Antiochia am Orontes

Antiochia am Orontes oder Antiochien (altgriech. Ἀντιόχεια ἡ ἐπὶ Ὀρόντου Antiócheia hē epì Oróntou, auch Ἀντιόχεια ἡ Μεγάλη Antiócheia hē Megálē, „Antiocheia die Große“; lat. Antiochia ad Orontem) war eine Stadt im antiken Syrien (heute Antakya in der Türkei). Sie ist die bekannteste mehrerer antiker Städte dieses Namens, die von verschiedenen Königen der Seleukidendynastie gegründet wurden.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Antiochia am Orontes (Türkei)
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Antiochias Lage in der Türkei

Das antike Antiochia lag am linken Ufer des Orontes (arabisch Nahr al-Asi) rund 30 km vom Meer und seiner Hafenstadt Seleukia Pieria (im Mittelalter St. Simeon) entfernt. Im Osten ist sie von vier Bergen umgeben, darunter der über 500 m hohe Silphius, im Westen begrenzt sie der Fluss. Die Stadtmauern umgaben nur das im Osten gelegene Zentrum der Stadt, die Vorstädte in der Ebene westlich des Orontes waren ungeschützt.[1] Reste der Mauern sind auf dem Silphius noch zu sehen.

Der Chronist Guibert von Nogent schrieb noch im Mittelalter, als Antiochia (Antakya) als Zentrum eines Kreuzritterfürstentums nochmals zu Bedeutung gelangt war:

„Die Schönheit der Stadt Antiochia ist unvergleichlich, in der Erhabenheit ihrer Gebäude keiner zweiten gleich, sie ist anmutig gelegen, mit einem unvergleichlichen Klima, inmitten fruchtbarer Weingärten und reicher Felder.“

Seine höchste Blüte erlebte der Ort aber nicht im Mittelalter, sondern bereits in der Antike. Antiochia lag am Schnittpunkt verschiedener Handelsrouten, was den Aufschwung der Stadt sehr beschleunigte. Eine Straße führte von dem Hafen Seleukia Pieria nach Antiochia und überquerte den Orontes auf einer Brücke, von der sich Spolien in der Struktur der modernen Brücke erhalten haben.[2] Eine weitere Straße verband die Stadt mit Kilikien im Norden. Ammianus Marcellinus beschrieb Antiochia als „die weltberühmte, mit der sich keine vergleichen lässt, was den Überfluss der eingeführten und einheimischen Waren betrifft.“[3]

Antike

Diadochen

Ein römischer Argenteus, geprägt in Antiochia mit dem Bildnis des Kaisers Constantius Chlorus und der Inschrift CONSTANTIUS CAESAR, VICTORIAE SARMATICAE
Kelch aus Antiochia aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. (im Metropolitan Museum of Art)

Unter dem Namen Antigoneia am Orontes gründete 307 v. Chr. König Antigonos I. Monophthalmos eine nach ihm benannte Stadt einige Kilometer nördlich. Nach dessen Niederlage gegen Seleukos I. (306–281 v. Chr.) in der Schlacht von Ipsos im Sommer 301 v. Chr. wurde diese erst im Entstehen begriffene Siedlung aufgelassen und an ihrer Statt 300 v. Chr. eine neue gegründet, die mit dem Namen Antiochia am Orontes versehen wurde, den Seleukos zu Ehren seines Vaters Antiochos wählte: Damit stellte er sich wie schon sein Vorgänger Antigonos in die Traditionslinie, die Alexander der Große vorgegeben hatte, der auf seinem Feldzug etliche Städte des eigenen Namens gegründet hatte. Antiochia, dessen Schutzgottheit die Tyche von Antiochia, die auf einem Felsen sitzende Schicksalsgöttin mit dem Flussgott Orontes unter ihr, war, wurde zu einer der Hauptstädte des Seleukidenreiches und entwickelte sich rasch zu einer der bedeutendsten Weltstädte der Antike. Die Stadt wurde besonders unter Antiochos IV. Epiphanes (175–164 v. Chr.) ausgebaut und erhielt einen neuen Stadtteil mit dem Namen Epiphaneia. Er errichtet auch einen Zeustempel, dessen Decke und Wände vergoldet waren.[4]

Die eigentliche Hauptstadt des Seleukidenreiches wurde Antiochia aber erst, als König Demetrios II. Nikator (145–140 und 129–125 v. Chr.) im Jahre 140 eine Niederlage gegen die Parther erlitten und sein Bruder Antiochos VII. Sidetes (139–129) nach Anfangserfolgen im Jahre 129 die entscheidende Schlacht gegen denselben Gegner verloren hatte, in der er selbst umkam. Die Sieger entrissen den Seleukiden den gesamten Ostteil des bisherigen Reiches und beschränkten deren Herrschaftsgebiet auf Syrien. Damit fiel Antiochia die Hauptstadtfunktion zwangsläufig zu.

