Alexandria
الإسكندرية
Alexandria
Alexandria (Ägypten)
Alexandria
Alexandria
Symbole
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Basisdaten
Staat Ägypten
Gouvernement Al-Iskandariyya
Fläche
Metropolregion 2.679 km²
Einwohner 4.317.398 (2009)
Metropolregion 4.545.218 (2009)
Dichte Vorlage:Infobox Ort/Wartung/Dichte
Metropolregion 1.696,6 Ew./km²
Gründung 331 v. Chr.
ISO 3166-2 EG-ALX
Webauftritt www.alexandriaegypt.com
Politik
Gouverneur Adel Labib
Kultur
Partnerstädte TurkeiTürkei Izmir, Türkei
DeutschlandDeutschland Bezirk Lichtenberg, Berlin
PONTY-Collage Alexandria.png
31.213529.927661111111

Alexandria oder Alexandrien (griechisch Ἀλεξάνδρεια Alexándreia, nach Alexander dem Großen; arabisiertالإسكندرية‎ al-Iskandariyya) ist eine Hafenstadt an der Mittelmeerküste Ägyptens und Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Klima

Klimadiagramm

Alexandria liegt knapp über dem Meeresspiegel auf einer schmalen Halbinsel am westlichen Nilarm des Nildeltas an der Mittelmeerküste. Die Entfernung nach Kairo beträgt 225 km, die Stadt Rosette (Raschīd) liegt 65 km östlich. Südlich der Innenstadt erstreckt sich der Mareotis-See, im Norden ist die ehemalige Pharos-Insel heute eine Halbinsel und ein Teil des Festlandes. Die Stadt liegt im gleichnamigen Gouvernement und bildet ein Verwaltungsgebiet von 2679 km².[1]

An der Küste um Alexandria befindet sich ein schmaler steppenhafter Landstreifen zwischen mediterranem Klima und Wüstenklima. Die Temperatur schwankt im Januar von 9 bis 19 °C und im Juli von 22 bis 31 °C. Diese Schwankungen sind auf Grund der Nähe zum Meer moderat. 190 mm Niederschlag fallen an wenigen Tagen zwischen Oktober und April.

Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 60 bis 70 Prozent. Vom Mittelmeer her kommend, wehen zumeist nördliche, gemäßigte, manchmal aber auch sehr heftige Winde. Im Frühjahr kann auch ein heißer, trockener Wüstenwind wehen, der Chamsin, der aus dem Süden dichte, gelbe Wolken aus Sand und Staub mitbringt.

Bevölkerung

Mit 4,31 Millionen Einwohnern[2] in der eigentlichen Stadt ist Alexandria heute nach Kairo die zweitgrößte Stadt Nordafrikas, mit 4,54 Millionen Einwohnern in der Agglomeration viertgrößter Ballungsraum in Nordafrika und zehntgrößter in ganz Afrika.[3]

Bevölkerungsentwicklung:

Jahr Einwohner (Stadt)
1976 (Zensus) 2.318.655
1986 (Zensus) 2.917.327
1996 (Zensus) 3.328.196
2006 (Zensus) 4.110.015
2008 (Berechnung) 4.247.414
2009 (Berechnung) 4.317.398

Geschichte

Altertum

Hauptartikel: Alexandria in der Antike

Gründung und Ptolemäerzeit

Die erste Besiedlung des heutigen Stadtgebiets fand wahrscheinlich zwischen 2700 und 2200 v. Chr. statt.[4] 331 v. Chr. gründete der Feldherr und Makedonenkönig Alexander der Große Alexandria an der Stelle der ägyptischen Siedlung Rachotis (Raqote), wobei er selbst die Lage des Marktplatzes und der Hauptverkehrsachsen festlegte.[5] Wahrscheinlich besaß die vorherige kleine Stadt aus vorptolemäischer Zeit schon Hafenanlagen im Norden und Westen der Insel Pharos. Traditionell galt als Gründungsdatum der 25. Tybi (erster Peretmonat),[6] der 7. April jul. / 2. April greg. 331 v Chr. [A 1]

