit der Entwicklung des Antriebssystems wurde Pratt & Whitney sowie ein Konsortium aus Rolls-Royce und General Electric beauftragt. Die Regierung unter George W. Bush beschloss jedoch, den 2,4 Milliarden Euro schweren Vertrag mit Rolls-Royce aufzulösen, so dass nun Pratt & Whitney alleiniger Hersteller der F-35-Triebwerke ist (siehe Text). Am 13. Juli 2004 begann der Produktionsstart für die Testflugzeuge. Die ersten Flugzeuge sollen im Jahr 2012 in Dienst gestellt werden.

Am 15. März 2006 berichtete Spiegel Online, dass die Tarnfähigkeit laut Aussagen des US-Verteidigungsministeriums wahrscheinlich nicht den ursprünglichen Versprechen gerecht werden könne.[3] Als Reaktion auf diese neuen Informationen äußerte Australiens Verteidigungsminister Brendan Nelson Bedenken bezüglich des Flugzeugs, die britische Regierung drohte sogar mit dem Ausstieg aus der Entwicklung. Beide Regierungen planen, ihre Luftwaffe mit F-35-Maschinen auszurüsten.

Am 7. Juli 2006 verkündete der Generalstabschef der US-Luftwaffe, General T. Michael Moseley, an Lockheed Martins Standort Fort Worth (Texas) den Namen der F-35: Sie heißt nun Lightning II und steht damit in der Tradition der ebenfalls von Lockheed gebauten P-38 Lightning, einem Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs und der English Electric Lightning, einem britischen Abfangjäger der 1960er-Jahre.

Am 12. Dezember 2006 unterzeichnete der australische Verteidigungsminister Brendan Nelson in Washington D.C. eine Absichtserklärung zur Beteiligung Australiens am Joint-Strike-Fighter-Programm (JSF).

Die F-35A startete am 15. Dezember 2006 in Fort Worth zu ihrem Erstflug, der jedoch wegen technischer Probleme schon nach 32 Minuten beendet werden musste.

Für das Jahr 2007 waren dem US-Verteidigungsministerium nur Mittel für zwei F-35A genehmigt worden, anstatt wie geplant für fünf Maschinen. Für das Finanzjahr 2008 sind 6,1 Mrd. US-Dollar für die Produktion von zwölf Maschinen eingeplant, davon sechs F-35A und sechs F-35B. Für das Finanzjahr 2009 waren vom US-Verteidigungsministerium 16 Maschinen eingeplant.

Nachdem es Anfang Mai 2007 durch ein kurzzeitiges Versagen der Stromversorgung beinahe zu einem Absturz kam, ruhte der Testflugbetrieb der F-35[4] bis zum nächsten Testflug am 7. Dezember 2007.[5]

Am 11. Juni 2008 flog zum ersten Mal der F-35B-Prototyp, allerdings ohne dabei die STOVL-Eigenschaften zu testen. Die Maschine wurde von BAE-Testpilot Graham Tomlinson geflogen.[6] Die Annäherung an den Schwebeflug war ursprünglich für Anfang 2009 vorgesehen,[7] der erste STOVL-Testflug startete dann tatsächlich am 7. Januar 2010. Im Laufe dieses Testfluges wurde erstmalig im Flug der Liftfan aktiviert. Der Testpilot aktivierte dieses STOVL-System bei einer horizontalen Fluggeschwindigkeit von etwa 390 km/h und reduzierte dann die Fluggeschwindigkeit auf 330 km/h. Anschließend ging Testpilot Graham Tomlinson wieder in den Standard-Flugmodus über. Dieser erste Liftfantest dauerte insgesamt etwa 14 Minuten. In den nun folgenden STOVL-Testflügen soll die Geschwindigkeit schrittweise bis zur ersten vertikalen Landung reduziert werden.

Die erste dem Serienstand entsprechende F-35A (AF-1) hatte am 19. Dezember 2008, die erste F-35B am 21. Januar 2009 ihren Rollout.[8] Die AF-1 absolvierte ihren Jungfernflug am 14. November 2009.[9]

Am 28. Juli 2009 feierte der erste F-35C-Prototyp (CF-1) seinen Rollout.[10] Der Erstflug folgte am 6. Juni 2010.[11]

Die erste Senkrechtlandung wurde am 18. März 2010 mit dem Prototyp BF-1 durchgeführt. Die vorgegebene Landefläche war 30 mal 30 Meter groß.[12]

Am 25. Februar 2011 hob die erste F-35A (AF-06) aus der Serienproduktion ab.[13] Am 5. Mai 2011 wurde die erste F-35A (AF-07) an die U.S. Air Force ausgeliefert.[14]

Am 3. Oktober 2011 absolvierte der F-35B Prototyp BF-2 die erste vertikale Landung auf der USS Wasp (LHD-1).[15]

Testflugzeug Erstflug Im Jahr 2008 geplanter Erstflug Beschreibung[16][17]
AA-01 15. Dezember 2006 Erstes Flugzeug der System-Entwicklungs-Phase (SDD) und erste A-Version. 91 Flüge bis zum 17. Dezember 2009. Wird seitdem für Beschussversuche verwendet.
AF-01 14. November 2009 Mai 2009 Erste seriennahe Version mit deutlicher Masseeinsparung gegenüber der AA-01.
AF-02 20. April 2010 August 2009 Mit AF-01 auf der Edwards AFB. Hauptsächlich für Waffenerprobung vorgesehen.
AF-03 7. Juli 2010 Juni 2009 Zweites SDD-Flugzeug mit voller Avionikausrüstung.
AF-04 30. Dezember 2010
AG-01 Zelle für statische Tests am Boden. Juli 2009 fertiggestellt und Testbeginn.
AJ-01 Zelle für statische Tests am Boden. Mitte 2010 fertiggestellt und Testbeginn.
BF-01 11. Juni 2008 Erstes Flugzeug der B-Version. Seit 15. November 2009 in Patuxent River. Erste senkrechte Landung am 18. März 2010.
BF-02 25. Februar 2009 Januar 2009 Luftbetankungsversuche im August 2009. Probte als erste F-35 die interne Mitnahme von GBU-12-Bomben und AIM-120-AMRAAM-Raketen. Seit 29. Dezember 2009 in Patuxent River.
BF-03 2. Februar 2010 Mai 2009 Nutzte als erste Maschine ein Helmvisier der 2. Generation und diente später hauptsächlich der Bewertung der Aerodynamik, Belastbarkeit und der Systeme. Seit 17. Februar 2010 in Patuxent River.
BF-04 7. April 2010 März 2009 Erstes SDD-Flugzeug mit voller Missionsavionik. Heute in Patuxent River.
BF-05 27. Januar 2011[18] November 2009 letztes STOVL-Testflugzeug in der SDD-Phase.
BG-01 Zelle für statische Tests am Boden. Im Frühjahr 2008 fertiggestellt und Testbeginn.
BH-01 Zelle für statische Tests am Boden. 2010 fertiggestellt und Testbeginn. Im November 2010 zeigten sich Risse im hinteren Rumpfbereich.
CF-01 6. Juni 2010[11] Oktober 2009 Erstes Flugzeug der C-Variante. Seit November 2010 in Patuxent River.
CF-02 29. April 2011[19] Dezember 2009 Soll noch 2011 den Testbetrieb in Patuxent River aufnehmen.
CF-03 November 2009
CG-01 Zelle für statische Tests am Boden. Im März 2010 fertiggestellt und Testbeginn. Fallversuche bei Vough Aircraft in Dallas.
CJ-01 Zelle für statische Tests am Boden. Testbeginn für Anfang 2012 vorgesehen.

