Baumwolle
Baumwolle
Baumwollfeld

Baumwollfeld

Systematik
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Unterfamilie: Malvoideae
Gattung: Baumwolle
Wissenschaftlicher Name
Gossypium
L.

Die Baumwollpflanze oder Baumwolle (Gossypium) ist eine Pflanzgattung aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Es gibt etwa (20 bis) 51 Arten in den Tropen und Subtropen.

Baumwolle ist eine sehr alte Kulturpflanze. Ungewöhnlich ist, dass mindestens vier Bevölkerungsgruppen unabhängig voneinander diese Pflanzengattung in Kultur nahmen. Zweimal geschah dies in Amerika mit den Arten Gossypium hirsutum und Gossypium barbadense und je einmal in Asien (Gossypium arboreum) und Afrika (Gossypium herbaceum).[1] Aus den Samenhaaren wird die Naturfaser Baumwolle gewonnen.[2]

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Illustration von Gossypium barbadense: A blühender Zweig, 1 Blüte ohne Kronblätter, 2 Staubgefässe, 3 Pollen, 4 und 5 Fruchtknoten im Längs- und Querschnitt, 6 Frucht, 7 Same mit Samenhaaren, 8 derselbe ohne Samenhaare, 9 und 10 derselbe in Längs- und Querschnitt, 11 Embryo

Vegetative Merkmale

Gossypium-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde, krautige Pflanzen, manchmal als Sträucher. Alle oberirdischen Pflanzenteile sind mit dunklen Öldrüsen punktiert. Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind meist handförmig drei- bis neunlappig, selten ohne Lappen. Es sind Nebenblätter vorhanden.[3]

Generative Merkmale

Die im oberen Bereich der Pflanzen gebildeten Blüten stehen einzeln. Die Blütenstiele besitzen meist Drüsen direkt unter dem Nebenkelch. Die meist drei, selten bis sieben Nebenkelchblätter sind laubblattähnlich, drüsig, frei oder an ihrer Basis verwachsen, ganzrandig oder gezähnt bis tief geschlitzt. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppeltem Perianth. Die fünf Kelchblätter sind becherförmig mehr oder weniger hoch verwachsen. Die fünf freien, relativ großen Kronblätter sind oben gerundet. Die Kronblätter besitzen eine weiße oder gelbe Grundfarbe und sind im Zentrum der Blüte manchmal purpurfarben. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Drei bis fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, drei- bis fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen mit je zwei Samenanlagen in jeder Kammer. Der kurze, stabförmige Griffel endet in einer keulenförmigen, drei- bis fünfrilligen Narbe.[3]

Die kugelige oder ellipsoide Kapselfrucht öffnet sich bei Reife mit drei bis fünf Klappen. Die kugeligen Samen besitzen intensiv weiße, lange wollige Trichome (Samenhaare) gemischt oder ohne kurze Trichome.

Die giftigen Samen enthalten bis zu 1,5 Prozent Gossypol.

Blätter und Blüte von Gossypium tomentosum.

Systematik

Der Gattungsname Gossypium wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 2, S. 693 erstveröffentlicht. Lectotypusart ist Gossypium arboreum L.. Synonyme für Gossypium L. sind: Erioxylum Rose & Standl., Ingenhouzia DC., Notoxylinon Lewton, Selera Ulbr., Sturtia R.Br., Thurberia A.Gray, Ultragossypium Roberty. Die Gattung Gossypium gehört zur Tribus Gossypieae in der Unterfamilie der Malvoideae in der Familie der Malvaceae.[4]

Die Gattung Gossypium wird in vier Untergattungen, sieben Sektionen und Untersektionen gegliedert, hier mit allen 51 Arten:[4]