Alexandria entstand nach Plänen des griechischen Architekten Deinokrates.[7] Im Jahr 331 v. Chr. verließ Alexander die Stadt, zog mit seinem Heer nach Osten und sollte bis zu seinem Tod nicht mehr zurückkehren. Der Beamte Kleomenes von Naukratis übernahm kurzzeitig die Regierung und überwachte den Bau der Stadt. Ptolemaios I. (305-283 v. Chr.) ließ den Leichnam Alexanders überführen und bestattete ihn in einem goldenen Sarg. Das Grab lag wahrscheinlich in dem königlichen Mausoleum der Stadt, das auf dem Gelände der heutigen Nebi-Daniel-Moschee vermutet wird[8]. Erst unter Ptolemaios II., also zwischen 285 und 246 v. Chr., wurde Alexandria endgültig fertiggestellt, doch schon zwischen 320 und 311 wurde es die Residenzstadt der ptolemäischen Könige und behielt diese Funktion bis zum Ende des Ptolemäerreichs.

Die griechische Polis Alexandria galt formal nicht als Teil Ägyptens, sondern wurde jahrhundertelang stets als „Alexandria bei Ägypten“ bezeichnet; erst in römischer Zeit änderte sich dies. In der Blütezeit um 300 v. Chr. bis 395 n. Chr. war Alexandria ein wirtschaftliches, geistiges und politisches Zentrum der römisch-hellenistischen Welt. Berühmte Bauwerke wie der Leuchtturm von Pharos (Bauzeit ca. 299 bis 279 v. Chr.), das Museion mit der großen (alexandrinischen) Bibliothek und zahlreiche Theater, Palastbauten und Tempel machten die Stadt im ganzen antiken Mittelmeerraum bekannt. Diodor berichtet von 300.000 freien Einwohnern in späthellenistischer Zeit, wobei die Bevölkerung aus ganz unterschiedlichen ethnischen Gruppen bestand. In der Kaiserzeit war Alexandria nach Rom zeitweise die zweitgrößte Stadt des Imperiums. Die Bevölkerungszahl wird in seriösen Untersuchungen auf rund eine halbe Million freie und unfreie Einwohner in der Spätantike geschätzt.[9] Einige Schätzungen gehen sogar von einer Gesamtbevölkerung von 600.000 bis 750.000 Einwohnern aus.[10] Die Stadtbefestigung wurde mehrmals erweitert, in der größten Ausdehnung grenzte die südliche Stadtgrenze an den Mareotis-See.[11][12]

Alexandria in römischer Zeit

Römische Ära

Im Jahre 30 v. Chr. wurde die Stadt von Octavian eingenommen, der sich in einem Machtkampf im römischen Reich durchgesetzt hatte und die Stadt – wie ganz Ägypten – dem Imperium Romanum einverleibte.[13]

In römischer Zeit leitete ein jüdischer Aufstand unter Kaiser Trajan einen schleichenden zeitweiligen Niedergang ein. Durch die Unruhen wurde die Stadt schwer beschädigt und der Handel kam zum Erliegen. Trajans Nachfolger Hadrian leitete den Wiederaufbau ein und beschränkte sich auf drei Fünftel des alten Stadtgebiets. Unter den Kaisern Decius und Valerian kam es erneut zu religiösen Konflikten: Es wird von zwei schweren Christenverfolgungen berichtet, aber auch innerhalb der Glaubensgruppen der römischen (polytheistischen) Religion kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen. 380 bzw. 392 n. Chr. wurde das Christentum Staatsreligion, infolgedessen wurden von einer Gruppe Christen entgegen kaiserlicher Anweisung Tempel zerstört, so vor allem das Hauptheiligtum des Gottes Serapis in Alexandria (wohl 393). Unruhen weiteten sich aus; ein bekanntes Opfer war die heidnische Philosophin und Wissenschaftlerin Hypatia, die im 5. Jahrhundert in innerchristliche Kontroversen verwickelt und von aufgebrachten Christen ermordet wurde.[14] Alexandria war zu dieser Zeit bereits Sitz eines Patriarchen und entwickelte sich zu einem der wichtigsten christlichen Zentren. Nach dem Konzil von Chalkedon 451 war die Stadt über 200 Jahre ein Mittelpunkt des Monophysitismus. Zugleich wirkten dort noch bis ins 7. Jahrhundert bedeutende Vertreter des Neuplatonismus (Schule von Alexandria). Alexandria blieb in oströmischer Zeit eine bedeutende Stadt, fiel 619 an das Sassanidenreich und wurde 629 von Ostrom/Byzanz zurückgewonnen.

