AEG
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft
letztes Unternehmenslogo der AEG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1887
Auflösung 20. September 1996
Sitz Berlin und
Frankfurt am Main (nach 1945)
Website www.aeg.com

Die 1887 gegründete Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)[1] war eines der bedeutendsten deutschen Elektrounternehmen. Das Unternehmen wurde 1996 aufgelöst; der Markenname AEG wird jedoch von Lizenznehmern bei vielen Elektroprodukten weiter benutzt. Neben Produkten für den Haushalt baut bzw. baute AEG auch Straßenbahnen, Lokomotiven, Komponenten für die Stromversorgung und Luftfahrzeuge.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

AEG-Logos seit 1896

Die Anfänge

Werbung der Deutsche Edison Gesellschaft 1884
AEG-Gründer Emil Rathenau
Emil Rathenau, Gründer der AEG, (1. Reihe, 5. von rechts) besucht am 12. September 1891 mit weiteren Prominenten das erste Drehstromkraftwerk in Lauffen am Neckar, das für die Internationale Elektrotechnische Ausstellung installiert wurde.
Zeitgenössische Lithografie des Eingangsbereichs der Elektrotechnischen Ausstellung 1891 mit dem Arkadenbogen (1000 Glühbirnen) und dem künstlichen Wasserfall, der von einer 100-kW-Pumpe angetrieben wurde.

Die Gesellschaft verdankt ihre Entstehung Emil Rathenau, der 1883 die Patente an den Erfindungen Thomas Alva Edisons zu Glühlampen für Deutschland erwarb und dazu in Berlin, Schlegelstraße 26 eine kleine Studiengesellschaft gründete. Diese Gesellschaft wurde im selben Jahr zur Deutschen Edison-Gesellschaft für angewandte Elektrizität.

Die Edison-Gesellschaft gründete 1884 die Städtischen Elektricitätswerke (A.G.StEW) zu Berlin (ab 1887: Berliner Elektricitäts-Werke). Die technische Ausrüstung lieferte die AEG.

Von 1883 bis 1889 war der Münchener Ingenieur und spätere Gründer des Deutschen Museums Oskar von Miller der Direktor der Edison-Gesellschaft. Emil Rathenau holte 1887 Michail von Dolivo-Dobrowolsky ins Unternehmen, der als Chefingenieur der Drehstromtechnik zur praktischen Anwendung verhalf, indem er den ersten funktionsfähigen Drehstrommotor erfand. 1891 gelang Miller und Dobrovolski anlässlich der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung in Frankfurt am Main erstmals die Übertragung von Drehstrom über eine größere Strecke: Der in einem Kraftwerk in Lauffen am Neckar erzeugte Strom wurde über eine Strecke von 175 Kilometer nach Frankfurt transportiert, wo er auf dem Ausstellungsgelände 1000 Glühlampen speiste und einen künstlichen Wasserfall antrieb. Dieser Erfolg war der Beginn der allgemeinen Elektrifizierung mit Wechselstrom in Deutschland und verhalf der AEG zum wirtschaftlichen Erfolg.

Die erste Fabrikationsstätte befand sich seit 1886/1887 in der Schlegelstraße 26/27 in der Nähe des Stettiner Bahnhofs. Dort nahm die Deutsche Edison Gesellschaft von Emil Rathenau die Fabrikation von Glühlampen auf. 1887 erwarb die Gesellschaft in Berlin-Gesundbrunnen das Areal zwischen Ackerstraße, Feldstraße, Hermsdorfer Straße (der heutigen Max-Urich-Straße) und der Hussitenstraße, auf dem sich vorher die Weddingsche Maschinenfabrik von Wilhelm Wedding befand. 1887/1888 führten die Handwerksmeister H. Theleman und H. Büttner, C. Heidecke und der Baumeister A. Soeder sämtliche Erweiterungen aus. Im selben Jahr erfolgte neben einer Umstrukturierung und Erweiterung der Produktionspalette die Namensänderung in Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft, abgekürzt AEG. Paul Tropp begann seine Arbeiten für die AEG 1889/1890 bis 1893, und Franz Schwechten entwarf die Fassaden zur Acker- und Hussitenstraße um 1894–95. Der fünfstöckige Backsteinbau umschließt bis heute das Areal. 1894 wurde das Gelände des ehemaligen Berliner Viehmarkts zwischen Hussiten- und Brunnenstraße erworben. Damit war auch ein Gleisanschluss an das Berliner Schienennetz hergestellt, eine Schienenverbindung zwischen dem Apparatewerk und dem Gelände des ehemaligen Viehmarktes existierte jedoch noch nicht. Im Jahre 1895 wurde deshalb als Verbindung zwischen den beiden Grundstücken eine Untergrundbahn in einem eigens dafür angelegten Tunnel von 270 Metern Länge angelegt. Mit seinen beiden überirdisch angelegten Endstationen diente die Bahn nur dem innerbetrieblichen Personen- und Lastverkehr. Realisiert wurde der Tunnelbau von Siemens & Halske (S&H) unter der Leitung von C. Schwebel und Wilhelm Lauter, die ebenfalls den Spreetunnel Stralau, hier dann für den öffentlichen Personenverkehr, planten.

