Commerzbank
  Commerzbank Aktiengesellschaft
Logo der COMMERZBANK Aktiengesellschaft
Staat Deutschland
Sitz Frankfurt am Main
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0008032004
Bankleitzahl 500 400 00[1]
BIC COBA DEFF XXX[1]
Gründung 26. Februar 1870
Website www.commerzbank.de
Geschäftsdaten [2]Vorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme 754 Mrd. EUR (2010)
Mitarbeiter 59.101 (2010)
Leitung
Vorstand Martin Blessing (Vorsitzender)
Aufsichtsrat Klaus-Peter Müller (Vorsitzender)

Die Commerzbank Aktiengesellschaft ist die zweitgrößte Großbank Deutschlands. Sie betreut weltweit 15 Millionen Privat- und Firmenkunden. Die Commerzbank ist aktives Mitglied der Cash Group. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist als Universalbank tätig. Vorstandsvorsitzender ist Martin Blessing.

Die Bank ist eine der 29 Großbanken, die vom Financial Stability Board (FSB) als „systemically important financial institution“ (systemisch bedeutsames Finanzinstitut) eingestuft wurden.[3] Sie unterliegt damit einer besonderen Überwachung und strengeren Anforderungen an die Ausstattung mit Eigenkapital. [4]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Vor 1945

Das Hamburger Bankgebäude

Am 26. Februar 1870 gründeten vorwiegend hanseatische Kaufleute, Merchant Banker und Privatbankiers, unter anderem M. M. Warburg & CO, die Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg. 1873 wurde die Tochtergesellschaft London and Hanseatic Bank gegründet, die bis zum Ersten Weltkrieg tätig war. In Deutschland war die Commerzbank zunächst in Hamburg tätig, bis 1897 Filialen in Berlin und auch Frankfurt am Main errichtet wurden. Nach der 1905 erfolgten Fusion mit der Berliner Bank AG verlagerte sich der geschäftliche Schwerpunkt zunehmend nach Berlin.

Im Jahr 1920 fusionierte die Commerzbank AG mit der Mitteldeutschen Privatbank AG in Magdeburg zur Commerz- und Privat-Bank AG und gewann dadurch ein dichtes Filialnetz auf dem Gebiet der Provinz Sachsen, Sachsens und Thüringens. Anfang der 1920er Jahre wurden viele kleinere Banken übernommen und 1929 folgte die Fusion mit der Mitteldeutschen Creditbank in Frankfurt am Main.

1931, während der Weltwirtschaftskrise, gerieten mehrere Banken, darunter die Commerzbank, in eine schwierige Situation (Deutsche Bankenkrise). Um die Banken zu retten, beschloss die Reichsregierung unter Reichskanzler Heinrich Brüning im Februar 1932 die Fusion der Commerzbank mit dem Barmer Bankverein, der ein dichtes Filialnetz in Nord- und Westdeutschland besaß. Eine Kapitalerhöhung brachte die Aktienmehrheit dieser Bank in den Besitz des Deutschen Reiches und der Reichsbank. 1937 wurden diese Aktien wieder an private Anteilseigner überführt. 1940 wurde der bereits in der Öffentlichkeit verwendete Name Commerzbank Aktiengesellschaft angenommen und als Logo ein „C“ mit seitlichen Flügeln eingeführt (der geflügelte Gott Merkur (römisch) bzw. Hermes (griechisch) beschützte Reisende, Kaufleute und Diebe).

1932 unterstützten der Aufsichtsratsvorsitzende und der Vorstandssprecher der Commerzbank die sogenannte Industrielleneingabe, mit der Reichspräsident Paul von Hindenburg aufgefordert wurde, Adolf Hitler im Rahmen eines Präsidialkabinetts zum Reichskanzler zu ernennen. 1940 bis 1944 eröffnete die Commerzbank mehrere Tochterinstitute in vom Deutschen Reich besetzten Ländern, darunter in Holland, Belgien, Estland und Lettland. Gemessen an der Bilanzsumme fiel die Commerzbank 1942 vom dritten auf den vierten Rang unter den Großbanken zurück.

