Bochum-Gerthe
Wappen von Bochum

Bochum-Gerthe
Stadtteil von Bochum

Lage von  im Nord
Koordinaten 51° 30′ 59″ N, 7° 16′ 20″ O51.5163888888897.2722222222222125Koordinaten: 51° 30′ 59″ N, 7° 16′ 20″ O
Höhe 125 m ü. NN
Fläche 6,08 km²
Einwohner 9339 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 1536 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Aug. 1929
Postleitzahl 44805
Gliederung
Bezirk Nord
Gemarkungen

Gerthe, Rosenberg

Quelle: [1][2]
Ehemaliges Zwangsarbeiterlager, Gewerkenstraße

Gerthe ist ein Stadtteil von Bochum, der im Norden liegt und an Herne, Castrop-Rauxel und Dortmund grenzt.

Trotz der Großzeche Lothringen und den dazu gehörigen Chemischen Werken, die das Bild des Stadtteiles prägte, haben sich am Rand des Stadtteils Grünflächen und Landwirtschaft gehalten.

Gerthe besitzt ein historisches Amtshaus, ein Schulzentrum (mit Heinrich-von-Kleist-Schule Bochum), das St.-Maria-Hilf-Krankenhaus, sowie das Kulturwerk Lothringen. Das Kulturwerk ist neben seiner Eigenschaft als Kleinkunstbühne eine Art Start-Up-Agentur für Künstler.

Geschichte

Am 1. April 1907 wurde Hiltrop eingemeindet. Am 3. Februar 1914 kam ein Teil von Holthausen bei Castrop hinzu. Harpen wurde am 1. April 1926 zusammen mit Teilen von Altenbochum und Bövinghausen bei Castrop eingegliedert. Am 1. August 1929 wurde Gerthe nach Bochum eingemeindet. Ein kleinerer Teil kam nach Herne.[3]

Im Gewerbegebiet an der Gewerkenstraße befand sich zur Zeit des Nationalsozialismus ein Zwangsarbeiterlager. Heute ist hier ein Wohnprojekt beheimatet, das sich um eine geschichtliche Aufarbeitung des Lagers kümmert.

Weblinks

 Commons: Bochum-Gerthe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Fußnoten

  1. Statistisches Jahrbuch der Stadt Bochum 2006 (pdf)
  2. Die Einwohnerzahlen sind nach statistischen Bezirken und nicht nach den Gemarkungen angegeben, die Zahlen hierfür sind im Artikel Einwohnerentwicklung von Bochum
  3. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.
  4. Link geht zu web.archive.org, da die Webseite http://www.kulturwerk-lothringen.de nicht mehr erreichbar ist

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