Bestellungen

Insgesamt sind neun Staaten an der Entwicklung der F-35 beteiligt, elf planen die Anschaffung dieses Typs. Ausgehend von den USA als Hauptentwickler sind die anderen Staaten in so genannte Partnerlevel unterteilt. Dies gibt unter anderem an, welchen Einfluss ein Land auf die Entwicklung und Einblicke in die Technologie des Flugzeuges hat. Die prozentualen Anteile am Programm richten sich vor allem nach den Investitionen der jeweiligen Länder.

Im Dezember 2010 plante Lockheed Martin mit einer Gesamtanzahl von bis zu 3156 Maschinen:[20]

Aufdruck der beteiligten Staaten am Rumpf
Level Anteil Nation F-35A F-35B F-35C
Level 0 88,8 % USA 1763 92 588
Level 1 5,1 % Großbritannien 3 135
Level 2 2,5 % Italien 69 62
2,0 % Niederlande 85
Level 3 0,4 % Türkei 100
0,4 % Australien 100
0,3 % Norwegen 48–56
0,3 % Dänemark 30–48
Kanada 65–88
SCP Israel 19–75
Singapur[21]
100% Gesamt 2279–2376 157 723
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

Aktuell (Februar 2008) erwartet die US Air Force folgende Beschaffungen und Kosten für das F-35A-Programm[22].

Alle Angaben in Millionen US-Dollar.

Position FY 2007 FY 2008 FY 2009 FY 2010 FY 2011 FY 2012 FY 2013 Ab 2014 Gesamt
Anzahl der Beschaffungen 2 6 8 12 24 42 48 1.621 1.763
Basiskosten 478 1.289 1.674 2.084 2.930 4.151 4.337 129.302 146.244
Vorschusszahlungen 94 123 137 232 358 366 469 11.202 12.980
Waffensystemkosten 572 1.412 1.811 2.316 3.288 4.517 4.805 140.504 159.224
1. Tranche Ersatzteile 76 37 86 122 227 355 373 11.240 12.515
Stückkosten („Flyaway“) 247 215 199 159 125 102 91 80 83
Stückkosten (komplettes Waffensystem) 286 235 226 193 137 108 100 87 90

Etwa 2030 sollen sämtliche 1200 F-16 der US-Luftwaffe durch F-35 ersetzt sein. 2025 will die US-Marine ihren Jagdflugzeugbestand komplett auf die F-35 umgestellt haben.

Das 33rd Fighter Wing (33rd FW) der US Air Force, stationiert auf der Eglin Air Force Base in Florida, ist verantwortlich für die Schulung der F-35-Piloten der US Air Force, der US Navy und des US Marine Corps. Hierzu wechselte am 1. Oktober 2009 die bisherige Unterstellung vom Air Combat Command zum Air Education and Training Command. Unter dem Kommando eines US Air Force Offiziers stehen drei Squadrons (Staffeln), die jeweils spezifisch für die Schulung auf einer Version der F-35 zuständig sind.

Die 58th Fighter Squadron (58th FS) der USAF wird 24 F-35A betreiben. 20 F-35B werden das Marine Fighter Attack Training Squadron 501 (VMFAT-501), das am 2. April 2010 aufgestellt wurde, ausrüsten. 15 F-35C werden an das Fighter Attack Squadron 101 (VFA-101) gehen, das im März 2012 aufgestellt werden soll. Bis jetzt (August 2011) wurden dem 33rd FW erst zwei F-35 zugewiesen, die Zahl der verfügbaren Maschinen soll bis Ende Oktober 2011 auf sechs erhöht werden.[23]

Als zweiter USAF-Stützpunkt wird ab 2012 die Force Development Evaluation and Weapons School auf der Nellis Air Force Base in Nevada bis zu 36 F-35A erhalten. Die US Navy plant die Aufstellung der ersten Flugzeugträger-Einsatzstaffel für Ende 2015.

Das USMC bestimmte 2010 Beaufort (zwei Trainings-, drei Einsatzstaffeln) und Cherry Point (acht Einsatzstaffeln) im Osten sowie Yuma (eine Training-, fünf Einsatzstaffeln) und die frühere Top-Gun-Heimat Miramar (sechs Einsatzstaffeln) im Westen als zukünftige Stationierungsplätze. Die erste Einsatzstaffel der Version F-35C für den Einsatz auf Flugzeugträgern soll Ende 2016 aufgestellt werden. Das USMC erhält 80 Exemplare dieser Version aus Kommonalitätgründen mit den Maschinen der Navy. Der Zulauf der 340 F-35B für den Einsatz von Land und von den amphibischen Angriffsschiffen der Navy verzögert sich aufgrund technischer Probleme.

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich

Großbritannien plante seine Harrier-Flotte durch 150 (gemäß amerikanischen Quellen 138) F-35B Lightning II (britischer Projektname: Joint Combat Aircraft) zu ersetzen. Diese sollten durch die Royal Navy und die Royal Air Force gemeinsam betrieben werden, wobei sie bei der RN auf den beiden Trägern der Queen-Elizabeth-Klasse eingesetzt worden wären, während die RAF sie als senkrechtstartende Ergänzung zu Eurofightern und Tornados genutzt hätte. Im Rahmen des Sparpaketes der britischen Regierung wurde diese Planung mit dem Stragic Defence and Security Review (SDSR) 2010 korrigiert. Statt dessen soll nun eine erheblich geringere Anzahl der konventionell startenden C-Variante der F-35 beschafft werden, die aufgrund des entfallenen komplexen Senkrechtstartsystems sowohl günstiger als auch leistungsstärker (43 % größere Treibstoffkapazität) ist. Da einer der beiden Träger ohne Flugzeuge eingesetzt und später sofern möglich verkauft werden soll und auch die RAF Abstriche machen muss, wird die zu beschaffende Anzahl Maschinen erheblich geringer ausfallen. Derzeit soll mit nur noch zwölf Flugzeugen auf dem mit Flugzeug zu bestückenden Träger (von ursprünglich 36 je Träger) sowie 50 Flugzeugen insgesamt geplant werden (Lockheed Martin rechnet dagegen mit 135 Maschinen)[24]; die exakte Stückzahl wird aber erst im Rahmen des nächsten Defence Reviews im Jahr 2015 bestimmt werden. Des Weiteren soll die Indienststellung der F-35 bis 2020 (ursprünglich 2012, dann 2017) hinausgezögert werden und der Betrieb alleinig der RAF übertragen werden.