Mittelalter und Neuzeit (Islamische Epoche)

642 wurde Alexandria dann im Zuge der Islamischen Expansion dauerhaft von den Arabern eingenommen. In der Folgezeit verlor die Stadt ihre dominierende Stellung in Ägypten zwar an Kairo, blieb aber bedeutend.

Ab dem Jahr 1517 herrschte schließlich das Osmanische Reich über die Stadt und Ägypten. Durch die beginnende venezianische Vorherrschaft im Mittelmeer, den neu entdeckte Seeweg um das Kap der guten Hoffnung und den Aufstieg neuer Städte im orientalischen Raum (Kairo, Konstantinopel) schrumpfte in den Folgejahren Alexandria zu einer Kleinstadt und wurde praktisch bedeutungslos.

Napoléon Bonaparte landete 1798 mit einer Expedition bei Alexandria, schlug die Mamelucken, verlor aber beim nahen Abukir eine Schlacht gegen die Briten. Infolgedessen errang Muhammad Ali Pascha die Macht und verhalf der Stadt zu einer neuen Blütezeit mit dem Bau eines Binnenkanals zum Nil. Im späten 19. Jahrhundert fiel Alexandria zunehmend unter britischen Einfluss. Mit der beginnenden Industrialisierung und dem verstärkten Handelsverkehr durch den Suez-Kanal begann der Wiederaufstieg zu einer Großstadt. Die Einwohnerzahl nahm ab der Mitte des 20. Jahrhunderts rasant zu und stieg über vier Millionen. Heute gilt Alexandria neben Kairo als wichtigste Stadt Ägyptens, mit eigenem internationalen Flughafen und bedeutendem Seehafen.

Stadtbild

Das antike Alexandria

Siehe Hauptartikel Alexandria in der Antike

Einst wurden die Straßen idealtypisch im rechtwinkligen System angelegt und von zwei 30m breiten Hauptachsen durchquert. Ein Damm, der Heptastadion, verband die Insel Pharos mit dem Festland und bildete die Westgrenze des Haupthafens portus Magnus. Am Hafen befand sich das Stadtzentrum mit dem Königsviertel, den Palästen und öffentlichen Gebäuden. Die Ptolemäer erweiterten die Palastbauten um weitere herrschaftliche Gebäude und Parkanlagen. Im Hafenbecken lag die kleine Insel Antirhodos mit einem Palast. In der römischen Epoche wurden einige Theater gebaut, unter anderem das Timoneion, das ein Stück ins Meer hinaus gebaut wurde. Auf dem heutigen Raml-Platz stand das Kaisareion (lateinisch: Caesareum), ein Heiligtum für Julius Caesar, erbaut von Kleopatra. Dessen zwei Obelisken, die auf dem Vorplatz des Tempels standen, befinden sich heute in London und New York City. Der Leuchtturm von Pharos, eines der sieben antiken Weltwunder, wurde auf einer kleinen Insel westlich von Pharos errichtet, am heutigen Standort der Zitadelle Kait Bey. Mit 180 m Höhe gilt er als technische Meisterleistung der Antike.[15]

Museion und Bibliothek

Bibliothek in Alexandria

Die Große Bibliothek von Alexandria ist bis heute berühmt. Zusammen mit dem Museion machte sie die Stadt zum geistigen Zentrum der antiken Welt. Über eine Million Schriftrollen lagerten in den Bibliotheksräumen und bildeten somit den Kanon der damaligen Wissenschaften. Das benachbarten Museion (Tempel der Musen) war ein überregional bedeutendes Forum von Künstlern, Wissenschaftlern und Philosophen. Sie war das Zentrum der Alexandrinischen Schule, wo beispielsweise Heron, Ptolemäus und Euklid lehrten und forschten. Nach ihr ist die Alexandrinische Epoche benannt.

