Alemannische Dialekte
Westoberdeutsche / alemannische Dialekte

Gesprochen in

autochthon in: Schweiz, Deutschland, Frankreich (Elsass), Österreich, Liechtenstein, Italien (Piemont) und Venezuela (Colonia Tovar)
Sprecher etwa 10 Millionen (unterschiedliche Dialektkenntnisse)
Linguistische
Klassifikation

Indoeuropäisch

Germanisch
Westgermanisch
Hochdeutsch
Oberdeutsch
  • Westoberdeutsch
Sprachcodes
ISO 639-1:

-

ISO 639-2:
  • gsw (Schweizerdeutsch, Alemannisch, Elsässisch)
  • gem (sonstige germanische Sprachen)
ISO 639-3:
  • gsw (Schweizerdeutsch, Alemannisch, Elsässisch)
  • swg (Schwäbisch)
  • wae (Walser-Dialekte)
  • gct (Alemán Coloniero Tovar)
Das traditionelle Verbreitungsgebiet westoberdeutscher (=alemannischer) Dialektmerkmale im 19. und 20. Jahrhundert.

Als alemannische Dialekte, oder exakter westoberdeutsche Dialekte, werden in der germanistischen Linguistik aufgrund gemeinsamer Sprachmerkmale diverse im Südwesten des deutschen Sprachraums gesprochene Dialekte bezeichnet. Zusammen mit anderen Dialektgruppen zählen sie zum Oberdeutschen, mit jenem zum Hochdeutschen.

Die Bezeichnung ‚alemannisch‘ geht auf die sogenannten Alemannen zurück, jedoch können die alemannischen Dialekte keinesfalls mit deren Sprach- oder Dialektformen gleichgesetzt werden[1] (siehe Kapitel Dialekt- und Sprachgeschichte). Die Bezeichnung der Dialektgruppe als ‚westoberdeutsch‘ ist auch aus diesem Grund sinnvoller, wird aber im Grunde nur in der Wissenschaft verwendet – allgemein bekannt ist meist nur der problematische Ausdruck ‚alemannisch‘ und seine Untergliederung ‚schwäbisch‘ (siehe Kapitel Gliederung).

Inhaltsverzeichnis

Verbreitungsgebiet, Gliederung und Verwendung

Autochthones Verbreitungsgebiet

Das autochthone beziehungsweise traditionelle Verbreitungsgebiet grenzt im Norden an das der fränkischen Dialekte und im Osten an das der bairischen Dialekte, im Süden und Westen schließen sich Gebiete romanischer Sprachen (Bündnerromanisch, Italienisch und Französisch) bzw. romanischer Mundarten an. Die einzelnen Teile des Verbreitungsgebietes nach Staaten bzw. Staatsteilen, im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden:

Die Deutschschweiz im Rahmen der Schweizer Sprachgebiete im Jahr 2000
Die alemannischen Dialekte der Region Elsass im 19. Jahrhundert

Allochthones Verbreitungsgebiet

Alle allochthonen Verbreitungsgebiete liegen in Gegenden, in denen nicht Deutsch Amts- und Verkehrssprache ist und führen bzw. führten daher lediglich ein Nischendasein.

Gliederung

Die alemannischen Mundarten wurden von der Mehrheit der Dialektforschung des 19. und 20. Jahrhunderts in vier bzw. fünf Hauptgruppen gegliedert. Von Nord bzw. Nordost nach Süd bzw. Südwest kann man nach bestimmten wichtigen Laut- und anderen Sprachmerkmalen unterscheiden Schwäbisch, Niederalemannisch (Oberrheinalemannisch und Bodenseealemannisch), Hochalemannisch und Höchstalemannisch:

  • Die nordöstlichen alemannischen Mundarten werden unter der Bezeichnung Schwäbisch zusammengefasst und werden vor allem in Württemberg und Bayern gesprochen. Das Verbreitungsgebiet entspricht grob dem Territorium des Schwäbischen Reichskreises, abgesehen von dessen Territorien an Bodensee und Rhein. Das Schwäbische befindet sich im Osten und Norden teilweise unter Druck bairischer und ostfränkischer Dialektmerkmale, andererseits breiten sich schwäbische Mundartkennzeichen partiell nach Süden, Westen und Norden aus (Bodensee, Baar, Pforzheim, Heilbronn, Schwäbisch Hall).
  • Die nordwestlichen alemannischen Dialekte werden unter der Bezeichnung Oberrheinalemannisch zusammengefasst. Diese Benennung rührt von der Oberrheinischen Tiefebene her, welche diesbezüglich die Osthälfte der Vogesen und die Westhälfte des Schwarzwaldes einschließt. Sie werden vor allem im Elsass und in Südbaden gesprochen. Das Oberrheinalemannische steht im Norden prinzipiell unter Druck süd- und rheinfränkischer Mundartmerkmale, der historische Straßburger Stadtdialekt wird sogar als explizite alemannisch-fränkische Mundart aufgefasst. Im Süden hingegen dringen oberrheinische Dialektkennzeichen nach Süden vor, die Stadtmundart von Basel gilt bereits als oberrheinalemannisch.
  • Bestimmte in zentralen Bereichen des alemannischen Raums gesprochene Dialekte werden unter der Bezeichnung Bodenseealemannisch zusammengefasst. Diese sind jedoch nicht nur im Bodenseebecken verbreitet (und umfassen jenes auch nicht ganz), sondern auch nordwestlich und südöstlich davon, die Benennung Bodenseealemannisch ist daher irreführend. Das Verbreitungsgebiet bedeckt jeweils eher kleinere Gebiete im südöstlichen Baden, im südlichsten Württemberg, im südwestlichen Bayern, im nördlichen Vorarlberg und in der nordöstlichsten Schweiz. Das Bodenseealemannische ist stark unter Druck benachbarter Mundartgruppen, vor allem des Schwäbischen.
  • Die oberrhein- und bodenseealemannischen Dialektkennzeichen werden auch zum Niederalemannischen zusammengefasst.
Das Gebiet der hochalemannischen Dialekte. Rot eingezeichnet ist die Brünig-Napf-Reuss-Linie.
  • Die südlichen alemannischen Mundarten werden zum Hochalemannischen und zum Höchstalemannischen zusammengefasst. "Hoch-" und "Höchst-" verweisen darauf, dass diese Gebiete geographisch durchschnittlich höher liegen als die nördlich gelegenen Gebiete des Niederalemannischen und Schwäbischen. Das Hochalemannische wird vor allem in der Schweiz, im südlichen Vorarlberg, im südlichsten Baden und im südlichsten Elsass gesprochen. Es steht vor allem außerhalb der Schweiz unter Druck niederalemannischer Dialektmerkmale, in der Schweiz hingegen breiten sich hochalemannische Merkmale nach Süden in das höchstalemannische Gebiet aus. Das Höchstalemannische ist vor allem in der südlichen Deutschschweiz und in den Walserorten Österreichs beheimatet. Es steht generell unter Druck hochalemannischer Mundartkennzeichen.

Neben diesen linguistischen Einteilungen sind teilweise Bezeichnungen geläufiger, die die Mundarten bestimmter Staatsgebiete zusammenfassen. Für den alemannischen Dialektraum sind zu nennen Elsässisch, Schweizerdeutsch, Badisch und Vorarlbergisch. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht wie die linguistischen Hauptgruppen verwandte Ortsdialekte zusammenfassen, sondern in sich nicht kohärente Dialektgebiete vereinen. Dennoch haben vor allem «Schweizerdeutsch» und «Elsässisch» durchaus ihre Berechtigung, da im Elsass und in der Schweiz ganz besondere Rahmenbedingungen des Dialekts herrschen, die vor allem in der Schweiz zu einem eigenständigen Umgang mit dem Dialekt geführt haben. In rein linguistischer Hinsicht bildet das Schweizerdeutsche also keine spezielle Gruppe des Alemannischen, wohl aber in pragmatischer. Im Prinzip gelten ebenso in den anderen Staaten für die Verwendung des Dialekts besondere, von soziokulturellen Entwicklungen des jeweiligen Staates geprägte Sprachbedingungen, vor allem in Frankreich und Österreich (vgl. Liste von Austriazismen).

Zwischen den Verbreitungsgebieten der oben aufgeführten linguistischen Hauptgruppen sowie zu den fränkischen und bairischen Mundarten bestehen häufig Übergangsdialekte, die kleinere oder größere Gebiete einnehmen. Darüber hinaus lassen sich die Dialekte überall in Regional- und Ortsdialekte weiterdifferenzieren (Berndeutsch, Baseldeutsch, Straßburgisch, Augsburgisch, Ostschwäbisch usw.). Neben dieser rein räumlichen lassen sich bei der Gliederung unter anderen durchaus auch zeitlich-historische sowie soziologische Komponenten heranziehen (z.B. Honoratiorenschwäbisch).

Hoch- und Höchstalemannisch wurden teilweise auch unter südalemannisch, niederalemannisch und schwäbisch selten unter nordalemannisch zusammengefasst, die Bezeichnung mittelalemannisch ersetzte bei manchen Autoren hoch-, nieder- und/oder bodenseealemannisch.

Die Ausdrücke "schwäbisch" / "die Schwaben" / "Schwaben" werden bzw. wurden im Elsass und in der Schweiz manchmal als Synonyme für "deutsch" / "Deutsche" / "Deutschland" gebraucht. Dies hat vermutlich weniger mit sprachgeschichtlichen Ereignissen, sondern mit der politischen Geschichte des westoberdeutschen Raumes zu tun (vgl. dazu Schwäbischer Reichskreis, Schwabenkrieg und Geschichte des Elsass).