ItalienItalien Italien

Das italienische Verteidigungsministerium erwartet aktuell (April 2009) Beschaffungskosten von 12,09 Milliarden US-Dollar für 131 Maschinen[25]. Die Bestellung enthält 22 F-35B für die Marine sowie weitere 40 F-35B und 69 F-35A für die Luftwaffe. Der Stückpreis pro Maschine (A- und B-Variante verrechnet) beträgt 92,3 Mio. US-Dollar. Weitere 4,5 Milliarden US-Dollar sind für Logistik und Support eingeplant.

Am 7. Oktober 2008 gab Italien bekannt, dass es aus dem Evaluations- und Testprogramm aussteigen und keine Testmaschinen der F-35 erwerben werde.[26]

NiederlandeNiederlande Niederlande

Die Niederlande plant insgesamt 85 F-35A Maschinen als Ersatz für die F-16AM anzuschaffen. Dabei beteiligte man sich als Level-2-Partner auch bei der Entwicklung der F-35 und finanzierte zunächst zwei Testmuster. Als dem niederländischen Parlament der Finanzierungsplan des F-35-Programms vorgelegt wurde (5,5 Mrd. € Anschaffungskosten, sowie 9,1 Mrd. € Betriebskosten über 30 Jahre), löstet dieser eine hefitge Kontroverse aus. Diese führte dazu, dass das Parlament am 20. Mai 2010 entschied, dass die Risiken des F-35-Programms zu groß seien und beschloss deshalb, die Regierung aufzuforden, das Engagement zu beenden. Damit wäre die 2009 erworbene Testmaschine wohl abgeschrieben und ein zweites geplantes Muster nicht mehr finanziert.[27] Letztendlich entschied man sich im 21. April 2011 für das F-35-Programm und genehmigte die Anschaffung einer zweiten Testmaschine.[28]

TurkeiTürkei Türkei

Die Türkei plant als Level-3-Partner die Anschaffung von vorläufig 100 F-35A Maschinen.

AustralienAustralien Australien

Australien plant als Ersatz für die F/A-18A/B Hornet die Anschaffung von 100 F-35A Maschinen, die teilweise auch das Aufgabenspektrum der bereits ausgemusterten F-111C Pig übernimmt. Nach Verzögerungen der F-35 hat Australien als Übergangslösung F/A-18E/F Super Hornet gekauft, was dort eine Kontroverse über den Sinn der F-35 Beteiligung auslöste. Dennoch bestellte Australien im November 2009 die ersten 14 Maschinen, die 2017 in Dienst gestellt werden sollen.

NorwegenNorwegen Norwegen

Aktuellen Informationen (Stand: November 2008) zufolge erhält Norwegen seine 48 Maschinen zu einem Gesamtpreis von 2,5 Milliarden US-Dollar (pro Maschine 52 Millionen US-Dollar). Dies war ein wesentlicher Faktor für den Entscheidungsprozess der Streitkräfte für die F-35 und gegen die Saab JAS 39 „Gripen NG“.[29]

DanemarkDänemark Dänemark

Dänemark plante als Level-3-Partner zunächst die Anschaffung von 30 bis 48 Maschinen als Ersatz für die F-16. Inzwischen wird dort aber über eine offizielle Ausschreibung von 30 Maschinen debattiert, wobei die F-35 dann mit der Gripen NG, der F/A-18E/F Super Hornet und dem Eurofighter Typhoon konkurrieren müsste.

KanadaKanada Kanada

Kanada plant, zunächst 65 Exemplare für das Canadian Forces Air Command zu bestellen, die ab 2016 zulaufen sollen. Welche Version beschafft werden soll, ist zur Zeit (September 2010) nicht bekannt. Die Einsatzbasen werden Bagotville in Québec und Cold Lake in Alberta sein, wobei beide Geschwader, das 3. und das 4. Wing, mindestens je 24 Einsatzmuster erhalten sollen. Eine Information, wo die Trainingsstaffel stationiert werden soll, ist ebenfalls noch nicht bekannt.

IsraelIsrael Israel

Am 15. August 2010 gab der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak sein Einverständnis für den Kauf von ca. 20 F-35I-Maschinen. Die Investitionen samt Wartungsverträgen und Ersatzteilen belaufen sich auf 4 Mrd. US-Dollar. Es wird erwartet, dass die israelische Regierung dem Geschäft demnächst zustimmt. Die Auslieferung ist über eine Dauer von zwei Jahren ab 2015 angedacht. [30]

Die ersten Maschinen für Israel sollen ab 2012 ausgeliefert werden, wobei die Avionik teilweise aus israelischer Produktion stammen soll.[31] Den Wunsch Israels, seine Ausführungen mit soviel heimischer Technik wie möglich auszustatten, haben die USA bisher stets abgelehnt. Diese Leitlinie der israelischen Verteidigungspolitik, die vor allem von der F-16I Sufa bekannt ist, soll die israelische Dominanz in der Luft sichern, sollten die Vereinigten Staaten sich zur Belieferung arabischer Staaten mit demselben Modell entschließen.[32]

SingapurSingapur Singapur

Singapur plant, genau wie Israel, im Rahmen des sogenannten „Security Cooperative Participants“ (SCP) die Anschaffung der F-35A und will damit seine F-15SG-Flotte ergänzen. Obwohl Singapur keine direkten Entwicklungskosten trägt, kann es durch das SCP-Abkommen die F-35 akquirieren und Nutzen aus der technologischen Entwicklung für ihre bisher eingesetzten Flugzeuge ziehen. Wie viele Maschinen Singapur erwerben will, ist bisher nicht bekannt.

Technik

Cockpit

Neuentwickeltes „Helmet Mounted Display System“ der F-35

Im Gegensatz zum Cockpit der F-22, das hauptsächlich aus vier großen Multifunktionsdisplays besteht, verwendet die F-35 ein einzelnes sogenanntes Panorama-Cockpit-Display (PCD). Dieses ist ungefähr 50 cm breit und 20 cm hoch. Durch die eine primäre Anzeige soll die Übersicht für den Piloten verbessert werden, genau wie die Touch-Screen-Auslegung diesen entlasten soll (siehe Text). Ebenfalls zur Entlastung soll die Voice-Control (Sprachsteuerung) beitragen, die bei der F-35 sowohl die Spracherkennung als auch die Sprachausgabe (Direct Voice Input) umfasst. Die F-35 wird das erste US-Kampfflugzeug sein, das als Serienmaschine über eine Sprachsteuerung verfügt, nachdem bereits auf der F-16 VISTA und der AV-8B Harrier Testläufe damit unternommen wurden. Europäische Maschinen wie der Eurofighter oder die schwedische Saab JAS 39 Gripen verwenden dagegen Voice-Control bereits jetzt serienmäßig.