  • Untergattung Gossypium: Mit zwei Sektionen:
    • Sektion Gossypium: Mit vier Untersektionen:
      • Untersektion Anomala: Mit drei Arten:
        • Gossypium anomalum Wawra (Syn.: Gossypium senarense Fenzl ex Wawra & Peyr.)
        • Gossypium capitis-viridis Mauer (Syn.: Gossypium barbosanum L.Ll.Phillips & Clement)
        • Gossypium triphyllum (Harv.) Hochr.
      • Untersektion Gossypium: Mit zwei Arten:
        • Gossypium arboreum L. (Syn.: Gossypium cernuum Tod., Gossypium indicum Medik., Gossypium intermedium Tod., Gossypium nanking Meyen, Gossypium neglectum Tod., Gossypium obtusifolium Roxb. ex G.Don, Gossypium sanguineum Hassk., Gossypium soudanense (G.Watt) G.Watt)
        • Gossypium herbaceum L. (Syn.: Gossypium africanum (G.Watt) G.Watt, Gossypium transvaalense G.Watt)
      • Untersektion Longiloba: Mit nur einer Art:
        • Gossypium longicalyx J.B.Hutch. & B.J.S.Lee
      • Untersektion Pseudopambak: Mit sieben Arten:
        • Gossypium areysianum Deflers
        • Gossypium benadirense Mattei
        • Gossypium bricchettii (Ulbr.) Vollesen
        • Gossypium incanum (O.Schwartz) Hillc.
        • Gossypium somalense (Gürke) J.B.Hutch.
        • Gossypium stocksii Mast.
        • Gossypium vollesenii Fryxell
    • Sektion Serrata: Mit nur einer Art:
        • Gossypium trifurcatum Vollesen
  • Untergattung Houzingenia: Mit zwei Sektionen:
    • Sektion Erioxylum: Mit drei Untersektionen:
      • Untersektion Austroamericana: Mit nur einer Art:
        • Gossypium raimondii Ulbr.
      • Untersektion Erioxylum: Mit vier Arten:
        • Gossypium aridum (Rose & Standl.) Skovst.
        • Gossypium laxum L.Ll.Phillips
        • Gossypium lobatum Gentry
        • Gossypium schwendimanii Fryxell & S. D. Koch
      • Untersektion Selera: Mit nur einer Art:
        • Gossypium gossypioides (Ulbr.) Standl.
    • Sektion Houzingenia: Mit drei Untersektionen:
      • Untersektion Caducibracteolata: Mit drei Arten:
        • Gossypium armourianum Kearney
        • Gossypium harknessii Brandegee
        • Gossypium turneri Fryxell
      • Untersektion Houzingenia: Mit zwei Arten:
        • Gossypium thurberi Tod.
        • Gossypium trilobum (DC.) Skovst.
      • Untersektion Integrifolia: Mit zwei Arten:
        • Gossypium davidsonii Kellogg
        • Gossypium klotzschianum Andersson
  • Untergattung Karpas: Mit sechs Arten:
        • Gossypium barbadense L. (Syn.: Gossypium acuminatum Roxb. ex G.Don, Gossypium brasiliense Macfad., Gossypium evertum O.F.Cook & J.Hubb., Gossypium peruvianum Cav., Gossypium vitifolium Lam. )
        • Gossypium ekmanianum Wittm.
        • Gossypium hirsutum L. (Syn.: Gossypium jamaicense Macfad., Gossypium lanceolatum Tod., Gossypium mexicanum Tod., Gossypium morrillii O.F.Cook & J.Hubb., Gossypium palmeri G.Watt, Gossypium punctatum Schumach., Gossypium purpurascens Poir., Gossypium religiosum L., Gossypium schottii G.Watt, Gossypium taitense Parl., Gossypium tridens O.F.Cook & J.Hubb.)
        • Gossypium mustelinum Miers ex G.Watt
        • Gossypium tomentosum Nutt. ex Seem.
  • Untergattung Sturtia: Mit drei Sektionen:
    • Sektion Grandicalyx: Mit zwölf Arten:
        • Gossypium anapoides J.M.Stewart et al.
        • Gossypium costulatum Tod.
        • Gossypium cunninghamii Tod.
        • Gossypium enthyle Fryxell et al.
        • Gossypium exiguum Fryxell et al.
        • Gossypium londonderriense Fryxell et al.
        • Gossypium marchantii Fryxell et al.
        • Gossypium nobile Fryxell et al.
        • Gossypium pilosum Fryxell
        • Gossypium populifolium (Benth.) F Muell. ex Tod.
        • Gossypium pulchellum (C.A.Gardner) Fryxell
        • Gossypium rotundifolium Fryxell et al.
    • Sektion Hibiscoidea: Mit drei Arten:
        • Gossypium australe F.Muell.
        • Gossypium bickii Prokh.
        • Gossypium nelsonii Fryxell
    • Sektion Sturtia: Mit drei Arten:
        • Gossypium nandewarense Derera
        • Gossypium robinsonii F.Muell.
        • Gossypium sturtianum J.H.Willis

Kulturbaumwollarten

Es gibt viele verschiedene Wildarten, aber für den industriellen Anbau sind nur die Kulturbaumwollarten von Bedeutung. Das sind vier Arten, wobei zwei Arten aus der Alten Welt und zwei Arten aus der Neuen Welt stammen. Die beiden Altwelt-Arten sind Gossypium herbaceum L. und Gossypium arboreum L., die beiden Neuwelt-Arten Gossypium hirsutum L. und Gossypium barbadense L. (Syn.: Gossypium vitifolium Lam.).

Altweltliche Baumwolle wie Gossypium herbaceum und Gossypium arboreum ist diploid, wohingegen neuweltliche Baumwolle wie Gossypium hirsutum und Gossypium barbadense tetraploid ist. Den größten und damit wichtigsten Anteil an der Baumwollgewinnung hat Gossypium hirsutum.