Commerzbank Tower in Frankfurt am Main mit altem Logo

Nach 1945

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Großbanken zerschlagen und in ihrer Geschäftstätigkeit auf die jeweilige Besatzungszone beschränkt. In der sowjetischen Besatzungszone wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt, die Gebäude und Betriebseinrichtungen wurden ohne Entschädigung enteignet. Es entstanden aufgrund von Gesetzen der Militärregierung zwischen 1945 und 1948 die Nachfolgeinstitute Mitteldeutsche Creditbank in Frankfurt, der Bankverein für Württemberg-Baden in Stuttgart, die Bayerische Disconto-Bank in Nürnberg und die Bremer Handels-Bank in Bremen, die Mittelrheinische Bank in Mainz, der Bankverein Westdeutschland in Düsseldorf, die Hansa-Bank in Hamburg, die Merkur-Bank in Hannover und die Holsten-Bank in Kiel mit jeweils eigener Organisation und Geschäftsführung. Mit Erlass des Großbankengesetzes 1952 wurden die einzelnen Nachfolgeinstitute zusammengeführt zum Bankverein Westdeutschland in Düsseldorf, der Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg und der Commerz- und Credit-Bank in Frankfurt. Die Aktionäre des Altinstitutes erhielten jeweils anteilig Aktien an den drei neuen Instituten, sowie Restquoten der Altbank. Am 24. Dezember 1956 wurde das Gesetz zur Aufhebung der Beschränkung des Niederlassungsbereiches von Kreditinstituten verkündet. Das Düsseldorfer Institut erwarb jeweils Mehrheitsbeteiligungen an den anderen beiden Instituten.

1958 fusionierten die Institute und benannten sich zur Commerzbank AG um. Der juristische Sitz wurde nach Düsseldorf verlegt. Die Altbank, deren Vermögen praktisch nur noch aus Ersatzansprüchen aus der Enteignung des Vermögens in der sowjetischen Besatzungszone bestand, wurde in Commerzbank AG von 1870 umbenannt.

1969 wird die Commerzbank International S.A. in Luxemburg eröffnet.

Im Jahr 1970 begann die Zeit der Europartners-Gruppe – einer Kooperation zwischen Commerzbank, Crédit Lyonnais und Banco di Roma. 1972 führte die Commerzbank das „Quatre Vents“-Logo ein, das sie bis Ende Oktober 2009 trug. Die Crédit Lyonnais nutzte dieses Logo nur bis zum Jahr 2004.[5][6]

1971 gründete die Commerzbank als erstes deutsches Kreditinstitut eine Filiale in New York (USA).

1973 kam das vierte Mitglied der Europartners-Gruppe dazu, der Banco Hispano Americano.

1990 wurde der juristische Sitz der Commerzbank von Düsseldorf nach Frankfurt verlegt.

Mit der comdirect bank GmbH gründete die Commerzbank 1994 eine Tochter im damals aufstrebenden Markt der Direktbanken. Das Unternehmen wurde 1999 zur comdirect bank AG umfirmiert.

Altes Logo der Commerzbank am Kastor-Hochhaus in Frankfurt

1998 hatte die Commerzbank eine Bilanzsumme von 638 Milliarden DM (326,2 Milliarden Euro) und 32.470 Mitarbeiter.

Im Herbst 2003 nahm die Commerzbank in einer Neubewertungsaktion Abschreibungen auf Wertpapiere und Beteiligungen im Umfang von 2,3 Milliarden Euro vor und beschloss eine erfolgreiche Kapitalerhöhung.

Im Jahre 2004 übernahm die Commerzbank das Filialgeschäft der im oberfränkischen Hof beheimateten, finanziell angeschlagenen SchmidtBank.

Am 31. März 2006 übernahm die Commerzbank die Eurohypo-Anteile von Allianz und Deutscher Bank und besitzt mittlerweile 100 Prozent an der Bank.[7]

Übernahme der Dresdner Bank

Logo bis 2008
Logo von 2008 bis 2009

Kauf der Dresdner Bank durch die Allianz und Weiterverkauf an die Commerzbank

Nach monatelangen Verhandlungen wurde am 31. August 2008 bekannt gegeben[8], dass die Commerzbank die Allianz-Tochter Dresdner Bank für 8,8 Milliarden Euro übernimmt. Im ersten Schritt sollte die Commerzbank von der Allianz 60,2 Prozent Anteile an der Dresdner Bank erwerben, diese erhielt dafür 163,5 Millionen neu emittierte Commerzbank-Aktien im Wert von 3,4 Milliarden Euro. Darüber hinaus sollte die Commerzbank 2,5 Milliarden Euro in bar an die Allianz zahlen, wovon maximal 975 Millionen Euro jedoch nur als vorsorgliche Deckung für einen Trust zur Risikoabdeckung spezieller forderungsbesicherter Wertpapiere (asset-backed securities) dienen. Des Weiteren wird die mit 0,7 Milliarden Euro bewertete Commerzbank-Fondstochter cominvest an die Allianz übertragen.