Der Gesamtausdruck "alemannisch" wird nicht selten nur in einem engeren Sinn verwendet und meint dann nur nieder-, hoch- und höchstalemannisch. Nicht selten wird er weiter verengt auf bestimmte Regionen angewandt (vor allem Südbaden). In der Schweiz, im Elsass und im Schwäbischen ist er oft wenig bis gar nicht geläufig.

Im Verhältnis der Hauptdialektgruppen untereinander besteht eine große Dynamik, die dafür sorgt, dass bestimmte Dialektmerkmale räumlich wachsen oder aber verdrängt werden und sogar ganz verschwinden. Zu den in dieser Hinsicht expandierenden und somit wirkmächtigsten Dialektgruppen gehören das Hochalemannische, das Schwäbische und das Oberrheinalemannische, eine gegenteilige Rolle wird vor allem vom Bodenseealemannischen eingenommen. So breiten sich in der Schweiz die Dialekte der Agglomerationen in das Umland aus, wodurch es beispielsweise im südlichen Bernbiet zu einem Rückzug höchstalemannischer Merkmale kommt. Schwäbische Merkmale dominieren den gesamtalemannischen Raum Baden-Württembergs und sickern in niederalemannisches, vor allem bodenseealemannisches, aber auch oberrheinalemannisches und fränkisches Gebiet ein. In Baden und Frankreich hat aber das Oberrheinalemannische seinerseits eine verdrängende Kraft gegenüber den dortigen "Hochalemannismen" im Sundgau und im Breisgau entwickelt.

Verwendung

Im aktuellen bzw. historischen autochthonen Verbreitungsgebiet der alemannischen Mundarten im Südwesten des deutschen Sprachraums wohnen etwa 10 Millionen Menschen. Sofern diese überhaupt Dialekt oder vom Dialekt beeinflusst sprechen, ist die Ausprägung sehr unterschiedlich: Die Bandbreite reicht von mit leicht gefärbter Umgangssprache Sprechenden bis zu nicht des Standarddeutschen Mächtigen. In der Schweiz existiert heutzutage eine informelle und recht starke Trennung, zu welchen Anlässen Dialekt (Schweizerdeutsch) oder Hochsprache (Schweizer Hochdeutsch) verwendet wird.[3]

Dialekt- und Sprachgeschichte

Das Gebiet der germanischen Jastorfkultur (dunkelrot) in der späten, vorrömischen Eisenzeit, vor der Ausbreitung nach Süden (orange: Keltisches Gebiet)
Der alemannische Siedlungsraum (nicht: Sprachraum) zwischen dem 3. und 5. Jahrhundert

Als erste fassbare Sprachgrenzen im heutigen westoberdeutschen Raum könnten die verschiedenen römischen Reichsgrenzen aufgefasst werden, die romanisierte Kelten von nicht romanisierten Kelten bzw. später Germanen trennten. Die Germanen hatten sich als eigene Kultur während des 2. Jahrtausends vor Christus im Ostseeraum aus einer Überlagerung der indoeuropäischen Schnurkeramikkultur mit der nicht-indoeuropäischen Trichterbecherkultur gebildet. Diese Germanen formten ab 600 vor Christus in Norddeutschland die Jastorfkultur und rückten später nach Süden vor, wo sie die Kelten verdrängten und die römische Grenze erreichten. Im 3. Jahrhundert überschritten Teile dieser germanischen Gruppen, namentlich die Alemannen, zwischen Rhein und Donau erstmals dauerhaft und ohne im römischen Reich assimiliert zu werden die Reichsgrenze. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches im 5. Jahrhundert besiedelten die noch nicht sesshaft lebenden Germanen auch die meisten übrigen Gebiete des heutigen westoberdeutschen Dialektraumes, den sie dann auch herrschaftlich dominierten. Vom 5./6. Jahrhundert an kann also von einer überwiegenden sprachlichen Kontinuität im späteren alemannischen Mundartgebiet ausgegangen werden. Verbliebene gallo-romanische Gruppen wurden nach und nach assimiliert.[4]

