Odenwald
Odenwald
Übersichtskarte Odenwald

Übersichtskarte Odenwald

Blick von Hochheim am Main nach Südosten über die Oberrheinische Tiefebene bis zum Odenwald. Die markanteste Erhebung der Odenwald-Silhouette ist im rechten Bilddrittel der Melibokus an der Bergstraße in 38 km Entfernung. Rechts vom Melibokus setzt sich die Bergstraße nach Süden weiter fort.

Blick von Hochheim am Main nach Südosten über die Oberrheinische Tiefebene bis zum Odenwald. Die markanteste Erhebung der Odenwald-Silhouette ist im rechten Bilddrittel der Melibokus an der Bergstraße in 38 km Entfernung. Rechts vom Melibokus setzt sich die Bergstraße nach Süden weiter fort.

Höchster Gipfel Katzenbuckel (626 m ü. NN)
Lage Hessen, Bayern, Baden-Württemberg
Teil des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes
Koordinaten 49° 35′ N, 9° 1′ O49.5833333333339.0166666666667626Koordinaten: 49° 35′ N, 9° 1′ O
Typ Mittelgebirge
Gestein Buntsandstein, Gneis, Granit, Vulkanite
Fläche 2.500 km²
Lage des Odenwaldes in Deutschland

Der Odenwald ist ein Mittelgebirge in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Westgrenze des Odenwalds an der Bergstraße hebt sich eindrucksvoll von der Umgebung ab durch die sehr geradlinige Abbruchkante des Berglandes zur Oberrheinischen Tiefebene. Auf einer Länge von etwa 65 Kilometer zwischen Darmstadt und Wiesloch erheben sich nämlich aus einem brettebenen Flachland unvermittelt steile Bergflanken, die mehrere hundert Meter hoch aufsteigen. Die Nordgrenze des Gebirges zeichnet sich weniger klar ab und verläuft auch nicht geradlinig. Die Grenze des Naturraumes hält sich hier meist an den Nordsaum des Waldlandes, auch wenn nördlich anschließend im Reinheimer Hügelland noch Berge von beträchtlicher Höhe und markantem Profil wie der Otzberg über die hier anschließende Untermainebene aufragen. Im Osten zieht das Maintal auf 33 Kilometer Länge von Großwallstadt bis Bürgstadt eine klare Grenzlinie zum Spessart. Daran anschließend läuft die Grenzlinie, der Erfa folgend, in südöstlicher Richtung weiter bis Hardheim, der östlichsten Ortschaft des Odenwaldes. Von hier an trennt die über Walldürn und Buchen bis hin zu Mosbach in südwestlicher Richtung verlaufende Bundesstraße 27 grob den Odenwald vom benachbarten Bauland. Auf Mosbacher Gebiet beginnt das Odenwälder Durchbruchstal des Neckars mit seinem nördlichen Wendepunkt bei Eberbach, der eindrucksvollen doppelten Neckarschleife bei Hirschhorn und dem Austritt in die Oberrheinebene bei Heidelberg; die südliche Odenwaldgrenze folgt allerdings nicht dieser natürlichen Linie, denn südlich des Neckars wird noch der sogenannte Kleine Odenwald zum Mittelgebirge gezählt, der von Mosbach bis Wiesloch im Westen an den Kraichgau stößt. Auch diese Grenze wird, wie die zum Bauland oder zur Untermainebene, verschieden gezogen. Die beiden Naturparke Bergstraße-Odenwald und Neckartal-Odenwald ragen deshalb weiter nach Süden als der Naturraum.

Den Odenwald untergliedern die grob in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Tallandschaften des Weschnitz- und Gersprenztals im Vorderen Odenwald und des Mümlingtales im Hinteren Odenwald. Die Haupt-Wasserscheide des Gebirges trennt die Einzugsgebiete von Neckar und Main.

Der Norden und der Westen des Odenwaldes gehören zum südlichen Hessen, im Nordosten liegt ein kleiner Teil im bayerischen Unterfranken, im Süden erstreckt er sich nach Baden hinein.