In einem zweiten Schritt sollte die Dresdner Bank durch die Commerzbank übernommen werden, die Commerzbank erwirbt dafür die restlichen Dresdner-Bank-Anteile von der Allianz. Die Allianz sollte dafür Commerzbank-Aktien im Wert von 3,2 Milliarden Euro erhalten; Ziel ist eine Beteiligungsquote der Allianz an der Commerzbank von knapp 30 Prozent.[8] Nach Mitteilung der Commerzbank sollen im Zuge der Übernahme bis zu 9000 Stellen abgebaut werden, davon etwa 2500 im Ausland.[9][10] Die Commerzbank bietet seit 2010 zusätzlich Allianz-Produkte an.

Nachverhandlungen im November 2008

Bei einer Nachverhandlung Ende November 2008 wurde der gesamte Übernahmepreis auf 5,5 Milliarden Euro gesenkt und die Übernahme um mehr als sechs Monate auf Januar 2009 vorverlegt – ursprünglich war die Übernahme für das zweite Halbjahr 2009 anberaumt worden. Die geplante außerordentliche Hauptversammlung entfällt somit. Betroffen von der Änderung waren der Zeitplan und die Aktienübertragung – die Fondstochter cominvest wurde wie geplant übertragen. Der günstigere Kaufpreis ergab sich durch die Festlegung der Bedingungen der Übernahme Ende August 2008: Der Anteil der Allianz an der neuen Commerzbank wurde durch den Erwerb einer bestimmten Anzahl von Aktien festgelegt und nicht durch einen Gesamtpreis, der wegen des inzwischen stark gesunkenen Aktienkurses der Commerzbank somit stark sank. Darüber hinaus werden insgesamt weniger Aktien emittiert: Insgesamt lediglich 163,5 Millionen, welches nach ursprünglichen Plänen lediglich die Zahl für 60,2 Prozent der gesamten für die Übernahme zu emittierenden Aktien war.

Übernahme der Dresdner Bank am 12. Januar 2009

Neues Logo, vorgestellt im Oktober 2009

Seit dem 12. Januar 2009 ist die Commerzbank alleiniger Eigentümer der Dresdner Bank und hält 100 Prozent der Aktien. Die Verschmelzung der Dresdner Bank AG auf die Commerzbank AG wurde am 11. Mai 2009 in das Handelsregister eingetragen. Das neue Markenzeichen wurde ab Juni 2010 deutschlandweit eingeführt. Bankleitzahlen und Kontonummern der Dresdner Bank bleiben für die Kunden weiterhin gültig. Am 28. Oktober 2009 stellte die Commerzbank ihr neues Firmenlogo als „sichtbares Zeichen des Zusammenwachsens“ vor. Es ähnelt dem „Ponto-Auge“ genannten Logo der Dresdner Bank, ist jedoch gelb eingefärbt. Außerdem erhielt es einen leicht dreidimensionalen Effekt, so dass es nun ein Möbiusband darstellt. [11]

Interessenausgleiche und Sozialplan

Die Commerzbank AG hat mit den Arbeitnehmergremien den Interessenausgleich und Sozialplan einschließlich der neuen Organisationsstruktur für die Zentrale am 30. März 2009 vereinbart. Die Umsetzung der neuen Struktur in der Zentrale erfolgte am 1. November 2009. Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmergremien für den Filialbetrieb der Commerzbank wurden im Juli 2009 abgeschlossen. Die neuen Strukturen traten hier zum 1. Juli 2010 in Kraft. Im Zuge der Integration müssen insgesamt 9.000 Stellen abgebaut werden, 2.500 davon im Ausland.

Das Logo am Commerzbank-Tower im Wandel. Das alte Logo kann erst ausgetauscht werden, wenn die dort nistenden Wanderfalken nicht mehr dadurch gestört würden.
Arbeiter beim Erneuern des Logos am alten Dresdner-Bank-Hochhaus „Galileo“ in Frankfurt/M.

Verkauf von Kunstwerken aus der Sammlung der Dresdner Bank

Die Dresdner Bank besaß eine umfangreiche Kunstsammlung, die einerseits in der Öffentlichkeit gezeigt wurde, andererseits Teil einer Anlagestrategie war. Die Commerzbank als neuer Eigentümer der Bank verkaufte das Meisterwerk "L’Homme qui marche I" von Alberto Giacometti aus der Sammlung und erzielte knapp über 65 Millionen £.[12] Der Erlös wird von der Commerzbank an deutsche Museen verteilt sowie an die konzerneigene Stiftung überwiesen. Ein Teil der restlichen Sammlung wird dabei ebenso an deutsche Museen verteilt.

