William Shakespeare
Das sog. Chandos-Porträt William Shakespeares.

William Shakespeare (getauft am 26. April 1564jul. in Stratford-upon-Avon; † 23. Apriljul./ 3. Mai 1616greg.[1] ebenda) war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler.

Shakespeare gehört zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Dramatikern der Weltliteratur. Seine überlieferten Werke umfassen 38 Dramen, außerdem Versdichtungen, darunter eine Sammlung mit Sonetten.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Frühe Jahre

Shakespeares Geburtshaus

Shakespeares genaues Geburtsdatum ist nicht überliefert. Er wurde laut Kirchenregister der Holy Trinity Church in Stratford-upon-Avon, Warwickshire, am 26. April 1564 getauft. Seit dem 18. Jahrhundert wird der 23. April oft als sein Geburtstag genannt, doch ist diese Angabe nicht gesichert und geht letztlich wohl nur darauf zurück, dass Shakespeare am gleichen Tag des Jahres 1616 (23. April) verstorben ist.[2] Bisweilen wird der 23. April als Shakespeares angeblicher Geburtstag auch mit der Behauptung untermauert, dass man im elisabethanischen England Kinder drei Tage nach ihrer Geburt getauft habe; tatsächlich hat es jedoch einen solchen Dreitages-Taufbrauch damals nicht gegeben.[3]

William Shakespeares Eltern waren John Shakespeare und Mary Arden; seine Mutter entstammte einer wohlhabenden Familie. Wahrscheinlich hat er die Lateinschule (Grammar school) in Stratford-upon-Avon besucht und dort Unterricht in Latein, Griechisch, Geschichte, Morallehre und Dichtkunst erhalten.[4]

Im Alter von 18 Jahren heiratete er die acht Jahre ältere Bauerntochter Anne Hathaway. Das genaue Datum der Hochzeit ist nicht bekannt, das Aufgebot („marriage license report“) wurde am 27. November bestellt. Etwa sechs Monate nach der Eheschließung wurde seine Tochter Susanna geboren (Taufeintrag 26. Mai 1583). Knapp zwei Jahre später kamen Zwillinge, der Sohn Hamnet und die Tochter Judith, zur Welt (Taufeintrag 2. Februar 1585); Hamnet starb 1596 im Alter von nur elf Jahren (Begräbnis 11. August 1596; Todesursache unbekannt). Aus dem Jahr 1598 ist ein Brief erhalten, in dem ein gewisser Richard Quiney bei Shakespeare um ein Darlehen von 30 Pfund bat.[5] 18 Jahre später, am 10. Februar 1616, heiratete William Shakespeares Tochter Judith dessen Sohn Thomas Quiney.

Die verlorenen Jahre

Über die etwa acht Jahre 1584/85 bis 1592, die in der Shakespeare-Forschung als „verlorene Jahre“[6] bezeichnet werden, ist wenig bekannt. Mangels ausreichender Quellen sind umso mehr Legenden entstanden, die sich zum Teil auf von Zeitgenossen überlieferte Anekdoten zurückführen lassen.

Das erste schriftliche Dokument, das belegt, dass Shakespeare sich in London aufhielt, stammt von dem Dichter Robert Greene, der ihn 1592 in einem Pamphlet als Emporkömmling diffamierte, der sich Dinge anmaßte, die ihm nicht zustünden, da er ja nicht wie die angesehenen Dichter seiner Zeit seine Kunst an der Universität gelernt habe: „there is an upstart Crow, beautified with our feathers, that with his Tygers hart wrapt in a Players hide, supposes he is as well able to bombast out a blanke verse as the best of you: and beeing an absolute Johannes fac totum, is in his owne conceit the onely Shake-scene in a countrey“.[7] (Denn es gibt eine emporgekommene Krähe, fein herausgeputzt mit unseren Federn, die mit ihrem Tigerherz, in einem Schauspielergewand versteckt, meint, Blankverse ausschütten zu können wie die Besten von euch; und als ein absoluter Hans-Dampf-in-allen-Gassen kommt er sich als der einzige Theater-Erschütterer im Land vor). Der Ausdruck Shake-Scene ist dabei offensichtlich ein Wortspiel mit dem Namen Shakespeare.

Dieses Pamphlet wurde nach dem Tode Greenes veröffentlicht, und der Herausgeber fügte gleich eine Entschuldigung bei, woraus man schließen kann, dass Shakespeare bereits bekannt, vielleicht sogar populär war und einflussreiche Gönner hatte. Er war zu dieser Zeit bereits Mitglied der Truppe Lord Strange’s Men, die sich ab 1594 Lord Chamberlain's Men nannte; Shakespeares Schauspieltruppe war eine der führenden des elisabethanischen London. Kurz nach seiner Thronbesteigung machte Jakob I. sie als King’s Men zu seiner eigenen.

