Benito Mussolini
Benito Mussolini

Benito Amilcare Andrea Mussolini (* 29. Juli 1883 in Dovia; † 28. April 1945 in Giulino di Mezzegra) war von 1922 bis 1943 der Diktator Italiens. Mussolini war während der gesamten Zeit Ministerpräsident und Capo del Governo, außerdem zeitweise unter anderem auch Außen- und Innenminister. Als Führer der faschistischen Bewegung und des faschistischen Regimes führte er den Titel Duce del Fascismo („Führer des Faschismus“; Kurzform auch Duce).

Inhaltsverzeichnis

Leben vor der Regierungszeit

Kindheit, Jugend und politische Anfänge

Mussolini wurde als Sohn von Alessandro Mussolini (* 1854 in Montemaggiore di Predappio) und dessen Frau Rosa (geb. Maltoni) geboren. Mussolinis Vater war zunächst als Schmied und dann als Gastwirt tätig. Seine materielle Not hatte ihn zum glühenden Sozialisten des revolutionären Flügels gemacht, der seinem Sohn den Vornamen des mexikanischen Revolutionärs Benito Juárez gab. Er gründete eine lokale Zweigstelle der Internationale, verfasste Manifeste, schrieb in sozialistischen Zeitungen und befürwortete den proletarischen Internationalismus. Mussolinis Mutter war Grundschullehrerin; sie war auch die Lehrerin ihres Sohnes.[1] Sie starb 1905, als Mussolini 22 Jahre alt war.

Benito Mussolini hatte die politischen Überzeugungen seines Vaters übernommen und auch dessen Literatur, vor allem Karl Marx, Louis-Auguste Blanqui, Georges Sorel, Friedrich Nietzsche, Bakunin und Max Stirner gelesen. Seine kirchenfeindliche Einstellung führte zu Problemen in der Schule. Wegen eines Messerangriffs auf einen anderen Schüler musste er 1894 die Internatsschule in Faenza verlassen und wechselte auf die Oberschule in Forlimpopoli. Im Jahr 1901 erwarb er das Abitur und das Diplom eines Grundschullehrers.

Schweizer Polizeifotos von Benito Mussolini, 1903

Nach einem Lehrerjahr in Gualtieri (Reggio nell’Emilia) entschloss er sich 1902 zur Auswanderung in die Schweiz. Dadurch verhinderte er auch, dass Italien ihn zum Wehrdienst einzog. Es folgten Wanderjahre in steter Armut, die er mit Gelegenheitsarbeiten und in Gesellschaft von Gesinnungsfreunden der extremen Linken verbrachte. Die Mitwirkung an ihren Aktionen brachte ihn mehrmals in Konflikt mit den Behörden. Es folgten daraus einige Gefängnisaufenthalte.

1904 kehrte er - eine Amnestie nutzend - nach Italien zurück und absolvierte von Januar 1905 bis September 1906 doch noch seinen Militärdienst. 1906 unterrichtete er ein Jahr lang in Tolmezzo / Friaul, wurde aber wegen kirchenfeindlicher Agitation nicht weiter verpflichtet. Ähnlich erging es ihm in Oneglia an der italienischen Riviera, wo er nach einem Sprachkurs in Bologna eine Anstellung als Französischlehrer fand.

Seine radikalen Beiträge in Lokalblättern führten zwar erneut zu einer Kündigung, verhalfen ihm jedoch 1910 zum Posten eines Sekretärs der Sozialistischen Arbeiterkammer im (damals) österreichischen Trient. Als Redakteur des Mitteilungsblattes dieser Organisation L’avvenire del Lavoratore und Mitarbeiter beim Parteiorgan der trentinischen Sozialisten Popolo lernte er den trentinischen Sozialistenführer und späteren Abgeordneten zum österreichischen Reichsrat Cesare Battisti kennen, dessen Streben nach der Loslösung des Trentino von Österreich zwar nicht der Parteilinie entsprach, aber wegen der Ideologie der Italianità nicht ohne Einfluss auf Mussolini blieb. Nachdem Mussolini als neuer Kammersekretär zahlreiche Sozialisten, die Kirche und die Behörden gegen sich aufgebracht hatte, wurde er nach einem halben Jahr von den österreich-ungarischen Behörden ausgewiesen.[2]

Wirken als sozialistischer Funktionär

Mussolini sah in Marx „den größten Theoretiker des Sozialismus“ und im Marxismus „die wissenschaftliche Doktrin der Revolution der Klassen“.[3]

Das Ansehen von Mussolini war in seiner Partei (Partito Socialista Italiano) durch seine Arbeit im Trentino so gestiegen, dass man ihm nun den Posten eines Parteisekretärs in der Stadt Forlì (Emilia Romagna) anbot. Bald darauf brachte er sein eigenes Wochenblatt „La lotta di Classe“ (Der Klassenkampf ) heraus. In dieser Zeitschrift kämpfte er nicht nur gegen die republikanische Mehrheit der Stadt, sondern auch gegen die Gemäßigten in den eigenen Reihen, von denen viele weiterhin Bindungen zur katholischen Kirche hatten. Um diese zu lösen, brachte er beim örtlichen Parteitag die Resolution ein, die Religionsausübung als unvereinbar mit dem Sozialismus zu erklären und mit Parteiausschluss zu ahnden, unterlag damit aber. Obwohl er mit 120 Lire im Monat kaum eine Familie ernähren konnte, begann Mussolini 1910 eine partnerschaftliche Beziehung mit Rachele Guidi,[4] Tochter der Lebensgefährtin seines verwitweten Vaters. Am 1. September 1910 wurde Edda geboren, das erste seiner fünf Kinder aus dieser Verbindung.

