Grizzly Adams Wolfsburg
Grizzly Adams Wolfsburg
Grizzly Adams Wolfsburg
Größte Erfolge
  • Deutscher Vizemeister 2011
  • Play-Off-Halbfinale 2010
  • Deutscher Pokalsieger 2009
Vereinsinfos
Geschichte TV Jahn Wolfsburg (1975–1986)
ESC Wolfsburg (1986–1994)
EC Wolfsburg (1994–1996)
Grizzly Adams Wolfsburg (seit 1996)
Spitzname Die Grizzlies
Stammverein EHC Grizzly Adams Wolfsburg e. V.
Vereinsfarben orange, schwarz
Liga Deutsche Eishockey Liga
Spielstätte EisArena Wolfsburg
Kapazität 4.500 Plätze (davon 3.050 Sitzplätze)
Cheftrainer Pavel Gross
Kapitän Blake Sloan
Saison 2010/11 Platz 1 (Vorrunde), Vizemeister

Die Grizzly Adams Wolfsburg sind eine deutsche Eishockeymannschaft aus Wolfsburg, die seit der Saison 2007/08 in der Deutschen Eishockey Liga spielt. Der ursprüngliche Stammverein EC Wolfsburg entstand 1992 aus einem Fanclub und ist noch heute für den Spielbetrieb der Nachwuchs- und Amateurmannschaften zuständig. 2004 wurde die Profimannschaft vom Stammverein in den EHC Grizzly Adams Wolfsburg e. V. ausgegliedert.

Die Grizzly Adams tragen ihre Heimspiele in der 2006 eröffneten EisArena Wolfsburg aus, ihre Vereinsfarben sind orange und schwarz. Den bisher größten Erfolg feierte der Club im Jahre 2009 mit dem Gewinn des Deutschen Eishockey-Pokals, ein Jahr später mit dem Einzug in das Playoff-Halbfinale und wiederum ein Jahr später mit dem Einzug in das Playoff-Finale, nachdem die Hauptrunde als Erster abgeschlossen wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gründung des TV Jahn Wolfsburg (1964 bis 1986)

Saison Liga Platz
1978/79 RL 7.
1979/80 RL
1980/81 RL 2.↑
1981/82 OL 7.
1983/84 OL 5.
1984/85 OL 6.
1985/86 OL 11.

↑ ↓ in der Auf-/Abstiegsrunde

Der Schillerteich, Geburtsstätte des Wolfsburger Eishockeys

Bereits in den 1960er Jahren war der Eissport in Wolfsburg populär geworden. Ein erster Schritt zum organisierten Spiel erfolgte am 25. Oktober 1964, als sich die Hobbyspieler dem Skiclub Wolfsburg anschlossen und dieser sich fortan SEC (Ski- und Eissport-Club) Wolfsburg nannte. Vom bisher genutzten Schillerteich im gleichnamigen Stadtteil ging es nun in die Bezirkssportanlage Porschestadion, bei der der ursprünglich zum Faustball genutzte Platz im Winter als Spielfläche diente. Da trotz dieser Anlage jedoch kein regelmäßiger Spielbetrieb möglich war, meldete 1967 der SEC ein Team in der Landesliga an, bei der im benachbarten Hannover im Eisstadion am Pferdeturm eine Heimspielstätte gefunden wurde.

Nach dem Anschluss an den TV Jahn Wolfsburg im Jahr 1971 wurden die Punktspiele in der Eishalle von Altenau ausgetragen und es konnten erste Erfolge verzeichnet werden. Neben dem Aufstieg in die Regionalliga gelang 1981 der Sprung in die Oberliga, doch ein eigenes Stadion war dem Verein immer noch verwehrt. Durch die fehlenden Einnahmen aus den Heimspielen und den eigenen Reisekosten folgte 1982 der Konkurs des TV Jahn, es kam jedoch zur sofortigen Neugründung.

Am 11. November 1983 wurde der damalige Eispalast der Stadt Wolfsburg übergeben und am 13. November 1983 bestritten die so genannten „Roten Teufel“ vom TV Jahn Wolfsburg das erste Spiel in der Oberliga gegen den SC Solingen.[1] Im Jahre 1986 trennte sich die Sparte Eishockey vom TV Jahn Wolfsburg.

