Venedig

Venedig. Die Mittagssonne vergoldete eben mit ihren Strahlen die stolzen byzantinischen Kuppeln von S. Marco. Liebend beugte sich die königliche Adria wie ein blauer Schwan unter Tausenden von schwarzen Gondeln, deren durch das Gesetz vorgeschriebene Trauerfarbe gar sonderbar contrastirte mit den fröhlichen Gesichtern der venetianischen Nobili, der geputzten Menge, der schlanken Venetianerinnen. Der himmelhohe Campanile schaute in das fröhliche Gewühl am Lido hinein wie ein majestätischer Greis, der sich noch einmal verjüngt bei dem Anblicke der Jugend, wie ein greiser Adler, der versteinerte im Anschauen der italischen Sonne und sich noch berauscht in ihren Strahlen wie vor Jahrhunderten. Die Piazza und Piazzetta, der Rio grande, die Säulenhallen des Dogenpalastes, der gewaltige Ponte Rialto, alle Fußwege und Canäle wogten von Menschen aus allen Ständen und Klassen, und selbst die Seufzerbrücke glich heute mit allen ihren todtenbleichen Erinnerungen fast einem Triumphbogen. Heute ist ja der Festtag der Himmelfahrt; heute feiert die Verlobte des Meeres, Venezia bella, ihren Ehrentag. Wie stolz erheben sich die ehernen Riesen auf dem Glockenthurme von S. Marcus und schlagen die erste Mittagstunde! Jetzt naht er, auf dem Canalazzo, der reichverzierte Bucentaur, an seinem Borde den Dogen und die gesammte Signoria; jetzt breitet er seine Segel aus auf dem azurnen Golfe wie ein Aar, dem die ersten Schwingen wuchsen. Alle Glocken erheben ihren ehernen Triumphgesang; und nun wirft der Doge den goldenen Verlobungsring in das Meer und spricht: »Wie verbinden uns mit dir durch diesen Ring zum Zeichen unserer wirklichen und ewigen Herrschaft!.....« Eitle Träume von irdischer Hoheit! In einem Winkel des Arsenals steht traurig, ein trauriger Todter, der goldene Bucentaur; nicht mehr ist V. die Königin des adriatischen Meeres, die Besiegerin Constantinopels, das »Bollwerk der Christenheit gegen die Ottomannen;« nicht mehr ertönen die Lagunen von den Namen eines Dandolo oder Galilei, eines Marco Polo, Cabot oder Fra Mauro; der Löwe von S. Marcus ist zusammengesunken, und nur zu' oft gleicht die Insel Malamocco vor dem Eingange des Hafens einer Möve am einsamen Ufer; kaum noch 100,000 Einw. beleben die weitläufigen Wasserstraßen. Doch webt die Romantik noch immer ihren wundersamen Arabeskenkranz über die alte Lagunenstadt, und freudig schwelgt der Fremdling im Anschauen der Marcuskirche, der Piazzetta des Dogenpalastes, als stehe er vor einem Wunderlager lieblicher Mährchen. – Zwischen der Mündung der Etsch und der Piave an Italiens Ostküste, bildet das adriatische Meer einen Busen, dessen azurne Fläche nie von einem Sturme bewegt wird: – eine Reihe langgestreckter Inseln, Lidi, und gewaltige, 20–30 Schritt breite und 30 F. hohe treppenartige Mauern, Murazzi, schützen ihn in seiner ganzen Breite von der Seeseite, und unzählige kleine Inseln breiten sich auf ihm gleich Silberschwänehen aus. So gleicht er einem von Canälen durchschnittenen Sumpfe, weßhalb die Italiener diesen Theil des Meeres Lagunen, Sümpfe, nennen. Auf 72 Inseln ruht die herrliche Venezia; 6000 Häuser, zum Theil prachtvolle Marmorpaläste, erheben sich auf dem Roste von eingerammten Eichenstämmen; denn Meer wie Land stritten gegen Oceans entwand, und beide, Meer und Land, unterwarf. Und liebend gehorcht jetzt das Meer dem Herrschergebote, und ergießt seine Wogen mitten durch die Stadt. Die großen Straßen anderer Hauptstädte versehen hier die Canäle, an denen sich unmittelbar aus dem Wasser Paläste erheben und 3 F. breite Fußpfade hinziehen. 470 Brücken geleiten über sie und fast bei jedem Hause halten zugleich Gondeln, auf denen man eben so schnell als angenehm in alle Theile der Stadt gelangt. Schwarz und schmucklos haben dieselben so niedrige Kajüten, daß man sich nicht gut darin umkehren kann. Gleich einem S schlingt sich der schönste und berühmteste Canal, der Riogrande, durch die Stadt; durchgängig umsäumen ihn Paläste der Edlen (Nobili), und als ein einziger Marmorbogen wölbt sich über ihn die herrliche Brücke, der Rialto. Auf beiden Seiten desselben stehen Kramladen, welche zur Passage nur einen 20 F. breiten Weg frei lassen; hier wogt zu allen Tageszeiten die Menschenmasse hin und her, welche Lebensmittel zum Verkauf bringt. V's Glanzpunkt ist aber ohne Widerrede der Marcusplatz (Piazza di San Marco). 