Stückeschreiber und Schauspieler

Erstes unter dem Namen William Shakespeare erschienenes Werk,1593

Shakespeare arbeitete als Schauspieler in kleineren Rollen und schrieb Schauspiele für seine Theatertruppe, an der er Teilhaber war. Seine Stücke waren offensichtlich sehr erfolgreich, wie die Tagebuchaufzeichnungen des Theaterunternehmers Philip Henslowe belegen.

Shakespeare war allerdings nur einer von etlichen elisabethanischen Stückeschreibern; sein größter Konkurrent war zunächst Christopher Marlowe, später Ben Jonson. Es war durchaus üblich, ältere Stücke umzuschreiben und wieder neu aufzuführen; Shakespeares Hamlet ist vermutlich eine Adaption eines älteren Stückes, des so genannten Ur-Hamlet. Oder man verarbeitete Sagen und Märchen zu Dramen, wie etwa König Lear. Stücke entstanden auch nach gedruckten Quellen, etwa italienischen Novellensammlungen oder Chroniken. Eine ebenfalls gängige Methode war, von erfolgreichen Stücken Fortsetzungen zu schreiben. So war die Figur des Falstaff in Heinrich IV. so populär, dass ihn Shakespeare in Die lustigen Weiber von Windsor wieder aufleben ließ.

Dichter und Geschäftsmann

Shakespeare war nicht nur ein Dramatiker. Er versuchte sich (vermutlich als die Theater Londons wegen der Pest-Epidemien zeitweise schließen mussten) auch im epischen Gedicht und in der Lyrik, was seinen Ruhm bei seinen Zeitgenossen begründete. Wohl im Jahr 1593 schrieb er die beiden Verserzählungen Venus and Adonis und Lucrece, die seinem adeligen Gönner Henry Wriothesley, Earl of Southampton, zugeeignet sind. Auch ein Zyklus von 154 Sonetten erschien 1609. Diese Publikation ist von zahlreichen Rätseln umgeben. In einem kurzen Verleger-Vorspann, der meist als „Widmung“ gelesen wird, ist von „the only begetter“ und „Mr. W.H.“ die Rede; die Identität dieser Person ist bis heute nicht geklärt. Vielleicht handelt es sich bei dieser Sonetten-Publikation auch um einen Raubdruck.

London, Shakespeares Globe Theatre (Rekonstruktion)
Shakespeares Unterschrift unter dem Testament („Last Will“), 1616

Ab 1599 war Shakespeare Mitbesitzer des Londoner Globe Theatre, das seine Truppe als Nachfolger für das Theatre baute, als der Pachtvertrag ausgelaufen war. Die Lord Chamberlain’s Men benannten sich nach ihrem Mäzen und Sponsor, dem Lord Chamberlain, und sie waren auch am Hof der Königin Elisabeth gern gesehen. Später, unter Elisabeths Nachfolger Jakob I., durften sie sich sogar nach dem königlichen Gönner King’s Men nennen.

Als Schauspieler, Stückeschreiber, vor allem aber als kaufmännischer Teilhaber des Globe erwarb sich Shakespeare Vermögen und Einfluss. 1596 wurde seinem Vater John Shakespeare ein Familienwappen gewährt,[8][9] das er schon 1576 erfolglos beantragt hatte. 1597 kaufte Shakespeare sich das zweitgrößte Haus in seiner Geburtsstadt Stratford, New Place.

1596 erwarb der Theaterunternehmer James Burbage das Blackfriars Theatre, an dem sich später auch Shakespeare beteiligte, ein im Gegensatz zum Globe überdachtes Theater, in dem seine Truppe von nun an während der Wintermonate spielte. Das Publikum dort war wegen der erheblich höheren Eintrittspreise exklusiver als in den großen Freiluftbühnen.

Die letzten Jahre

Mit 46 Jahren kehrte Shakespeare als reicher Mann nach Stratford zurück, und verbrachte dort seine letzten Lebensjahre, wobei er die Verbindungen zu seinen ehemaligen Kollegen nicht ganz abreißen ließ und bei einigen Theaterproduktionen als Mitautor beteiligt war. So sind für die Folgejahre mehrere Besuche in London dokumentiert, die meist familiäre und freundschaftliche Anlässe hatten.

Shakespeare starb im Alter von 52 Jahren im Jahr 1616 in Stratford und wurde in der Holy Trinity Church beigesetzt. Auf der Steinplatte, die sein Grab markiert, steht folgende Inschrift:

GOOD FREND FOR JESUS SAKE FORBEARE,
TO DIGG THE DVST ENCLOASED HEARE.
BLESTE BE THE MAN THAT SPARES THES STONES,
AND CVRST BE HE THAT MOVES MY BONES

Guter Freund, im Namen Jesu grabe nicht
den Staub auf, der hier eingeschlossen ist.
Gesegnet sei derjenige, der diese Steine achtet,
und verflucht der, der meine Gebeine bewegt.
Shakespeares Grabstätte in der Holy Trinity Church

Vermutlich kurz nach Shakespeares Tod wurde in der Seitenwand der Kirche eine Gedenkbüste mit einer lateinischen Inschrift von einer bis heute unbekannten Person errichtet.

