Mariah Carey
Mariah Carey
 
Mariah Carey (2008)
 
Die Unterschrift von Mariah Carey

Mariah Carey (* 27. März 1970 in Huntington, Long Island, New York) ist eine amerikanische Pop-, Hip-Hop- und R&B-Sängerin, Songschreiberin, Produzentin und Schauspielerin. Mit 18 Nummer-1-Hits in den USA,[1] fünf Grammys und mehr als 200 Millionen verkauften Tonträgern ist sie eine der erfolgreichsten Sängerinnen der Gegenwart.[2][3][4]

Bei den World Music Awards im Jahr 2000 wurde Mariah Carey mit dem „Millennium Award“ für die Künstlerin mit den meisten Verkäufen in den 1990er Jahren ausgezeichnet.[5][6] Carey wurde 2003 bei den World Music Awards mit dem Chopard Diamond Award für über 100 Million verkauften Alben ausgezeichnet. Laut der Recording Industry Association of America ist Mariah Carey mit über 63 Million verkauften Alben die dritterfolgreichste Künstlerin in den USA.[7]

Das U.S. Nielsen SoundScan erklärte Mariah Carey zur erfolgreichsten Künstlerin in den USA.[8] Im Jahr 2008 zeichnete Billboard Mariah Carey als erfolgreichste Künstlerin in der Geschichte der Billboard Hot 100 aus.[9]

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Jugend

Mariah Carey wurde am 27. März 1970 in Long Island im Bundesstaat New York als drittes Kind des afro-venezolanischen Technikers Alfred Roy Carey und der irischen Opernsängerin Patricia Hickey geboren. Als multikulturelle Familie waren die Careys aufgrund rassistischer Anfeindungen gezwungen, im Laufe der Jahre mehrmals ihren Wohnort zu wechseln. 1973 ließen sich Careys Eltern scheiden; die Kinder wuchsen bei der alleinerziehenden Mutter auf.

In der Schulzeit versuchte sich Mariah Carey als Backgroundsängerin. 1986 verließ sie die Schule und jobbte daraufhin in New York City als Kellnerin und Garderobiere und wohnte in einer Wohngemeinschaft. Nebenher versuchte sie unablässig, als Sängerin Fuß zu fassen. Letztendlich erhielt sie ein Engagement bei Brenda K. Starr, die in den 1980ern und frühen 1990ern Latino-Pop machte. Starr spielte dem Columbia-Manager Thomas Mottola dann auf einer Party der Plattenfirma ein Demoband von Carey zu, der sie 1988 unter Vertrag nahm.

1990 bis 2000

Mariah Carey an der Edwards Air Force Base im Dezember 1998

Im Juni 1990 erschien ihr Debüt-Album Mariah Carey, aus dem ihre ersten vier Nummer-1-Hits (Vision of Love, Love Takes Time, Someday und I Don’t Wanna Cry) ausgekoppelt wurden. 1991 gewann Carey für ihren Debütalbum zwei Grammys. Der Titelsong ihres zweiten Albums Emotions wurde ihre fünfte Nummer 1 in den US-Billboard-Charts. Im März 1992 hatte Carey einen Gastauftritt in der MTV-Sendung MTV Unplugged, der im Mai desselben Jahres auf Video und CD veröffentlicht wurde. Das daraus resultierende Album wurde das zweiterfolgreichste MTV-Unplugged-Album der Geschichte und die Auskopplung I’ll Be There, im Original von Jackson 5, wurde erfolgreicher als die ursprüngliche Version.

1993 heiratete Carey ihren Manager Tommy Mottola, der inzwischen Präsident von Sony Music geworden war. Ebenfalls 1993 erschien das Album Music Box (weltweit über 30 Millionen Mal verkauft und somit Careys erfolgreichstes Album), aus dem Dreamlover und Hero stammen, sowie die Coverversion Without You (im Original von Badfinger). Mitte 1994 nahm Carey für einen Duett mit Luther Vandross eine Coverversion von Lionel Richies und Diana Ross' Endless Love auf und konnte wieder Erfolg feiern – die Carey-Version von Endless Love erreichte unter anderem Platz 2 der US-Charts. Im Winter 1994 brachte sie ein Weihnachtsalbum namens Merry Christmas heraus. Aus diesem Album veröffentlichte Carey die Single All I Want For Christmas Is You, die seitdem jedes Jahr in der Weihnachtszeit die Charts stürmt.[10][11][12] Das Album wurde eines der erfolgreichsten Weihnachtsalben aller Zeiten.

1995 erschien die Single Fantasy in einer Albumversion, in der nur sie singt, sowie in einer Remix-Version, in der Carey vom Wu-Tang-Clan-Rapper Ol’ Dirty Bastard begleitet wurde. Letztere stieg in den US-Charts direkt auf Platz 1 ein. Das Konzept, Pop-Sänger und Rapper in einem Feature („feat.“) zu vereinen, wurde auf Anhieb populär und gehört heute zum Standard im Pop/RnB.

Die zweite Single des 1995er-Albums Daydream war ein Duett mit der damals vierköpfigen Boygroup Boyz II Men und hieß One Sweet Day. Diese Single ist bis heute ihre erfolgreichste Nummer-1-Single in den Billboard-Charts. Sie hielt sich dort 16 Wochen lang. 1996 erschien mit Always Be My Baby der dritte Nummer-1-Hit des Albums. In dem Song geht es um den damals verstorbenen Produzenten Dave Cole, mit dem die fünf Interpreten des Songs zusammengearbeitet haben und mit dem sie befreundet gewesen waren.