Einst wurden in Antiochia heilige Spiele ausgetragen, die mit den Olympischen konkurrierten. Antiochias reiche Vorstadt Daphne war Ort eines bedeutenden Apollonheiligtums und eines berühmten Hains, der den Nymphen geweiht war, viele Pilger anzog und mindestens bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. bestand.

Römer

Im Jahre 83 v. Chr. geriet das restliche Seleukidenreich unter die Macht des Königs von Großarmenien, Tigranes II. des Großen (95-55 v. Chr.), doch führte dessen Niederlage gegen den römischen Feldherrn Lucullus zur Restituierung unter Antiochos XIII. Asiatikos (69-64). Nach dessen Ermordung setzte Lucullus' Nachfolger Pompeius noch im selben Jahre 64 v. Chr. den letzten König Philippus II. (65-64) ab und gliederte den seleukidischen Rumpfstaat in den römischen Staat ein: Antiochia wurde die Hauptstadt der Provinz Syria.

In der römischen Kaiserzeit zählte Antiochia vielleicht bis zu 500.000 Einwohner und war neben Rom, Alexandria und Karthago eine der wichtigsten Städte des Reiches. Auf Feldzügen gegen die Parther und dann das persische Sassanidenreich hielten sich römische Kaiser mehrfach in Antiochia auf, so Lucius Verus zwischen 162 und 166 n. Chr., Marcus Aurelius 175/176, Septimius Severus 198/199, Caracalla 215, Severus Alexander 232/233 und Valerian 254-256 und 258/259. Insofern konnte sich die Stadt als zeitweilige „Hauptstadt“ fühlen [1].

Im 1. Jahrhundert wurde auf der Orontesinsel ein großes Hippodrom (Pferderennbahn) erbaut. Seit etwa 285 ließ Kaiser Diokletian daneben eine ständige Residenz, ein palatium, ausbauen [2]. Von der Mitte der Insel verlief eine mit Säulen gesäumte Straße zu dem Palast, dessen Eingang ein Tor mit vier Säulen bildete, das mit der Darstellung eines Triumphes geschmückt war, den eine Elephantenquadriga symbolisierte. Den Palast beschreibt in einer Lobrede der Rhetor Libanios im Jahre 360 (Orat. 11, 203–207), doch müssen zwischenzeitliche Veränderungen einkalkuliert werden. Dieser Gebäudekomplex ähnelte dem Palaste Diokletians in Salona, den dieser Kaiser als seinen Altersruhesitz zwischen etwa 298 und 305 errichten ließ; weitere Kaiserresidenzen befanden sich in Trier, Mailand, Sirmium und Thessaloniki. Im Palast von Antiochia residierten unter anderem der Caesar Constantius Gallus von 351 bis 354 und der Kaiser Julian von 362 bis 363. Auch Kaiser Valens (364-378) hielt sich lange in der Stadt auf, erst danach konnte sich Konstantinopel endgültig als Hauptstadt Ostroms gegen Antiochia durchsetzen. Die Stadt besaß außerdem ein prächtiges Theater und ein Amphitheater am Fuße des Berges Silphius, die beide durch Gallus renoviert wurden. Es gab zudem eine Straßenbeleuchtung (Libanios, Orat. 11, 267), die nach Ammianus Marcellinus, einem Sohn der Stadt, „mit der strahlenden Helle des Tages wetteiferte“ (14, 1,9).

Christianisierung

Die Stadt nahm in der Geschichte des Christentums einen bedeutenden Platz ein (siehe etwa Antiochenische Schule). Aus Antiochia stammte Nikolaus, einer der ersten Sieben Diakone. Nach der Überlieferung versammelte sich in der St.-Petrus-Grotte, einer Höhlenkirche im Nordosten der Stadt, die erste christliche Gemeinde um Paulus, Barnabas, Petrus und dann die ersten Bischöfe der Stadt. Hier sollen die Jünger Jesu erstmalig „Christen(Christianoi)[5] genannt worden sein.

