Mehmed II.

Mehmed II. (‏محمد بن مراد‎ / Meḥemmed[1] b. Murād; * 30. März 1432 in Edirne; † 3. Mai 1481 bei Gebze), genannt ‏ابو الفتح‎ / Ebū ʾl-Fetḥ /‚Vater der Eroberung‘ und später ‏فاتح‎ / Fātiḥ /‚der Eroberer‘[2], war der siebte Sultan des Osmanischen Reiches. Er regierte von 1444 bis 1446 sowie von 1451 bis zu seinem Tod. Am 29. Mai 1453 eroberte er Konstantinopel und besiegelte damit das Ende des Byzantinischen Reiches. Aufgrund seiner zahlreichen Eroberungen kann er neben Osman I. als zweiter Gründer des Osmanischen Reiches bezeichnet werden, für das er die territoriale, ideologische und ökonomische Basis schuf.[3]

Tughra of Mehmed II.JPG
محمد بن مراد خان مظفّر دائما
Meḥemmed b. Murād Ḫān muẓaffer dāʾimā [4]

Inhaltsverzeichnis

Familie

Mehmed II. wurde als vierter[5] Sohn Sultan Murads II. am 30. März 1432[6] geboren. Seine Mutter Hüma Hatun war eine Sklavin unbekannter Herkunft. Die beiden älteren Halbbrüder Ahmed (* 1420) und Alâeddin Ali (* 1430) starben in den Jahren 1437 und 1443 unter ungeklärten Umständen.[7][8][9] Die Lebensumstände der Halbbrüder namens Hasan und Orhan konnten noch nicht erforscht werden. Ein weiterer Halbbruder, Küçük Ahmed (* 1450), der noch in den Windeln lag, wurde übereinstimmenden Berichten osmanischer Chronisten zufolge auf Befehl Mehmeds nach dessen Thronbesteigung im Jahr 1451 von Evrenosoğlu Ali Bey im Bad erstickt.[10][11][12][13] Von den Kindern Mehmeds II. sind die Söhne Bayezid, Mustafa und Cem sowie zwei von vermutlich vier Töchtern – Ayşe und Gevherhan – namentlich bekannt.[5]

 
 
 
 
 
 
 
 
Hüma Hatun
 
 
 
Murad II.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Konkubinen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Konkubinen
 
 
 
Mehmed II.
 
Ahmed
 
Alâeddin Ali
 
Hasan
 
Orhan
 
Küçük Ahmed
 
Töchter
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bayezid II.
 
Mustafa
 
Cem
 
Töchter


Da in den Quellen nichts über eine persönliche Bindung Mehmeds an die nicht standesgemäßen Konkubinen seines Harems berichtet wird,[14] erscheinen nur die Mütter seiner Söhne erwähnenswert, nämlich Gülbahar Hatun als Bayezids Mutter, Gülşah Hatun als Mustafas Mutter und Çiçek Hatun als Cems Mutter. Eine regelrechte, standesgemäße Ehe musste Mehmed nach dem Beschluss seines Vaters aus machtpolitischen Gründen im Jahre 1449 mit Sitti Hatun[15] eingehen, einer Tochter des türkmenischen Dynasten Dulkadiroğlu Süleyman Bey aus Elbistan. Dieser Verbindung entstammen keine Kinder. Sitti Hatun blieb beim Umzug von Mehmeds Harem nach Konstantinopel von ihm unbeachtet in Edirne zurück, wo sie 1467 starb.[16][17][18]

Dass der in europäischen, nicht dagegen in osmanischen Quellen bezeugte und beschriebene, angebliche Thronanwärter Bayezid Osman (auch Calixtus Ottomanus und Turchetto), der als Kind in Konstantinopel und als Jugendlicher in Italien erzogen wurde, auch ein Sohn Murads II. und damit ein Halbbruder Mehmeds war, lässt sich nicht beweisen. Bayezid Osman wurde von Päpsten[19], Königen und Kaisern über Jahrzehnte als möglicher Sultan nach einem erhofften Sieg über Mehmed II. unterhalten und gefördert, nach Mehmeds Tod aber vernachlässigt. Sein Siegel trug die Bezeichnung „Bajsit Ottman Tvrcorum Imperator“ und einen Halbmond mit vier Sternen. Er starb unbeachtet im Jahre 1496.[20]

Ob der in Konstantinopel von Konstantin XI. betreute und von Mehmed II. finanzierte Prinz Orhan, der sich als Anwärter auf den Thron des Sultans bezeichnete, tatsächlich ein Enkel Bayezids I. war und damit der Onkelgeneration Mehmeds angehörte, ist ungeklärt. Er beging nach der Eroberung Konstantinopels Selbstmord[21] oder wurde auf der Flucht ergriffen und im Auftrag Mehmeds hingerichtet.[22][23][24]

Ausbildung

Eigenhändige Zeichnungen in italienischer Manier aus einem Schulheft Mehmeds[25][26]
İskender (Alexander) tötet den Drachen in Sind. [27]
Miniatur aus einer Kopie von Ahmedîs „Alexanderbuch“ (İskender-nāme), das Mehmed sich schon als Kind vorlesen ließ; gemalt in Edirne, Mitte des 15. Jahrhunderts, ein Indiz für ein Skriptorium Mehmeds II.[28]

Dem Kind Mehmed wird ein ungestümer und aufbegehrender Sinn zugeschrieben. Er weigerte sich zu gehorchen und Belehrungen anzunehmen. Lehrerfolge blieben zunächst gering. Vor allem die Unterrichtung in Glaubensfragen und in der Koranlesung fruchtete kaum. Daher gab Murad II. seinen Sohn in die Obhut von Molla Ahmed Gürânî, der in Kairo Rechtswissenschaft und Korankunde studiert hatte. Ihm soll Murad II. sogar ein Züchtigungsrecht erteilt haben, das Gürânî auch ausübte. Als weiterer Erzieher wird Molla Hamideddin, späterer Professor in Bursa und Istanbul, genannt.[29]

Bereits 1437 soll Mehmed nach dem Tod seines Halbbruders Ahmed als Prinz-Gouverneur (Çelebi Sulṭān) von Amasya eingesetzt worden sein.[30][31] Sicher hingegen ist, dass er im Frühling des Jahres 1443, begleitet von seinen Lālā Kassabzâde Mahmud und Nişancı İbrahim b. Abdullah Bey, als Statthalter nach Manisa (Sandschak Ṣaruḫān) geschickt wurde.

Der Tod des Prinzen Alâeddin Ali im Jahr 1443 versetzte Mehmed als Elfjährigen in die Rolle des Thronfolgers. Er wurde nach Edirne an die Seite seines Vaters geholt, um in die Regierungsgeschäfte Einblick zu bekommen. Mit der Einsetzung als Sultan 1444 bekam er die beiden Lālā Zağanos und Nişancı İbrahim, den Beylerbey von Rumelien Şehâbeddin Pascha sowie den Großwesir Çandarlı Halil Pascha und den Heeresrichter Molla Hüsrev zugeordnet. Während Zağanos, İbrahim und der Hämling (ḫādim) Şehâbeddin eher kriegstreiberischen Einfluss nahmen, versuchte der Großwesir mäßigend auf Mehmed einzuwirken, der sich schon in dieser Zeit die Eroberung Konstantinopels zum Ziel setzte,[3] angeregt von der Lektüre legendenhafter, türkisch und arabisch abgefasster Viten Alexanders des Großen und Cäsars.[32] Zwischen Mehmed und dem Großwesir ergaben sich immer wieder ernste Konflikte, unter anderem, weil sich Mehmed, wie italienische und osmanische Quellen berichten, 1444 von dem Gedankengut eines persischen, namentlich unbekannten[33] Sendboten der Ḥurūfī-Sekte beeinflussen ließ, der eine Aussöhnung von Islam und Christentum im Sinne des Scheichs Bedreddin propagierte. Die Auseinandersetzung zwischen Mehmed auf der einen und Halil Pascha und dem Mufti Fahreddin auf der anderen Seite endete mit der Hinrichtung des von Mehmed begünstigten Sendboten.[34] Durch diesen Vorgang wird Mehmeds Hinneigung zu heterodoxen religiösen Meinungen bestätigt, die lebenslang bestehen blieb und Mehmeds religiöse Unterrichtserfolge infrage stellte.[35]

Mehmeds Ausbildung dienten auch seine betreuten Statthalterschaften und seine Teilnahme an den Kriegszügen seines Vaters, nachdem dieser 1446 das erste Sultanat Mehmeds beendet hatte.

Weitgehenden Einfluss als Lehrer und Berater übte der – auch von Murad II. geschätzte – islamische Gelehrte und Heiler Scheich Akşemseddin spätestens seit 1451 auf Mehmed aus. Er motivierte und unterstützte den Sultan in seinem Vorhaben, Konstantinopel zu erobern. Seiner Meinung nach hatten Mehmed und die Osmanische Armee das Potenzial, die vom Propheten Mohammed einem Hadith zufolge gelobten Akteure dieser Eroberung zu sein. Der Hadith lautet:

«[36][37]لتفتحن القسطنطينية و لنعم الأمير أميرها و لنعم الجيش ذلك الجيش‎»

«la-tuftaḥanna ʾl-Qusṭanṭīniyya wa-la-niʿma ʾl-amīru amīru-hā wa-la-niʿma ʾl-ǧaišu ḏālika ʾl-ǧaišu»

„Wahrlich, Konstantinopel wird erobert. Wie vortrefflich ist der Befehlshaber, der Befehlshaber [von Konstantinopel]! Und wie vortrefflich ist das Heer, jenes Heer [das Konstantinopel erobert]!“

Weg zur Macht

Manisa, Sitz Mehmeds als Statthalter und Ruhesitz Murads II.
(Miniatur aus dem Şemāʾil-nāme-ʾi Āl-i ʿOs̲mān von Talikizâde)
Mehmed II. tritt 1451 seine erneute Herrschaft in Edirne an.
(Miniatur aus dem Hüner-nāme)

Als sich Murad II. in der Zeit um den 1. September 1444 vom Sultanat zurückzog, berief er Mehmed, der schon seit dem Frühjahr 1444 bei ihm in Edirne weilte und in Regierungsgeschäfte Einblick nehmen konnte,[38] zum Reichsstatthalter Rumeliens mit Sitz in Edirne und gebot in einer Erklärung[39] vor den Kapıkulu und Paschas auf der Ebene von Mihalıç[40], Mehmed als rechtmäßigen Sultan zu betrachten.[41] Dadurch wollte er verhindern, dass der in Konstantinopel unter der Obhut des Kaisers weilende Prinz Orhan als Prätendent Thronansprüche stellen konnte.

