Rheinisch-Bergischer Kreis
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Rheinisch-Bergischen Kreises Deutschlandkarte, Position des Rheinisch-Bergischen Kreises hervorgehoben
50.989127.1418
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz: Bergisch Gladbach
Fläche: 437,53 km²
Einwohner:

276.927 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 633 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: GL
Kreisschlüssel: 05 3 78
Kreisgliederung: 8 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Am Rübezahlwald 7
51469 Bergisch Gladbach
Webpräsenz: www.rbk-direkt.de
Landrat: Rolf Menzel (CDU)
Lage des Rheinisch-Bergischen Kreises in Nordrhein-Westfalen
Niederlande Belgien Niedersachsen Rheinland-Pfalz Hessen Essen Wuppertal Solingen Remscheid Hagen Ennepe-Ruhr-Kreis Bochum Dortmund Herne Gelsenkirchen Bottrop Oberhausen Mülheim an der Ruhr Duisburg Kreis Mettmann Düsseldorf Rhein-Kreis Neuss Kreis Heinsberg Mönchengladbach Krefeld Kreis Viersen Kreis Wesel Kreis Kleve Rhein-Erft-Kreis Kreis Düren Rheinisch-Bergischer Kreis Oberbergischer Kreis Kreis Recklinghausen Kreis Borken Kreis Unna Märkischer Kreis Kreis Olpe Hamm Kreis Soest Kreis Coesfeld Kreis Steinfurt Kreis Warendorf Leverkusen Köln Städteregion Aachen Bonn Rhein-Sieg-Kreis Städteregion Aachen Kreis Euskirchen Münster Kreis Siegen-Wittgenstein Hochsauerlandkreis Kreis Paderborn Kreis Gütersloh Kreis Höxter Kreis Lippe Kreis Herford Kreis Minden-Lübbecke BielefeldKarte
Über dieses Bild

Der Rheinisch-Bergische Kreis ist ein Kreis im Süden von Nordrhein-Westfalen. Er grenzt im Westen an die kreisfreien Städte Köln und Leverkusen sowie den Kreis Mettmann, im Norden an die kreisfreien Städte Solingen und Remscheid, im Osten an den Oberbergischen Kreis und im Süden an den Rhein-Sieg-Kreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Rheinisch-Bergische Kreis liegt, wie sein Name schon erkennen lässt, an der Nahtstelle zwischen dem Rheinland und dem Bergischen Land.

Das Kreisgebiet gehört zum Rheinischen Schiefergebirge. Von der Kölner Bucht steigt das Land nach Osten hin an. Die höchsten Punkte sind der Kleine Heckberg bei Federath, Stadt Overath mit 348 m und der Rattenberg bei Buchholzen, Stadt Wermelskirchen mit 345 m. Der niedrigste Punkt mit 51 m über NN befindet sich im Tal der Wupper in Leichlingen.

Der Kreis hat bei einer Fläche von 438 km² eine Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 33 km und eine Ost-West-Ausdehnung von ca. 26 km.

Die äußersten Grenzpunkte sind im Norden bei der Ortschaft Preyersmühle, im Osten auf Overather Gebiet nahe dem Kleinen Heckberg, im Süden in der Wahner Heide und im Westen die Stadtgrenze von Leichlingen zu Langenfeld entlang der A3.

Das Gebiet ist relativ regenreich durch die Wolken, die der Wind aus dem Westen über die rheinische Tiefebene heranbringt. Die Entwässerung erfolgt zum Rhein hin durch die Wupper, die Dhünn mit ihrem Zufluss Eifgenbach, die Strunde, die Sülz und die Agger.

Städte und Gemeinden

Name Art Fläche km² Einwohner
Kreis Mettmann Köln Leverkusen Oberbergischer Kreis Remscheid Rhein-Erft-Kreis Rhein-Sieg Kreis Solingen Wuppertal Bergisch Gladbach Burscheid Kürten Leichlingen (Rheinland) Odenthal Overath Rösrath WermelskirchenMunicipalities in GL.svg
Über dieses Bild
Bergisch Gladbach Große kreisangehörige Stadt 83,12 105.723
Burscheid Mittlere kreisangehörige Stadt 27,38 18.603
Kürten Gemeinde 67,50 19.639
Leichlingen (Rheinland) Mittlere kreisangehörige Stadt 37,33 27.481
Odenthal Gemeinde 39,97 15.766
Overath Mittlere kreisangehörige Stadt 68,80 26.990
Rösrath Mittlere kreisangehörige Stadt 38,81 27.288
Wermelskirchen Mittlere kreisangehörige Stadt 74,66 35.437

Amtliche Bevölkerungszahlen gemäß dem Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen, dem ehemaligen Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW. Stand: 31. Dezember 2010 [2]

Die beiden Diagramme zeigen die Flächenanteile und die Bevölkerungsanteile der einzelnen Kommunen.