Carey singt I Still Believe im Dezember 1998

1997 ließen sich Carey und Mottola scheiden, und sie trennte sich von ihrem Manager. Unter ihrem neuen Manager erschien das Album Butterfly, die erste Single-Auskopplung Honey stieg erneut auf Platz 1 in den Charts ein. Als nach einer längeren Pause in den USA My All erschien und ebenfalls von 0 auf 1 schoss, konnte Carey zum zweiten Mal in ihrer Karriere fünf Nummer-1-Hits in Folge verbuchen.

Um auch 1998 ein Album veröffentlichen zu können, erschien unter dem Titel Number Ones eine Sammlung ihrer bis dahin größten Hits zusammen mit einigen Bonus-Tracks.

Im selben Jahr veröffentlichte Carey den Song When You Believe, ein Duett mit Whitney Houston. Das Lied wurde ursprünglich für den Soundtrack zu Der Prinz von Ägypten von 1998 aufgenommen. Das Duett war einmal mehr erfolgreich in den Charts vertreten und gewann einen Academy Award.[13][14][15]

1999 kam sie dann mit neuem Material namens Rainbow. Darauf zu finden sind Heartbreaker und Thank God I Found You, die ebenfalls die Chartspitze erreichten. Zum ersten Mal in Careys musikalischer Entwicklung ist dieses Album nicht mehr dem Genre Pop/Soul zuzuordnen, sondern dem Rhythm and Blues.

Ende 1999 nahm Carey mit der irischen Boygroup Westlife eine Coverversion von Phil Collins' Against All Odds (Take a Look at Me Now) auf und erreichte Platz 1 der UK-Charts, damit ist das ihr zweiter Nummer-eins-Hit nach Without You im Vereinigtem Königreich (1994) und ihr bis heute letzter Nummer-eins-Hit in den UK-Charts.

Mit der Veröffentlichung des Albums "Rainbow" erfüllte Carey ihren Vertrag mit Sony Music und verließ das Label. 2000 unterzeichnete sie einen Plattenvertrag mit Virgin Records.

Carey veröffentlichte von 1990 bis 1999 neun Alben, die sich 122 Millionen Mal verkauften.

2001 bis 2004

In dem Film Glitter – Der Glanz eines Stars, der 2001 erschien, verkörperte Carey eine Sängerin der 1980er-Jahre. Der Film floppte und wurde für die Goldene Himbeere als schlechtester Film des Jahres nominiert. Während der Film dieser Auszeichnung entging, gewann Carey mit ihrer Darstellung die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin des Jahres.

„Zu behaupten, Mariahs Schauspieldebüt sei nicht so gut gelaufen, wäre, als würde man sagen, die Titanic sei etwas undicht geworden.“

John Wilson[16]

Das erste Album, das Carey bei Virgin Records veröffentlichte, bildete den gleichnamigen Soundtrack zum Kinofilm. Die Verkaufszahlen des Albums blieben weit hinter den Erwartungen der Plattenfirma zurück. Die erste Singlesauskopplung des Albums, Loverboy, hingegen entwickelte sich zum Erfolg und wurde in den USA die meistverkaufte Single des Jahres. Im Juli 2001 erlitt Carey einen Nervenzusammenbruch und musste in einer Klinik behandelt werden.

Aufgrund des Misserfolges von "Glitter" trennte sich Virgin Records wieder von Carey, allerdings wurde sie kurze Zeit später von Universal Records unter Vertrag genommen und konnte im Jahre 2002 mit dem Album „Charmbracelet“ wieder Erfolge verzeichnen. Im selben Jahr sang Carey die amerikanische Nationalhymne beim Super Bowl XXXVI im Louisiana Superdome in New Orleans, Louisiana. Es folgte eine Nebenrolle im Film Wisegirls.

Im Jahr 2003 meldete sich Mariah Carey mit I Know What You Want in den Charts zurück und erreichte Platz 3 der US-Charts. Im gleichen Jahr nahm Carey ihr erstes Remixalbum mit dem Titel The Remixes auf, das Remixversionen von älteren Liedern enthält. Im Sommer des Jahres wurde Carey bei den World Music Awards in Monaco mit dem Diamond Award für über 150 Millionen verkaufte Alben ausgezeichnet. Im selben Jahr absolvierte Carey eine große Welttournee.

2004 wurde der Song U Make Me Wanna, ein Duett mit Rapper Jadakiss, veröffentlicht.

2005 bis 2008

Die Single We Belong Together aus dem Album The Emancipation Of Mimi stand 2005 14 Wochen auf Platz 1 in den Billboard-Charts. Don't Forget About Us war ihr 17. Nummer-1-Hit in den Billboard-Charts. Shake It Off erreichte für mehrere Wochen Platz 2 der US-Charts. Das Album The Emancipation of Mimi war sehr erfolgreich und hat sich inklusive der Singles in den USA über 12 Millionen mal verkauft. Bei der 48. Grammy-Verleihung erhielt sie drei von acht Auszeichnungen und war die erfolgreichste Künstlerin des Abends.