Shakespeares ehemalige Theaterkollegen John Heminges und Henry Condell veröffentlichten seine Werke unter dem Titel Mr William Shakespeare’s Comedies, Histories and Tragedies in einem großformatigen Buch, First Folio. Dem Band ist ein Lobgedicht Ben Jonsons vorangestellt, in dem es heißt:

Triumph my Britain, thou hast one to show
To whom all scenes of Europe homage owe.
He was not of an age, but for all time! …

Triumphiere, mein Britannien, du hast einen (Menschen) vorzuzeigen,
dem alle Bühnen Europas huldigen,
er war nicht für eine Ära, sondern für alle Zeiten! …

Shakespeares Todesursache ist nicht unmittelbar bekannt. Etwa 50 Jahre nach Shakespeares Tod notierte jedoch John Ward, Vikar der Holy Trinity Church in Stratford, in seinem Tagebuch: „Shakespeare, Drayton und Ben Jonson hatten ein fröhliches Zusammentreffen und tranken dabei anscheinend zu viel; denn Shakespeare starb an einem Fieber, das er sich dabei zugezogen hatte.“ Diese Nachricht wird heute meist als unverbürgte Anekdote eingeschätzt; ihr wahrer Kern könnte jedoch darin liegen, dass in Shakespeares Todesjahr eine Typhus-Epidemie grassierte, so dass der Dichter dieser Krankheit zum Opfer gefallen sein könnte.

Shakespeare-Porträts

Das Droeshout-Porträt.

Von Shakespeare sind einige Darstellungen und Portraits bekannt, die als authentisch angesehen werden. Diese Bilder wurden mit dem zunehmenden Ansehen des Dramatikers vielfach kopiert und dabei mehr oder minder stark abgewandelt. Auch wurden mehrere ungesicherte Werke bereits früh ohne ausreichende Indizien als Shakespeare-Porträts identifiziert.

Die einzigen beiden Porträts, deren Authentizität kaum bestritten wird, wenn sie auch erst postum angefertigt wurden, sind:

  • der Droeshout-Stich (1623), das Frontispiz der Titelseite der ersten Folio-Ausgabe. Er wurde vermutlich nach einer heute verlorenen Vorlage gestochen. Als Künstler gilt traditionell Martin Droeshout der Jüngere (* 1601), es wird seit Kurzem aber auch der ältere Martin Droeshout (1560-1642) genannt.[10]
  • das Grabmonument in der Holy Trinity Church, Stratford-upon-Avon (vor 1623).

Als wahrscheinlich authentisch gilt das möglicherweise sogar zu Lebzeiten des Dichters entstandene

  • Chandos-Porträt (von ca. 1594-1599). Der genaue Entstehungszeitpunkt ist unbekannt, der Maler war wahrscheinlich Joseph Taylor (1585-1651). Untersuchungen durch Kuratorin Tarnya Cooper haben 2006 gezeigt, dass das Bild aus Shakespeares Zeit stammt und tatsächlich den Dichter zeigen könnte.[11]

Kandidaten, über deren Authentizität kein breiterer Konsens vorliegt und die zum Teil sehr umstritten sind, sind u. a.:

  • das Sanders-Porträt, 2001 in Kanada entdeckt, ist nach Untersuchungen wahrscheinlich zu Shakespeares Lebzeiten gemalt worden[12])
  • das Cobbe-Porträt, 2006 bekannt gewordenm und 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt wird von Stanley Wells und dem Shakespeare Birthplace Trust, Stratford-upon-Avon, als authentisch akzeptiert[13])
  • das Janssen-Porträt, vom selben Maler wie das Cobbe-Porträt, ist seit 1770 bekannt, restauriert 1988.

Als nicht authentisch gelten u. a.:

  • das Ashbourne-Porträt, aufbewahrt in der Folger Shakespeare Library in Washington D.C.
  • das Flower-Porträt von 1609; es gilt seit einer Untersuchung der National Portrait Gallery im Jahr 2004 als Fälschung des 19. Jahrhunderts.
  • die sog. Darmstädter Totenmaske, seit 1849 bekannt; die Authentizität wird nur von Hildegard Hammerschmidt-Hummel behauptet.
  • die Davenant-Büste (von ca. 1613, aus Terrakotta;die Authentizität wird ebenfalls nur von Hammerschmidt-Hummel behauptet)