RBK Flaechenanteile.png RBK Bevoelkerung 31 12 2007.png

Politik

Wahlergebnisse und Kreistag

Wahlergebnisse im Rheinisch Bergischen Kreis (Prozent)
Partei LT 2010 BT 2009 Kom. 2009 EU 2009 BT 2005 LT 2005 Kom. 2004 EU 2004
CDU 37,2 35,5 38,4 39,8 37,0 47,1 40,4 45,7
SPD 28,4 23,3 22,9 19,8 33,6 31,9 27,8 21,4
B90/Grüne 14,5 11,3 12,9 14,1 8,8 7,1 12,1 14,4
FDP 9,2 19,1 11,9 16,4 14,1 9,6 10,0 10,4
Die Linke 4,6 6,6 3,3 3,4 4,1 2,6 - 1,6
UWG/BfB* - - 4,8 - - - - -
UWG Rhein-Berg* - - - - - - 6,2 -
FUWG* - - - - - - 1,7 -
BürgerForum - - 1,9 - - - 1,8 -
KIDitiative - - 1,4 - - - - -
Pro NRW 2,0 - 2,0 - - - - -
Sonstige/Ungültig 4,2 4,3 0,5 6,6 2,4 3,5 - 6,5

Die UWG/BfB ist ein Zusammenschluss aus UWG Rhein-Berg und F-UWG

Der Kreistag hat ab Oktober 2009 70 Sitze, die sich auf die einzelnen Parteien und Fraktionen wie folgt verteilen:

  • CDU = 28 Sitze
  • SPD = 16 Sitze
  • FDP (mit BürgerForum) = 10 Sitze (Fraktionsgemeinschaft aus FDP (9 Sitze) und BürgerForum (1 Sitz))
  • Bündnis 90/Die Grünen = 9 Sitze
  • UWG/BfB = 3 Sitze
  • DIE LINKE. = 2 Sitze
  • Pro NRW = 1 Sitz
  • KIDidtiative = 1 Sitz

Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen bis 1969/73 und Ergebnisse der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen ab 1975

Landrat

Landrat Rolf Menzel 2009

Der hauptamtliche Landrat wird in Nordrhein-Westfalen alle sechs Jahre direkt gewählt. Er ist nicht Mitglied des gleichzeitig gewählten Kreistages, leitet jedoch die Sitzungen des Kreistages und des Kreisausschusses. Er repräsentiert den Kreis nach außen. In diesen Funktionen vertreten ihn bei Bedarf die ehrenamtlichen Landräte aus den Reihen der Kreistagsmitglieder.

Gleichzeitig ist er Leiter der Kreisverwaltung und führt die Beschlüsse des Kreistages aus.

Im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen führt er im Rahmen der Organleihe auch Aufgaben als untere staatliche Verwaltungsbehörde aus. Er ist damit Leiter der Kreispolizeibehörde und des Schulamtes.

  • Hauptamtlicher Landrat: Rolf Menzel (CDU) [3]
  • 1. stellvertretender Landrat: Heinz-Gerd Neu (CDU)
  • 2. stellvertretende Landrätin: Claudia Seydholdt (SPD)
  • 3. stellvertretende Landratin: Mathilde Drewing (FDP)
  • 4. stellvertretender Landrat: Thomas Trier (Bündnis 90/Die Grünen)

Kreisdirektor und damit allgemeiner Vertreter des Landrates ab 1. Juni 2008: Erik Werdel.

Die Verwaltung hat rund 700 Mitarbeiter.

Parlamentarische Vertretung

Der Rheinisch-Bergische Kreis wird im Landtag von Nordrhein-Westfalen durch zwei direkt gewählte Abgeordnete vertreten. Der Wahlkreis I umfasst Bergisch Gladbach und Rösrath; Abgeordneter ist Holger Müller, CDU. Der Wahlkreis II umfasst Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath und Wermelskirchen; Abgeordneter ist Rainer Deppe, CDU.

Im Deutschen Bundestag wird der Rheinisch-Bergische Kreis (Bundestagswahlkreis 101) durch zwei Abgeordnete vertreten: Direkt gewählter Abgeordneter ist Wolfgang Bosbach, CDU; Christian Lindner, FDP, zog auf Platz 9 der Landesliste in den Bundestag ein.

Im Europaparlament wird der Kreis durch Herbert Reul, CDU vertreten.

Wappen

Kfz-Plakette in „alter“ Ausführung mit dem Kreiswappen

Dem am 1. Oktober 1932 gegründeten Rheinisch-Bergischen Kreis ist am 23. Februar 1938 das Recht verliehen worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen.