Politische Gliederung

In der Mitte des Odenwaldes liegt der Odenwaldkreis mit Sitz in Erbach. Als einziger Landkreis liegt er vollständig in diesem Mittelgebirge. Andere Kreise umfassen daneben auch einen mehr oder weniger großen Anteil der den Odenwald umgebenden Landschaften. Im Westen des Odenwaldes liegt der Kreis Bergstraße mit Sitz in Heppenheim, im Norden der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit Sitz in Dieburg und Darmstadt-Kranichstein. Im Nordwesten reicht ein Odenwald-Höhenzug bis in das Stadtgebiet von Darmstadt und im Nordosten erreicht der nördlichste Ausläufer des Gebirges das Stadtgebiet von Großostheim im Landkreis Aschaffenburg. Den Osten nimmt der Landkreis Miltenberg mit Sitz in Miltenberg ein, den Südosten der Neckar-Odenwald-Kreis mit Sitz in Mosbach und den Süden und Südwesten schließlich der Rhein-Neckar-Kreis mit Verwaltungssitz in Heidelberg. Auch der Stadtkreis Heidelberg gehört teilweise zum Odenwald. Einen besonderen Status hat im fernen Osten der Main-Tauber-Kreis mit Sitz in Tauberbischofsheim. Die dort im Dreieck WertheimFreudenbergKülsheim liegende Wertheimer Hochfläche wird zwar naturräumlich als Teil des Spessart definiert, jedoch landläufig dem Odenwald zugerechnet, da sie links und südlich des Mains liegt. Nur in dieser landläufigen Auffassung hat der Main-Tauber-Kreis Anteil am Odenwald.

Naturräumliche Gliederung

Die Margarethenschlucht liegt im Sandstein-Odenwald

Der Odenwald gehört naturräumlich zur Haupteinheitengruppe D55 (Bundesamt für Naturschutz) bzw. 14 (Meynen) Odenwald, Spessart und Südrhön („Hessisch-Fränkisches Bergland“). Er teilt sich in erster Linie auf in Buntsandstein-Odenwald und den Vorderen Odenwald („Kristalliner Odenwald“):[1]

  • (zu 14) Odenwald
    • 144 Sandstein-Odenwald
      • 144.3 Odenwald-Neckartal
      • 144.6 Zentraler Sandsteinodenwald (Hinterer Odenwald)
        • 144.60 Südlicher zertalter Sandsteinodenwald (Neckarseitentäler)
        • 144.61 Östlicher zertalter Sandsteinodenwald (Mainseitentäler)
        • 144.62 Beerfelder Platte
        • 144.63 Würzberger Platte
        • 144.64 Sellplatte
        • 144.65 Wegscheidekamm
        • 144.66 Mossausenke
        • 144.67 Eichelsberge
        • 144.68 Breuberg-Odenwald
        • 144.69 Mümlingtal
    • 145 Kristalliner Odenwald (Vorderer Odenwald; 591,6 km²)
      • 145.0 Melibokus-Odenwald
        • 145.00 Melibokusmassiv
        • 145.01 Frankensteinmassiv
        • 145.02 Hochstädter Senke
        • 145.03 Felsbergmassiv
        • 145.04 Neutscher Rücken
        • 145.05 Lautertal
        • 145.06 Oberes Modautal
        • 145.07 Unteres Modautal (Mühltal)
        • 145.08 Trautheimer Wald
        • 145.09 Darmstadt-Bessunger Rücken
      • 145.1 Eichelberg-Odenwald
      • 145.2 Juhöhe-Odenwald
      • 145.3 Weschnitztal
      • 145.4 Tromm-Odenwald
      • 145.5 Krehberg-Odenwald
      • 145.6 Neunkircher-Höh-Odenwald
      • 145.7 Lichtenberger Höhen
      • 145.8 Gersprenztal
      • 145.9 Böllstein-Odenwald

Sandstein-Odenwald

Der Sandstein-Odenwald trägt über dem variskischen Grundgebirge noch die sedimentäre Bedeckung aus der Buntsandstein-Zeit. Dieser Teil des Gebirges ist sehr stark zertalt, die häufigen länglichen Höhenrücken zeigen die „Sargdeckel-Form“. Der Odenwälder Sandstein wird in Steinbrüchen bei Beerfelden abgebaut.

Kristalliner Odenwald

In diesem Teil hat die Abtragung den kristallinen Grundgebirgsstock bereits freigelegt, verursacht durch tektonische Höherstellung. Hier tritt eine große Vielfalt an Gesteinen auf; metamorpher Gneis ist genauso vertreten wie plutonischer Gabbro oder vulkanischer Rhyolith (Quarzporphyr) und Basalt.

Berge

Der Katzenbuckel
Neunkircher Höhe von Südwesten
Waldskopf im Gorxheimertal
Melibokus bei Zwingenberg
Daumberg im Gorxheimertal

Über 600 m:

Über 500 m:

Über 400 m:

