Blieskastel
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Blieskastel
Blieskastel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Blieskastel hervorgehoben
49.2330555555567.25218
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Saarpfalz-Kreis
Höhe: 218 m ü. NN
Fläche: 108,27 km²
Einwohner:

21.885 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 202 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66440
Vorwahlen: 06842, 06803, 06844
Kfz-Kennzeichen: HOM
Gemeindeschlüssel: 10 0 45 112
Stadtgliederung: 15 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Paradeplatz 5
66440 Blieskastel
Webpräsenz: www.blieskastel.de
Bürgermeisterin: Annelie Faber-Wegener (CDU)
Lage der Stadt Blieskastel im Saarpfalz-Kreis
Bexbach Homburg (Saar) Kirkel St. Ingbert Blieskastel Mandelbachtal Gersheim Frankreich Frankreich Rheinland-Pfalz Landkreis Neunkirchen Regionalverband SaarbrückenKarte
Über dieses Bild

Blieskastel ist eine Stadt im Saarpfalz-Kreis im Saarland, Deutschland. Sie liegt etwa 15 km südwestlich der Kreisstadt Homburg und 25 km östlich der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Blieskastel ist der Hauptort des Bliesgau. Die Stadt grenzt an die Städte Homburg und St. Ingbert, das pfälzische Zweibrücken, die Gemeinden Gersheim, Kirkel und Mandelbachtal sowie das französische Département Moselle. Durch Blieskastel fließt der Fluss Blies, von dem auch der Name der Stadt hergeleitet wird. Blieskastel liegt im Verlauf der Bliesgau-Schleife des Saarland-Rundwanderweges. Der Ortsteil Lautzkirchen liegt im Sankt Ingbert-Kirkeler Waldgebiet.

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 835 mm und liegt damit im oberen Drittel der von den Messstellen des Deutschen Wetterdienstes erfassten Werte. 70 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der April; am meisten regnet es im Dezember. Im niederschlagreichsten Monat fällt etwa 1,5 mal mehr Regen als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagsschwankungen liegen im unteren Zehntel. In nur 3 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.


Blieskastel von Webenheim aus gesehen

Fläche

Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von 108,27 Quadratkilometern.

Die Stadtfläche wird folgendermaßen genutzt:

  • 7,2 % Siedlungsfläche,
  • 4,2 % Verkehrsfläche,
  • 59,8 % landwirtschaftliche Flächen
  • 26,6 % Waldfläche
Der Paradeplatz in Blieskastel
Blick von der Agd auf den Blieskasteler Schlossberg

Stadtgliederung

Die Stadt gliedert sich in folgende Stadtteile (eingerückt, die Ortsteile der Stadtteile):

Name

Auch wenn es der Name nahelegt, ist bislang kein römisches Kastell nachgewiesen, das einst das Bliestal überwacht haben könnte. Bis zum 24. Januar 1904 wurde Blieskastel noch unter der Schreibweise Bliescastel geführt.

Geschichte

Ansicht von Blieskastel, Zeichnung von J.P. Bayer, 1779
Marianne von der Leyen

Seine urkundliche Ersterwähnung fand Blieskastel im Jahre 1098. In den Blieskasteler Stadtteilen gibt es jedoch Spuren, die bis in die Römerzeit hineinreichen, so dass die eigentliche Entstehungsgeschichte von Blieskastel im Dunkeln liegt.

Die ehemalige Burg Blieskastel war Sitz der älteren Grafen von Blieskastel, die 1237 ausstarben. Die Tochter des letzten Grafen, Elisabeth, stiftete 1234 das Kloster Gräfinthal in Gräfinthal. Burg und Herrschaft kamen an die Grafen von Salm, dann 1284 an Bischof Burkhard von Metz, der sie den von Finstingens versetzte. Seit 1337 gehörte Blieskastel zu Kurtrier. Unter den trierischen Amtmännern werden auch die Grafen von Veldenz genannt. 1440 übergab Erzbischof Jakob von Trier die Hälfte der Grafschaft und das „Hungericht“ dem Ritter Friedrich von Loewenstein. 1522 wurde die Burg von Franz von Sickingen in seiner Fehde mit dem Kurfürsten von Trier zerstört. 1553 wurde die Herrschaft von Blieskastel an die Grafen von Nassau-Saarbrücken verpfändet. Im Dreißigjährigen Krieg ist Blieskastel zerstört worden.