Da die Ungarn im Herbst 1444 den wenige Monate vorher im Beisein Mehmeds geschlossenen Frieden brachen und zusammen mit einem Kreuzritterherr anrückten, sah sich Murad II. gezwungen, in Mehmeds Regierungsgeschäfte einzugreifen und den Feldzug gegen das christliche Heer anzuführen. Nach der gewonnenen Schlacht bei Warna überließ er Mehmed schließlich das Sultanat, zog sich ganz von den Herrscherpflichten zurück und richtete seinen Ruhesitz in Manisa ein.[3][42][43][44]

Als sich die Janitscharen im Jahr 1446[45][46], vorgeblich einer Solderhöhung wegen, gegen den jungen Sultan auflehnten, kam es zu verheerenden Bränden in Edirne, und Şehâbeddin Pascha entkam nur knapp den vermutlich vom Großwesir Halil Pascha aufgewiegelten Soldaten. Die Revolte (Buçuk-Tepe Vaḳʿası) – die erste in der Geschichte der Janitscharen – endete mit einer Erhöhung des Tagessolds um einen halben (buçuk) Akçe und führte zur erneuten Thronbesteigung Murads II., der vom Großwesir gerufen worden war. Murad II. schickte seinen Sohn wieder als Gouverneur nach Manisa,[3] beteiligte ihn aber mehrmals an Kriegszügen wie beispielsweise 1448 als Truppenführer bei der Schlacht auf dem Amselfeld.[47] Nach dem Tod seines Vaters wurde Mehmed am 18. Februar 1451 in Edirne als Sultan Mehmed II. inthronisiert.[3]

Mehmeds erstes großes, politisches Ziel war die Eroberung des byzantinischen Reiches und die Konstantinopels.

Wirken

Militärische Unternehmungen

Mehmeds II. erfolgloser Sturm auf Belgrad
(Miniatur aus dem Hüner-nāme)
Herrschertitulatur für Sultan Mehmed II. auf einer Inschrift von 1478 an der Großherrlichen Pforte (Bāb-ı Hümāyūn) des Topkapı-Palastes. Entwurf von Alî b. Yahya. Darin wird Mehmed II. als
فاتح قلعة قسطنطين‎ / Fātiḥ-i Ḳalʿe-i Ḳusṭanṭīn /‚Eroberer der Festung Konstantins‘ und
ابو الفتح‎ / Ebū ʾl-Fetḥ /‚Vater der Eroberung‘ bezeichnet.

Bereits unter seinem Vater hatte sich das Osmanische Reich nach einer Krisenphase konsolidiert. Auf dieser Grundlage konnte Mehmed die Offensive gegen Konstantinopel verstärken. Im Vorfeld schloss er 1452 Friedensverträge mit Ungarn und Venedig ab, um sich den Rücken frei zu halten. Dank seinen gut ausgebildeten und stets weiterentwickelten Topçu[48] fiel die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches am 29. Mai 1453 und wurde kurz danach von ihm zum Thronsitz des Osmanischen Reiches erklärt ([49]من بعد تختم استنبولدر‎ / min-baʿd taḫtım İstanbuldur /‚fürderhin ist mein Thronsitz Istanbul‘). Durch diese Tat wurde Mehmed II. in der islamischen Welt im Licht eines beispiellosen Charismas gesehen und er konnte dem mamlukischen Sultan von Ägypten gegenüber behaupten, damit der Einzige in der islamischen Welt zu sein, der das Schwert des Glaubenskampfes (ġazā) in Händen halte.[3] In der Folge wurde er als der in Mohammeds Hadith erwartete Befehlshaber betrachtet und ließ sich auch als ‏ابو الفتح‎ / Ebū ʾl-Fetḥ /‚Vater der Eroberung‘ bezeichnen.[50] Er selbst sah sich nun als „Kaiser der Römer“ (‏قیصر روم‎ / Ḳayṣer-i Rūm) und stellte sich damit ganz bewusst in die Kontinuität des Reiches der Rum-Seldschuken und des Oströmischen Reiches.[51]

Neben diesem Sieg erweiterte er das osmanische Gebiet um große Territorien, und zwar um Teile Serbiens und Griechenlands, die Walachei, Trapezunt (1461), Bosnien, Karaman und Albanien, wo er allerdings zeitweilig von Skanderbeg gestoppt wurde.

Insgesamt soll er in den 30 Jahren seiner Regierung rund 200 Städte erobert haben. Beim Versuch, Belgrad zu erobern, scheiterte Mehmed 1456. Von 1463 bis 1479 lag er mit Venedig im Krieg, wobei die Kämpfe vor allem auf dem Peloponnes sowie auf griechischen und adriatischen Inseln ausgetragen wurden. Mehmed II. stärkte die osmanische Flotte mit dem Ziel, die venezianische Seehegemonie zu beenden. Auch machte er durch die Eroberung der Halbinsel Krim (1475) mit dem dortigen Krimkhanat das Schwarze Meer zu einem osmanischen Binnenmeer.

Seine Flotte und seine Armee stießen sogar bis nach Italien vor und nahmen 1480 die Stadt Otranto ein. Gemäß Mehmeds II. Ġazā-Ideologie war diese Eroberung der erste Schritt auf dem Weg nach Rom. In des Sultans Weltsicht hatte er als Nachfolger des oströmischen Kaisers das Primat auch über Westrom, den erstrebenswerten „Goldenen Apfel“ (‏قزل الما‎ / ḳızıl elma / wörtlich ‚roter Apfel‘), mit dessen Einnahme er der Imperator des gesamten Römischen Reiches sein würde. Nach Mehmeds II. Tod musste Otranto allerdings wieder aufgegeben werden.[3]

Wiederaufbau Konstantinopels und Bevölkerungspolitik

Persischer Doppelvers (beyt), den der „Herrscher der Welt“ [Mehmed II.] in Anlehnung an Firdausis Schāhnāme bedauernd sprach,[52] als er von der Kuppel der Hagia Sophia auf die verfallenen und in Ruinen liegenden Nebengebäude blickte[53]:

پرده داری میِکند در طاق کسرى عنکبوت
بوم نوبت میِزند در قلعۀ افراسیاب

parda-dari mikonad dar taq-e Kisra `ankabut
bum noubat mizanad dar qala-ye Afrasiyab
Das Amt des Vorhanghüters versieht in Kosrau’s Kuppelhallen die Spinne,
die Eule spielt die Wachtmusik in der Festung des Afrasiyab.[54]

Um eine Zerstörung Konstantinopels zu verhindern, hatte Mehmed II. die freiwillige Übergabe durch Übereinkunft (ṣulḥan) angestrebt, doch eine Kapitulationsaufforderung an Kaiser Konstantin XI. war ohne Erfolg geblieben.[55] Unterdessen hatte ihn sein Berater Akşemseddin gedrängt, die Stadt im Kampf zu nehmen.[56] Als Konstantinopel 1453 gefallen war, wurde die durch Gewalt (ʿanwatan) eingenommene Stadt entgegen Mehmeds eigentlichem Vorhaben geplündert. Die ohnehin schon geschwächte Wirtschaft der Stadt wurde zerstört und die Bevölkerung teilweise versklavt, getötet oder vertrieben.[57]

Das von Mehmed II. bewunderte und bei der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee in der Apsis sichtbar gelassene Mosaikbildnis der thronenden Muttergottes mit dem Jesusknaben[58]

Mehmed betrat die Stadt erst nach den ersten üblichen Plünderungen, die er bereits nach einem Tag für beendet erklärte.[59] Sein erster imperialer Akt war, dass er in der Hagia Sophia (‏ایاصوفیه‎ / Aya-Ṣofya), der Krönungskirche des Byzantinischen Reiches, betete, sie zur ersten Moschee Konstantinopels machte und sich selbst als Nachfolger der oströmischen Imperatoren etablierte.[60]

Bereits 1455 entstand auf dem Forum Tauri mit dem (später so genannten) Sarāy-ı ʿAtīḳ / ‏سراى عتيق‎ /‚Altes Serail‘ ein neuer, imperialer Mittelpunkt des Osmanischen Reiches. Alle weiteren baulichen Maßnahmen, zu denen er auch die Würdenträger seines Reiches verpflichtete, sollten die Infrastruktur stärken und die Möglichkeit bieten, das weitgehend entvölkerte Konstantinopel wieder mit Menschen und neuem Leben zu füllen.[61] Vor allem Wohlhabende, Handwerker und Händler waren gefragt. Im offnen Land und in Dörfern der Umgebung wurden Bauern angesiedelt.[62] Die Ansiedlung von Bevölkerungsgruppen geschah nicht nur freiwillig, sondern in großem Umfang auch zwangsweise (sürgün).[63][64] Um neu errichtete Freitagsmoscheen oder zu Freitagsmoscheen umgewidmete Kirchen, auch um größere christlich gebliebene Kirchen wurden ihnen zugehörige Großquartiere (nāḥiye) geschaffen. Vorbild dazu wurden die Nāḥiye um die Külliye der islamisierten Aya-Ṣofya und um Mehmeds großen Komplex der Fatih-Moschee.[61] Diese Großquartiere enthielten kleinere Stadtteile (maḥalle), in deren Mitte meist eine kleinere Moschee (mescid) oder selten eine Kirche oder Synagoge stand und die von den Bewohnern als zusammengehörige, in sich geschlossene Nachbarschaften empfunden wurden.[65][66]

Zur Regenerierung der Wirtschaft in Konstantinopel trugen wesentlich die bei der Eroberung zurückgebliebenen und die neu angesiedelten Griechen, Juden und Armenier bei, doch auch türkische Bevölkerung wurde, meist gegen deren Protest, nach Konstantinopel umgesiedelt.[67][68] Besondere Privilegien gewährte Mehmed II. den Juden. Er befreite sie von einer Vielzahl von Steuern. Er schätzte sie als Gesandte und Spione in der lateinischen Welt und vertraute dem Rat seines jüdischen Leibarztes Iacopo Gaeta auch in finanziellen Belangen.[69]

Im Jahr 1477 zählte man in Istanbul und Galata 9.486 muslimische, 3.743 griechisch orthodoxe, 1.647 jüdische, 434 armenische und 332 europäische Haushalte (ḫāne) sowie neben 651 anderen auch 31 von Roma, was insgesamt 16.324 Haushalten und damit einer ungefähren Einwohnerzahl von 100.000 entspricht. Soldaten, Medrese-Studenten und Sklaven wurden dabei nicht mitgerechnet.[70]

Verwaltung des Reiches und Gesetzgebung

Freibrief (ʿahidnāme) Mehmeds II. für die Franziskanermönche der Abtei Fojnica in Bosnien von 1463. Sie erhielten weitreichenden Schutz, solange sie „meinen [Mehmeds] Befehlen und meinem Dienste gehorsam sein werden.“[71]

Neben seinen militärischen Eroberungen führte er eine zentralisierte und im Vergleich zum vorherigen System effektive Verwaltung des Reiches ein. Dabei entmachtete er weitgehend die angestammten aristokratischen Familien, die er entweder zu nicht erbberechtigten Verwaltern von Lehnsgut (tīmār) machte, ihnen also ihr Eigentum entzog, oder ganz durch Angehörige seiner weitgehend aus Renegaten und Sklaven (ḳul) entstandenen Staats- und Militärverwaltung ersetzte.[3] Auch fromme Stiftungen (evḳāf) wurden eingezogen und in Militärlehen umgewandelt.[72]