In der Textilindustrie und -verarbeitung unterscheidet man die Baumwolle primär nach ihrer Stapellänge (Faserlänge). Sekundär spielen auch Geruch, Farbe und Reinheit eine Rolle. Je länger eine Baumwollfaser ist, desto hochwertiger wird sie eingestuft. Nach der Stapellänge können die genannten vier Arten in drei Kategorien eingeteilt werden. Die beste Qualität liefert mit einer Stapellänge von über 32 Millimetern Gossypium barbadense (gebräuchliche Handelsnamen sind Ägyptische Mako-Baumwolle, Pima-Baumwolle und Sea-Island-Baumwolle), die etwa acht Prozent der Weltproduktion ausmacht. Es folgen mit einer Stapellänge von 25 bis 30 Millimetern und einem Anteil von 90 Prozent Gossypium hirsutum (sog. Upland-Baumwolle) und Gossypium arboreum und Gossypium herbaceum, die eine kurze und grobe Faser (< 25 mm) liefern und etwa zwei Prozent der Welterzeugung ausmachen.[5]

Eigenschaften der Faser

Baumwolle
Fasertyp

Naturfaser

Farbe

weiß-grau

Eigenschaften
Faserlänge 15-56 mm[6]
Faserdurchmesser 12-35 µm [6]
Dichte 1,51 g/cm3[6]
Zugfestigkeit 287-800 MPa[6]
Spezifische Zugfestigkeit 15-55 cN/tex (trocken)[7]
Elastizitätsmodul 4,5-11Gpa (trocken) [7]
Bruchdehnung 6-10 % (trocken) [7]
Elektrische Leitfähigkeit 107 Ωcm [7]
Wärmeleitfähigkeit 0,54 W/m*K [7]
Wasseraufnahme 8 % [6]

Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Pflanzen der Gattung Baumwolle (Gossypium) gewonnen wird. Der Samen bildet als Verlängerung seiner Epidermis längere Haare, die als Lint bezeichnet werden, und drei bis fünf Tage nach der Blüte sehr kurze Haare, die Linter genannt werden. Nur die langen Fasern werden, meist zu dünnen Fäden gesponnen, für Textilien verwendet, während sich die Linter nur für Zelluloseprodukte eignen.[8]

Verglichen mit Kunstfasern ist Baumwolle sehr saugfähig und kann bis zu 65 Prozent ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Sind allerdings Gewebe aus Baumwolle einmal nass geworden, trocknen sie nur langsam. Zudem besitzt Baumwolle auch eine hohe Schmutz- und Ölaufnahmefähigkeit, ist aber auch in der Lage diese wieder abzugeben. Baumwollstoffe gelten als sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und haben ein äußerst geringes Allergiepotential. Diese Eigenschaften macht sie für die Textilindustrie interessant.

Die äußere Form der Baumwollfasern ist flach und verdreht und schleifenähnlich. Die Farben der Fasern variieren von Cremig-Weiß bis zu Schmutzig-Grau, abhängig vom Herstellungs- bzw. Aufbereitungsprozess.

Baumwolle ist nicht wasserlöslich und in feuchtem oder nassen Zustand reißfester als in trockenem. Die Festigkeiten und Steifigkeiten der Baumwollfaser sind geringer als die der Bastfaser, wobei die Dehnfähigkeit deutlich höher ist. Die Fasern sind alkali-, jedoch nicht säurebeständig. Baumwolle ist anfällig für Befall durch Mikroorganismen, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Motten und anderen Insekten ist jedoch recht hoch. Baumwolle ist leicht entflammbar, kann aber gekocht und sterilisiert werden.

Zusätzlich macht die Molekulare Struktur der Baumwolle ihre Fasern widerstandsfähig gegen Hitze und Laugen. Baumwolle ist damit auch bei starker Benutzung und häufiger Reinigung besonders langlebig. Sie fand und findet daher Anwendung in Bereichen starker chemischer und physischer Beanspruchung durch Abrieb, Zuglasten oder die Aussetzung von Salzen und Laugen, so zum Beispiel in der Verarbeitung zu Fischernetzen, Segeltuch, Reinigungstextilien, in der Arbeits- und Berufsbekleidung sowie der Tisch- und Bettwäsche der Hotellerie. Abhängig von der tatsächlich gewünschten Anwendung ist es möglich, den Rohstoff Baumwolle durch zahlreiche Arbeitsschritte in einem derart hohen Maße zu veredeln, dass er schließlich eine seidengleiche Anmutung erreichen kann, dabei jedoch weiterhin seine zahlreichen positiven Eigenschaften aufweist.[9]

Verwendung

Cotton-Logo
Hauptartikel: Baumwollfaser

Der Hauptanwendungsbereich für Baumwolle ist eindeutig die Textilindustrie. Mit einem Mengenanteil von etwa 33 Prozent an der weltweiten Produktion von Textilfasern (einschließlich anderen Naturfasern und Chemiefasern) und einem Mengenanteil von etwa 75 Prozent an den Naturfasern ist Baumwolle die mit Abstand am häufigsten eingesetzte Naturfaser für Heim- und Bekleidungstextilien.[10][11][12] Außer in der Textilindustrie finden Baumwollfasern aber auch in vielen anderen Bereichen Verwendung, beispielsweise als Verbandsmaterial in der Medizin, bei Kosmetik und Hygiene als Watte oder Wattestäbchen.

Fischernetze, Seile und Taue bestehen häufig ganz oder teilweise aus Baumwollfasern, ebenso Zelte, Planen und Persennings. Früher wurden auch Feuerwehrschläuche aus Baumwolle gefertigt. Baumwolle findet bei der Herstellung von einigen Papiersorten, von Zellulose, Kaffeefiltern und Bucheinbänden Verwendung.

