Stahlbäder, Eisenbäder

Stahlbäder, Eisenbäder, werden in der Medicin zu den sogenannten tonischen Mitteln gerechnet, welche die Lebenskraft anregen, die Spannung, die sich als Kraft oder Bewegung zeigt, im Körper heben oder herstellen, die animalische Wärme vermehren, und so überall, wo einem krankhaften Zustande Schlaffheit der Fasern zu Grunde liegt, heilsam wirken. Sie werden daher bei Nervenschwäche und Krämpfen, Hypochondrie, Hysterie, Lähmungen. Blutmangel und Wässerigkeit des Blutes, bei Verdauungsschwäche, Verschleimungen, Bleichsucht, Leber- und Milzleiden mit Aufgedunsenheit und wassersüchtiger Austreibung der untern Gliedmaßen etc. besonders empfohlen, und mit dem größten Erfolg gebrauchten Viele die Eisenbäder zu Pyrmont, Brückenau, Landeck, Alexisbad, die Sprudelbäder zu Karlsbad etc.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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  • Bad [1] — Bad, im transitiven Sinne das Benetzen und Abwaschen des Körpers oder eines Körperteiles (Teilbad) mit Wasser oder das Einhüllen mit Gasen, Asche, Sand, Erde, Schlamm, Laub, Oel u.s.w. bei nachfolgender Reinigung. Alle Bäder, deren Wirkung auf… …   Lexikon der gesamten Technik

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