680 F. lang und 550 F. in der Breite, liegt er auf der Hauptinsel V's, dem Rialto, und besteht aus 2 Theilen: dem größeren, der Piazza, und dem kleineren, der Piazzetta. An der linken Seite der letztern erblicken wir den alten, ehrwürdigen Marcuspalast; gegen Süden strömt der Canal San Marco, und in der blauen Ferne erstrahlt die Insel San Giorgio Maggiore. Dem Dogenpalaste gegenüber erhebt sich das großartige Gebäude, welches theils als Münze, theils als Bibliothek benutzt wird. Am Landungsplatze der Piazzetta thronen die zwei rothen, granitnen Säulen, welche Domenico Michieli auf seiner siegreichen Rückkehr aus Palästina 1127 von einer Insel des Archipelagus mitbrachte. Die eine ist mit dem Bilde des frühern Schutzpatrons V's, des heiligen Theodor, auf einem Drachen stehend, die andere mit einem geflügelten Löwen aus Erz, dem Sinnbilde des h. Marcus, geziert. Sonst wurden zwischen diesen beiden Säulen Verbrecher hingerichtet: dieses Schicksal traf auch den achtzigjährigen Doge Marino Falieri; und seit diesem Ereignisse betritt kein venetianischer Nobile diesen Ort. Seit uralter Zeit dient den Venetianern der Marcusplatz zum allgemeinen Versammlungsorte; vorzüglich in den Abendstunden, wenn Helios seinen Purpurmantel über den Golf breitet und in den kühlen, balsamischen Sommernächten. Das bunteste Leben wogt in den zahlreichen Kassehäusern unter den Arkaden, in den vielen Kunstgewölben, und einen magischen, seltsam bezaubernden Anblick gewährt die schöne Beleuchtung. Hier ist, besonders während des Carnevals, alles Leben und südliche Luft und Freude. Hier auch wurde sonst der Doge vom Volke ausgerufen. Später, als diese Sitte wegfiel, hielt er, wenigstens nach seiner Ernennung, um den Platz unter großem Jauchzen einen feierlichen Umgang, worauf er sich an Bord des Bucentaur begab. So war einst der Marcusplatz der berühmteste in der Welt; doch die edlen Geschlechter des goldenen Buches, welche den Glanz und die Macht der Republik schufen und mit dem Marmor von Paros, Cattaro und Verona die Lagunen prachtvoll überbauten, sind erloschen und verblichen, untergegangen ist V's Stern; nur stumme Zeugen ehemaliger Größe begegnen uns in den Riesenwerken des Marcusplatzes, des Arsenals und der Murazzi. Ja, auch du bist das Werk einer größern und gewaltigern Zeit, du hoher Thurm hinter der Piazza mit der weltberühmten Marcusuhr! Stolz steigst du über dem 60 F. hohen Thore empor; frei trägst du auf deinem flachen Dache die riesenhafte Glocke, auf welcher die zwei metallenen Riesen durch furchtbare Schläge den Venetianern die Zeit angeben. An der östlichen Seite des Platzes thront die Marcuskirche, eine Fee im byzantinisch-gothisch-italienischen Prachtkleide Fünf, mit Säulen von Granit, Porphyr und Serpentin, mit herrlichen Mosaik- und Bildhauerarbeiten gezierte Thüren führen in ihre innern Hallen, wo Gold, Marmor und andere kostbare Steinarten an allen Wänden und Altären verschwendet sind. An der Vorderseite über dem Hauptthore prangen die vier hochberühmten, aus korinthischem Erze gegossenen Rosse, welche Lysippos, ein Zeitgenosse Alexander's des Großen, verfertigt haben soll. Seitwärts von der Kirche steht der Campanile- oder Marcusthurm, einer der höchsten Thürme Italiens, bewundernswerth wegen seiner leichten, schlanken Bauart. Die Aussicht, die man hier von der Glockengalerie aus genießt, gehört zu den entzückendsten in der Welt. In weitester Ferne leuchtet die Terra firma herüber; buhlerisch küssen sich Sonne und Meer, wie Meergärten leuchten die Lidi; und wenn das Auge sich satt geschwelgt hat in der herrlichen Landschaft, verweilt es dennoch