Asklepios Kliniken
Asklepios Kliniken Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Logo Asklepios Kliniken
Rechtsform GmbH
Gründung 1984
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Dr. Ulrich Wandschneider
Mitarbeiter ca. 36.000 (2009)[1]
Umsatz ca. 2,2 Mrd. EUR (2009)[2]
Bilanzsumme ca. 1,9 Mrd EUR (2008)[3]
Branche Gesundheitswesen
Website www.asklepios.com
Asklepios Klinik Falkenstein

Die Asklepios-Kliniken-Gruppe ist ein primär in Deutschland agierender Klinikbetreiber mit Hauptsitz in Hamburg.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensprofil

In Public Private Partnership, durch aktuelle Privatisierungen oder bereits länger privat betriebene Krankenhäuser werden von Asklepios gekauft und betrieben. Einen weiteren Geschäftsbereich stellen Beratungsdienstleistungen im Bereich Krankenhausmanagement dar. Die Asklepios-Gruppe ist mit 91 Kliniken[4] einer der größten Klinikbetreiber in Deutschland und hat zwei Tochterunternehmen (Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Königstein im Taunus und Asklepios Kliniken Hamburg GmbH).

Die Gruppe trägt Verantwortung für 127 konsolidierte und assoziierte Einrichtungen, 18.000 Betten[2] und 36.000 Mitarbeiter in Deutschland und Europa. Mit dem Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro (ca. 4 % Marktanteil am Gesamtumsatz der Gesundheitswirtschaft) in der Gesamtgruppe ist Asklepios eine der größten privaten Klinikkette in Deutschland. Deshalb wurde Asklepios-Kliniken 2010 in das Lexikon der deutschen Weltmarktführer aufgenommen.[5] Das Unternehmen wird mit dem Investment-Grade Rating „BBB Ausblick stabil“ bewertet.[6]

Geschichte

Im Jahr 1984 hatte der Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt Dr. jur. Bernard gr. Broermann Asklepios gegründet. Im Zuge einer Abspaltung entstand 1994 die Helios Kliniken GmbH aus der Asklepios-Kliniken-Gruppe.

Die Asklepios Kliniken begründeten zunächst auf freiwilliger Basis das Qualitätsmanagement in Deutschland und gewannen eine Vielzahl von Auszeichnungen. Das Qualitätsmanagement wurde schon früh durch ein systematische Erfassung, Veröffentlichung und Verbesserung der medizinischen Ergebnisqualität erweitert. Daraus entstand ab Anfang 2000 der jährlich erscheinende „Bericht zur Medizinischen Ergebnisqualität“.[7]

Das Asklepios Future Hospital Programm, eine Industriepartnerschaft zur Weiterentwicklung der Krankenhaus IT,[8] und die private Universität Asklepios Medical School sind weitere Bestandteile der Asklepios-Gruppe.[9]

Die Asklepios Kliniken sind benannt nach dem griechischen Gott der Heilkunst Asklepios. Die Asklepios-Kliniken-Gruppe ist seit ihrer Gründung im Jahr 1984 kontinuierlich gewachsen[10] und erreichte so im Jahr 2009 einen Umsatz von über 2,2 Milliarden Euro.

Unternehmensstruktur

Einrichtungen in Deutschland[11]

  • Baden-Württemberg:
  • Mecklenburg-Vorpommern:
  • Sachsen-Anhalt:
    • Salus Heimeinrichtung Gardelegen
    • Salus Tagesklinik Dessau
    • Salus Tagesklinik Stendal
    • Asklepios Klinik Uchtspringe
    • Salus Ambulanter Pflege- und Hauswirtschaftsdienst Magdeburg
    • Salus Kinder- und Jugendheim Pretzsch
    • Fachkrankenhaus Bernburg
    • Asklepios Klinik Weißenfels

Griechenland

Beteiligung (30,73%[3]) am Athens Medical Center mit den Einrichtungen

    • Interbalkan European Medical Center
    • Maroussi
    • Athens Pediatric Center
    • Psycho Clinic Athen
    • P. Faliro Clinic
    • Peristeri Clinic

China

Zusammen mit der Tongji-Universität und Siemens Project Ventures planen Asklepios International eine Uni-Klinik in Shanghai mit 500 Betten für über einhundert Millionen Euro in der Shanghai International Medical Zone. Der endgültige Fertigstellungstermin steht noch nicht fest.[13][14]

Weitere Länder, in denen Asklepios aktiv ist

Wesentliche Beteiligungen

  • 52,7 Prozent an MediClin AG (Klinikbetreiber)
  • 30,73 Prozent am Athens Medical Center, Griechenland

Weblinks

 Commons: Asklepios Kliniken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. asklepios.com
  2. a b asklepios.com
  3. a b Konzernabschluss für 2008, ebundesanzeiger.de
  4. Stand: Januar 2008
  5. Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  6. asklepios.com
  7. asklepios.com
  8. asklepios.com
  9. asklepios.com
  10. Unternehmensentwicklung
  11. Klinikstandorte
  12. Erste ausländische Uni in Deutschland eröffnet (nicht mehr online verfügbar), tagesschau, 8. September 2008
  13. finanznachrichten.de vom 24. Mai 2007
  14. kma Online - kma Magazin
  15. presseportal.de

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