Abschluss des Integrationsprojekts

Die Commerzbank hat am 27. Mai 2011 das bankweite Projekt zur Integration der Dresdner Bank in weniger als 1.000 Tagen erfolgreich abgeschlossen. Bereits über Ostern 2011 hatte die Bank mit der Kunden- und Produktdatenmigration den letzten großen Schritt des Integrationsprojekts vollzogen. Alle Kunden erhalten seitdem in allen Filialen die gleichen Produkte und Dienstleistungen. Ihre Organisationsstruktur hatte die Commerzbank bereits in den Jahren 2009 und 2010 angepasst. Dabei wurden rund 3.800 Führungspositionen besetzt. 45.000 Mitarbeiter wurden den neuen Konzernbereichen zugeordnet. Die Umstellung von rund 1.600 Gebäuden auf den neuen Markenauftritt erfolgte ab Mitte 2010. In der IT wurden rund 300.000 Handelspositionen übertragen und 1 Milliarde Datensätze auf die Systeme der Commerzbank gespielt.

Maßnahmen im Zuge der Bankenkrise

Inanspruchnahme von SoFFin-Mitteln

Im Dezember 2008 musste die Commerzbank darüber hinaus wegen der in diesem Monat offensichtlich gewordenen höheren Kreditrisiken der Dresdner Bank den staatlichen Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) in Anspruch nehmen: Das Kreditinstitut erhält dafür 8,2 Milliarden Euro an stillen Einlagen, die jährlich mit einem Kupon zu neun Prozent verzinst werden. Die Dividende für 2009 und 2010 wird ausgesetzt. In Jahren mit Dividendenausschüttung erhöht sich der Kupon je rund 4,4 Millionen Euro Bardividende um 0,01 Prozentpunkte. Die stille Einlage wird zu 100 Prozent als Kernkapital angerechnet, womit die Eigenkapitalquote (Tier 1) auf etwa zehn Prozent der Bank gestärkt wird. Die Rückzahlung der stillen Einlage erfolgt zum Nominalwert. Diese Konditionen wurden erst nach Verhandlungen der Bundesregierung mit der Europäischen Kommission festgelegt, da die anfangs vereinbarten Konditionen der SoFFin mit der Commerzbank in den Augen der Europäischen Kommission zu günstig waren.

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen müssen die Vorstandsgehälter gekürzt werden sowie zusätzliche Kredite in Höhe von 2,5 Milliarden Euro zu marktüblichen Zinsen für den deutschen Mittelstand bereitgestellt werden. Die Bank erhält darüber hinaus staatliche Garantien für Schuldverschreibungen mit maximal 36 Monaten Laufzeit in Höhe von 15 Milliarden Euro. Der Zinssatz hierfür ist je nach Laufzeit und Gebrauch gestaffelt und bewegt sich zwischen 0,1 und 0,95 Prozent pro Jahr.

Im Januar 2009 gab die Commerzbank als erste Bank in Deutschland eine staatlich garantierte Benchmark-Anleihe in einer Höhe von letztendlich fünf Milliarden Euro aus.

Rettungsplan vom 8. Januar 2009 – geplante Teilverstaatlichung

Am 8. Januar 2009 wurde bekannt, dass der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung von der Commerzbank kurz vor dem Vollzug der Dresdner-Bank-Übernahme für 1,8 Milliarden Euro 25 Prozent plus eine Aktie an der Commerzbank übernimmt (Teilverstaatlichung) und zusätzliche 8,2 Milliarden Euro an stillen Einlagen zu denselben Konditionen wie bei der ersten Inanspruchnahme des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung der Bank zur Verfügung stellt.[13] Die extra dafür neu emittierten 295 Millionen Aktien zu je sechs Euro sollen dabei nicht dauerhaft gehalten, sondern nach einigen Jahren möglichst mit Gewinn wieder verkauft werden. Der Anteil der stillen Einlagen des Bundes an der Commerzbank stieg somit auf 16,4 Milliarden Euro. Insgesamt wurden der Commerzbank zusammen mit der Kapitalerhöhung damit 18,2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