Als die italienische Regierung 1911 den Krieg mit der Türkei um Libyen begann, trat die Mehrheit der Partei[5] unter der Wortführung Mussolinis energisch gegen diesen Krieg auf. Daheim in Forlì rief Mussolini zum Generalstreik auf und ließ Barrikaden errichten, was zum Einsatz von Militär führte. Mussolini kam für fünf Monate ins Gefängnis und festigte seinen Ruf als Revolutionär weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Den Kongress der Sozialistischen Partei in Reggio nell’Emilia im Juli 1912 verstand er als Plattform für Angriffe gegen jene Reformisten zu nutzen, die den König zu einem überstandenen Attentat beglückwünscht hatten. Der Parteiausschluss mehrerer Befürworter dieser Wünsche, darunter auch des Chefredakteurs des Parteiorgans Avanti!, markierte einen weiteren Linksruck der Partei. Die klare Schlüsselrolle, die Mussolini erstmals bei einem Kongress spielte, wurde in ganz Italien registriert.[6]

Im Dezember 1912 wurde Mussolini Chefredakteur des Parteiorgans Avanti! und brachte das Blatt bald von einer Auflage von 20.000 auf 100.000 Exemplare. Die Leser schätzten seine Direktheit und verziehen ihm den schlampigen Umgang mit Fakten, die mangelhaften Argumentationsketten und die wechselnden Ansichten. Hinter diesen Mängeln verbarg sich die Unsicherheit darüber, was nach einem Sieg der revolutionären Kräfte geschehen solle. Die Erfolge bei den nationalen Wahlen des Jahres 1913 schrieb man nicht zuletzt Mussolini zu, der beim anschließenden Parteikongress in Ancona wieder die erste Rolle spielte.

„Dieser junge Revolutionär ist nun Herz und Hirn der sozialistischen Partei. Bei den Massen, insbesondere aber beim Funktionärsnachwuchs... ist er als Redner wie als Schreiber jener, den man am meisten schätzt, verehrt und nacheifert. Beim Sozialistenkongress in Ancona war sein Wille Gesetz und seine Autorität die eines Diktators...“

Ivanoe Bonomi (Sozialist, der kein Anhänger Mussolinis war)[7]

Auch im Zuge des Generalstreiks im Juni 1914 und bei den anschließenden Regionalwahlen ging es weiter aufwärts mit den Sozialisten. Dann brach der 1.Weltkrieg aus. Mussolini verwarf ab nun zunehmend den pazifistischen Antiimperialismus der Sozialisten und äußerte sich zunehmend nationalistisch und kriegsbejahend. Zu Kriegsbeginn im August war in Italien nur eine kleine Minderheit für eine Teilnahme. Auch die Sozialisten hatten sich durch Parteibeschlüsse auf einen Neutralitätskurs festgelegt. Mussolini steuerte offiziell zwar auch diesen Kurs, vertrat jedoch bereits im September gegenüber Cesare Battisti die Meinung, die italienische Neutralität wäre Unsinn, da man dadurch zum Komplizen der Mittelmächte werde. Italien müsse den Mut aufbringen, den Weg zur Großmacht zu beschreiten und das Werk der Architekten des Risorgimento zu vollenden.[8] Als er diese Meinung am 10. Oktober 1914 auch schriftlich in Avanti äußerte und sich am 19. Oktober im Parteipräsidium weigerte, dazu Stellung zu nehmen, wurde er aus dem Präsidium und der Zeitungsredaktion entfernt.

Wende nach rechts

Wenige Wochen später meldete sich Mussolini 1914 mit einer neuen, als sozialistisch vorgestellten Zeitung Il Popolo d’Italia wieder zurück in der Politik. Er begann mit der Werbung für den Eintritt Italiens in den Krieg an der Seite der Entente. Seine Parteifreunde warfen ihm nun vor, ein von den Westmächten bestochener Verräter des Sozialismus zu sein und schlossen ihn am 25. November 1914 auch aus der Partei aus.[9] Zur Finanzierung der neuen Zeitung waren offensichtlich bedeutende Geldmittel aus Frankreich geflossen, das am Kriegseintritt Italiens sehr interessiert war. Ab Herbst 1917 erhielt Mussolini ebenfalls vom britischen Geheimdienst MI5 mindestens ein Jahr lang wöchentliche Zahlungen von £ 100 (etwa 6.400 Euro nach heutigem Wert) für die Kriegshetze in seiner Zeitung bezahlt.