Um 1660 erwarben die Reichsfreiherren Von der Leyen, die seit 1456 in Blieskastel Besitzungen hatten, das kurtrierische Amt Blieskastel und erbauten 1661–1676 an der Stelle der alten Burg ein neues Schloss. Unter den von der Leyen erlebte Blieskastel im 18. Jahrhundert eine neue Blüte, besonders als die von der Leyen 1773 ihren Wohnsitz von Koblenz nach Blieskastel verlegten und diese zur Residenzstadt ausbauten. Unter der „großen Reichsgräfin“ Marianne von der Leyen, einer geborenen Gräfin von Dalberg, entstand in Blieskastel ein bedeutendes Kulturzentrum. Eine rege Bautätigkeit entfaltete sich. Das Residenzschloss wurde weiter ausgebaut und auf dem Schlossberg entstand eine Reihe hervorragender Palais und Herrenhäuser für die Hofbeamten der kleinen Residenz, darunter das sogenannte „Schlösschen“, das dem Zweibrücker Baudirektor und Architekten Christian Ludwig Hautt zugeschrieben wird[2]. Daneben wirkten kleinere Baumeister, wie A.G.F. Guillemard aus Longwy, Matthias Weysser und Peter Reheis und der Zimmermeister Franz Schmitt. In dieser Zeit entstanden auch die ehemalige Franziskanerklosterkirche, das ehemalige Waisenhaus und das Regierungsgebäude.

Mit der Französischen Revolution wurden die von der Leyen 1793 vertrieben und ihr Residenzschloss geplündert und in der Folge zerstört. Die Reste sind 1802 abgerissen worden. 1795 kam Blieskastel, wie das ganze linksrheinische Gebiet, unter französische Regierung und wurde 1798 zum Kantons-Hauptort im Saardepartement ernannt.

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig stand das zu Frankreich gehörende Gebiet links des Rheins zunächst unter der Zentralverwaltung der siegreichen Staaten. Der Kanton Blieskastel stand seit 1814 unter einer gemeinschaftlichen österreichisch-bayerischen Lands-Administrations-Kommission. Am 14. April 1816 schlossen Österreich und Bayern ein Kompensationsgeschäft, wonach dem Königreich Bayern der Rheinkreis, die spätere Pfalz, zugeteilt wurde. Dadurch wurde der Kanton Blieskastel am 1. Mai 1816 der Kreisdirektion Zweibrücken unterstellt. Die hiesige Bevölkerung war jetzt bayerisch[3].

Von 1920-1935 gehörte Blieskastel zum Saargebiet, das mit einem Mandat des Völkerbundes für 15 Jahre unter französische Verwaltung gestellt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag die Stadt Blieskastel zunächst in der französischen Besatzungszone, bevor sie 1946 bis Ende 1956 Teil des Saarprotektorats wurde.

Im Zuge einer Gebiets- und Verwaltungsreform mit Wirkung vom 1. Januar 1974, wurde Blieskastel, das bis dahin zum Landkreis Sankt Ingbert gehörte Teil des neu geschaffenen Saarpfalz-Kreises. Gleichzeitig wurde die Stadt Blieskastel um umliegende Gemeinden erweitert.

Politik

Stadtrat

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 64,5 %
 %
50
40
30
20
10
0
42,6%
30,6%
8,9%
8,3%
5,0%
4,6%
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2004
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-6,3%
-2,6%
+8,9%
-0,1%
-1,8%
+2,0%

Nach den Kommunalwahlen, zuletzt am 7. Juni 2009, ergab sich folgende Sitzverteilung [4]:

  Wahl 2009 Wahl 2004
Partei Anteil Sitze Anteil Sitze
CDU 42,6 % 18 48,9 % 20
SPD 30,6 % 12 33,2 % 14
Grüne 8,3 % 3 8,4 % 3
FDP 4,6 % 1 2,6 % 0
Die Linke 8,9 % 3
FWG Blieskastel 5,0 % 2 6,8 % 2
Wahlbeteiligung 64,5 % 60,8 %

Im Juni 2009 hat der Stadtrat in seiner ersten Sitzung die Beigeordneten Georg Wilhelm (CDU) und Brigitte Adamek-Rinderle (Grüne) gewählt.[5]

Gemeinsam bilden die CDU und Bündnis 90/Die Grünen in Blieskastel eine Kooperation. Auch der Abgeordnete der FDP ist als Partner der CDU in diese Kooperation eingebunden[5] und nahm daher auch an der ersten gemeinsamen Klausurtagung von CDU und Grünen teil.[6] Daher wird in Blieskastel auch von einer Jamaika-Koalition gesprochen.