Bereits im 4. Jahrhundert hatte im germanischen Sprachraum die bis ins 7. Jahrhundert andauernde Zweite Lautverschiebung (2. LV) eingesetzt, die für die Trennung in althochdeutsche und altniederdeutsche (altniederfränkisch und altsächsisch) Idiome sorgte. Die Sprachmerkmale der 2. LV hatten ihren Ursprung im Südosten des damaligen germanischen Sprachraums, breiteten sich in der Folge über den Süden und die Mitte aus und veränderten dort die Sprache hin zu althochdeutschen Formen. Die althochdeutschen Formen sind die jüngeren Sprachformen. Im Norden setzten sich diese neuen Sprachformen nicht oder nur zum kleinen Teil durch, es blieb bei den altniederdeutschen Idiomen. Das Wort ‚deutsch‘ bestand damals jedoch noch nicht. Die Wortbestandteile -nieder- und -hoch- entstammen geographischer Perspektive (nieder=nördlich, hoch=südlich). Die 2. LV sorgte also für zwei Großdialekte, zwei Sprechergruppen. Die althochdeutschen Idiome sagten nun ‚Wasser‘, ‚machen‘, ‚Zit‘ (Zeit) und ‚slafen‘ (schlafen), während die altniederdeutschen Formen bei ‚Water‘, ‚maken‘, ‚Tid‘ und ‚slapen‘ verblieben (vgl. englisch ‚water‘, ‚make‘, ‚time‘, ‚sleep‘). Aus den hochdeutschen Dialekten entwickelte sich das heutige Standarddeutsch, aus bestimmten niederdeutschen Dialekten (altniederfränkisch) das heutige Niederländische.[5]

Aus den literarischen und archäologischen Zeugnissen können in weiten Teilen Mitteleuropas für die Zeit des 7. und 8. Jahrhunderts drei Sprachgruppen abgeleitet werden: althochdeutsche Idiome (Alemannien und Baiern im Süden, Ost- und Rheinfranken in der Mitte), altniederfränkische Idiome im Nordwesten und altsächsische Idiome im Norden. Für die einzelnen germanischen Großdialekte wurden die Namen der germanischen Gruppen der Franken, Alemannen, Sachsen und Baiern maßgeblich, ein Umstand, der zukünftig zur irrigen Gleichsetzung von Sprach- und Siedlungsraum führte. Die Alemannen und Franken waren bereits in antiken Quellen präsent, die Baiern tauchen als Bezeichnung erst um 500 auf (politische Gemeinschaft aus Alemannen, anderen Germanen, Slawen und Romanen). Die Alemannen und Baiern werden aus archäologischen Erkenntnissen heraus einer elbgermanischen Einheit zugeordnet, die Franken hingegen einem rhein-weser-germanischen Kreis. Die ältesten alemannischen und altbairischen Sprachzeugnisse unterscheiden sich kaum voneinander - man kann für Alemannien und Baiern also von einer gewissen sprachlichen Einheit ausgehen.[6]

Die Dialektlandschaft des 8. Jahrhunderts war eher von Süd nach Nord als von West nach Ost gegliedert. Die Großdialekte erscheinen in sich relativ homogen, die Kleinräumigkeit und die Unterscheidbarkeit eines ‚alemannischen‘ Dialekts z.B. vom ‚bairischen‘ Dialekt entstand erst in den darauffolgenden Jahrhunderten. Allgemein gesehen kann es viele verschiedene Gründe geben, die solche Sprachbewegungen erleichtert und behindert haben. Zu nennen sind an möglichen Faktoren:

  • Teilnahme oder Nichtteilnahme bestimmter Bevölkerungsgruppen am überregionalen Verkehr
  • fehlende überregionale Schreibsprache (Latein)
  • vorhandene oder fehlende Schreibkenntnisse
  • politische und kirchliche Organisationsformen (zersplitterte oder relativ einheitliche Territorien, Verlauf politischer und kirchlicher Grenzen)
  • naturräumliche Gliederung (natürliche Grenzen und Verbindungen, vielfältige oder relativ einheitliche Naturräume)

Die im heutigen bairischen Raum entstehenden und von ihm ausgehenden neuen Formen blieben entweder kleinräumig oder breiteten sich aus, daher entstand gerade im alemannischen Raum eine vielgestaltige Dialektlandschaft, je nach dem, wie sehr sich neue Formen durchgesetzt haben. Ein Ergebnis dieser in Mittelalter und Frühneuzeit ablaufenden Prozesse sind die später so genannten, auch in sich reich gegliederten alemannischen/westoberdeutschen Dialekte und ihr Gebiet. Beispielsweise zeichnet sich das Schwäbische durch besonders viele der neuen Formen aus, das Höchstalemannische hingegen ist ein Bereich, in den die neuen Formen kaum oder nicht eindrangen. Einheitlichere Mundarträume als der alemannische finden sich z.B. östlich der Elbe, wo die Territorien und Naturräume großräumiger waren und Menschen unterschiedlicher Herkunft siedelten.[7]

