Agnes Miegel
Agnes-Miegel-Denkmal in Bad Nenndorf

Agnes Miegel (* 9. März 1879 in Königsberg; † 26. Oktober 1964 in Bad Salzuflen) war eine deutsche Schriftstellerin, Journalistin und Balladendichterin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Agnes Miegels mütterliche Vorfahren lebten in Filzmoos am Oberhofgut, dem ältesten Anwesen im Salzburger Land in Österreich, und gehörten zu den protestantischen Salzburger Glaubensflüchtlingen, die 1732 von Friedrich Wilhelm I. nach Ostpreußen gerufen wurden. Ihre Eltern waren der Kaufmann Gustav Adolf Miegel und seine Frau Helene Miegel, geborene Hofer.

Miegel besuchte die Höhere Mädchenschule in Königsberg und lebte dann von 1894 bis 1896 in einem Pensionat in Weimar, wo sie erste Gedichte schrieb. 1898 verbrachte sie drei Monate in Paris, machte ab 1900 eine Ausbildung als Kinderkrankenschwester in einem Berliner Kinderkrankenhaus und war von 1902 bis 1904 als Erzieherin in einem Mädcheninternat in Bristol in England tätig. 1904 besuchte sie das Lehrerseminar in Berlin, musste wegen Erkrankung abbrechen und ging 1905 in eine landwirtschaftliche Maidenschule bei München.[1]

1906 kehrte Miegel nach Königsberg zurück, um ihre kranken Eltern und insbesondere ihren erblindenden Vater bis zu seinem Tod im Jahre 1917 zu pflegen. Sie lebte bis 1945 in Königsberg, unterbrochen von größeren Reisen, und arbeitete dort als Journalistin, Autorin und seit 1927 als freie Schriftstellerin. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges flüchtete sie im Februar 1945 vor der herannahenden Roten Armee nach Dänemark. 1946 kehrte sie nach Deutschland zurück und fand Aufnahme in der Britischen Besatzungszone im Schloss Apelern bei der Familie von Münchhausen. Der 1945 verstorbene Schriftsteller Börries Freiherr von Münchhausen war zu Beginn ihrer Karriere einer ihrer Förderer gewesen. 1948 zog sie nach Bad Nenndorf und wirkte dort bis zu ihrem Lebensende.[1][2]

Werk

Neben ihrer erzieherischen Tätigkeit schuf Miegel als Literatin Lyrik und Erzählungen, die von heimatlich-christlichem Gedankengut geprägt sind. Schon als Zwanzigjährige hielt sie ihre erste eigene Dichterlesung im Königsberger Artushof. Börries Freiherr von Münchhausen förderte bereits ihre ersten Balladen und Lieder in seinem neuromantischen Kreis.[3] 1901 erschien ihr erstes Buch Gedichte im Stuttgarter Cotta-Verlag und 1907 ihr zweites Buch Balladen und Lieder im Diederichs-Verlag in Jena. Bis zu ihrem Tod veröffentlichte sie zahlreiche Erzählungen, Märchen und Gedichte. Die Gesamtausgabe ihrer Werke umfasst sieben Bände.

Bekannt wurde Miegel besonders mit ihrer Ballade Die Frauen von Nidden, die noch vereinzelt in Schulbüchern auftaucht.[4] Hierin beschreibt sie den Untergang des Dorfes Nidden in Ostpreußen (heute Nida in Litauen) bei einer Pestepidemie.[5] In ihrer Heimatlyrik verarbeitete sie insbesondere ostpreußische Bezüge und wurde oft als „Mutter Ostpreußens“ bezeichnet.

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki nahm 2005 drei ihrer Balladen in den fünften Teil seiner Anthologie Der Kanon unter der Rubrik Die deutsche Literatur. Gedichte auf: Die Schwester, Die Nibelungen und Die Frauen von Nidden.