Neugründung des ESC Wolfsburg (1986 bis 1994)

Saison Liga Platz
1986/87 OL 3. ↑
1987/88 2. BL 6.
1988/89 2. BL 4.
1989/90 2. BL 4.
1990/91 2. BL 7.
1991/92 2. BL 6. ↓
1992/93 OL 4. ↓
1993/94 RL 1. ↑

↑ ↓ in der Auf-/Abstiegsrunde

Mit dem Abstieg in die Regionalliga wurde 1986 der ESC Wolfsburg als eigenständiger Eishockey-Verein mit der Kinderärztin Dr. Sybille Hartebrot als Vorsitzende gegründet. Der ESC wurde jedoch wieder in die Oberliga aufgenommen, weil mit Henryk Pytel und Stanislaw Klocek zwei Top-Spieler verpflichtet wurden und sich in Folge dessen die Vereine der Regionalliga weigerten, gegen die vermeintlich zu starken Wolfsburger anzutreten.[2] Nach einem dritten Platz nach der Vorrunde stiegen die Wolfsburger 1987/88 in die zweite Bundesliga auf und hatten mit Wolfgang Heitmann einen Mäzen, der später den VfL-Aufschwung mitbegründete.

Die Saison endete nach der Vorrunde auf einem sechsten Platz, der Abstieg konnte jedoch durch 15 Siege in 20 Spielen und einem daraus resultierenden ersten Platz in der Qualifikationsrunde zur 2. Liga Nord vermieden werden. Trotz des mittelmäßigen Abschneidens standen mit Mark Kosturik auf Platz Eins mit 111 Punkten und John Markell auf Platz Drei zwei Stürmer des ESC an der Spitze der Scorerwertung. Das zweite Jahr in der 2. Bundesliga konnte ebenso wie die darauf folgende Saison 1989/90 mit einem vierten Platz nach der Vorrunde abgeschlossen werden. Nach einem siebten Platz in der Vorrunde musste der ESC Wolfsburg in der Spielzeit 1990/91 wieder den Gang in die Qualifikationsrunde Nord antreten, konnte dort allerdings das Saisonende mit den Klassenerhalt abschließen.

Anders in der darauf folgenden Saison, bei der die Mannschaft aufgrund eines sechsten Platzes in der so genannten „Unteren Zwischenrunde“ antreten musste und nach einem siebten Platz gemeinsam mit dem Grefrather EC und dem EV Ravensburg in die Oberliga abstieg. Dort wurde sowohl nach der Vorrunde als auch der Meisterrunde der Oberliga Nord ein vierter Platz erreicht. Aufgrund einer Strukturänderung der Ligen nahm der ESC in der Saison 1993/94 in der Regionalliga teil und schloss die Saison als Vorrundenmeister ohne Niederlage in 26 Spielen ab.

Parallele Gründung der heutigen Grizzly Adams

Der Grizzlybär, Namensgeber der Wolfsburger

1986 benannte sich der damals zahlenmäßig größte Fanclub „Rote Teufel“ in „Grizzly Adams“ um. Anfang der 1990er Jahre meldete der Fanclub ein eigenes Hobby-Eishockeyteam an und es entstand der EHC Grizzly Adams e. V.. Als der EC Wolfsburg Mitte der 1990er Jahre vor dem finanziellen Aus stand, übernahm der EHC Grizzly Adams zunächst die Nachwuchsabteilung des EC Wolfsburg und ging später komplett im Verein der EHC Grizzly Adams auf.[3]

Der Name geht hierbei auf den von Schauspieler Dan Haggerty verkörperten James Adams in der Fernsehserie Der Mann in den Bergen zurück, der in der nordamerikanischen Wildnis lebt und sich mit einem jungen Grizzlybären, genannt Ben – dem gleichnamigen Maskottchen des Vereins – anfreundet und deswegen den Spitznamen „Grizzly Adams“ erhält.[4]

Konkurs und Wiederneugründung (1994 bis 1998)

Saison Liga Platz
1994/95 1. Liga 4.
1995/96 1. Liga 12.
1996/97 RL 3.
1997/98 RL 4.