Baumwolle wird auch als Verstärkungsfaser für naturfaserverstärkte Kunststoffe eingesetzt. Haupteinsatzgebiet hierfür sind duroplastische Verbundwerkstoffe vor allem für LKW-Fahrerkabinen.[13] Durch ihre hohe Dehnfähigkeit ermöglicht die Beimischung von Baumwollfasern zu anderen Naturfasern eine deutliche Verbesserung der Schlagzähigkeit dieser Werkstoffe.

In Form von Nitrocellulose dient Baumwolle bei der Herstellung von Munition und Sprengstoff.

Das Öl aus den Baumwollsamen kann im raffinierten Zustand als Speiseöl oder Brennstoff genutzt werden und ist ein Grundstoff in der kosmetischen Industrie.

Der nach dem Auspressen des Öls verbleibende Ölkuchen dient häufig als eiweißreiches Viehfutter, wird jedoch aufgrund seines hohen Gossypolgehalts nur an ausgewachsene Wiederkäuer verfüttert. Die Samen können zu zirka 20 Prozent Öl und 50 Prozent Baumwollsamenkuchen gepresst werden. Schalen bilden den Rest.

Baumwollsamen galten in den USA früher auch als Hausmittel, um einen Schwangerschaftsabbruch herbeizuführen.

Etymologie

Der Name „Baumwolle“ leitet sich von den Büscheln langer Fasern in den Früchten der Baumwollpflanze ab, die die Ausbreitung der Pflanzensamen über größere Distanzen ermöglichen. Allerdings ist die Baumwollpflanze trotz des Namens kein Baum (siehe oben in der Beschreibung). Viele Pflanzensamen tragen solche Samenhaare (auch Samenwolle), doch nur die der Baumwollpflanze werden zur Textilherstellung verwendet. Wie die tierischen Wollhaare dienen diese Pflanzenfasern als Grundlage zur Herstellung von Fäden und Stoffen.

Bestandteile und Verarbeitung

Bei der Aufarbeitung der Baumwolle gehen nur rund zehn Prozent des Rohgewichtes verloren. Wenn die Wachs-, Eiweiß- und weiteren Pflanzenreste entfernt sind, bleibt ein natürliches Polymer aus Zellulose zurück. Im Gegensatz zu vielen anderen Naturfasern besitzt Baumwolle keine Lignin- oder Pektinbestandteile, und nur eine sehr geringe Menge an Hemizellulose von etwa 5,7 Prozent.[14] Somit besteht die Baumwollfaser, neben der Wachsschicht, fast ausschließlich aus hochkristalliner Zellulose. Die besondere Anordnung der Zellulose gibt der Baumwolle eine hohe Reißfestigkeit. Jede Faser besteht aus 20 bis 30 Lagen Zellulose in einer gedrehten Struktur. Wenn der Baumwollball – der Fruchtstand der Baumwollpflanze – geöffnet wird, trocknen die Fasern und verhaken sich untereinander. Diese Form wird für das Spinnen zu einem sehr feinen Garn verwendet.

Geschichte

Baumwolle wird seit Jahrtausenden zur Herstellung leichter Kleidung vor allem in tropisch-subtropischen Regionen verwendet. Einige Quellen behaupten, dass schon die Ägypter zirka 12.000 v. Chr. mit Baumwolle gearbeitet hätten. In Babylon wurde Baumwolle als Weißes Gold bezeichnet. In mexikanischen Höhlen wurden Baumwollkleider gefunden, die etwa 7000 Jahre alt sind. Die älteste Aufzeichnung über Baumwolle stammt aus Indien. Sie wird hier seit mehr als 3000 Jahren angebaut und im Rigveda 1500 v. Chr. erwähnt. Tausend Jahre später schrieb der griechische Historiker Herodot über indische Baumwolle: „Es gibt wildwachsende Bäume, aus deren Frucht man eine Wolle gewinnen kann, die die Schönheit und Qualität der Schafwolle weit übertrifft. Die Inder machen aus dieser Baumwolle ihre Kleider“. Aber auch das erste chinesische Papier bestand aus Baumwollfasern.

In Indien wurden sehr frühzeitig verschiedene Kultursorten angebaut. Bereits im 16. Jahrhundert waren die indischen Regionen Bengalen, Punjab, Coromandel und Gujarat Zentren der Baumwollverarbeitung. Eine besondere Bedeutung kam Gujarat zu, dessen Baumwollprodukte über verschiedene Handelsrouten bis in die Zentren des Nahen Ostens gehandelt wurden. Um 1600 war Baumwolle dabei noch ein Luxusgut, das nicht weniger als Seide geschätzt wurde. Grund des hohen Wertes war der hohe Arbeitseinsatz bei der Verarbeitung. Arbeitsintensiv waren vor allem das Entfernen der Samenkapseln und das mühselige Kardieren der im Vergleich zu Wolle und Seide sehr kurzen Fasern. Um ein Pfund verarbeitungsfähige Baumwollfäden zu gewinnen, war ein Einsatz von 13 Arbeitstagen nötig. Für eine vergleichbare Menge an Seide zu gewinnen, waren dagegen nur sechs Arbeitstage notwendig, während man für Leinen zwei bis fünf und für Wolle ein bis zwei Tage brauchte. Vor 1750 waren englische Spinner nicht in der Lage, Baumwollfäden zu spinnen, die ausreichend fest genug waren, um reine Baumwollgewebe herzustellen. Reine Baumwollgewebe wurden nur in Indien hergestellt.[1]