Verhältnis zum Nationalsozialismus

Während der Zeit des Nationalsozialismus war Miegel eine Verehrerin Adolf Hitlers. Dem Nationalsozialismus gegenüber bezog sie eine unkritische und befürwortende Haltung, und hat sich auch nach 1945 nicht von dieser distanziert. Sie wurde 1933 Mitglied der NS-Frauenschaft und nach der „Säuberung“ Vorstandsmitglied der Deutschen Akademie der Dichtung, einer Unterabteilung der Preußischen Akademie der Künste. Im Oktober 1933 gehörte sie zu den 88 deutschen Schriftstellern, die das Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Adolf Hitler unterzeichneten. Nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg unterschrieb sie den Aufruf der Kulturschaffenden zur „Volksbefragung“ wegen der Zusammenlegung des Amtes des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers. 1939 nahm sie das Ehrenzeichen der Hitlerjugend entgegen; 1940 wurde sie Mitglied der NSDAP.[6]

Miegel war außerdem auf Vortrags- und Lesereisen, bekam Ehrenbürgerschaften verliehen und durfte ohne Einschränkungen publizieren. Ihre Einstellung wird an glorifizierenden Hymnen auf Adolf Hitler (unter anderem in Bühners Anthologie Dem Führer, 1938, einem Gedicht An den Führer, 1940) und einer Hinwendung zu Blut-und-Boden-Themen deutlich.[7] In ihren „Weiheversen“ Dem Schirmer des Volkes huldigte sie 1938 Hitler mit folgenden Worten:

„Laß in deine Hand,
Führer, uns vor aller Welt bekennen;
Du und wir,
nie mehr zu trennen
stehen ein für unser deutsches Land.“[8]

Als bekannte ostpreußische Heimatdichterin wurde sie zu einem „literarischen Aushängeschild“ des NS-Regimes.[9] 1940 erhielt sie den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, in dessen Verwaltungsrat seit 1935 sowohl Heinrich Himmler als auch Joseph Goebbels saßen. 1944, in der Endphase des Zweiten Weltkrieges, wurde sie von Hitler in die Sonderliste der „Gottbegnadetenliste“ mit den sechs wichtigsten deutschen Schriftstellern aufgenommen.[6]

Nach 1945 schrieb Agnes Miegel zu ihrer Verstrickung in den Nationalsozialismus: „Dies habe ich mit meinem Gott alleine abzumachen und mit niemand sonst.“[10]

Rezeption

Sondermarke zu Miegels 100. Geburtstag
gestaltet von Elisabeth von Janota-Bzowski, 1979

In der Sowjetischen Besatzungszone wurden Miegels Werke Ostland (Diederichs-Verlag, Jena 1940) und Werden und Werk. Mit Beiträgen von Karl Plenzat (Eichblatt-Verlag, Leipzig 1938) auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[11][12]

Die Deutsche Bundespost gab 1979 eine Briefmarke als Sondermarke zu ihrem 100. Geburtstag heraus. Das Literaturmuseum Agnes-Miegel-Haus befindet sich in ihrem ehemaligen Wohnhaus in Bad Nenndorf, in der Straße Agnes-Miegel-Platz 3. Dort ist das Wohn- und Arbeitszimmer so erhalten, wie Agnes Miegel es verlassen hat. In weiteren Räumen sind Bilder, Fotos, Bücher sowie persönliche Gegenstände von ihr und ihrem Umfeld ausgestellt. Das Museum wird von der literarischen Agnes-Miegel-Gesellschaft betrieben, die dort auch ihren Sitz hat.

Agnes-Miegel-Denkmale gibt es in Bad Nenndorf sowie an ihrem ehemaligen Wohnhaus in Königsberg in der Hornstraße 7 (jetzt: Serzanta Koloskowa), im Blumenauer Kirchweg in Wunstorf und am Oberhof in Filzmoos. Auf dem Relief am ehemaligen Königsberger Wohnhaus ist in deutscher und russischer Sprache zu lesen: „Und dass du Königsberg nicht sterblich bist. In diesem Hause lebte bis 1945 die deutsche Dichterin Agnes Miegel * 9.3.1879 Königsberg † 26.10.1964“. Auf das Denkmal in Wunstorf wurde Anfang Februar 2007 ein Anschlag verübt; das Denkmal wurde dabei mit einem Davidstern und mit der orangefarbenen Inschrift beschmiert: „Kein Vergeben – Kein Vergessen“.