Für den Bereich der drahtlosen Nachrichtenübermittlung (Telegraphie) gründete die AEG zusammen mit Siemens & Halske im Jahre 1903 die gemeinsame Unternehmenstochter Telefunken.

Walther Rathenau, Aufsichtsratsvorsitzender der AEG ab 1912

1907 bestellte die AEG den Architekten Peter Behrens zum künstlerischen Berater. Zuständig war er für die Gestaltung sämtlicher Produkte, Grafik, der Werbemittel und der Architektur und gilt somit als der weltweit erste Corporate Designer. Produktgruppen wie die Wand- und Werksuhren oder die Wasserkocher wurden zu Archetypen des modernen Industriedesigns. Seine Entwürfe sind tendenziell reduktiv und stehen im Kontrast zu den zuvor opulent dekorativ gestalteten Dingen. Bei Konsumgütern, etwa bei Leuchten wurden jedoch weiterhin auch historisierende Produkte angeboten, die auf die Zeit vor Behrens' Tätigkeit zurückgehen und bis in die 1930er Jahre in hohen Stückzahlen abgesetzt wurden.

Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckte sich bald auf alle Gebiete der Starkstromtechnik, insbesondere auf die elektrische Beleuchtung, die elektrische Kraftübertragung, elektrische Bahnen, elektrochemische Anlagen, außerdem auf den Bau von Dampfturbinen, Dieselmotoren, Automobilen, Kabeln und Leitungsmaterialien. In den ersten Jahrzehnten besaß die Gesellschaft zahlreiche Fabriken in und um Berlin:

Turbinenfabrik (1909)
Berlin-Moabit
Huttenstraße 12–16
  • Maschinenfabrik (Dynamomaschinen, Elektromotoren, Transformatoren)
  • Apparatefabrik (Bogenlampen, Ausschalter, Sicherungen, Widerstände, Regler, Anlasser, Messinstrumente aller Art)
  • Kabelwerk (Kupfer- und Metallwerk, Gummifabrikation, Mikanitfabrik)
  • Glühlampenfabriken (Kohlefaden- und Metallfadenglühlampen, Nernst-Lampen), später in Osram eingebracht
  • Turbinenfabrik Moabit (Dampfturbinen)

Tabellarische Chronik

Gründungsjahre bis 1945

Der künstliche Wasserfall auf der Ausstellung 1891
Berliner Gedenktafel für Polnische Zwangsarbeiter in Berlin-Gesundbrunnen (Gustav-Meyer-Allee 25)
  • 1897: Gründung der Unternehmenstochter KWO Kabelwerk Oberspree mit Erwerb eines großen Baugeländes in der damals selbstständigen Landgemeinde Oberschöneweide. Baubeginn von Produktions- und Hilfsgebäuden nach Plänen des Architekten Peter Behrens
  • 1899: Beginn der Produktion von Nernstlampen.
  • 1900: Erfindung des Haartrockners. Die AEG sicherte sich 1909 den Begriff Fön als Bild-/Wortmarke.[2] Heute gilt für AEG-Haartrockner die 1941 eingetragene Wort-/Bildmarke FOEN.
  • 1901 beginnt die Neue Automobil-Gesellschaft AG (NAG) in der mechanischen Werkstatt des Kabelwerkes Oberspree in Oberschöneweide mit der Herstellung von Motorfahrzeugen.
  • 1903: Die andauernden Patent-Streitigkeiten mit Siemens & Halske werden durch die Gründung der gemeinsam betriebenen „Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H, System Telefunken“ beigelegt.
  • 1903: Am 27. Oktober erreicht ein Drehstromtriebwagen der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft – in direkter Konkurrenz zu Siemens & Halske – auf der Versuchsstrecke der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn zwischen Marienfelde und Zossen eine Höchstgeschwindigkeit von 210,2 km/h. Dieser Geschwindigkeitsweltrekord für Schienenfahrzeuge hielt bis 1931 stand.
  • 1904: Fusion von AEG mit der Union-Elektricitäts-Gesellschaft (UEG)
  • 1906: Das von Alfred Messel entworfene „AEG-Haus" am Friedrich-Karl-Ufer 2/4 (ab 1951: Kapelle-Ufer) in Berlin-Mitte wird als neue Konzernzentrale bezogen.
  • 1910: Einstieg in den Flugzeugbau mit der Abteilung Flugzeugbau (Hennigsdorf bei Berlin).
  • Erweiterungsbauten auf dem Gelände in Oberschöneweide, unter anderem durch Ernst Ziesel und den Bauingenieur Gerhard Mensch
  • 1915: Emil Rathenau, der AEG-Gründer stirbt im Alter von 76 Jahren an den Folgen (u. a. Beinamputation) seines Diabetes mellitus am 20. Juni 1915 in Berlin und sein Sohn Walther Rathenau übernimmt das Präsidium der AEG bis zu seiner Ermordung am 24. Juni 1922. Den Vorsitz des Direktoriums ab 1915 und später den Vorstandsvorsitz der Gesellschaft übernimmt bis 1928 Felix Deutsch. Ab 1928 bis 1947 führt Hermann Bücher den AEG-Konzern.
  • 1927: Das Berliner Schau- und Verkaufsgebäude in der Luisenstraße 35 wird am 15. September bei einem Brand zerstört.
  • 1928: Das heutige Kunsthaus Tacheles wird als neues Schau- und Verkaufsgebäude auf einer Fläche von 10.500 m² umgebaut und fortan als Haus der Technik bezeichnet.
  • 1929/1930 übernimmt der US-amerikanische Elektro- und Medienkonzern General Electric 30 Millionen Reichsmark AEG-Stammaktien zum Kurs von 200 Prozent, was einem Anteil von 27,5 Prozent entspricht und entsendet fünf Mitglieder in den AEG Aufsichtsrat.
  • 1935: Vorstellung des weltweit ersten Tonbandgerätes Magnetophon K1 auf der Großen Deutschen Funk-Ausstellung Berlin.
  • 1935 werden die Borsig Lokomotiv-Werke übernommen, deren Lokomotivbau dann nach Hennigsdorf verlagert wird.
  • 1941: AEG kauft Siemens & Halske deren Telefunken-Anteile ab und führt das Unternehmen als 100 %ige Tochtergesellschaft weiter. Siemens & Halske bekommt die Erlaubnis, bis Kriegsende die Telefunken-Patente weiter zu nutzen.