  • Emichskopf (500 m), Boxbrunn, Landkreis Miltenberg, Bayern
  • Langenberg (430 m), mit Burg Frankenstein auf dem Schlossberg (370 m), Mühltal, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen
  • Rimdidim (499,50 m), Fischbachtal, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen
  • Eselskopf (497 m), Unter-Mossau, Mossautal, Odenwaldkreis, Hessen
  • Kl. Knöschen (497 m), Olfen, Odenwaldkreis, Hessen
  • Welchel (492 m), Rothenberg, Odenwaldkreis, Hessen
  • Wannenberg (482 m), Kreis Miltenberg, Bayern
  • Dachsberg (Mossautal) (482 m), Hiltersklingen, Mossautal, Odenwaldkreis, Hessen
  • Ellenberg (481 m), Aschbach, Kreis Bergstraße, Hessen
  • Schindbuckel (473 m), Beerfelden, Odenwaldkreis, Hessen
  • Daumberg (462 m), Gorxheimertal - Trösel, Kreis Bergstraße, Hessen
  • Steinkopf (458 m), Fischbachtal, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen
  • Heiligenberg (445 m), Stadt Heidelberg, Baden-Württemberg
  • Hahlkopf (416 m), Fischbachtal, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen
  • Knorz (404 m; bei Lautern (Odenwald)), Kreis Bergstraße, Hessen
  • Neutscher Höhe (400 m), Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen

Über 300 m:

  • Schreckskopf (394 m), Fischbachtal, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen
  • Spitzer Stein (380,30 m), Fischbachtal, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen
  • Altscheuer (376,20 m), Fischbachtal, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen
  • Otzberg (367 m; mit Veste Otzberg), Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen
  • Auerberg (339,70 m; mit Schloss Auerbach), Kreis Bergstraße, Hessen
  • Goldkopf (324 m), Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg
  • Breuberg (306 m; mit Burg Breuberg), Odenwaldkreis, Hessen

Gewässer

Fließgewässer

Im Odenwald entspringen zahlreiche Fließgewässer, davon sind die längsten:

Der Eutersee bei Hesseneck
  • Weschnitz (60 km), ein Zufluss des Rheins
  • Mümling (50 km), ein Zufluss des Mains
  • Gersprenz (47 km), ein Zufluss des Mains
  • Lauter (43 km), ein Zufluss des Rheins
  • Modau (42 km), ein Zufluss des Rheins
  • Erf (40 km), ein Zufluss des Mains
  • Elz (Elzbach) (34 km), ein Zufluss des Neckars
  • Mud (24 km), ein Zufluss des Mains
  • Steinach (22 km), ein Zufluss des Neckars
  • Itterbach (21,2 km), ein Zufluss des Neckars, der in Eberbach mündet und zum Großteil aus dem Eutersee gespeist wird
  • Finkenbach (20,5 km), Zusammenfluss in Hirschhorn mit dem Ulfenbach zum Laxbach, einem kurzen Zufluss des Neckars
  • Ulfenbach (19,1 km), Zusammenfluss in Hirschhorn mit dem Finkenbach zum Laxbach, einem kurzen Zufluss des Neckars
  • Gammelsbach (15 km), fließt von Beerfelden durch Gammelsbach nach Eberbach (Zufluss des Neckars)
  • Welzbach, (14,2 km), fließt von Radheim (Quelle) und mündet bei Leider in den Main
  • Grundelbach, (die) (10 km), fließt von Trösel nach Weinheim

Stillgewässer

Im Odenwald gibt es auch einige Stillgewässer, dazu gehören:

  • Marbach-Stausee mit 49 bis 22 ha Wasserfläche (je nach Staustand)
  • Der „Große See“ und der „Kleine See“ im Kurpark in Bad König mit 3,3 bzw. 1,1 ha Wasserfläche
  • Eutersee mit 0,9 ha Wasserfläche

Geologie

Klettersteig im Steinbruch Breuberg-Hainstadt
Charakteristische Sandsteinformation bei Eberbach

Der Odenwald wird mineralogisch in einen westlichen kristallinen und einen östlichen Teil gegliedert, der aus Ablagerungsgesteinen, v.a. Buntsandstein besteht.[2] Zusammensetzung sowie Genese des kristallinen Gebirges sind recht kompliziert und die geologische Karte ähnelt einem Flickenteppich. Als Teil der Mitteldeutschen Kristallinen Zone (MDKZ), die sich in einem Bogen bis zum Thüringer-Wald erstreckt, sind im Erdaltertum (Paläozoikum) die Granitoide entstanden, bzw. aus Altbeständen umgeformt worden. Die Größe und Verteilung der Kontinente war zur damaligen Zeit ganz anders als heute [3]: „Mitteleuropa“ lag in einem Ozean-Gebiet südlich des Äquators und bestand aus kleinen Kontinenten. Durch die Kontinentalverschiebung driftete ein Südkontinent auf einen Nordkontinent zu. Als Folge kollidierten die dazwischen liegenden „mitteleuropäischen“ Zwerg-Kontinente und in der Devon- und Karbon-Zeit (vor etwa 380-320 Mio. Jahren) erhob sich auf und zwischen ihnen das variszische Gebirge, zu dem der Odenwald zählt.[4]. In Verbindung mit der Kontinentaldrift – als Ursache der Gebirgsbildung - wird in der Forschung für die MDKZ ein Inselbogen-Szenarium [5] mit einer Subduktionszone diskutiert, vergleichbar mit der ostasiatischen Pazifikküstenregion: In Folge der Zusammenschiebungen wurden einmal die alten Gesteine tief in die Erdkruste versenkt (Subduktion) und in dem oberen Erdmantel in ca. 15 Kilometer Tiefe aufgeschmolzen, zum Zweiten – zusammen mit Magmagesteinen - langsam wieder in die Erdkruste hochgedrückt, wo sie im Laufe von 60 Mio. Jahren allmählich abkühlten und auskristallisierten. Die aktuelle Forschung [6] unterteilt den kristallinen Odenwald aufgrund der tektonisch-metamorphen Geschichte in drei - durch Störungszonen („strike-slip“ Zonen) voneinander getrennte - Einheiten: 1) Böllstein Odenwald, 2) Frankenstein-Komplex und 3) Bergsträßer Odenwald haben eine gemeinsame Sedimentation und wurden im Devon vor ca. 400-375 Mio. Jahren unter ähnlichen Temperatur/Druck-Bedingungen metamorph überprägt. Tektonische Prozesse (Dehnungen) trennten jedoch diese “units”, so dass sie sich bezüglich Magmatismus und Metamorphosen unabhängig weiterentwickelten.