Trotz der erfolgreichen Saison 1993/94 folgte am Saisonende der Konkurs des ESC Wolfsburg. Mit den früheren Funktionären Michael Musfeldt und Dieter Reim wurde durch eine Lizenzübertragung mit dem EC Duisburg der „EC Wolfsburg“ gegründet[2], welcher in der 1. Liga Nord an den Start ging. Die Hauptrunde wurde – genauso wie die anschließende Meisterrunde – mit einem vierten Platz abgeschlossen. An diese Leistungen wurde in der Folgesaison nicht angeknüpft und die Mannschaft konnte mit einem zwölften Platz nach der Hauptrunde nicht in die Meisterrunde einziehen. Nach dieser Spielzeit musste der erst zwei Jahre alte EC Wolfsburg den Spielbetrieb erneut einstellen.

Der Neuanfang wurde mit der Gründung des EHC Wolfsburg geschaffen, welcher zur Saison 1996/97 in der Regionalliga Nord antreten durfte. Einem dritten Platz nach der Vorrunde folgte ebenfalls Rang Drei in der Endrunde. Die Saison 1997/98 schloss die Mannschaft als Vierter ab, die darauf folgende Aufstiegsrunde zur Oberliga wurde gleichsam mit dem vierten Platz beendet.

Auf- und Abstiege (1998 bis 2007)

Aufgrund der guten Leistungen im Landesverband der letzten sechs Jahre nahm der neu gegründete EHC Wolfsburg – mit dem Beinamen Grizzly Adams – in der Saison 1998/99 zum ersten Mal am Spielbetrieb des Deutschen Eishockey Bundes teil. Die Mannschaft spielte in der 1. Liga Nord, der auch die Mannschaften aus Braunschweig, Adendorf und Timmendorfer Strand angehörten. Unter dem Trainer Stefan Mikes wurde am Ende der Spielzeit nach einem neunten Platz der Vorrunde die Relegationsrunde gewonnen und somit der Klassenerhalt erreicht.

Saison Liga Platz
1998/99 1. Liga 9.
1999/00 OL 5.
2000/01 OL 1. ↑
2001/02 2. BL 6.
2002/03 2. BL 7.
2003/04 2. BL 1. ↑
2004/05 DEL 13. ↓
2005/06 2. BL 8.
2006/07 2. BL 2. ↑

↑ ↓ in der Auf-/Abstiegsrunde

In der darauf folgenden Saison 1999/2000 spielte der EHC Wolfsburg in der mittlerweile umbenannten Oberliga Nord gegen Mannschaften aus Duisburg, Bremerhaven und Ratingen, welche das Geschehen dominierten. Am Ende der Doppelrunde belegten die Grizzly Adams den fünften Tabellenplatz, mussten sich allerdings in den Aufstiegs-Play-Offs zur 2. Bundesliga 2000/01 im Halbfinale dem Südvertreter EV Landshut mit 2:1 Spielen geschlagen geben.

Zur Saison 2000/01 konnten die Grizzly Adams mit den Stürmern Arpad Györi und Karol Rusznyak – beide vom HC Dukla Trenčín – zwei Leistungsträger verpflichten. Mit den ligaweit meisten erzielten Toren, den wenigsten Gegentoren und im heimischen Eispalast ohne Punktverlust stand am Ende der Vorrunde Platz eins für die VW-Städter zu Buche. In der Finalrunde konnte gegen den ETC Crimmitschau der Aufstieg in die 2. Bundesliga realisiert werden und der EHC spielte nach fünf Jahren erstmals wieder in einer Profiliga. Für die 2. Bundesliga wurde die Mannschaft punktuell verstärkt und konnte auf Anhieb den sechsten Platz erzielen. In den folgenden Play-Offs kam es im Viertelfinale zum Aufeinandertreffen mit den Bietigheim Steelers, die in der Serie mit 3:2 nach fünf Spielen gewannen. Nach der Saison kam es im Kader zu einem Umbruch, bei dem unter anderem die in Fankreisen beliebten Arpad Györi und Karol Rusznyak den Verein verließen.

Mit einem siebten Platz nach der Doppelrunde etablierten sich die Grizzly Adams in der Spielzeit 2002/03 in der 2. Bundesliga. In den Play-Offs kam abermals im Viertelfinale das vorzeitige Saisonende, als der SC Riessersee die Best-of-Five-Serie mit 3:0 Siegen gewinnen konnte. Zu Beginn der Saison 2003/04 wurden die Verteidiger Alexander Genze und Petr Bareš verpflichtet, die mit ihren Leistungen zu einem souveränen Sieg der Vorrunde beitrugen. Als ersten Gegner in den Play-Offs schlugen die Wolfsburger die Schwenninger Wild Wings mit drei Siegen. Auch im Halbfinale konnte der SC Bietigheim-Bissingen nach fünf Begegnungen mit 3:2 Siegen bezwungen werden. Im Finale war der EV Landshut Gegner, gegen den der EHC mit 3:1 Siegen den bis dato größten Erfolg der Vereinsgeschichte realisierte und in die Deutsche Eishockey Liga aufstieg.