Wappenbeschreibung
„Unter grünem Schildhaupt mit silbernem schrägen Wellenbalken ein silberner gespaltener Schild. Vorn zwei schwarze Wechselzinnenbalken, hinten ein blaubewehrter und -gekrönter roter Löwe.“

Das Wappen wurde bereits in den 1930er Jahren von Wolfgang Pagenstecher entworfen. Der Doppelzinnenbalken, hier zweimal enthalten, war das Zeichen der Grafen von Berg, die das Bergische Land vom 11. bis 13. Jahrhundert beherrschten. Der Bergische Löwe erinnert an die Zeit vom 13. Jahrhundert bis 1806 im Herzogtum Berg. Das obere Feld verweist auf die preußische Rheinprovinz, zu der der Kreis bei der Gründung 1932 gehörte.

Auch nach der kommunalen Neugliederung von 1975 führt der Kreis das Wappen mit Genehmigung des Regierungspräsidenten in Köln vom 8. September 1976 unverändert weiter.

Kreispartnerschaften

Der Kreis hat 1970 eine Partnerschaft mit der Grafschaft Cumbria in England abgeschlossen. Eine offizielle Zusammenarbeit oder ein Austausch erfolgt seit Mitte der 1990er Jahre nicht mehr.[4]

Bindungen und Beteiligungen

Der Rheinisch-Bergische Kreis

Wirtschaft

Die Wirtschaft des Kreises ist geprägt durch Klein- und Mittelbetriebe. Die zuständige Industrie- und Handelskammer Köln verzeichnet ca. 16.600 Mitgliedsunternehmen im Kreisgebiet.[5] Etwa 63.000 Menschen sind im Kreis sozialversicherungspflichtig beschäftigt, davon zwei Drittel im Dienstleistungssektor. Rund 28.000 Berufspendler kommen zur Arbeit in den Kreis, während mit 53.000 fast die doppelte Zahl Berufsauspendler eine Arbeitsstelle in den umliegenden Großstädten und Industriegebieten hat.[6] Die Wirtschaftsstruktur hat sich in der Vergangenheit als günstig erwiesen: die Arbeitslosenquote lag im Rheinisch-Bergischen Kreis regelmäßig unter den Durchschnittszahlen für Nordrhein-Westfalen.[7][8]

Die großen privaten Arbeitgeber konzentrieren sich in drei Städten. Darunter befinden sich der Papierhersteller Zanders, der Lebensmittelhersteller Krüger, die Beteiligungsgesellschaft Indus Holding und das Biotechnologieunternehmen Miltenyi Biotec in Bergisch Gladbach. In Wermelskirchen hat die Baumarktkette Obi ihren Sitz und neben anderen auch der Rollenhersteller Tente seinen Produktionsstandort. Größere Firmen in Burscheid sind Federal-Mogul und Johnson Controls. Eine Vielzahl kleiner und mittlerer Firmen hat sich im Technologiezentrum und Technologiepark Bergisch Gladbach-Moitzfeld und im Unternehmenspark an der A1 in Wermelskirchen angesiedelt.

Die Kreissparkasse Köln, an der der Rheinisch-Bergische Kreis beteiligt ist, unterhält zahlreiche Geschäftsstellen in sieben Kommunen.[9] Die Stadt Wermelskirchen besitzt eine eigene Sparkasse mit sieben Geschäftsstellen.[10] Die Zahl der Genossenschaftsbanken ist durch Fusionen auf drei geschrumpft. Es bestehen noch die VR Bank eG Bergisch Gladbach, die Bensberger Bank und die Raiffeisenbank Kürten-Odenthal. Drei weitere Genossenschaftsbanken aus dem Umland haben Zweigstellen im nördlichen Kreisgebiet. In Rösrath-Forsbach unterhält der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband eine Akademie für die überbetriebliche Aus- und Fortbildung von Bankkaufleuten.[11] Die deutschen Großbanken unterhalten einzelne Filialen in den Städten.

Die Landwirtschaft nutzt etwa 38 % der Fläche im Kreis. Dabei schwankt der Anteil zwischen 23 % in Bergisch Gladbach und etwa 48 % in Burscheid und Kürten.[12] Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen registrierte für 2003 noch 596 landwirtschaftliche Betriebe mit insgesamt 13.086 Hektar. Die Zahl der Betriebe ist innerhalb von zehn Jahren um 9,7 % gesunken.[13]

Der Wald hat einen Anteil von 36% am Kreisgebiet. Dabei ist der Anteil in Odenthal mit 44 % und in Rösrath mit 47 % am höchsten.[12] Das größte zusammenhängende Waldgebiet ist der Königsforst. Insgesamt 354,5 km² des Kreises gehören zum Naturpark Bergisches Land. Mehr als 60% sind Landschaftsschutzgebiet, insbesondere der Bereich um die Große Dhünntalsperre.