Legislaturperiode 2004–2009

Nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 verfügte die CDU über eine absolute Mehrheit im Stadtrat. Während der Legislaturperiode traten die Stadträte Werner Weihrauch und Armin Jung aus der CDU aus und in die FDP ein. Seitdem verfügte die CDU-Fraktion über keine absolute Mehrheit mehr, arbeitete aber in enger Abstimmung mit der FDP. Eine Koalition bestand nicht.

Bürgermeister

  • 1945 bis 1956: Alfons Dawo (CVP, CDU)
  • 1956 bis 1963: Richard Buchheit (CDU)
  • 1964 bis 1987: Hermann Gehring (CDU)
  • 1987 bis 2005: Werner Moschel (SPD)
  • seit 2005: Annelie Faber-Wegener (CDU)

Bei der Direktwahl des Bürgermeisters am 10. April 2005 konnte sich Annelie Faber-Wegener (CDU) mit 51,8 % der abgegebenen Stimmen gegen Amtsinhaber Moschel (SPD), auf den 48,2 % entfielen, durchsetzen.

Partnerschaften

Eine Städtepartnerschaft besteht seit 1989 mit der französischen Gemeinde Le Creusot im Burgund und seit 2008 mit der italienischen Gemeinde Castellabate in Kampanien.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Herkulesbrunnen
Der Lange Bau (Orangerie) in Blieskastel, Rest der Schlossanlage
Der Napoleonsbrunnen
Der Gollenstein, ein Menhir bei Blieskastel
Die Heilig-Kreuz-Kapelle
Altarbild Unsere Liebe Frau mit den Pfeilen in der Heilig-Kreuz-Kapelle

Sehenswürdigkeiten

Der historische Stadtkern mit dem Blieskasteler Rathaus (im 18. Jahrhundert erbaut als Oberamts- und Waisenhaus), dem Herkulesbrunnen von 1691 und dem Napoleonsbrunnen („Schlangenbrunnen“) von 1804 ist geprägt durch das Zeitalter des Barock, aus dem auch die Hofratshäuser am Schlossberg stammen. Von diesen Hofratshäusern ist insbesondere das sogenannte „Schlösschen“ von 1776/77 sehenswert, das als Werk des Zweibrücker Baudirektors Christian Ludwig Hautt gilt. Insgesamt umfasst das Ensemble Alt-Blieskastel 133 Einzeldenkmale und weitere 65 unter Ensembleschutz stehende Gebäude. Die Stadt liegt an der Barockstraße SaarPfalz.

Oberhalb der Stadt stand einst das Schloss, das im Verlauf der Französischen Revolution zum größten Teil zerstört wurde. Die einzigen erhaltenen Teile sind der Lange Bau („Orangerie“), ein im 17. Jahrhundert errichtetes Renaissancebauwerk, das 1982 bis 1986 restauriert wurde und nun für Vorträge, Ausstellungen und Konzerte verwendet wird.

Westlich weiter oberhalb der einstigen Schlossanlage befindet sich die von 1776 bis 1778 erbaute ehemalige Klosterkirche der Franziskaner-Rekollekten und heutige katholische Pfarrkirche, die 1778 bis 1793 die Aufgabe einer „Schlosskirche“ übernahm und heute umgangssprachlich ebenso bezeichnet wird. Der Plan der Kirche ist von einem franziskanischen Baumeister namens Minder, die Bauausführung leitete der gräfliche Bauinspektor Peter Reheis.

Weiter nördlich auf dem „Han“ steht das seit 2005 von den Franziskaner-Minoriten betreute Wallfahrtskloster Blieskastel.[7]

In der Heilig-Kreuz-Kapelle beim Wallfahrtskloster befindet sich seit 1827 das Gnadenbild Unsere Liebe Frau mit den Pfeilen, das 1786 von Gräfinthal nach Blieskastel überführt wurde. Bei diesem Gnadenbild handelt sich um eine einzigartige Pietà (Vesperbild) aus dem 14. Jahrhundert, in der fünf eiserne, mittelalterliche Pfeilspitzen stecken. Nach der legendenhaften Überlieferung wurden die Pfeile von Frevlern hineingeschossen. Die Kapelle, in der ursprünglich eine Kreuzreliquie verehrt wurde, stammt aus den Jahren 1682/83.