Shakespeares Sprache

Titelblatt der Erstausgabe 1609

Shakespeare war ein Virtuose seiner Sprache. 17.750 verschiedene Wörter zählt man in seinen Werken.[14] Charakteristisch für Shakespeare ist die stilistische Vielfältigkeit, die vom Niedrigsten bis zum Höchsten alle Register der Sprache gleichermaßen berücksichtigt.[15]

Zu Shakespeares Zeit war die Sprache grammatisch, orthographisch und in der Aussprache[16] noch nicht so fixiert wie es seit dem 18. Jahrhundert zunehmend der Fall ist. Es war viel eher als heute möglich, neue Wörter zu prägen, wenn sich die Notwendigkeit dazu ergab. Viele Wörter, die heute ganz alltäglich sind, sind zum ersten Mal in einem seiner Stücke belegt (zum Beispiel multitudinous, accommodation, premeditated, assassination, submerged, obscene). Der Eindruck, dass Shakespeare mehr neue Wörter erschaffen habe als jeder andere englische Dichter, geht aber zum Teil darauf zurück, dass das im 19. Jahrhundert entstandene Oxford English Dictionary mit Vorliebe Shakespearezitate als Erstbelege angab.

Urheberschaft seiner Werke

In der wissenschaftlichen Shakespeareforschung herrscht allgemein und so gut wie ausnahmslos die Auffassung, dass Zweifel an Shakespeares Autorschaft als grundlos anzusehen sind. Die anhaltende Urheberschaftsdebatte um William Shakespeare rührt daher, dass seit mehr als 150 Jahren immer wieder Forscher auftreten, die außerhalb der akademisch institutionalisierten Shakespeareforschung stehen und die die Zuschreibung der unter Shakespeares Namen überlieferten Werke anzweifeln.[17] Innerhalb der internationalen akademischen Shakespeare-Forschung wird diese Autorschaftsfrage dagegen nicht als legitimes Forschungsthema angesehen.[18] Zwei führende Shakespeare-Forscher, Stephen Greenblatt[19] und Brian Vickers [20], vertreten die Auffassung, die Leugnung von Shakespeares Autorschaft an seinen Werken sei in methodischer Hinsicht ebenso pseudowissenschaftlich wie der Kreationismus und die Leugnung des Holocaust. Dagegen stehen Kritiken anerkannter Shakespeare-Forscher an der Weigerung der akademischen Literaturwissenschaft, mit außerakademischen Forschern auf gleicher Augenhöhe zu diskutieren.[21]

Hintergrund der Autorschaftsdebatten bei vielen der sog. „Antistratfordianer“ ist die Auffassung, der Dichter der Shakespeare’schen Werke könne kein einfacher Mann von geringer Bildung aus der Provinz gewesen sein. Dabei war die Grammar School in Stratford, die Shakespeare wahrscheinlich besucht hat, keine zweitklassige Ausbildungsstätte. Die Schüler wurden intensiv im Lateinischen und in geringerem Maß auch im Griechischen unterrichtet und schrieben schon während der Schulzeit kleine Dramen nach dem Muster der klassischen Stücke, die übersetzt und analysiert wurden; eine bessere Schulausbildung für einen Autor gab es gar nicht. Allerdings hat Shakespeare, anders als einige andere zeitgenössische englische Dramatiker, keine Universität besucht und hielt sich anders als jene auch nicht an klassizistische Regeln, weswegen seine Werke lange Zeit als ungebildet galten.[22] Ein weiteres Argument ist, dass es – bei Autoren des sechzehnten Jahrhunderts allerdings keine Ausnahme – keine Original-Handschriften von Shakespeare gibt, sieht man von ein paar Unterschriften und dem umstrittenen Manuskript des Stücks Sir Thomas More ab.

Die Urheberschaftsdiskussion um die „wahre“ Verfasserschaft beginnt mit Delia Bacon. In ihrem Buch The Philosophy of Shakespeare’s Plays (1857) entwickelt die mit Francis Bacon nur zufällig namensgleiche Autorin die Hypothese, dass sich hinter den Shakespearestücken eine Gruppe von Dichtern/Schriftstellern mit Francis Bacon, Sir Walter Raleigh und Edmund Spenser verbarg. Ihre Publikation löste eine ganze Welle von Spekulationen aus, bei denen bis heute immer neue mögliche Kandidaten ins Spiel gebracht werden.[23]

Unter den zahlreichen Personen, die als mögliche Verfasser ins Feld geführt worden sind, sind Francis Bacon, William Stanley und Edward de Vere die bislang meistgenannten. Daneben spielt auch Christopher Marlowe eine gewisse Rolle (siehe Marlowe-Theorie).

Im neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert haben auch bekannte und angesehene Personen, unter den deutschsprachigen etwa Sigmund Freud und Georg Cantor, im Sinn der "Antistratfordianer" zu der Debatte Stellung genommen.