Das Schicksal der Großen Bibliothek bei Caesars Eroberung ist umstritten. Einige antike Quellen sprechen von einem Feuer bei Caesars Eroberung der Stadt 48–47 v. Chr. Wie jedoch Edward Parsons in seiner Quellenanalyse nachweist, stützen nur sechs von 16 Quellen über das Alexandria jener Zeit diese Hypothese. Die erste dieser Quellen wurde etwa 100 Jahre nach dem angeblichen Vorfall geschrieben, und die Zahl der angeblich verlorenen Bücher schwankt von 40.000 (die erste Quelle) bis 700.000, also der kompletten Bibliothek (Aulus Gellius). Die letzte Quelle (der Kirchenhistoriker Orosius) spricht wieder von 40.000 Büchern. Das Museion von Alexandria, an das die Bibliothek angegliedert war, existierte mit Sicherheit weiterhin, da mehrere Leiter des Museions aus nachchristlicher Zeit bekannt sind und Plutarch von einem Geschenk von 200.000 Schriftrollen aus der Bibliothek von Pergamon an Caesar schreibt. Der letzte bekannte Leiter des Museions war Theon von Alexandria (ca. 335–405).

Im Jahr 391 wurden vom Patriarch Theophilos von Alexandria alle nichtchristlichen Tempel in Alexandria zerstört; vorausgegangen waren blutige Zusammenstöße zwischen Anhängern der traditionellen Kulte („Heiden“) und Christen, wohl bewusst angeheizt von Theophilos, bis hin dazu, dass schließlich Heiden, die sich im Serapisheiligtum verschanzt hatten, dort Christen kreuzigten. Um die Situation wieder zu beruhigen, vergab Kaiser Theodosius I. ihnen zwar diese Morde, ordnete aber gleichzeitig die Zerstörung des Tempels an.[16] Die Zerstörung des weithin bekannten Serapisheiligtums, das die Tochterbibliothek beinhaltete, sollte eine deutliche Fanalwirkung für die „Heiden“ haben; ob dabei auch das Museion (der „Tempel der Musen“ und damit aller Wahrscheinlichkeit nach die Bibliothek) zu diesem Zeitpunkt zerstört wurde, ist unbekannt, es kann jedoch nicht wesentlich früher oder später geschehen sein. 642 brannte die Bibliothek, nachdem die Araber die Stadt von den Byzantinern (Oströmern) erobert hatten.

Das heutige Stadtbild

Abu Al Abbas-Moschee aus dem Jahre 1775

In der ereignisreichen Geschichte Alexandrias sind viele historische Bauwerke und Kunstschätze über die Jahrhunderte verloren gegangen. Das heutige Stadtbild wird von einer eher pragmatischen orientalischen bzw. neoislamischen Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert bestimmt.

Aus antiker Zeit ist ein römisches Theater vergleichsweise gut erhalten geblieben. Auf dem Plateau des antiken Leuchtturms, wurde 1480 das Kastell Kaibey errichtet, das nach türkischen und britischen Angriffen stark zerstört und im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde[17][18]. In den zahlreichen Moscheen der Stadt, die teilweise auf antiken Ruinen stehen, sind historische Bauelemente wie römische Wandfliesen integriert worden. Der bedeutendste Sakralbau ist die Abu Al Abbas-Moschee von 1775. Wichtigstes Museum Alexandrias ist das Griechisch-Römische Museum über antike Architektur, Bildhauerei und Handwerkskunst. Im April 2002 wurde das Kulturzentrum Bibliotheca Alexandrina eröffnet. Unter der Schirmherrschaft der UNESCO gebaut, soll es an die ruhmreiche Vergangenheit der antiken Bibliothek anknüpfen. Das Areal beherbergt die Bibliothek, Museen und Galerien, mehrere Forschungsinstitute, ein Veranstaltungszentrum und ein Planetarium.[19]

Wirtschaft und Bildung

Alexandria ist nach Kairo der zweitwichtigste Industriestandort Ägyptens. Bedeutende Industriezweige sind die Textil-, Kraftfahrzeug-, chemische, petrochemische und Nahrungsmittelindustrie. Über den Hafen Alexandrias werden drei Viertel des ägyptischen Exports abgewickelt. Darüber hinaus ist die Stadt ein wichtiges Seebad. Die Hochschulen von Alexandria sind die Alexandria-Universität, Senghor-Universität und die Arabische Akademie für Wissenschaft, Technologie und Seetransport.