Mussolini bot auch an, er werde Kriegsveteranen losschicken, um wichtige Friedensaktivisten (die ihm durch seine frühere Parteimitgliedschaft bei den Sozialisten gut bekannt waren) einzuschüchtern. Er sammelte somit auch Erfahrung für die Führung der späteren faschistischen Schwarzhemden. Autorisiert wurden die Zahlungen von Sir Samuel Hoare, dem MI5-Beauftragten in Rom, der später als britischer Außenminister während des Abessinien-Konflikts Mussolini weit entgegenkam (Hoare-Laval-Pakt) und deshalb zurücktreten musste.[10][11]

Die Mittelmächte erlitten ihre ersten Rückschläge. Österreich weigerte sich, Italien Gebiete abzutreten als Preis dafür, dass Italien auch weiterhin neutral blieb. So wuchs die Zahl der Kriegsbefürworter in Italien. Für Mussolini waren die Syndikalisten unter Filippo Corridoni besonders wertvoll, eine Abspaltung der pazifistischen Unione Sindacale Italiana. Er holte unter den meist jungen Syndikalisten Angehörige für seine Fasci d'Azione Rivoluzionaria (FAR), „Bünde der revolutionären Aktion“, die aggressiv für den Kriegseintritt warben.

Weiterhin konnte Mussolini sich auf die Anarchisten Libero Tancredis, auf Irredentisten wie Cesare Battisti und die Associazione Nazionalista Italiana stützen. Auch der patriotische Partito Socialista Riformista Italiano unter Leonida Bissolati und der Millionär Filippo Tommaso Marinetti, Begründer des Futurismus, waren hilfreich. Marinetti brachte auch weitere Futuristen ein und stellte Zeitungen wie das Künstlermagazin Lacerba in den Kampf für den Kriegseintritt. Zusammen waren dies namhafte, immer militanter auftretende Kräfte, die ein Echo in der Bevölkerung fanden und die Regierung dazu bewogen, am 3. März 1915 bezüglich eines Kriegseintritts in geheime Verhandlungen mit der Entente einzutreten. Diese Verhandlungen wurden nach großzügigen territorialen und finanziellen Zugeständnissen der Westmächte in London positiv abgeschlossen und führten am 24. Mai 1915 zur Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn.

Mussolini wurde am 31. August 1915 eingezogen und kam an einen sehr ruhigen Frontabschnitt. Am 22. Februar 1917 wurde er durch eine eigene Mörsergranate leicht verwundet, was zu seiner Entlassung im August 1917 beitrug. Im September gebar Rachele mit Vittorio ihr zweites Kind, zwei Monate später gab ihm Ida Dalser, mit der er seit 1909 zusammen war, die Geburt eines Sohnes mit Namen Benito bekannt.[12] Mussolini leistete für dieses Kind Alimentationen. Die für Mussolini peinlichen öffentlichen Auftritte Dalsers können auf einer tatsächlich (kirchlich) geschlossenen Ehe der beiden beruhen. Dalser endete, wie ihr Sohn, in einer Nervenheilanstalt. Am 16. Dezember 1915 heiratete er jedoch Rachele standesamtlich, 1925 folgte - aus politischen Gründen - auch noch eine kirchliche Trauung.

Gründung der Faschistischen Partei

Im Oktober 1917 geriet Italien mit dem militärischen Desaster bei Flitsch/Tolmein („Caporetto“) an den Rand der Kapitulation, was erstmals alle wichtigen Parteien dazu brachte, gemeinsam gegen die Niederlage in diesem Krieg zu kämpfen. Zu Kriegsende gehörte man zwar zu den Siegern, das Allparteienbündnis war aber wieder zerbrochen, Schulden, Arbeitslosigkeit und Enttäuschung über gebrochene Versprechen der Entente bedrückten das Land. Die Linke machte – von Lenins Erfolgen in Russland angespornt – in den beiden „Roten Jahren“ („Biennio rosso“) den Versuch, den Weg in eine bessere Zukunft mit Streiks sowie Fabrik- und Landbesetzungen zu erzwingen, wobei man sich auf die Arditi abstützte. Auf der Gegenseite versuchten rechte Terrorgruppen (Squadristi), mit Werkschutz-Aufträgen der Industrie und Geldern der Grundbesitzer versehen, der Linken diese Ziele zu verwehren. Mussolini konnte diese Squadristi am 23. März 1919 in Mailand als Fasci italiani di combattimento („Italienische Kampfbünde“) zusammenfassen, musste jedoch ihren wichtigsten Führern, dem ,Quadrumvirat' Italo Balbo, Michele Bianchi, Cesare Maria De Vecchi und Emilio De Bono ein hohes Maß an Selbständigkeit einräumen. Aus Furcht vor einer proletarischen Revolution ließen die bürgerlichen Regierungskoalitionen die Fasci weitgehend gewähren, die sich meist auch auf das Wohlwollen der Exekutive stützen konnten. Unter diesen Vorzeichen gewann die Rechte die Oberhand, wobei sich die Mitgliederzahlen von 20.000 im Jahr 1920 auf nahezu 200.000 im Jahr 1921 erhöhten. Dem „Biennio rosso“ folgten zwei „Schwarze Jahre“ („Biennio nero“).

Mit der Gründung der neuen Fasci war am 23. März 1919 auch die Gründung der Faschistischen Partei verbunden, in der Marinettis Futuristische Partei aufging. Ein Programm zu konzipieren, das der heterogenen Zusammensetzung der Fasci Rechnung trug, war schwierig.