  • Der Böllsteiner Gneis ist aus Granitoiden hervorgegangen, die vor etwa 410 Mio. Jahren als Gesteinsschmelzen von unten in ältere Sedimente eingedrungen sind. Diese wurden gemeinsam – in Folge der Zusammenschiebungen - in tiefere Bereiche der Erdkruste versenkt und dort bei hohem Temperatur-Druck zu Schiefern und Gneisen umgewandelt.
  • Der Frankenstein-Komplex ist das älteste magmatische Gestein im westlichen Odenwald. Die Gabbros und Diorite intrudierten im Oberdevon vor etwa 362 Mio. Jahren.[7][8]
  • Im Vergleich zum Frankenstein-Gabbro sind im Bergsträßer Odenwald, der sich bis Heidelberg erstreckt, die kristallinen Verbände jünger und räumlich einheitlicher: 1) Granodiorit des Weschnitz- Plutons (Unterkarbon, vor etwa 333 bis 329 Mio. Jahren), 2) der vor ca. 320 Mio. Jahren nachdringende östlich anschließende Tromm-Biotitgranit sowie 3) seine mit ihm verwandten Heidelberger Variationen im südlichen Odenwald. Diese Komplexe stecken zwischen metamorphisierten Altbeständen z.B. den Schiefern/Gneisen in der „Flasergranitoidzone“[9] (von Heppenheim/Bensheim erzgebirgisch in Richtung NE bis zur Otzberg-Störung). E. Stein [10] u.a. interpretieren die Prozesse in diesen Mischgebieten als dynamische Kontaktmetamorphose. D.h. durch Scherbewegungen der Gesteinsformationen kommt es zu Aufschmelzungen, wechselseitigen Infiltrationen und Überformungen benachbarter Partien, die dann ähnliche kristallin/metamorphe Strukturen haben. Auch zwischen Weinheim und Wald-Michelbach haben sich solche Zonen entwickelt. Ein Sonderfall ist der Auerbacher Marmorzug, der durch Aufheizung und chemische Reaktion zwischen aneinandergrenzenden Kalk- und Silikatgesteinen entstand. Bei den tektonischen Vorgängen rissen immer wieder in den Gesteinsmassen Spalten auf, in welche u.a. erzhaltige Schmelzen eindrangen und dort zu Ganggesteinen auskristallisierten. Beispiele sind Quarz- bzw. Baryt-Gänge bei Reichenbach und Balzenbach. Jüngere aplitartige Granite zertrümmerten ältere Granodiorit- oder Biotitgranitbestände. Im weiteren Verlauf der Plattenbewegungen wurden die durch eine alte Störungszone – die Otzbergspalte - getrennten Böllsteiner Gneise und die Bergsträßer Komplexe zusammengeschoben und durch den Trommgranit verschweißt.
Von der Rheinebene aus weit sichtbar sind die Porphyr(Rhyolith)-Steinbrüche zwischen Schriesheim (links oben am Bildrand) und Dossenheim. Als geologische Fenster geben sie einen Blick frei zurück in die Zeit des Vulkanismus im Rotliegenden
  • Große Erschütterungen der Erdkruste durchrüttelten den Odenwald in der Zeit des Ober-Rotliegenden vor etwa 260 Mio. Jahren. Vulkane[11] drangen v.a. im Gebiet um Weinheim (Wachenberg, Daumberg), Schriesheim/ Dossenheim (vor 290-270 Mio. Jahren) und Heidelberg an alten Störungszonen aus der Erde, schleuderten Tuffe aus ihren Kratern und gossen Lava auf die Erdoberfläche - das Granit-Gneis-Gebirge war inzwischen bereits bis zum Sockel abgetragen. Im Rhyolith-Steinbruch Weinheim wird die erstarrte Schlotfüllung des Wachenberg-Vulkans zu Schotter verarbeitet. In Schriesheim/Dossenheim dagegen ist der Abbau der auf dem Granitgebirgsrumpf aufliegenden Quarzporphyrdecken inzwischen eingestellt. Die Ausbruchsstelle dieses Vulkans lag vermutlich im Gebiet des heutigen Rheingrabens und versank mit allen Materialien bei dessen Einbruch. Reste des Rotliegenden sind etwa bei Schriesheim und im Sprendlinger Horst erhalten geblieben.