Jedes Jahr im Herbst finden in Bergisch Gladbach die Bergischen Bautage statt. Auch die Kreisverwaltung beteiligt sich an dieser Publikumsmesse rund ums Bauen und Wohnen.

Verkehr

Den Verkehrsmitteln und den Verkehrsmöglichkeiten kommt eine große Bedeutung zu, da im Kreis sehr viele Berufspendler wohnen, die täglich in die angrenzenden Großstädte zur Arbeit fahren. Die teilweise ländliche Struktur fordert auch für die Freizeitgestaltung ausreichende öffentliche Verkehrsmittel.

Im Kreis sind 657 Kraftfahrzeuge je 1.000 Einwohner zugelassen (Stand: 1. Januar 2009). Dies ist die zweithöchste Fahrzeugdichte in Nordrhein-Westfalen. Zum Vergleich: Deutschland insgesamt hat 603 Pkw/1.000 Einwohner.[14]

Straßen

Im Norden führt die A1 durch den Kreis mit Anschlussstellen in Burscheid und Wermelskirchen. Von Leichlingen aus ist auch die A3 schnell zu erreichen.

Die A4 durchquert den Kreis in Ost-West-Richtung mit Anschlussstellen in Bergisch Gladbach und Overath.

In Rösrath befindet sich eine Halbanschlussstelle mit einer Auffahrt zur A3 Richtung Köln und einer Abfahrt aus Köln. Die Auf- und Abfahrt Richtung Frankfurt am Main befindet sich wenige Kilometer weiter auf dem Gebiet der Stadt Lohmar.

Eisenbahnen

Bahnhof Rösrath

Der Kreis wird von drei Bahnstrecken erschlossen, auf denen nachfolgende Bahnlinien verkehren:

  • die S 11 auf der Strecke Wuppertal, Düsseldorf, Neuss, Dormagen, Köln, Bergisch Gladbach
  • die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) auf der Strecke Wuppertal, Solingen, Leichlingen, Köln, Bonn
  • die Oberbergische Bahn (RB 25) von Köln über Rösrath und Overath in den Oberbergischen Kreis.

Odenthal und Kürten verfügen nicht über einen Bahnanschluss. Burscheid und Wermelskirchen hatten früher einen Bahnhof an der Bahnstrecke Wuppertal-Oberbarmen–Opladen, hier als Balkanexpress bezeichnet.

Die Sülztalbahn von Köln nach Bergisch Gladbach führte bis in die 1960er-Jahre weiter über Bensberg, Rösrath, Hoffnungsthal und Immekeppel nach Lindlar. Der Abschnitt bis Bensberg wurde bis 1989 noch im Güterverkehr befahren.

Busverbindungen

Bahnhof und Busbahnhof Bergisch Gladbach

Die Busverbindungen sind seit den 1980er Jahren kontinuierlich verbessert worden. Die Großstadt Bergisch Gladbach bildet dabei eine Art Drehkreuz zwischen den Buslinien im Südkreis und im Nordkreis. Für „Nachtschwärmer“ wurden besondere Nachtlinien eingerichtet, die stündlich in den Nachtstunden die Heimfahrt aus Köln und Leverkusen in alle Städte und Gemeinden des Kreises ermöglichen.

Stadtbahn

Die Linie 1 der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) fährt von Köln nach Refrath und Bensberg. Die Linie 9 der KVB endet zwar noch auf Kölner Stadtgebiet, der Anschluss nach Rösrath durch Busse ist aber zumindest tagsüber gegeben.

Verkehrsverbund

Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg zu benutzen, wobei die Hauptversorger im ÖPNV des Kreises die Kraftverkehr Wupper-Sieg AG und die Regionalverkehr Köln GmbH sind. Der Verkehrsverbund geht weit über die Kreisgrenzen hinaus.

Flughäfen

Die Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf sind selbst von den am weitesten entfernten Orten des Kreises mit dem Auto in weniger als einer Stunde zu erreichen. Von Rösrath ist der Flughafen Köln/Bonn nur eine Viertelstunde entfernt. Die Einflugschneise führt teilweise über das Rösrather Stadtgebiet. Besonders die Nachtfluggenehmigung wird immer wieder kontrovers diskutiert.

Schulen und andere Bildungseinrichtungen

In den acht Kommunen des Kreises gibt es 55 Grundschulen, acht Hauptschulen, zehn Realschulen, zehn Gymnasien, ein Wirtschaftsgymnasium, zwei Gesamtschulen und zehn Förderschulen.