„Ich hatte damals keine Doktrin im Sinn... Meine persönliche Doktrin war selbst zu dieser Zeit noch immer eine reine Doktrin des Aktivismus.“

Mussolini zu seinem Programm [13]

Dementsprechend uneinheitlich waren auch die offiziellen antikapitalistischen, antimonarchistischen und antiklerikalen Programmpunkte mit ihren nationalistischen Untertönen. Eine Partei, bei der mit Programmpunkten von links sowohl gegen Rechte wie Linke mobil gemacht wurde, stieß auf kein Gefallen bei den Wählern. In Mailand kam man nicht ins Stadtparlament und in der Provinz Mailand gab es lediglich 4795 Stimmen für die neue Partei. Für Mussolini war dies ein zweifacher Tiefschlag. Neben dem Hohn seiner ehemaligen Genossen, die 156 Sitze erringen konnten, hatte er nun auch mit der Tatsache zu leben, dass er ohne Wählerbasis den Launen der vom Votum kaum betroffenen Quadrumviren verstärkt ausgeliefert war. Da ihm der Weg nach links als „Verräter“ definitiv versperrt war, wendete er sich nach rechts und plädierte am zweiten Parteikongress im Jahr 1920 plötzlich dafür,

„...das bürgerliche Schiff nicht [zu] versenken, sondern an Bord [zu] gehen, um die parasitären Elemente über Bord zu werfen.“

Mussolini auf dem Parteikongress 1920

Dieser Schritt hatte nicht wenige Parteiaustritte, darunter jener Marinettis, zur Folge. Die Aussöhnung mit den drei „K“s (König, Kapital und Kirche) und die Unterstützung durch Giovanni Giolitti machte es ihm jedoch möglich, zwei Jahre später aufgrund der Wahlen vom 15. Mai 1921 gemeinsam mit weiteren 33 faschistischen Funktionären auf den Listen der „blocchi nazionali“ ins Parlament (Camera dei deputati) einzuziehen. Ermöglicht hatte ihm dies Giolitti durch die Aufnahme der faschistischen Kandidaten in die Regierungsliste. Seine Strategie: Verstärkung des Terrors der Fasci, Verhinderung der Bildung stabiler Regierungen, Warten auf den Ruf, als starker Mann Italien den Frieden zu bringen. Als die Linke auf diesen verstärkten Terror am 1. Februar 1922 mit einem Generalstreik reagierte, wurde dieser von den Fasci gebrochen. Die Squadristi besetzten im Gegenzug vom 3. August bis 5. September die Städte Mailand, Genua, Livorno, Bozen und Trient und erlitten lediglich in Parma einen Rückschlag. Die Zeit schien nun reif, sich als Retter Italiens zu präsentieren, man stellte sich mit ca. 40.000 Mann[14] zum Marsch auf Rom bereit. Ministerpräsident Luigi Facta wollte den Belagerungszustand ausrufen, doch der König gab keine Genehmigung, sondern entzog Facta das Vertrauen und beauftragte Mussolini mit der Regierungsbildung. Erst jetzt wurden die Schwarzhemden nach Rom in Marsch gesetzt.

Regierungschef

Regierungsbildung

Persönliche Standarte von Benito Mussolini mit den Fasces in der Mitte
Mussolini-Obelisk im Zentrum des Foro Mussolini (heute Foro Italico) im Norden von Rom mit Schriftzug MVSSOLINI DVX (Mussolini, der Führer)

Als Mussolini am 30. Oktober 1922 in Rom eintraf, legte er dem König unverzüglich eine Liste der von ihm für seine Regierung vorgesehenen Minister vor.

Auf der Liste standen: Die Faschisten Aldo Oviglio (Justiz) und Alberto De Stefani (Finanzen); die Nationalisten Luigi Federzoni (Kolonien) und Giovanni Giuriati (terre liberate); die Popolari Vincenzo Tangorra (Schatz) und Stefano Cavazzoni (Arbeit und soziale Vorsorge); die Sozialdemokraten (democraticosociali) Gabriello Carnazza (lavori pubblici) und Giovanni Antonio Colonna Di Cesarò (Post); die Liberalen Giuseppe De Capitani (Landwirtschaft; Anhänger von Salandra) und Teofilo Rossi (Industrie und Handel; Anhänger von Giolitti); der Philosoph Giovanni Gentile (Unterricht) und die hohen Offiziere Armando Diaz (Krieg) und Paolo Thaon Di Revel (Marine). Mussolini beansprucht für sich das Außen- und das Innenministerium. In Folge des Todes von Tangorra fusionieren Schatz- und Finanzministerium unter der Führung von De Stefani.