Gebäude

Produkte

Nachkriegsjahre

  • 1945: Nach dem Zweiten Weltkrieg ist die Konzernzentrale, das AEG-Haus am Friedrich-Karl-Ufer, fast völlig zerstört und liegt zudem im sowjetischen Sektor von Berlin. Das Werk in Hennigsdorf wird von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) beschlagnahmt und 1948 zum VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke Hennigsdorf (LEW). Ebenso werden die Kabel- und Transformatorenwerke Oberspree (KWO und TRO) in Berlin-Oberschöneweide und die Apparatefabrik Treptow zunächst Sowjetische Aktiengesellschaften (SAG) und später auch VEB. Der Wiederaufbau des Konzerns kann, auch wegen der Mitte 1948 beginnenden Berliner Blockade, nicht von der nun geteilten Stadt aus bewältigt werden. Die Firmenleitung für die nicht enteigneten Unternehmensteile wird daher zunächst nach Hamburg verlegt. Eine Dependance mit Vertriebsbüro befindet sich in Berlin-Wilmersdorf im Gebäude des ehemaligen Wehrkreiskommandos III der Wehrmacht am Hohenzollerndamm 150-152. Mit dem Verlust der KWO und TRO am größten Standort Oberschöneweide wird die Kabelherstellung bei der AEG völlig eingestellt und der Bau von Transformatoren in die Brunnenstraße verlagert. Nach Wiederaufnahme der Produktion in West-Berlin, Nürnberg (Hausgeräte), Stuttgart (Elektrowerkzeuge) und Mülheim an der Ruhr (Ausbesserungswerk für Hochspannungstransformatoren) entstehen in Westdeutschland neue Werke, unter anderen ab Mai 1946 die Zählerfabrik in Hameln, die später auch Sicherungsautomaten und technische Leuchten produzierte und 1963 rund 2.500 Mitarbeiter beschäftigte. Viele der neuen Fabriken, wie etwa die aus Erfurt verlagerten Olympia Büromaschinenwerke, werden zunächst in ehemaligen Liegenschaften der Wehrmacht eingerichtet, die sich jedoch für die Fertigung nur bedingt eignen und der AEG auf Dauer Wettbewerbsnachteile bringen.
  • 1948: Die AEG-Fabrik Kassel (FK) in der Lilienthalstraße 150 wurde in den Hallen des ehemaligen MWK (Motorenbau Werk Kassel) in Betrieb genommen. Als erster Fabrikteil nahm die Hochspannungsschaltgerätefabrik (HSF) die Fertigung auf, später folgten die Kühlgerätefertigung (KSF), Fahrkartendruckerfabrik (FDF), Isolierstofffabrik (IF) sowie das weltweit anerkannte Hochspannungsinstitut (HI). In den frühen 1960er Jahren arbeiteten mehr als 5000 Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen des Werkes Kassel.
  • 1951: Das AEG-Hochhaus am Theodor-Stern-Kai in Frankfurt/Main wird als neue Unternehmenszentrale bezogen. Das Werk in Oldenburg (Oldb) produzierte Kleinmotoren und Hausgeräte und beschäftigte 1963 rund 2.650 Mitarbeiter. Die Zahl der Beschäftigten im Konzern steigt von 20.900 im September 1948 auf 55.400 Personen im September Jahres 1957. Im selben Jahr übersteigt der Umsatz erstmals eine Milliarde DM. Die hohen Investitionen für den Neuaufbau der AEG (von 1948 bis 1956 über 500 Millionen DM) belasten allerdings die Bilanz erheblich.
  • 1958: Das Unternehmen stellt mit dem „Lavamat" seinen ersten Waschvollautomaten vor. In der Werbung für AEG-Hausgeräte wird erstmals der Slogan AEG – Aus Erfahrung Gut verwendet, woraus der Volksmund alsbald „Alles Ein Gammel – Aber Es Geht“ macht oder: „Auspacken, Einschalten, Garantiefall bzw. Geht nicht“, oder auf Fränkisch: „Allmächd, Edz Gäihds.“
  • 1962: Der AEG-Konzern umfasst in der Bundesrepublik 127.000 Beschäftigte und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 3,1 Milliarden DM. In Springe eröffnet die AEG im Februar 1962 eine neue Fabrik zur Herstellung von Regel- und Steuergeräten mit 200 Beschäftigten.
  • 1962: Patenterteilung für das von Walter Bruch bei Telefunken in Hannover entwickelte PAL-Farbfernsehsystem.
  • 1966: In Berlin wird im Bezirk Wedding die Größtmaschinenhalle auf dem Areal Brunnenstraße fertiggestellt. Sie galt zu dieser Zeit als größte Halle der Branche in Europa (175 m lang, 45 m breit und 26 m hoch) und gestattete mit vier koppelbaren Kranbahnen den Bau von Motoren und Generatoren größter Leistungen und mit Einzelgewichten bis 400 t für den Weltmarkt. Zur Grundsteinlegung war der damalige Justizminister der USA, Robert Kennedy, anwesend. Die Halle wurde nach Schließung der Betriebsstätte Brunnenstraße 1986 abgerissen. An der Brunnenstraße wurden von Siemens Nixdorf neue Gebäude errichtet, die heute auch nicht mehr vorhanden sind.
  • 1. Januar 1967: Fusion mit Telefunken als: Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft AEG-Telefunken mit Sitz in Frankfurt am Main.