Schriftliche Gesetze festigten das dadurch entstandene, weltliche Rechtssystem. Vor allem das in drei Abschnitte oder Pforten (bāb) gegliederte Staatsorganisationsgesetz (‏قانون نامۀ آل عثمان‎ / Ḳānūnnāme-ʾi Āl-i ʿOs̲mān), in dem unter anderem der Brudermord[73] der osmanischen Sultane gestattet wurde,[74] untermauerte Mehmeds autokratisches Prinzip. Des Sultans Person und seine Entscheidungen wurden zur einzigen Grundlage von Autorität und Legitimation in Staat und Gesellschaft.[3] Weitere Gesetze Mehmeds II., die sich mit den Rechten und vor allem mit den Pflichten der nicht zur Kriegerkaste (ʿaskerī) gehörenden Untergebenen (reʿāyā) beschäftigten, gingen ein in die „Sultanische Gesetzessammlung gemäß osmanischem Herkommen“[75] Ḳānūnnāme-yi sulṭānī ber mūceb-i ʿörf-i ʿos̲mānī, die unter Bayezid II. zusammengestellt wurde.[76] Die darin enthaltenen Verordnungen brachten der Reʿāyā allerdings keine echte Rechtssicherheit. Sie hatten eher machtpolitische Belange zum Hintergrund. Ein Großteil davon beschäftigt sich mit dem für die Münzprägung nötigen Gold, Silber und Kupfer, mit den staatlichen Münzstätten, mit der Herstellung und Vermarktung von Salz, mit der Erzeugung von landwirtschaftlichen Gütern sowie mit Hafenordnungen und Zollgebühren. Der Einzelmensch und seine Rechte spielten darin keine Rolle.[77]

Unter der Führung des Astronomen, Mathematikers und Theologen Ali al-Quschdschī regelte Mehmed II. zudem die religiöse Lehre und Unterweisung sowie die Hierarchie der ʿUlemāʾ seines Reiches.[3] Als Staatsoberhaupt vertrat er nachdrücklich die sunnitische Richtung des Islams, die er unentwegt einhalten ließ und der er sich selbst nach außen hin anschloss. Er persönlich aber hatte viel Verständnis für davon abweichende Gedankengänge, zumal der schiitischen Richtung.[78]

Die als Ẕimmī bezeichnete, nicht-islamische Bevölkerung erhielt von Mehmed II. weitgehende, gesonderte, oft schriftlich fixierte Rechte, Freiheiten und Auflagen. Sie wurden in später als Millet bezeichnete, sich selbst verwaltende Glaubensgemeinschaften eingeteilt, die in sich ein eigenes Recht ausüben konnten, soweit keine Muslime tangiert waren. Griechisch-orthodoxe und armenisch-apostolische Christen sowie Juden wurden als solche Gemeinschaften anerkannt, wobei die ethnische Herkunft keine Rolle spielte. Sie durften keine Waffen tragen, hatten also auch keinen Kriegsdienst abzuleisten, waren aber zu hohen Abgaben verpflichtet (vgl. Dschizya). Diese nicht-muslimische Bevölkerung war beispielsweise in handwerklichen Berufen, im Handel und im Geldwesen tätig und übernahm damit Aufgaben, die die im Militär- und Verwaltungsdienst stehenden ʿAskerī und die islamische bäuerliche Bevölkerung nicht leisteten.[79]

Wirtschaftliche Maßnahmen

In den Städten, insbesondere in Konstantinopel regulierte und verbesserte Mehmed II. die ökonomischen Bedingungen für Handwerker und Händler. Offene und gedeckte Basare, Wiegestationen mit überwachten Waagen und Marktregeln stärkten die Wirtschaft und damit die Staatseinnahmen.[3]

Mit dem Altun schuf Mehmed II. 1477/78 die erste säkulare islamische Goldmünze. Sie trug keine religiösen Formeln mehr, sondern den Titel und Namen des Sultans sowie das Datum und den Namen der Münzstätte Ḳusṭanṭīniyye.[80] Der Altun entwickelte sich rasch zur vor allem im östlichen Mittelmeer weit verbreiteten Handelsmünze.[81] Er ersetzte dort den originalen und auch den von den Osmanen nachgeprägten Venezianischen Dukaten (firengī filorī oder efrenciyye[82]).[83][84]

Mehmeds II. Eingriffe in die Rechte von Grundeigentümern waren erheblich. Beispielsweise wurde alles Land, auf dem Reis angebaut wurde, verstaatlicht, auch um die Reisproduktion als allgemeine Nahrungsgrundlage gewährleisten und lenken zu können.[3][85]

All diese autokratischen Eingriffe wurden legitimiert mit der Verpflichtung des Sultans, dem Wort Gottes zu folgen und für das Wohlergehen der Untertanen einzustehen.[3] Die Neuprägung von jeweils abgewerteten Silbermünzen in den Jahren 1444, 1451, 1460/61, 1470/71, 1475/76 und 1481[86][87][88] sowie das Verbot der alten – und damit eine indirekte Besteuerung des Geldkapitals – zeigen neben einigen die Wirtschaft betreffenden Verordnungen in der Gesetzessammlung Ḳānūnnāme-yi sulṭānī ber mūceb-i ʿörf-i ʿos̲mānī allerdings, dass es Mehmed II. nicht wirklich um wohlfahrtsstaatliche Maßnahmen ging, sondern um den Gewinn für den Staatshaushalt. Der damit einhergehende allgemeine wirtschaftliche Aufschwung ließ sich jedoch nur durch die stete Eroberung neuer Räume erhalten.[89]

Kulturelle Blüte

„Es ist staunenswert, mit welcher Schnelligkeit die unerschütterliche Energie Muhammeds II. das neue Leben zur Blüte entfalten ließ, wie Künste und Wissenschaften ihre Renaissance feierten. Der Zerstörer kehrte alsbald eine zweite Natur hervor: die eines Schöpfers.“

Josef von Karabacek: Abendländische Künstler zu Konstantinopel im XV. und XVI. Jahrhundert. Wien 1918

Architektur

Konstantinopel, etwa 1479.
1. Der profane Komplex des „Neuen Serails“
2. Der religiöse Komplex um die „Neue Moschee“[90]

Unter Mehmeds II. Herrschaft erlebte die osmanische Kultur einen urbanen Aufschwung. Mehr als 300 Moscheen, 57 Medresen (islamische Hochschulen) und 59 Bäder wurden unter seiner Ägide gebaut. Das ab 1465 errichtete Sarāy-ı Cedīd / ‏سراى جديد‎ /‚Neues Serail‘ (Topkapı-Palast) und der 1471 vollendete, weitgehend aus Beutegeldern finanzierte Komplex der Cāmiʿ-i Cedīd / ‏جامع جديد‎ /‚Neue Moschee‘ (Fatih-Moschee) in İstanbul gelten als bedeutendste Bauwerke unter der Regentschaft Mehmeds II. In beiden Anlagen zeigt sich beispielhaft Mehmeds Hinwendung zu westlichen, vor allem italienischen Stilen von Kunst und Architektur, die sich mit einer Wiederentdeckung der antiken Wurzeln des byzantinischen Reiches verband. Das drückt sich zum Beispiel auch in Mehmeds Studium antiker Autoren aus. Das Ergebnis kann als Osmanische Renaissance bezeichnet werden.[91][92][93] Mehmeds persönliche Vorliebe dafür traf sich mit seiner Vision einer globalen Kultur des von ihm autokratisch regierten und regulierten Reiches, in dem sich römisch-byzantinische, persisch-islamische und turko-monglische Traditionen verbinden konnten.[94]

In der Öffentlichkeit zeigte sich das beispielhaft in Architektur und Ausstattung des Fatih-Komplexes, dessen streng symmetrische Gesamtanlage an italienische Komplexe wie den des Ospedale Maggiore in Mailand erinnert, während die Konzeption der Fatih-Moschee mit ihrer zentralen Kuppel von der byzantinischen Hagia Sophia bestimmt wurde und die Kunst am Bau beispielsweise mit den Muqarnas alttürkischen Charakter trägt. Eher eine private Bestimmung erfuhr die von Mehmed programmatisch favorisierte Stilvielfalt in drei der damaligen Öffentlichkeit unzugänglichen Pavillons des „Neuen Serails“, die im griechischen, türkischen und persisch-karamanidischen Stil gehalten waren.[95]

Bildende Künste und Kunsthandwerk

Gentile Bellini: Mehmed II. (Ölgemälde von 1480, Zuschreibung nicht gesichert)[96]
Sinan Bey zugeschrieben: Porträt Mehmeds II. im italienisch beeinflussten, „fränkischen“ (firengî) Stil[97][98]

Nach dem Friedensschluss von 1479 bat Mehmed die Signoria der Republik Venedig um einen fähigen Porträtisten. Daraufhin wurde Gentile Bellini nach Istanbul gesandt. Dieser diente dem kunstbeflissenen Sultan in dessen letzten beiden Lebensjahren als eine Art Hofmaler und schmückte ungeachtet des muslimischen Bilderverbots dessen Privatgemächer mit gegenständlichen Bildern aus (laut Gian-Maria Angiolello mit „diversi belli quadri, et massime cose di lussuria […]'[99], die Bayezid II. nach Mehmeds II. Tod auf dem Basar verkaufen ließ).[100] Er entwarf Medaillen und schuf 1480 das bekannte Porträt Mehmeds II., das heute in der National Gallery in London hängt.[101] Das Herrscherbildnis des Sultans steht in einer antikisierenden, typisch venezianischen Rahmung und weist darüber zweimal drei Kronen auf – für jedes der von Mehmed bezwungenen Reiche eine, nämlich Griechenland,[102] Trapezunt[103] und Asien[104], wie es beschriftete Gold- und Bronzemedaillen mit demselben Motiv offenbaren.[100][105]

Spuren hinterließ Mehmeds II. Versuch, sich an der italienischen Kunst zu orientieren, vorübergehend auch in der Miniaturmalerei seiner Zeit[106]. Sein Hofmaler Sinan Bey und dessen Schüler Şiblizâde Ahmed entwickelten eine neuartige, von italienischen Malern beeinflusste Porträtkunst.[107]

Mehrmals forderte Mehmed bei italienischen Fürsten und Stadtregierungen außer Malern auch Bildhauer, Graveure, Bronzemedailleure oder Bronzegießer und Kristallglasschleifer an.[108] Nur wenige Künstler, die daraufhin an Mehmeds Hof kamen, sind namentlich bekannt. Außer Gentile Bellini, der auch Bronzemedaillen entwarf, sind Costanzo da Ferrara und Bartolommeo Bellano bezeugt.[109]

Wissenschaft und wissenschaftliche Literatur

Cihān-nümā ḳaṣrı (Weltenschau-Palast), von Mehmed II. nach 1451 in Edirne erbaut, beherbergte seine persönliche Bibliothek und war Ort literarischer Zusammenkünfte, Lesungen und wissenschaftlicher Dispute.[110]

Mehmed II. war ein großer Förderer von Literatur und Wissenschaft. Er richtete sich zunächst in Edirne und dann auch in Konstantinopel private Bibliotheken ein. Außerdem stiftete und förderte er öffentliche Bibliotheken, für die er Bücher produzieren ließ. Welche der überkommenen und unter Bayezid II. registrierten Bücher von Mehmed stammen, ist ungewiss. Mehmeds Nachfolger ließen manche Bücher und Schriften, die Mehmed besaß und die als freidenkerisch galten, beseitigen. Eine zeitgenössische Liste von Büchern aus Mehmeds Bibliothek, die darüber Aufschluss geben könnte, ist zwar bekannt, aber bisher unpubliziert.[111]