Anfangs wurden die Grizzlies als bester Aufsteiger aller Zeiten gelobt, doch in der zweiten Saisonhälfte verlor die Mannschaft den Anschluss an die Play-Off-Plätze und stürzte auf den vorletzten Rang der Tabelle und somit in die Play-Downs. Der Wiederabstieg wurde durch einen Sieg in dieser Serie gegen die Kassel Huskies vermieden, allerdings war der EHC für diese Saison nur mit einer Sondergenehmigung ausgestattet, da der Bau einer nötigen, größeren Arena nicht fristgerecht abgeschlossen wurde. Auf der Gesellschafterversammlung der DEL am 28. Juni 2005 wurde dem Verein deshalb die Lizenz für die kommende Saison entzogen und die Kassel Huskies konnten am Grünen Tisch die Klasse halten.[5] Die Grizzlies mussten nun abermals den Gang in die 2. Eishockey-Bundesliga antreten.

Trotz des Ziels, den unmittelbaren Wiederaufstieg zu erreichen, verlief die Saison 2005/06 für den Verein nicht nach den gewünschten Vorgaben. Die Mannschaft sicherte sich – nachdem Bob Leslie entlassen wurde und Toni Krinner als neuer Trainer dazu stieß – den achten und somit auch den letzten Play-Off-Platz. Die Saison war für die Mannschaft bereits nach den ersten vier Play-Off-Spielen gegen den REV Bremerhaven zu Ende. In der Sommerpause wurde der Eispalast DEL-tauglich ausgebaut.

Pokalspiel zwischen den Grizzly Adams und den Hamburg Freezers 2007

Zu Beginn der Saison 2006/07 wurde am 13. September der umgebaute Eispalast eingeweiht und in EisArena umbenannt. Das erste Heimspiel der Saison fand am 17. September 2006 gegen den EV Landshut statt, welches mit 4:3 gewonnen wurde. Am Ende der Hauptrunde zogen die Grizzlies mit 107 Punkten als Zweiter in die Play-Offs ein. Gegen die Moskitos Essen wurde sich im Viertelfinale in einer Best-of-Seven-Serie 4:0 durchgesetzt und im Halbfinale der EV Landshut im Best-of-Five-Modus mit drei Siegen bezwungen. Auch die Finalserie gegen die Kassel Huskies gewann die Mannschaft ohne Niederlage mit 3:0 und stieg damit am 17. April 2007 zum zweiten Mal in die Deutsche Eishockey Liga auf.

Zeiten in der DEL (seit 2007)

Saison Liga Platz
2007/08 DEL 13.
2008/09 DEL 7.
2009/10 DEL 3.
2010/11 DEL 1.

Die Saison 2007/08 schlossen die Grizzly Adams mit 55 Punkten als 13. ab und verpassten damit den Einzug in die Play-Offs. Mit durchschnittlich 17,27 Strafminuten gewann das Team jedoch die WestLB Fair Play Trophy, eine Auszeichnung, die jährlich von der Deutschen Eishockey Liga und der WestLB an die fairste Mannschaft der DEL-Saison verliehen wird.[6]

In der Saison 2008/09 konnten die Grizzly Adams mit dem Sieg des Deutschen Eishockey-Pokal ihren bislang größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feiern. Nach einem siebten Platz nach der Vorrunde erreichte die Mannschaft die Pre-Play-Offs und stand nach 3:1 Siegen gegen die Augsburger Panther im Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga. Dort trafen die Grizzlys auf die Hannover Scorpions, denen sie nach 2:4 Spielen unterlagen. Zudem konnte das Team wie schon im Vorjahr die WestLB Fair Play Trophy als fairste Mannschaft der Saison gewinnen.

