Bezirk Bergedorf
Wappen von Bergedorf
Wappen von Hamburg

Bergedorf
Bezirk von Hamburg

Bezirk Harburg Bezirk Altona Bezirk Eimsbüttel Hamburg-Nord Bezirk Wandsbek Bezirk Bergedorf Hamburg-Mitte Niedersachsen Schleswig-Holstein Neuwerk (zu HH-Mitte)Lage des Bezirks in Hamburg
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Koordinaten 53° 29′ 0″ N, 10° 12′ 0″ O53.48333333333310.210Koordinaten: 53° 29′ 0″ N, 10° 12′ 0″ O.
Höhe 10 m ü. NHN
Fläche 154,8 km²
Einwohner 120.328 (2010)
Bevölkerungsdichte 777,3 Einwohner/km²
Postleitzahl 21029, 21031, 21033, 21035, 21037, 21039 + 22113
Vorwahl 040
Adresse der
Verwaltung
Bezirksamt Bergedorf
Wentorfer Straße 38
21029 Hamburg
Website www.bergedorf.de/
Politik
Bezirksamtsleiter Arne Dornquast (SPD)
Sitzverteilung (Bezirksversammlung)
SPD CDU Grüne Linke FDP Piraten
25 14 4 3 2 1
Verkehrsanbindung
Autobahn Bundesautobahn 1 number.svg Bundesautobahn 25 number.svg
Bundesstraße Bundesstraße 5 number.svg Bundesstraße 207 number.svg
Regionalverkehr R20Hamburg R20.svg
S-Bahn S2Hamburg S2.svg S21Hamburg S21.svg
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
Bezirk Hamburg-Mitte Niedersachsen Schleswig-Holstein Hamburg Altengamme Curslack Neuengamme Kirchwerder Ochsenwerder Spadenland Tatenberg Moorfleet Allermöhe Neuallermöhe Reitbrook Billwerder Lohbrügge BergedorfGliederung des Bezirks
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Der Bezirk Bergedorf ist der südöstlichste Bezirk der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Vergleich zu den anderen Bezirken zählt er die wenigsten Einwohner auf größter Fläche und verfügt über die umfangreichsten Grün- und Ackerflächen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Seitdem das Gesetz über die Bezirksverwaltung in der Freien und Hansestadt Hamburg vom 21. September 1949 am 11. Mai 1951 in Kraft trat, ist der Bezirk Bergedorf einer von insgesamt 7 Bezirken in der Einheitsgemeinde Hamburg.

Neben der ehemaligen Stadt, dem heutigen Stadtteil Bergedorf, wurde der Bezirk gebildet aus den Gebieten der seit 1395 zu Hamburg gehörenden Marschlande, der seit 1868 zu Hamburg gehörenden Vierlande, dem seit 1768 hamburgischen Reitbrook und dem bis 1938 preußischen Dorf Lohbrügge.

Zur Geschichte der ehemaligen Stadt und des heutigen Stadtteils → Geschichte Bergedorfs

Geschichte der Eisenbahn im Gebiet des Bezirks

Nach Eröffnung der ersten Bahnlinie Norddeutschlands, der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn, im Jahre 1842 wurde 1846 als erste überregionale Strecke die Berlin-Hamburger Eisenbahn eingerichtet. Die am Anfang des 20. Jahrhunderts gegründeten Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn (1906) und Vierländer Eisenbahn nach Zollenspieker (1912) mussten 1953 wieder eingestellt werden. Stattdessen wurden 1953 bzw. 1969 Gleichstrom-S-Bahnen nach Hamburg und Aumühle eröffnet. 1996 schließlich wurde die Strecke Hamburg – Bergedorf – Berlin elektrifiziert. Seit 1975 führt die Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn e.V. an mehreren Betriebstagen im Jahr einen Museumsbahn-Betrieb auf der Strecke der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn durch.

Politik

Sitzverteilung in der Bezirksversammlung seit 2011
Wahl zur Bezirksversammlung
vom 20. Februar 2011
(Stimmen in Prozent) [1]
 %
50
40
30
20
10
0
47,9%
28,4%
9,5%
6,5%
3,6%
2,7%
1,4%
GAL
Sonst.
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2008 [1]
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
+13,4%
-13,7%
-0,4%
-0,1%
-1,2%
+2,7%
-0,7%
GAL
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung gehört der Bezirk Bergedorf zum Wahlkreis Bergedorf.

Verwaltungsgliederung

Der Bezirk war bis zur Auflösung der Ortsamtsbereiche am 1. März 2008 in das Kerngebiet (mit Bergedorf und Lohbrügge) und in den Ortsamtsbereich Vier- und Marschlande (mit Allermöhe, Altengamme, Billwerder, Curslack, Kirchwerder, Moorfleet, Neuengamme, Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland und Tatenberg) unterteilt. Seit dem 1. Januar 2011 gehört der neue Stadtteil Neuallermöhe zum Bezirk.

Die Stadtteile im Einzelnen

Zeitpunkt der Zugehörigkeit zu Hamburg: Die Marschlande sind bereits 1395 von Hamburg aufgekauft worden. Reitbrook stieß erst 1768 hinzu. Die beiderstädtische Verwaltung für Bergedorf und in der Folge für die Vierlande endete 1868; seitdem gehören diese Gebiete ausschließlich zu Hamburg. Lohbrügge trat erst 1938 im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes dem Hamburgischen Staatsgebiet bei.
Stadtteil Fläche in km² Einwohner (2009)[2][3] Karte
Allermöhe 11,9 km² 15.388 Lage von Hamburg-Allermöhe
Altengamme 15,6 km² 2.192 Lage von Hamburg-Altengamme
Bergedorf 11,3 km² 40.638 Lage von Hamburg-Bergedorf
Billwerder 9,5 km² 1.318 Lage von Hamburg-Billwerder
Curslack 10,6 km² 3.742 Lage von Hamburg-Curslack
Kirchwerder 50,7 km² 9.023 Lage von Hamburg-Kirchwerder
Lohbrügge 13,0 km² 38.657 Lage von Hamburg-Lohbrügge
Moorfleet 4,3 km² 1.129 Lage von Hamburg-Moorfleet
Neuallermöhe Lage von Hamburg-Neuallermöhe
Neuengamme 18,6 km² 3.462 Lage von Hamburg-Neuengamme
Ochsenwerder 14,1 km² 2.303 Lage von Hamburg-Ochsenwerder
Reitbrook 6,9 km² 480 Lage von Hamburg-Reitbrook
Spadenland 3,4 km² 494 Lage von Hamburg-Spadenland
Tatenberg 3,1 km² 512 Lage von Hamburg-Tatenberg

Naturschutzgebiete

Im Bezirk Bergedorf gibt es diese 6 Naturschutzgebiete:

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. a b Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, abgerufen am 7. März 2011
  2. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
  3. Statistik Nord
  4. Naturschutzgebiet Boberger Niederung
  5. Naturschutzgebiet Die Reit
  6. Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen
  7. Naturschutzgebiet Zollenspieker
  8. Naturschutzgebiet Kiebitzbrack
  9. Das Kiebitzbrack
  10. Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft

Literatur

  • Lichtwark-Heft - Das Kultur-Magazin aus Bergedorf, Lohbrügge, den Vier- und Marschlanden. Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf. ISSN 1862-3549.

Weblinks

 Commons: Bergedorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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