Das Literaturmuseum Agnes-Miegel-Haus in Bad Nenndorf

In der Nachkriegszeit war Miegel Namensgeberin für Schulen in Düsseldorf, Osnabrück, Wilhelmshaven und Willich sowie für Straßen, Wege und Plätze in mehreren deutschen Städten. So wurde zum Beispiel 1959 im Wilhelmshavener Stadtteil Fedderwardergroden, in dem sich nach dem Krieg Tausende Vertriebene angesiedelt hatten, eine Realschule nach ihr benannt – „aus Dankbarkeit für die unvergänglichen Werke der Dichterin und zugleich als Ausdruck unlöslicher Verbundenheit mit dem deutschen Osten“, wie es auf der Widmungsurkunde zu lesen ist.[13]

In Friedland in Ostpreußen (Prawdinsk) erinnert eine Gedenktafel mit Bild der Dichterin in Russisch und Deutsch: „In diesem Gebäude befand sich im Jahre 1923 bis 1945 ein Gymnasium mit dem Nahme der bekannten Königsberger Dichterin Agnes Miegel“. Es folgt: „Und laß ein Lied von mir...“.

In neuerer Zeit kommt es in einigen Städten auf Grund der Haltung der Autorin zum Nationalsozialismus zu Umbenennungsbestrebungen, wie beispielsweise bei Straßennamen in Sankt Augustin und Hildesheim.[14] Weitere Debatten gab es unter anderem in Göttingen, Hannover und Sarstedt. Gleiches gilt für Erlangen[15] sowie für die Wilhelmshavener Realschule[16] und weitere Schulen in Düsseldorf[17] und Osnabrück. Teilweise, wie in Wilhelmshaven, gab es solche Anfragen bereits in den 1970er- und 1990er-Jahren. In Celle wurde auf Beschluss des Stadtrates die Agnes-Miegel-Straße im Februar 2011 in Dr.-Lise-Meitner-Straße umbenannt.[18] Im niederrheinischen Willich wurde eine Schule im Jahr 2008 nach teils hitzigen Diskussionen in Astrid-Lindgren-Schule umbenannt, im niedersächsischen Osnabrück erfolgte Anfang 2010 eine Schulumwidmung nach der Schriftstellerin und Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner,[19] in Wilhelmshaven erfolgte die Umbenennung in Marion-Dönhoff-Schule.[20]

Medaille mit Porträt

Auf Agnes Miegel wurde von dem unbekannten Medailleur „HSF“ eine undatierte Medaille aus Bronzeguss mit ihrem Porträt geschaffen (Vorderseite: AGNES MIEGEL - Halsbildnis nach links, unten signiert: HSF (unbekannter Medailleur); Rückseite: Sechs Zeilen Text: ÜBER / DER WEICHSEL / DRÜBEN / VATERLAND / HÖRE UNS / AN; Durchmesser der Medaille: 88 mm).

Auszeichnungen und Ehrungen

Werke (Auswahl)

Agnes Miegel: Deutsche Balladen, 1935
Ernst Fuchs-Schönbach: Acht Lieder nach Gedichten von Agnes Miegel, 1943/44
  • 1901 Gedichte. Stuttgart (Cotta)
  • 1907 Balladen und Lieder. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1920 Gedichte und Spiele. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1925 Heimat. Lieder und Balladen. Leipzig (Eichblatt)
  • 1926 Geschichten aus Alt-Preußen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1926 Die schöne Malone, Erzählungen. Leipzig (Eichblatt)
  • 1927 Spiele. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1927 Gesammelte Gedichte. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1928 Die Auferstehung des Cyriakus, Erzählungen. Leipzig (Eichblatt)
  • 1930 Kinderland, Erzählungen. Leipzig (Eichblatt)
  • 1931 Dorothee, Erzählungen. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1932 Der Vater, Erzählungen. Berlin (Eckhart)
  • 1932 Herbstgesang, Gedichte. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1933 Weihnachtsspiel. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1933 Kirchen im Ordensland – Gedichte. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1934 Gang in die Dämmerung – Erzählungen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1935 Das alte und das neue Königsberg. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1935 Deutsche Balladen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1936 Unter hellem Himmel, Erzählungen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1936 Kathrinchen kommt nach Hause, Erzählungen. Leipzig (Eichblatt)
  • 1936 Noras Schicksal, Erzählungen. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1937 Das Bernsteinherz, Erzählungen. Leipzig (Reclam)
  • 1937 Audhumla, Erzählungen. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1937 Herden der Heimat. Erzählungen mit Zeichnungen von Hans Peters. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1938 Und die geduldige Demut der treuesten Freunde, Versdichtung. Ebenhausen (Bücher der Rose, Langewiesche-Brandt)
  • 1938 Viktoria, Gedicht und Erzählung. Ebenhausen (Gesellschaft der Freunde der deutschen Bücherei)
  • 1939 Frühe Gedichte (Neuausgabe der Gedichte von 1901). Stuttgart (Cotta)
  • 1939 Herbstgesang. Eugen Diederichs, Jena. [21]
  • 1939 Die Schlacht von Rudau, Spiel. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1939 Herbstabend, Erzählung. Eisenach (Privatdruck)
  • 1940 Ostland. Gedichte. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1940 Im Ostwind, Erzählungen. Jena (Eugen Diederichs)
  • 1940 Wunderliches Weben, Erzählungen. Königsberg/Pr. (Langen und Müller)
  • 1940 Ordensdome. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1944 Mein Bernsteinland und meine Stadt. Königsberg/Pr. (Gräfe und Unzer)
  • 1949 Du aber bleibst in mir, Gedichte. Hameln (Seifert)
  • 1949 Die Blume der Götter, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1951 Der Federball, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1951 Die Meinen, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1952 Ausgewählte Gedichte. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1952–1955 Gesammelte Werke (G.W.). Köln (Eugen Diederichs)
    • Band 1: Gesammelte Gedichte
    • Band 2: Gesammelte Balladen
    • Band 3: Stimme des Schicksals (Erzählungen I)
    • Band 4: Seltsame Geschichten (Erzählungen II)
    • Band 5: Aus der Heimat (Erzählungen III)
    • Band 6: Märchen und Spiele
  • 1958 Truso, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)
  • 1959 Mein Weihnachtsbuch, Gedichte und Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs) (2. erweiterte Auflage 1984)
  • 1962 Heimkehr, Erzählungen. Köln (Eugen Diederichs)