liebend auf dem 215 F. langen Dogenpalaste zur Linken, welcher sich wie ein königlicher Geisterschatten erhebt. Noch enthalten seine innern Gemächer und Säle viele Gemälde, Alterthümer und die große Marcusbibliothek. Aus demselben führt über den dahinter befindlichen Canal (Rio del palazzo) die Seufzerbrücke (Ponte de' sospiri), eine bedeckte Galerie nach dem auf der andern Seite des Canals gelegenen Civilgefängnisse, wo ehemals die berüchtigten Bleidächer (Piombi) waren. – Gleichsam eine zweite Stadt in der ersten bildet im südöstlichen Theile der Stadt das Arsenal oder Zeughaus, welches nicht blos zu den venetianischen, sondern zu den europäischen Merkwürdigkeiten gehört. An seinen Portalen erblickt man vier gigantische marmorne Löwen, welche sonst den Hafen von Athen zierten; im Innern finden sich ungeheure Werkstätten und Ausrüstungsgegenstände für alle Arten von Schiffen vor; in mehreren Sälen sind Tausende von Waffen mit Kunst und Geschmack aufgestellt; 96 bedeckte Räume dienen zum Bau und zur Aufbewahrung der Schiffe, und den 180 F. langen Modellsaal schmückt das kunstreiche Denkmal des Feldmarschalls Grafen von der Schulenburg. Nächst der Marcuskirche zeichnet sich Palladio's Meisterwerk, die Kirche St. Georg mit ihrer großen Bibliothek, aus. Herrliche Gärten umschließen das Kloster gl. N. Ein schöner öffentlicher Garten, der Corso, befindet sich der Insel St. Georg gegenüber; weiter links auf der Insel St. Lazarus das armenische Kloster der Mechitaristen mit Bibliothek, wichtiger Buchdruckerei und Missionsanstalt für Armenier. Außerdem fehlt es nicht an wohlthätigen Kunst- und Industrieanstalten aller Art: Das große Findelhaus, welches jährlich über 150,000 Thaler aufwendet und nicht bloß die Kinder erzieht, sondern sie auch ausstattet, und die Mädchen lebenslänglich versorgt, das Conservatorium della Pieta, welches Mädchen in Handarbeiten, Musik und im Verfertigen der schönsten Wachsblumen unterrichtet; das Conservatorium der Musik, ebenfalls zum Unterricht für Mädchen bestimmt, die Akademie der Künste, die Schifffahrtsschule, die Gemäldegalerie etc. V. ist zugleich der Sitz eines Patriarchen, eines griechischen und armenischen Erzbischofs. Die trefflichsten Arbeiten in Gold, schöne Spiegel, Glas, Seife, Seide, Juwelierarbeiten, Porzellan etc. liefern seine Manufacturen; doch wahrhaft wichtig sind nur die Wachsbleichen und Glasfabriken. Zu Spaziergängen und Unterhaltungsorten dienen den Venetianern außer dem Marcusplatz und dem Corso noch »der neue Damm,« der Garten der Gräfin avorguano, und die öffentl. Garten (Giardini pubblici) auf der südöstlichen Spitze der Stadt, wohin jetzt eine schöne breite Straße führt. Die Venetianerinnen sind meist von hohem, kräftigem, regelmäßigem Wuchs, schönen Augen und Zähnen und von größtentheils regelmäßiger Gesichtsbildung; dabei unterscheiden sie sich von andern Italienerinner merklich durch Zartheit der Züge, Haut und Farbe, und sind voll Lebendigkeit und Grazie in Gang, Manieren und Geberdenspiel. Der Venetianer zeichnet sich durch seinen Anstand im Betragen, die arbeitende Klasse auch durch Kunstfertigkeit und Gewandtheit aus, und das gemeine Volk, zumal die Gondolieri, sind durch Witz, Geist und Gewandtheit berühmt. Die ehemalige Nationaltracht ist beinahe ganz verschwunden, und selbst der Mantel, das einstige Haupterforderniß der Garderobe, ist nur noch selten. in den untern Ständen zu sehen; dafür sind unter den höhern Ständen die gewöhnlichen europ, Moden herrschend geworden. Unter dem weiblichen Geschlechte trifft man man weniger Putz als in den meisten deutschen Städten. Die Lieblingsfarbe der Venetianerin ist noch immer schwarz, und noch versteht sie den Schleier anzuheften und zu handhaben wie ihre Mutter. Die gemeinen Frauen in V. verhüllen sich den Kopf, Hals und Brust mit weißen Tüchern. – Geschichte. Die Flüchtlinge aus dem durch den Hunnenkönig Attila 452 zerstörten Aquileja und von dem durch die Longobarden verwüsteten Festlande Italiens