Rezeption in Deutschland

Shakespeare-Denkmal in Weimar
Denkmal in Weimar vor einer Ruinenkulisse als Zeichen für die Vergänglichkeit

In Deutschland hat die Shakespeare-Rezeption eine ereignisreiche Geschichte, in der der Dichter für die verschiedensten Interessen in Dienst genommen wurde.

Von großer Bedeutung war Shakespeare für die Literaturtheorie der Aufklärung bei Gotthold Ephraim Lessing (im 17. Literaturbrief 1759), für die Dramatiker des Sturm und Drang etwa bei Heinrich Wilhelm von Gerstenberg (Briefe über Merckwürdigkeiten der Litteratur<, 1766/67), bei Jakob Michael Reinhold Lenz (Anmerkungen übers Theater, 1774), bei Johann Gottfried Herder (Von deutscher Art und Kunst, 1773) und bei Johann Wolfgang von Goethe (Rede zum Schäkespears Tag, 1771), selbst noch bei dem literarischen Laien aber desto begeisterteren Ulrich Bräker (Etwas über William Shakespears Schauspiele von einem armen ungelehrten weltbürger, der das glück genoß, denselben zu lesen. Anno 1780); jedoch ebenso für die deutsche Romantik, vor allem bei August Wilhelm von Schlegel (Wiener Vorlesungen über dramatische Kunst und Literatur 1809-1811) und für die Dramentheorie des 19. Jahrhunderts. Der im frühen 18. Jahrhundert einflussreiche Theoretiker Johann Christoph Gottsched, der dem französischen Klassizismus des 17. Jahrhunderts verpflichtet war und sich damit u. a. an den drei Aristotelischen Einheiten der französischen Dramentheorie orientierte, hatte sich noch, wie Voltaire vor ihm, recht abfällig über Shakespeare geäußert. In der zweiten Jahrhunderthälfte aber wurde Shakespeare für die Dramentheoretiker der Spätaufklärung und des Sturm und Drang zum Prototyp des Genies und blieb im Urteil der Theaterdichter unerreichter „Stern der höchsten Höhe“ (Goethe) bis in unsere Gegenwart.

Zu den Besonderheiten der deutschen Shakespeare-Rezeption seit der Romantik gehört die Auffassung, die Deutschen hätten eine besondere Affinität zu Shakespeare, sein Werk stehe der deutschen Seele näher als der englischen. Im Zuge des deutschen Nationalismus des neunzehnten Jahrhunderts wurde Shakespeare dadurch als „dritter deutscher Klassiker“ neben Goethe und Schiller beansprucht (Wilhelm Jordan). Die Beschäftigung mit Shakespeare und die Popularisierung seines Werkes fand in der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, die im Jahr 1864 eher von Enthusiasten als von Fach-Philologen gegründet wurde, ihre institutionelle Verankerung.

Unübersehbar ist die Zahl der (oft eigens für einzelne Inszenierungen angefertigten) Eindeutschungen Shakespeares seit über 250 Jahren. Bekannte Übertragungen der Dramen sind die Ausgaben von Christoph Martin Wieland und von Johann Joachim Eschenburg (beide in Zürich erschienen) sowie von Gabriel Eckert (der die Wieland/Eschenburgischen Texte im sog. „Mannheimer Shakespeare“ revidierte), von Eduard Wilhelm Sievers, diejenige von Johann Heinrich Voß und seiner Söhne Heinrich und Abraham, die Schlegel-Tieck-Ausgabe von (August Wilhelm von Schlegel, Wolf von Baudissin, Ludwig Tieck und dessen Tochter Dorothea Tieck) sowie in älterer Zeit die Übersetzungen einzelner Stücke von Friedrich von Schiller und Theodor Fontane, in neuerer Zeit die Gesamtübersetzungen von Erich Fried und Frank Günther. Neuere Übersetzungen, die Aufsehen erregten, waren z. B. die Übertragungen einzelner Schauspiele durch Thomas Brasch und Peter Handke.

In den letzten Jahren hat sich die Shakespeare-Übersetzertätigkeit besonders auf die Sonette konzentriert, an denen sich bereits seit dem achtzehnten Jahrhundert viele Schriftsteller versucht haben und von denen in kurzen zeitlichen Abständen immer neue Versionen erscheinen.

Auf Shakespeares Werk beruht die - nach den der Bibel entnommenen - größte Zahl der Geflügelten Worte.

Werke

Shakespeare war in erster Linie Dramatiker, verfasste daneben aber auch zwei versepische Werke sowie Sonette. Der erste Versuch einer Gesamtausgabe seiner Theaterwerke erschien postum in Mr. William Shakespeare’s Comedies, Histories and Tragedies, der sogenannten Folio-Ausgabe. Diese enthält 36 Dramen, darunter 18 zuvor unpublizierte, ein Vorwort der Herausgeber sowie Lob- und Widmungsgedichte. Die üblicherweise angegebene Zahl seiner (erhaltenen) Dramen beläuft sich auf 38.

