Präfektur Nagasaki


Präfektur Nagasaki
長崎県
Präfektur Nagasaki
Lage der Präfektur Nagasaki in Japan
Basisdaten
Verwaltungssitz: Nagasaki
Region: Kyūshū
Insel: Kyūshū
Fläche: 4.095,31 km²
Wasseranteil: 8,5 %
Einwohner: 1.426.594
(1. Okt. 2010)
Bevölkerungsdichte: 348 Einwohner je km²
Landkreise: 4
Gemeinden: 23
ISO 3166-2: JP-42
Gouverneur: Hōdō Nakamura
Website: www.pref.nagasaki.jp
Symbole
Präfekturflagge:
Flagge der Präfektur Nagasaki
Präfekturbaum: Hinoki-Scheinzypresse
Präfekturblume: Rhododendron kiusianum
Präfekturvogel: Mandarinente
Präfekturfisch:
Präfektursäugetier: Japanischer Sikahirsch
Präfekturlied: Nagasaki-kenminka
(„Lied der Bürger von Nagasaki“)
Baumblüte: Kamelie

Die Präfektur Nagasaki (jap. 長崎県, Nagasaki-ken) ist eine der Präfekturen Japans. Sie liegt in der Region Kyūshū auf der Insel Kyūshū. Sitz der Präfekturverwaltung ist die gleichnamige Stadt Nagasaki.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Präfektur Nagasaki (ohne Shimabara-Halbinsel im Südosten und Inseln im Norden und Westen) mit der Ōmura-Bucht in der Mitte

Die Präfektur Nagasaki liegt im äußersten Westen Kyūshūs. Da die Präfektur sowohl von 3 Richtungen vom Ostchinesischen Meer umgeben ist als auch aus zahlreichen kleineren Inseln besteht, hat sie nach Hokkaidō mit 4.165 km die längste Küstenlinie Japans.[1] Im Norden und Nordosten grenzt sie an die Präfektur Saga.

Größere Inseln und Inselgruppen sind Tsushima und Iki im Norden in der Tsushima-Straße, sowie die Gotō-Inseln im Westen.

Zentral liegt die 320 km² große Ōmura-Bucht. Diese ist lediglich im Norden über die etwa 200 m breite Hario-Meerenge und die an ihrer engsten Stelle 10 m breite Haiki-Meerenge mit der Sasebo-Bucht (佐世保湾, Sasebo-wan) des Ostchinesischen Meeres verbunden. Westlich der Ōmura-Bucht befindet sich die Nishisonogi-Halbinsel und südwestlich die Nagasaki-Halbinsel. Im Südosten befindet sich die Ariake-See, eine 1.700 km² große Bucht, die sich entlang der Shimabara-Halbinsel mit dem dominierenden Unzen-Vulkangebirge windet.

Politik und Verwaltung

Das Hauptgebäude der Präfekturverwaltung im Stadtteil Edomachi von Nagasaki.

Gouverneur von Nagasaki ist Hōdō Nakamura, der 2010 mit Unterstützung der mitte-rechts-Parteien zum Nachfolger von Genjirō Kaneko gewählt wurde, unter dem er zuvor bereits Vizegouverneur gewesen war. Die 46 Mitglieder des Parlaments wurden zuletzt bei den Wahlen im April 2011 gewählt. Die Liberaldemokratische Partei wurde zwar mit 20 Sitzen klar stärkste Partei, allerdings verteilen sich ihre Abgeordnete auf mehrere Fraktionen, so dass die demokratisch-sozialdemokratisch-geführte Fraktion Kaikaku 21 („Reform 21“) mit 14 Mitgliedern genauso stark ist wie Jiyūminshutō – Seifūkai („LDP – Versammlung für frischen Wind“) (Stand: 30. April 2011)[2]

Im nationalen Parlament ist Nagasaki durch vier direkt gewählte Abgeordnete im Unterhaus – 2009 alle vier Demokraten – und einen je Wahl im Oberhaus vertreten, nach den Wahlen 2007 und 2010 ein Demokrat und mit Ex-Gouverneur Genjirō Kaneko ein Liberaldemokrat.

Verwaltungsgliederung

Großstädte (, shi)

  • Sitz der Präfekturverwaltung: Nagasaki

Landkreise (, gun)

Liste der Landkreise der Präfektur Nagasaki, sowie deren Städte (, chō oder machi).

  • Higashisonogi
    • Hasami
    • Higashisonogi
    • Kawatana
  • Kitamatsura
    • Odika
    • Saza
  • Minamimatsura
    • Shinkamigoto
  • Nishisonogi

Regionalbüros

Bis 2004 befanden sich auf der Insel Iki, den Gotō-Inseln und der Insel Tsushima die Unterpräfekturen (支庁, shichō) Iki, Gotō und Tsushima. 2004 wurden diese durch die gleichnamigen Regionalbüros (地方局, chihō kyoku) ersetzt.

Städtepartnerschaften

Quellen

  1. "Die Küste der Nagasaki" auf offizieller Website(Auf Japanisch)
  2. Präfekturparlament Nagasaki: Abgeordnete nach Fraktion

Siehe auch

Weblinks


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