Im Gegensatz zur F-22 wird die Cockpithaube nicht aus einem einzigen Stück gefertigt. Identisch mit der F-22 ist im Cockpit der F-35 auf der linken Seite der Schubhebel zu finden, auf der rechten Seite der Sidestick. Damit entspricht auch die F-35 dem HOTAS-Design.

Als Schleudersitz wird in allen F-35-Varianten der Martin-Baker US16E verwendet.

Triebwerk

Das F135-600-Triebwerk der F-35B mit Abtriebswelle zum Rolls-Royce Lift-Fan
F135-Triebwerk auf dem Prüfstand
Das F135-600-Triebwerk mit Abtriebswelle (links) in Le Bourget 2009

Die einmotorige Auslegung der F-35 machten leistungsfähige Triebwerke notwendig, um auch die gestellten Anforderungen im Luftkampf zu erfüllen. Als Möglichkeiten stehen das Pratt & Whitney F135- und das General Electric / Rolls-Royce F136-Mantelstromtriebwerk zur Verfügung, wobei es sich um die derzeit leistungsstärksten Triebwerke für Jagdflugzeuge handelt. Die STOVL-fähige F-35B ist zusätzlich mit dem Rolls-Royce Lift-System ausgestattet[33].

Pratt & Whitney F135

Der Pratt & Whitney-F135-Turbofan stellt das primär verwendete Triebwerk für die F-35 dar. Es wird in drei Varianten gefertigt: das F135-100 für die F-35A, das F135-400 für die F-35C und das F135-600 für die F-35B. Die F135-100 und -400 sind dabei weitgehend baugleich (beim F135-400 wurden für die maritimen Bedingungen alle salzkorrosiven Legierungen ersetzt), wohingegen das F135-600 mit dem Rolls-Royce-Lift-System ausgestattet ist[33].

Das F135 wurde aus dem F119-Triebwerk der F-22 entwickelt und erzeugt in allen Varianten 191,3 kN Schub mit Nachbrenner sowie 128,1 kN ohne Nachbrenner. Pratt & Whitney gibt an, dass die Wartbarkeit des F135 gegenüber den Triebwerken der F-16 (Pratt & Whitney F100 und General Electric F110) verbessert worden sei. Da das Triebwerk etwa 40 % weniger Teile als die Vorgänger besitzt, sei auch die Zuverlässigkeit verbessert worden. Gleichzeitig würde weniger Personal für einen Triebwerkswechsel benötigt.

Ursprünglich war geplant, das F135 mit derselben zweidimensionalen Schubvektorsteuerung auszurüsten, die bereits die F-22 verwendet. Zwar wäre es durch die einmotorige Auslegung nicht möglich gewesen, damit die Rollbewegungen der F-35 zu verbessern, allerdings wäre es dennoch zu Leistungssteigerungen bei Kippbewegungen gekommen. Außerdem war die ebenfalls von der F-22 stammende rechteckige Form der Düse vorgesehen, um die Infrarot- und Radarsignatur zu reduzieren. Warum man sich schließlich gegen die 2D-Schubvektorsteuerung und für konventionelle runde Düsen entschied, ist unklar.

Lärmmessungen mit dem F-35A-Prototyp AA-1 ergaben, dass die F-35 zwischen 10 bis 18 dB lauter als eine F-15 ist. In lineare Verhältnisse übersetzt stellt dies eine Steigerung des Schalldrucks um das Zwei- bis Dreifache dar.[34]

General Electric/Rolls-Royce F136

Das F136 ist eine Weiterentwicklung des YF120-Triebwerkes. Dieses war ursprünglich für den „Advanced Tactical Fighter“ entwickelt und in der YF-22 und YF-23 eingebaut worden. Im Auswahlverfahren unterlag das YF120 dann aber dem YF119 und wurde nie in Serie gefertigt. Für den JSF griff General Electric auf das YF120 zurück und gründete ein Konsortium mit Rolls-Royce, wobei GE 60 % und RR 40 % beisteuerte. Aus diesem ging schließlich das F136 hervor, das seinen ersten Testlauf am 21. Juli 2004 auf der Testanlage in Evendale (Ohio) absolvierte. Dabei erreichte der Prototyp eine maximale Schubleistung von etwa 178 kN und 106 kN Trockenschub.

Im August 2005 erhielt General Electric einen Entwicklungsvertrag im Wert von 2,4 Mrd US-Dollar. Dieser sah die Fertigstellung des F136 bis 2013 vor. Am 6. Februar 2006 löste die US-Regierung den Entwicklungsvertrag mit dem Konsortium um General Electric und Rolls-Royce wieder auf und setzt Konkurrent Pratt & Whitney als alleinigen Triebwerkslieferanten für die F-35 ein. Grund dafür war, dass das F135 eine Weiterentwicklung des F119-Triebwerks darstellt, das bei der F-22 eingesetzt wird. Da eine hohe Komponentenübereinstimmung existiert, erhoffte sich die US-Luftwaffe von der alleinigen Verwendung des F135 Kostenersparnisse von etwa 30 %. Aufgrund von wirtschaftspolitischen Interessen traf die Entscheidung in Großbritannien auf Kritik. Da der US-Kongress Ende 2006 noch Entwicklungsgelder für das Fiskaljahr 2007 bereitstellte, konnte General Electric das F136 dennoch weiterentwickeln.

2009 erreichte das F136 auf dem Prüfstand Schubleistungen von über 190 kN.[35] Als im Sommer 2009 Pratt & Whitney Kostensteigerungen beim F135 bekannt gab,[36] mehrten sich die Stimmen im US-Senat, wieder Gelder für das F136 freizugeben.[37][38] Gerade im Export soll die Marktposition der F-35 mit der Auswahl aus zwei Triebwerken verbessert werden. Gegen den Willen von Verteidigungsminister Robert Gates und US-Präsident Barack Obama stimmte am 30. Juli 2009 das Repräsentantenhaus für die Serienfinanzierung des F136-Triebwerks.[39][40] Allerdings wurden Anfang September 2009 die Serienfinanzierung zu Gunsten von zehn weiteren C17-Transportmaschinen wieder aus dem Budget gestrichen.[41] Mitte 2011 wies das US-Verteidigungsministerium GE und Rolls-Royce an, die Arbeiten am Triebwerk endgültig zu beenden. Die Hersteller wollen jedoch ein Kernentwicklerteam mit eigenen finanziellen Mitteln aufrechterhalten und auf eine Wiederaufnahmen des Triebwerks in den Verteidigungshaushalt in den kommenden Jahren kämpfen.[42]

Rolls-Royce-Lift-System

Das Rolls-Royce-Lift-System[43] besteht aus einem Mantelpropeller (LiftFan), der mit dem Haupttriebwerk über eine Getriebewelle (Driveshaft) verbundenen ist, dem 3-Drehgelenk-Lager-Modul (3BSM -Bearing Swivel Module) und Ausgleichsdüsen für die Rollsteuerung (Roll Posts)[44].