Verkehr

Straßenbahnnetz 1996

Zwei Autobahnen verbinden die Stadt mit Kairo. Eisenbahnlinien führen nach Kairo, Marsa Matruh und Port Said. Alexandria ist mit zwei Flughäfen an den internationalen Flugverkehr angeschlossen. Der internationale Flughafen Alexandria-Nuzha (ALY) bedient regelmäßige Flüge nach Kairo, Scharm El-Scheich und Athen. Ein kleinerer Flughafen Burg al-ʿArab besteht im westlichen Vorort Burg al-ʿArab (HBE) für regionale Flüge.

Der öffentliche Personennahverkehr in Alexandria wird im Wesentlichen von Vorortbahnen und einem ausgedehnten Straßenbahnnetz getragen. Die Straßenbahnen werden von der Gesellschaft A.P.T.A. betrieben und unterteilen sich in ein innerstädtisches (City line) und ein Vorortverkehrsnetz (Ramleh line). Des Weiteren wird der Nahverkehr von dieselgetriebenen und CNG (Gas) Linienbussen, privaten Minibussen und Sammeltaxis bewältigt, die sich die Fahrspuren mit dem Individualverkehr teilen.

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

  • Manfred Clauss: Alexandria. Schicksale einer antiken Weltstadt. Klett-Cotta, Stuttgart 2003, ISBN 3-608-94329-3
  • Stefan Rebenich: Alexandria. Die Stadt (jenseits) der Bibliothek. In: Karl-Joachim Hölkeskamp und Elke Stein-Hölkeskamp (Hrsg.): Erinnerungsorte der Antike. Die griechische Welt, C.H.Beck, München 2010, S. 170-185.
  • Hatto H. Schmitt: Alexandreia. In: Hatto H. Schmitt und Ernst Vogt (Hrsg.): Kleines Lexikon des Hellenismus, 2. Auflage. Harrassowitz, Wiesbaden 1993, ISBN 3-447-03278-2, S. 55 f.
  • Abeer el-Shahawy: Das Ägyptische Museum von Kairo. Ein Streifzug durch das Alte Ägypten. Farid Atiya Press, Gizeh 2005.

Weblinks

 Commons: Alexandria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. Es ist unklar, ob Alexander die Stadt vor oder nach dem Besuch der Oase Siwa gegründet hat, bzw. ob er bei der offiziellen Gründungszeremonie selbst anwesend war. Siehe Günther Hölbl: Geschichte des Ptolemäerreiches Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, S. 10 und Anm. 4, S. 281.

Einzelnachweise

  1. Der Brockhaus (Multimedia 2006)
  2. bevoelkerungsstatistik.de zur Stadt Alexandria (Stand:2009)
  3. bevoelkerungsstatistik.de zur Agglomeration Alexandria (2009)
  4. (Abeer el-Shahawy, S. 271, 4. Z.v.u.)
  5. Arrian Anabásis Aléxandrou 3.1.4-5; Pseudo-Kallisthenes Alexanderroman 1.31.5-1.32.6
  6. Pseudo-Kallisthenes Alexanderroman 1.32.7
  7. Vitruv De architectura II praef. 4
  8. Theorie von N. G. L. Hammond, wiederum zitiert in der u.g. Quelle
  9. Vgl. Walter Scheidel (Hrsg.): Debating Roman Demography. Brill, Leiden 2001, S. 183.
  10. So bei Strelocke: Ägypten. Köln 1987, S.226, z. 13-16, und Der Brockhaus, Mannheim 2006, s. v. „Alexandria“
  11. Alexandria: Geschichte
  12. Diodor 17,52
  13. Shaw, Nicholson: Lexikon des alten Ägypten, Stuttgart 1998, 22f.
  14. The Life of Hypatia By John, Bishop of Nikiu, from his Chronicle 84.87–103
  15. Strelocke, Köln 1987; 225 ff.
  16. Hartmut Leppin: Theodosius der Große. Primus, Darmstadt 2003, ISBN 3-89678-471-4, S. 169 ff.
  17. http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?ID=s0002463
  18. http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?ID=s0032956
  19. http://www.bibliothek-alexandria.de/sites/alexandrina.html

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