  • Im Erdzeitalter des jüngeren Perm überflutete das Zechsteinmeer die Region und überdeckte sie mit Ablagerungen, die für den Erzbergbau bedeutsam sind: Dolomite, in die später eisen- und manganhaltige Quarzlösungen eindrangen. Die Sedimentationsgeschichte setzt sich im Mesozoikum (Erdmittelalter) zwischen 250 und 65 Mio. Jahren mit der Ablagerung – bis zu 600 m -mächtiger Buntsandstein-, Muschelkalk- Keuper- und Jura-Schichten [12] fort.
Auf den Resten der Kraterfüllung eines tertiäten Basalt-Vulkans wurde die Veste Otzberg errichtet.
  • Lange Zeit später kam es in Mitteleuropa wieder zu starken Bewegungen in der Erdkruste: In Verbindung mit einer Rift-Zone vom Mittelmeer bis an die Nordsee brach – im Tertiär vor ca. 45 Mio. Jahren - der Oberrheingraben stellenweise bis zu 3,5 km (Ende des Tertiärs: bis 4 km) tief ein und wurde durch Nachrutschen der damaligen Oberfläche sogleich aufgefüllt. Diese Senkung dauert bis in die Gegenwart an. Bei Darmstadt sind es ca. 0,2-0,4 mm pro Jahr. Als Ausgleich hoben sich die angrenzenden Berge bis zu 2,5 km an, allerdings setzte mit der Hebung bereits die Abtragung ein. In der Folge zerlegten viele Kreuz und Querklüfte das Gebiet des heutigen Odenwaldes in Gebirgsblöcke und Gräben. Magmamassen drangen an die Oberfläche vor und bildeten Basalt- Vulkane: Neben dem bereits in der Kreidezeit entstandenen Katzenbuckel (vor 68 Mio. Jahren und erneuter Ausbruch vor ca. 40 Mio. Jahren) [13] sind dies im mittleren und nördlichen Odw. z. B. der Roßberg (vor 52 Mio. Jahren) und der Otzberg (vor ca. 35-20 Mio. Jahren).
Das Felsenmeer bei Reichenbach entstand durch die unterschiedlichen Verwitterungsprozesse in Tetiär- und Eiszeit
  • Durch ein - die Verwitterung und Abtragung begünstigendes - warmfeuchtes Tertiär-Klima schnitten sich die Bäche tief ins Gelände ein, zersägten die Bergmassive und räumten den Hangschutt aus. Dabei entwickelte sich eine Schichtstufenlandschaft und die mächtigen Keuper-, Muschelkalk- und Zechstein-Formationen wurden sukzessiv nach SE zurückverlegt. Reste von Muschelkalk mit Karstphänomen wie der Erdbachversickerung findet man im Mümlinggraben bei Michelstadt. Landschaftsbildbestimmend sind im östlichen Odenwald allerdings nur noch die Buntsandsteinablagerungen, an deren Stufenrand die darunter liegende Zechsteinschicht mit den Eisen- und Manganerzen für den Bergbau zugänglich wurde, z. B. im Revier östlich von Reichelsheim und in Wald-Michelbach.[14] Wie die Muschelkalk-, Keuper- und Jura-Sedimente sind auch die vulkanischen Decken abgetragen worden. Übrig geblieben sind beispielsweise am Otzberg die Basaltsäulen am Burgberg - als Reste der Kraterfüllung. Die erodierenden Kräfte legten den kristallinen Gebirgsrumpf wieder frei, Flüsse und Bäche verlegten ihren Lauf in Orientierung an alte Störungszonen (Gersprenztal, oberes Ulfenbachtal) bzw. räumten im beckenartig verwitterten Weschnitztal den Schutt (Vergrusungen bis 30 m) aus. Berge und Hänge zerteilten sich durch Risse in Blöcke, die anschließend durch Chemische Verwitterung zu kugelartigen Gebilden geformt wurden (Wollsackverwitterung).
  • In der nachfolgenden Eiszeit herrschte im Odenwald ein Permafrost-Klima. D.h. der Boden war ständig tief gefroren. Bei Erwärmung (Ende der Eiszeit) taute die obere Schicht auf, die vom Schutt befreiten Felsen rutschen hangabwärts und sammelten sich im Talgrund zu einem Felsenmeer (bei Reichenbach oder am Krehberg, aber auch im Buntsandstein-Odenwald in der Katzenbuckel-Region). So entstand das heutige typische Mittelgebirgslandschaftsbild des Odenwaldes.