Grundschulen, Hauptschulen und Realschulen befinden sich in jeder Gemeinde, Gesamtschulen in Bergisch Gladbach-Paffrath und Kürten. Gymnasien gibt es in den Kommunen außer Burscheid und Kürten, wobei in Kürten die Gesamtschule bis zum Abitur führt. Zu den Schulen zählen das Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg und das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bergisch Gladbach.

Die Förderschulen, einige davon Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland, verteilen sich auf Bergisch Gladbach, Kürten, Leichlingen, Rösrath und Wermelskirchen.

Berufskollegs gibt es zentral in Bergisch Gladbach und Wermelskirchen. Seit 2007 wird in Bergisch Gladbach zusätzlich ein Wirtschaftsgymnasium aufgebaut.

Die drei Volkshochschulen werden jeweils von zwei oder drei Kommunen gemeinsam unterhalten,

  • in Bergisch Gladbach für die Kreisstadt und die Gemeinden Kürten und Odenthal
  • in Overath und Rösrath
  • in Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen (VHS Bergisch Land).

Eigene Musikschulen existieren in Bergisch Gladbach, Wermelskirchen und natürlich in der Musikstadt Burscheid.

In Bergisch Gladbach gibt es das private Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe mit einem speziellen Ausbildungs- und Studienangebot sowie die damit verbundene Fachhochschule der Wirtschaft.

Im Bergisch Gladbacher Stadtteil Refrath besteht eine freie Waldorfschule mit der Möglichkeit, das Abitur zu machen.

Im Bergisch Gladbacher Stadion an der Paffrather Straße unterhält der Rheinische Turnerbund seine Landesturnschule.

Zahlreiche private Träger bieten kurzzeitige Bildungsmaßnahmen auf lokaler oder regionaler Ebene für die berufliche Weiterbildung an.

Sport

Im Kreis werden zahlreiche Sportarten ausgeübt, sei es drinnen oder draußen. Im Kreissportbund sind die acht Stadt- und Gemeindesportverbände zusammengeschlossen. Die Verbände vertreten etwa 260 Vereine mit rund 72.000 Mitgliedern. Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt beim Breitensport.[15]

Der Kreissportbund ist Mitglied im Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) und dieser dann im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

In einzelnen Sportarten gibt es Spitzensport. Der Turnverein Bensberg 1901 fördert das Rhönradturnen. Die Weltmeisterin Annette Pusch und die Deutsche Meisterin Nina Nickel gehören zu seinen Mitgliedern.[16][17]

Sportliche Aktivitäten finden auch außerhalb der Vereine statt wie Joggen oder Nordic Walking. Zum Wandern, Reiten oder Golf spielen kommen zahlreiche Menschen aus den benachbarten Großstädten. Für Mountainbiker bietet der Rheinisch-Bergische Kreis hervorragende Bedingungen und die hier ansässigen Mountainbike Schulen stehen mit Rat und Tat zur Seite.

In Bergisch Gladbach-Bensberg lebt Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und Mitglied im Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).[18]

Prominente aktive oder ehemalige Sportler mit einer persönlichen Bindung an den Rheinisch-Bergischen Kreis sind in den einzelnen Stadt- und Gemeindeartikeln aufgeführt und in der Kategorie:Person (Rheinisch-Bergischer Kreis).

Justiz

Im Kreis sind zwei Gerichte der Ordentlichen Gerichtsbarkeit ansässig [19]

Burscheid und Leichlingen gehören zum Bezirk des Amtsgerichtes Leverkusen.[22]

Den Amtsgerichten übergeordnet sind das Landgericht Köln und das Oberlandesgericht Köln.

Für besondere Gerichtsverfahren zuständig sind das Verwaltungsgericht Köln, das Finanzgericht Köln und das Sozialgericht Köln.

Bei Streitigkeiten aus Arbeitsverhältnissen ist das Arbeitsgericht Köln zuständig für Bergisch Gladbach, Kürten, Odenthal, Overath und Rösrath, das Arbeitsgericht Solingen für Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen.

Ermittlungs- und Anklagebehörde für den gesamten Kreis ist die Staatsanwaltschaft Köln.

Im Kreisgebiet befindet sich keine Justizvollzugsanstalt und keine Jugendarrestanstalt.