Untergang

  • 1970: Weltweit steht AEG-Telefunken mit 178.000 Mitarbeitern an zwölfter Stelle in der Weltrangliste der größten Elektrounternehmen. Die Unternehmenskrise zeichnet sich jedoch ab. Das Unternehmen wird unter anderem belastet durch letztlich erfolglose Projekte, wie den Bau einer automatischen Gepäckförderanlage am Flughafen Frankfurt und den Einstieg in den Bau von Kernkraftwerken. Die von der AEG in den 1960er-Jahren entwickelte Baulinie von Siedewasserreaktoren konnte sich am Markt letztlich nicht durchsetzen. Insbesondere das Kernkraftwerk Würgassen, dessen Inbetriebnahme sich wegen einer Reihe von technischen Problemen um Jahre verzögerte, kostete die AEG Hunderte von Millionen Mark. Neben solchen technischen Problemen war eine Hauptursache für den Zusammenbruch ein chaotisches Finanz- und Planungswesen. Planungsunterlagen waren unnötig ausführlich und dadurch unverständlich. In Frankfurt/Main gab es eine aufgeblähte, uneffektive Unternehmenszentrale mit fast 1.000 Mitarbeitern. Gewinne und Verluste verschiedener Geschäftsbereiche wurden durch das Rechnungswesen so zusammengeführt, dass nach Insider-Informationen schließlich kein einziger Bereich tatsächliche Gewinne auswies. Mit derartigen Problemen stand die AEG nicht allein (siehe u. a. auch Untergang von Borgward und Vulkan-Werft).
  • 1972: Der Konzern schüttet letztmalig eine Dividende aus. Die Unterhaltungselektronik wird unter dem Namen Telefunken Fernseh und Rundfunk GmbH mit Sitz in Hannover ausgegliedert. Die Computertechnik folgt: Das Tätigkeitsgebiet der Großrechner (TR 4, TR 10, TR 440) wird zunächst in eine Kooperation unter dem Namen Telefunken Computer GmbH mit dem Unternehmen Nixdorf Computer eingebracht und zwei Jahre später an Siemens verkauft (Computer Gesellschaft Konstanz). Das Tätigkeitsgebiet der Prozessrechner (TR 84, TR 86, AEG 60-10, AEG 80-20, AEG 80-60) wird im Geschäftsbereich Automatisierungstechnik (ab 1980 als ATM Computer GmbH) weitergeführt.
Telefunken-Hochhaus in Berlin
(Aufnahme: 2006)
  • 1975: Das ehemalige Telefunken-Hochhaus am Berliner Ernst-Reuter-Platz wird an den Berliner Senat verkauft. Das Gebäude war bereits früher an die TU Berlin vermietet worden.
  • 1976: Um die paritätische Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat zu umgehen, werden von Walter Cipa (Dipl.-Geologe und von 1976 bis 1980 AEG-Chef) neben den beiden selbstständigen Unternehmens AEG Hausgeräte und der Telefunken Fernseh und Rundfunk GmbH zusätzlich vier sogenannte „Betriebsführungsgesellschaften“ als Aktiengesellschaften gegründet, die zu 100 Prozent Unternehmenstochtern der Konzernmutter sind (die Zahlen in Klammern beziehen sich auf den Anteil am Konzernumsatz im Jahre 1980):
    • AEG-Telefunken Anlagentechnik AG (37 %)
    • AEG-Telefunken Serienprodukte AG (16 %)
    • AEG-Telefunken Kommunikationstechnik AG (6 %)
    • Olympia Werke AG (Unternehmensbereich Bürotechnik, 7 %)
    • AEG-Hausgeräte GmbH (22 %)
    • Telefunken Fernseh und Rundfunk GmbH (12 %)
  • 1979 wird das Unternehmen aus EG-rechtlichen Gründen in AEG-Telefunken Aktiengesellschaft umfirmiert bei gleichzeitigem Fortfall der noch aus dem Jahr 1887 stammenden Zusatzbezeichnung Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft
  • 1980: Heinz Dürr wird zum 1. Februar Vorstandsvorsitzender (bis 1990)