Literatur

Biografien und biografische Einzelthemen
  • Marianne Kopp: Agnes Miegel. Leben und Werk. Husum Druck- und Verlagsges., Husum 2004, ISBN 3-89876-116-9.
  • Anni Piorreck: Agnes Miegel. Ihr Leben und ihre Dichtung. Korrigierte Neuaufl., Diederichs, München 1990, ISBN 3-424-01036-7.
  • Ursula Starbatty: Begegnungen mit Agnes Miegel. Agnes-Miegel-Ges., Bad Nenndorf 1989, ohne ISBN. (Jahresgabe der Agnes-Miegel-Gesellschaft 1989/90)
Sekundärliteratur
  • Tilman Fischer: „Ostpreußen“ von Agnes Miegel. In: „Immer Grenzernot und Tränen.“ Spiegelung des Nationalismus in Ostpreußen Mitte des 20. Jahrhunderts in der deutschen Literatur. Essay beim Internetportal für Westpreußen, Ostpreußen und Pommern, Dortmund, 16. November 2009. (Online als Digitalisat frei verfügbar)
  • Helga Neumann, Manfred Neumann: Agnes Miegel. Die Ehrendoktorwürde und ihre Vorgeschichte im Spiegel zeitgenössischer Literaturkritik. Königshausen u. Neumann, Würzburg 2000, ISBN 3-8260-1877-X.
  • Jurgita Katauskiené: Land und Volk der Litauer im Werk deutscher Schriftsteller des 19./20. Jhs. (H. Sudermann, E. Wiechert, A. Miegel und J. Bobrowski). Verl. Matrica, Vilnius 1997, ISBN 9986-64504-2. (zugleich Dissertation; Universität Frankfurt am Main 1997)
  • Annelise Raub: Nahezu wie Schwestern. Agnes Miegel und Annette von Droste-Hülshoff. Grundzüge eines Vergleichs. Agnes-Miegel-Ges., Bad Nenndorf 1991, ISBN 3-928375-10-5. (Jahresgabe der Agnes-Miegel-Gesellschaft 1991)
  • Harold Jensen: Agnes Miegel und die bildende Kunst. Rautenberg, Leer 1982, ISBN 3-7921-0261-7. (Jahresgabe der Agnes-Miegel-Gesellschaft 1982/83)
  • Walther Hubatsch: Ostpreussens Geschichte und Landschaft im dichterischen Werk von Agnes Miegel. Agnes-Miegel-Ges., Minden 1978, ohne ISBN.
  • Alfred Podlech (Bearb.): Agnes-Miegel-Bibliographie. Agnes-Miegel-Ges., Minden 1973, ohne ISBN. (Jahresgabe der Agnes-Miegel-Gesellschaft 1973)
  • Klaus-Dietrich Hoffmann: Das Menschenbild bei Agnes Miegel. Mit einem Literaturverzeichnis. Ostdeutsche Forschungsstelle im Lande Nordrhein-Westfalen, Dortmund 1969 (= Veröffentlichungen der Ostdeutschen Forschungsstelle im Lande Nordrhein-Westfalen; Reihe A; Nr. 16), ohne ISBN. (zugleich Dissertation; University of Iowa, Iowa City 1967)
  • Ruth Pietzner: Die Natur im Werk Agnes Miegels. Hinstorff, Rostock 1937 (= Rostocker Studien; 2), ohne ISBN. (zugleich Dissertation, Universität Rostock)