Geschichte

Kreishaus in Bergisch Gladbach

Vor der Gründung des Rheinisch-Bergischen Kreises

Die Besiedlung einer Region durch den Menschen ist eng an geografische Gegebenheiten, Witterung und Klima gebunden, auch wenn dies dem modernen Menschen vielfach nicht mehr bewusst ist. In vorgeschichtlicher und frühgeschichtlicher Zeit war das heutige Kreisgebiet ein Bergland mit stark bewaldeten Höhen und sumpfigen Tälern. Spuren einer Besiedlung in der Steinzeit und der Bronzezeit sind sehr spärlich. Erst seit dem 9. Jahrhundert v. Chr, mehren sich die Spuren, vor allem Gräberfunde im westlichen Teil am Rand des Rheintales. Gegen Ende des 5. Jahrhunderts setzte wohl eine Besiedlung des Berglandes durch fränkische Bevölkerungsgruppen von Westen nach Osten ein. Die älteste schriftliche Quelle ist das Prümer Urbar von 893, ein Verzeichnis der Weiler und Bauernhöfe, die dem Kloster in Prüm gehörten. Darunter befindet sich mit vogelberhc eine Siedlung im heutigen Rösrath.[23]

Ende des 11. Jahrhunderts entstand dann die Grafschaft Berg, die 1380 zum Herzogtum Berg erhoben wurde. Das Herzogtum bestand bis 1806, war aber schon drei Jahre zuvor von französischen Truppen erobert worden. Bis 1813 bestand das Großherzogtum Berg unter Napoléon. In dieser Zeit wurden zahlreiche Neuerungen in Verwaltung und Rechtswesen eingeführt.

Nach zweijähriger Militärverwaltung durch Preußen kam Berg durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses 1815 zum Königreich Preußen. Das Kreisgebiet wurde Teil der Rheinprovinz.

Am 1. Oktober 1932 entstand durch die Kreisreformen in Preußen der Rheinisch-Bergische Kreis aus Teilen des Kreises Mülheim am Rhein und Teilen des Kreises Wipperfürth. Seitdem befindet sich die Kreisverwaltung in Bergisch Gladbach.

1932 bis 1974

Der erste oder alte Rheinisch-Bergische Kreis umfasste bei seiner Gründung am 1. Oktober 1932

Die Ost-West-Ausdehnung entsprach also im Wesentlichen den natürlichen Gegebenheiten. Die Orte und Verkehrswege befinden sich vielfach in den Tälern der Flüsse und Bäche, die von den bergischen Höhen im Osten dem Rheintal im Westen zustreben.

Die preußische Regierung setzte 1932 einen Landrat ein, der jedoch bereits 1933 durch einen Funktionär der NSDAP abgelöst wurde. Während der NS-Herrschaft war der Landrat in vielen Angelegenheiten von den Weisungen des Kreisleiters der NSDAP abhängig. Kreisleiter während der gesamten Zeit war Walter Aldinger.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Kreis Teil der britischen Besatzungszone und seit 1946 Teil des neuen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Nach britischem Vorbild wurden die Zuständigkeiten des Landrats aufgeteilt. Der Landrat wurde als politischer Repräsentant vom Kreistag aus seinen Reihen gewählt und war als Kommunalpolitiker ehrenamtlich tätig. Leiter der Verwaltung war der Oberkreisdirektor, der auf Vorschlag des Kreistages von der Bezirksregierung ernannt wurde. Er musste die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen erfüllen.

Ehrenamtliche Landräte

Die Bevölkerungszahl stieg im und nach dem Zweiten Weltkrieg stark an. Flüchtlinge aus den ausgebombten Städten und Heimatvertriebene aus dem Osten fanden im Kreis eine neue Heimat.

Bevölkerungsentwicklung 1933 - 1972
Jahr Einwohner[24]
1933 102.816
1939 111.369
1946 148.031
1950 159.506
1961 207.604
1970 268.901
1972 288.000

Seit 1975

Nachdem bereits andere Regionen Nordrhein-Westfalens neu geordnet wurden, kam es zum 1. Januar 1975 zu einer kommunalen Neugliederung im Raum Köln durch das Köln-Gesetz.

Der nördlich des alten Rheinisch-Bergischen Kreises gelegene Rhein-Wupper-Kreis wurde aufgelöst und sein Gebiet auf sieben Städte und Kreise verteilt. Die Gemeinde Witzhelden schloss sich mit Leichlingen zusammen, Dabringhausen und Dhünn mit Wermelskirchen. Die Städte Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen wurden Teil des Rheinisch-Bergischen Kreises. Im Volksmund werden sie als Nordkreis bezeichnet.[25][26]

Der Rheinisch-Bergische Kreis verlor die Gemeinden Wipperfeld, Klüppelberg und Lindlar, das Amt Engelskirchen und die Stadt Wipperfürth an den Oberbergischen Kreis.

Die am Rhein gelegene Stadt Porz mit etwa 90.000 Einwohnern wurde Stadtteil von Köln.