  • 1982: Am 9. August muss die Konzernleitung beim Amtsgericht Frankfurt/Main Vergleich anmelden. Ein Sanierungskonzept, das Bundesbürgschaften von 600 Mio. DM und neue Bankkredite von 275 Mio. DM vorsah, scheiterte zunächst an der Uneinigkeit der Banken, dann gewährte ein Bankenkonsortium dem AEG-Konzern bis Juni 1983 ein Verwalterdarlehen von 1,1 Mrd. DM. Davon waren 700 Mio. DM sofort verfügbar und 400 Mio. DM nach Zusage einer Bürgschaft durch den Bund. Vergleichsverwalter war der Rechtsanwalt Wilhelm Schaaf. Infolge des Vergleichsverfahrens der AEG (August 1982 bis Oktober 1984) wurden weitere wesentliche Kernbereiche abgegeben. Hiervon ist nicht nur die AEG-Telefunken AG, sondern auch die Tochtergesellschaften Küppersbusch AG in Gelsenkirchen, die Hermann Zanker Maschinenfabrik GmbH & Co. KG in Tübingen und die Carl Neff GmbH in Bretten betroffen. Die Alno-Möbelwerke GmbH & Co. KG in Pfullendorf wurde wieder von den bisherigen Minderheitsgesellschaftern der Familie Nothdurft übernommen und aus dem Konzern ausgegliedert. Auch Zulieferer der AEG mussten Konkurs anmelden, u. a. die Becher & Co. Möbelfabriken KG in Bühlertann. Mitauslöser dafür waren unangemessene Unternehmensaufkäufe und mangelnde Kontinuität der Unternehmenspolitik. Eine Auswirkung des Vergleichs war unter anderem der Verkauf des Areals der traditionellen Maschinenfabrik Brunnenstraße im damaligen Berliner Bezirk Wedding. Damit wurden die Groß- und Kleinmaschinenfabrik zugunsten der Lloyd Dynamowerke in Bremen (Mittelmaschinen), der AEG-Fabrik Essen (Großmaschinen) und des Unternehmens Bauknecht (Kleinmaschinen) aufgegeben. Für die ebenfalls auf diesem Areal befindlichen Stromrichterfabrik und Bahnfabrik wurden neue Fabriken in Berlin-Marienfelde bzw. Berlin-Spandau erbaut. Das Großrechenzentrum und das Institut für Automation werden an anderen Standorten untergebracht.
  • 1983/1984: Die Sparte Unterhaltungselektronik (Telefunken Fernseh und Rundfunk GmbH) wird an den französischen Staatskonzern Thomson-Brandt verkauft, der in der Folge die Produktion mit SABA und Nordmende zusammenlegt.
  • 1985: Übernahme durch die Daimler-Benz AG. Der Name lautet wieder AEG Aktiengesellschaft, Logo siehe oben. Damit soll die Vision des Daimler-Benz Vorstandes Edzard Reuter (ab 1987 Daimler-Vorstandsvorsitzender), der aus beiden Unternehmen einen „Integrierten Technologiekonzern“ schaffen will, besser dargestellt werden.
  • 1988: Anlässlich der Feier zum 60-jährigen Bestehen des AEG-Forschungsinstituts stiftet die AEG den Carl-Ramsauer-Preis.
  • 1990: Der Bahnbereich kooperiert als AEG Westinghouse Transport-Systeme GmbH (Sitz Berlin) kurzzeitig mit der Westinghouse Transportation Systems Inc. in Pittsburgh, USA.
  • 1992: Fusion des Bahnbereiches mit dem Lokomotivbau Elektrotechnische Werke Hennigsdorf, woraus die „AEG Schienenfahrzeuge GmbH“ entsteht.
  • 1992: Die schwedische Atlas Copco-Gruppe erwirbt die AEG Elektrowerkzeuge GmbH.
  • 1994: Verkauf der Abteilung für Automatisierungstechnik (Modicon) an Schneider Electric und der AEG Hausgeräte AG an Electrolux.
  • 1995: Die AEG Schienenfahrzeuge GmbH geht nach der Verlagerung der Spandauer Betriebsstätte nach Hennigsdorf in die ABB Daimler-Benz Transportation (Adtranz) und mit dieser am 1. Mai 2001 in die Bombardier Transportation über, bleibt aber noch unter HRB 2889 beim Registergericht Potsdam mit Sitz in Hennigsdorf eingetragen (Stand Aug. 2008).
  • 1996:
    • Verkauf von neun mittelständisch strukturierten Gesellschaften an die Elexis Elektroholding GmbH (1998 umfirmiert in elexis AG).
    • Übernahme der AEG Anlagen- und Automatisierungstechnik durch Cegelec.
    • Übernahme der AEG Energietechnik (AEG T&D) durch GEC-Alsthom
    • Die Hauptversammlung der Daimler-Benz AG beschließt unter Vorsitz von Jürgen Schrempp die Auflösung des verlustbehafteten Konzerns. Die Firma AEG wird am 20. September 1996 aus dem Handelsregister gestrichen.