Die deutliche Mundartgrenze beispielsweise zwischen dem Schwäbischen und Bairischen am unteren Lech ist kein Nachhall etwaiger germanischer Kulturkreise (‚Stämme‘), sondern Resultat dieser mittelalterlichen Sprachbewegungen. Diese Sprachbewegungen, durch die die neuen (bairischen) Formen in Gebiete vergleichsweise älterer (alemannischer) Formen vordrangen, kamen am unteren Lech zum Stillstand. Zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert gab es zwischen den Siedlungen links und rechts des unteren Lech noch kaum sprachliche oder archäologische Unterschiede. Später wurde der untere Lech eine starke, über 1000 Jahre wirksame, stabile politische Grenze zwischen dem Herzogtum Bayern und den Territorien des Schwäbischen Reichskreises, und auch die natürlichen Bedingungen (Überschwemmungsgebiete des Lech) förderten den Umstand, dass der sprachliche Austausch zwischen den Dörfern zum Erliegen kam. Die neuen, aus Osten heranwandernden Sprachformen stoppten am unteren Lech. Die Unterschiede zwischen dem Schwäbischen und dem Bairischen entstanden also relativ spät, und zwar aufgrund der Zugehörigkeit zu verschiedenen Kommunikations- und Verkehrsräumen, nicht etwa aufgrund der Zugehörigkeit zu kulturell oder ethnisch verschiedenen Bevölkerungsgruppen.[7]

Zwischen den 15. und 18. Jahrhundert entstanden die neuhochdeutschen Sprachformen. Im niederdeutschen Raum wurden, mit Ausnahme der Niederlande, im 16. Jahrhundert die niederdeutschen zugunsten der hochdeutschen Schreibformen aufgegeben. Anschließend orientierte sich dort auch die gesprochene Sprache an den neuen Schreibformen, die Aussprache folgte dabei sehr konkret den Lautwerten der einzelnen Buchstaben. Diese ‚norddeutschen‘ Sprechformen der ‚süddeutschen‘ Schreibformen wurden im 19. Jahrhundert in Aussprache und Schrift zur Grundlage des heutigen Standarddeutsch. Das hat für die alemannischen Dialekte die Konsequenz, dass es im stufig-hierarchischen System von Grundmundart-Umgangssprachen-Standardsprache eine Verbindung zwischen Grundmundart und Umgangssprachen gibt. Diese Verbindung besteht im niederdeutschen Raum nicht. Auch in denjenigen alemannischen Gebieten, in denen nicht Standarddeutsch die Amts- und Verkehrssprache ist, gibt es diesen signifikanten Bruch zwischen Dialekt und Umgangs- bzw. Standardsprache (in Frankreich/Elsass, in Italien, bedingt in der Schweiz). In den alemannischen/westoberdeutschen Sprachgebieten mit Standarddeutsch als Standardsprache werden sich bestimmte Umgangssprachen zu Dialekten der Zukunft entwickeln, im Elsass und in der Schweiz gibt es aufgrund der stärkeren Abkopplung vom Standarddeutschen eine stärkere Rolle der Grundmundarten. Ob dann noch von einer westoberdeutschen/alemannischen Dialektgruppe gesprochen werden kann, muss sich zeigen.[8]

Merkmale und Abgrenzung des Alemannischen/Westoberdeutschen

Problematik

Bezeichnungen wie ‚alemannisch‘, ‚fränkisch‘ oder ‚bairisch‘ suggerieren also eine Kontinuität, eine Verbindung zwischen heutigen Dialektformen und -gebieten und den Sprachen und Siedlungsgebieten historischer Bevölkerungsgruppen. Dies ist jedoch falsch, die Bezeichnungen der Dialektgruppen sind in dieser Hinsicht irreführend (siehe Kapitel ‚Dialekt- und Sprachgeschichte‘). Ebenso verhält es sich mit der Festlegung von Grenzen zwischen diesen Dialektgruppen. Großräumige Mundartgrenzen werden auf Basis wissenschaftlicher Abstraktion dort festgemacht, wo sich verschiedene Einzelgrenzen (Isoglossen) bündeln. Diese Trennlinien sind willkürliche Festlegungen, die das Vorhandensein von Übergangsgebieten/Übergangsdialekten ignorieren. In den Augen vieler wird hier zudem ‚bestimmt‘, wer Alemanne, Schwabe, Franke oder (Sprach-)Baier sei. In Sprachatlanten wird eine eventuell vorhandene diesbezügliche Eigenwahrnehmung der Sprecher nicht abgefragt. Viele Menschen interessieren sich für diese Fragen, weil sie wissen möchten, „zu welcher Herkunftsgruppe vom Menschen [...] sie gehören, wo ihre Wurzeln sind“.[9] Diese Fragen werden nur deswegen an die Dialektologie gerichtet, weil sich ihre Sprachbezeichnungen an Identifikation erlaubenden, germanischen Bevölkerungsgruppen orientieren.[10]

Vor diesem Hintergrund ist die Heranziehung von Dialektmerkmalen zur äußeren Abgrenzung und inneren Gliederung des Alemannischen/Westoberdeutschen zu sehen. Diese Abgrenzungsmerkmale erzeugen im Einzelfall eine Grenzlinie der Verbreitung (Isoglosse). In der Zusammenschau aller Isoglossen ergeben sich jedoch in der Regel keine festen und eindeutigen Liniengrenzen. Vielmehr ergibt die Summe der verschiedenen sprachlichen Kennzeichen meist mehr oder weniger breite Übergangsgebiete, die mehr oder weniger homogene Sprachareale miteinander verbinden. Ob sich bestimmte Teile eines Übergangsgebietes eher dem einen oder anderen Areal zuordnen lassen (vgl. Grenzorte des alemannischen Dialektraums), könnte nicht nur sprachwissenschaftlich beantwortet werden, sondern auch anhand von Zugehörigkeitsgefühlen oder ähnlichen Wahrnehmungen der einzelnen Sprecher.