Während der Christenverfolgung durch Kaiser Decius (249-251) erlitt Babylas, Bischof von Antiochia, 250 das Martyrium. Seit dem 4. Jahrhundert förderten die nunmehr christlichen Kaiser die Kirchen Antiochias. Unter Gallus wurden die Gebeine des Babylas in Daphne an der Quelle Kastalia bestattet, Julian ließ sie zurück nach Antiochia bringen[6]. Die Kaiser Konstantin der Große (306-337) und Constantius II. (337-361) schenkten der Kirche von Antiochia wertvolle liturgische Geräte.

Als 362 der Apollotempel in Daphne abbrannte, wurden die Christen von Kaiser Julian der Brandstiftung beschuldigt. Ammianus Marcellinus (22, 13, 1–3) macht aber den Philosophen Asklepiades verantwortlich, der bei einem nächtlichen Besuch mit einer Kerze versehentlich die Gardinen in Brand gesetzt habe. Julian, der letzte Nichtchrist auf dem Kaiserthron, ließ daraufhin zeitweilig die Hauptkirche von Antiochia schließen und die liturgischen Geräte bestatten. Er befahl zudem die Erneuerung des Heiligtums in Daphne, die allerdings wegen seines frühen Todes nicht erfolgte.

Mit der Etablierung der christlichen Kirche wurde Antiochia, das offenbar bereits um die Mitte des 4. Jahrhunderts recht weitgehend christianisiert war (siehe die Reaktion auf den Besuch Julians 362), Sitz eines der ursprünglich drei, später fünf altkirchlichen Patriarchate, gemeinsam mit Rom, Konstantinopel, Alexandria und Jerusalem. Wie Rom berief es sich auf den Apostel Petrus als Gründerbischof, der nach katholischer Tradition erst später nach Rom ging und dort das Martyrium erlitt. Heute beanspruchen mehrere Kirchen die legitime Nachfolge dieses Patriarchats (siehe hierzu Patriarchat von Antiochia). Wie Konstantinopel und Alexandria hat auch Antiochia den Primatsanspruch des Bischofs von Rom nie anerkannt.

Spätantike

In der Spätantike blieb Antiochia ungeachtet einiger schwerer Erdbeben eine der bedeutendsten Städte im (ost-)römischen Reich. Die persischen Sassaniden plünderten die Stadt 253 (oder 256) und 260 unter König Schapur I., möglicherweise mit Hilfe des Überläufers Mareades. Doch im 4. Jahrhundert blühte Antiochia wieder auf, zählte Hunderttausende Einwohner und war zeitweilig die Residenz (ost-)römischer Kaiser. Die rhetorischen Schulen der Stadt zählten neben den Schulen Roms, Athens, Alexandrias und Konstantinopels zu den führenden des spätrömischen Reiches; mehrere bedeutende Lehrer sind namentlich bekannt, so Ulpianus von Antiochia, Eusebius Arabs, Aedesius Rhetor und sein Schüler Zenobius Rhetor sowie vor allem der berühmte Libanios. Auch der (neben Prokopios von Caesarea) bedeutendste spätantike Historiker Ammianus Marcellinus, ein jüngerer Zeitgenosse des Libanios, stammte aus Antiochia; er schrieb seine Res Gestae in lateinischer Sprache.

Der Niedergang der Metropole begann erst im 6. Jahrhundert. 526 wurde die Stadt durch ein Erdbeben schwer verwüstet, dem nach Johannes Malalas bis zu 250.000 Menschen zum Opfer fielen (die Zahl ist sicherlich viel zu hoch, lässt aber die Dimension der Katastrophe erahnen). Nur wenige Jahre darauf erfolgte der entscheidende Schlag: 540 griff der persische Sassanidenkönig Chosrau I. das römische Syrien an und eroberte Antiochia im Sturm. Er deportierte einen Großteil der Einwohner nach „Chosrauantiochia“ bei Ktesiphon und zerstörte die Stadt angeblich bis auf wenige Gebäude. Unter Kaiser Justinian I. (527-565) wurde Antiocha mit dem Beinamen Theoupolis („Stadt Gottes“) zwar wieder aufgebaut, doch bedeckte diese nur noch einen Teil des früheren Areals, wie es bei fast allen Städten, welche dieser Kaiser renovieren ließ, der Fall war. Die Kunstproduktion, die bis zum Perserangriff geblüht hatte, brach weitgehend zusammen; nach 540 wurden anscheinend auch keine Mosaiken mehr gefertigt. Dennoch blieb Antiochia bedeutend. 613 kam es nahe der Stadt zu einer großen Schlacht zwischen Oströmern und Sassaniden, in der die kaiserlichen Truppen unterlagen. Wohl 638 wurde Antiochia, das 615 an die Perser gefallen und erst 630 wieder römisch geworden war, durch die Araber erobert (siehe Islamische Expansion). Damit endete die antike Periode der Stadt.