Nachleben der Marke und der Unternehmensteile

  • 1997: Das umfangreiche Unternehmensarchiv wird an das Deutsche Technikmuseum Berlin übergeben.
  • 1999: Das AEG-Hochhaus, die ehemalige Konzernzentrale am Theodor-Stern-Kai in Frankfurt am Main, wird abgerissen und mit dem „Allianz-Kai” ein neues Büro- und Dienstleistungszentrum errichtet.
  • 2000:
    • Die 1981 gegründete AEG Softwaretechnik, ab 1996 Teil der repas AEG-Unternehmensgruppe und seit 1998 unter dem Namen repas AEG Software GmbH geführt, wird 2000 von der PSI AG übernommen und firmiert als PSI Transportation GmbH, seit 2007 als PSI Transcom GmbH. Der Namensteil AEG verschwindet. Die PSI AG wurde 1969 von AEG-Mitarbeitern ausgegründet.
    • ITM Technology AG übernimmt die Rechte am Markennamen AEG für Telekommunikation und Car Hifi. 2009 fallen jedoch für die ITM Technology AG im Rahmen eines Insolvenzverfahrens Lizenzen von AEG und Hagenuk weg.
  • 2002:
  • 2004:
    • Die EHG Elektroholding GmbH, Tochtergesellschaft der DaimlerChrysler AG, verkauft für etliche Produktgruppen die globalen AEG-Markenrechte an die schwedische Electrolux AG.
    • ETV Elektrotechnische Vertriebsgesellschaft mbH übernimmt die Rechte am Markennamen AEG für Unterhaltungselektronik und Health Care.
    • Übernahme der Elektromaschinen-Marke AEG von Atlas Copco durch Techtronic Industries, die seither unter dem Namen A&M Elektrowerkzeuge firmiert.
  • 2005: Bekanntgabe der Schließung des Nürnberger AEG-Werkes und Verlagerung der Produktion nach Polen und Italien. Somit werden zukünftig alle AEG-Haushaltsgeräte, bis auf die im AEG-Werk Rothenburg ob der Tauber produzierten Backöfen, Herde und Kochmulden, außerhalb Deutschlands (in erster Linie in Polen, Ungarn und Italien) produziert. Die Schließung führte zu einem sechswöchigen Streik der Belegschaft und einem Boykottaufruf der Gewerkschaft (Konsumentenboykott).
  • 2007: Die letzte AEG-Waschmaschine lief am 9. März im Electrolux-Werk Nürnberg vom Band; am 16. März wurde das Werk geschlossen.
  • 2008: Electrolux reaktiviert den unternehmerischen Mantel im August 2008, sodass der Name AEG als neuer Bestandteil des Konzerns auftritt.
  • 2009 erwarb die Special Purpose Acquisition Company (SPAC) Germany1 Acquisition Limited[3][4] die Mehrheit an dem Hersteller von Stromversorgungsgeräten AEG Power Solutions von dem Finanzinvestor Ripplewood. AEG Power Solutions mit Sitz in den Niederlanden ist hervorgegangen aus der Saft Power Systems (ehemals eine Tochter von Alcatel), die 1998 die AEG SVS Power Supply Systems GmbH erwarb; seit 2008 firmiert die Gruppe unter dem Namen AEG Power Solutions, soll aber bis Sommer 2010 in 3W Power Holdings umbenannt werden.