Eine nicht erfolgte Teilverstaatlichung hätte die Übernahme platzen lassen und die beiden Banken zu extrem günstigen Übernahmekandidaten – besonders für ausländische Banken – gemacht. Da von der Bundesregierung eine innerdeutsche Lösung einer grundsätzlichen Neuordnung der deutschen Bankenlandschaft präferiert wurde, wurde die Stützung der Commerzbank über die Teilverstaatlichung gewählt. Der Anteil der Allianz SE an der Commerzbank sinkt somit auf nur noch 14 Prozent anstatt der anfangs geplanten 30 Prozent. Effektiv hält die Allianz SE nun 18,30 Prozent der Stimmrechte.[14]

Einstieg des Staates mit 25 Prozent

Am 7. Mai 2009 hat der Kommissar für Wettbewerb der EU-Kommission die zweite staatliche Beihilfe vom Januar 2009 (8,2 + 1,8 Milliarden Euro aus SoFFin-Mitteln) und den Einstieg des Staates mit einem Anteil von 25 Prozent und 1 Aktie genehmigt. Die EU-Kommission erlaubte die Staatshilfe für die Commerzbank mit der Auflage, dass die Eurohypo bis 2014 verkauft wird. Das Osteuropageschäft bleibt der Commerzbank erhalten. Außerdem muss sich die Bilanzsumme der Commerzbank AG auf 600 Milliarden Euro verkleinern. Zukäufe sind bis 2012 ausgeschlossen.[15][16]

Am 8. Mai 2009 teilte das Unternehmen mit, 861 Millionen Euro Verlust im ersten Quartal eingefahren zu haben.[17] Der Verlust lag somit deutlich über den Erwartungen Dritter von etwa 700 Millionen Euro.

Das Osteuropageschäft umfasst über 11.000 Beschäftigte und hatte im Geschäftsjahr 2008 noch einen Gewinn von über 300 Millionen Euro erwirtschaftet.[18][19] Eine Analyse vom April 2009 der Ratingagentur Moody’s rechnet mit weiterem Abschreibungsbedarf von bis zu 6,8 Milliarden Euro in den nächsten 18 Monaten.[20]

Auf der Hauptversammlung der Commerzbank AG am 16. Mai 2009 stimmten 98 Prozent der vertretenen Aktionäre für die Beteiligung des Bundes.[21] Somit unterstützt der Bund über den Bankenrettungsfonds SoFFin die Commerzbank mit 18,2 Milliarden Euro Kapital und wird neuer Großaktionär.[22]

Bildung einer internen Bad Bank

Ende März 2009 bildete die Commerzbank eine eigene interne Bad Bank, genannt PRU (Portfolio Restructure Unit), in die schlechte Wertpapiere von 15,5 Milliarden Euro der Commerzbank und von 39,9 Milliarden Euro der Dresdner Bank im Laufe des 2. Quartals 2009 ausgelagert werden.[23][24]

Neuausrichtung der Bank

Die Commerzbank will mit einer „Roadmap 2012“ ihr Privat- und Firmenkundengeschäft in Deutschland weiter stärken. Der Fokus solle in Zukunft wieder auf einer profitablen Kundenbank liegen und nicht zum Kerngeschäft passende Portfolien sollen aktiv reduziert werden. Durch den Verkauf der Cominvest an die Allianz besitzt die Commerzbank zur Zeit keine eigene Fondsgesellschaft. Allerdings verwaltet die Commerzbank eigene ETFs unter der Marke Comstage sowie Immobilienfonds durch ihr Tochterunternehmen Commerz Real AG.

Rückführung der stillen Einlagen des SoFFin

Im April 2011 kündigte die Commerzbank an, die stillen Einlagen des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) in Höhe von 16,2 Milliarden Euro bis Juni 2011 um rund 14,3 Milliarden Euro zurückzuführen und damit weitgehend abzulösen. Noch im selben Monat erzielte die Commerzbank in einem ersten Schritt ein Volumen von 5,7 Milliarden Euro durch die erfolgreiche Platzierung von bedingten Pflichtumtauschanleihen. Im zweiten Schritt der von der Hauptversammlung 2011 beschlossenen Kapitalmaßnahme wurde im Juni 2011 eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht in Höhe von rund 5,3 Milliarden Euro durchgeführt. Zusammen mit weiteren rund 3,3 Milliarden Euro aus freiem regulatorischem Kapital führte die Commerzbank so insgesamt rund 14,3 Milliarden Euro stille Einlagen des SoFFin zurück.