Mussolini versuchte zunächst, die anderen Parteien zur Mitarbeit zu gewinnen, was teilweise gelang, aber gerade bei den umworbenen gemäßigten Sozialisten unter Matteotti keinen Erfolg zeigte. Am 24. November 1922 erhielt er von der Abgeordnetenkammer die vollen Machtbefugnisse auf dem Gebiet der Wirtschaft und der Verwaltung bis zum 31. Dezember 1923 mit dem Ziel, „die Ordnung wiederherzustellen“. Im Juli 1923 brachte er im Konsens mit Giolitti, Orlando und Salandra mit dem Acerbo-Gesetz eine neue Wahlordnung durchs Parlament. Sie sicherte der stimmenstärksten Fraktion (mindestens 25 %) automatisch zwei Drittel der Parlamentssitze. Nachdem Don Sturzo, der für Mussolini unangenehme charismatische Führer des mächtigen Partito Popolare Italiano, aufgrund von Differenzen in der eigenen Partei zurückgetreten war und man dem Königreich Jugoslawien im Vertrag von Rom den Freistaat Fiume abhandeln konnte, wagte sich Mussolini am 25. Januar 1924 an die ersten Neuwahlen unter den geänderten Vorzeichen. Die Faschisten erhielten 4,5 Millionen Stimmen, die Opposition musste sich die restlichen drei Millionen Stimmen teilen. Dies wird heute nicht als Vertrauensbeweis für den Regierungschef, sondern als Ausdrucks des Wunsches der Italiener nach Ruhe und Ordnung interpretiert.

Mussolinis Freude über den guten Start währte nur kurz. Am 10. Juni 1924 wurde Giacomo Matteotti, Parteisekretär des Partito Socialista Unitario und scharfer Kritiker der Faschisten, ermordet. Die Täter, faschistische Milizionäre, wurden bald ermittelt. Im Zuge der von der Regierung zunächst noch unbeeinflussten Untersuchungen wurde die Liste der Mitwisser und möglichen Drahtzieher immer größer. Mussolini sah sich gezwungen, zahlreiche und bald auch enge Mitarbeiter wie De Bono zu entlassen, und geriet schließlich selbst unter Verdacht.[15] Als sich auch im Volk und im Ausland die Stimmung gegen Mussolini kehrte, fasste die Masse der oppositionellen Abgeordneten den umstrittenen Entschluss, am 27. Juli 1924 das Parlament zu verlassen (Secessione aventiniana). Man wollte mit diesem Schritt Druck auf den König ausüben, das Parlament aufzulösen, Mussolini zu verhaften und Neuwahlen auszuschreiben. Als jedoch der König nicht reagierte, war es der Ministerpräsident Mussolini, der vom Auszug seiner scharfen Gegner profitierte. Im Parlament weitgehend ohne Gegner, setzte er am 3. Januar 1925 zum Befreiungsschlag an. Er nahm die politische Verantwortung für alle Untaten seiner Milizen auf sich und versprach den Italienern „innerhalb 48 Stunden“ [16] für Ordnung zu sorgen. Da er dieses Versprechen u.a. in Form einer Verhaftungswelle politischer Gegner einlöste, ist diese Rede als Auftakt zur faschistischen Diktatur zu bewerten.

Eine von Mussolinis typischen Rednergesten, 1932

Diktator

1926 wurden nach dem Attentat von Anteo Zamboni die Oppositionsparteien verboten; zu den Wahlen 1928 traten nur noch vom PNF (Partito Nazionale Fascista, deutsch: Nationale Faschistische Partei) zugelassene Kandidaten an. Spezielle Gesetze schufen den institutionellen Rahmen, unter anderem den Gran Consiglio del Fascismo (den Großen Faschistischen Rat), der als gemischtes Partei- und Staatsorgan fungierte. Damit war die Umstrukturierung des italienischen Staates zu einem Einparteienstaat und somit zu einer Diktatur abgeschlossen. 1932 veröffentlichte Mussolini seine Grundsatzschrift: Der Geist des Faschismus.

Ein wesentliches Instrument zur Sicherung von Mussolinis Machterhalt war die Geheimpolizei OVRA, die ab 1927 aufgebaut wurde. Zudem gewann er die Mehrzahl der katholischen Italiener für sich und seine politische Linie, als er 1929 die Lateranverträge mit dem Heiligen Stuhl abschloss und somit den Vatikan als eigenständigen und souveränen Staat bestätigte.[17]

Benito Mussolini und Adolf Hitler

Hitler mit Benito Mussolini in der Münchner Ludwigstraße

Anfänglich stand Mussolini Adolf Hitler sehr kritisch gegenüber. Insbesondere für Hitlers Rassentheorien hatte er nur Spott übrig: „Wenn diese Theorien richtig wären, müssten die Lappen die höchsten Kulturträger sein!“ Außerdem fühlte er sich als Wächter der Unabhängigkeit Österreichs und ließ nach dem Juliputsch 1934, als Bundeskanzler Dollfuß ermordet wurde, sechs Divisionen an den Brennerpass verlegen.[18] Im selben Jahr kam es zu einem ersten Treffen mit Hitler in Venedig, bei dem der deutsche Diktator jedoch keine gute Figur machte - so schien Hitler von dem militärisch geprägten Empfang am Flughafen völlig überrascht und gab in seinem zerknitterten Trenchcoat ein skurriles Bild ab. Es gelang ihm während des Besuchs auch nicht, Mussolini zu verbindlichen Zusagen zu bewegen. Erst die italienische Besetzung Abessiniens und die deutsch-italienische Unterstützung des späteren spanischen Diktators General Francisco Franco im spanischen Bürgerkrieg führten Mussolini ab 1936 zur Annäherung an das nationalsozialistische Deutschland. Die Zeitschrift Die Woche berichtete im Mai 1936 respektvoll über „Mussolinis historische Sitzung“: „In einer zehnminütigen Sitzung des faschistischen Großen Rates wurde die Besitzergreifung Abessiniens als erbliches Kaiserreich des Königs von Italien beschlossen.“[19]