Verbreitung der Baumwolle durch den europäischen Kolonialismus

Der Aufstieg der Britischen Ostindien-Kompanie zu einer der großen Handelsorganisationen der frühen Neuzeit steht in engem Zusammenhang mit Baumwolle. Der sehr profitreiche Gewürzhandel war zu Beginn des 17. Jahrhunderts fest in Händen portugiesischer und holländischer Kaufleute. Die Britische Ostindien-Kompanie handelte deshalb vor allem mit persischer Seide, die über Karawanenrouten durch Syrien auf türkische Märkte gelangte. Dort wurde auch traditionell indisches Baumwollgewebe gehandelt und die britische Kompanie handelte zunehmend auch dieses Gewebe.[1]

Mit der Ausweitung des Fernhandels in der frühen Neuzeit verdrängte die Baumwolle auch in Nord- und Mitteleuropa zunehmend Leinen (Flachs) und Hanf für die meisten Anwendungsbereiche. Die indische Baumwollindustrie hatte ihre Glanzzeit während der britischen Industrierevolution nach der Erfindung der Spinning Jenny im Jahre 1764, einer frühen Spinnmaschine mit mehreren Spindeln, und des Waterframe von Arkwright, die seit 1769 die kostengünstige Massenproduktion im Vereinigten Königreich ermöglichte.

Im 20. Jahrhundert bekam die Baumwolle zunehmend Konkurrenz durch chemisch erzeugte Fasern. Insbesondere Polyesterfasern finden immer häufiger Verwendung: 2003/2004 wurden sie erstmals in größerer Menge verarbeitet als Baumwolle und drängten diese bei den Textilfasern somit auf den zweiten Rang ab.

Vereinigte Staaten

Afroamerikanische Sklaven beim Trocknen von Baumwolle (Edisto Island, South Carolina, ca. 1862/63)

Die Baumwollproduktion in den Südstaaten der USA profitierte von der Erfindung der Egreniermaschine („Cotton Gin“) im Jahr 1793. Langstapelige Sorten wie Sea Island Cotton waren dort in den Küstenregionen bereits vorher angebaut worden. Im hügeligen Binnenland gediehen dagegen nur kurzstapelige Sorten, die vor der Erfindung der Cotton Gin von den Sklaven nur für den persönlichen Bedarf angebaut worden waren, während ihr Anbau auf Plantagen bis dahin nicht profitabel gewesen wäre. Dies änderte sich am Ende des 18. Jahrhunderts, und bis ins 20. Jahrhundert hinein blieb kurzstapelige Baumwolle das wichtigste Exportgut des amerikanischen Südens, obwohl dort das Klima eigentlich etwas zu feucht und nicht heiß genug ist und es dadurch immer wieder zu Ernteausfällen durch Verrottung kam. Baumwolle wurde nun auch im Binnenland angebaut und verdrängte dort Tabak und Getreide. In der Dekade von 1790 bis 1800 stieg der jährliche Baumwollexport allein aus South Carolina von weniger als 10.000 auf mehr als sechs Millionen Pfund an. Die Sklaverei erreichte nach der Einführung des Baumwollanbaus eine größere Ausdehnung, als sie jemals zuvor – etwa beim Tabak- oder Reisanbau – erlangt hatte.[15]

Seine größte Ausdehnung fand der Baumwollanbau im Black Belt, einer Region, die sich im 19. Jahrhundert von North Carolina bis Louisiana erstreckte. In dem Zeitraum von 1812 bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs die Baumwollproduktion in dieser Region von weniger als 300.000 Ballen pro Jahr auf 4 Millionen Ballen an.[15]

Der Anbau der Baumwolle verlangte von den Sklaven während eines Großteils des Jahres beständige Arbeit und gewissenhafte Pflege. Frauen wurden auf den Plantagen ebenso wie Männer eingesetzt, die Pflanzer legten jedoch Wert auf junge Arbeitskräfte. Nach der Saat, die Ende März oder Anfang April erfolgte, mussten die Pflanzen laufend ausgedünnt und umgepflanzt werden, eine Tätigkeit, die die Sklaven fast den gesamten Sommer über in Anspruch nahm. Wenn diese Phase Ende Juli, Anfang August beendet war, setzten die Pflanzer ihre Sklaven vorübergehend auf Mais- und Erbsenfeldern ein. Im späten August begann das Baumwollpflücken, eine sehr eintönige und ermüdende Tätigkeit, die sich oftmals bis zum Ende des Jahres oder darüber hinaus hinzog. Unerfahrene Pflücker verletzten sich sehr leicht an den scharfkantigen Samenkapseln. Die letzten Arbeitsschritte waren das Trocknen, Entkernen und Verpacken der Baumwolle, die in Ballen ausgeliefert wurde; häufig folgten auch noch das Kämmen, Spinnen und Aufspulen.[15]