Weblinks

 Commons: Agnes Miegel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Agnes Miegel – Biographie. Agnes-Miegel-Gesellschaft, abgerufen am 8. März 2010.
  2. Agnes Miegel. Literaturatlas.de, abgerufen am 8. März 2010.
  3. Heinz-Georg Kyritz: Literaturnachweis: Anni Piorreck: Agnes Miegel, Ihr Leben und ihre Dichtung. In: The German Quarterly, 1969, abgerufen am 8. März 2010 (Auszug bei JSTOR).
  4. Agnes Miegel: Die Frauen von Nidden Reise-nach-Ostpreußen.de, abgerufen am 8. März 2010 (Text der Ballade).
  5. Die Kurische Nehrung – Geschichte. Reise-nach-Ostpreußen.de, abgerufen am 8. März 2010.
  6. a b Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 409.
  7. Nach Meyers enzyklopädischem Lexikon, korrigierter Nachdruck 1981, Band 16, S. 201 „ließ sie gelegentl. Blut-und-Boden-Romantik erkennen; sympathisierte mit nationalsozialist. Ideen“.
  8. Gedichtzitat bei: Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 409, zitiert aus Bühners Anthologie Dem Führer.
  9. Arnulf Scriba: Literatur während des NS-Regimes. LeMO, abgerufen am 8. März 2010.
  10. Dokumentiert. Aus den Gesängen der Agnes Miegel. junge Welt, Schwerpunkt, 19. März 2009, S. 3.
  11. Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur: Transkript Buchstabe M, Seiten 264–293. Zentralverlag, Ost-Berlin 1946 (siehe lfd. Nr. 7941. Miegel, Agnes […]).
  12. Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur: Transkript Buchstabe M, Seiten 186–206. Zweiter Nachtrag, Deutscher Zentralverlag, Ost-Berlin 1948 (siehe lfd. Nr. 5294. Miegel, Agnes […]).
  13. Martin Wein: Dönhoff soll Schülern als Vorbild dienen. Wilhelmshavener Realschule will sich von bisheriger NS-belasteter Namenspatronin trennen. Weser-Kurier, 7. März 2010, S. 16.
  14. Streit um Agnes Miegels Rolle in NS-Zeit. News.de abgerufen am 16. Juni 2011.
  15. Umbenennung der Agnes Miegel-Straße (Antrag an den Stadtrat von Erlangen). Grüne Liste Erlangen, Stadtratsfraktion, 30. April 2001, abgerufen am 8. März 2010.
  16. Martin Wein: Agnes Miegel – eine widersprüchliche Person. Wilhelmshaven will nach Nationalsozialistin benannte Realschule nicht umtaufen. Schulleiter wirbt für sachgemäße Debatte. Weser-Kurier, 29. Dezember 2007.
  17. Website der Agnes-Miegel-Realschule in Düsseldorf, mit Vorabinformation zur Namensänderung in Realschule Golzheim (abgerufen am 2. April 2009)
  18. Celle Heute, 13. Februar 2011
  19. Frank Henrichvark: Agnes Miegel ist kein Vorbild mehr. Neue Osnabrücker Zeitung, 2. Mai 2009, abgerufen am 8. März 2010.
  20. Gegenwind Ausgabe 251: Hartnäckigkeit belohnt. Gegenwind - Zeitung für Arbeit, Frieden und Umweltschutz, März 2010, abgerufen am 14. April 2010.
  21. Ein überliefertes Exemplar trägt eine handschriftliche Widmung an den NS-Spitzenpropagandisten Johann von Leers: "Agnes Miegel, 19. August 1939, Heiligendamm/Doberan"

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