Auch unter den im neuen Kreis verbleibenden Kommunen kam es zu Änderungen: Die Stadt Bensberg wurde aufgelöst und in wesentlichen Teilen Bergisch Gladbach zugeschlagen. Das Sülztal mit Immekeppel und Untereschbach kam von Bensberg an Overath, der Raum Dürscheid zu Kürten. Schildgen wechselte von Odenthal zu Bergisch Gladbach. Aus dem Amt Kürten wurde die Gemeinde Kürten, jedoch ohne Wipperfeld.[27]

Durch die Neugliederung schrumpfte die Fläche des Kreises von ca. 620 km² auf 438 km². Die Einwohnerzahl sank von 290.000 auf 243.000. Der Kreis hat nun seine größte Ausdehnung nicht mehr in Ost-West-Richtung, sondern in Nord-Süd-Richtung. Bergisch Gladbach, Kürten, Odenthal, Overath und Rösrath gelten als Südkreis.

Für die Verwaltung und die Bevölkerung der drei Städte im Nordkreis änderte sich noch mehr: Sie gehören nicht mehr zum Regierungsbezirk Düsseldorf, sondern zum Regierungsbezirk Köln. Die Infrastruktur, bisher nach Düsseldorf, Solingen und Remscheid ausgerichtet, musste teils umgestellt werden. Wichtige Behörden sitzen jetzt in Bergisch Gladbach und Köln. Die Umstellung bei den Behörden erfolgte buchstäblich von einem Tag auf den anderen. Umstellungen in anderen Bereichen wie dem öffentlichen Personennahverkehr dauerten Jahre. Dazu kamen kulturelle und religiöse Unterschiede, die sich noch jahrzehntelang bemerkbar machen. Die Menschen im Nordkreis sind zum überwiegenden Teil evangelisch, im Südkreis katholisch.

Aufgrund der Neuordnung wurden im Mai 1975 Neuwahlen zum Kreistag, zum Landtag und zu den Stadt-/Gemeinderäten durchgeführt. Im neuen Kreistag ergab sich folgende Sitzverteilung:[28]

  • CDU = 33 Sitze
  • SPD = 24 Sitze
  • FDP = 6 Sitze.

Die CDU stellt seit 1975 ununterbrochen die stärkste Fraktion im Kreistag.

Ehrenamtliche Landräte

Oberkreisdirektoren

Hauptamtliche Landräte

Bevölkerungsentwicklung seit 1975

Bevölkerungsentwicklung 1975 - 2005
Jahr Einwohner [29]
1975 243.578
1980 247.927
1985 248.103
1990 260.695
1995 269.541
2000 275.474
2005 279.092

Aktionen und Projekte

Tag der Rheinisch-Bergischen Geschichte

Diese Veranstaltung findet seit 2008 einmal jährlich Ende April in einer der acht Kommunen statt.

s. Hauptartikel Tag der Rheinisch-Bergischen Geschichte

Expedition Heimat

Expedition Heimat ist eine Aktion des Kreises, seiner Kommunen sowie verschiedener öffentlicher und privater Einrichtungen. Sie bietet die Möglichkeit, einige Facetten des Rheinisch-Bergischen Kreises näher kennenzulernen. In jeder der acht Städte und Gemeinden finden Teilaktionen unter einem eigenen Thema statt. Zu einigen Programmen gehören auch geführte Wanderungen. Diese Kulturaktion ist eingebettet in den europaweiten Tag des offenen Denkmals.[30]

s. Hauptartikel Expedition Heimat

Scholl op jöck

Scholl op jöck (etwa: Schule unterwegs) ist eine Initiative zur Förderung der Grundschulkinder. Der Kreis finanziert den größten Teil der Kosten für Klassenausflüge zu kinderfreundlichen Zielen im Kreisgebiet. Jede Grundschule im Rheinisch-Bergischen Kreis kann Gutscheinhefte erwerben und bei den Kooperationspartnern der Initiative einlösen. Die Ziele sind das Papiermuseum Alte Dombach, das Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe, das Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers und der Altenberger Dom.

Beim Start im Jahr 2008 hat ein Heft einen Wert von 500 EUR. Die Schulen zahlen als Eigenanteil jeweils für das erste Heft 150 EUR, für das zweite 125 EUR und für jedes weitere Heft 100 EUR.[31]

Strategieprozess RBK 2020

Im Jahr 2007 haben der Kreis und die acht Kommunen den Strategieprozess RBK 2020 gestartet. Ziel des Prozesses ist es, den Kreis und seine Kommunen fit zu machen für die Zukunft.

Als Grundvoraussetzungen wurden genannt: eine nachhaltige Finanzpolitik, ein rücksichtsvoller Umgang mit der Natur und eine vertrauensvolle interkommunale und öffentlich-private Zusammenarbeit.