Im selben Jahr verkündete Mussolini die „Achse Berlin-Rom“ und gab damit einen Bündnisvertrag mit Hitler bekannt. 1937 trat Italien aus dem Völkerbund aus und dem Antikomintern-Pakt zwischen dem Deutschen Reich und dem Kaiserreich Japan bei. 1938 führte Italien auf Anregung der deutschen Regierung antisemitische Rassengesetze ein. Während der Sudetenkrise im Jahre 1938 bemühte er sich um Vermittlung, da er Italien für einen Krieg nicht gerüstet sah. Wie die kürzlich veröffentlichten Tagebücher seiner Geliebten Clara Petacci zeigen, äußerte sich Mussolini privat sehr antisemitisch.[20]

Im Übrigen sprach und verstand Mussolini (nach Aussage von Protokollführer Henry Picker) recht gut Deutsch, sodass er sich mit Hitler auch ohne Dolmetscher unterhalten konnte.[21]

Kolonialbestrebungen

Das italienische Kolonialreich (Africa Orientale Italiana) am Horn von Afrika 1936-1940

Mussolini propagierte ein „Neues Römisches Imperium“ und strebte dazu eine Mittelmeerherrschaft Italiens an. Für diese Imperialismus-Ansprüche ließ er bereits in den 1920ern eine Marinebasis auf der türkischen (seit 1947 griechischen) Insel Leros errichten und verschärfte die italienische Kontrolle über Albanien und Libyen. 1935 griff Italien Äthiopien an. Italiens Kriegsführung war vom Einsatz von Giftgas, der Massenliquidierung der Einheimischen und der Verseuchung oder Verbrennung von Dörfern, Vieh und Feldern geprägt. Der Krieg endete 1936 mit der Annexion Äthiopiens durch Italien. Britisch-Somaliland wurde von Italien 1940 besetzt und Italienisch-Ostafrika angegliedert. Geplant war von Mussolini noch die Ausdehnung des Reiches unter anderem auf Tunesien, Dschibuti, Sudan, Malta, Nordostkenia und Jemen. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges (siehe nächster Abschnitt) verlor Italien die Kolonien und 1941 wurde Italienisch-Ostafrika aufgelöst.

Kriegseintritt

Mussolini bei der Unterzeichnung des Münchner Abkommens am 29. September 1938 (rechts im Bild: der deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop)

Im April 1939 besetzte Mussolini im Handstreich Albanien, was die Fähigkeiten seiner zum großen Teil schlecht ausgebildeten und ausgerüsteten Streitkräfte bereits auf das Äußerste strapazierte. Als die Deutschen durch ihren Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg einleiteten, verhielt sich Mussolini zunächst abwartend. Erst 1940, als deutsche Truppen die Kanalküste erreichten und ihm der Sieg sicher erschien, erklärte er England und Frankreich den Krieg - allerdings blieb der italienische Vormarsch nach Frankreich trotz mehrfacher zahlenmäßiger Überlegenheit nach der Eroberung einiger Städte bereits in den Alpen stecken. Sein Einmarsch in Griechenland im Oktober desselben Jahres scheiterte kläglich an dilettantischer Planung, maßloser Selbstüberschätzung und dem entschlossenen Widerstand der Griechen. Die Briten intervenierten und leisteten Luftunterstützung, mit deren Hilfe der griechische General Alexandros Papagos die Invasoren zurückschlug. Tausende italienische Soldaten gerieten in Gefangenschaft. Die Italiener wurden immer weiter nach Albanien, fast bis nach Tirana zurückgedrängt. Erst mit der deutschen Invasion in Griechenland konnte Mussolini einen erfolgreichen Gegenangriff starten.

Im Jahr 1941 folgte die Beteiligung am deutschen Angriff gegen Jugoslawien. Ziel war die Annexion großer Teile der kroatischen Küste. Ante Pavelić wurde als gefügiger Diktator des Vasallenstaates Unabhängiger Staat Kroatien installiert.

Da gleichzeitig die Luftschlacht um England stattfand, glaubte Mussolini, dass die schwachen Kolonialgarnisonen in Afrika keine britische Unterstützung erfahren würden und schnell überrannt werden könnten. Doch auch hier gelang es nach italienischen Anfangserfolgen (Besetzung von Britisch-Somaliland 1940) den zahlenmäßig weit schwächeren Streitkräften des Empire, nicht nur die Invasion abzuwehren, sondern auch alle italienischen Kolonien in Ostafrika zu okkupieren. In Nordafrika begannen die Italiener von Libyen aus einen Angriff auf Ägypten. Nachdem sie nach dem Einmarsch in Ägypten ihre vorgeschobene Stellung zu befestigen und auszubauen versuchten, wurden sie in der Operation Compass von den Briten zum Rückzug gezwungen und in Libyen vernichtend geschlagen. 30.000 Briten machten innerhalb von 6 Wochen 130.000 Gefangene, etwa die Hälfte der italienischen Streitkräfte in Nordafrika.