Bergbau

Die geologischen Prozesse haben zahlreiche Minerale und Erze entstehen lassen. Bis in die Neuzeit hinein wurden Marmor (Auerbacher Marmor) und Porphyr (Dossenheim) abgebaut. Im südwestlichen Odenwald förderte man seit dem Mittelalter Silber-, Blei- und Kupfererze, während im östlichen Teil des Buntsandsteinodenwaldes der Bergbau auf die Eisen- und Manganerze dominierte. Die meisten Betriebe wurden mit dem Aufkommen der Hochöfen unrentabel, weil diese große Mengen an Steinkohle brauchten, die örtlich nicht vorkommen. Geringer Ertrag und geringe Reinheit der Erze sowie die bis zum Bau der Odenwaldbahn ungünstigen Transportverbindungen waren ebenfalls nachteilig.[15]

Geschichte

Vorgeschichtliche Funde von der Hoffläche der Villa rustica Haselburg: Hinten links Becher vom Ende der Jungsteinzeit (3. Jahrtausend v. Chr., Grabbeigabe zum Hockergrab). Das Gefäß rechts und die Schmuckgegenstände gehören zu Gräbern aus frühkeltischer Zeit (4./3. Jahrhundert v. Chr.).
Kastellbad des Kastell Würzberg.
Römische Villa Haselburg bei Höchst i. Odw.

Urgeschichte

Die früheste Besiedlung des Odenwaldes ist durch archäologische Funde fassbar im Endneolithikum.[16] Ältere Funde der Bandkeramik gibt es nur in den nördlichen (Gersprenz) und südlichen (Neckartal) Randbereichen des Odenwaldes. Zu den ältesten Funden zählt ein Hockergrab, das unter der Hofmauer der späteren römischen Villa Haselburg bei Hummetroth gefunden wurde.[17] Zahlreiche Werkzeugfunde in der Gegend des Kinzigtals belegen eine Besiedlung in dieser Zeit. Sie wurden privat gesammelt und befinden sich heute als Sammlung Schwarz im Breubergmuseum auf der Burg Breuberg. Auch aus der Bronzezeit fehlen Siedlungsfunde. Doch sind entlang der Flusstäler zahlreiche Grabhügel erhalten, besonders im mittleren Mümlingtal. Sie lagen charakteristisch auf den Anhöhen oberhalb der Talkessel.

In der Hallstatt- und Früh-La-Tène-Zeit wurden diese Grabhügel für Nachbestattungen erneut aufgesucht und auch neue angelegt. Eine solche Grabanlage ist wiederum bekannt von der Hoffläche der römischen Villa Haselburg. Der Grabhügel enthielt zwei Bestattungen der frühkeltischen Zeit (4./ 3. Jahrhundert v. Chr.) mit Trachtbestandteilen aus Eisen und Bronze, darunter ein Scheibenhalsring mit Koralleneinlagen. Es gibt aber keine Hinweise darauf, ob der Hügel zur Römerzeit noch sichtbar war.[18] Ein weiterer bedeutender Fund dieser Zeit ist das sogenannte Raibacher Bild, eine anthropomorphe Sandstein-Stele, die 1919 am Obersberg bei Breuberg-Rai-Breitenbach gefunden wurde.[19] Sie befindet sich heute im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, eine Kopie ist im Breubergmuseum ausgestellt.

Funde aus der keltisch geprägten Spät-La-Tène-Zeit fehlen im Odenwald fast völlig.[20] Möglicherweise waren die Kelten zur Zeit der Ankunft der Römer bereits durch Germanen verdrängt worden. Südwestlich des Odenwaldes siedelten sich um Ladenburg im 1. Jahrhundert n. Chr. die Neckarsueben an. Für den Odenwald muss nach derzeitigem Kenntnisstand davon ausgegangen werden, dass die Römer ein relativ unbesiedeltes Land vorfanden.