Im April 2006 veröffentlichte sie in den USA die beiden Titel Say Somethin' mit Snoop Dogg und Fly Like A Bird.

Im März 2007 war sie auf dem Titelbild des Playboy zu sehen.[17] Im Juni 2007 veröffentlichte sie zusammen mit Bone Thugs-N-Harmony die Single Lil L.O.V.E. Am 30. November 2007 erschien eine Konzert-DVD von Mariah Carey, die auf ihrer Tour The Adventures of Mimi in Anaheim (Kalifornien) gefilmt wurde. Am 24. Oktober 2007 stellte Mariah Carey ihr Parfum M im New Yorker Kaufhaus Macy’s vor.

Am 11. April 2008 wurde ihr elftes Studioalbum E=MC² in Deutschland veröffentlicht. Die erste Singleauskopplung ist Touch My Body. Durch diese Single, die ihre 18. Nr. 1 geworden ist, ist Carey im Ranking der meisten Nr.-1-Hits in den USA auf Platz 2 geklettert. Sie hat damit Elvis Presley überholt, der zu dem Zeitpunkt 17 Nr.-1-Hits aufweisen konnte. Die zweite Single aus diesem Album ist die Ballade Bye Bye. Sie erreichte Platz 19 in den USA. Mit der dritten Single I’ll Be Loving You Long Time gelang Carey ebenfalls keine sehr hohe Chartplatzierung. Die vierte Singleauskopplung ist I Stay In Love. Das dazugehörige Video wurde in Las Vegas mit Careys Ehemann Nick Cannon aufgezeichnet, den sie am 30. April 2008 auf den Bahamas heiratete.

2009 bis heute

Carey bei der 82. Oscarverleihung am 7. März 2010

Im Januar 2009 wurde in den USA die Single My Love veröffentlicht, eine Koproduktion von The-Dream mit Mariah Carey. Der Song stammt aus dem Album Love vs. Money von The-Dream. Mariah Careys Gatte Nick Cannon hat die Regie für das neue Video zum Song My Love übernommen. Gedreht wurde in Los Angeles. Laut dem Billboard Magazin verkaufte sich E=MC² 2008 1.221.000 mal in den USA. Es war das 18. erfolgreichste Album des Jahres in Amerika. Auch in den ersten vier Monaten des Jahres 2009 verkaufte sich das Album recht ordentlich. Bis zum 23. April 2009 verkaufte es sich in den USA 1.250.588-mal. Laut der „Internationalen Phono Academy“ verkaufte sich E=MC² 2008 2.100.000-mal und gehörte zu den 25 erfolgreichsten CDs des Jahres.

2009 veröffentlichte Careys erstes Plattenlabel Sony eine weitere Compilation-CD, The Ballads. Das Album kletterte ohne große Bewerbung auf Platz 10 der US-Album-Charts. Es war damit die am schwächsten verkaufte CD in Mariah Careys Karriere. Erstmals verkaufte sich ein Album außerhalb der USA besser, denn in England erhielt The Ballads eine Gold-Auszeichnung für 100.000 verkaufte CDs. Mittlerweile hat sich die CD jedoch knapp 150.000-mal auf der Insel verkauft. Weltweit verkaufte sich das Album bis zum April 2009 etwa 500.000-mal.

Am 7. Juli sang Carey gemeinsam mit Trey Lorenz bei der weltweit im Fernsehen ausgestrahlten offiziellen Trauerzeremonie für Michael Jackson im Staples Center in Los Angeles den Jackson-5-Song I’ll Be There.

Am 2. Oktober 2009 erschien Mariah Careys neues Album Memoirs Of An Imperfect Angel. Das neue Album, das mit The-Dream und Tricky Stewart produziert wurde, beinhaltet viele Liebeslieder und eine Coverversion des 1984er Foreigner-Hits I Want to Know what Love is.[18] Mariah Carey widmete das Album dem „King of Pop“ Michael Jackson. Ende 2009 spielte sie eine Rolle in dem Kinofilm Precious – Das Leben ist kostbar.

Am 14. Dezember verkündete Billboard, dass Mariah Careys Single We Belong Together (2005) der Song des Jahrzehnts sei.

Mit einem Livekonzert am 31. Dezember 2009 im Madison Square Garden in New York startete sie ihre Angels-Advocate-Tour.

Am 30. März 2010 sollte Mariah Careys nächstes Studioalbum Angels Advocate veröffentlicht werden, eine Sammlung von Duetten und Liedern des Vorgängeralbums Memoirs of an Imperfect Angel.[19] 100% sollte eine der ersten Singleauskopplungen sein.[20] 100% wurde eigentlich für den Film Precious als Soundtrack aufgenommen, jedoch durch einen Song der Sängerin Mary J. Blige ersetzt. Statt dessen wurde es für die Olympischen Winterspiele 2010 verwendet, um die amerikanischen Sportler zu motivieren. Die Einnahmen durch Verkäufe und Downloads gingen an das Team USA.[20] Im April 2010 wurden die Arbeiten an dem Album aber unerwartet beendet.