Der hinter dem Cockpit eingebaute, aus zwei gegenläufigen Stufen bestehende Lift-Fan wird über eine auskoppelbare Antriebswelle von einer zweistufigen Niederdruckturbine des Haupttriebwerks angetrieben (SDLF – Shaft Driven Lift Fan)[45]. Er hat 1,25 m Durchmesser (50 inch) und kann einen etwa 80 kN (20000 lbf) großen Anteil des Vertikalschubes erzeugen.

Das 3BSM ist ein dreiteiliges, durch diagonal geschnittene Flansche in sich drehbares Strahlrohr, das zur Umlenkung des Schubs des Haupttriebwerkes nach unten dient. Es kann in 2,5 Sekunden über 95 Grad drehen und liefert etwa 100 kN Schub. Damit steht der F-35B insgesamt etwa 180 kN Schub für den Senkrechtstart zur Verfügung, da dabei der Nachbrenner des F135-600 nicht verwendet werden kann. Für das 3BSM und den Ein- und Auslass des Lift-Fans öffnen sich dabei Klappen in der Rumpfverkleidung.

Ausgleichsdüsen für die Rollsteuerung (Roll Posts) in den Tragflächen, die jeweils etwa 9 kN (1950 lbf) Schub liefern, werden durch Zapfluft aus dem Verdichter des Haupttriebwerkes gespeist.

Rolls-Royce entwickelte zusammen mit Pratt & Whitney das F135-STOVL-Antriebssystem für den F-35B Joint Strike Fighter, um die Austauschbarkeit mit dem GE-Rolls-Royce-F136-Triebwerk sicherzustellen. Rolls-Royce leitete von seinem Standort in Bristol, UK, das umfassende Entwicklungs-und Integrationsprogramm, und war verantwortlich für die Strömungsmaschinerie des LiftFan, 3BSM und das Design der Ausgleichsdüsen für die Rollsteuerung. Das Team in Indianapolis, USA, lieferte Getriebe, Kupplung, Gelenkwelle und Düse des Systems und leitete den Einbau und die Prüfung des LiftFan[43].

Bewaffnung

Test der GAU-22/A

Da die F-35 als Mehrzweckkampfflugzeug ausgelegt ist, steht ihr als Bewaffnungoptionen eine große Auswahl an Raketen und Bomben zur Verfügung.

Als Geschützbewaffnung ist bei der F-35A eine intern eingebaute vierläufige Gatling-Kanone vom Typ GAU-22/A (Kaliber 25 mm) vorgesehen, für die 180 Schuss Munition mitgeführt werden. Die Versionen B und C der F-35 weisen diese Bewaffnung nicht aus, können aber mit dieser Waffe in einem externen Waffenbehälter mit 220 Schuss Munition ausgerüstet werden.

Avionik

EOTS-Sensor unter der Nase der F-35

Die Avionik der F-35 ist hochgradig integriert, um die Arbeitsbelastung für den Piloten so gering wie möglich zu halten, so dass sich dieser auf seine Kampftaktik konzentrieren kann, anstatt auf die Bedienung verschiedener Avioniksysteme. Dies wird im Wesentlichen durch Sensorfusion erreicht, das heißt, dass ein zentraler Computer alle Sensordaten (zum Beispiel Radar-, RWR- oder EO-Sensoren) auswertet und zu einem integrierten Lagebild zusammensetzt. Dadurch ist es dem Piloten möglich, mit einem Blick die gesamte taktische Situation zu erfassen. Dargestellt wird dieses Bild bei der F-35 auf einem großen Touchscreen-MFD (50 x 20 cm) und dem Helmvisier (HMDS). Eine Sprachsteuerung ist ebenfalls integriert. Die Avionik-Software wird bei Entwicklungsende voraussichtlich rund 4,5 Millionen Zeilen C++-Code umfassen.

AN/APG-81

SAR-Bild des APG-81

Bei dem AN/APG-81 handelt es sich um das von Northrop Grumman produzierte Bordradar der F-35. Es basiert auf der AESA-Technologie und hat viele Baugruppen und Fähigkeiten mit dem AN/APG-77 der F-22 Raptor gemein. Das Radar verfügt über eine Vielzahl von Betriebsmodi, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Luft-Boden-Betriebsmodi (SAR) gelegt wurde. Die Reichweite für ein Ziel mit einem Radarquerschnitt von 1 m² beträgt etwa 150 km[46], wobei diese Reichweite nicht für den LPI-Betriebsmodus gilt. In Zukunft soll das Radar auch als EloKa-System verwendet werden können. Bis August 2007 wurden bereits acht Geräte ausgeliefert, wobei die ersten drei Softwareversionen bereits implementiert und getestet sind. Damit liegt Northrop Grumman vor dem eigentlichen Zeitplan. Bis zum Februar 2008 wurde das Radar insgesamt 6625 Stunden getestet, wobei 125 Stunden auf Flugerprobungen in einer modifizierten BAC 1-11 entfallen.

AN/ASQ-239

Das ASQ-239 ist für die Elektronische Kampfführung der F-35 zuständig, wobei zum aktuellen Zeitpunkt wenig über die Eigenschaften und Kapazitäten des Systems bekannt ist. Es wiegt 90 kg und besitzt zehn Antennengruppen entlang der Tragflächenvorder- und Hinterkanten.

AN/AAQ-40 EOTS

Aufnahme des EOTS-Sensors

Das EOTS (Electro-Optical Targeting System) ist ein elektro-optisches Zielsystem, das Lockheed Martin entwickelt. Es basiert auf dem Sniper XL-Pod, das für die F-16 entwickelt wurde. Das System verfügt über einen diodenbasierten Entfernungs-/Zielbeleuchtungslaser, eine Videokamera und einen hochauflösenden FLIR-Sensor. EOTS kann als Luft-Boden- und Luft-Luft-Sensor genutzt werden, wobei in Kombination mit dem Navigationssystem der F-35 auch Geodaten ermittelt werden können. Die Sensorik ist gegenüber dem Flugzeug stabilisiert und kann Entfernungen auch passiv ohne Laserbeleuchtung ermitteln. Lockheed Martin hat inzwischen einige Modelle für die Systemintegration und Tests produziert. Als Plattform dient eine modifizierte North American T-39. Bis Februar 2008 wurde das System 3650 Stunden getestet, wobei 10 Stunden auf Flugtests entfallen. Im Dezember 2009 begann die Kleinserienproduktion des EOTS. Seit März 2011 wird das EOTS in den in NAS Patuxent River und der Edwards AFB fliegenden „Mission-Systems-F-35“ eingesetzt.[47]

AN/AAQ-37

Aufnahme des DAS-Sensors (automatisch zusammengesetzt aus mehreren Bildern)

Bei dem AN/AAQ-37, auch als DAS (Distributed Aperture System) bezeichnet, handelt es sich um ein infrarotgestütztes Sensorsystem. Es besteht aus sechs separaten IR-Kameras, die so auf der Flugzelle angeordnet sind, dass der gesamte Luftraum überwacht werden kann[48]. Es ist primär als Raketenwarngerät konzipiert, weist aber auch weitere Funktionen auf. So können feuernde SAM- und Flak-Stellungen automatisch erkannt und mit an Bord verfügbaren Waffen (zum Beispiel JDAM) umgehend bekämpft werden[48], während gleichzeitig geeignete Gegenmaßnahmen (Flares, Chaff und EloGM) zielgerichtet eingesetzt werden. Auch sich aus beliebiger Richtung nähernde Kampfflugzeuge können erfasst und anschließend mit Fire-and-Forget-Waffen (wie AIM-9X oder AIM-120) angegriffen werden, ohne dass die F-35 sich durch Flugmanöver in Abschussposition bringen muss[48]. Während eines Luftnahkampfes mit einer Vielzahl von beteiligten eigenen und gegnerischen Maschinen identifiziert und verfolgt das AAQ-37 alle Flugzeuge, so dass der Pilot auch bei ähnlich aussehenden Maschinen stets zwischen Freund und Feind unterscheiden kann[48].