Anbau und Ökologie

Viele Baumwoll-Arten und -Sorten sind von Natur aus ausdauernde Pflanzen, werden aber als einjährige Pflanzen kultiviert. Als Kulturpflanze belässt man sie in der Regel nur für ein Jahr auf dem Feld um den höchsten Ernteertrag zu erzielen. Nach der Ernte bzw. nach einer Frostperiode werden die Pflanzen dann meist abgeschlegelt und zur Gründüngung in den Boden eingearbeitet. In brennstoffarmen Regionen dienen die abgestorbenen, trockene Pflanzenteile auch als Brennmaterial.

In der nördlichen Hemisphäre findet die Aussaat abhängig vom Standort zwischen Anfang Februar und Anfang Juni statt. Die Ernte erfolgt zwischen Oktober und Februar. Zwischen Aussaat und Ernte liegen rund acht bis neun Monate. Da die Baumwolle oft ungleichmäßig abreift, wird häufig mehrmals geerntet. Große Kulturflächen werden zumeist von Baumwollerntern maschinell abgeernet, bei kleinen Anbaufeldern und in weniger entwickelten Staaten erfolgt die Ernte oft noch mit der Hand. Manche Pflückmaschinen können nur laubfreie Pflanzen abernten, so muss entweder der erste Frost abgewartet oder chemische Entlaubungsmittel eingesetzt werden. Dies gilt insbesondere für die niedrig wachsenden windresistenten Sorten (storm proof cotton), die überwiegend in Texas angebaut werden. Handgeerntete Baumwolle ist bezüglich Reife und Schmutzgehalt fast immer von höherer Qualität als maschinell geerntete. Dies liegt daran, dass Vollernter auch unreife und überreife Kapseln erfassen, während per Hand nur die reifen Faserbüschel ausgezupft werden.

Problematisch für die Ernte ist die langgezogene Blütezeit, weil dadurch auch die Kapseln über einen Zeitraum von mehreren Wochen versetzt reifen. Überreife Baumwolle ist genauso wie unreife qualitativ minderwertig. Maschinelle Einmalernten sind daher immer ein Kompromiss aus überreif, reif und unreif. Die Handpflücke ist genauer, benötigt aber viele Arbeitskräfte, da mehrere Durchgänge notwendig sind.

Baumwolle gedeiht gut auf schweren Böden. Sehr geeignet sind Vertisole. Sie ist bezüglich des Nährstoffgehaltes nicht sehr anspruchsvoll. Wichtig ist aber eine ausreichende Wasserversorgung (600 bis 1200 Millimeter während der Wachstumsperiode). In niederschlagsarmen Gebieten sind die Baumwollkulturen daher von künstlicher Bewässerung abhängig.

Heute wird Baumwolle – als nachwachsender Rohstoff – auf allen fünf Kontinenten angebaut. Hierzu werden Baumwollpflanzen verwendet, die durch Züchtung mehr Fasern produzieren als die Wildpflanze. Transgene Baumwolle erleichtert die Schädlings- und Unkrautbekämpfung und wurde 2010 auf etwa der zwei Dritteln der weltweiten Baumwollanbaufläche angepflanzt.

Der Baumwollkapselkäfer (Anthonomus grandis) ist ein gefürchteter Baumwollschädling

Die lange Wachstumszeit der Baumwolle erfordert nach der Ernte eine rasche Feldbestellung und Neuaussaat. Daher ist der Anbau von Zwischenfrüchten zur Verbesserung der Bodenqualität und zur Unterdrückung von Unkräutern kaum möglich. Besonders auf großen Flächen wird Baumwolle oft ohne Fruchtwechsel mit anderen Nutzpflanzen angebaut. Infolge dieser Monokulturen ist die großflächige Baumwollproduktion stark von Pflanzenschutzmitteln abhängig. Baumwolle gilt als das landwirtschaftliche Produkt mit dem höchsten Einsatz an Chemikalien. Auf Baumwolle entfielen 1999/2000 etwa elf Prozent des weltweiten Pestizidmarktes.[16] Daher gilt sie unter Umweltschutzaspekten als sehr bedenklich. Auch der Wasserverbrauch ist als sehr problematisch anzusehen. Besonders bekannt wurde in diesem Zusammenhang der Aralsee, der seit den späten 1960er Jahren stark an Wasser verloren hat, da eine große Menge Wasser zu Bewässerungszwecken für den Baumwollanbau abgezweigt wird, bevor es den See erreichen kann. Dies führte zu einer weitreichenden Versalzung. Einige Baumwollbauern setzen auf ökologischen Anbau, so dass es heute auch Bio-Baumwollprodukte auf dem Markt gibt. Anfang 2010 wurde die Textilbranche von groß angelegtem Betrug mit angeblicher Biobaumwolle erschüttert, ein großer Teil der aus Indien stammenden Biobaumwolle wurde gentechnisch verändert. Der Betrug wurde bereits im April 2009 von indischen Behörden aufgedeckt. Zusammen mit westlichen Zertifizierungsunternehmen haben zahlreiche Dörfer gentechnisch veränderte Baumwolle als Bioprodukt deklariert und in großen Mengen in Umlauf gebracht – ein klarer Verstoß gegen die strengen Standards für Ökotextilien. Von dem Betrug betroffen sind namhafte Handelsketten wie H&M, C&A und Tchibo. Innerhalb von vier Jahren hat sich der Produktionsumfang von Biobaumwolle weltweit von 20.000 auf 141.000 Tonnen erhöht. Der Umsatz, der 2005 noch bei 500 Millionen US-Dollar lag, könnte 2010 5,3 Milliarden US-Dollar erreichen.[17] 2008 betrug der Marktanteil 0,5 Prozent.[18]

