Bochum-Wiemelhausen
Wappen von Bochum

Bochum-Wiemelhausen
Stadtteil von Bochum

Lage von  im Süd
Koordinaten 51° 27′ 35″ N, 7° 13′ 41″ O51.4597222222227.2280555555556Koordinaten: 51° 27′ 35″ N, 7° 13′ 41″ O
Fläche 5,45 km²
Einwohner 18.783
Bevölkerungsdichte 3446 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Apr. 1904
Bezirk Süd
Quelle: [1][2]
Siedlung in Wiemelhausen mit Malakow-Turm Zeche Julius-Philipp

Wiemelhausen ist ein Stadtteil von Bochum, der bereits am 1. April 1904 nach Bochum eingemeindet wurde.[3]

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Wiemelhausen schließt sich südlich an die Innenstadt an und erstreckt sich bis nach Stiepel im Süden. Im Westen grenzt Wiemelhausen an Weitmar, im Norden an die Innenstadt, im Osten an Altenbochum und Querenburg. Zusammen mit Stiepel und Querenburg bildet Wiemelhausen im Wesentlichen den Stadtbezirk Bochum-Süd, wobei die Grenzen der Stadtbezirke leicht von den Stadtteilgrenzen abweichen. Das gewachsene Zentrum ist das sog. Kirchviertel rund um die Kirche St. Johannes.

Durch Wiemelhausen führen die Ausfallstraßen „Königsallee“ und „Universitätsstraße“ sowie die Stadtautobahn („Nordhausenring“, „Oviedoring“), die teilweise die geplante Trasse der A 44 darstellen. Unter und in der Universitätsstraße verläuft die Trasse der wichtigsten Nahverkehrsverbindung innerhalb Bochums, der U-Bahn-Linie U 35, die den Hauptbahnhof mit der Ruhr-Universität verbindet.

Wirtschaft und Verwaltung

Wiemelhausen ist hauptsächlich Wohn- und Einkaufsviertel. Daneben sind hier Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. So sind beispielsweise die Bogestra mit Hauptverwaltung, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil, die Bergbau-Berufsgenossenschaft, das Stadtarchiv der Stadt Bochum, die Agentur für Arbeit, das Finanzamt Bochum-Süd, die hiesige Filiale der Landeszentralbank und die Hauptstelle der Volksbank Bochum Witten zu finden. Des Weiteren befindet sich hier der Maschinenhersteller Eickhoff.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Wiemelhausen befinden sich mit dem Schauspielhaus und dem Thürmer-Saal zwei bedeutende Stätten des Bochumer Kulturlebens. Sehenswert ist der alte Malakow-Turm der Zeche Julius-Philipp an der Markstraße sowie die dort beheimatete medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum. Des Weiteren befinden sich das Veranstaltungszentrum „Zeche“ sowie der inzwischen geschlossene „Eistreff“ in Wiemelhausen.

Bildung und Forschung

In Wiemelhausen gibt es drei Grundschulen, zwei Gymnasien, wovon in einem eine Astronomische Beobachtungsstation beheimatet ist, sowie das Schulzentrum Wiemelhausen, welches unter anderem ab Sommer 2012 wieder ein Gymnasium beinhalten soll. Die Kliniken des Bergmannsheil gehören als Teil des Bochumer Modells zum Universitätsklinikum.

Sport

In Wiemelhausen finden die sportlichen Aktivitäten an der Glücksburger Straße statt. Der Sportverein Concordia Wiemelhausen beheimatet die Sportstätte. Die Fußballabteilung schaffte in der Saison 2006/2007 den Aufstieg in die Bezirksliga.

Zudem ist mit Teutonia Ehrenfeld auch noch ein weiterer Fußballclub in Wiemelhausen beheimatet.

Weblinks

 Commons: Bochum-Wiemelhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. Statistisches Jahrbuch der Stadt Bochum 2006 (pdf)
  2. Die Einwohnerzahlen sind nach statistischen Bezirken und nicht nach den Gemarkungen angegeben, die Zahlen hierfür sind im Artikel Einwohnerentwicklung von Bochum
  3. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.

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