Während Nacht-Missionen dient das System als Ersatz für konventionelle Nachtsichtgeräte. In Kombination mit dem HMDS-Helm kann der Pilot in jeder beliebigen Richtung auf ein Nachtsichtbild von hoher Qualität zurückgreifen, wobei die Schärfe in etwa der des menschlichen Auges entspricht[48]. Dies ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber den üblichen, auf dem Helm montierten Nachtsichtgeräten, da diese durch ihre Konstruktion und die Cockpitkanzel nur ein verhältnismäßig kleines Blickfeld abdecken können. Kombiniert mit dem Bordcomputer können auch Fahrzeuge am Boden sicher verfolgt werden.

Das AAQ-37 wird von Northrop Grumman entwickelt und wird zur Zeit auf einigen F-16 und QF-4-Drohnen der Edwards Air Force Base getestet. Bis Februar 2008 wurde das System 4700 Stunden getestet, wobei 83 Stunden auf Flugtests entfallen.

CNI

Das CNI (Communication, Navigation & Identification) ist ein zentrales Computersystem zur Navigation, Kommunikation und Zielidentifizierung. Es wird von Northrop Grumman entwickelt und ähnelt dem Avioniksystem der F-22. Es ist mit nahezu allen militärischen Kommunikationsprotokollen kompatibel (zum Beispiel Link 16, JTRS und UHF/VHF). Des Weiteren sind folgende Merkmale integriert: GPS, TACAN, IFF, Joint Precision Approach and Landing System (JPALS). Auch Breitbandkommunikation mittels des AN/APG-81-Radars soll unterstützt werden. Zur Kommunikation innerhalb eines F-35-Verbandes kommt bevorzugt der „Multifunction Advanced Data Link“ (MADL) zum Einsatz[49][50]. Dieses System besteht aus sechs Phased-Array-Antennengruppen, die so angeordnet sind, dass sie den gesamten Luftraum abdecken. Im Gegensatz zu konventionellen Antennen strahlt der MADL-Komplex nur in einem sehr kleinen Sektor (starke Richtwirkung) mit geringen Nebenkeulen Signale ab. Hierdurch wird die Datenrate bei gleicher Sendeleistung stark erhöht und die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung durch feindliche ELINT-Sensoren massiv reduziert. Bis Februar 2008 wurde das CNI-System 4400 Stunden getestet, wobei über 65 Stunden auf Flugtests entfallen. Die EloKa-Systeme wurden 11.255 Stunden getestet (über 70 Stunden Flugtest).

Technische Daten

Grafik der F-35
F-35C Prototyp CF-01

Daten aus der Lockheed Martin Broschüre von der Aero India 2011[51] und F-35 JSF Statistics[52]

Kenngröße Daten der F-35A Daten der F-35B Daten der F-35C
Länge: 15,67 m 15,61 m 15,67 m
Spannweite: 10,67 m 10,67 m 13,11 m
Flügelfläche 42,70 m² 42,70 m² 62,06 m²
Flügelstreckung: 2,67 2,67 2,77
Tragflächenbelastung:
  • minimal (Leergewicht): 308 kg/m²
  • nominal (normales Startgewicht): 522 kg/m²
  • maximal (maximales Startgewicht): 744 kg/m²
  • minimal (Leergewicht): 341 kg/m²
  • maximal (maximales Startgewicht): 637 kg/m²
  • minimal (Leergewicht): 234 kg/m²
  • maximal (maximales Startgewicht): 512 kg/m²
Höhe: 4,57 m 4,57 m 4,72 m
Leergewicht: 13.170 kg 14.588 kg 14.547 kg
Normales Startgewicht: 22.280 kg k. A. k. A.
Maximales Startgewicht: 31.751 kg 27.216 kg 31.751 kg
Interne Tankkapazität: 8.278 kg 6.124 kg 8.959 kg
Treibstoffmassenanteil: 0,385 0,295 0,381
g-Limits: 9g 7g 7,5g
Höchstgeschwindigkeit: offiziell Mach 1,6 offiziell Mach 1,6 offiziell Mach 1,6
Dienstgipfelhöhe: 15.240 m 15.240 m 15.240 m
Einsatzradius: 1.093 km 833 km 1.111 km
Flugreichweite: 2.222 km 1.667 km 2.222 km
Waffenlast: 8.165 kg 6.804 kg 8.165 kg
Triebwerk: Ein Pratt & Whitney-F135-100-Turbofan
  • ein Pratt & Whitney F135-600-Turbofan
  • ein Rolls-Royce Lift System

Ein Pratt & Whitney-F135-400-Turbofan

Schubleistung:[53]
  • mit Nachbrenner: 191,3 kN
  • ohne Nachbrenner: 128,1 kN
  • mit Nachbrenner: 191,3 kN
  • ohne Nachbrenner: 128,1 kN
  • STOVL-Schub: ca. 80 kN
  • Steuerdüsen: ca. 12 kN
  • mit Nachbrenner: 191,3 kN
  • ohne Nachbrenner: 128,1 kN
Schub-Gewicht-Verhältnis:
  • maximal (Leergewicht): 1,48
  • nominal (normales Startgewicht): 0,88
  • minimal (maximales Startgewicht): 0,61
  • maximal (Leergewicht): 1,34
  • minimal (maximales Startgewicht): 0,72
  • maximal (Leergewicht): 1,34
  • minimal (maximales Startgewicht): 0,61

Bewaffnungsoptionen

Eine F-35 kann mit folgenden Waffensystemen ausgerüstet werden, wobei eine Gesamtlast von 8.165 kg (davon 6.805 kg extern) nicht überschritten werden darf:[54]

Gelenkte Bomben

Ungelenkte Bomben

Streubomben

  • CBU-991
  • CBU-1001
  • CBU-103
  • CBU-105

Luft-Boden-Raketen

Luft-Luft-Raketen

1 Kann nicht intern mitgeführt werden

2 Kann von der F-35B nicht intern mitgeführt werden

Bewaffnungslayout

Anmerkung: Bei den Nummern 4, 5, 7 und 8 handelt es sich um interne Waffenstationen