Der kleinflächige Anbau von Baumwolle ist in vielen Entwicklungsländern ein wesentlicher Bestandteil der jeweiligen Volkswirtschaften und stellt den größten Exportwert und für viele Bauern die primäre Cash Crop dar.

Die weltweit bedeutendsten Baumwollproduzenten sind die Volksrepublik China, Indien, die USA, und Pakistan. In Europa ist Griechenland das einzige Land mit einer größeren Produktionsmenge (Platz 10 der Weltrangliste), sowie Spanien mit einer geringeren Menge[19] – die Türkei wird hier zu den asiatischen Nationen gezählt, da die Hauptanbauflächen in Asien liegen. Generell lässt sich sagen, dass die meiste Baumwolle geographisch gesehen zwischen den 43 Grad nördlicher und 36 Grad südlicher Breite gelegenen tropischen und subtropischen Gebieten Mittelamerikas, Indiens und Asiens – dem sog. Baumwollgürtel, angebaut wird.

Baumwolle und Klima

Baumwollanbau trägt insbesondere durch den hohen Verbrauch an Mineraldünger und Pestiziden erheblich zum weltweiten Kohlendioxid-Ausstoß bei. Durch die Herstellung eines Baumwoll-T-Shirts entstehen sieben bis neun Kilogramm Kohlenstoffdioxid.[20]

Forschung

2010 wurde erstmals ein Baumwollgenom sequenziert. Das Genom dieser Wildsorte aus Peru (Gossypium raimondii) ist wesentlich einfacher aufgebaut als das der Kultursorten. Laut Forschern beim 5. Treffen der International Cotton Genome Initiative (ICGI) stellt dies einen bedeutenden Schritt dar auf dem Weg, über die vollständige Kenntnis neue, ertragreiche und widerstandsfähige Sorten zu züchten.[21][22]

Produktionsvolumen 2008/2009

Verarbeitete Baumwolle als Sofabezug

2008/2009 wurden weltweit insgesamt 24,574 Mio. t Baumwolle produziert (nur Lint ohne Linter, s.o.), die sich wie folgt auf die verschiedenen Anbauregionen und Länder verteilen:

Die größten Baumwollproduzenten (2008/09)[23]
 Rang  Land Produktion (in Tsd. t) Anteil
1 China 7.947 32,34 %
2 Indien 5.443 22,15 %
3 USA 2.945 11,99 %
4 Pakistan 1.960 7,97 %
5 Brasilien 1.361 5,54 %
6 Usbekistan 1.110 4,52 %
7 Türkei 501 2,04 %
8 Australien 283 1,15 %
9 Turkmenistan 283 1,15 %
10 Griechenland 240 0,97 %
11 Syrien 207 0,84 %
12 Argentinien 201 0,82 %
13 Burkina Faso 185 0,75 %
14 Mexiko 148 0,60 %
15 Ägypten 125 0,51 %
Sonstige
Welt 24.574 100,00 %

Recycling

Baumwolle hat den Recycling-Code-60 (TEX).

Siehe auch

Literatur

  • C. Wayne Smith, J. Tom Cothren: Cotton: Origin, History, Technology, and Production, Wiley 1999, ISBN 978-0-471-18045-6
  • D. A. Farnie, D.J.Jeremy (Hrsgs.): "The Fibre that Changed the World. The Cotton Industry in International Perspective, 1600-1990s", Oxford University Press, New York 2004