Im Strategieprozess sollen

  • zukunftsfähige solidarische gesellschaftliche Strukturen gesichert werden
  • Rahmenbedingungen für eine innovative Wirtschaft, qualifizierte und sichere Arbeitsplätze geschaffen und ausgebaut werden
  • die Natur und die Landschaft geschützt und genutzt werden.[32]

Literatur

  • Rheinisch-Bergischer Kalender Jahrbuch für das Bergische Land
  • Lydia Kieven: Kulturführer Rheinisch-Bergischer Kreis. Heider Verlag, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 3-87314-334-8.
  • Rheinisch-Bergischer Kreis (Hrsg.): Der Rheinisch-Bergische Kreis. Phil Baltin, Gevelsberg 1978 (Geschichte, Kultur, zahlreiche Firmenporträts).
  • Werner Honig, Thomas Jahn: Rheinisch-Bergisches Mosaik. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1981, ISBN 3-7857-0293-0 (Bildband).
  • Verlag Kommunikation und Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung, Red.: Birgit Bär (Hrsg.): Rheinisch-Bergischer Kreis. 1. Auflage. Kommunikation und Wirtschaft, Oldenburg (Oldb) 2000, ISBN 3-88363-190-6.
  • Karl Hermes, Heinrich Müller-Miny: Der Rheinisch-Bergische Kreis. In: Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen - Landesplanungsbehörde - Zentralausschuss für deutsche Landeskunde (Hrsg.): Die Deutschen Landkreise Handbuch für Verwaltung, Wirtschaft und Kultur. Wilhelm Stollfuss, Bonn 1974.

Einzelnachweise

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011.
  3. Endgültiges Wahlergebnis der Landratswahl 2004
  4. Notiz auf der Website des Cumbria County Council vom 18. Oktober 2004 (PDF-Datei in Englisch) (Link nicht mehr abrufbar)
  5. IHK Köln: Gemeinedeprofil des Rheinisch-Bergischen Kreises (Link nicht mehr abrufbar)
  6. Strukturdaten der Arbeitsagentur Bergisch Gladbach
  7. Monatliche Arbeitsmarktberichte der Arbeitsagentur Bergisch Gladbach
  8. Rheinisch-Bergischer Kreis: Zahlen, Daten, Fakten: Arbeitsmarktentwicklung
  9. Kreissparkasse Köln: Geschäftsstellen
  10. Sparkasse Wermelskirchen
  11. Genossenschaftsakademie
  12. a b Rheinisch-Bergischer Kreis: Zahlen, Daten, Fakten: Flächennutzung
  13. Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
  14. Der Kreis in Zahlen in: Kölner Stadt-Anzeiger vom 28. Oktober 2009, S. 40
  15. Kreissportbund (Link nicht mehr abrufbar) Zugriff 18. April 2008
  16. Bericht des Rhönradturnverbandes über die Weltmeisterschaft 2007 in Salzburg (Link nicht mehr abrufbar) Zugriff 18. April 2008
  17. Bergisches Sonntagsblatt Nr. 12 vom 22. März 2008 Zugriff 18. April 2008
  18. Das Präsidium des DOSB Zugriff 18. April 2008
  19. Adressen der Justizeinrichtungen
  20. Amtsgericht Bergisch Gladbach
  21. Angaben zum Amtsgericht Wermelskirchen
  22. Amtsgericht Leverkusen
  23. Georg Geist: Ein Jubiläumsjahr für Rösrath. In: Rheinisch-Bergischer Kalender 1993, Joh. Heider Verlag, Bergisch Gladbach ISBN 3-87314-272-4
  24. Karl Hermes, Heinrich Müller-Miny: Der Rheinisch-Bergische Kreis. In: Zentralausschuß für deutsche Landeskunde (Hrsg.): Die deutschen Landkreise. 8, Wilhelm Stollfuss, Bonn 1974, S. 107.
  25. Erich Weihrauch: "Aus" für den Rhein-Wupper-Kreis.In: Rheinisch-Bergischer Kalender 1976, S. 8–10
  26. Erich Weihrauch: Das nördliche Kreisgebiet und seine Vorläufer In: Rheinisch-Bergischer Kalender 1982, S. 58–62
  27. Horst Schmitz: Das südliche Kreisgebiet und seine Vorläufer. In: Rheinisch-Bergischer Kalender 1982, S. 62–65
  28. Politik für einen neuen Kreis.In: Rheinisch-Bergischer Kalender 1976, S. 6–7
  29. Landesdatenbank NRW, Statistik 12411-10ir
  30. Expedition Heimat auf der Webseite des Kreises Zugriff 29. August 2008
  31. Kölner Stadtanzeiger vom 29. August 2008 Zugriff 29. August 2008
  32. Rheinisch-Bergischer Kreis: Strategieprozess RBK 2020 Zugriff 7. Juni 2008

Weblinks

 Commons: Rheinisch-Bergischer Kreis – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

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