Nach dem Abbruch ihres Angels-Advocate-Albums, erklärte Carey, dass sie wieder ins Studio ginge und neues Material für ihr 13. Studioalbum aufnähme, es solle ihr zweites Weihnachtsalbum werden, aber die Arbeiten an diesem sollen erst Ende 2010 beginnen.[21] Aktuell arbeitet Carey an einem Album, das zunächst für Frühjahr 2011 angekündigt war. Das Album soll Duette mit Jermaine Dupri, Bryan-Michael Cox und Teddy Riley enthalten.[22][23] Dupri erklärte, dass die erste Single Ende 2010 veröffentlicht wird, danach ihr Album. Johnta Austin und Randy Jackson sollen auf dem Album ebenfalls mit Carey singen.[24][25] Nach der erneuten Hochzeit von Carey und Cannon erklärte Carey der Chicago Sun-Times, dass sie eine Familie gründen wolle.[26] Im Oktober 2010 gab sie schließlich bekannt, dass sie nach einer Fehlgeburt vor zwei Jahren erneut schwanger sei.[27] „Wir bekommen Zwillinge“, verriet Mariah Careys Ehemann Nick Cannon in seiner Radio-Show.[28] Am 30. April 2011 wurden die Zwillinge, ein Mädchen (Monroe) und ein Junge (Moroccan), geboren.[29]

Im Oktober 2011 gab Mariah Carey bekannt, dass sie auf dem Weihnachtsalbum Mistletoe von Justin Bieber zu hören sein wird. Sie hat mit ihm eine Duett-Coverversion ihres Weihnachts-Hits All I Want For Christmas is You aufgenommen.[30]

Schauspielkarriere

Carey und Robert De Niro bei der Premiere von Tennessee auf dem Tribeca Film Festival am 26. April 2008.

Carey nahm im Jahr 1997 das erste Mal Schauspielunterricht und bekam im folgenden Jahr erste kleine Rollen. Sie hatte ihr Schauspieldebüt 1999 als Opernsängerin in der Romanze Der Junggeselle, wo sie eine Nebenrolle an der Seite von Chris O’Donnell und Renée Zellweger spielte. Für ihre Rolle bekam Carey von den Medien viel Lob.[31]

In dem Film Glitter – Glanz eines Stars, der 2001 erschien, verkörperte Carey eine Sängerin der 1980er Jahre. Der Film floppte und wurde für die Goldene Himbeere als schlechtester Film des Jahres nominiert. Während der Film dieser Auszeichnung entging, gewann Carey mit ihrer Darstellung die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin des Jahres.

Carey, Mira Sorvino und Melora Walters spielten im Jahre 2002 im Film Wisegirls drei Kellnerinnen in einem Restaurant. Premiere hatte der Film beim Sundance Film Festival, genau wie der Vorgänger wurde der Film unter Kritikern schlecht aufgenommen und bewertet.[32] Wisegirls-Produzent Anthony Esposito nahm mit Carey 2006 den Film The Sweet Science auf, ein Film über eine unbekannte Boxerin, aber der Film wurde nie veröffentlicht.[33]

Carey war eine von mehreren Musikern, die Auftritte in den Filmen Death of a Dynasty (2003) und State Property 2 (2005) hatten. Ihre Arbeit für das Fernsehen begann im Juni 2002 in einer Episode von Ally McBeal. Carey hatte einen Cameo-Auftritt in Adam Sandlers Film Leg dich nicht mit Zohan an (2008).[34]

Im Jahr 2006 begann Carey mit den Arbeiten am Film Tennessee, der 2008 auf dem Tribeca Film Festival erstmals gezeigt wurde.[35] Im Film spielt Carey eine Frau, die sich mit Gesang ihren Lebensunterhalt sichern will. Der Film wurde von Kritikern gemischt aufgenommen, aber Carey bekam für ihre Rolle Lob.[36][37][38][39] Im Jahr 2009 spielte sie eine Sozialarbeiterin im Film Precious – Das Leben ist kostbar.[40] Der Film bekam gute Kritiken, und Careys Rolle darin gilt unter Kritikern als ihre bislang beste.[41][42][43] Für Precious gewann Carey zwei Awards beim Sundance Film Festival und beim Toronto Film Festival.[44][45][46][47]

Sie war für eine Rolle in der Verfilmung des Theaterstücks For Colored Girls Who Have Considered Suicide When the Rainbow is Enuf des Regisseurs Tyler Perry vorgesehen, verliess das Projekt aber im Mai 2010 aus gesundheitlichen Gründen.[48] Ihre Rolle wurde von Thandie Newton übernommen.

Stil

Carey sagte, dass sie seit der Kindheit von R&B- und Soul-Musikern wie Billie Holiday, Sarah Vaughan,[49] Gladys Knight und Aretha Franklin inspiriert war.[50] Ihre Musik enthält einen starken Einfluss von Gospelmusik, ihre Vorbilder in diesem Bereich sind unter anderem The Clark Sisters, Shirley Caesar und Edwin Hawkins.[49] Als Carey ihre Musik mit Hip-Hop-Elementen verband, erfand Mariah Carey das Konzept, Pop-Sängerin und Rapper in einem Feature („feat.“) zu vereinen, dies wurde auf Anhieb populär und gehört heute zum Standard im Pop-Business. Diesbezüglich erzählte Carey Newsweek, „Leute verstehen nicht, dass ich mit der Hip-Hop-Musik aufgewachsen bin“.[51] Carey arbeitete schon mit Rappern wie The Sugarhill Gang, Eric B. & Rakim, Wu-Tang Clan, The Notorious B.I.G. und Mobb Deep zusammen, mit den letzteren hatte Carey 1998 einen Duett auf der Single The Roof (Back in Time).