Auf einer südlichen Anhöhe steht eine neobarocke protestantische Kirche von 1912.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der etwa 4.000 Jahre alte Gollenstein, der mit 6,5 m als der größte Menhir Mitteleuropas gilt. Er steht auf dem Höhenrücken bei Blieskastel.

Museen

Im Blieskasteler Uhrenmuseum „La Pendule“ werden vorwiegend Uhren aus der Barockzeit vom Ende des 17. bis ins 20. Jahrhundert ausgestellt[8][9].

Sport

Blieskastel ist die Heimatstadt des ehemaligen Handball-Bundesligisten TV Niederwürzbach. Seine Heimspiele trug der Verein jedoch nicht in Niederwürzbach aus, sondern im Sportzentrum von Homburg-Erbach. Außerdem spielte die Faustballabteilung des TV Blickweiler in der Hallensaison 80/81 in der Faustballbundesliga.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Trofeo Karlsberg: die Stadt ist Partner dieses jährlich am Wochenende nach Fronleichnam stattfindenden Junioren Weltcup Radrennens.
  • Juni: Blieskasteler Altstadtfest
  • Juli: Webenheimer Bauernfest, eines der größten Volksfeste im Saarland
  • Juli: Saarpfälzische Sommerakademie, Kurse der Freien Kunstschule Saarpfalz in der Orangerie und ihrer Umgebung
  • Oktober: Oktoberfest Blieskastel

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Hauptort Blieskastel besitzt seit dem Fahrplanwechsel vom 23. Mai 1991 keinen Personenverkehr der Eisenbahn mehr. Die Bliestalbahn von HomburgZweibrücken über Bierbach, Blieskastel nach Reinheim wurde Ende der 1990er Jahre auf einer Länge von knapp 15 km in einen Fahrradweg umgewandelt, der sich mittlerweile auf französischer Seite bis Saargemünd erstreckt. Die Eisenbahnstrecke Saarbrücken – St. Ingbert – Zweibrücken – Pirmasens hat eine Haltestelle im Ortsteil Lautzkirchen, die etwa 1,5 km vom ehemaligen Bahnhof Blieskastel entfernt liegt, einen Bahnhof im Ortsteil Niederwürzbach und einen Bahnhaltepunkt im Ortsteil Bierbach. Es bestehen Regionalbusverbindungen nach Homburg und St. Ingbert.

Die Bundesstraße 423 verläuft durch das Stadtgebiet. Von Frankreich und Mandelbachtal kommend, durchquert sie Aßweiler und Biesingen, führt von der Hochebene hinab nach Blieskastel, überquert die Blies und führt durch den Ortsteil Webenheim weiter zur Bundesautobahn 8 und nach Einöd.

Weitere wichtige Straßen sind:

  • L 101: von Mittelbach-Hengstbach über Altheim nach Peppenkum
  • L 102: von der Grenze zu Lothringen an der Siedlung Brenschelbach-Bahnhof über Brenschelbach und Riesweiler nach Peppenkum
  • L 103: von der L 105 zwischen Mimbach und Breitfurt über Böckweiler und Altheim zur L 102 bei Brenschelbach
  • L 105: von der B 423 in Webenheim über Mimbach, Breitfurt nach Gersheim
  • L 111: von St. Ingbert und Hassel über Niederwürzbach, Lautzkirchen und Bierbach nach Wörschweiler und Schwarzenacker (dort Anschluss an die B 423)
  • L 113: von der B 423 im Zentrum Blieskastels über Lautzkirchen nach Kirkel (über die L 119 Anschluss an die Bundesautobahn 6)

Ortsansässige Unternehmen

Das Reha-Klinikum Bliestal Kliniken mit 500 Betten ist der größte Arbeitgeber in Blieskastel. Der größte Industriebetrieb ist die Hager Group, die weltweit etwa 11.000 Beschäftigte hat.

Gerichte

In Blieskastel befindet sich eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Homburg, das zum Landgerichts- und OLG-Bezirk Saarbrücken gehört.