Lokomotivbau

AEG-Versuchsträger 182 001

Angefangen bei der Preußischen ES 2 von 1911 war die AEG im 20. Jahrhundert an der Entwicklung und Fertigung des elektrischen Teils nahezu aller deutschen elektrischen Lokomotivbaureihen beteiligt. Außerdem entstanden zahlreiche Dampflokomotiven in den Werken der AEG. Ab 1931 übernimmt AEG den Lokomotivbau der Berliner Borsig-Werke und überführt den gesamten Lokomotivbau in das Werk in Hennigsdorf (als Tochtergesellschaft Borsig Lokomotiv-Werke GmbH). 1936 kam das Werk Wildau hinzu. 1948 wird das Werk Hennigsdorf zum VEB „Lokomotivbau Elektrotechnische Werke Hans Beimler Hennigsdorf“ (LEW); das Werk in Wildau zum „LOWA-Lokomotivbau Wildau VEB“. Neben zahlreichen elektrischen Triebfahrzeugen für die Deutsche Reichsbahn und das Ausland werden bis 1954 noch wenige Dampflokomotiven gebaut. Bei der in der Bundesrepublik Deutschland betriebenen Entwicklung des Drehstromantriebs geriet die AEG gegenüber dem Mitbewerber BBC in den 1970er Jahren jedoch ins Hintertreffen. Die durch den Drehstrom-Versuchsträger 182 001 ab 1981 gewonnenen Kenntnisse führten aber zu Aufträgen für die Serienfertigung der Drehstromtechnik in den Baureihen 120 und 401 (ICE 1). Erst nach der deutschen Wiedervereinigung und der Übernahme des LEW-Werkes in Hennigsdorf kehrte der Name AEG für kurze Zeit in größerem Maße in die Lokomotivfertigung zurück. 1990 übernimmt AEG die MAN Gutehoffnungshütte Schienenverkehrstechnik AG am Standort Nürnberg. Diese firmiert 1993 in AEG Schienenfahrzeuge Nahverkehr & Wagen GmbH um. 1995 wird die „AEG Schienenfahrzeuge GmbH“ in die ABB Daimler-Benz Transportation (Adtranz, heute Bombardier Transportation) umgewandelt.

Flugzeugbau

Im Jahr 1910 gründete die AEG die Abteilung Flugzeugbau. Als erstes Flugzeug wurde 1912 ein reiner Holzbau nach dem Vorbild des Doppeldeckers der Gebrüder Wright gebaut. Dieses besaß eine Flügelspannweite von 17,5 m und einen Antrieb mit einem Achtzylinder-Motor mit einer Leistung von 75 PS. Das Leergewicht des Flugzeugs betrug 850 kg, die erreichte Geschwindigkeit 65 km/h.

Ab 1912 wurden die Flugzeuge in Gemischtbauweise aus Holz und Stahlrohr mit Stoffbespannung gebaut.

Im Zweiten Weltkrieg ist bei AEG für Aufklärungszwecke eine Hubschrauberplattform mit Antrieb durch einen Drehstrommotor entwickelt worden; die Stromzuführung erfolgt dabei durch drei Kabel vom Boden aus, die Plattform ist also „gefesselt“, sie kann nicht frei fliegen. Erreicht wurde nur etwa 300 m Flughöhe.

Automobile

Die NAG (Neue Automobil-Gesellschaft) baute ihre ersten Wagen nach Entwürfen von Professor Georg Klingenberg zunächst im AEG-Kabelwerk Oberspree. Spätere Konstruktionen stammten von Josef Vollmer. 1903 wurde der Bau von Lastwagen aufgenommen. Aus Patriotismus wurde die Firma 1915 von Neue Automobil-Gesellschaft AG in Nationale Automobil-Gesellschaft AG geändert.[5] Unter anderen wurden folgende PKW-Modelle gebaut:

NAG Typ C4 (1920–1924)

Motor: Vierzylinder-Reihenmotor
Leistung: 33 PS bei 2400/min
Höchstgeschwindigkeit: 75–80 km/h

NAG-Sportwagen Typ C4b (1922–1926), auch als Typ „Monza“ bekannt

Motor: Vierzylinder-Reihenmotor
Leistung: 45 PS bei 2700/min
Höchstgeschwindigkeit: Über 100 km/h

NAG Typ D4 (1923–1925)