Während Careys Karriere wurde ihr Gesangs- und musikalischer Stil und der daraus resultierende Erfolg ständig mit Whitney Houston und Céline Dion verglichen.[52][53][53][54][55]

Gesang

Mariah Carey ist für ihren Stimmumfang von fünf Oktaven, der alle Oktaven zwischen Alt und Sopran umfasst, und ihre Fähigkeit, im Pfeifregister zu singen, die sie in vielen Liedern demonstriert, bekannt.[56][57][58] Ebenso bekannt ist sie für das Belting, das auch Sängerinnen und Sänger wie Freddie Mercury, Whitney Houston, Chris Cornell, Christina Aguilera und Patti LaBelle verwenden.[59][60][61][62][63][64][58][59][55][63]

Inhalte und musikalischer Stil

Liebe ist das Hauptthema vieler Lieder von Mariah Carey, aber auch Themen wie Rassismus, Entfremdung, Tod und Spiritualität.[65][66]

Careys Arrangements werden von Musikern wie Stevie Wonder inspiriert, den Carey als „Genie des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet, aber sie erzählte, „Meine Stimme ist mein Instrument; und wird es auch immer bleiben.“[67]

Carey nahm von vielen ihrer Lieder auch Remix-Versionen auf und besang diese Versionen neu.[68] Der Disc Jockey David Morales nahm mit Carey einige Remix-Versionen auf (die erste 1993 von Careys Single Dreamlover), die Remixe von Popmusik in House Musik populär machten, das Slant Magazin nannte die Remix-Version von Dreamlover einen der besten House-/Dance-Songs aller Zeiten.[69] Von ihrem Lied Fantasy von 1995 nahm Carey eine Hip-Hop- und eine House-Version auf.[70]

Einfluss auf andere Künstler

Careys Gesang hat einen großen Einfluss auf die Popmusik und die Musikindustrie. Musikkritiker G. Brown von der The Denver Post sagte, dass „Mariah Careys Fünf-Oktaven-Umfang und Melisma eine ganze Generation von Popsänger/innen beeinflusst.“[71] Laut Rolling Stone ist ihre Perfektion von Melisma und Balladen wie Vision of Love eine Inspiration für jede Sängerin und Castingshow (American Idol).[72] Beyoncé Knowles erzählte, dass sie erst mit dem Singen begann, nachdem sie Careys Vision of Love gehört hat.[73] Weiße Popinterpreten wie Britney Spears, *NSYNC und Christina Aguilera verbinden dank Carey R&B und Pop in ihren Liedern.[73] Laut Pier Dominguez, Autor von Christina Aguilera: a star is made : the unauthorized biography, sagte Aguilera, dass sie die Musik von Whitney Houston liebe, aber dass Mariah Carey einen größeren Einfluss auf sie und ihren Gesangsstil habe. Philip Brasor, Redakteur von The Japan Times, erklärte, dass sich viele asiatische Sängerinnen von Careys Musik inspirieren lassen. Die japanische Sängerin Hikaru Utada singt japanische Popmusik in einem Mariah-Carey-ähnlichen Gesangsstil.[74]

Soziales Engagement

Carey engagierte sich während ihrer Karriere für verschiedene Organisationen wie den Fresh Air Fund gegen Hungersnot. Sie wurde Mitte der 1990er Mitglied der Organisation und gründete ein Camp in Fishkill, New York, das gegen die weltweite Hungersnot helfen soll. Sie nannte das Camp Camp Mariah.[75] Sie bekam den Congressional Horizon Award für ihr soziales Engagement.[76] Außerdem arbeitet sie mit der Make-A-Wish-Foundation mit dem Ziel zusammen, den Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen. Dafür bekam Carey im November 2006 den Foundation's Wish Idol für ihr soziales Engagement und die Zusammenarbeit.[77] Carey arbeitet freiwillig für die New Yorker Polizei. Ein Großteil der Verkaufszahlen von MTV Unplugged wurde an verschiedene Schutz-Organisationen gespendet. Im Jahr 2008 wurde Carey mit dem World Hunger Relief Movement Award ausgezeichnet. Carey gibt Kunden, die für ihre Organisationen spenden, einen kostenlosen Download ihres Liedes Love Story.[78]

Im Jahr 2005 sang Carey beim Live-8-Konzert in London und beim Hurricane Katrina Telethon Shelter from the Storm, um Geld für die Opfer des Hurrikans zu sammeln. Im August 2008 nahmen Carey und andere Sängerinnen die Benefiz-Single Just Stand Up! auf, die von Babyface und L. A. Reid, für das Projekt Stand Up to Cancer produziert wurde, mit dem Ziel, über Internet und Fernsehen Spendengelder für die Forschung in der translationalen Medizin zur Bekämpfung von Krebs (engl. cancer) zu sammeln. Am 5. September 2008 sangen die Sängerinnen das Lied live im Fernsehen.[79] 2010 war Carey Mitglied der Benefizformation Helping Haiti, die den Song Everybody Hurts (im Original von R.E.M. aus dem Jahr 1992) neu aufnahmen, um Geld für die Opfer des Erdbebens in Haiti zu sammeln.