Römische Kaiserzeit

Mit der Eroberung des rechtsrheinischen Decumatlandes in den Chattenkriegen Kaiser Domitians gelangte das Gebiet unter römische Kontrolle. Im Gegensatz zu anderen Bauten des Obergermanisch-Raetischen Limes wie der Taunusstrecke wurde die ältere Odenwaldlinie des Neckar-Odenwald-Limes erst um das Jahr 100 unter Kaiser Trajan (98-117) errichtet. Dieser Limesabschnitt verläuft vom Kastell Wörth am Main zunächst nach Südwesten über das Kastell Seckmauern zum Kastell Lützelbach. Von dort verläuft er auf dem großen Sandsteinrücken östlich der Mümling nach Süden über das Kleinkastell Windlücke, Kastell Hainhaus, Kastell Eulbach, Kastell Würzberg zum Kastell Hesselbach, wo er das heutige Dreiländereck Hessen/ Bayern/ Baden-Württemberg passiert. Auf baden-württembergischer Seite folgen zunächst die Kleinkastelle Zwing und Seitzenbuche, Kastell Schloßau, Kastell Oberscheidental, die Kleinkastelle Robern und Trienz, die Kastelle von Neckarburken, Uferkastell Duttenberg, Kleinkastell Kochendorf bis er schließlich beim Kastell Wimpfen im Tal den Neckar erreicht.[21]

Die besonders gebirgigen Strecken des Limes wurden zwischen Wörth und Oberscheidental durchgängig von kleineren Einheiten, sogenannten numeri bewacht. Aus zahlreichen Inschriften geht hervor, dass es sich dabei um numeri brittonum handelt, also Hilfstruppeneinheiten, die ursprünglich in Brittannien ausgehoben wurden.[22]

Große Teile des Odenwaldes lagen nun im römisch beherrschten Obergermanien. Um 159 wurde der Limes um ungefähr 30 km nach Osten auf die Linie MiltenbergWalldürnBuchen-Osterburken vorverlegt. Die Odenwaldstrecke erreichte deshalb nicht den letzten Ausbauzustand des Limes mit Wall und Graben, sondern es bestand zu den Wachtürmen und dem Postenweg nur die Palisade. Im Hinterland etablierte sich eine zivile Verwaltung, Deren Hauptorte lagen am Rande des Odenwaldes in Dieburg (Hauptort der Civitas Auderiensium), Ladenburg (Civitas Ulpia Sueborum Nicretum) sowie Bad Wimpfen (Civitas Alisinensium). Im Odenwald entstanden zivile Siedlungen in Form von zahlreichen kleineren Villae rusticae, die sich schwerpunktmäßig an den Flüssen befanden. Neben den zahlreichen kleineren Wirtschaftseinheiten gab es auch wenige größere Villen. Die bedeutendste Fundstelle dieser Art ist die Haselburg bei Höchst i. Odw., die freigelegt und als Freilichtmuseum konserviert wurde.[23]

Völkerwanderung und Frühmittelalter

  • 260: Zerfall der römischen Macht. Die Alemannen drängen auch in den Odenwald und besiedeln das Land zwischen Main und Neckar, danach kommen die Franken.
  • 5. Jahrhundert: Die Franken unter Chlodwig I. teilen das Land in Gaue ein.
  • 7./8. Jahrhundert: Es erfolgt die Christianisierung durch iro-schottische Mönche (Pirminius, Bonifatius). Auf den für die Landwirtschaft günstigen Muschelkalkböden des heutigen Baulandes entsteht ein weitmaschiges Siedlungsnetz. Der Hintere Odenwald mit seinen kargen Buntsandsteinböden bleibt im Gegensatz dazu noch siedlungsfrei. Vier Benediktinerklöstern war von der fränkischen Zentralgewalt (Karolinger) die Aufgabe zugewiesen, das unbesiedelte Waldgebiet Odenwald zu erschließen. Das Kloster Lorsch von Westen her, das Kloster Fulda von Norden, das Kloster Amorbach von Osten und das Kloster Mosbach von Süden. Das Kloster Amorbach hatte die größte Bedeutung für die kirchliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung im östlichen Odenwald.
  • 9. Jahrhundert: Im südöstlichen Odenwald nahe dem inzwischen dichter besiedelten Bauland werden Siedlungen angelegt, vielfach nach der Art eines Waldhufendorfes, die Gesteinsgrenze vom Muschelkalk zum Buntsandstein wird überschritten.

Neuzeit

Etliche namhafte Territorialherrschaften teilten sich das Gebiet des Odenwaldes. Zu nennen wären etwa: Kurpfalz, Kurmainz, Grafschaft Katzenelnbogen, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Grafschaft Erbach, Herrschaft Breuberg, Herrschaft Frankenstein, Herrschaft Steinach, Herrschaft Hirschhorn, Fürstentum Leiningen. Diese alle wurden abgelöst vom Großherzogtum Hessen (später Volksstaat Hessen), dem Großherzogtum Baden (später Republik Baden) und dem Königreich Bayern (jetzt Freistaat Bayern).