Die Spielzeit 2009/10 schloss die Mannschaft nach der Vorrunde auf dem dritten Platz ab. In der anschließenden Play-Off-Runde wurden im Viertelfinale die DEG Metro Stars mit 3:0 Siegen bezwungen, ehe die Wolfsburger die Halbfinalrunde gegen die Augsburger Panther mit 1:3 verloren. Darüber hinaus wurde die Mannschaft zum dritten Mal in Folge mit der WestLB Fair Play Trophy ausgezeichnet.[7]

Die Spielzeit 2010/11 schloss die Mannschaft als Vorrundenerster ab. In der anschließenden Play-Off-Runde wurden im Viertelfinale die Kölner Haie und im Halbfinale die Krefeld Pinguine jeweils ohne Spielverlust mit 3:0 geschlagen. Im Endspiel unterlagen die Wolfsburger dann aber ebenso glatt, wenn auch in den einzelnen Spielen ganz knapp, den Eisbären Berlin mit 0:3.

Mannschaft

Kader der Saison 2011/12

(Stand: 3. September 2010)

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
30 DeutschlandDeutschland Daniar Dshunussow 12. März 1986 Berlin, Deutschland 2008 Hamburg Freezers
1 DeutschlandDeutschland Lukas Lang 27. Juli 1986 Brünn, Tschechien 2011 Adler Mannheim
52 DeutschlandDeutschland Martin Fous FL 14. Januar 1987 Šumperk, Tschechien 2011 EHC Klostersee
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
4 KanadaKanada Nathan Paetsch 30. März 1983 Humboldt, Kanada 2011 Syracuse Crunch
11 DeutschlandDeutschland Benedikt Schopper 18. Februar 1985 Weiden, Deutschland 2011 Krefeld Pinguine
12 DeutschlandDeutschland Armin Wurm FL 11. Juni 1989 Füssen, Deutschland 2009 EV Füssen
24 DeutschlandDeutschland Christopher Fischer 24. Januar 1988 Heidelberg, Deutschland 2009 Adler Mannheim
28 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robbie Bina 4. Januar 1983 Grand Forks, USA 2010 Stavanger Oilers
33 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Blake Sloan 27. Juli 1975 Park Ridge, Illinois, USA 2009 Adler Mannheim
34 DeutschlandDeutschland Benedikt Kohl 31. März 1988 Berchtesgaden, Deutschland 2011 Augsburger Panther
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
7 DeutschlandDeutschland Colin Beardsmore LW 7. Februar 1978 Peterborough, Kanada 2011 Thomas Sabo Ice Tigers
8 DeutschlandDeutschland Kai Hospelt C 23. August 1985 Köln, Deutschland 2008 Kölner Haie
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrick Davis C 28. Dezember 1985 Sterling, Michigan, USA 2011 Worcester Sharks
10 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tyler Haskins C 26. Mai 1986 Madison, Ohio, USA 2010 Bridgeport Sound Tigers
13 DeutschlandDeutschland Vincenz Mayer LW 27. Februar 1990 Garmisch, Deutschland 2011 Passau Black Hawks
14 KanadaKanada Norm Milley RW 14. Februar 1980 Toronto, Ontario, Kanada 2008 Norfolk Admirals
15 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Laliberte W 5. August 1983 Saco, Maine, USA 2009 Odense Bulldogs
16 KanadaKanada David Laliberté RW 17. März 1986 St. Liboire, Kanada 2011 Providence Bruins
17 DeutschlandDeutschland Sebastian Furchner LW/RW 3. Mai 1982 Kaufbeuren, Deutschland 2008 Kölner Haie
19 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stephen Werner C 8. August 1984 Chevy Chase, USA 2011 Star Bulls Rosenheim
21 DeutschlandDeutschland Christoph Höhenleitner W 10. August 1983 Dachau, Deutschland 2007 ERC Ingolstadt
22 KanadaKanada Matt Dzieduszycki LW 8. April 1980 Calgary, Kanada 2011 Hannover Scorpions
61 DeutschlandDeutschland Andre Huebscher LW/C/RW 8. Januar 1989 Moers, Deutschland 2011 ERC Ingolstadt
Offizielle
Tätigkeit Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Trainer Tschechien-Deutschland Pavel Gross 11. Mai 1968 Ústí nad Labem, Tschechoslowakei 2008 Frankfurt Lions
Assistent Belgien-Deutschland Mike Pellegrims 1. April 1968 Antwerpen, Belgien 2010 Smoke Eaters Geleen