Anteilseigner

Die folgende Tabelle gibt die Anteilseigner nach einem geplanten Einstieg der Bundesrepublik Deutschland bei der Commerzbank AG wieder. Dieser Staatseinstieg wurde vom Kommissar für Wettbewerb der EU-Kommission unter Auflagen genehmigt und von der Hauptversammlung am 15. Mai 2009 beschlossen.[25][26][27][28][29]

Aktionärsstruktur am Jahresende 2008
Anteil
(in Prozent)
Anteilseigner
64,59 Streubesitz
25,00 + eine Aktie Bundesrepublik Deutschland (über die KfW Bankengruppe)
4,85 Allianz SE
3,07 BlackRock Inc.
1,11 Assicurazioni Generali S.p.A.
0,79 eigene Anteile
0,59 Credit Suisse

Wesentliche Beteiligungen

  • 100 Prozent – Eurohypo AG (muss bis 2014 verkauft werden)
  • 100 Prozent – Commerz Real AG – Real Estate, Assets, Leasing
  • 100 Prozent – Commerz Beteiligungsgesellschaft Holding mbH (CBG) (Mezzanine-Kapital)
  • 100 Prozent – Commerzbank International S.A., Luxembourg (CISAL)
  • 100 Prozent – CB Budapest
  • 100 Prozent – Commerzbank (Eurasija), SAO (Moskau)
  • 100 Prozent – CB Sao Paulo Servicos
  • 100 Prozent – Cosea (Commerzbank South East Asia) (Singapur) [30]
  • 100 Prozent – Ceal
  • 100 Prozent – Comas (Commerzbank Alternative Investment Strategies) (Hedgefondssparte) (soll verkauft werden) [31]
  • 100 Prozent – Commerzbank AG Niederlassung Polen (vorher: Dresdner Bank AG Niederlassung Polen; seit 29. April 2010 verkauft an BRE Bank SA, Ende der selbstständigen Geschäftstätigkeit am 31. August 2010)
  • 100 Prozent – Dresdner Bank ZAO Russland (Moskau + Sankt Petersburg)
  • 100 Prozent – Deutsche Schiffsbank AG Hamburg [32]
  • 80,53 Prozent – comdirect bank AG Konzern, Quickborn
  • 75 Prozent – Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank AG, Luxemburg
  • 69,9 Prozent – BRE Bank SA Konzern (Polen)
  • 89,3 Prozent – Bank Forum (Ukraine)
  • 56 Prozent – Commerzbank Europe (Ireland), Dublin (gegr.1994)
  • 49 Prozent – Commerz Finanz GmbH
  • ProCredit Banken in Südosteuropa
  • Afina Pentor, Spanien (keine Quellen gefunden)
  • 45 Prozent – KGAL Gruppe, Grünwald
  • 15,32 Prozent – Promswjasbank (Russland) [33]
  • 1,6 Prozent – MedioBanco (Spanien)
  • 1,1 Prozent – Generali Deutschland

Servicegesellschaften:

  • 100 Prozent – Commerz Business Consulting GmbH
  • 100 Prozent – Commerz Systems GmbH in Frankfurt und Bremen (in Bremen früher pdv.com Beratungs-GmbH)
  • 100 Prozent – ebase European Bank for Fund Services GmbH (an comdirect bank AG verkauft) [34]

Daneben bestehen noch nennenswerte Industriebeteiligungen unter anderem an:

  • Ares Energie AG: 13,30 Prozent

Commerz Business Consulting GmbH

Die Commerz Business Consulting GmbH ist die interne Unternehmensberatung und eine 100-prozentige Tochter des Commerzbank-Konzerns. Sie erbringt für die Unternehmensbereiche des Commerzbank-Konzerns Beratungsdienstleistungen in den Kernthemen Strategie, Organisation und Betrieb. Geschäftsführer der Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main ist Ralf Klinge. Gegründet wurde die Unternehmensberatung im Jahr 2002. Zu Beginn des Jahres 2008 betrug die Mitarbeiterzahl der Commerz Business Consulting 60 Berater. Die Mitarbeiterstruktur der Commerz Business Consulting ist eine Mischung aus Hochschulabsolventen und Mitarbeitern aus dem Commerzbank-Konzern sowie Beratern aus externen Strategie- und Prozessberatungen. Viele Berater wechseln nach ihrer Zeit in der Commerz Business Consulting in den Commerzbank-Konzern. Die Commerz Business Consulting ist Mitglied im Inhouse Consulting Network (ICN), einer gemeinschaftlichen Initiative interner Beratungen führender Unternehmen in Deutschland.