Zur späteren Geschichte des Ortes siehe Antakya.

Antike Überreste

Das Urteil des Paris, Mosaik aus Antiochia

Da die moderne Stadt auf der durch Schwemmerde des Orontes mehrere Meter hoch verschütteten antiken Stadt liegt, sind praktisch keine antiken Überreste zu sehen. Nur die eindrucksvolle Stadtmauer hat sich zum Teil auf dem Berg Silphius über Antakya erhalten: Beeindruckend ist das 30 m große Eiserne Tor in der Parmenios-Schlucht. Nur spärliche Reste des Aquädukts, der nach Norden auf den Silphius verlief, und des Theaters sind noch sichtbar, während der kaiserliche Palast gänzlich verschwunden ist [2]. Kürzlich wurden Grundmauern von Gebäuden in der Neustadt außerhalb der Stadtmauern entdeckt.

Funde aus dem antiken Antiochia befinden sich im Archäologischen Museum von Antakya. Bemerkenswert ist die Sammlung römischer Mosaike, die vor allem während der Ausgrabungen der Princeton University 1933–1939 gefunden wurden[7].

Nur eine frühchristliche Kirche ist noch zu sehen, die St.-Petrus-Grotte, etwas außerhalb an einem Berghang gelegen. Der Legende nach soll sie vom Apostel Petrus geweiht worden sein, der Bau ist jedoch wesentlich jünger.

Daphne

Mit zahlreichen Quellen, welche das Trinkwasser für die Stadt lieferten, und riesigen Lorbeerbäumen liegt etwa acht Kilometer südlich die Vorstadt Daphne (heute Harbiye), doch geht die moderne Bebauung ineinander über. Die Örtlichkeit, während der Römerzeit ein Villenvorort der reichen antiochener Bürger, war nach der Nymphe Daphne benannt. Diese wollte sich angeblich hier vor Apollon verstecken, indem sie sich in einen Lorbeerbaum verwandelte: Daher wurden im Hain von Daphne die Nymphen verehrt. Die eigentliche Version dieser Geschichte spielt jedoch im griechischen Delphi. König Antiochus IV. veranstaltete hier im Jahre 166 v. Chr. ein glanzvolles Fest mit Truppenparade; ihm folgte mit einer ähnlichen Veranstaltung Antiochos VIII. Grypos. Pompeius vergrößerte im Jahre 64 v. Chr. das Gebiet des Haines. Die ägyptische Königin Kleopatra VII. soll hier im Jahre 41 v. Chr. den römischen Feldherrn Marcus Antonius geheiratet haben. Ein Erdbeben zerstörte am 9. April 37 n. Chr. einen Teil von Daphne. Seit der Zeit des Kaisers Claudius (41-54) wurden einige Wettkämpfe der Olympischen Spiele von Antiochia in Daphne durchgeführt. Aus der kaiserlichen Villa am Orte stammt ein großes Fußbodenmosaik mit Jagdszenen, das sich im Louvre in Paris befindet; andere Stücke sind im Museum von Antakya zu sehen. An der Quelle Kastalia befand sich ein Orakel. Es verstummte angeblich, nachdem Gallus hier die sterblichen Überreste des Bischofs Babylas hatte bestatten lassen. Gallus' Bruder, Kaiser Julian, ließ sie entfernen und den Ort entsühnen. Der Tempel des Apollon mit einem Chryselephantinebild (Goldelfenbeinbild) des Gottes brannte im Oktober 362 ab. Libanios gibt in seiner Lobrede auf Antiochia ein hymnisches Bild von Daphne, das er als Ort der Götter auf Erden bezeichnet (Antiochikos 236 A und 237). Laut Prokopios von Caesarea opferte später noch König Chosrau I. 540 im Hain von Daphne den Nymphen. Heutzutage ist der einst so lobend beschriebene Ort jedoch touristisch völlig übererschlossen und vermittelt nur noch einen schwachen Abglanz einstiger antiker Idylle. Das hochgelegene Daphne bietet einen weiten Blick über das Orontestal, der allerdings wegen der modernen Bebauung kaum noch realisiert werden kann [6].