Diskografie

→ Hauptartikel: Mariah Carey/Diskografie
→ Hauptartikel: Liste der Songs von Mariah Carey

Studioalben

Jahr Titel Chart-Positionen[80] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1990 Mariah Carey 24
(19 Wo.)
15
(15 Wo.)
6
(40 Wo.)
1
(113 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Juni 1990
Verkäufe: 13.500.000[81]
1991 Emotions 70
(5 Wo.)
39
(1 Wo.)
15
(9 Wo.)
4
(40 Wo.)
4
(54 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. September 1991
Verkäufe: 9.000.000[82]
1993 Music Box 1
(80 Wo.)
1
(40 Wo.)
1
(72 Wo.)
1
(77 Wo.)
1
(128 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. August 1993
Verkäufe: 26.000.000[83]
1994 Merry Christmas 15
(3 Wo.)
4
(5 Wo.)
4
(8 Wo.)
32
(7 Wo.)
3
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. November 1994
Verkäufe: 13.000.000[84]
1995 Daydream 1
(43 Wo.)
5
(21 Wo.)
1
(27 Wo.)
1
(46 Wo.)
1
(81 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 1995
Verkäufe: 21.500.000[85]
1997 Butterfly 7
(26 Wo.)
5
(16 Wo.)
3
(17 Wo.)
2
(27 Wo.)
1
(55 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. September 1997
Verkäufe: 10.500.000[86]
1999 Rainbow 3
(20 Wo.)
4
(9 Wo.)
2
(25 Wo.)
8
(4 Wo.)
2
(35 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. November 1999
Verkäufe: 9.000.000[87]
2001 Glitter 7
(5 Wo.)
14
(4 Wo.)
10
(7 Wo.)
10
(3 Wo.)
7
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. September 2001
Verkäufe: 2.500.000[88]
2002 Charmbracelet 32
(5 Wo.)
34
(7 Wo.)
9
(10 Wo.)
52
(3 Wo.)
3
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Dezember 2002
Verkäufe: 3.500.000[89]
2005 The Emancipation of Mimi 14
(32 Wo.)
19
(12 Wo.)
9
(27 Wo.)
7
(43 Wo.)
1
(72 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. April 2005
Verkäufe: 9.000.000[90]
2008 E=MC² 7
(7 Wo.)
8
(5 Wo.)
5
(10 Wo.)
3
(13 Wo.)
1
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. April 2008
Verkäufe: 2.000.000[91]
2009 Memoirs of an Imperfect Angel 27
(2 Wo.)
39
(1 Wo.)
18
(6 Wo.)
23
(5 Wo.)
3
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2009
2010 Merry Christmas II You 77
(… Wo.)
45
(… Wo.)
4
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2010

Filmografie

  • 1999: Der Junggeselle (The Bachelor)
  • 2001: Glitter – Der Glanz eines Stars
  • 2002: Ally McBeal (Gastauftritt in der US-Serie)
  • 2002: Wisegirls (oder: Drei Engel gegen die Mafia)
  • 2003: Death of a Dynasty
  • 2005: State Property 2
  • 2008: Leg dich nicht mit Zohan an (You Don't Mess with the Zohan)
  • 2009: Tennessee
  • 2009: Precious – Das Leben ist kostbar (Precious: Based on the Novel Push by Sapphire)

Tourografie

„The Adventures of Mimi Tour“
  • 1993: Music Box Tour
  • 1996: Daydream Tour
  • 1998: Butterfly Tour
  • 2000: Rainbow Tour
  • 2003-2004: Charmbracelet Worldtour
  • 2006: The Adventures of Mimi Tour
  • 2010: Angels Advocate-Tour (US)