fanden auf den Lagunen, wo sich bereits Fischer und Kaufleute von Padua niedergelassen, eine sichere Unterkunft. Im Verein mit den alten Einw. gründeten sie einen Freistaat, an dessen Spitze (697) ein Doge (Herzog) stand. Der junge Staat trieb mit solchem Eifer und solcher Umsicht seine Handelsgeschäfte, daß er sich gar bald bei dem griech. Kaiser und den muhammedanischen Beherrschern Syriens und Aegyptens großes Vertrauen erwarb. Immer mehr vergrößerte sich die Zahl seiner Schiffe, und stieg der Reichthum und Muth der V. Die erste namhafte Waffenthat führte (932) der Doge Candiano II. aus. Als nämlich Seeräuber von der Küste Istriens in die Stadt eingebrochen, und Kostbarkeiten aller Art nebst vielen Mädchen geraubt hatten, brachte er schnell bewaffnete Schiffe zusammen, erreichte die Räuber noch in den Lagunen und weihte sie alle dem wohlverdienten Tode Alsbald baten die meisten Städte und Inseln Istriens und Dalmatiens V. um Schutz gegen die Seeräuber von Narenta in Dalmatien. Der Grund der wahren Blüthe V's wurde jedoch das ihm 1122 ertheilte Vorrecht, in jeder Stadt des Königreichs Jerusalem eine eigene Straße mit Bad, Backhaus, Marktplatz und Kirche unter eigener, unabhängiger Obrigkeit zu errichten, und seine Waaren ohne irgend eine Abgabe ein, aus und durch zu führen. Damals schon war V. die erste europ. Seemacht, und gewann immer bedeutenderen Einfluß auf die ital. und europ. Angelegenheiten. Als das griech. Reich 1202 von den Kreuzfahrern bekriegt wurde, erwarben sich die Venetianer unsterblichen Ruhm bei der Eroberung Constantinopels. Eine unschätzbare Beute wanderte in die Kirchen und den Staatsschatz V's, und ein weitläufiges Gebiet, die Sporaden und Cycladen, Negroponte und Aegina, Morea zum Theil etc., fiel in die Hände der Venetianer. Nun machten sie sich alle Länder Mitteleuropa's bis an die Steppen des Don und der Wolga durch den Handel zinsbar, und errichteten an den Ufern des kaspischen Meeres wie an dem Strande der Nordsee und der Themse ihre Factoreien. Zwar traten jetzt gewichtigere Nebenbuhler auf, die Genueser, doch wußten die Venetianer dafür den indischen Handel an sich zu ziehen, und arbeiteten sich in Kunst und Industrie zu einer für die damalige Zeit riesenhaften Höhe empor. Allein vom Ende des 13. Jahrh. an gerieth der Staat durch schlechte Regierungsmaßregeln in innern Verfall, sowie die allzuferne Absonderung der Stände jedes freiere Leben unterdrückte. Zugleich entstand mit Genua ein heftiger Kampf, welcher, mit wenigen Unterbrechungen, 130 Jahre, bis 1381, dauerte, und wobei sich V. trotz seiner Tapferkeit durch seine Selbstsucht den Haß aller Nationen zugezogen hatte. So kam (1508) zwischen Kaiser Maximilian I., Ludwig XII. von Frankreich und Papst Julius II., die Ligue von Cambray zu Stande, welche nichts Geringeres als eine Theilung der Republik zum Zwecke hatte. In Osten drängten die Türken siegreich vor; doch der härteste Schlag für V. war die Entdeckung Amerika's und des Seeweges nach Ostindien, wodurch ihm für immer der Welthandel entzogen wurde. Dazu kam (1763; der mit den Barbaresken geschlossene Vertrag, wodurch die Venetianer alle Gelegenheit zur Uebung im Seekriege verloren. Mit Schrecken vernahm daher die Republik 1797 Napoleon's Kriegserklärung. Feig und unwürdig der großen Vorzeit versuchte es der Senat nicht einmal die mit Kriegsbedürfnissen und Truppen wohlversehene Stadt zu vertheidigen, sondern erklärte die Republik für aufgelöst und übergab sie den Franzosen. Noch immer stehen in einiger Entfernung von der Marcuskirche in bronzenen Gestellen drei hohe Cedermasten, welche einst die Insignien der drei Königreiche Morea Kandia und Cypern trugen: jetzt wehen von ihnen die kaiserlichen Flaggen Oestreichs, unter dessen Scepter V. einen Theil des lombardisch-venetianischen Königreichs ausmacht.

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http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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