Bereits im Laufe des Jahres 1941 verlor Italien den Großteil seiner Kolonialgebiete. Schon Ende 1940 versenkten britische Flugzeuge einen großen Teil der italienischen Mittelmeerflotte und brachen so die italienische Seeherrschaft. Mussolinis Konzept eines „Parallelkriegs“ war damit gescheitert. Die deshalb zwangsläufig immer enger werdende Bindung an Deutschland, die Teilnahme am Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 und die Kriegserklärung an die USA im Dezember besiegelten die militärische Niederlage Italiens und damit auch das politische Schicksal des „Duce“.

Absetzung

Mussolini mit deutschen Fallschirmjägern nach der Befreiung aus dem Gefängnis

Nach der Landung der Alliierten auf Sizilien (Operation Husky) setzte der Große Faschistische Rat Mussolini am 25. Juli 1943 mit einfachem Mehrheitsbeschluss ab. Mussolini wurde, als er seine Demission vom Amt des Ministerpräsidenten einreichen wollte, auf Befehl von König Viktor Emanuel III. verhaftet und an wechselnden Orten interniert, um eine eventuelle Befreiungsaktion zu erschweren. Inzwischen verhandelte Marschall Pietro Badoglio mit den Amerikanern und schloss mit ihnen den Waffenstillstand von Cassibile, der am 8. September 1943 öffentlich gemacht wurde. Deutsche Truppen besetzten daraufhin Italien („Fall Achse“), und deutsche Fallschirmjäger befreiten Mussolini aus dem Campo Imperatore in den Abruzzen („Unternehmen Eiche“). Auf Forderung der deutschen Regierung wurde unter Mussolinis Führung in Norditalien die Marionettenregierung der faschistischen Italienischen Sozialrepublik (Repubblica Sociale Italiana, auch: Republik von Salò) als Gegenregierung installiert. Das letzte Mal traf er Hitler am 20. Juli 1944 kurz nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944. Gefangen genommene Mitglieder des Faschistischen Rates, die Mussolini abgesetzt hatten, wurden auf Anordnung Mussolinis erschossen, darunter auch sein Schwiegersohn Galeazzo Ciano.

Erschießung

Der tote Mussolini (2.v.l.) mitsamt seiner Freundin (rechts daneben) und drei anderen Faschisten
Kreuz an der Stelle seiner Erschießung
US-amerikanische Wochenschau über die Hinrichtung Mussolinis

Im Frühjahr 1945 wurde die Lage Deutschlands und seiner Verbündeten aussichtslos. Nach gescheiterten Verhandlungen mit den Partisanen bezüglich einer Gesamtkapitulation seiner Regierung (siehe auch: Resistenza) versuchte Mussolini, über das Veltlin in die Schweiz zu gelangen. Er wurde jedoch in Dongo am Comer See am 27. April 1945 von kommunistischen Partisanen erkannt, gefangen genommen und zusammen mit seiner Geliebten Clara Petacci und dem Großteil ihrer 15 Begleiter, hauptsächlich Minister und Funktionäre der Italienischen Sozialrepublik, am 28. April 1945 in Giulino di Mezzegra nach unzulänglicher „Gerichtsverhandlung“ unter Vorgabe des Standrechts heimlich erschossen. Die Leichen von Mussolini, seiner Geliebten und der übrigen Exekutierten wurden danach geschändet und auf dem Piazzale Loreto in Mailand, wo zuvor Partisanen hingerichtet worden waren, kopfüber an einer Tankstelle aufgehängt und öffentlich zur Schau gestellt.

Mussolini wurde kurze Zeit später auf einem anonymen Gräberfeld des Mailänder Friedhofs Cimitero del Musocco beerdigt. In der Nacht zum 23. April 1946 wurde sein Leichnam jedoch von drei faschistischen Aktivisten unter Domenico Leccisi entführt und in der Certosa di Pavia versteckt. Nach dreieinhalb Monaten entdeckt, kam der Leichnam anonym ins Kapuzinerkloster Cerro Maggiore. Erst 1957 wurde Mussolini im Beisein seiner Witwe, Rachele Mussolini, in Predappio unter dem Liktorenbündel, dem Symbol seiner Macht und des Faschismus, beigesetzt. Die Waffe, mit der er erschossen wurde, eine Maschinenpistole „MAS“ vom Kaliber 7,65 x 17 mm, befindet sich im nationalen Gerichtsmuseum in Rom.

Nach dem Tod

Mussolini wurde 1957 in der Gruft seiner Familie in Predappio beigesetzt. Dadurch wurde aus einer kleinen Ortschaft nahe Rimini eine „Pilgerstätte“ für Tausende seiner Anhänger. Devotionalien, die an die „glorreiche Zeit“ erinnern, sind an jeder Straßenecke in Predappio erhältlich. Der Erlös trägt seit langem maßgeblich zum finanziellen Wohl der Ortschaft bei.