Labels

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. Silvio Pietroluongo: Mariah, Madonna Make Billboard Chart History. Billboard. 2. April 2008. Abgerufen am 2. April 2008.
  2. Mariah's New Single Available At iTunes on Sept. 15th!. Island Def Jam Music Group. Abgerufen am 13. Oktober 2008.
  3. MARIAH CAREY’s NEW SINGLE “I WANT TO KNOW WHAT LOVE IS” IMPACTS AT RADIO ON SEPT. 14th. Universal Music Group. Abgerufen am 14. November 2009.
  4. CELEBRATE NEW YEAR'S EVE WITH MARIAH CAREY!. Mariah Carey official website. Abgerufen am 14. November 2009.
  5. Winners of the World Music Awards. World Music Awards. Mai 2000. Abgerufen am 19. November 2006 durch die Wayback Machine
  6. Michael Jackson And Mariah Carey Named Best-Selling Artists Of Millennium At World Music Awards In Monaco. Jet. 29. Mai 2000. Abgerufen am 19. November 2006.
  7. "Gold and Platinum – Top Selling Artists". Recording Industry Association of America
  8. BLABBERMOUTH.NET – METALLICA Among Top-Selling Artists Of SOUNDSCAN Era. Roadrunnerrecords.com. Abgerufen am 21. Oktober 2009.
  9. Billboard Hot 100 Chart 50th Anniversary, Billboard. Abgerufen am 1. Oktober 2009. 
  10. Single Sales Ranking (Mariah Carey) (Japanese). oricon. Abgerufen am 2. November 2008.
  11. Mariah Carey – Billboard Singles. Allmusic. Abgerufen am 19. September 2006.
  12. Roch Parisien: "Merry Christmas – Review". Allmusic. Abgerufen am 17. März 2006.
  13. Shapiro, S. 116.
  14. #1's. NME. Abgerufen am 10. März 2006.
  15. Bruce Haring: Mariah: I'm Not a Diva. Yahoo! Music. 14. Mai 1998. Abgerufen am 17. März 2006.
  16. Prädikat "Besonders wertlos". Abgerufen am 23. Februar 2011.
  17. „Mariah Carey zieht sich aus“ VIP-Klick auf sueddeutsche.de Abgerufen am 13. November 2009
  18. wordpress.com
  19. http://www.mariahcarey.com/news/news.php?uid=2788&utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+MariahcareycomWhatsNew+%28MariahCarey.com+.+What%27s+New%29
  20. a b AT&T to Produce Exclusive Soundtrack for Athletes Competing in 2010 Olympic Winter Games. AT&T NewsRoom. Abgerufen am 11. Februar 2010.
  21. Tim Teeman: David LaChapelle: the man who shot fame, The Times. 24. April 2010. 
  22. Mariah Carey new album update Mariahcarey.com (official website). vom 15. April 2010
  23. http://www.mariahjournal.com/news.shtml#newsitemEkZEklyApEgYzHDWny
  24. Rap-Up.com: J.D. Talks New Mariah Carey Album
  25. MariahDaily: Video: Mariah, JD, B.Cox, Randy Live on Ustream
  26. Bill Zwecker: Carey Looks to Adoption, Chicago Sun-Times, 4. Mai 2010. Abgerufen am 27. Mai 2010.
  27. Ein Fetzchen Privatsphäre, Spiegel Online, 29. Oktober 2010.
  28. Ehemann bestätigt: Mariah Carey erwartet Zwillinge, Bild, 17. Dezember 2010.
  29. n-tv: Carey bringt Zwillinge zur Welt
  30. X-Mas mit Justin Bieber und Mariah Carey, Promipool, abgerufen am 20. Oktober 2011.
  31. Paul Tatara: Review: 'The Bachelor' – cold feet, bad film, 9. November 1999, abgerufen am 23. März 2010.
  32. Roger Friedman: Mariah Makes Good in Mob Movie. Fox News. 14. Januar 2002. Abgerufen am 23. März 2010.
  33. Corey Moss: Despite 'Glitter,' Mariah Carey's Movie Career Could Still Sparkle. MTV.com. 20. Februar 2002. Abgerufen am 23. März 2010.
  34. Mike Sampson: Mariah and Sandler?. JoBlo.com. 11. Juni 2007. Abgerufen am 23. März 2010.
  35. News auf mariahcarey.com. 17. März 2008. Abgerufen am 23. März 2010.
  36. Mariah Moving. Nypost.com. 18. März 2009. Abgerufen am 23. März 2010
  37. Joel Keller (30. April 2008): Tribeca Review: Tennessee. Cinematical. Abgerufen am 23. März 2010.
  38. Mariah Carey surprisingly effective in Tennessee. Reuters (1. Mai 2008). Abgerufen am 23. März 2010.
  39. Tennessee reviews at. Metacritic.com. Abgerufen am 23. März 2010.
  40. Wilson Morales (20. Februar 2009): Lee Daniels Film Renamed 'PRECIOUS'. Black Voices. AOL. Abgerufen am 23. März 2010.
  41. Dark horse nominees: Will the Oscars nominate 'Avatar'? | Gold Derby | Los Angeles Times. Goldderby.latimes.com (19. Oktober 2009). Abgerufen am 23. März 2010.
  42. Precious: Based on the Novel PUSH by Sapphire Movie Reviews, Pictures. Rotten Tomatoes. Abgerufen am 23. März 2010.
  43. John Anderson (18. Januar 2009): Precious: Based on the Novel 'Push' by Sapphire Movie Review From The Sundance Film Festival. Variety.com. Abgerufen am 23. März 2010.
  44. Entertainment | Precious film takes Toronto prize. BBC News (20. September 2009). Abgerufen am 23. März 2010.
  45. Movies – News – 'Precious' scoops top Toronto prize. Digital Spy (21. September 2009). Abgerufen am 23. März 2010.
  46. Precious wins top Toronto film festival prize | Entertainment. Reuters (19. September 2009). Abgerufen am 23. März 2010.
  47. Daily News Staff: Weeks after tipsy awards speech, Mariah Carey pops cork on her own liquor brand, Angel Champagne. In: NYDailynews.com, 17. Januar 2010. Abgerufen am 23. März 2010. 
  48. Mariah Carey Drops Out of Film Due to Medical Reasons, 27. Mai 2010
  49. a b Lynn Norent: Mariah Carey: 'Not another White girl trying to sing Black'. Ebony. März 1991.
  50. Mariah Carey. Rolling Stone. Abgerufen am 21. Oktober 2009.
  51. Shapiro, S. 124.
  52. Garry Mulholland: The Illustrated Encyclopedia of Music (2003). S. 57. UK: Flame Tree Publishing. ISBN 1-904041-70-1.
  53. a b Lucy O'Brien: She Bop II: The Definitive History of Women in Rock, Pop and Soul (2002). S. 476–477. UK: Continuum. ISBN 0-8264-5776-2 (paperback).
  54. Guinness Rockopedia (1998). S. 74. UK: Guinness Publishing Ltd. ISBN 0-85112-072-5.
  55. a b "Higher and Higher"
  56. Jim Farber: More like a screaming 'Mimi'. New York Daily News. 12. April 2005. Abgerufen am 21. Oktober 2007.
  57. Bill Martin: Pro Secrets of Heavy Rock Singing. Sanctuary Publishing 2002, ISBN 1-86074-437-0
  58. a b Sasha Frere-Jones: On Top: Mariah Carey’s record-breaking career. The New Yorker. 3. April 2006.
  59. a b Malcolm Walker, for French magazine VOXPOP, N°11, S. 83.
  60. http://www.billboard.com/#/artist/mariah-carey/bio/48340
  61. http://celebrities-group.popsugar.com/100-Outstanding-Pop-Vocalists-1659579
  62. http://www.digitalspy.co.uk/forums/showthread.php?t=100406
  63. a b Princess Positive is taking care of the inner Mariah. The Sydney Morning Herald. 1. April 2003. Abgerufen am 12. März 2006.
  64. Bill Martin: Pro Secrets of Heavy Rock Singing. Sanctuary Publishing 2002, ISBN 1-86074-437-0
  65. Christopher John Farley: Pop's Princess Grows Up. TIME. 25. September 1995. Abgerufen am 12. März 2006.
  66. Barry Walters: Marked Woman. The Village Voice. 5.–11. September 2001.
  67. Mariah Carey savors a charmed year. Yahoo! Music. November 2005. Abgerufen am 12. März 2006.
  68. John Norris: Mariah: Remixes, Reunions and Russia. MTV.com. Oktober 2003. Abgerufen am 12. März 2006.
  69. 100 Greatest Dance Songs: 100–91. Slant. 2006. Abgerufen am 12. März 2006.
  70. Gem Carey. Entertainment Weekly. Januar 2006. Abgerufen am 12. März 2006.
  71. G. Brown: Careyed away the singer with fantastic vocal range belts out songs with technical precision and too little feeling. In: The Denver Post, 29. August 2003. Abgerufen am 25. Juli 2010. 
  72. 100 Greatest Singers of All Time – Mariah Carey. Rolling Stone. Abgerufen am 25. Juli 2010.
  73. a b Sasha Frere-Jones: Mariah Carey's record-breaking career. In: The New Yorker, 3. April 2006. Abgerufen am 25. Juli 2010. 
  74. The japan Times
  75. Fresh Air Fund Summer Programs: Summer Camping. Fresh Air Fund. Abgerufen am 17. März 2006.
  76. Mariah Carey to Receive Congressional Award for Charity Efforts. MTV.com. 13. April 1999. Abgerufen am 22. April 2006.
  77. Mariah Receives Wish Icon Award. MariahCarey.com. 20. November 2006. Abgerufen am 21. November 2006.
  78. Hunger to Hope. Abgerufen am 5. Oktober 2008.
  79. “JUST STAND UP” STAR-STUDDED CHARITABLE SINGLE SETS PACE FOR STAND UP TO CANCER FUNDRAISING CAMPAIGN | SU2C. Standup2cancer.org. Abgerufen am 21. Oktober 2009.
  80. Chartquellen: DE AT CH UK US
  81. http://www.worldwidealbums.net/
  82. http://www.worldwidealbums.net/
  83. http://www.worldwidealbums.net/
  84. http://www.worldwidealbums.net/
  85. http://www.worldwidealbums.net/
  86. http://www.worldwidealbums.net/
  87. http://www.worldwidealbums.net/
  88. http://www.worldwidealbums.net/
  89. http://www.worldwidealbums.net/
  90. http://www.worldwidealbums.net/
  91. http://www.worldwidealbums.net/