Weblinks

 Commons: Baumwolle – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Baumwolle – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. a b c William Bernstein: A Splendid Exchange – How Trade shaped the World, Atlantic Books, London 2009, ISBN 978-1-84354-803-4.
  2. R. F. Evert, K. Esau, S. E. Eichhorn: "Esau's Plant anatomy", John Wiley and Sons, 2006, ISBN 0-471-73843-3
  3. a b Ya Tang, Michael G. Gilbert & Laurence J. Dorr: Malvaceae in der Flora of China, Volume 12, 2007, S. 296: Online.
  4. a b Eintrag bei GRIN.
  5. F. E. M. Gillham, T. M. Bell, T. Arin, G. A. Matthews, C. L. Rumeur, A. B. Hearn: "Cotton Production for the Next Decade", World Bank Technical Paper Number 287, The World Bank, 1995, ISBN 0-8213-3312-7
  6. a b c d e Kim L. Pickering (Hrsg.): „Properties and performance of natural-fibre composites“, Woodhead Publishing Limited, Cambridge, 2008, ISBN 978-1-84569-267-4
  7. a b c d e W. Bobeth (Hrsg.): „Textile Faserstoffe“, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 1993, ISBN 3-540-55697-4
  8. F. Denninger, E. Giese, H. Ostertag, A. Schenek: "Textil- und Modelexikon", Deutscher Fachverlag, 2008, ISBN 3-87150-848-9
  9. Urbanara GmbH - Warenkunde http://www.urbanara.de/warenkunde/baumwolle/
  10. C. Hoffmeister, T. Schneider, J. Müssig, „Marktanalyse Nachwachsende Rohstoffe, Textilien“, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, 2006
  11. CIRFS (Comité International de la Rayonne et des Fibres Synthétiques): "World Man-Made Fibres Production", http://www.cirfs.org/frames_04.htm, Zugriff am 5. Mai 2009
  12. FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations): International Year of Natural Fibres, http://www.naturalfibres2009.org, Zugriff am 5. Mai 2009
  13. Michael Karus, Sven Ortmann, Dominik Vogt: “Naturfasereinsatz in Verbundwerkstoffen in der deutschen Automobilproduktion 1996 bis 2003“, nova-Institut, 2004
  14. A. K. Mohanty, M. Misra,G. Hinrichsen: "Biofibres, biodegradable polymers and biocomposites: An overview", Macromolecular Materials and Engineering, 2000, Ausgabe 276/277, S.1-24
  15. a b c Ira Berlin: Generations of Captivity: A History of African-American Slaves, Cambridge, London: The Belknap Press of Harvard University Press, 2003, ISBN 0-674-01061-2
  16. pan-germany.org: Probleme im konventionellen Baumwollanbau (PDF)
  17. Birke Resch (6. Februar 2010): Angebliche Biobaumwolle aus Indien ist gentechnisch verändert.. YaaCool-Bio. Abgerufen am 13. Mai 2010.
  18. pan-germany.org: Die Cotton Connection
  19. Europäische Kommission: Reform der Stützungsregelung für Baumwolle (abgerufen am 5. Juni 2010)
  20. "Für jedes T-Shirt sieben Kilo CO2" die tageszeitung, 19. Februar 2009
  21. seedquest.com: Cotton research community thrilled by genome sequencing announcement (englisch)
  22. prlog.org: Monsanto And Illumina Reach Key Milestone In Sequencing Of Cotton Genome (englisch)
  23. USDA (United States Department of Agriculture): Foreign Agricultural Service – Production, Supply and Distribution Online [1]

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  • Baumwolle — Baumwolle, das Samenhaar mehrerer Arten und Varietäten der Malvazeengattung Gossypium L.; diese umfaßt Kräuter oder fast baumartige Sträucher mit gelappten, selten ungeteilten Blättern, großen, in den Blattwinkeln einzeln stehenden, meist gelben… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Baumwolle — kommt aus den Samenkapseln mehrerer Gewächse, welche theils baumartig, theils strauchartig sind, theils zu den Stauden oder krautartigen Pflanzen gehören. Am ausgebreitetesten ist die krautartige Baumwollenpflanze, ein Sommergewächs, das nur zwei …   Damen Conversations Lexikon

  • Baumwolle — [Basiswortschatz (Rating 1 1500)] Bsp.: • Baumwolle wird in warmen Gebieten angebaut …   Deutsch Wörterbuch

  • Baumwolle — (arab. Kutun, daher englisch Coton, Cottonwool. franz. Coton, ital. Cotone, span. Algerien, holl. Katoen), wollige Fäden der Fruchtkapsel einiger Pflanzenarten, bes. aus der wärmeren Erdgegend.i. Die Baumwollenpflanze: die Mutterpflanze der B.… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Baumwolle — Baumwolle, s. Garn, Zwirn, Gewebe, Spinnfasern …   Lexikon der gesamten Technik

  • Baumwolle — Baumwolle, die Samenhaare der Baumwollstaude (s.d.) …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Baumwolle — Baumwolle, ein Product der Baumwollpflanze, Gossypium (Malvaceae. Monadelphia Polyandria), deren Samenkapsein damit ausgekleidet sind. In der Levante und in China wird das G. herbaceum gebaut, in Westindien G. barbadense, in Karolina G. hirsutum …   Herders Conversations-Lexikon

  • Baumwolle — Baumwolle,die:Cotton …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • Baumwolle — ↑Cotton, ↑Koton …   Das große Fremdwörterbuch

  • Baumwolle — Sf std. (12. Jh.), mhd. boumwolle, regional auch assimiliert bouwol (vgl. schwz. bouwele) Stammwort. Diese (in der frühesten Zeit durch die Araber aus Indien eingeführte) Faser gleicht der Wolle, ist aber nicht von Schafen, sondern von Bäumen… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

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