Einzelne mögliche Abgrenzungsmerkmale zu Nachbarmundarten

standarddt. oberrheinalemann. rheinfränk. Bemerkung
Apfel Apfel Appel Gilt nur für Teile des nordwestl. Bereichs.
Haus Huus Haus
standarddt. oberrheinalemann. südfränk.
Haus Hûs Haus
standarddt. schwäb. südfränk.
gut guat gut
Haus Hous Haus
standarddt.[11] schwäb. ostfränk.
Tag Daag Doog
täte däät daad
standarddt.[11] schwäb. bair.
euch ui(b) enk
dir diar es
standarddt. nieder-/höchstalemann. bair.
Haus Huus Haus

Einzelne mögliche innere Abgrenzungsmerkmale

standarddeutsch[11] schwäbisch niederalemannisch
Haus Hous Huus/Hüüs
Zeit Zeit Zitt
standarddeutsch niederalemannisch hochalemannisch
Kind Kind Chind
standarddeutsch hochalemannisch höchstalemannisch Bemerkung
schneien schneie schnii-e, schnye Im Höchstalem. kein Diphthong im Hiatus.
Horn Horn Ho(o)re
trinken trinkche triiche, tringge
standarddeutsch oberrheinalemannisch bodenseealemannisch
oben owe obe
weiß wiiß wiiß

Zwischen nieder- und hochalemannisch ist der signifikanteste Unterschied die Aussprache des Lautes -ch- nach den Buchstaben -e-, -i-, -ä-, -ö-, -ü-, und Konsonanten: Im niederalemannischen wird dieser Laut wie im Standarddeutschen ausgesprochen („Becher“), im hochalemannischen wie -ch- in Bach.

Der Diminutiv (Verkleinerungsform) wird in allen alemannischen Großdialekten oft verwendet. In den nördlichen und östlichen Dialekten wird er durch das Suffix -le, in den südlichen Dialekten durch das Suffix -li ausgedrückt (z.B. Häusle - Hüüsle - Hüüsli - Hiisli für „Häuschen“, Kendle - Chindli für „Kindlein“)

Im alten Baseldeutsch wird oft die 3. Person Singular für die Höflichkeitsform verwendet: statt „Steigen Sie auch aus?“ – Stygt dr Herr au us? („Steigt der Herr auch aus?“). Im Hoch- und Höchstalemannischen wird oft die 2. Person Plural „Ihr“ verwendet, insbesondere im Berndeutschen und im Walliserdeutschen. So würde man „Möchten Sie noch ein Stück?“ übersetzen mit Weit'er no nes Stuck? \ Welltider no as Stuck?. Außerhalb des Berndeutschen und Walliserdeutschen ist diese Höflichkeitsform durch den Einfluss der Schriftsprache und die Vermischung der Dialekte nicht mehr selbstverständlich, in der Innerschweiz und im Appenzellerland aber durchaus noch gebräuchlich.

Dialekt oder Sprache?

Eine Verständlichkeit des Alemannischen für andere Dialektsprecher oder der hochdeutschen Standardsprache ist je nach Ausprägung mehr oder weniger schwierig. Nach dem Kriterium der gegenseitigen Verständlichkeit verhält sich das Alemannische zu den weiter entfernt liegenden Dialektgebieten wie eine andere Sprache.

Das Alemannische als Teil eines Dialektkontinuums wechselt übergangslos in andere Varietäten. Seine Verständlichkeit ist ein subjektiver Faktor, der je nach Alter, Wohnort, Bildungsstand und persönlicher Prägung der befragten Personen stark variieren kann, außerdem davon abhängt, wie gegenseitige Verständlichkeit überhaupt definiert wird. Weiterhin könnte man so gleich mehrere eigenständige alemannische Sprachen unterscheiden, da die gegenseitige Verständlichkeit auch unter den alemannischen Dialektsprechern nicht immer gewährleistet ist. In dieser Hinsicht werden oft das Schwäbische und das Höchstalemannische – wird auch in der alemannischen Schweiz nicht von jedem verstanden –, getrennt aufgeführt.