Nicht erhalten ist das im Jahr 1612 aufgeführte Drama Cardenio. Ebenfalls nicht mitgezählt wird die Mitarbeit an Sir Henry More, das von mehreren Autoren verfasst worden ist, Shakespeares Teilnahme ist aber in neuerer Zeit wieder in Zweifel gezogen worden.[24] Eine Reihe von Dramen wurde Shakespeare seit der dritten Folio-Ausgabe (1662) zugeschrieben. Abgesehen von Pericles, das als authentisches Werk akzeptiert wird, das Shakespeare zusammen mit einem anderen Autor schrieb, gelten diese als „Apokryphen” bezeichneten Stücke schon lange nicht mehr als Kandidaten für die Aufnahme unter die echten Werke Shakespeares.[25] In der Forschungsdiskussion werden laufend Zu- und Abschreibungen weiterer Werke erwogen, sowie die Zusammenarbeit anderer Autoren an seinen Werken bzw. die Kollaboration Shakespeares bei den Werken anderer Autoren diskutiert.[26] Die jüngsten vorgeschlagenen Zuschreibungen betreffen Edward III und Double Falshood [sic] or The Distrest Lovers'. Bei Edward III (gedruckt 1596) wird Shakespeares Ko-Autorschaft angenommen (u. a. von Brian Vickers); das Drama wurde in die jüngste Ausgabe von "The Norton Shakespeare" und in die zweite Auflage des "Oxford Shakespeare" aufgenommen. Double Falshood, dessen Autorschaft bereits seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts kontrovers diskutiert wird, wurde 2010 Teil der Arden-Edition der Werke Shakespeares.

Historiendramen

The Globe (Nachbau)

York-Tetralogie

  • Heinrich VI.
    • Teil 1 (King Henry VI, Part 1; 1591)
    • Teil 2 (King Henry VI, Part 2; 1591–92)
    • Teil 3 (King Henry VI, Part 3; 1591–92)
  • Richard III. (King Richard III; um 1593, gedruckt 1597)

Lancaster-Tetralogie

  • Richard II. (King Richard II; zwischen 1590 und 1599, gedruckt 1597)
  • Heinrich IV.
    • Teil 1 (King Henry IV, Part 1; um 1595/96, gedruckt 1598)
    • Teil 2 (King Henry IV, Part 2; um 1597, gedruckt 1600)
  • Heinrich V. (King Henry V; 1599, gedruckt 1600 (Raubdruck))

Komödien

Heitere Komödien

Problemstücke

Romanzen

Tragödien

Frühe Tragödien

Römerdramen

Spätere Tragödien

Versdichtungen

Ausgaben

Old Spelling-Ausgaben

  • The First Folio of Shakespeare. The Norton Facsimile. Ed. by Charlton Hinman. Norton, New York 1969.
  • The Oxford Shakespeare. The Complete Works. Original Spelling Edition. Ed. by Stanley Wells, Gary Taylor, John Jowett, William Montgomery. Clarendon Press, Oxford 1987.

Modernisierte Ausgaben

  • The Arden Shakespeare. Complete Works. Revised edition. Ed. by Ann Thompson, David Scott Kastan, Richard Proudfoot. Thomson Learning, London 2001. (ohne die Anmerkungen der Arden-Einzelausgaben)
  • The Oxford Shakespeare. The Complete Works. Second edition. Ed. by Stanley Wells, Gary Taylor, John Jowett, William Montgomery. Clarendon Press, Oxford 2005. (ohne Anmerkungen)
  • The Norton Shakespeare. Based on the Oxford Edition. Second edition. Ed. by Stephen Greenblatt, Jane E. Howard, Katharine Eisaman Maus. Norton, New York 2008.