Motor: Vierzylinder-Reihenmotor
Leistung: 40 PS bei 2300/min
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h

NAG-Protos Typ 201 und 204 (1927–1930)

Motor: Sechszylinder-Reihenmotor
Leistung: 60 PS bei 3200/min
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h

NAG-Protos Typ 207 (1930–1932)

Motor: Sechszylinder-Reihenmotor
Leistung: 75 PS
Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h

NAG V8 Typ 218 und 219 (1931–1933), Konstruktion Paul Henze

Motor: Achtzylinder-V-Motor
Leistung: 100 PS bei 3100/min
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h

NAG-Vorderradantriebswagen Typ 212 (1932)

Motor: Achtzylinder-V-Motor
Leistung: 100 PS bei 3100/min
Höchstgeschwindigkeit 120 km/h

NAG-Voran Typ 220 (1933/1934)

Motor: Vierzylinder-Boxermotor
Leistung: 32 PS bei 3500/min
Höchstgeschwindigkeit 95 km/h

Projektoren

Die AEG produzierte über einen längeren Zeitraum auch Filmprojektoren.[6]

  • Stillstandsmaschine 1919 Projektor 35 mm
  • Theatermaschine 1920 Projektor 35 mm
  • Triumphator I–III 1924–1935 Projektor 35 mm ACR 0710
  • Successor (Lehrmeister) 1925–1935 Projektor 35 mm
  • Kofferkino 1927 encased Projektor 35 mm
  • Lehrmeister 1929 Projektor 35 mm ACR 0709 (Leitz)
  • Mechau Modell 4 1929–1934 Projektor 35 mm
  • Euro K 1938–42 Projektor 35 mm
  • Euro M 1936 Projektor 35 mm
  • Euro G 1938 Projektor 35 mm, Interlock-Version (G-MB)
  • Euro M2 1939–1944 Projektor 35 mm

Literatur

  • Erdmann Thiele (Hrsg.): Telefunken nach 100 Jahren - Das Erbe einer deutschen Weltmarke. Nicolaische Verlagsbuchhandlung Berlin, 2003.
  • Aus der Geschichte der AEG: Vor 25 Jahren: Bau der ersten AEG-Flugzeuge. In: AEG-Mitteilungen. Jahrgang 1937, Heft 10 (Oktober), S. 359–362.
  • Miron Mislin: Industriearchitektur in Berlin 1840–1910. Wasmuth Verlag, Tübingen 2002, ISBN 3-8030-0617-1, S. 388–403.
  • Manfred Pohl: Emil Rathenau und die AEG. AEG Aktiengesellschaft, Berlin, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7758-1190-7.
  • Peter Obst: Die Industrie am Humboldthain (Maschinenfabrik), AEG 1896–1984. Innovations-Zentrum Berlin Management (IZBM) GmbH.
  • S. Müller, K. Wittig, S. Hoffmann (2006): Empirische Befunde zum Konsumentenboykott. Der Fall AEG/Electrolux. Dresdner Beiträge zur Betriebswirtschaftslehre Nr. 116/06. (mehr dazu)
  • Hans-Heinrich von Fersen: Autos in Deutschland 1920–1939.
  • 50 Jahre AEG, als Manuskript gedruckt. Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft Abt. Presse, Berlin 1956.
  • Gert Hautsch: Das Imperium AEG-Telefunken, ein multinationaler Konzern. Frankfurt/Main 1979.
  • Felix Pinner: Emil Rathenau und das elektrische Zeitalter. Akademische Verlagsgesellschaft mbH, Leipzig 1918.
  • Harri Czepuck: Ein Symbol zerbricht, zur Geschichte und Politik der AEG. Dietz Verlag, Berlin 1983.
  • Tilmann Buddensieg: Peter Behrens und die AEG, Neue Dokumente zur Baugeschichte der Fabriken am Humboldthain. In: Schloss Charlottenburg Berlin-Preußen. Deutscher Kunstverlag, München 1971.
  • Peter Strunk: Die AEG. Aufstieg und Niedergang einer Industrielegende. Nicolai, Berlin 2000.
  • Jahresringe Verband für Vorruhestand und aktives Alter, Land Brandenburg e. V. (Hrsg.): Zeitzeugnisse 1945–1990. Teil I (1999) und II (2000).

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: AEG – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: AEG – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Schreibweise mit c siehe: - AEG-Teilschuldverschreibung von 1962
  2. Markeneintragung
  3. Germany2 geht ohne Middelhoff an die Börse . 5. September 2009, Auf: wiwo.de.
  4. Börsenhülle mit Berger und Middelhoff. 30. Juni 2008 auf manager-magazin.de
  5. Die Geschichte des deutschen LKW-Baus, Band 1, Seite 126–131
  6. Kurt Enz: 100 Jahre Deutsche Filmprojektoren. Manuskriptdruck, Berlin 1996, S. 14ff.



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