Da im hoch- und niederdeutschen Sprachraum unter sprachlich verwandten Varietäten meistens nur diejenigen als eigenständige Sprachen gelten, die das Kriterium als Ausbausprache (Standardsprache) erfüllen, wird das Alemannische überwiegend als regionale Varietät des oberdeutschen Sprachraumes angesehen. Da die Sprecher alemannischer Dialekte, zumindest in Südwestdeutschland und der Deutschschweiz, die hochdeutsche Standardsprache als Dachsprache (Schriftsprache) nutzen, gibt es nur geringe Tendenzen hin zur gemeinsamen Ausbausprache. Zumindest innerhalb der Schweiz vollzieht sich eine Entwicklung, wenn auch nur langsam, die den alemannischen Dialekten den Rang von Kulturdialekten zuweist. Im Elsass gibt es das Orthal als Versuch, den Dialekt als Standardsprache zu verschriftlichen.

Dialektliteratur

Literatur

Sortiert nach Erscheinungsjahr.

2000er

  • Rudolf Post und Friedel Scheer-Nahor, Alemannisches Wörterbuch, Schriftenreihe der Badischen Heimat, Herausgegeben vom Landesverein Badische Heimat e.V. und der Muettersproch-Gesellschaft Verein für alemannische Sprache e.V., Karlsruhe 2009
  • Alemannische Dialektologie: Wege in die Zukunft. Beiträge zur 16. Tagung für alemannische Dialektologie in Freiburg/Fribourg vom 07.–10. September 2008, hrsg. von Helen Christen u.a., Stuttgart 2010 (ZDL-Beiheft 141).
  • Hermann Niebaum und Jürgen Macha, Einführung in die Dialektologie des Deutschen, Tübingen 2006 (2. Aufl.)
  • Moderne Dialekte – neue Dialektologie. Akten des 1. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD) am Forschungsinstitut für Deutsche Sprache „Deutscher Sprachatlas“ der Philipps-Universität Marburg vom 5.–8. März 2003, hrsg. von Eckhard Eggers, Stuttgart 2005
  • Arnulf Krause, Die Geschichte der Germanen, Frankfurt/Main u.a. 2005
  • Alemannisch im Sprachvergleich. Beiträge zur 14. Arbeitstagung für Alemannische Dialektologie in Männedorf (Zürich) vom 16.–18. September 2002, hrsg. von Elvira Glaser u.a., Stuttgart 2004
  • Marthe Philipp und Erich Wieder, Sein und Haben im elsass-lothringischen Mundartraum, Stuttgart 2002
  • Paul Zinsli, Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien. Erbe, Dasein, Wesen, 7., erg. Aufl., Chur 2002
  • Hubert Klausmann u.a., Kleiner Dialektatlas. Alemannisch und Schwäbisch in Baden-Württemberg, Waldkirch 2001
  • dtv-Atlas zur deutschen Sprache, 13. durchgesehene Auflage, München 2001
  • Dialektologie zwischen Tradition und Neuansätzen. Beiträge der Internationalen Dialektologentagung, Göttingen, 19.–21. Oktober 1998, hrsg. von Dieter Stellmacher, Stuttgart 2000
  • Frank Siegmund, Alemannen und Franken, Berlin 2000

1980er und 1990er

  • Syntax und Stilistik der Alltagssprache. Beiträge der 12. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, 25. bis 29. September 1996 in Ellwangen/Jagst, hrsg. von Arno Ruoff und Peter Löffelad, Tübingen 1997
  • Peter Wiesinger, Bibliographie zur Grammatik der deutschen Dialekte [1981 bis 1985 und Nachträge], Bern 1987
  • Rudolf Hotzenköcherle, Dialektstrukturen im Wandel. Gesammelte Aufsätze zur Dialektologie der deutschen Schweiz und der Walsergebiete Oberitaliens, Aarau 1986
  • Rudolf Hotzenköcherle, Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz, Aarau 1984
  • Hugo Steger, Raumgliederung der Mundarten. Vorstudien zur Sprachkontinuität im deutschen Südwesten, Stuttgart 1983
  • Aspekte der Dialekttheorie, hrsg. von Klaus J. Mattheier, Tübingen 1983
  • Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung, hrsg. von Werner Besch u.a., Berlin u.a., 2 Bände, 1982 und 1983
  • Peter Wiesinger, Bibliographie zur Grammatik der deutschen Dialekte [1800 bis 1980], Bern 1982