Umgebung

Oberhalb von Antiochia befindet sich im Gebirge ein monumentales Felsbild, Chairon genannt, das die Stadt vor Unheil beschützen sollte. Nach Johannes Malalas, dem Chronisten von Antiochia, errichteten die Bewohner der Stadt das Monument unter Antiochos IV. als Schutz vor einer Seuche.

Söhne und Töchter der Stadt

Berühmte Bürger

  • Babylas, Märtyrer, † 253 n. Chr.

Literatur

  • Immanuel Benzinger: Daphne 3. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band IV,2, Stuttgart 1901, Sp. 2136–2138.
  • Immanuel Benzinger: Antiocheia 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band I,2, Stuttgart 1894, Sp. 2442–2445.
  • Gunnar Brands: Orientis apex pulcher – Die Krone des Orients. Antiochia und seine Mauern in Kaiserzeit und Spätantike. In: Antike Welt. Zabern, Mainz 35.2004,2, S. 10–16, ISSN 0003-570-X�.
  • Glanville Downey: A history of Antioch in Syria. From Seleucus to the Arab conquest. Princeton 1961.
  • Wolfram Hoepfner: „Antiochia die Große“. Geschichte einer antiken Stadt. In: Antike Welt. Zabern, Mainz 35.2004,2, S. 3–9, ISSN 0003-570-X�.
  • Christine Kondoleon (Hrsg.): Antioch. The lost ancient city. Princeton 2000, ISBN 0-691-04933-5.
  • J. H. W. G. Liebeschuetz: Antioch. City and imperial administration in the later Roman Empire. Oxford 1972 (Nachdruck 2003), ISBN 0-19-814295-1.
  • V. Laurent: La chronologie des gouverneurs d’Antioche sous la seconde domination byzantine. In: Melanges de l’Université Saint-Joseph. 38, 1962, S. 219–254.
  • Richard Stillwell (Hrsg.): Antioch on-the-Orontes. Publications of the Committee for the Excavation of Antioch and its Vicinity.
    • Band 1: George W. Elderkin: The excavations of 1932. Princeton 1934.
    • Band 2: The excavations, 1933–1936. Princeton 1938.
    • Band 3: The excavations, 1937–1939. Princeton 1941.
    • Band 4,1: Frederick O. Waage: Ceramics and Islamic coins. Princeton 1948.
    • Band 4,2: Dorothy B. Waage: Greek, Roman, Byzantine and Crusaders’ coins. Princeton 1952.
    • Band 5: Jean Lassus: Les portiques d’Antioche. Princeton 1972.
  • Klaus-Peter Todt: Phoibos Apollon oder Hl. Babylas? Zum Kampf zwischen griechischem und christlichem Kult im Antiochia des 4. Jahrhunderts. In: Detlev Kreikenbom, Karl-Uwe Mahler, Patrick Schollmeyer, Thomas M. Weber (Hrsg.): Krise und Kult. Vorderer Orient und Nordafrika von Aurelian bis Justinian. de Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-11-022050-6, S. 21-39.
  • Tobias Zander: Antiochias Rolle in der Ausbreitung des Christentums. München 2004, ISBN 3-640-17112-8.

Weblinks

 Commons: Antioch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Wolfgang Seyfarth, Kommentar, in: Zentralinstitut für alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR (Hrsg.): Ammianus Marcellinus, Römische Geschichte. Schriften und Quellen der Alten Welt. Akademie-Verlag, Berlin 1968, S. 10.
  2. a b c Wolfgang Seyfarth, Kommentar, in: Zentralinstitut für alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR (Hrsg.): Ammianus Marcellinus, Römische Geschichte. Schriften und Quellen der Alten Welt. Akademie-Verlag, Berlin 1968, S. 11.
  3. 14, 8,8
  4. Peter Franz Mittag: Antiochos IV. Epiphanes. Eine politische Biographie. Berlin 2006, ISBN 3-05-004205-2, S. 145–149. (KLIO. Beiträge zur Alten Geschichte. Beihefte. Neue Folge, Bd. 11)
  5. Apostelgeschichte
  6. a b Wolfgang Seyfarth, Kommentar, in: Zentralinstitut für alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR (Hrsg.): Ammianus Marcellinus, Römische Geschichte. Schriften und Quellen der Alten Welt. Akademie-Verlag, Berlin 1968, S. 14.
  7. D. Levi: Antioch pavements. Princeton 1947.
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