Weblinks

Wikinews Wikinews: Mariah Carey – in den Nachrichten
 Commons: Mariah Carey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Mariah Carey — (n. 27/03/1970) es una cantante, compositora y productora musical norteamericana. Intérprete de diversos géneros músicales: Rhythm and Blues, Soul, Pop y Gospel …   Enciclopedia Universal

  • Mariah Carey — This article is about the singer. For her self titled album, see Mariah Carey (album). Mariah Carey …   Wikipedia

  • Mariah Carey — Este artículo o sección necesita ser wikificado con un formato acorde a las convenciones de estilo. Por favor, edítalo para que las cumpla. Mientras tanto, no elimines este aviso puesto el 20 de septiembre de 2011. También puedes ayudar… …   Wikipedia Español

  • Mariah Carey — Pour les articles homonymes, voir Carey. Mariah Carey …   Wikipédia en Français

  • Mariah Carey — …   Википедия

  • Mariah Carey — (born 1970) American singer and songwriter …   English contemporary dictionary

  • Mariah Carey (album) — Mariah Carey Album par Mariah Carey Sortie 12 juin 1990 (États Unis) Enregistrement décembre 1988–mars 1990 Skyline Studios, New York …   Wikipédia en Français

  • Mariah Carey (альбом) — Mariah Carey Студийный альбом …   Википедия

  • Mariah Carey (álbum) — Mariah Carey Álbum de Mariah Carey Publicación 12 de junio de 1990 Grabación 1989 1990 Género(s) Pop, R B …   Wikipedia Español

  • Mariah Carey (Album) — Mariah Carey Album par Mariah Carey Sortie 12 juin 1990 (États Unis) Enregistrement 1989 1990 Durée 46:27 Genre(s) Pop, R B …   Wikipédia en Français

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”