vor 1980

  • Raymond Matzen, Der alemannische Sprachraum, in: Nachrichten aus dem Alemannischen, Band 3, hrsg. von Adrien Finck u.a., Hildesheim 1979, S. 177–192, 6 Karten
  • Westoberdeutsch, in: Lexikon der germanistischen Linguistik, Tübingen 1973, S. 355–363, 8 Karten; in zweiter Auflage 1980, S. 482–486, 6 Karten
  • Mitzka/Schmitt, Deutscher Wortatlas 20, 1973, S. VI
  • Atlas Linguistique et Ethnographique de l´Alsace, Strasbourg 1969 ff.
  • Ernest Beyer, A la limite des dialectes alsaciens et lorraines, in: L´ouvrage de la Societé Savante d´Alsace et des Régions de l´Est, 1957, S. 335–383, 15 Karten
  • Karl Bohnenberger, Die alemannische Mundart. Umgrenzung, Innengliederung und Kennzeichnung, Tübingen 1953
  • Wehrli, Verbreitung der Schweizer Dialekte, in: Geographica Helvetica 8 (1953), S. 1–7
  • Bruno Boesch, Untersuchungen zur alemannischen Urkundensprache des 13. Jahrhunderts. Laut- und Formenlehre, Bern 1946
  • Emil Steiner, Abriss der schweizerdeutschen Mundarten, 2. Aufl. 1946 (1. Aufl. 1937)
  • Leo Jutz, Die alemannischen Mundarten, Halle 1931

Sprachatlanten

  • Helen Christen/Elvira Glaser/Martin Friedli (Hrsg.), Kleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz, Frauenfeld 2010.
  • Werner König/Manfred Renn, Kleiner Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben (KSBS), Augsburg 2007 (2. Auflage)
  • Werner König/Manfred Renn, Kleiner bayerischer Sprachatlas (KBSA), München 2006
  • Werner König und Renate Schrambke, Die Sprachatlanten des schwäbisch-alemannischen Raumes. Baden-Württemberg, Bayerisch-Schwaben, Elsass, Liechtenstein, Schweiz, Vorarlberg, Bühl 1999
  • Bayerischer Sprachatlas (BSA):
  • Südwestdeutscher Sprachatlas, seit 1989
  • Werner König, Atlas zur Aussprache des Schriftdeutschen in der Bundesrepublik Deutschland, Ismaning 1989
  • Vorarlberger Sprachatlas. Mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein, Westtirols und des Allgäus (VALTS), 1985-2005; vgl. auch Aufsatz von Eugen Gabriel in Montfort 27 (1975), S. 151–163, 4 Karten
  • Kleiner deutscher Sprachatlas, 1984–1999
  • Wolfgang Kleiber u.a., Historischer südwestdeutscher Sprachatlas. Aufgrund von Urbaren des 13.-15. Jahrhundert, Bern u.a. 1979
  • Deutscher Wortatlas, Band 20, 1973, S. VI
  • Tirolischer Sprachatlas, 1965–1971
  • Sprachatlas der deutschen Schweiz, 1962–2003
  • Deutscher Sprachatlas, aufgrund des Sprachatlas des Deutschen Reichs von Georg Wenker begonnen von Ferdinand Wrede, fortges. von Walther Mitzka und Bernhard Martin, Marburg 1927–1956

Historische und andere Atlanten mit Sprachgeographie

Zeitschriften

  • Alemannia, 1873-1917
  • Alemannisches Jahrbuch, hrsg. vom Alemannischen Institut, Freiburg/Br., 1953 ff.
  • Beiträge zur deutschen Philologie (BDPH)
  • Beiträge zur schweizerdeutschen Grammatik (BSG)
  • Beiträge zur schweizerdeutschen Mundartforschung (BSM)
  • Deutsche Dialektographie (bis Band 100 „Deutsche Dialektgeographie“) (DDG)
  • Germanisch-romanische Monatszeitschrift (GRM)
  • Montfort. Vierteljahresschrift für Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs, seit 1946
  • Teuthonista
  • Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (ZDL)
  • Zeitschrift für deutsche Mundarten (ZDM)
  • Zeitschrift für deutsche Philologie (ZDPH)
  • Zeitschrift für deutsche Sprache (ZDS)
  • Zeitschrift für Germanistik und Linguistik (ZGL)
  • Zeitschrift für hochdeutsche Mundarten (ZHM)

Wörterbücher (Idiotika)

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Alemannisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Anmerkungen

  1. Vgl. König/Renn 2007, S. 20, 22, 26, 28, 30.
  2. Vgl. König/Renn 2007, S. 25.
  3. Beat Siebenhaar, Alfred Wyler: Dialekt und Hochsprache in der deutschsprachigen Schweiz 5. überarb. Auflage, Edition Pro Helvetia, Zürich 1997
  4. Vgl. König/Renn 2007, S. 15-17.
  5. Vgl. König/Renn 2007, S. 21.
  6. Vgl. König/Renn 2007, S. 16-17, 20.
  7. a b Vgl. König/Renn 2007, S. 22, 26, 28, 30.
  8. Vgl. König/Renn 2007, S. 23, 30-32.
  9. König/Renn 2007, S. 26/28.
  10. Vgl. König/Renn 2007, S. 26, 28.
  11. a b c Die Angaben dieser Tabelle nach König/Renn 2007, S. 25.

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