Byzantinische philosophische und theologische Werke ließ Mehmed ins Arabische übersetzen, das er wie auch das Türkische und Persische fließend beherrschte. Unwahrscheinlich ist dagegen, dass er im Griechischen, „Slavischen“, Hebräischen und in Latein mehr als Grundkenntnisse besaß.[112][113] Gemeinsam mit an den Hof geholten Fachleuten erörterte er besonders gerne Fragen der Philosophie, Theologie, Geschichte, Geographie und Kartographie sowie der Astronomie und Astrologie. Von Gennadios, den er als Patriarch in Konstantinopel eingesetzt hatte, ließ er sich in die Geschichte und Glaubenslehre des Christentums einführen. Sein Interesse dafür zeigt sich auch daran, dass er sich das christliche Glaubenbekenntnis ins Türkische übersetzen ließ.[114] Damit wollte er sich über die Glaubensgrundlagen der Orthodoxen Kirche unterrichten lassen, die er, wie auch andere osmanische Sultane, förderte.[115]

Die Naturwissenschaften nahmen 1472 einen bedeutenden Aufschwung mit dem Zuzug des Astronomen Ali al-Quschdschī aus Täbris. Er brachte mit seinem Können und mit seiner Bibliothek profunde naturwissenschaftliche Kenntnisse aus timuridischer Tradition nach Konstantinopel, wo er in der kurzen Zeit bis zu seinem Tod im Jahre 1474 eine Professur an der Medrese der Aya-Ṣofya inne hatte. Zwei seiner bedeutenden Schriften widmete er Mehmed II., nämlich Muḥammadiyya, ein mathematisches Werk, und al-Fatḥiyya (Eroberungsschrift), eine Studie über Sternenkunde. Er hinterließ zudem theologische, grammatische und juristische Schriften.[116]

Neben der Astronomie schätzte Mehmed auch die zu seiner Zeit als Wissenschaft geltende Astrologie. Vor allen wichtigen Beschlüssen und Unternehmungen ließ er sich von seinen Hofastrologen beraten. Vieles spricht dafür, dass er abergläubisch war.[116] Darauf deutet auch seine Schwärmerei für christliche Reliquien hin, von denen er eine große Sammlung anlegte. Diese Devotionalien wurden bekannt, da Bayezid II. nach Mehmeds II. Tod Listen davon erstellen ließ, um die Reliquien christlichen Herrschern anzubieten. Bayezid erhoffte sich davon politische Vorteile.[117]

Die Behandlung eines Beinbruchs. Miniatur aus Sabuncuoğlu Şerefeddins medizinischem Traktat Cerrāḥiyye-ʾi ilḫāniyye, das der Autor im Jahre 1465 Mehmed II. überreicht hat.

Ganz in eine praktische Richtung ging Mehmeds II. Interesse an den Militärwissenschaften. Insbesondere der Entwicklung und dem strategischen Einsatz großkalibriger Kanonen galt sein Augenmerk. Seine Beschäftigung damit war in Europa allgemein bekannt So sandte ihm beispielsweise Sigismondo Malatesta 1461 und 1462 Kopien von Roberto Valturios De re Militari, die ihn allerdings nicht erreichten. Doch eine lateinische Übersetzung des Werkes von 1472 ist in der Saray-Bibliothek nachzuweisen. Mehmed besaß offenbar auch Paolo Santini da Duccios Tractatus de re militari et machinis bellicis.[118] In den 1470er-Jahren ließ er die Kanonengießerei Ṭopḫāne-ʾi ʿĀmire einrichten.

Die erhalten gebliebenen Werke in Mehmeds Bibliothek zeigen, dass die medizinische Wissenschaft an seinem Hof in Bezug auf Anatonomie, Therapie, Hygiene, Pharmakologie und Botanik Standardwerke vereinte, die weitgehend auf Avicennas Qānūn basieren. Beispielhaft für neuere Werke ist Sabuncuoğlu Şerefeddins Cerrāḥiyye-ʾi ilḫāniyye, das sich unter anderem mit der Therapie von Knochenbrüchen und Verstauchungen beschäftigt.[119]

Dichtung

Wie viele osmanische Sultane schrieb Mehmed II. auch Gedichte, und zwar nahezu ausschließlich in türkischer Sprache. Sein Dichtername war ‏عونی‎ / ʿAvnī. Sein Diwan, eine Sammlung von über 80 Gedichten, enthält sowohl rein poetische (1. Beispiel), als auch zeitbezogene, politische Verse (2. Beispiel), die propagandistischen Charakter haben.[120]

غره اولمه دلبرا حسن و جماله قل وفا
باقی قلمز کمسیه نقش و نکار الدن کیدر

Ġırre olma dilberā ḥüsn ü cemāle ḳıl vefā
Bāḳī ḳalmaz kimseye naḳş u nigār elden gider

O Schöner, sey nicht froh ob deiner Reize Zauber,
Gemählde bleiben nicht, die Farben geh’n von hinnen.[121]


بزمله سلطنت لافن ایدرمش اول قرامانی
خدا فرصت ویریرسه کر قرا ییره قرام آنی

Bizimle salṭanat lāfın ėdermiş ol Ḳaramānī
Ḫudā furṣat vėrirse ger ḳara yėre ḳaram ānı[122]

Es maßte sich die Herrschaft an der Karaman,
Gibt sich Gelegenheit, ist er ein todter Mann.[123]


In seinem direkten Umfeld förderte Mehmed II. die persischsprachige Dichtung. Die Historiker Latîfî und Kınalızâde berichteten, Mehmed habe dreißig osmanischen Dichtern monatliche Gnadengelder zukommen lassen. In hohem Ansehen stand bei ihm der Lyriker Ahmed Pascha (1426–1497), der bis zum Heeresrichter aufstieg und Mehmed als Privatlehrer diente.[124] Zeyneb Hatun (gest. 1474/75) , neben Mihri Hatun (gest. 1505/06) die bedeutendste osmanische Dichterin des 15. Jahrhunderts, widmete Mehmed ihren Diwan,[125] der persische und türkische Gedichte enthält.[126] Von ihm besonders geschätzten, ausländischen Dichtern wie beispielsweise dem auf dem Dekkan wirkenden Hoca-i Cihan (Abū ʾl-Faḍl Maḥmūd ibn Šaiḫ Muḥammad) aus Gilan und dem berühmtesten östlichen Dichter jener Tage, Dschami aus Herat, machte er teilweise über mehrere Jahre hinweg hohe Zuwendungen, wahrscheinlich um sie zu bewegen, an seinen Hof zu kommen.[127]

Musik

Im Zusammenhang mit der Dichtung beschäftigte sich Mehmed II. auch mit Vertonungen. Da die am Hof bevorzugte persische Musik keine eigene Notation verwendete, ließ er persische Lieder von griechischen Sängern nach dem Gehör mit byzantinischen Neumen notieren.[128]

Für militärische und repräsentative Aufgaben wurden in Konstantinopel und später auch außerhalb davon die Mehter als Musikkapelle in einheitlicher Besetzung formiert. In der Nähe des Alten Serails wurde ein zunächst Nevbetḫāne, später auch Mehterḫāne genannter Gebäudekomplex errichtet, in dem die Mehter untergebracht wurden. Der Ortsname Mehterḫāne wurde dann zum Namen der Musikkapelle Mehterḫāne selbst.[129] Etwa gleichzeitig entstanden Zünfte (eṣnāf) der Mehter-Musiker, die neben den höfisch-militärischen vor allem zivile Funktionen übernahmen.[130]

Tod

Ṣandūḳa in der Türbe Mehmeds II.

Mehmed II., der in seinen letzten Lebensjahren an der Gicht, einer großen Körperfülle und Ödemen in den Beinen litt,[131] starb am 3. Mai 1481 auf der sogenannten „Königswiese“ (Tekfūr Çayırı, auch Hünkār Çayırı) bei Gebze, als er sein Heer für einen Feldzug sammelte. Vermutlich wollte der Sultan mit seinem Heer nach Rhodos oder Syrien ziehen, das damals Teil des mit den Osmanen verfeindeten Reiches der Mamluken war. Mutmaßungen über eine Vergiftung im Auftrag der Venetianer oder des durch Opiumkonsum in Ungnade gefallenen[132] Bayezid beruhen auf Schilderungen Âşıkpaşazâdes, werden jedoch nicht durch andere Quellen gedeckt.[5]

Um Aufruhr zu vermeiden, wurde Mehmeds Ableben geheim gehalten und sein Leichnam unter dem Vorwand, dass der Herrscher in den Hamam müsse, nach Istanbul überführt. Nach einigen Tagen entnahmen der Baltacılar Kethüdası (Befehlshaber der Palastwache) Kasım und ein Balsamierer aufgrund der Geruchsentwicklung die Innereien des Verstorbenen.[133] Bereits am 4. Mai 1481 hatte İshak Pascha, der Gouverneur (muḥāfıẓ) von Istanbul und Befürworter des Prinzen Bayezid, Korkud, den ältesten in Istanbul anwesenden Sohn Bayezids, als Reichsverweser auf den Thron gebracht.[134] Als die Janitscharen auf Geheiß İshak Paschas vom Tod Mehmeds erfuhren,[135] drangen sie in die Stadt ein, töteten den Großwesir Karamâni Mehmed Pascha, der ein Befürworter Cems war, und trugen dessen aufgespießten Kopf plündernd durch Istanbul.[136][137][138] Letztlich gelang İshak Pascha die Soldaten bis zum Eintreffen Bayezids am 21. Mai 1481 durch Zahlungen zu besänftigen. Mehmed II. wurde in dem von ihm erbauten Komplex der Fatih-Moschee beigesetzt.

Nach seinem Tod kam es zum Thronstreit zwischen den Söhnen Bayezid und Cem. Um solche den Bestand das Reiches gefährdenden Auseinandersetzungen zu vermeiden, entstand in der Folge auf der Grundlage von Mehmeds Ḳānūnnāme-i Āl-i ʿOs̲mān eine Tradition des osmanischen Herrschergeschlechts, die Selim I. erstmals konsequent anwendete: Der Erbe, der die Macht an sich reißen konnte, hatte das Recht, alle anderen männlichen Verwandten umbringen zu lassen, um die Integrität des Reiches zu wahren (‏نظام عالم ایچون‎ / niẓām-ı ʿālem içün /‚für die Ordnung der Welt‘).[139]

Zeitgenössische Einschätzung

Die Persönlichkeit Mehmeds II. wird in den verfügbaren Quellen sehr unterschiedlich und oft konträr dargestellt. Je nach Parteinahme und Zielrichtung wird er in allen Abstufungen vom willkürlich handelnden Wüstling, Trunkenbold und päderastischen Lüstling bis zum besonnenen, des Mitleids fähigen, gebildeten, den Künsten und Wissenschaften aufgeschlossenen Herrscher geschildert.[140]

Dass Mehmed II. beispielsweise nach dem Fall Konstantinopels Lukas Notaras, den Megadux und Ersten Minister Kaiser Konstantins XI. erst begnadigte, dann aber samt seinen Söhnen hinrichten ließ, wird von den meisten zeitgenössischen Historikern übereinstimmend berichtet. Die Umstände und Gründe, die dazu führten, dagegen werden unterschiedlich dargestellt:[140]