Noch heute wird der „Duce“ von Nostalgikern und Neofaschisten verehrt. Ihre bekannteste Vertreterin ist Mussolinis Enkelin, die Politikerin und ehemalige Schauspielerin Alessandra Mussolini.

Nachkommen

Mussolini hatte zusammen mit Rachele geb. Guidi (geb. 11. April 1890) fünf Kinder. Die Tochter Edda wurde nicht ehelich geboren, ihre Mutter war noch minderjährig, so dass nach damaligem Recht im Personenstandsregister nur der Vater namentlich eingetragen wurde, die Mutter galt als unbekannt. Das Paar ließ sich am 17. Dezember 1915 standesamtlich trauen, am 28. Dezember 1925 erfolgte die kirchliche Eheschließung nach katholischem Ritus.

Filmografie

  • Il Duce und seine Faschisten, in Farbe. Teil 1: Die Machtergreifung, 50 Min., Teil 2: An der Macht, 52 Min., Dokumentation, Großbritannien, Regie: Chris Oxley, Produktion: arte, Erstausstrahlung: 14. und 21. Februar 2007, Inhaltsangabe, Teil 1 und Teil 2 von arte, Besprechung im Tagesspiegel
  • Hitler & Mussolini - Eine brutale Freundschaft, Dokumentarfilm, Regie: Ullrich H. Kasten, Erscheinungstermin: 23. November 2007, Spieldauer: 90 Minuten

Literatur

  • Richard J. B. Bosworth: The Italian dictatorship. Problems and perspectives in the interpretation of Mussolini and fascism. Arnold, London 1998, ISBN 0-340-67728-7.
  • Richard J. B. Bosworth: Mussolini. Arnold, London 2002, ISBN 0-340-73144-3.
  • Giovanni DeLuna: Benito Mussolini. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 1978, ISBN 3-499-50270-4.
  • Renzo De Felice: Mussolini. Edizinone multimediale in 4 CD-ROM. Einaudi, Turin 2001, ISBN 88-06-16106-7.
  • Denis Mack Smith: Mussolini. eine Biographie, München/Wien 1983.
  • Brunello Mantelli: Kurze Geschichte des italienischen Faschismus. Wagenbach, Berlin 1999, ISBN 3-8031-2300-3.
  • Pierre Milza : Mussolini, Fayard, Paris, 1999. ISBN 2-213-60447-9
  • Romano Mussolini: Mein Vater, der Duce.
  • Ernst Nolte: Der Faschismus in seiner Epoche. Die action française, der italienische Faschismus, der Nationalsozialismus. Piper, München 2000, ISBN 3-492-20365-5.
  • Arrigo Petacco: L'archivio segreto di Mussolini. Mondadori, Mailand 1998, ISBN 88-04-44914-4.

Weblinks

 Commons: Benito Mussolini – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. cronologia.leonardo.it: Mussolini - Biografia.
  2. Kirkpatrick, S.43.
  3. Naissance de l'idéologie fascist, Verlag Gallimard, S. 350ff (1989, deutsch: „Die Entstehung der faschistischen Ideologie“, Hamburg 1999)
  4. Kirkpatrick, S. 45.
  5. Kirkpatrick, S. 47.
  6. Kirkpatrick, S. 51.
  7. Giorgio Pini / Duilio Susmel: Mussolini l'uomo e l'opera, Florenz 1953, S. 229.
  8. Kirkpatrick, S. 58.
  9. Kirkpatrick, S. 69.
  10. Recruited by MI5: the name's Mussolini. Benito Mussolini, The Guardian, 14. Oktober 2009, P. 1
  11. Historische Dokumente aus britischen Archiven, siehe orf.at: Mann des MI5, 14. Oktober 2009.
  12. Kirkpatrick, S. 73.
  13. Benito Mussolini: The Political and Social Doctrine of Fascism, London 1933. Es handelt sich um eine Übersetzung eines Artikels, den Mussolini 1932 für die Enciclopedia Italiana schrieb.
  14. Die Zahlen differieren zwischen 30.000 und über 70.000 Mann.
  15. Roy MacGregor-Hastie: The Day of the Lion. The life and Death of Fascist Italy 1922–1945 , New York 1964, S. 159. Die Frage, ob Mussolini den Mordbefehl gab, konnten auch mehrere Prozesse nicht beantworten.
  16. MacGregor, S. 168.
  17. Lateranverträge, Website v. Radio Vatikan.
  18. Stanley Payne: Geschichte des Faschismus. Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung, München, Berlin 2001, S. 309; vgl. auch: Alfred Kube: Pour le mérite und Hakenkreuz: Hermann Göring im Dritten Reich, München 1987, S. 91.
  19. Die Woche, Heft 21 vom 20. Mai 1936, S. 7
  20. Tagebücher der Geliebten, Die WELT, 19. November 2009, abgerufen am 27. November 2009.
  21. Henry Picker: Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier, Ullstein Verlag, Frankfurt a. M. und Berlin 1989, S. 58.
  22. Familienfoto auf dem Cover der Biographie von Romano Mussolini


Vorgänger Amt Nachfolger
Luigi Facta Ministerpräsident von Italien
19221943
Pietro Badoglio

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