F-35-Bewaffnungslayout

Begriffserläuterung:

  • Station: Nummer der Waffenstation
  • Store: mögliche Bewaffnungstypen
    • A/A: Luft-Luft-Rakete
    • A/S: Luft-Boden-Waffe
    • Gun: 25-mm-GAU-12-Gatling-Kanone in LO-Behälter (bei der F-35A intern)
  • Capacity C: maximale Zuladung der entsprechenden Waffenstation (Angaben in Pfund)

Kritik und Probleme

F-35A im Landeanflug auf die Edwards AFB

Kritiker des Programms nennen unter anderem folgende Punkte:

  • Der JSF leidet unter falsch definierten Entwicklungszielen.
  • Er führe zu wenig internen Treibstoff und Waffen mit und kann daher kein Ersatz für Bodenangriffsflugzeuge sein.
    • F-35 verfügt lediglich über vier interne Waffenpositionen, die nur Luft-Luft-Raketen und Bomben mit maximal 2 × 900 kg aufnehmen können.
    • Um das Angriffspotential zu erweitern, müssen zusätzliche Außenlasten an den Tragflächen angebracht werden, wodurch die Tarneigenschaften reduziert werden.
  • Die Unfähigkeit zu langen Überschallflügen macht die F-35 als Luftverteidigungsplattform weniger brauchbar.
    • Die geringe Höchstgeschwindigkeit (Mach 1,8) schränke die Einsatzpalette zudem erheblich ein.
  • Das Projekt werde unter längeren Verzögerungen leiden und seinen Kostenrahmen sprengen.
    • Die Kosten eines Flugzeuges seien zu hoch.

Trotz dieser Bedenken haben inzwischen mehrere Länder Vertrauen in das JSF-Design ausgedrückt und wurden zu Minderheits-Partnern im JSF-Herstellerkonsortium.

Die Fürsprecher des Programms sehen den JSF als Möglichkeit, aus dem jahrzehntealten Muster der US-Flugzeugbeschaffung auszubrechen: Anstatt traditionell drei Flugzeuge, für jede Waffengattung eines, zu entwickeln, ist der JSF ein Gemeinschaftsprojekt der drei US-Teilstreitkräfte Luftwaffe, Navy und Marine Corps. Dies erlaubt, dass die verschiedenen JSF-Varianten zu 80 % identisch sind, und senkt so die Flugzeug- und Wartungskosten. Das Projekt folgt dabei zum Teil der Philosophie der Europäer, deren Panavia Tornado von Anfang an als „Mehrzweckkampfflugzeug“ geplant wurde und dabei erfolgreich war. Der JSF ist außerdem das erste US-Flugzeugprogramm, bei dem die Kosten als unabhängige Variable angesehen werden. In früheren Programmen waren die Flugzeugkosten eine abhängige Variable – zusätzliche Fähigkeiten haben immer die Stückkosten erhöht. Solche Design-Änderungen werden während der JSF-Entwicklung nicht erlaubt, das bedeutet, dass der Budgetrahmen begrenzt bleibt.

Ursprünglich war die US Air Force von einer Fertigungsrate von 110 Maschinen pro Jahr für die F-35A ausgegangen. Diese Fertigungsrate wird benötigt, um die im Laufe der Zeit außer Dienst gestellten F-16 rechtzeitig zu ersetzen[55]. Nunmehr ist nur noch eine Produktionsrate von 48 Maschinen pro Jahr ab 2012 geplant. Dadurch steigt der Stückpreis pro Maschine deutlich an. Einige Analysten sehen schon die 100-Mio-US-Dollar-Marke pro Maschine überschritten. [56] Im April 2007 gab das Verteidigungsministerium der USA bekannt, dass der Preis pro F-35 sich auf 121,97 Mio. US-Dollar pro Maschine erhöht.[57] Laut einem Bericht des Rechnungshofs des Kongresses vom März 2008 soll das gesamte Programm die US-Streitkräfte in den nächsten Jahrzehnten fast eine Billion US-Dollar kosten. Davon entfallen auf die Entwicklung und Anschaffung von 2.458 Flugzeugen 300 Mrd., auf Betrieb und Unterhalt in den nächsten Jahrzehnten weitere 650 Mrd. US-Dollar.[58]

Im April 2009 kam es gemäß eines Berichts des Wall Street Journal zu einem Hackerangriff auf Daten des F-35-Projekts. Dabei wurden größere Mengen Daten aus Rechnern des US-Verteidigungsministeriums gestohlen. Laut Pentagon wurden dabei jedoch keine weitreichend sensiblen Daten kopiert. [59]

Technische Probleme

Am 3. Mai 2007 trat ein elektrischer Kurzschluss innerhalb einer Hydraulik Control Box der F-35 AA-1 auf, woraufhin der Pilot notlanden musste. Im August 2007 kam es zu einem Schaufelbruch im Niederdruckverdichter bei einem F135-Prüfstandstriebwerk. Bei der anschließenden Überprüfung des Triebwerk der AA-1 wurden Risse am fraglichen Teil festgestellt. Am 7. Dezember 2007 wurde das Testflugprogramm mit der F-35 AA-1 wieder aufgenommen. Am 4. Februar 2008 ereignete sich während des Triebwerksabnahmelauf für die erste F-35B wiederum ein Schaufelbruch in der Niederdruckverdichterstufe des F135-Triebwerks.[60] Hierdurch verzögerte sich der Erstflug der F-35B BF-1. Am 11. August 2008 wurde bekannt, dass die F-35 AA-1 wegen Problemen mit den Kühlluftgebläsen den Testflugbetrieb unterbrechen muss. Weiterhin soll die F-35 lauter sein als eine F-16, was bei einigen Exportbetreibern Probleme bereiten würde. So forderte Australien zusätzlich Lärmmessungen mit der F-35. Auch liegt der Stickoxidausstoß des F135-Triebwerks wegen der höheren Verbrennungstemperaturen höher als bei allen anderen vergleichbaren Triebwerken.[61][62]

Im August 2007 wurde bekannt, dass durch einen Fehler in der Ausschreibung der elektrische Generator des F-35C nur 65 % der geforderten Stromstärke liefern kann, was bei der F-35 mit ihren elektrisch betriebenen – und besonders bei der F-35C mit ihren vergrößerten – Steuerflächen die Manövrierfähigkeit einschränkt. Ein leistungsverstärkter Generator wird jedoch erst Ende 2009 verfügbar sein. Dieser Fehler betrifft das in der F-35 A und F-35 C eingebaute Standardtriebwerk, was eine Verstärkung des Nebenaggregatgetriebes notwendig macht.[63][64]

Am 17. November 2010 veröffentlichte Lockheed Martin, das bei Belastungstests der Bodentestzelle der F-35B Ermüdungsbrüche des hintersten Bulkheads(Rumpfspant) entdeckt wurden. Das Design dieser Bulkheads war bei der F-35B zwecks Gewichtseinsparung stark verändert worden, so wird anders als bei F-35A, F-35C und F-22 nicht Titan sondern Aluminium verwendet. Bei bereits gefertigten F-35B konnten keine Belastungsbrüche festgestellt werden.[65]

Im August 2011 erhielt die F-35-Flotte vorläufiges Startverbot, nachdem eine Hilfsturbine zur Stromversorgung bei einer Testmaschine am Boden versagt hatte.[66]

Vergleichbare Typen

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten:

Europaische UnionEuropäische Union Europäische Union:

RusslandRussland Russland:

China VolksrepublikChina China:

Mediale Rezeption

In dem Film Stirb langsam 4.0 aus dem Jahr 2007 versucht John McClane (gespielt von Bruce Willis) gegen Ende des Films mit einem Truck der Verfolgung einer F-35B zu entkommen. Dabei wird neben dem Einsatz von Luft-Boden-Raketen und der Bordkanone auch der Übergang vom Normal- zum Schwebeflug gezeigt.