Literatur

  • Peter Ackroyd: Shakespeare: Die Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2006, ISBN 3-8135-0274-0 (Aus dem Englischen von Michael Müller und Otto Lucian)
  • Edmund K. Chambers: William Shakespeare. A study of facts and problems. Clarendon Press, Oxford 1930. (Hauptwerk der positivistischen Shakespeareforschung)
  • Katherine Duncan-Jones: Ungentle Shakespeare. Scenes from His Life. Arden, London 2001.
  • Stephen Greenblatt: Will in der Welt. Wie Shakespeare zu Shakespeare wurde. Berlin-Verlag, Berlin 2004. (Biografie, mit vielen Spekulationen)
  • Stephen Greenblatt: Verhandlungen mit Shakespeare. Innenansichten der englischen Renaissance. Wagenbach, Berlin 1990. (einflussreichstes Werk der modernen Shakespeare-Forschung)
  • Hildegard Hammerschmidt-Hummel: William Shakespeare – Seine Zeit – Sein Leben – Sein Werk. Philipp von Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-2958-X. (mit vielen Spekulationen)
  • Ernst A. J. Honigmann: The Lost Years. Manchester University Press, 1985, 2. Aufl. 1998, ISBN 0-7190-1743-2. (biografische Studie; erörtert die Frage von Shakespeares Konfessionszugehörigkeit)
  • Roger Paulin: The Critical Reception of Shakespeare in Germany 1682-1914. Native literature and foreign genius. Olms, Hildesheim [u.a.] 2003. (Anglistische und amerikanistische Texte und Studien; 11.) ISBN 3-487-11945-5
  • Ina Schabert (Hrsg.): Shakespeare-Handbuch. Die Zeit – der Mensch – das Werk – die Nachwelt. 5. durchges. u. erg. Auflage, Kröner-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-520-38605-2. (Standardwerk der deutschsprachigen Shakespeareforschung)
  • Samuel Schoenbaum: William Shakespeare. A Compact Documentary Life. Revised edition with a new postscript. Oxford University Press, New York, Oxford 1987, ISBN 0-19-505161-0. (zuerst 1977; gilt als die maßgebliche Biografie). Dt. Übersetzung 1981 im Insel-Verlag unter dem Titel William Shakespeare. Eine Dokumentation seines Lebens, ISBN 3-458-04787-5
  • Samuel Schoenbaum: Shakespeare’s Lives. New edition. Clarendon Press, Oxford 1991, ISBN 0-19-818618-5. (Geschichte der Deutungen von Shakespeares Biografie; Standardwerk)
  • Ulrich Suerbaum: Shakespeares Dramen. UTB, Stuttgart 2001, ISBN 3-8252-1907-0.
  • Ian Wilson: Shakespeare – The Evidence. Unlocking the Mysteries of the Man and his Work. London 1993, ISBN 0-7472-0582-5.