Bedeutende frühere Mannschaften

Meister 2. Bundesliga und DEL-Aufstieg 2006/07

Michael Henrich nach dem Gewinn der Meisterschaft in der 2. Bundesliga
Position Name
Tor: Chris Rogles, Jan Münster, Sandro Agricola, Kevin McGibney, Seamus Kotyk
Verteidigung: Alexander Genze, Thomas Gödtel, David Danner, Lars Brüggemann, Mike Pudlick, Tim Schneider, Jesse Fibiger, Elvis Bešlagič, Michael Schutte, Stefan Wilhelm
Sturm: Maximilian Seyller, Timothy Regan, Todd Simon, Christoph Wietfeldt, André Reiss, Preston Callander, Mark Kosick, Michael Henrich, Jan Žůrek, Mattias Wikström, Rainer Suchan, Sven Breiter, Eric Dylla, Josef Kottmair, Herbert Geisberger, Markus Guggemos, Andrej Kaufmann
Trainer: Toni Krinner

Pokalsieger 2009

Position Name
Tor: Oliver Jonas, Etienne Renkewitz, Daniar Dshunussow
Verteidigung: Alexander Genze, Marvin Degon, Jan-Axel Alavaara, Arvīds Reķis, David Danner, Markus Gleich, Matt Kinch, Dirk Wrobel, Alexander Dotzler, Petr Macholda, Fredrik Svensson
Sturm: Tim Regan, Kai Hospelt, Gregg Johnson, Norm Milley, Sebastian Furchner, Ken Magowan, Christoph Höhenleitner, Jan Žůrek, Jason Ulmer, Mike Green, Damian Martin, Florian Vollmer, Justin Papineau, Andreas Morczinietz
Trainer: Toni Krinner, Pavel Gross

Spieler

Mitglieder der Hockey Hall of Fame Deutschland

In die „Hall of Fame“ des deutschen Eishockeymuseums werden Persönlichkeiten aufgenommen, die sich um den Eishockeysport in Deutschland verdient gemacht haben. Von den aufgenommenen Akteuren wirkten in Wolfsburg:

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der Kanadier stand während der Saison 1995/96 in 16 Partien für die Wolfsburger auf dem Eis und erzielte hierbei insgesamt 25 Scorerpunkte.
Der ehemalige NHL-Veteran trainierte den ESC Wolfsburg zwischen 1988 und 1989 in der 2. Bundesliga und erreichte den vierten Tabellenplatz.

Vereinsinterne Rekorde

Stand: Saison 2009/10

Spiele
Platz Spieler Spiele
1. Jan Žůrek 449
2. Christoph Wietfeldt 347
2. Roman Veber 283
4. Mark Kosturik 277
5. Boris Lingemann 269
Top-Scorer
Platz Name Punkte
1. Mark Kosturik 861
2. John Markell 658
3. Jan Žůrek 453
4. László Csata 278
5. Todd Simon 233
Strafminuten
Platz Name PIM
1. John Markell 505
2. Todd Simon 447
3. Christoph Wietfeldt 433
4. Roman Veber 349
4. László Csata 315

Berühmte ehemalige Spieler

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Čiernik spielte nur eine Saison in Wolfsburg, war allerdings durch seine Scorerpunkte Garant für den Verbleib in der Liga und Publikumsliebling. Anschließend wechselte er zu den Kölner Haien, wo er mehrmals der teamintern beste Scorer war.
Der ehemalige Torwart der Nationalmannschaft spielte seine letzte aktive Saison bei den Grizzlys, bevor er aufgrund Verletzungsprobleme seine Karriere beenden musste.
Da die NHL-Saison 2004/05 wegen des Lockout ausfiel, unterschrieb Conklin im Januar 2005 einen Vertrag bei den Grizzly Adams Wolfsburg. Dort absolvierte er elf Spiele.
  • KanadaKanada Mark Kosturik
    Stürmer (1987–1989; 1990–1992)
Der Stürmer spielte vier Spielzeiten für den ESC Wolfsburg und wurde aufgrund seiner Leistungen für die deutsche Nationalmannschaft berufen.
Der ehemalige NHL-Veteran spielte während des NHL-Lockouts 1994/95 zwölf Partien für die Wolfsburger und konnte dabei 38 Scorerpunkte verzeichnen.
Rogles war einer der Garanten für den Aufstieg in die DEL im Jahr 2007. Der US-Amerikaner wurde im Jahr 1999 zum besten Torhüter der höchsten deutschen Eishockey-Liga ausgezeichnet.
  • KanadaKanada Kevin McGibney
    Torwart (1995/96; 1998–2006)
Bis zum Einsatz Karel Langs bei den Füchsen Duisburg im Spiel gegen die Straubing Tigers am 2. März 2007 war McGibney der älteste Spieler, der je in der DEL gespielt hat. Damals war er 45 Jahre alt.
  • KanadaKanada John Markell
    Stürmer (1987–1992)
Markell stürmte insgesamt vier Saisons in der NHL und kam 1987 zum ESC Wolfsburg. Dort gehörte er zu den Leistungsträgern des Teams, was sich in 511 Scorerpunkten in 194 Spielen niederschlug.
Ivan Čiernik