In dem Film The Green Lantern messen sich die F-35 im Dogfight mit Drohnen.

In verschieden Computerspielen wie z. B. Tom Clancy’s H.A.W.X ist es möglich, diesen Typ zu fliegen. Ebenso in Flugsimulatoren wie z. B. X-Plane.

Weblinks

 Commons: F-35 Lightning II – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. John Hayles: Yakovlev Yak-41 'Freestyle' Aeroflight, 28 March 2005. Retrieved: 3 July 2008.
  2. Joint Strike Fighter (JSF), Jane's. Retrieved: 3 July 2008.
  3. Spiegel.online: Neuer US-Kampfjet sorgt für Ärger, 15. März 2006
  4. Financial Times Deutschland online: Zwangspause für US-Kampfflieger
  5. www.lockheedmartin.com: Lockheed Martin F-35 marks 20th flight (englisch)
  6. www.lockheedmartin.com: Lockheed Martin F-35B STOVL Stealth Fighter Achieves Successful First Flight (englisch)
  7. www.lockheedmartin.com: F-35B Begins In-Flight STOVL Operations (englisch)
  8. FlugRevue März 2009, S. 47: F-35 macht Fortschritte
  9. FliegerWeb – Weitere Meilenstein im F-35 Lightning-II-Programm
  10. http://www.flightglobal.com/articles/2009/07/30/330377/lockheed-rolls-out-f-35c-as-us-navy-interest-grows.html
  11. a b http://www.flightglobal.com/articles/2010/06/08/342927/first-flight-for-f-35c-keeps-lockheed-on-track.html
  12. Lockheed Martin F-35. In: Flug-Revue. Juni 2010, ISSN 0015-4547, S. 32-37.
  13. http://www.fliegerweb.com/militaer/news/artikel.php?show=news-7217
  14. http://www.fliegerweb.com/militaer/news/artikel.php?show=news-7217
  15. PICTURES & VIDEO: F-35B starts critical tests in comeback attempt. Flightglobal, 5. Oktober 2011, abgerufen am 7. Oktober 2011 (englisch).
  16. FlugRevue Juni 2010, S. 32–37, Lockheed Martin F-35: Mehr Prototypen fliegen
  17. FliegerRevue März 2011, S. 26–30, F-35 nimmt nächste Hürden
  18. http://www.fliegerweb.com/militaer/news/artikel.php?show=news-7147
  19. http://www.fliegerweb.com/militaer/news/artikel.php?show=news-7451
  20. Craig Hoyle: Can Lockheed deliver on the Joint Strike Fighter dream?, in: International', 14. Dezember 2010. Zugriff am 14. Dezember 2010.
  21. Singapore Signs Letter of Intent for Joint Strike Fighter Programme
  22. United States Air Force – Committee Staff Procurement Backup Book – FY 2009 Budget Estiamates (englisch), Februar 2008, Seite 43.
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  24. Craig Hoyle: Can Lockheed deliver on the Joint Strike Fighter dream?, in: International', 14. Dezember 2010. Zugriff am 14. Dezember 2010.
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  28. The Netherlands to buy second test Joint Strike Fighter jet, Nachricht vom 21. April 2011, abgerufen am 24. Mai 2011
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  31. www.jpost.com: US to speed up stealth fighter delivery to Israel (englisch)
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  36. Flighglobal – Pratt & Whitney faces new pressure on F135 costs, Zugriff am 1. Juli 2009
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  39. Flightglobal – Obama threatens vetoes on F-22, F136 decisions, Zugriff am 25. Juni 2009
  40. Flightglobal – New vote backs competitive engine strategy for F-35, Zugriff am 31. Juli 2009
  41. FliegerWeb – Senat kippt F136-Triebwerk aus dem Budget, Nachricht vom 14. September 2009
  42. FlugRevue Juni 2011, S. 16, Aus für das F136 Triebwerk.
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  44. PDF mit grafischer Darstellung des Rolls-Royce-LiftSystems® Rolls-Royce website. Zugriff am: 6. Februar 2010
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  46. www.ausairpower.net: Is the JSF really good enough? – analysing the ASPI paper (PDF, englisch)
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  48. a b c d e Video von Northrop Grumman
  49. Harris – Multifunction Advanced Data Link (MADL), Zugriff am 25. Juni 2009
  50. Signal Magazine – Programmable System Guides Jet to New Heights, Juni 2008. Zugriff am 25. Juni 2009
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  52. www.jsf.mil: F-35 Joint Strike Fighter Media Kit Statistics (englisch, ZIP; 98,2 KB)
  53. Pratt & Whitney – F135 JSF Engine Characteristics, Zugriff am 29. Juli 2010
  54. http://photos.state.gov: F-35 Program Brief (Norwegen, PDF, englisch)
  55. www.afa.org: Let those geezers go; Up front on C-17s; F-15 options … (englisch)
  56. www.airpower.at: USAF & JSF: 30° nose-low and 90°bank – all we see is ground… (englisch)
  57. www.defense-aerospace.com: US Developing Separate JSF for Foreign Partners (englisch)
  58. Spiegel.online 12. März 2008: Neuer US-Kampfjet kostet Unsummen
  59. tagesschau.de: Hacker knacken Pentagon-Waffenprojekt (nicht mehr online verfügbar)
  60. www.flightglobal.com: Blade failure will delay STOVL F-35B JSF first flight (englisch)
  61. www.aviationweek.com: JSF Delays Pile Up, Bill Sweetman, 11. August 2008 (englisch)
  62. www.aviationweek.com: Component Failures Impact F-35 Flight Testing (englisch)
  63. FliegerRevue Oktober 2008, S.26–30, JSF – zum Erfolg verdammt
  64. www.defenseindustrydaily.com: F-35 JSF Hit by Serious Design Problems (englisch)
  65. http://www.airpower.at/news2010/1110_f-35/index.html
  66. Financial Times Deutschland vom 5. August 2011: Flugverbot für Amerikas Super-Kampfjets

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