Name

Die Herkunft des Namens Odenwald ist offen und wird weiterhin kontrovers diskutiert:

  • Der Name wird von Ode (Mehrzahl: Oden) abgeleitet, was soviel wie Sage bedeutet. D.h. Odenwald bedeutet der Wald der Sagen (Nibelungensage).
  • Eine weitere Namensdeutung sieht einen Zusammenhang zwischen dem Odenwald und der Bezeichnung der ehemaligen römischen Verwaltungseinheit Civitas Auderiensium, die unter anderem den Norden des Gebirges umfasste und nach einem Volksstamm der Auderienser benannt sein könnte.
  • Postuliert wird ein Zusammenhang mit dem Namen des „Euterbaches“, also etwa Waldgebirge des Euterbaches. Diese Erklärung wirft allerdings unmittelbar die Frage nach der Herkunft des Wortes „Euterbach“ auf.
  • Es soll eine Verwandtschaft mit dem Wort öde bestehen – nicht im heutigen Sinne einer Wüstenlandschaft, sondern mit der Bedeutung „dünn besiedelt“.
  • Die Herkunft von Odem (für Atem) soll auf Winde hindeuten, die irgendwelchen Göttern als Atem zugeordnet waren. Dies lässt indessen die Frage offen, wie im allgemeinen Sprachgebrauch zwar Odem zu Atem, Odemwald jedoch zu Odenwald wird.

Legende und Mythologie

Im Nibelungenlied (siehe auch Nibelungensage) wird der Drachentöter Siegfried bei einem Jagdzug (anstelle eines ausgefallenen Feldzugs), der von der Burgundenstadt Worms in den Odenwald führt, von Hagen von Tronje ermordet. Da kein genauer Ort überliefert ist, streiten sich zahlreiche Gemeinden vor allem des hessischen Odenwaldes um das Recht, sich Mordstätte Siegfrieds nennen zu dürfen. Auch Odenheim, eine Gemeinde südlich des Odenwalds, beansprucht dieses Recht, und rechnet sich so schon dem Odenwald zu.

Verkehr und Tourismus

Straßen

Der geplante Weiterbau der Odenwaldautobahn (A 45) wurde nie verwirklicht. Durch den Odenwald laufen mehrere Bundesstraßen:

Außerdem führen durch den Odenwald die Nibelungen- und die Siegfriedstraße, die teils entlang der vorgenannten Straßen verlaufen.

Eisenbahnen

Sehenswürdigkeiten

Im Odenwald liegt eine große Zahl von historischen Burgen und Schlössern.


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  • Odenwald — Odenwald, 1) Gebirge in den Großherzogthümern Hessen u. Baden, Mittelgebirge zwischen dem Spessart u. Schwarzwald, von dem Main bis zum Neckar, ist größtentheils ein Sandsteingebirg mit meist breiten ebenen Bergrücken, nur im Westen erscheinen… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Odenwald — (althochd. odowaldt, »öder Wald«), ein Glied des oberrheinischen Gebirgssystems, das von dem nördlich vom Schwarzwald liegenden Kraichgauer Bergland durch den Neckar, vom Spessart durch den Main und vom Taunus durch die Rheinebene getrennt wird,… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Odenwald — Odenwald, Gebirge in Hessen, Baden und Bayern [Karte: Bayern etc. I], durch den Neckar vom Schwarzwald getrennt, 70 km lg., 40 45 km br., aus drei Bergzügen bestehend, dem westlichsten mit dem Melibocus (515 m), dem zweiten mit der Seidenbacher… …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Odenwald — Odenwald, das durch Alterthümer so merkwürdige Gebirge Deutschlands, breitet sich zwischen Main und Neckar über Grenztheile von Baden, Hessen und Baiern in einer Länge von 9 M. aus, während seine größte Breite wohl 6 M. beträgt. Hier entspringen… …   Damen Conversations Lexikon

  • Odenwald — Odenwald, Gebirge zwischen Schwarzwald und Spessart, 10 M. lang. 4–6 Meil. breit, vom Neckar durchbrochen, meistens Hochfläche von 1300–1500 Erhebung, steigt im Katzenbuckel 2180, im Felsberg 1696, im Melibocus oder Malchen 1696 hoch. Er besteht… …   Herders Conversations-Lexikon

  • Odenwald — The Katzenbuckel The Eutersee near Hesseneck …   Wikipedia

  • Odenwald — 49° 35′ 02″ N 9° 01′ 18″ E / 49.584, 9.02175 …   Wikipédia en Français

  • Odenwald — Oden|wald, der; [e]s: Mittelgebirge östlich der Oberrheinischen Tiefebene. * * * Odenwald,   Mittelgebirge zwischen Kraichgau und Main, gehört zu Baden Württemberg, Hessen und Bayern. Der Vordere Odenwald oder Bergsträßer Odenwald oder… …   Universal-Lexikon

  • Odenwald — ▪ region, Germany       wooded upland region in Germany, about 50 mi (80 km) long and 25 mi wide, situated mainly in Hesse Land (state) with small portions extending into the states of Bavaria and Baden Württemberg. A popular tourist area, it… …   Universalium

  • Odenwald — Sp Òdenvaldas Ap Odenwald L kk. PV Vokietijoje …   Pasaulio vietovardžiai. Internetinė duomenų bazė

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