  • Dukas berichtet von der Begnadigung und führt aus, Mehmed habe bei einem Gelage betrunken nach dem schönen, jüngeren Sohn des Notaras verlangt. Der Vater habe dies unsittliche Vorhaben mehrmals abgelehnt. Daraufhin habe Mehmed die Hinrichtung des Vaters und der Söhne befohlen. Die Köpfe habe der Henker dem „blutrünstigen Tier“ Mehmed beim Gelage vorgewiesen.
  • Laonikos Chalkokondyles schildert die Geschichte ohne Hinweis auf päderastische Gelüste und ohne Gelage. Die sofort anschließende Hinrichtung weiterer griechischer Notabeln begründet er damit, ein Grieche, dessen Tochter von Mehmed geliebt worden sei, habe das in Gang gebracht.
  • Abraham von Ankyra, armenischer Augenzeuge, schrieb in einer Elegie auf die Einnahme Konstantinopels: „Den großen Heerführer der Griechen,/ der Kir Luka hieß,/ fanden sie, ergriffen ihn/ und schleppten ihn vor den bösen Sultan./ Und dieser behandelte ihn sehr ehrenvoll,/ bis er ihm sein Geheimnis [wo sein Schatz mit vielen Kostbarkeiten sei] entlockt hatte;/ dann aber ließ er mit dem Schwerte/ seine beiden Söhne und ihn selbst enthaupten“.[141]
  • Bei Kritobulos von Imbros gilt Mehmeds II. Mitleid als Grund für Notaras’ Begnadigung. Mehmed habe vorgehabt, Notaras als Gouverneur der Stadt einzusetzen. Das sei durch einflussreiche Leute bei Hofe verhindert worden, die Notaras und andere byzantinische Notabeln als Sicherheitsrisiko ansahen. Daher seien Notaras und seine Söhne sowie die anderen Notabeln hingerichtet worden. Kurze Zeit später habe der Sultan die Denunzianten als Verleumder durchschaut und auch hinrichten lassen.
  • Tursun Bey, der die Eroberung Konstantinopels miterlebte und in seiner ‏‏تاريخ ابو الفتح‎ / Tārīḫ-i Ebū ʾl-Fetḥ /‚Geschichte des Vaters der Eroberung‘ beschrieb, begnügte sich dagegen damit, darauf hinzuweisen, dass Mehmed II. nach der Rückkehr zu seinem Hauptquartier eine Ratsversammlung abgehalten habe und dass prominente Byzantiner vor ihn gebracht worden seien. Er habe die Exekution von einigen angeordnet, andere praktischer Zwecke wegen verschont. Notaras wird dabei nicht namentlich genannt.[142]

Georgios Sphrantzes ist trotz seiner persönlichen negativen Erfahrungen mit Mehmed II. – sein Sohn wurde hingerichtet, seine Tochter in den Harem des Herrschers gebracht – eher zurückhaltend.[143] Auf seinen Chronicon minus genannten, tagebuchartigen Notizen basiert die folgende Charakterisierung des Makarios Melissenos (zwischen 1573 und 1575):[144]

„Mehemmed war als junger Mann von hervorragender Tatkraft, in militärischen Dingen wie in zivilen Angelegenheiten zeigte er die Weisheit eines Alten. Für tüchtige Leute und für Gelehrte hatte er eine besondere Vorliebe. Auch war er selbst in den Wissenschaften durchaus kein Fremdling, die Sternkunde beherrschte er aus eigenem Wissen recht gut und trieb sie besonders gern. Die Geschichte Alexanders des Grossen, des Kaisers Augustus, Konstantins des Grossen und Theodosius des Grossen, las er, leidenschaftlich darauf bedacht, wie er sie allesamt übertreffen und die Grenzen seines Reiches bis zum äussersten erweitern könnte. Und das ist ihm auch gelungen.[145]

Konstantin aus Ostrovitza schreibt in seinen Memoiren eines Janitscharen über ihn:

„Sultan Mehmed hatte nach seinem Vater Murad eine glückliche Herrschaft. Aber er war sehr listig und betrog, wen er konnte, auch mit dem Waffenstillstand. Um den Glauben gab er auch nicht viel, aber er war ein berühmter Kriegsmann, dem das Glück hold war, die Treue aber hielt er niemandem. Wenn ihn jemand deshalb rügte, brauste er auf wie ein Wahnsinniger.[146]

Die gegensätzliche Sicht auf Mehmed II. im christlichen Abendland zeigt sich beispielhaft in der Haltung des Papstes Pius II. Dieser stellte Mehmed einerseits als die größte Gefahr für die Christenheit dar und propagierte während seines gesamten Pontifikates einen Kreuzzug gegen das Osmanische Reich. In seinen Aufrufen dazu schilderte er Mehmed als Bestie und als denjenigen, der bei der Eroberung Konstantinopels die Massaker befohlen, daran teilgenommen und sich die Hände in Christenblut gewaschen habe.[147] Andererseits schrieb er 1461 Mehmed einen Brief, der nach seinem Tod in Abschriften und im Druck weite Verbreitung fand. Darin sicherte er dem Sultan die Weltherrschaft zu, falls er sich taufen lasse.

„Eine Kleinigkeit kann Dich zum größten und berühmtesten aller heute lebenden Menschen machen. […] Es sind ein paar Tropfen Wasser, mit denen du getauft wirst, Dich zu den Sakramenten der Christen bekennst und an das Evangelium glaubst. Wenn du dies tust, wird es auf Erden keinen Fürsten geben, der Dich an Ruhm übertrifft und Dir an Macht gleichzukommen vermag. Wir werden Dich Herrscher der Griechen und des Orients nennen, und was du eben noch gewaltsam besetzt hast und zu Unrecht beherrscht, wirst du zu Recht besitzen. Die Christen werden Dich alle verehren und zum Richter über ihre Streitfälle machen. […] O wie groß wäre das Übermaß an Frieden, wie groß der Jubel des Christenvolkes, wie groß das Frohlocken überall auf Erden […] und erneuert würde, was die Dichter das Goldene Zeitalter nennen.“

Papst Pius II.: Pius II. Papa Epistola ad Mahumetem von 1461[148]

Dafür, dass Pius II. diesen Brief je an Mehmed abgeschickt und dass ihn Mehmed empfangen oder wahrgenommen hat, gibt es allerdings keinerlei Hinweise.[149]

Private Persönlichkeit

Osmanische und byzantinische Geschichtsschreibung, Berichte von Bündnispartnern und Gegnern des Sultans, diplomatische Schriftstücke und bildnerische Porträts italienischer und osmanischer Zeichner, Maler und Medailleure erwecken den Eindruck, Mehmeds Persönlichkeit sei leicht zu erfassen. Eine Beschreibung der privaten Person Mehmeds II. ist dennoch weitgehend auf Vermutungen angewiesen.[150]

Franz Babinger, ein profunder Kenner Mehmeds und der ihn beschreibenden Quellen, vermutete, alles Denken, Streben und Wirken Mehmeds gründe in seiner schon als Kind und Jüngling gefassten Idee, ein islamischer Weltenherrscher zu werden. Dieses Ziel habe er rigoros verfolgt, und dem habe er alles Persönliche untergeordnet. Das habe auch seine Gefühlskälte, seine dokumentierten und kolportierten Grausamkeiten und seinen Wissensdurst bestimmt.[151]

Die osmanischen Geschichtsschreiber wie Tursun Bey und Mehmed nahestehende Personen vermieden es, seine Person losgelöst von seinen historischen Aufgaben und Taten zu beschreiben.[152] Es war nicht üblich, interne Gepflogenheiten und privates Leben, die hinter den Mauern des Serails und des verordneten Schweigens stattfanden, öffentlich zu machen.

Sicher dokumentiert sind Mehmeds künstlerische Neigungen, da Mehmed Zeichnungen und Gedichte hinterlassen hat, die für sich selbst sprechen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Mehmeds Dichtername ʿAvnī eine literarische Figur bezeichnet, die keineswegs ein Eigenporträt darstellt.[153]

Kopf des Freibriefs Mehmeds II. für seine Stiefmutter Despina Hatun aus dem Jahr 1459.
Titulatur in der zweiten Textzeile.[154]

Persönliche Bindungen hatte Mehmed bestenfalls an seine Mutter und vermutlich auch an seine Stiefmutter Despina Hatun[155], die kinderlose, serbische Ehefrau seines Vaters Murad II., die er als Witwe großzügig versorgte.[156] In einem Ferman von 1459 titulierte er sie als „Erste unter den christlichen Edelfrauen“ und als „meine Mutter“.[154] Die zusätzliche Bezeichnung mit dem Namen Despina Hatun dokumentiert ihre Zugehörigkeit zur Familie Mehmeds II.[157] In einer serbischen Quelle wird betont, dass „[…] Zar Mehmed sie wie seine eigene Mutter liebte und ehrte […]“.[158] Ihr vertraute er als Beraterin und diplomatischer Vermittlerin.[159]

Ein Zug seiner Persönlichkeit ist seine – freilich auch staatsmännisch bestimmte – freigeistige Einstellung Religionen gegenüber. Gian-Maria Angiolello, der in seinen Diensten stand, behauptete, Mehmeds Sohn Bayezid habe gesagt, Mehmed „habe nicht an den Propheten Mohammed geglaubt“.[160]

Auffällig ist, dass sich Mehmed im Laufe seiner langen Regierungszeit, und da besonders in den letzten Lebensjahren, immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückzog. Das von ihm eingeführte Hofzeremoniell errichtete hohe Barrieren zwischen ihm und seinen Untertanen. Während er als junger, sinnenfreudiger, Frauen und Männern zugetaner Sultan[161] gerne in größerem Kreise speiste, ließ er späterhin niemanden mehr an seiner Tafel teilhaben.[162] Selbst aus den Diwansitzungen zog er sich zurück, ohne allerdings deren Kontrolle zu vernachlässigen.[163][164] Für sein letztes militärisches Vorhaben sammelte er die Truppen, ohne irgendjemandem sein Ziel zu offenbaren. Für ihn war es die letzte, einsam beschlossene Aktion vor seinem Tod im Feldlager bei Gebze.

Literatur

Gesamtdarstellungen

Franz Babingers weiterhin gültiges Standardwerk über Mehmed II. musste in der deutschen Ausgabe ganz ohne Anmerkungen und Nachweise auskommen. Ein geplanter Ergänzungsband mit Quellen und Referenzen ist nicht erschienen. Zwar konnte Babinger noch kurz vor seinem Tod in einer zweiten, italienischen Fassung einiges revidieren und ein neues Vorwort beisteuern, doch erst die englische Ausgabe von Ralph Manheim und William C. Hickman gleicht die Mängel der deutschen Ausgabe teilweise aus.[165][166]

  • Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. Weltenstürmer einer Zeitenwende. Bruckmann Verlag, München 1953.
    • Franz Babinger: Maometto il Conquistatore e il suo tempo. 2., revidierte Auflage, Torino 1967. (Mit neuem Vorwort von Franz Babinger)
    • Franz Babinger: Mehmed the Conqueror and His Time. Aus dem Deutschen von Ralph Manheim, herausgegeben mit bibliographischen Referenzen und Index von William C. Hickman. Princeton University Press 1992, ISBN 978-0691010786.
  • John Freely: The Grand Turk. New York 2009, ISBN 978-1-59020-248-7.