Teilnahmen von Spielern am All-Star-Game

Einige Spieler der Grizzly Adams Wolfsburg wurden während ihrer Teamzugehörigkeit für das DEL All-Star-Game nominiert. Dies ist ein Freundschaftsspiel, welches seit 1998 jährlich stattfindet und in dem die herausragendsten Spieler der Deutschen Eishockey Liga gegeneinander antreten.

Teilnahmen am All-Star-Game während der Teamzugehörigkeit
Name Position Teamzugehörigkeit Teilnahmen Team
USA-Slowakei Ladislav Karabin Stürmer 2004/05 2005 DEL All-Star Team DEL All-Star Team
SlowakeiSlowakei Ivan Čiernik Stürmer 2004/05 2005 DEL All-Star Team DEL All-Star Team
KanadaKanada Jason Ulmer Stürmer seit 2007 2008, 2009 Team Nordamerika Team Nordamerika
KanadaKanada Justin Papineau Stürmer seit 2008 2009 Team Nordamerika Team Nordamerika


Trainer

Bisherige Trainer
Saison Trainer
1987–1988 DeutschlandDeutschland Charlie Weise
1988–1989 KanadaKanada Bill Lochead
1989–1991 Deutsch-Kanadier Bob Murray
1991–1992 FinnlandFinnland Jorma Siitarinen
1992 KanadaKanada John Markell
1994–1997 RusslandRussland Nikolai Besproswannych
1997–1998 TschechienTschechien Dušan Slanina
1998–März 2005 DeutschlandDeutschland Stefan Mikes
2005–Januar 2006 KanadaKanada Bob Leslie
Januar 2006–2010 DeutschlandDeutschland Toni Krinner

Als erster Trainer der Zweitbundesligamannschaft 1987 stand Charlie Weise hinter der Bande des ESC Wolfsburg. Dieser wurde nach der Saison durch den ehemaligen NHL-Veteran Bill Lochead ersetzt. In seiner Debüt-Saison als Trainer konnte der Kanadier mit der Mannschaft einen vierten Platz erreichen, kehrte nach der Saison allerdings wieder in sein Heimatland zurück. An seiner Stelle wurde mit Bob Murray ein Spielleiter verpflichtet, der aufgrund jahrelanger Einsätze in deutschen Eishockeyligen die Erfahrung mitbrachte, den ESC erfolgreich zu trainieren. Unter ihm konnte die Mannschaft in die Qualifikationsrunde zur Bundesliga 1990/91 einziehen, dieser Erfolg wurde jedoch eine Saison später nicht wiederholt und Murray verließ die VW-Städter nach einem siebten Platz nach der Vorrunde in der Spielzeit 1990/91. Als Nachfolger wurde Jorma Siitarinen verpflichtet, welcher mangels Erfolg während der Saison durch John Markell ersetzt wurde.

Nach dem Konkurs des ESC und der Neugründung als EC Wolfsburg nahm der Russe Nikolai Besproswannych zur Saison 1994/95 das Traineramt ein und baute den finanziell angeschlagenen Verein wieder auf. Insgesamt stand er drei Spielzeiten hinter der Bande und wurde 1997 durch Dušan Slanina ersetzt.

Nach der Neugründung nahm der EHC Wolfsburg in der Saison 1998/99 wieder am Spielbetrieb des Deutschen Eishockey Bundes teil. Als erster Trainer wurde hierbei Stefan Mikes verpflichtet, der unter anderem den Aufstieg in die 2. Bundesliga 2000/01 sowie die dauerhafte Playoff-Teilnahme mit dem Verein erreichte. Als größten Erfolg konnte Mikes den Aufstieg mit seinem Team in die DEL zur Saison 2004/05 feiern. Nach dem Aufstieg musste er allerdings im März 2005 seinen Hut nehmen und Bob Leslie Platz machen, der fortan hinter der Bande stand. Jedoch stellten sich unter dem neuen Coach keine Erfolge ein und somit musste dieser inmitten der Saison seinen Posten an Toni Krinner übergeben, welcher bis April 2010 als Übungsleiter fungierte.