Commerz Systems GmbH

Gebäude der Commerzbank Systems in Frankfurt

Die Commerz Systems GmbH ist ein mittelständisches IT-Unternehmen, das primär Dienstleistungen für die Commerzbank AG bzw. für Unternehmen im Konzern erbringt. Aufgrund der Nähe bzw. Stellung des Unternehmens zur Commerzbank, die zugleich alleiniger Gesellschafter der Commerz Systems ist, genießt die Commerz Systems hier eine besondere Stellung.

Das Unternehmen verfügt über cirka 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 2011), die in einem breiten Spektrum vom klassischen Großrechnerumfeld bis zu modernster C/S-Technologie an Standorten in Frankfurt und Bremen bzw. bei Kunden vor Ort tätig sind.

Zu den Leistungen zählen, neben der Konzeption und Durchführung von IT-Projekten, insbesondere auch die Pflege & Weiterentwicklung bestehender Systeme sowie die temporäre Beistellung von IT-Experten, die ggf. auch am Markt rekrutiert werden. Die Commerz Systems versteht sich hierbei nicht als Konkurrent der internen IT-Einheiten, sondern unterstützt diese als bevorzugter Partner.

Leistungen

Die Commerz Systems GmbH entwickelt und pflegt IT-Lösungen im großen Sektor der Finanzdienstleistungen: Fachliche Bereiche, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig tätig sind, sind z.B. das Retailbanking und Firmenkundengeschäft, Zahlungsverkehrs- und Wertpapier-Systeme sowie besondere Systeme im Umfeld von Risk & Compliance.

Nach eigener Aussage verknüpft das Unternehmen fachliche und technische Fähigkeiten und kann alle relevanten technischen Plattformen bedienen. Client/Server-Technologien im Umfeld von Java und Microsoft. net werden so mit der klassischen z/OS-Großrechner-Entwicklung unter Cobol und DB2 verbunden.

Die Commerz Systems erbringt diese Aufgaben zumeist in Form üblicher IT-Projekte, die häufig in direkter Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Auftraggebers umgesetzt werden. Darüber hinaus übernimmt die Commerz Systems aber oft auch die Pflege und Wartung von Systemen und entlastet den Kunden dadurch dauerhaft. Sollte nur eine temporäre Unterstützung benötigt werden, werden auch einzelne Experten zur Verfügung gestellt, um in besonderen Situationen aushelfen zu können. Hier verfügt die Commerz Systems zudem über Kontakte in den Markt hinein, um ggf. auch externe Spezialisten einbeziehen zu können.

Mitgliedschaften

Sonstiges

Die Commerzbank ist seit 2005 Namensgeber des neuen Frankfurter Waldstadions. Sie ist außerdem u.a. als Trikotsponsor des 1. FFC Frankfurt sowie der Triathleten des Commerzbank Triathlon Teams (seit 2009) im Sport-Sponsoring aktiv.

Literatur

  • Commerzbank AG (Hrsg.): 100 Jahre Commerzbank 1870–1970. Fritz Knapp, Frankfurt M. 1970.
  • Commerzbank AG (Hrsg.): Die Bank – Dienstleister im Wandel. 125 Jahre Commerzbank. Fritz Knapp, Frankfurt M. 1995, ISBN 3-7819-0544-6.
  • Commerzbank 1870–2010. Eine Zeitreise. Fakten und Bilder zusammengestellt von Detlef Krause. Herausgegeben von der Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Dresden 2010.
  • Ludolf Herbst, Thomas Weihe (Hrsg.): Die Commerzbank und die Juden 1933–1945. Beck, München 2004, ISBN 3-406-51873-7.
  • Hans-Dieter Kirchholtes: Jüdische Privatbanken in Frankfurt am Main. 2. Auflage 1989, Waldemar Kramer, Frankfurt am Main, ISBN 3-7829-0351-X
  • Detlef Krause: Die Anfänge der Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg. in: Bankhistorisches Archiv. Steiner, Stuttgart 23.1997, S. 20–55, ISSN 0341-6208.
  • Detlef Krause: Die Auslandsniederlassungen der Commerzbank von 1870 bis in die 1960er Jahre. In: Bankhistorisches Archiv. Steiner, Stuttgart 1.2003, ISSN 0341-6208.
  • Detlef Krause: Das Historische Archiv der Commerzbank AG. in: Archiv und Wirtschaft. VdW, Stuttgart 23.1990, S, 52–56, ISSN 0342-6270.
  • Detlef Krause: Die „Commerz- und Disconto-Bank” in Berlin. Von der Niederlassung zur Hauptverwaltung einer Großbank. in: Kristina Hübener, Wilfried G. Hübscher, Detlev Hummel (Hrsg.): Bankgeschäfte an Havel und Spree. Geschichte – Traditionen – Perspektiven. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2000, S. 157–189, ISBN 3-932981-39-1.
  • Herbert Wolf: Das Ende privater Banktätigkeit in Mitteldeutschland, dargestellt am Beispiel der Commerzbank. in: Bankhistorisches Archiv. Steiner, Stuttgart 16.1990, S. 116–125, ISSN 0341-6208.
  • Herbert Wolf: Die Reprivatisierung der Commerzbank 1936/37. Ein Meisterstück des jungen Hermann Josef Abs. In: Bankhistorisches Archiv 1/1996, Zeitschrift für Bankengeschichte, herausgegeben vom Wissenschaftlichen Beirat des Institutes für bankhistorische Forschung, Frankfurt am Main.