Einzelaspekte

  • Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Böhlau Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-412-20255-2.
  • Ernst Werner: Sultan Mehmed der Eroberer und die Epochenwende im 15. Jahrhundert . Berlin 1982.

Quellen (Originalsprache oder Übersetzung ins Deutsche oder Englische)

  • Franz Babinger: Die Aufzeichnungen des Genuesen Iacopo de Promontorio de Campis über den Osmanenstaat um 1475. In: Sitzungsberichte der Bayer. Akad. d. Wiss., Phil.-Hist. Kl., Jg. 1956, Heft 8, München 1957.
  • Halil İnalcık und Rhoads Murphey (Einleitung, zusammenfassende Übersetzung, Herausgabe als Faksimile): The history of Mehmed the Conqueror by Tursun Beg. Minneapolis/Chicago 1978.
  • Richard Franz Kreutel: (Herausgeber und Übersetzer): Leben und Taten der türkischen Kaiser. Die anonyme vulgärgriechische Chronik Codex Barbarianus Graecus 111 (Anoymus Zoras). Graz et altera 1971.
  • Richard Franz Kreutel: (Herausgeber und Übersetzer): Vom Hirtenzelt zur Hohen Pforte. Frühzeit und Aufstieg des Osmanenreiches nach der Chronik „Denkwürdigkeiten und Zeitläufte des Hauses ʿOsman“ vom Derwisch Ahmed, genannt ʿAşık-Paşa-Sohn. Graz/Wien/Köln 1959, Kapitel 117 ff.
  • Renate Lachmann (Einleitung, Übersetzung): Memoiren eines Janitscharen oder Türkische Chronik. In: Günther Stökl (Hrsg.): Slavische Geschichtsschreiber. Band VIII, Styria Verlag, Graz/Wien/Köln 1975, ISBN 3-222-10552-9.
  • Harry J. Magoulias (Herausgeber und Übersetzer): Decline and fall of Byzantium to the Ottoman Turks by Doukas ; an annotated translation of “Historia Turco-Byzantina”. Detroit 1975.
  • Diether Roderich Reinsch (Einleitung, Übersetzung): Mehmet II. erobert Konstantinopel – die ersten Regierungsjahre des Sultans Mehmet Fatih, des Eroberers von Konstantinopel (1453); das Geschichtswerk des Kritobulos von Imbros. ISBN 3-222-10296-1.
  • George Sphrantzes ; Marios Philippides (Übers.): The Fall of the Byzantine Empire : a chronicle. [= Chronicon minus]. Amherst : University of Massachusetts Press, 1980.