Stammverein

Der Stammverein – der EHC Wolfsburg Grizzly Adams 1992 e. V. – ist verantwortlich für die Nachwuchsabteilung des Clubs, welcher junge Spieler für den Einsatz in der Männermannschaft ausbildet. Hierbei fungiert das Team Grizzly Adams 1b als Brücke zwischen Profi- und Nachwuchsmannschaft, welche unter dem Namen Young Grizzlies alle Nachwuchsmannschaften vereint. Durch die Partnerschaft im Rahmen des Förderlizenzprogramms mit den Eispiraten Crimmitschau werden ebenfalls junge Spieler ausgeliehen, um in der 2. Bundesliga Spielpraxis zu sammeln.

Spielstätten

Die EisArena Wolfsburg

Die EisArena Wolfsburg ist seit der Saison 2006/07 die Heimspielstätte der Grizzly Adams und der Nachwuchsmannschaften und besitzt eine Gesamtkapazität von 4.500 Plätzen, von denen rund 3.000 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Des Weiteren verfügt die Halle über einen 300 m² großen VIP-Bereich, der nochmals Platz für 300 Zuschauer bietet.[8]

Am 23. November 2005 beschloss der Wolfsburger Stadtrat den Umbau des Eispalasts zur kommenden Spielzeit. Am 1. September 2006 wurde die neue Arena fertiggestellt.

Zuschauerstatistik der letzten fünf Jahre [9]
Saison Heimspiele Zuschauer Zuschauer pro Spiel
2009/10 32 80.979 2.531
2008/09 31 73.352 2.366
2007/08 28 65.415 2.336
2006/07 31 68.829 2.220
2005/06 28 35.650 1.723

(Angegeben ist die Gesamtauslastung der ganzen Saison.)

Vereinskultur

Fans und Rivalitäten

Die Fans der Grizzly Adams sind in vier Fanclubs organisiert, denen ein Fanrat übergeordnet ist. Dieser setzt sich für die Belange der Fanclubs ein, dient als „Sprachrohr“ zwischen Fans und Verein und organisiert Auswärtsfahrten. Aufgrund der regionalen Nähe zu den Hannover Scorpions und den Kassel Huskies erzeugen Spiele gegen diese Mannschaft eine besondere Brisanz. Es bestehen lose Fanfreundschaften zum Förderlizenzpartner Eispiraten Crimmitschau, es konnte sich jedoch wegen der noch jungen Geschichte des Vereins keine ausgebildete Fanfreundschaft zu anderen Vereinen bilden.

Maskottchen

Als Maskottchen dient seit 2008 „Ben“, ein Braunbär, der vor dem Spiel mit seiner Präsenz auf dem Eis die Zuschauer auf das Spiel einstimmen möchte. Darüber hinaus nimmt er die Rolle als Werbeträger und Merchandisingfigur für den Verein ein.[10]

Patenschaft

Der Braunbär Goliath aus Worbis in Thüringen ist seit dem 25. Oktober 2004 Patentier der gesamten Eishockey-Mannschaft. Vertreter der Grizzly Adams besuchten ihren Patenbären und seine Artgenossen im Bärenpark und besiegelten die Patenschaft.[11]

Quellen

  1. grizzly-family.de, Artikel vom 27. Oktober 2008: 25 Jahre sind eine stolze Zeit
  2. a b waz-online.de: Eishockey in Wolfsburg: Eine Halle, vier Vereine
  3. grizzly-adams.de: Geschichte des Fan-Clubs
  4. WP:EN: The Life and Times of Grizzly Adams
  5. hr-online.de: „Huskies“ bleiben erstklassig
  6. westlb.de: Grizzly Adams gewinnen WestLB Fair Play Trophy
  7. del.org: Statistiken der Saison 2009/10, Zugriff am 26. April 2010
  8. eisarena-wolfsburg.de: Daten und Fakten
  9. DEL-Statistiken
  10. ehc-wolfsburg.de: Porträt von Ben, dem Maskottchen
  11. ehc-wolfsburg.de: Grizzly Adams unterstützen Bärenpark

Weblinks


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