Einzelnachweise

  1. Todesdatum nach dem während der gesamten Lebenszeit Shakespeares in England geltenden julianischen Kalender (23. April 1616); nach dem in den katholischen Ländern 1584, in England aber erst 1752 eingeführten gregorianischen Kalender ist der Dichter am 3. Mai 1616 gestorben. Dadurch hat er das gleiche Todesdatum wie der spanische Nationaldichter Cervantes, obwohl er ihn um zehn Tage überlebt hat.
  2. E. K. Chambers: William Shakespeare – A Study of Facts and Problems. At the Clarendon Press, Oxford 1930. Band 2, S. 1f.
  3. Chambers, Band 1, S. 13; Band 2, S. 2.
  4. T.W. Baldwin: William Shakspere's Small Latine and Lesse Greeke. Urbana: Univ. of Illinois Press 1944, 2 Bde. In der Forschung wird Baldwins Nachweis, dass Shakespeare tatsächlich eine Gramamr School besucht hat, allgemein anerkannt, so ausdrücklich bei Charles Martindale/Michelle Martindale: Shakespeare and the Uses of Antiquity: An Introductory Essay. Routledge, London 1989, S. 6.
  5. Chambers, Band 2, S. 101: Loving countryman; I am bold of you as of a friend, craving your help with £30… You shall neither lose credit nor money by me… so I commit this to your care and hope of your help.
  6. Arthur Acheson: Shakespeare’s Lost Years in London. Brentano’s, New York 1920.
  7. Chambers, Band 1, S. 58.
  8. Aus dem Dokument (abgedruckt in Chambers, Shakespeare, Band II, S. 19–20:„Wherefore being solicited and by credible report <info>rmed, That John Shakespeare of Stratford vppon Avon, <in> the count<e of> Warwike, <...> was advanced & rewar>ded <by the most prudent> prince King Henry the seventh <...> This sh<ield> or <cote of> Arms, viz. Gould, on a Bend Sables, a Speare of the first steeled argent. And for his crest of cognizaunce a falcon his winges displayed Argant standing on a wrethe of his coullers: suppo<rting> a Speare Gould steeled as aforesaid sett vppon a helmett with mantelles & tasselles as hath ben accustomed and doth more playnely appeare depicted on this margent: Signefieing hereby & by the authorite of my office aforesaid ratefieing that it shalbe lawfull for the said John Shakespeare gentilman and for his children yssue & posterite (at all tymes & places convenient) to beare and make demonstracon of the same Blazon or Atchevment vppon theyre Shieldes, Targetes, escucheons, Cotes of Arms, pennons, Guydons, Seales, Ringes, edefices, Buyldinges, vtensiles, Lyveries, Tombes, or monumentes or otherwise for all lawfull warlyke factes or ciuile vse or exercises, according to the Lawes of Arms, and customes that to gentillmen belongethe without let or interruption of any other person or persons for vse or bearing the same.
  9. Raymond Carter Sutherland: The Grants of Arms to Shakespeare’s Father. In: Shakespeare Quarterly 14 (1963), S. 379-385, hier: S. 385:
    „…the still often-made statement that William secured arms to show the fact that he had „arrived“ is pure assumption with no basis in fact and may seriously misrepresent not on his attitude toward heraldry and society but also his relationship with the other members of his family.“
  10. Mary Edmond: "It was for Gentle Shakespeare Cut". In: Shakespeare Quarterly 42 (1991), S. 339-344.
  11. Charlotte Higgins: The only true painting of Shakespeare – probably
  12. Marie-Claude Corbeil: The Scientific Examination of the Sanders Portrait of William Shakespeare, Canadian Conservation Institute, 2008.
  13. Tarnya Cooper (Hrsg.): Searching for Shakespeare. With essays by Marcia Pointon, James Shapiro, and Stanley Wells. National Portrait Gallery and Yale Center for British Art, Yale University Press, 2006.
  14. Manfred Scheler, Shakespeares Englisch. Eine sprachwissenschaftliche Einführung. Schmidt, Berlin, 1982 (Grundlagen der Anglistik und Amerikanistik 12), S. 89 (Zählung nach Lexemen, nicht Worttypen). Abweichende Berechnungsgrundlagen führen zu anderen Ziffern. Die verbreiteten Zahlen von 29 066, die Marvin Spevack (A complete and systematic Concordance to the works of Shakespeare, Bd. 4, Hildesheim 1969, S. 1) angibt, bzw. von 31.534, die in einer Untersuchung von Bradley Efron und Ronald Thisted (Estimating the Number of Unseen Species: How Many Words did Shakespeare Know? In: Biometrika 63 (1976), S. 435-447) genannt wird, gehen darauf zurück, dass die Autoren deklinierte Wortformen und orthographische Varianten als jeweils eigene Wortformen zählen.
  15. David und Ben Crystal: Shakespeare's Words. A Glossary and Language Companion. Penguin, London 2002.
  16. Fausto Cercignani: Shakespeare's Works and Elizabethan Pronunciation. Clarendon Press, Oxford 1981.
  17. Die Geschichte der "Autorschaftsfrage" wird scharf ablehnend referiert in dem Standardwerk von Samuel Schoenbaum: Shakespeare’s Lives. New edition. Clarendon Press, Oxford 1991. Siehe auch David Kathman: The Question of Authorship. In: Stanley Wells, Lena Cowen Orlin (Hrsg.): Shakespeare. An Oxford Guide. Oxford University Press, Oxford 2003, S. 620–632; Ingeborg Boltz: Verfasserschaftstheorien. In: Ina Schabert (Hrsg.): Shakespeare-Handbuch. Die Zeit – der Mensch – das Werk – die Nachwelt. 5. durchges. u. erg. Auflage, Kröner-Verlag, Stuttgart 2009, S. 185–194.
  18. Die ablehnende Haltung der akademischen Shakespeare-Forschung wird beschrieben von Thomas A. Pendleton: Irvin Matus's Shakespeare, in fact. In: Shakespeare Newsletter 44 (Summer 1994), S. 26–30.
  19. Stephen Greenblatt, Letter to the Editor, in: The New York Times, September 4, 2005 [1].
  20. Brian Vickers, Idle worship, in: Times Literary Supplement, August 19, 2005 [2]. Vickers zitiert zustimmend Scott McCrea, The Case for Shakespeare. The end of the authorship question. Praeger, Westport 2005, S. 216.
  21. Irvin Leigh Matus: Reflections on the Authorship Controversy (15 Years On). In which I answer the question: Is it Important? (online); David Chandler: Historicizing Difference: Anti-Stratfordians and the Academy. In: Elizabethan Review 1994 (online).
  22. Alexander Pope spricht in der Preface zu The Works of Shakespear. In Six Volumes, Vol. I, Printed for J. and P. Knapton, London 1745, S. xvi von the popular opinion of his want of learning.
  23. Dass vor Delia Bacon ein gewisser James Wilmot bereits im 18. Jahrhundert die Bacon-These vertreten haben soll, hat James Shapiro: Contested Will. Who Wrote Shakespeare? (Faber & Faber, London 2011, S. 11-14) als Fälschung erwiesen.
  24. Paul Werstine, Shakespeare More or Less: A.W. Pollard and Twentieth-Century Shakespeare Editing, in: Florilegium 16 (1999), S. 125-145.
  25. Christa Jansohn: Zweifelhafter Shakespeare. Zu den Shakespeare-Apokryphen und ihrer Rezeption von der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert. Lit, Münster [u.a.] 2000. (Studien zur englischen Literatur; 11.)
  26. Brian Vickers: Shakespeare, co-author. A historical study of five collaborative plays. Oxford Univ. Press, Oxford [u.a.] 2004.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: William Shakespeare – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Wikisource: William Shakespeare – Quellen und Volltexte

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