Weblinks

 Commons: Mehmed II. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Vgl. auch die Schreibweise des Zeitgenossen Sphrantzes „Μϵϵμέτης“ sowie Münzen Mehmeds II. mit der griechischen Aufschrift „Μαχαμϵτης“.
  2. Der Beiname ‏فاتح‎ / Fātiḥ /‚der Eroberer‘ fand erst später (insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert) Verbreitung; siehe Mehmet İpşirli: Lakap. Osmanlılar’da Lakap. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Band 27, TDV Yayını, Ankara 2003, S. 67.
  3. a b c d e f g h i j k l m Halil İnalcik: Meḥemmed II. In: P. Bearman, Th. Bianquis, C.E. Bosworth, E. van Donzel, W.P. Heinrichs (Hrsg.): Encyclopaedia of Islam, Second Edition. Brill, 2009. Brill Online, abgerufen am 29. Januar 2011.
  4. Miniatur aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gemalt von Sinan Bey oder seinem Schüler Şiblizâde Ahmed. Zuschreibung des Porträts, abgerufen am 10. März 2011. Darunter die Tughra Mehmeds II. mit entflochtenem Schriftzug: „Meḥemmed, Sohn von Murād Ḫān, immer siegreich“.
  5. a b c Halil İnalcık: Mehmed II. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Band 28, TDV Yayını, Ankara 2003, S. 395–407.
  6. Zum strittigen Geburtstermin siehe Franz Babinger: Meḥmed's II., des Eroberers, Geburtstag. In: Oriens. Band 2, Nr. 1, 31. Oktober 1949, S. 1–5.
  7. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 10 f.
  8. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 21.
  9. John Freely: The Grand Turk. New York 2009, S. 9.
  10. Vgl. ʿĀşıḳ-Paşa-zāde: Tevārīḫ-i Āl-i ʿOs̲mān (ʿĀşıḳ-Paşa-zāde Tārīḫi). Maṭbaʿa-ʾi ʿĀmire, Istanbul 1332 (1914), S. 140 (Textausgabe von ʿAlī Beğ).
  11. Vgl. Bostān-zāde Yaḥyā Efendi: Tuḥfet ül-Aḥbāb. Band 1, Teraḳḳī Maṭbaʿası, Istanbul 1287 (1870/71), S. 44.
  12. Vgl. Ḫoca Saʿd ed-Dīn Efendi: Tāc üt-Tevārīḫ. Band 1, Ṭabʿḫāne-i ʿĀmire, Istanbul 1279 (1862/63), S. 407.
  13. Vgl. Ṣolaḳ-zāde Meḥmed Hemdemī: Tārīḫ-i Ṣolaḳ-zāde. Maḥmūd Bey Maṭbaʿası, Istanbul 1297 (1879/80), S. 187.
  14. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 466.
  15. Idealbildnis der Sitti Hatun.
  16. John Freely: The Grand Turk. New York 2009, S. 18 f.
  17. John Freely: The Grand Turk. New York 2009, S. 67.
  18. Franz Babinger: Mehmed’s II. Heirat mit Sitt-Chatun (1449). In: Islam. Band 29, 1950, S. 217–235.
  19. Idealbildnis Bayezit Osmans zusammen mit Papst Pius II. auf einem Fresko Pinturicchios nach einer Kopie einer Kostümzeichnung Gentile Bellinis und einem eigenen Fresco im Vatikan. Abgerufen am 9. März 2011.
  20. Franz Babinger: „Bajezid Osman“ (Calixtus Ottomanus), ein Vorläufer und Gegenspieler Dschem-Sultans. In: Henri Gregoire (Hrsg.): La Nouvelle Clio. Revue mensuelle de la découverte historique. 3. Jahrgang, Nr. 9–10, Oktober–Dezember 1951, S. 349–388.
  21. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Osmanlı Tarihi. Band 1, Ankara 1988, S. 489.
  22. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 73 f.
  23. John Freely: The Grand Turk. New York 2009, S. 47.
  24. Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6, S. 67 ff.
  25. Topkapi Saray Museum, Istanbul (H. 2324).
  26. Julian Raby: A Sultan of Paradox: Mehmed the Conqueror as a patron of the arts.In. The Oxford Art Journal. 5/1 1982, S. 3 f.
  27. Serpi̇l Baǧci: Old Images for New Texts and Contexts: Wandering Images in Islamic Book Painting. In: Muqarnas, Band 21 (2004), Essays in Honor of J. M. Rogers. S. 23.
  28. Gábor Ágoston und Bruce Alan Masters: Encyclopedia of the Ottoman Empire. New York 2009, S. 266, ISBN 0-8160-6259-5.
  29. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 22 f.
  30. So Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 11.
  31. Fraglich nach Halil İnalcık: Mehmed II. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Band 28, TDV Yayını, Ankara 2003, S. 395.
  32. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 42 f.
  33. Dazu Franz Babinger: Von Amurath zu Amurath. Vor- und Nachspiel der Schlacht bei Varna (1444). In: Oriens. Band 3, Nr. 2, 31. Oktober 1950, S. 229–265 (247 f.).
  34. Franz Babinger: Von Amurath zu Amurath. Vor- und Nachspiel der Schlacht bei Varna (1444). In: Oriens. Band 3, Nr. 2, 31. Oktober 1950, S. 229–265 (245 ff.).
  35. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 34–36.
  36. Ibn Ḥanbal: Musnad. Band 4, S. 335 (Būlāq-Ausgabe).
  37. al-Ḥākim an-Nīsābūrī: al-Mustadrak ʿalā ṣ-ṣaḥīhain. Band 4, Beirut 1990, S. 468.
  38. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 29.
  39. Vgl. Ġazavāt-ı Sulṭān Murād b. Meḥemmed Ḫān. Kommentierter Abdruck bei Halil İnalcık, Mevlûd Oğuz: Gazavât-ı Sultân Murâd b. Mehemmed Hân. İzladi ve Varna Savaşları (1443–1444) Üzerinde Anonim Gazavâtnâme. 2. Auflage. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 1989, f. 34b.
  40. Mihalıç, westlich von Bursa, heißt heute Karacabey, benannt nach Celalettin Karacabey İbn-i Abdullah, einem Heerführer Murads II.
  41. John Freely: The Grand Turk. New York 2009, S. 14.
  42. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 31.
  43. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 42.
  44. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 73 f.
  45. So Abdülkadir Özcan: Buçuktepe Vak’ası. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Band 6, TDV Yayını, Istanbul 1992, S. 343 f.
  46. Nach Franz Babinger hingegen ereignete sich der Aufstand im Jahr 1444; Von Amurath zu Amurath. Vor- und Nachspiel der Schlacht bei Varna (1444). In: Oriens. Band 3, Nr. 2, 31. Oktober 1950, S. 229–265 (248 ff.).
  47. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 56–59.
  48. Neslihan Asutay-Effenberger: Mehmets Kanonenmeister Urban und sein Riesengeschütz vor der Landmauer von Konstantinopel (1453). In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 211–225.
  49. Ṭursun Beğ: Tārīḫ-i Ebū ʾl-Fetḥ. Kommentierter Abdruck bei Halil İnalcık, Rhoads Murphey: The History of Mehmed the Conqueror by Tursun Beg. Minneapolis/Chicago 1978, f. 52b.
  50. Vgl. die von Alî b. Yahya entworfene, kalligrafische Inschrift von 1478 an der Großherrlichen Pforte (Bāb-ı Hümāyūn) des Topkapı-Palastes, wo Mehmed als „der Eroberer der Festung des Konstantin, der Vater des Sieges“ bezeichnet wird. Siehe dazu Klaus Kreiser: Istanbul. Ein historisch-literarischer Stadtführer. München 2001, ISBN 978-3-406-47191-9, S. 89.
  51. Ernst Werner: Sultan Mehmed der Eroberer und die Epochenwende im 15. Jahrhundert. Berlin 1982, S. 29.
  52. Anthony Bryer: Gibbon and the later Byzantine Empires. In: Rosamond McKitterick (Hrsg.): Edward Gibbon and empire. Cambridge 2002, S. 109 f., besonders Anmerkung 33.
  53. So Ṭursun Beğ: Tārīḫ-i Ebū ʾl-Fetḥ. Kommentierter Abdruck bei Halil İnalcık, Rhoads Murphey: The History of Mehmed the Conqueror by Tursun Beg. Minneapolis/Chicago 1978, f. 51a.
  54. Alfons Maria Schneider, Hans Reinhard Seeliger (Hrsg.): Reticulum. Ausgewählte Aufsätze und Katalog seiner Sammlungen. Münster 1998, S. 222.
  55. Vgl. Halil İnalcık: The Re-building of Istanbul by Sultan Mehmed The Conqueror. In: Cultura Turcica. Band IV, Nr. 1–2, 1967, S. 5 f.
  56. Vgl. Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 9, referiert nach einem Brief Akşemseddins (Topkapı Sarayı Museum, Archiv-Nummer E. 5584).
  57. Michael Kritobulos: Historien (1458). III, § 67–70, deutsche Übersetzung in: Stéphane Yerasimos: Konstantinopel. Istanbuls historisches Erbe. Tandem-Verlag 2007, S. 208.
  58. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 110.
  59. Halil İnalcık: The Policy of Mehmed II toward the Greek Population of Istanbul and the Byzantine. In: Dumbarton Oaks Papers. Band 23/24 (1969/1970), S. 233.
  60. Stéphane Yerasimos: Konstantinopel. Istanbuls historisches Erbe. Tandem-Verlag 2007, S. 208 f.
  61. a b Halil İnalcık: The Re-building of Istanbul by Sultan Mehmed The Conqueror. In: Cultura Turcica. Band IV, Nr. 1–2, 1967, S. 12.
  62. Halil İnalcık: The Re-building of Istanbul by Sultan Mehmed The Conqueror. In: Cultura Turcica. Band IV, Nr. 1–2, 1967, S. 8.
  63. Halil İnalcık: Devlet-i ʿAliyye. Osmanlı İmparatorluğu Üzerine Araştırmalar - I. 7. Auflage. Türkiye İş Bankası Kültür Yayınları, Istanbul 2009, ISBN 978-9944-88-645-1, S. 125.
  64. Michael Kritobulos: Historien (1458). III, § 67–70, deutsche Übersetzung in: Stéphane Yerasimos: Konstantinopel. Istanbuls historisches Erbe. Tandem-Verlag 2007, S. 209.
  65. Klaus Kreiser: Istanbul. Ein historisch-literarischer Stadtführer. München 2001, ISBN 978-3-406-47191-9, S. 15 f.
  66. Ömür Bakırer: Quellen und Dokumente zu Mehmet dem Eroberer als Patron der Architektur. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 45 f.
  67. Halil İnalcık: The Re-building of Istanbul by Sultan Mehmed The Conqueror. In: Cultura Turcica. Band IV, Nr. 1–2, 1967, S. 8.
  68. Halil İnalcık: The Re-building of Istanbul by Sultan Mehmed The Conqueror. In: Cultura Turcica. Band IV, Nr. 1–2, 1967, S. 15.
  69. Ernst Werner: Die Geburt einer Großmacht – die Osmanen (1300–1481). Berlin 1978, S. 282 f.
  70. Halil İnalcık: Devlet-i ʿAliyye. Osmanlı İmparatorluğu Üzerine Araştırmalar - I. 7. Auflage. Türkiye İş Bankası Kültür Yayınları, Istanbul 2009, ISBN 978-9944-88-645-1, S. 128.
  71. Heinrich Renner: Durch Bosnien und die Hercegovina kreuz und quer. 2. Auflage, Berlin 1897, S. 33.
  72. Kate Fleet: Mehmed II. In: Charlotte Bretscher-Gisiger (Hrsg.): Lexikon des Mittelalters. Band 6, München 2002.
  73. Zum Brudermord siehe Mehmet Akman: Osmanlı Devletinde Kardeş Katli. Eren Yayıncılık, Istanbul 1997, ISBN 975-7622-65-6.
  74. Ḳānūn-nāme Mehmeds II., Zweite Pforte: ‏و هر کمسنیه که اولادمدن سلطنت میسر اولا قرنداشلرین نظام عالم ایجون قتل ایتمك مناسبدر‎ / Ve her kimesneye ki evlādımdan salṭanat müyesser ola, ḳarındaşların niẓām-ı ʿālem içün ḳatl ėtmek münāsibdir. /‚Zur Wahrung der Weltordnung ist es zweckmäßig, wenn derjenige meiner Nachkommen, der das Sultanat erlangt, seine Brüder töten läßt.‘ [Übersetzung Josef Matuz: Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte. 6. Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2010, S. 57.].
  75. Franz Babinger (Einleitung und Herausgabe): Sultanische Urkunden zur Geschichte der osmanischen Wirtschaft und Staatsverwaltung der Herrschaft Mehmeds II., des Eroberers. 1. Teil: Das Qânûn-nâme-i sulṭânî ber mûdscheb-i ʿörf-i ʿos̲mânî. München 1956, S. VII.
  76. Halil İnalcık. Ḳānūnnāme. In: Encyclopaedia of Islam, Second Edition. Edited by: P. Bearman; , Th. Bianquis; , C.E. Bosworth; , E. van Donzel; and W.P. Heinrichs. Brill, 2011. Brill Online. Abgerufen am 8. Februar 2011.
  77. Franz Babinger (Einleitung und Herausgabe): Sultanische Urkunden zur Geschichte der osmanischen Wirtschaft und Staatsverwaltung der Herrschaft Mehmeds II., des Eroberers. 1. Teil: Das Qânûn-nâme-i sulṭânî ber mûdscheb-i ʿörf-i ʿos̲mânî. München 1956, S. VIII ff.
  78. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 450 ff.
  79. Claude Cahen: ḎH̲imma. und M.O.H. Ursinus: Millet. In: Encyclopaedia of Islam, Second Edition. Edited by: P. Bearman; , Th. Bianquis; , C.E. Bosworth; , E. van Donzel; and W.P. Heinrichs. Brill, 2011. Brill Online. Abgerufen am 9. Februar 2011.
  80. Anton C. Schaendlinger: Osmanische Numismatik. Braunschweig 1973, S. 92 f.
  81. Abbildung und Erläuterungen zum Altun. Abgerufen am 6. Februar 2011.
  82. Şevket Pamuk: Money in the Ottoman Empire. In: Halil İnalcık und Donald Quataert (Hrsg.): An economic and social History of the Ottoman Empire, 1300–1914. Cambridge 1994, S. 953.
  83. Şevket Pamuk: A monetary history of the Ottoman Empire. Cambridge 2000, S. 60 f.
  84. Franz Babinger: Das Rätsel um die Goldbeute von Byzanz (1453). In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Band 107, 1957, S. 545 ff.
  85. Halil İnalcık: Rice Cultivation and the Çeltükci-Reʿâyâ System in the Ottoman Empire. In: Halil İnalcık: Studies in Ottoman Social an Economic History. VI, London 1985, S. 75–80.
  86. Şevket Pamuk: A monetary history of the Ottoman Empire. Cambridge 2000, S. 48.
  87. Şevket Pamuk: Grafik des Silbergehalts der Silbermünzen. Aus: Prices and Wages in the Ottoman Empire, 1469–1914. Abgerufen am 7. März 2011.
  88. Walther Hinz: Islamische Währungen des 11. bis 19. Jahrhunderts umgerechnet in Gold. Ein Beitrag zur islamischen Wirtschaftsgeschichte. Wiesbaden 1991, S. 40 f.
  89. Franz Babinger (Einleitung und Herausgabe): Sultanische Urkunden zur Geschichte der osmanischen Wirtschaft und Staatsverwaltung der Herrschaft Mehmeds II., des Eroberers. 1. Teil: Das Qânûn-nâme-i sulṭânî ber mûdscheb-i ʿörf-i ʿos̲mânî. München 1956, S. XII f.
  90. „Neue Moschee“ im Gegensatz zur „Alten Moschee“, der ersten nach der Eroberung errichteten Moschee beim Grabmal des Abu Ayyub al-Ansari; siehe Gülru Necipoğlu: From Byzantine Constantinople to Ottoman Kostantiniyye: Creation of a Cosmopolian Capital an Visual Culture under Sultan Mehmed II. In: Çağatay Anadol, Doğan Kuban (Hrsg./Bearbeiter): From Byzantion to Istanbul: 8000 years of a capital. Istanbul 2010, S. 266.