Weblinks

 Commons: Commerzbank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Commerzbank AG: Zahlen & Fakten. Abgerufen am 23. März 2011.
  3. Policy Measures to Address Systemically Important Financial Institutions. In: Financial Stability Board (FSB) vom 4. November 2011 (PDF-Datei)
  4. Banken müssen mehr Kapital vorhalten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 4. November 2011
  5. „Geschichte der Commerzbank 1970 bis 1989“
  6. „Merkurflügel und "Quatre vents" Commerzbank-Logos gestern und heute“ (PDF)
  7. https://www.commerzbank.de/presse/archiv/mitteilungen/2006/01/p060328a.html
  8. a b Pressemitteilung der Allianz Group, 31. August 2008
  9. finanznachrichten.de: Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank besiegelt 1. September 2008.
  10. https://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/konzern/die_neue_commerzbank/neue_marke/neue_marke.html
  11. http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~ED3C75D82FA90427BAE1757E2DD49921B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
  12. n-tv:Commerzbank wird teilverstaatlicht (Zugriff am 8. Januar 2009)
  13. Stimmrechtsveränderung der Allianz SE
  14. Welt-Online: Neuaufstellung der Commerzbank vom 8. Mai 2009
  15. Financial Times Deutschland - EU-Auflage - Commerzbank muss sich halbieren vom 7. Mai 2009
  16. rp-online.de - Commerzbank macht mehr Verlust als erwartet vom 8. Mai 2009
  17. Der Spiegel - Commerzbank bietet EU Verkauf von Konzernteilen an vom 7. April 2009
  18. Handelsblatt - Commerzbank zu Eurohypo-Abspaltung bereit vom 8. April 2009
  19. boerse.ard.de - Commerzbank vor neuem Milliardenloch? vom 7. April 2009
  20. boerse.ard.de – Commerzbank-Aktionäre: In der Not … vom 17. Mai 2009
  21. Aktionäre billigen Staatseinstieg bei Commerzbank, dpa-AFX auf Finanznachrichten.de am 17. Mai 2009
  22. Handelsblatt - Commerzbank gründet interne Bad Bank (Zugriff am 27.März 2009)
  23. Financial Times Deutschland - Commerzbank plant Müllkippe vom 5. Feb. 2009
  24. Financial Times Deutschland - Brüssel gegen Berlin: Neuer Streit um Commerzbank Hilfen vom 18. März 2009
  25. https://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/aktionaere/aktie/die_290_000_aktion_re_der_commerzbank/aktionaere.html
  26. Commerzbank - SoFFin, Allianz und Commerzbank planen Stärkung des Eigenkapitals der neuen Commerzbank - Pressemitteilung vom 8. Januar 2009 # Ein Einstieg des Staates wird nur geplant und beabsichtigt!
  27. Reuters: Coba braucht auf HV womöglich nur 50 Prozent für Staatseinstieg vom 23. März 2009
  28. http://www.ftd.de/koepfe/:Staatshilfen-Regierung-beruft-Coba-Kontrolleure/492898.html
  29. Commerzbank in Singapur
  30. Reuters: Kreise - Commerzbank sucht Käufer für Hedgefonds-Sparte Comas vom 6. März 2009
  31. https://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/presse/pressemitteilungen/archiv1/2011/quartal_11_04/presse_archiv_detail_11_04_8981.html
  32. Moskauer Banken sind begehrt vom 29. August 2006
  33. [1]
  34. Homepage des AGVBanken

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