Bildung

Blieskastel ist ein über die Region hinaus bedeutender Schulstandort. Neben neun Grundschulen gibt es das Von der Leyen-Gymnasium, eine erweiterte Realschule (Geschwister-Scholl-Schule) sowie eine Sonderschule (Franz-Karl-Schule) für lernbehinderte Schüler.

Energie

In Blieskastel wurde 2001 eine Vestas V47-Windkraftanlage mit 76 m Nabenhöhe und 660 kW Leistung errichtet. Standort: 49° 8′ 4″ N, 7° 18′ 36″ O49.1344444444447.31.

Persönlichkeiten

  • Marianne von der Leyen (1745–1804) war von 1775 bis 1793 Regentin in Blieskastel. Ihre sterblichen Überreste befinden sich seit 1981 in der Schlosskirche von Blieskastel. Nach der Familie von der Leyen ist das Gymnasium in Blieskastel benannt
  • David Oppenheimer (1834–1897), deutscher Unternehmer und Bürgermeister von Vancouver, Kanada
  • Carl Johann Becker-Gundahl (1856–1925), deutscher Kirchenmaler und Zeichner
  • August Bruch (1874–1938), Abgeordneter im bayerischen Landtag
  • Georg Waltenberger (1865–1961), Kunstmaler
  • Adolf Niedhammer (1878–1964), Verwaltungsjurist, Bezirksamtmann, Landrat
  • Joseph Wendel (1901–1960), Kardinal (seit 1953), Bischof von Speyer, Erzbischof von München und Freising
  • Fred Oberhauser (* 1923), Literaturkritiker
  • Wolfgang Nehlig (* 1947), Ehrenwehrführer der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Blieskastel, Stadtwehrführer von 1990–2010, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
  • Kerstin Rech (* 1962), Literaturschaffende (Krimi, Hörspiel, Theaterstücke)
  • Marc Ziegler (* 1976), Profi-Fußballtorwart
  • Gerhard Knauss (* 1928), Philosoph

Literatur

  • Blieskastel vormals: alte Photos. Saarbrücker Druckerei u. Verlag, Saarbrücken 1983, ISBN 3-921646-58-8, S. 104.
  • Michael Lamla, Gertraud Lamla: Das Franziskanerkloster Blieskastel: 1775–1802. Verlag Die Mitte, Saarbrücken 1994, ISBN 3-921-23671-1.
  • Annemarie Neumar; Annemarie und Franz Neumar (Hrsg.): Blieskastel: Bilder der Stadt und ihrer Menschen. Blieskastel.
  • Michael H. Schmitt: Die Blies: Gestalterin einer Landschaft. Gollenstein Verlag, Blieskastel 2005, ISBN 3-935731-79-5.
  • Vonhof-Habermayr, Margit: Das Schloß zu Blieskastel. Ein Werk der kapuzinischen Profanbaukunst im Dienste des Trierer Kurfürsten Karl Kaspar von der Leyen (1652–1676). (= Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland, Bd. 37), Saarbrücken 1996, ISBN 978-3-923877-37-9, S. 322.
  • Thomas Strauch: Der Mythos um das Vesperbild von Blieskastel, im Jahrbuch zum Bergmannskalender 2008, Seite 177–182. Herausgegeben von der Deutschen Steinkohle AG.

Weblinks

 Commons: Blieskastel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Saarland.de – Fläche, Bevölkerung in den Gemeinden am 31.12.2010 nach Geschlecht, Einwohner je km² und Anteil an der Gesamtbevölkerung (PDF) (Hilfe dazu)
  2. Das ehemalige „Schlößchen“
  3. Zur Geschichte Blieskastels Auf: www.blieskastel.de
  4. Wahlergebnis 2009 von der Landeswahlleiterin, Statistisches Amt Saarland
  5. a b Knackpunkte sind ausgeräumt – CDU und Grüne stellen Kernpunkte ihrer Kooperation für Blieskastel vor Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 11. November 2009
  6. Jamaika geht in Klausur – CDU, Grüne und FDP befassten sich mit Thema Biosphäre und erneuerbaren Energien Artikel des Pfälzischen Merkurs vom 19. November 2009
  7. Franziskaner-Minoriten übernehmen Kloster Blieskastel. Auf: www.katholische kirche.de
  8. Blieskasteler Uhrenmuseum la pendule Auf: www.blieskastel.de
  9. Uhrenmuseum „La Pendule“

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