  91. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 264–266.
  92. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 450.
  93. Hubertus Günther: Die osmanische Renaissance der Antike im Vergleich mit der italienischen Renaissance. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 93–138.
  94. Gülru Necipoğlu: From Byzantine Constantinople to Ottoman Kostantiniyye: Creation of a Cosmopolian Capital an Visual Culture under Sultan Mehmed II. In: Çağatay Anadol, Doğan Kuban (Hrsg./Bearbeiter): From Byzantion to Istanbul: 8000 years of a capital. Istanbul 2010, S. 262.
  95. Julian Raby: A Sultan of Paradox: Mehmed the Conqueror as a patron of the arts.In. The Oxford Art Journal. 5/1 1982, S. 6 f.
  96. Zuschreibung des Porträts. Abgerufen am 25. Januar 2011.
  97. Gülru Necipoğlu: From Byzantine Constantinople to Ottoman Kostantiniyye: Creation of a Cosmopolian Capital an Visual Culture under Sultan Mehmed II. In: Çağatay Anadol, Doğan Kuban (Hrsg./Bearbeiter): From Byzantion to Istanbul: 8000 years of a capital. Istanbul 2010, S. 273–276.
  98. Vgl. als mögliche Vorlage die Medaille nach einem Entwurf von Costanzo da Ferrara: Bild:Costanzo da ferrara, mehmet II, 1477-80, recto.JPG.
  99. deutsch etwa: „etliche schöne Gemälde und sehr viele Lustbarkeiten“. Siehe Anmerkung 8 in: Jürg Meyer zur Capellen: Gentile Bellini als Bildnismaler am Hofe Mehmets II. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 156 f.
  100. a b Jürg Meyer zur Capellen: Gentile Bellini als Bildnismaler am Hofe Mehmets II. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 141–146.
  101. Jürg Meyer zur Capellen: Gentile Bellini. Stuttgart 1985, S. 17–21.
  102. Byzantinisches Reich und Rumelien.
  103. Kaiserreich Trapezunt.
  104. unter anderem die Reiche der Aq Qoyunlu und der Karamaniden.
  105. Bertoldo di Giovanni (circa 1420–1491): Bronzemedaille. Abgerufen am 30. Januar 2011.
  106. Zur zeitgenössischen Miniaturmalerei siehe Esin Atil: Ottoman Miniature Painting under Sultan Mehmed II. In: Ars Orientalis. Bd. 9, 1973, S. 103–120.
  107. Jürg Meyer zur Capellen: Gentile Bellini am Hofe Mehmets II. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 139–160.
  108. Mit „Kristallglasschleifer“ ist vermutlich ein Uhr- oder Brillenmacher gemeint ("uno, che li facesse christallini"). Vgl. Jürg Meyer zur Capellen: Gentile Bellini. Stuttgart 1985, S. 17 u. 109.
  109. Julian Raby: A Sultan of Paradox: Mehmed the Conqueror as a patron of the arts.In. The Oxford Art Journal. 5/1 1982, S. 4 f.
  110. Marcel Restle: Mehmed Fatih – Der Fall Konstantinopels 1453. In: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Hrsg.): Im Lichte des Halbmonds. Dresden 1995, S. 50 f.
  111. Michael Rogers: Mehmet II. und die Naturwissenschaften. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 78.
  112. Chistos P. Patrinelis: Mehmed II the Conqueror and his Presumed Knowledge of Greek and Latin. In: Viator 2 (1971), S. 349–354.
  113. Franz Babinger: Mehmed II. und Italien. In: Byzantion. 21 (1951), S. 10.
  114. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 451.
  115. Halil İnalcık: The Policy of Mehmed II toward the Greek Population of Istanbul and the Byzantine. In: Dumbarton Oaks Papers. Band 23/24 (1969/1970), S. 236.
  116. a b Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 532 ff.
  117. Franz Babinger: Reliquienschacher am Osmanenhof im XV. Jahrhundert. In: Bayerische Akademie der Wissenschaften – Philosophisch-historische Klasse: Sitzungsberichte. Jahrgang 1956, Heft 2, München 1956, S. 3–47.
  118. Michael Rogers: Mehmet II. und die Naturwissenschaften. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 79 f.
  119. Michael Rogers: Mehmet II. und die Naturwissenschaften. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 83 f.
  120. Michael Reinhard Heß: Die türkische Diwanliteratur. Geschichte, Formen, Wirkung. S. 12 f. (PDF-Datei; 479 KB).
  121. Übersetzung Joseph von Hammer-Purgstall: Geschichte der osmanischen Dichtkunst bis auf unsere Zeit. Erster Band, Pesth 1836, S. 137.
  122. Zum Wortspiel "Ḳaramānī/ḳaram ānı" siehe Joseph von Hammer-Purgstall: Geschichte der osmanischen Dichtkunst bis auf unsere Zeit. Erster Band, Pesth 1836, S. 138.
  123. Übersetzung Joseph von Hammer-Purgstall: Geschichte der osmanischen Dichtkunst bis auf unsere Zeit. Erster Band, Pesth 1836, S. 138 (Mit Karaman ist der Karamanide İbrahim Bey gemeint).
  124. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 512.
  125. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 515.
  126. Walter G. Andrews und Mehmet Kalpaklı: The age of beloveds: love and the beloved in early-modern Ottoman and European culture and society. Durham 2005, S. 197.
  127. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 508 f.
  128. Peter Schreiner: Die Epoche Mehmets des Eroberers in zeitgenössischen Quellen aus dem Patriarchat. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 35 ff.
  129. Haydar Sanal: Mehter Musikisi. Bestekâr mehterler – Mehter havaları. Istanbul 1964, S. 16–19.
  130. Haydar Sanal: Mehter Musikisi. Bestekâr mehterler – Mehter havaları. Istanbul 1964, S. 23–26.
  131. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 461 f.
  132. Şerafettin Turan: Bayezid II. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Band 5, TDV Yayını, Istanbul 1992, S. 234.
  133. Siehe Brief Kasıms an Sultan Bayezid II., Topkapı Sarayı Arşivi Evrak № 735/21; veröffentlicht von İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Fatih Sultan Mehmed’in Ölümü. In: Belleten. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Band 34, Nr. 134, April 1970, S. 231–234 (online).
  134. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: II. Bayezid’in Oğullarından Sultan Korkut. In: Belleten. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Band 30, Nr. 120, Oktober 1966, S. 542.
  135. Vgl. Halil İnalcık: Devlet-i ʻAliyye. Osmanlı İmparatorluğu Üzerine Araştırmalar. 7. Auflage. Türkiye İş Bankası Kültür Yayınları, Istanbul Juni 2009, ISBN 978-994-488645-1, S. 129 f.
  136. Vgl. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Fatih Sultan Mehmed’in Ölümü. In: Belleten. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Band 39, Nr. 155, Juli 1975, S. 473–481 (online).
  137. Erhan Afyoncu, Mehmet Önal, Uğur Demir: Osmanlı İmparatorluğu’nda Askeri İsyanlar ve Darbeler. Yeditepe Yayınevi, Istanbul 2010, ISBN 978-605-4052-20-2, S. 18 f.
  138. Yusuf Küçükdağ: Karamânî Mehmed Paşa. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Band 24, TDV Yayını, Istanbul 2001, S. 450.
  139. Vgl. İsmail Hakkı Uzunçarşılı: Fatih Sultan Mehmed’in Ölümü. In: Belleten. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Band 34, Nr. 134, April 1970, S. 231–234 (online).
  140. a b Diether Roderich Reinsch: Mehmet der Eroberer in der Darstellung der zeitgenössischen byzantinischen Geschichtsschreiber. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 311–40.
  141. Abraham von Ankyra: Elegie über die Einnahme von Konstantinopel. In: Mesrob K. Krikorian und Werner Seibt (Einleitung und Übersetzung): Die Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 aus armenischer Sicht. Graz et altera 1981, S. 47 f.
  142. ديوان اولدی ديوان اسارایی كه ايمّهٔ كفر ادی بلوك بلوك كترديلر كمی تيغ یاسایه ملحق اولدی و بعضى لمصلحة ابقا اولنب صقلنماسی امر اولندی‎ / Dīvān oldı, dīvān-ı üsārāyı, ki eimme-ʾi küfr idi, bölük bölük getirdiler. Kimi tīġ-i yasaya mülḥaḳ oldı ve baʿżī li-maṣlaḥatin ibḳā olınıb ṣaḳlanması emr olındı; Vgl. Halil İnalcık und Rhoads Murphey (Einleitung, zusammenfassende Übersetzung, Herausgabe als Faksimile): The history of Mehmed the Conqueror by Tursun Beg. Minneapolis/Chicago 1978, S. 37.
  143. Ferenc Majoros, Bernd Rill: Das Osmanische Reich 1300–1922. Die Geschichte einer Großmacht. Weltbild Verlag, Augsburg 2000, ISBN 3-8289-0336-3, III. Kapitel, S. 154 f.
  144. Mathias Bernath (Hrsg.): Historische Bücherkunde Südosteuropa. Band I, Teil 1, Mittelalter. S. 222.
  145. Emil Jacobs: Mehemmed II., der Eroberer, seine Beziehungen zur Renaissance und seine Büchersammlung. In: Oriens. Band 2, Nr. 1, 1949, S. 10.
  146. Renate Lachmann: Memoiren eines Janitscharen oder Türkische Chronik. Styria Verlag, Graz/Wien/Köln 1975, ISBN 3-222-10552-9, S. 104 f.
  147. Fabian Fischer: Das Europabild des Humanisten und Papstes Enea Silvio Piccolomini/Pius II. (Hausarbeit zur Erlangung des Magistergrades an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Fakultät 09 für Geschichts- und Kunstwissenschaften), München 2007, S. 62 f. PDF-Datei; 1,74 MB. Abgerufen am 16. Februar 2011.
  148. Reinhold F. Glei und Markus Köhler: Pius II. Papa Epistola ad Mahumetem. Einleitung, kritische Edition, Übersetzung. Trier 2001, S. 143–145.
  149. Reinhold F. Glei und Markus Köhler: Pius II. Papa Epistola ad Mahumetem. Einleitung, kritische Edition, Übersetzung. Trier 2001, S. 25–28.
  150. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 460 ff.
  151. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 460–468.
  152. Michael Rogers: Mehmet II. und die Naturwissenschaften. In: Neslihan Asutay-Effenberger, Ulrich Rehm (Hrsg.): Sultan Mehmet II. Eroberer Konstantinopels – Patron der Künste. Köln 2009, S. 77.
  153. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 511 f.
  154. a b‏‏سيدة الخواتین المسيحية آنام دسپنه خاتون‎ / seyyidet ül-ḫavātīn il-mesīḥiyye, anam Despina Ḫātūn; vgl. Franz Babinger: Ein Freibrief Mehmeds II., des Eroberers, für das Kloster Hagia Sophia zu Saloniki, Eigentum der Sultanin Mara (1459). In: Byzantinische Zeitschrift. Band 44 (=Festschrift Franz Dölger zum 60. Geburtstage gewidmet). München 1951, S. 15 ff.
  155. Wörtlich übersetzt heißt Despina Hatun etwa „Herrin (und) Ehefrau des Herrschers“. Siehe auch: J.A. Boyle: Ḵh̲ātūn. In: Encyclopaedia of Islam, Second Edition. Edited by: P. Bearman; , Th. Bianquis; , C.E. Bosworth; , E. van Donzel; and W.P. Heinrichs. Brill, 2011. Brill Online. Abgerufen am 19. März 2011.
  156. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 69.
  157. Mihailo St. Popović: Mara Branković. Eine Frau zwischen dem christlichen und dem islamischen Kulturkreis im 15. Jahrhundert. Mainz/Ruhpolding 2010, ISBN 978-3-938646-49-6, S. 120 f.
  158. […] jako prisnuju svoju materī carī Muchamed ljubljaše pročitovaše […]“ (Umschrift von Mihailo St. Popović). Siehe: Mihailo St. Popović: Mara Branković. Eine Frau zwischen dem christlichen und dem islamischen Kulturkreis im 15. Jahrhundert. Mainz/Ruhpolding 2010, ISBN 978-3-938646-49-6, S. 74 f.
  159. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 175.
  160. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 451 ff.
  161. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 512.
  162. Vgl. Ḳānūn-nāme Mehmeds II., Zweite Pforte: ‏و جناب شریفمله كمسنه طعام یمك قانونم دكلدر مکر كه اهل عیالدن اولا اجداد عظامم وزراسیله یرلر ایمش بن رفع ایتمشمدر‎ / Ve cenāb-ı şerīfimle kimesne ṭaʿām yemek ḳānūnum değildir. Meğer ki ehl-i ʿiyālden ola. Ecdād-ı ʿiẓamım vüzerāsiyle yerler imiş, ben refʿ ėtmişimdir. /‚Daß mit meiner kaiserlichen Majestät jemand speise ist mein Kanon nicht; es sey denn jemand aus kaiserlichem Geblüte. Meine erlauchten Vorfahren hatten ehemals mit ihren Wesiren gegessen, was ich aufgehoben habe.‘ [Übersetzung Joseph von Hammer-Purgstall: Des Osmanischen Reichs Staatsverfassung und Staatsverwaltung. Band 1, Wien 1815, S. 98.].
  163. Vgl. Ḳānūn-nāme Mehmeds II., Zweite Pforte: ‏اولا بر عرض اوده سی یاپلوب جناب شریفم پس پرده ده اوتوروب هفته ده درت کون وزرام و قاضی عسکرلرم و دفتردارلرم رکاب همایونمه عرضه کیرسونلر‎ / Evvelā bir ʿarż odası yapılub, cenāb-ı şerīfim pes-i perdede oturub, haftada dört gün vüzerām ve ḳāżıʿaskerlerim ve defterdārlarım rikāb-ı hümāyūnuma ʿarża girsünler. /‚In dem neu errichteten Audienzsaale, wo meine kaiserliche Majestät hinter dem Vorhange auf dem Throne sitzt, soll[en] an vier Tagen der Woche […] meine Wesire, Kadiaskere und Defterdare zur Audienz kommen […].‘ [Übersetzung nach Joseph von Hammer-Purgstall: Des Osmanischen Reichs Staatsverfassung und Staatsverwaltung. Band 1, Wien 1815, S. 96.].
  164. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer und seine Zeit. München 1953, S. 459.
  165. Franz Babinger: Mehmed the Conqueror and His Time. Princeton University Press, 1978, S. XI.
  166. Klaus Kreiser: Der Osmanische Staat 1300–1922. 2., aktualisierte Auflage, München 2008, S. 120, ISBN 3-486-58588-6.


Vorgänger Amt Nachfolger
Murad II. Sultan des Osmanischen Reichs
1444–1446
1451–1481
Murad II.
Bayezid II.

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